Christen haben das eigene Vaterland aber wie Fremde zu bewohnen

Ist im zeitgemäßen und geltenden Katechismus zu lesen, für den Joseph Ratzinger leitend verantwortlich war … Von dem in einem Grätzel von Rom absolutistisch residierendem Regime erhalten also Christen ihre Verhaltensbefehle, alles zu ertragen, zu gehorchen, dabei aber die Gesetze zu überbieten … So steht es datiert 1997 zeitgemäß geschrieben:

Die Christen „bewohnen das eigene Vaterland, aber wie seßhafte Fremde. Sie nehmen an allem teil wie Bürger, und sie ertragen alles wie Fremde … Sie gehorchen den erlassenen Gesetzen, und mit der ihnen eigenen Lebensweise überbieten sie die Gesetze … Auf einen so wichtigen Posten hat Gott sie gestellt, dem sich zu entziehen ihnen nicht erlaubt ist“ (Diognet 5,5.10; 6,10).

Derart überbietet der Katechismus mit seinen Weisen das Zeitgemäße, insbesondere der zu ertragenden Demokratie …

Paulus fordert uns auf, für die Herrscher und für alle, die Macht ausüben, zu beten und dankzusagen, „damit wir in aller Frömmigkeit und Rechtschaffenheit ungestört und ruhig leben können“ (1 Tim 2,2).

Mit diesen Verhaltensbefehlen und Aufforderungen überschreitet Joseph Ratzinger nun unter seinem pseudonymisierten Namen die enge Grenze seines Zwingergärtleinstaates, um von Demokratisierung zu reden, aber zwingergärtleinstaatsgemäß für eine eingeschränkte Demokratisierung zu agitieren, nämlich für eine behutsame … Vielleicht reicht es für die nächsten 90 Jahre, den Herrschern behutsam, also leiser zu danken, und nur mehr zu beten, im geflüsterten Gebet vor dem eigenen Bett gar nicht mehr für sie zu beten …

Von Paulus, dem zeitgenössischen Lehrer von Joseph Ratzinger, durfte bereits einmal im Zusammenhang mit dem Religionsunterricht in Österreich ein sehr zeitgemäßes Zitat geschrieben werden:

Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel.

Willst Du Freude am Sohne haben, vergiß Deinen Stock nicht

Joseph Ratzinger hat aktuell mit seinem pseudonymisierten Namen eine Ausage über Zeitgemäßheit getätigt, die weiter verlockt, das Zeitgemäße seiner Weltanschauung vorzustellen, um zu veranschaulichen, wie scharfsinnig der Mann des Katechismus urteilen, wie aufmerksam der Mann des Katechismus die Vorgänge in …

„Wer seinen Sohn liebt, hält den Stock für ihn bereit, damit er später Freude erleben kann. Wer seinen Sohn in Zucht hält, wird Freude an ihm haben“ (Sir 30,1-2).

Wer aber zur Freude sich mit seiner Frau oder sich mit ihrem Mann in Unzucht halten läßt, muß gewahr sein, 

 Unzucht ist die körperliche Vereinigung zwischen einem Mann und einer Frau, die nicht miteinander verheiratet sind. Sie ist ein schwerer Verstoß gegen die Würde dieser Menschen und der menschlichen Geschlechtlichkeit selbst, die von Natur aus auf das Wohl der Ehegatten sowie auf die Zeugung und Erziehung von Kindern hingeordnet ist. Zudem ist sie ein schweres Ärgernis, wenn dadurch junge Menschen sittlich verdorben werden.

Masturbation im zeitgemäßen Katechismus

Und da es zu allen Zeiten kein zeitgemäßeres Regelwerk als den geltenden Katechismus der römisch-katholischen Kirche, für das Joseph Ratzinger leitend verantwortlich ist, gab, konnte tatsächlich nur Joseph Ratzinger nun unter seinem Pseudonym Benedikt XVI. unfehlbar beurteilen, was zeitgemäß und was nicht zeitgemäß war …

