Ein Blick auf die Website von Karl Habsburg hätte genügt, um ihn zu fragen, weshalb er sich selbst nach wie vor, am 22. März 2026 wieder einmal gelesen, als „SKKH Karl von Habsburg“ bezeichnet, stattdessen aber fragen Nina Brnada, Angelika Hager in der „Profil“-Ausgabe 12 vom 21. März 2026 ob
Stimmt es, das Sie innerhalb des Ordens auch als „kaiserlich-königliche Hochheit“ [SKKH] angesprochen werden?
Und Karl Habsburg braucht nicht zu antworten, warum er sich nach wie vor als „seine kaiserlich-köngliche Hoheit“ bezeichnet, sondern
Im St. Georgs-Orden wird der Respekt vor der Geschichte gepflegt, der Respekt vor der Geschichte von Regionen, Ländern und Staaten, wie natürlich auch von Familien. Daher werden die alten Titel von vielen als Teil des Namens gesehen. Die meisten Freunde nennen mich aber ganz normal Karl.
einfach wie kurz erzählen, daß die „meisten Freunde“ ihn „ganz normal Karl“ …
Gemäß Impressum der Website von Karl Habsburg ist es eine österreichische Website, beheimatet in der Steingasse 25 in 1030 Wien, dessen „Medieninhaber und Eigentümer“ Karl Habsburg ist, der ganz die österreichischen Gesetze respektierend und einhaltend seine Website „Karl von Habsburg“ und auf seiner Website „SKKH Karl von Habsburg“ —
Wenn ein Orden wie der von „SKKH Karl“ derart „Respekt vor der Geschichte, Respekt vor der Geschichte von Regionen, Ländern und Staaten“ pflegt, dann ist es für einen solchen Orden unumgänglich, eine eigene Ordensregierung für Regionen, Ländern und Staaten zu haben, angeführt von „SKKH Karl“ …
In der Steingasse 25 ist, das nur nebenher, das „Haus der Heimat“, in der
Steingasse also auch „SKKH Karl“, dem so viele ehrenreiche „Funktionen“ übertragen, u. a. „Oberster Bandinhaber der katholisch-österreichischen Landsmannschaften“, „Ehrenpräsident Europäischer Militär- und Fallschirmspringerverband EMFV“, „Militärische Traditionsverbände Schützenverbände“, „Österreichische Kameradschaftsverbände“ …
Die Bande mit dem Militär, ein vom
Herrn geknüpfte und nur vom Herrn zu lösende …
Bloß auch nebenher, gemäß Impressum ist „Paneuropa“, dessen Ehrenpräsident „SKKH Karl“, ebenfalls in der Steingasse 25, und auf welche herrliche Kunst die „Paneuropa Jugend“ von der Neulinggasse 37 aus zu schauen gesegnet ist, davon wurde schon erzählt, im Zusammenhang mit „SKKH Karl“, der gemäß seiner vom Höchsten gegebenen Stellung eine Generaladjuntatur bedarf, und für jeden Mann in diesem Lande es wohl die höchste Ehre wäre, die Position „Generaladjuntat SKKH“ …
Es ist aber auch eine der vom Höchsten auferlegten Pflichten mit dieser höchsten Position verbunden, etwa die Aufgabe, darauf zu achten, daß „Orden und Ehrenzeichen“ …
Es wird hiermit klar zum Ausdruck gebracht, dass jegliche Orden und Ehrenzeichen, die im Zusammenhang mit dem Erzhaus und dessen Vertretern stehen, ausschließlich vom Chef des Hauses Österreich gestiftet, ermächtigt und verliehen werden. Diese werden auch ausschließlich vom Chef des Hauses Österreich oder einem von ihm persönlich ermächtigten Vertreter überreicht, dies stets verbunden mit einer Verleihungsurkunde, die als Trageerlaubnis zu werten ist.
Alle anderen Orden und Ehrenzeichen, mögen sie auch durch irreführende Bezeichnungen den Anschein erwecken, in Zusammenhang mit dem Haus Österreich oder der Familie Habsburg-Lothringen zu stehen, sind lediglich als Dekorationen im Sinne von Verkleidungen zu sehen und dürfen nicht als Orden des Hauses Österreich, Habsburg-Lothringen etc. bezeichnet werden.“
Mitglieder des St. Georgs-Ordens ist es nicht erlaubt, Orden im Sinne des oben erwähnten zweiten Absatzes anzunehmen und zu tragen. Grundsätzlich hat der Annahme eines anderen, nicht mit dem Erzhaus zusammenhängenden Ordens die Zustimmung der Ordensregierung oder des Großmeisters vorauszugehen. Explizit von dieser Regelung ausgenommen sind staatliche Orden oder Orden und Auszeichnungen einer anerkannten christlichen Kirche.
