Entwicklung 18

Entwicklung 18 in Österreich

Es ist, die Empörung ist groß, erheiternd, wenn Harald Vilimsky ausrückt, um Johann Gudenus beizustehen. Der selbst, wäre die Empörung im gleichen Fall ebenso, einen ausrückenden Gudenus bräuchte, um ihm beizustehen.

George Soros, Open Society Foundations und die für die FPÖ des Harald Vilimsky Pfui-Gack-Werte

Es wird nun viel von einem, kurz gesagt, „neuen Antisemitismus“ geschrieben, geredet … der Antisemitismus wurde getauft und erhielt den Vornamen George, und das tatsächlich Neue daran ist, daß ein Getaufter nicht nur einen Vornamen erhält, sondern auch einen Familiennamen: Soros.

Und zu so einer Taufe gehört offensichtlich traditionell, wieder etwas recht Altes, Namenslisten zu erstellen, Menschen mit ihren Namen öffentlich zu machen, um sie einzuschüchtern, aber auch freizugeben zur …

Gedenktafel zur Gegenwart - Kurz - Strache - Orban

Eine Liste anzulegen, damit hat der zurzeitige Infrastrukturminister vor Jahren schon begonnen, in seinem Handbuch, nicht sehr fleißig, nicht sehr ambitioniert, er setzte nur einen Namen auf seine Liste, den Namen von einer österreichischen Staatsbürgerin …

In Österreich erledigt das die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Regierungspartei, in der auch Harald Vilimsky über seine oben angesprochenen Werte schreibt:

„Ungarn behauptet ORF-Kommentator […] gehört zu Soros-Netzwerk.“

Was in der Kapitelüberschrift mit „Entwicklung 18“ gemeint ist. Hier darf auf das Kapitel „FPÖ-Historikerkommission“ verwiesen werden. In diesem Kapitel wird vom „Weisenbericht“ erzählt, der vor 18 Jahren verfasst wurde, damals zur schwarzblauen Regierung in Österreich, und davon, wie die Entwicklung in diesen 18 Jahren in Österreich …

Das tausendjährige reich der shirtverkäufer

Es waren drei freundliche Herren und wohl voller Hoffnung, daß es eine gute Entwicklung nehmen kann. Aber ihr Beobachtungszeitraum war ein denkbar kurzer: Februar bis September 2000. Und wäre damals der zurzeitige Vizekanzler in der Regierung gewesen, dann hätten sie mindestens einen Satz so nicht schreiben können:

„Wir haben den Eindruck gewonnen, daß das Verhalten der Minister der FPÖ in der Regierung seit Februar 2000 im allgemeinen nicht kritisiert werden kann.“

So kurz kann ein Vizekanzler der FPÖ des Jahres ’18 gar nicht auf seinem Stuhl in der Regierung sitzen, als er ein solchen Satz verunmöglicht.

Es wurde mit der Empörung das Kapitel eingeleitet, zu der ist noch etwas zu sagen.

tu austria bella matteos

In Österreich lösen Worte Empörung aus. Aber nicht alle. Etwa das „Bravissimo“ von Harald Vilimsky. Obgleich es größte Empörung auslösen müßte, wird bedacht, wem sein freudiger Zuruf gilt, der Liga in Italien. Einer Partei, die es nicht beim Schreiben von Listen mehr beläßt, wie im Winter ’18 einer ihrer Kandidaten es getan hat, der vom Schreibtisch aufstand, um mit einer Glock zur Tat …

Aber auch diese Empörung über Johann Gudenus wird kurz dauern, also rasch enden, eben nach österreichischer Tradition:

Von den österreichischen Gezeiten: Aufregung, Abregung, Belohnung.

Nur Gesinnung macht frei - von Skrupeln

 

7 Gedanken zu „Entwicklung 18

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