2352 Masturbation ist die absichtliche Erregung der Geschlechtsorgane, mit dem Ziel, geschlechtliche Lust hervorzurufen. „Tatsache ist, daß sowohl das kirchliche Lehramt in seiner langen und stets gleichbleibenden Überlieferung als auch das sittliche Empfinden der Gläubigen niemals gezögert haben, die Masturbation als eine in sich schwere ordnungswidrige Handlung zu brandmarken“, weil „der frei gewollte Gebrauch der Geschlechtskraft, aus welchem Motiv er auch immer geschieht, außerhalb der normalen ehelichen Beziehungen seiner Zielsetzung wesentlich widerspricht“. Der um ihrer selbst willen gesuchten geschlechtlichen Lust fehlt „die von der sittlichen Ordnung geforderte geschlechtliche Beziehung, jene nämlich, die den vollen Sinn gegenseitiger Hingabe als auch den einer wirklich humanen Zeugung in wirklicher Liebe realisiert“ (CDF, Erkl. „Persona humana“ 9).

Wer noch mehr über das Zeitgemäße der Schreiber des alten und des neuen Testamentes, von Augustinus, von Thomas, von Ratzinger, von Schönborn …, wen die Auferstehung der Embryonen zum Weiterlachenwollen animierte –, der gesamte Katechismus ist auf der Website des in einem Grätzel von Rom absolutistisch in den Grenzen seiner Zeitgemäßheit geführten Staates …

Auferstehung der Embryonen – Scharfsinn der Glaubensmänner

Es ist doch immer wieder belustigend, Nachrichten über Aussagen und Aufregungen in Filialen des Organisierten Glaubens zu lesen, zum Beispiel in einer römischen-katholischen …

Die Presse erinnert an den 1992 erstellten Katechismus unter der Leitung von Ratzinger und seinem sekretärialen Schönborn  …

Ein ebenso scharfsinniger Zeitgenosse von Ratzinger und Schönborn schreibt, wie Giorgio Agamben in „Nacktheiten“ berichtet:

Vor eine härtere Probe wird der Scharfsinn der Kirchenväter jedoch durch einen hypothetischen Fall gestellt: das Kind eines Menschenfressers, der sich nur von Menschenfleisch, genauer nur von Embryonen ernährt. Laut der mittelalterlichen Wissenschaft stammt der Samen aus dem Überfluß der Nahrung (superfluo alimenti). Das würde bedeuten, dass ein und dasselbe Fleisch zu mehreren Körpern gehört (dem des Gegessenen und dem des Kindes) und deshalb in mehreren Körpern auferstehen muss – was unmöglich ist.

Die Lösung dieses Falles besteht laut Thomas in einer salomonischen Teilung:

„Die Embryonen als solche nehmen an der Auferstehung nur dann teil, wenn sie zuvor von der rationalen Seele belebt worden sind. Aber in diesem Fall ergänzt eine aus der Gebärmutter hervorgehende neue Nahrung die Substanz des Samens. Selbst wenn man sich nur von menschlichen Embryonen ernährte und aus dem Überfluß dieser Nahrung zeugte wird deshalb die Substanz des Samens in dem auferstehen, der durch ihn gezeugt wurde. Es sei denn, dass in diesem Samen Bestandteile der Substanz der Samen derer enthalten wären, deren verzehrtes Fleisch den Samen hervorgebracht hat: Denn diese Bestandteile werden im ersten, nicht im zweiten auferstehen. Schließlich ist es offensichtlich, dass der Rest des verzehrten Fleisches, der nicht in Samen umgewandelt wurde, im ersten Individium aufersteht, dieweil die göttliche Macht eingreift, und die fehlenden Teile ersetzt.“

Von Augustinus weiß Agamben zu zitieren:

Der Mann hätte den Samen gesät, das Weib ihn in ihre nicht von der libido erregten, sondern vom Willen bewegten Genitalien aufgenommen, wann und so viel es notwendig war.

Es war möglich, den männlichen Samen bei völlig gewahrter Unversehrtheit in den Schoß der Gattin zu befördern, so wie jetzt aus dem Schoß der Jungfrau sich der monatliche Blutfluss ergießt, ohne ihre Unversehrtheit zu gefährden.