Mit dem „Chef des Hauses“, das auch als „Casa Austria“ bezeichnet wird, wie ebenfalls am 22. März 2026 gelesen, con il capo della Casa dei 600 ist familiengemäß „SKKH Karl“ …
Mit den Bildern von Alexandra Unger ist es ein Sechsseiter mit Karl Habsburg geworden, mit Fragen, die die Rechereche auf eine ganz neue Ebene heben, wie beispielsweise diese Frage:
Verzeihen Sie die Frage. Aber wovon leben Sie dann?
Und „SKKH Karl“ antwortet:
Ich habe nach wie vor Radiosender in Holland. Diese habe ich mit Christo Grozev, meinem Freund, dem Aufdeckerjournalisten, gegründet. Christo und ich kennen einandere vom Studium in Bozen. Die niederländischen Medienbeteiligungen sind heute mein finanzielles Hauptstandbein.
Diese Frage von Nina Brnada, Angelika Hager folgt unmittelbar auf die Frage:
Verdienen Sie mit Ihrem ukrainischen Sender Ihren Lebensunterhalt?
Habsburg: Nein. Zweifellos nicht mehr seit dem Jahr 2022. Dort zu bleiben, war keine ökonomische Entscheidung, es ging vielmehr darum vor Ort Präsenuz zu zeigen. Dadurch, dass der Radiosender einem Ausländer gehört, ist er viel weniger Problemen uasgesetzt, als es einer wäre, der womöglich im Besitz ukrainischer Oligarchen ist. In einem Land, das im Krieg steht, gibt es auch Zensur. Aber wir haben ein gutes Arbeitsverhältnis mit den entsprechenden staatlichen Stellen.
Auf der Website „SKKH Karl“ ist am 22. März 2026 auch das zu lesen:
Sein Einkommen erwirtschaftet er als Medienunternehmer in den Niederlanden, der Ukraine, Bulgarien und Österreich.
Wie gut im Gegensatz zu seinem Großvater, dem „SKKH Karl“, der bloß „seine Grundsätze“ erwirtschaftet hat, ein „Einkommen“ in „den Niederlanden, der Urkraine, Bulgarien und Österreich“ —
Und über Christo Grozev ist zu erfahren:
2003 zog Grozev nach Wien. Das US-Medien-Unternehmen ›Metromedia‹, für das er damals arbeitete, hatte hier einen Sitz und wollte Grozev vor Ort. Einen Tag nach dem Umzug stieg sein Arbeitgeber aus dem Radiogeschäft aus und schloss den Standort in Wien.
Grozev blieb und absolvierte während der darauffolgenden Jahre mehrere Ausbildungen an der ehemaligen Wiener Privatuniversität IMADEC. Dort lernte er Karl Habsburg-Lothringen kennen, mit dem Grozev seither das Medien-Investitions-Unternehmen ›BG Privatinvest‹ betreibt. Habsburg beschreibt ihn als ›hochintelligent‹ und erinnert sich, dass Grozev bereits 2001, als sich die beiden kennenlernten, großes Interesse an Künstlicher Intelligenz und dem Internet hatte.
Vor mehr als einem Jahrzehnt kauften Grozev und Habsburg gemeinsam einige der auflagenstärksten Tageszeitungen in Sofia. Ziel war es, den Investigativjournalismus in der Region zu stärken. Sie wollten die Zeitungen nicht Oligarchen oder staatlichen Akteuren überlassen. Doch der Plan ging nicht auf. ›Wir wurden hereingelegt‹, sagt Grozev.
Der Aufklärer. Der Investigativ-Journalist Christo Grozev deckt mit digitalen Recherchen die Verbrechen russischer Geheimdienste auf. Wieso lebt der Bulgare ausgerechnet in Wien? Text: Thomas Winkelmüller. DATUM Ausgabe November 2022.
