ÖVP trabt auf der Stelle, FPÖ hoppelt hinterdrein

Bald wird ein Jahr seit der letzten Nationalratswahl in Österreich vergangen sein.

Auch wenn danach viele regierungsopportun versuchten, als einzigen „Willen der Wähler“ den für eine FPÖ-ÖVP-Regierung herbeizuschreiben, das Ergebnis der Nationalratswahl ’17 brachte tatsächlich viele Koalitionsvarianten, die FPÖ-ÖVP war nur eine davon, und zwar eine, die weiter nur unter ferner läuft.

Und die nun Ende August ’18 veröffentlichten Umfragen bestätigen erstens das Ergebnis der Nationalratswahl und zweitens, daß die FPÖ-ÖVP-Variante einer Koalition nichts dazugewonnen hat. Im Gegenteil.

Die ÖVP hat ein wenig dazu gewonnen, für eine Partei, die den Bundeskanzler stellt, ein Gewinn aber, der nicht der Rede wert ist. Und die FPÖ, die den Vizekanzler stellt, hat weiter verloren, gegenüber der Nationalratswahl und auch gegenüber den letzten Umfragen.

Die ÖVP trabt auf der Stelle, und die FPÖ hoppelt hinterdrein und bleibt immer weiter zurück.

Da kann es verstanden werden, wenn einige aus dem Regierungspersonal bereits die Abschiedspolka zu blasen beginnen.

Und sollte das Ergebnis der nächsten Nationalratswahl wieder eines sein, das als eine mögliche Koalitionsvariante die mit ÖVP und FPÖ ist, aber wieder eine auf dem letzten Platz, daß nicht noch einmal alles für eine schwarzidentitäre Koalition aufgewärmt, sondern redlich davon gesprochen wird, daß die Wählerinnen mit ihren Stimmabgaben die Möglichkeit für etliche Koalitionsvarianten schufen, auch für noch nie in Österreich dagewesene Koalitionen – also auf Bundesebene.

Salzburger Landesregierung als Modell, kurz dem Bundespräsidenten gesagt, für österreichische Bundesregierung ist bei dieser Koalitionsvielfalt leicht zu machen

Vom Flug der schwarzidentitären Regierung in Österreich von der Nationalratswahl Oktober ’17 zur Umfrage Juni ’18

Die Grenze der Macht ist, kurz gesagt, der Wille der Anderen

 

Österreich - Ergebnisse Nationalratswahl und Umfragen von Oktober 17 - August 18

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