Über die Beherrschbarkeit des Körpers weiß Augustinus Beispiele aufzuzählen, die …

Noch andere brauchen bloß ein wenig auf ihren Magen zu drücken, um alles, was sie verschlungen haben, wie aus einem Sack wieder hervorzuholen. Wieder andere erzeugen mit ihrem After, ohne dass es schlecht riechen würde, nach Belieben so mannigfaltige Geräusche, dass man glauben könnte, sie sängen auch mit dieser Seite des Körpers. So gibt es Menschen, die mit den Ohren wackeln, mit einem oder auch mit beiden zugleich.

Die Lektüre von nicht-zeitgenössischen Texten etwa von Ratzinger, Schönborn, Thomas, Augustinus und vielen vielen anderen Kirchenvätern belustigt also ungemein … Für einen Lacher zwischendurch reicht oft bereits der Kompositumwitz „Kirchenväter“, dessen zweites Wort die Pointe … Allerdings, es ist nicht zum Lachen, was, Männer des Organisierten Glaubens mit ihrem —

Geschichtstafel auf dem Stephansplatz wurde entfernt

Es will jetzt gar nicht bemäkelt werden, daß entgegen der heutigen Information

Dompfarre St. Stephan Leider haben wir erst heute durch dieses Posting und ein E-Mail von dem Tippfehler und der unglücklichen Tabelle erfahren und diese sofort abgenommen. Danke für den diskreten Hinweis!

verantwortliche Stellen des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche über einen längeren Zeitraum hinweg nicht nur einmal darauf aufmerksam gemacht werden mußten, die Tafel auf dem Stephansplatz einer Korrektur … Um genauer zu sein, seit dem 13. September 2010, an diesem Tag wurde geschrieben: I. Republik gab es nie.

Denn wesentlich ist, die Tabelle wurde nun doch entfernt. Vielleicht um, der Rahmen wurde ja nicht abgehängt, diese durch eine nicht glückliche, sondern durch eine geschichtlich genauere Tabelle zu ersetzen …

Wesentlich ist, die Verbreitung einer sonderlichen Geschichtsschreibung auf dem zentralsten und frequentiertesten Platz in Wien wurde hiermit endlich beendet.

Wie der Stephansplatz nach Anton Faber politisch zu nutzen ist

Anton Faber will Verbote für politische Kundgebungen auf dem Stephansplatz, vor seinem Arbeitsplatz im Turmgebäude … Wie gesehen werden kann, läßt sich Anton Faber vor dem Modell seines Arbeitsplatzes  fotografieren, jedoch so, daß die Tafel mit der besonderen Geschichtsdarstellung nicht ins Bild kommt, denn diese Geschichtstafel der katholischen Art soll weiter im Hintergrund als ständige politische Schriftkundgebung auf dem Stephansplatz wirken, muß angenommen werden, da seitens dieses Organisierten Glaubens keine Korrekturen vorgenommen werden wollen, die römisch-katholische Kirche nicht einmal den Respekt gegen die Republik aufbringen will, wenigstens den Namen des ersten Bundespräsidenten der I. Republik richtig zu schreiben …

Was es sonst über diese Geschichtstafel auf dem zentralsten und wohl frequentiertesten Platz in Wien zu sagen gibt, wurde bereits geschrieben, muß also heute nicht mehr wiederholt werden, es kann hier nachgelesen werden …

Geschichtstafel der katholischen Art auf dem Stephansplatz

Manche werden wohl auch fragen, gerade beim Lesen der Berichte über die aktuellen Verleihungen eines ganzen Haufens an Orden, welche Kriterien wohl erfüllt werden müssen, um einen Auszeichnung zu erhalten, wie beispielsweise von Christoph Schönborn … Für den leitenden Angestellten des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche wurde soeben eine weitere aus dem Haufen herausgezogen, das große goldene Ehrenzeichen der Stadt Wien …

Möglicherweise ist ein Kriterium die Beharrlichkeit … Aus einer vielleicht zuerst ohne Absicht passierten Fehlleistung eine mit voller Absicht zu machen, muß angenomen werden, wenn die Tafel auf dem Stephansdom trotz erhaltener Hinweise nicht und nicht berichtigt werden will

Vielleicht werden Auszeichnungen nun generell nach dem Schlüssel vergeben: besondere Geschichtsdarstellungen, die nicht breit aufregen, sind mit Orden …

Am 27. Jänner 2012 zur Demonstration auf dem Heldenplatz vorbei am brennenden Turmgebäude

am 12. April 1945, wie zu lesen ist auf der Tafel auf dem Stephansplatz im Zentrum von Wien … Beim neuerlichen Lesen der Tafeldaten wieder die Frage, was will der Organisierte Glaube der katholischen Kirche mit dieser geschichtlichen Darstellung auf der Tafel vermitteln und verbreiten, daß zum Jahr 1945 nur geschrieben steht:

Der Dom brennt.