Ein Sechsseiter mit Bildern, davon ein ganzseitiges Bild als Inszenierung, wie es einem „SKKH Karl“ nur gefallen, freuen kann, auf einem Stuhl wie auf einem …
Ein Sechsseiter, der auch nicht Unlustiges enthält, freilich wenn auch von allen Beteiligten nicht so gemeint. Aber es kann und es muß auch nicht, auf all die Fragen und all die Antworten eingegangen, diese gar zitiert werden. Daß „SKKH Karl“ nicht alles weiß, was seine Großmutter so von sich gab, wurde in einem Kapitel schon erzählt, wie es eben so in Familien üblich ist, Geheimnisse voreinander zu haben,
aber das Großmütterliche ist doch zu lustig, um es nicht zitieren:
Bei unseren Recherchen sind wir auf ein Zitat von Ihrer Großmutter, der früheren Kaiserin Zita, gestoßen. Als Adolf Hitler nach dem Einmarsch der Nazis 1938 in der Schatzkammer nach dem legendären gelten Florentiner, dem mit 137 Karat viertgrößten Diamenten weltweit, fahnden ließ, habe sie ihm angeblich ausrichten lassen: „Der Florentiner wird erst aus seinem Versteck kommen, wenn der nächsten Kaiser von Österreich-Ungarn gekrönt werden wird.“ Kennen Sie das Zitat?
Die Kirche ist meine Freundin. Nein, so formulierte es „SKKH Karl“ nicht, sondern:
Die Kirche ist mein Freund. Deswegen bin ich mit öffentlichen Kommentaren sehr vorsichtig.
Das war die Antwort auf die Frage, ebenso lustig schon wie seine gegenderte Antwort:
Kürzlich titulierte der Wiener Dompfarrer Toni Faber den Zölibat in einem Interview als „alten Zopf“. Wie stehen Sie zu solchen Lockerungen innerhalb der katholischen Kirche?
Wenn „SKKH Karl“ geantwortet hätte: Der Papst ist mein Freund, gut, und nicht weiter erwähnenswert, aber die Kirche der Freund und die Kirche nicht die Freundin —
Das auf diese Weise zu gendern, die Kirche ist mein Freund, wenn es doch gar nicht notwendig ist, zu gendern, da das grammatische Geschlecht es doch so leicht macht, sich vom Gendern zu befreien. Welchem Mann fiele es ein — und wenn ja, was für Reaktionen, Vermutungen, Getuschel wären die Folge? — zu sagen: Der Mann ist meine Freundin …
Das ist vielleicht doch zu zitieren, die letzten Absätze, die auch nicht unheiter im Zusammenhang mit Demokratie.
Ist es für Sie auch eine Frage der Kontinuität, dass Sie keine klare Antwort auf die Frage Armin Wolfs gegeben haben, ob Sie sich als rechtmäßigen Kaiser dieses Landes sehen?
Habsburg: Ich bin ja nicht in einer Position, wo ich gewisse Antworten geben muss. Ich muss darauf keine direkte Antwort geben. Was mich interessiert, ist die heutige Zeit und was jetzt geschieht. Für mich funktioniert unser politisches System im Großen und Ganzen, und es hat über die letzten sieben Jahrzehnte beweisen, dass es eine tragfähige, sichere, gute Struktur für unseren Kontinent gibt.
Sehen Sie die Österreicher noch immer als Ihre Untertanen?
Habsburg: Hätte ich mich dann in einer demokratischen Wahl gestellt?
Warum antworten Sie dann nicht mit einem klaren Nein auf die Frage, ob Sie sich als rechtmäßiger Kaiser Österreichs sehen?
Habsburg: Die nächste Frage, die dann immer kommt, ist: „Wie stehen Sie denn zur Republik?“ Und da sage ich: Kein System ist immerwährend. Für mich gibt es gewisse Begriffe, die haben in der Politik nichts verloren. Immerwährend. Niemals. Das sind Begriffe, die eigentlich aus dem Religionsbereich stammen und nicht in die Politik gehören. Ich glaube, dass ich ein besserer Demokrat bin als viele andere.
Ja, „auch auf den Straßen Wiens“ wird demonstriert, wer denn der bessere Demokrat ist, etwa „Anhänger Pahlavis, der für „SKKH Karl“ „zweifellos eine integrative Persönlichkeit“ —
Ob „SKKH Karl“ es ausgezeichnet fände, selbst eine Rolle spielen zu können, etwa von ihm ein überlebensgroßes Plakat auf dem Heldenplatz, in seiner Komtur Hofburg in die Höhe gehalten werden würde, selbstverständlich nicht von Untertanen, sondern von besseren Demokratinnen …





































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