Es wurde schon über die falsche Schreibung des Namens des ersten Bundespräsidenten und auch über die zeitlich falsche Zuordnung der Übersiedlung von Krampfadernkarli nach Madeira geschrieben, über die Verleugnung der I. Republik, auch darüber, daß es seitens der Kirche keinen Willen zur Richtigstellung gibt.

Und gestern beim Gang zur Demonstration auf dem Heldenplatz, bei der auch über die Befreiung von Auschwitz am 27. Jänner 1945 gesprochen wurde, vor der Tafel auf dem Stephansplatz innehaltend wurde gedacht, eine äußerst eigentümliche Geschichtsdarstellung … Kein Wort zum Kriegsende, kein Wort zur Befreiung Österreichs vom totalitären nationalistischen Regime des zwölfjährigen Reiches, kein Wort zur erzwungenen Beendigung der industriellen Menschenvernichtung … Erst 1955 scheint für die Kirche es unumgänglich zu werden, zu schreiben, den Traum der Rückkehr des Fabelreiches auf Erden aufzugeben, noch nicht ganz, vielleicht deshalb die Anführungszeichen,

„Österreich ist frei“

Diese Tafel macht auch überdeutlich, durch die äußerst sonderliche Nennung von geschichtlichen Ereignissen und auch Falschschreibungen, daß es für den Organisierten Glauben der katholischen Kirche nach wie vor unangenehm sein muß, wie die Geschichte verlaufen ist … Denn es ist eine Tafel, die laufend ergänzt wird, beinahe bis herauf zum Jahr 2012 … Grundsätzlich ist eine Tafel zur Bau- und Renovierungsgeschichte eines Gebäudes eine ungeeignete Tafel dafür, auch geschichtliche Daten aufzunehmen, die mit dem betreffenden Gebäude nichts zu tun haben, außer diese soll für Propagandazwecke auch herhalten, was bei dieser Tafel durch die Art der geschichtlichen Darstellung der Fall ist …

Als die Tafel um den Namen des Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer ergänzt wurde, hätten spätestens Korrekturen vorgenommen werden können, wenigstens den Namen von Karl Seitz richtig …, wenigstens die falsche zeitliche Zuordnung der Madeira-Übersiedlung … Eine Richtigstellung ist den Angestellten dieses Organisierten Glaubens keine Herzensangelegenheit, zu sehr scheint die Wunde noch zu brennen, nicht mehr Herren zu sein, die die Menschen in Österreich in den Beichtzwinger eines heiligen römischen  …

Aber die Republik Österreich hat Verständnis für die gefallenen Herren, so darf der leitende Angestellte Christoph Schönborn noch vor dem Bundeskanzler, vor der Nationalratspräsidentin protokollarisch die Suppe löffeln …

Beim Stehen auf dem Heldenplatz schließlich der Gedanke, die Vorgänger der heutigen Angestellten dieses Organisierten Glaubens luden noch Max Mell ein, um einen Aufruf für sein zu renovierendes Turmgebäude …

Es hat sich wenigstens das geändert, die Tafel kommt ohne Sprüche von Mell oder Ginzkey aus

Und beim Hinaustreten vom Heldenplatz die Frage … Wie skrupellos und unverschämt muß auch ein Max Mell gewesen sein, zuerst durch freiwillige Aktivitäten für das nationalistische zwölfjährige Reich das sogenannte eigene Volk in Tod, Elend und Armut zu stürzen, und dann genau dieses eben noch in Tod, Elend und Armut gestürzte sogenannte eigene Volk anzubetteln, für die herausgeforderten und also mitverursachten Schäden noch einmal aufzukommen … Aber die II. Republik hatte auch für Max Mell belohnende Nachsicht, so durfte er sich etwa das österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst umhängen, sich Ehrenmitglied der österreichischen Akademie der Wissenchaften nennen, den großen österreichischen Staatspreis für Literatur …

Michael Spindelegger und Max Hiegelsberger – Christschwarze Mitglieder von Cellula del Vaticanista

Michael Spindelegger, christschwarzer Vizekanzler in der demokratischen Republik Österreich, möchte sich den Vorschlag von Max Hiegelsberger, dem christschwarzen Landesrat in der zur demokratischen Republik Österreich gehörenden Region Oberösterreich, „in der Tiefe“ anschauen …

Der Souverän von Vizekanzler Michael Spindelegger thront in einem Grätzel von Rom.

Michael Spindelegger kann gar nicht in die Tiefe zu schauen, denn er lebt ohnedies in diesem tiefen Graben, von dem aus es nicht mehr tiefer geht, und in diesen tiefen Graben will er, gemeinsam mit seinen Rittern und Damen der Zelle Vaticano, das ganze Land zurückreißen …

Mit dem bauernbündlerschen Max Hiegelsberger ist nun ein weiterer Zellenwächter im tiefen Graben erwacht, mit einem Vorschlag, der auf den Punkt gebracht beschrieben werden muß als Sucht nach Bestrafung von allen Menschen, die irgendwann im Laufe ihres Lebens ihre durch ihre Eltern unberechtigten Zwangsverpflichtungen zu einem der Organisierten Glauben zu kündigen gezwungen sind …

Wer etwa aus der römisch-katholischen Kirche also austritt, ist nicht, wie der erwachte Max Hiegelsberger meint, ein „Kirchensteuer-Flüchtling“, sondern jemand, der nicht mehr bereit ist, die elterliche Anmaßung, über ihre Kinder päpstlich zu herrschen, ihre Kinder in Organisationen einzutauchen, durch fortgesetzte Mitgliedschaft zu legitimieren …

Max Hiegelsberger versucht seinen Vorschlag mit Argumenten zu tapezieren, die zum einen derart häßlich sind, zum anderen derart abwegig und zum weiteren so wahr wie etwa die Geschichten in der Bibel, daß Jesus Christus ein Einzelkind gewesen sei, daß auf diese gar nicht eingegangen werden müßte, gebe es da nicht diese starke Lobby in Österreich, die es nach wie vor schafft, das Vorteilhafteste für diesen Organisierten Glauben herauszuholen, zum Schaden, zum größten Nachteil von allen Menschen, die keine Mitglieder dieses Organisierten Glaubens sind … Und die sogenannten gewöhnlichen Mitglieder haben, wie oft und oft bereits seit Jahrzehnten in der Zweiten Republik zu hören und zu lesen ist, für die Angestellten und vor allem für die leitenden Angestellten dieses Organisierten Glaubens einen äußerst geringen Stellenwert, erfüllen sie für vor allem für die leitenden Angestellten nur die reduzierte Funktion eines Echos für das, was ihnen vor allem die leitenden Angestellten ihnen an Überholtem unentwegt zähklebrig in die Ohren speicheln …

Max Hiegelsberger vermisse Gerechtigkeit bei der Steuerlast im Zusammenhang mit dem Kirchenbeitrag und will auch jene, die seiner Zelle Vaticano nicht angehören, verpflichten, einen finanziellen Beitrag zu leisten zum Erhalt der zelleneigenen Immobilien … Aktuell erst wurde etwa die steuerliche Absetzbarkeit des Kirchenbeitrages wieder um 100% erhöht. Und auch diesen weiteren Steuereinnahmenentgang müssen alle Steuerzahler und Steuerzahlerinnen in Österreich kompensieren …

Die Immobilien der Zelle Vaticano als Kulturbauten zu bezeichnen, wie es Max Hiegelsberger macht, mag richtig sein, wenn Kultur als Begriff der Menschheitsentwicklung verstanden wird, aber die Immobilien der Zelle Vaticano sind in erster Linie Propagandabauten, für die gerechterweise jene aufzukommen haben, die in diesen Bauten auftreten, um gegen die Weiterentwicklung der Gesellschaft zu hetzen, die ihre Bauten auch dafür verwenden, ihren Hader mit einer Republik auf Tafeln zu verbreiten

Genug von diesen hiegelsbergerschen Tapeten …

Im Grunde geht es auch bei diesem Vorschlag nur darum, zum einen die Bestrafungssucht zu befriedigen, zum anderen wohl vor allem darum, das ganze Land wieder in eine Zelle, deren Mauern aus gebrannten Ziegeln bestehen, deren Roh-Stoffe die Geschichten aus dem Buch über den Fabel sind, zu verwandeln, aus dem Land ein gesellschaftsentwicklungsresistentes Land zu machen, und die Wahrzeichen für diese Entwicklungsresistenz sind die Propagandabauten auch dieses Organisierten Glaubens …

Wer sich weitere Tapeten dieses Organisierten Glaubens anschauen möchte, ist eingeladen, in diesen tiefen Graben zu blicken: Organisierte Glauben

Auf dem WKR-Ball in der Hofburg bloß die feine Gesellschaft mit ihren Programmen aus ihrem Geist

Damen in Uniform, Herren im Abendkleid können vieles sein, zum Beispiel auch Industrielle.

In der Presseaussendung von „Sos Mitmensch“ vom 6. Dezember 2011 wird aus dem Schreiben von Dr. Wolfgang Caspart zitiert, daß Damen im Abendkleid, Herren im Frack, Smoking und Uniform unmöglich Rechtsextreme sein können …

Das können nämlich, schrieb vor bald einem Jahr ein weiterer freiheitlicher Kleidungsexperte, auch Überkultivierte

Ohne es beabsichtigt haben zu können, offenbart Wolfgang Caspart damit aber eines, die Unbrauchbarkeit von enggefaßten politischen Zuschreibungen, denn diese greifen stets zu kurz, tauglich höchstens für Mobilisierung, mediale Breitenwirkung, Verlängerung des Spieles zwischen Links und Rechts, untauglich aber für die Überwindung und für das Ende der Weiterschreibung von menschenunwürdigen Programmen …

Wenn Dr. Wolfgang Caspart einen WKR-Ball in der Hofburg derart massiv verteidigt, darf angenommen werden, daß er selbst respektive andere vom freiheitlichen Akademikerverband Salzburg ebenfalls den Säbeltanz in der Hofburg im Abendkleid besuchen, und wer sich die Programme aus den Abgründen der vergangenen Jahrhunderte allein dieses Verbandes ansieht, würde sich wünschen, ach, wären es nur die klischierten Rechtsextremen: ohne formale Bildung, hakenkreuz- und runentätowiert, kommasaufend, ohne Allgemeinwissen, ohne Arbeit, Frauen und Kinder schlagend, Messerstecher, x-fach vorbestraft, parteilos, keine politischen Ämter innhabend, fußballfanatische Brüller auf der Tribüne, Gemeindebaubewohner, Sozialhilfeempfängerinnen, glatzköpfige Protestwähler, Nichtwählerinnen und so weiter und so fort.

Wer würde diesen klischierten Rechtsextremen, diesen in jedweder Hinsicht Bedürftigen es nicht vergönnen, einmal im Jahr, wenigstens einmal im Jahr ebenfalls feine Gesellschaft spielen zu dürfen, im symbolischen Zentum des demokratischen Staates Österreich, auf den Gängen, die sonst das Jahr über der Bundespräsident abgeht, Bierdosen auf ihren Stirnen zu zerdrücken?

Nach Dr. Wolfgang Caspart besuchen den WKR-Ball aber nicht diese klischierten Rechtsextremen, sondern es sind die wahrlich vornehmen und feinen Damen und Herren der Gesellschaft, die zum Säbeltanz nicht in Springerstiefeln kommen und Messer mitbringen, sondern ihre Programme und Vorstellungen aus ihrem Geist:

Verbrennt solche Gestalten, wie …

Akademische Pläne: Arbeitslager, Schulpflicht als Kann-Bestimmung, Nichtintegration

In den Kellern des Internets hängen die akademischen Flecken