Catholics and protestants and rest of christians choose their abyss

Calvinist Viktor Orbán wollte unbedingt

ein Vorzeigeministrant sein und

gratulierte Donald Trump vor allen anderen zum Wahlsieg, zu dem

haben laut Nachwahlbefragungen christliche Wählerinnen und Wähler maßgeblich beigetragen. Demnach stimmten 54 % der Katholiken für den Republikaner und 61 % der Protestanten und übrigen Christinnen und Christen. Mehr als 60 % der jüdischen und muslimischen Wählerinnen und Wähler stimmten hingegen für die Demokratin Kamala Harris.

„Religion aktuell“, 6. November 2024

Das muß nicht weiter kommentiert werden, es kommentiert sich von selbst. Das ist nur festzuhalten, wer mit mehr als sechzig Prozent für die Demokratie stimmt, wer mit vierundfünfzig und einundsechzig Prozent für …

NS Und in Österreich haben vor allem christliche Männer wieder einen christlich getragenen leader, dem sie vertrauen können, von dem sie meinen, er sei ihnen ein Partner, weil sie mit ihm

against woke agenda teilen, oder zumindest meinen, er teile mit ihnen irgendwas, er, der das Teilen nur in einer Form kennt: sich mitteilen.

O.’s priests don’t pray the rosary in their mess consecrations

Es wird schon so sein, daß in den Messen der Samensegnung O.s Glaubensbrüder keinen Rosenkranz beten, was aber sein kann, ist, daß sie Rosenkränze mit sich führen, ihnen die beads of rosary in ihren mess consecrations volksdienstliche Geräte sind —

Ein Bericht darüber, was O.s Brüder im Glaubensgeiste tun, wenn sie keinen bead beten, ist heute, 5. November 2024, zu hören, in der Radiosendung „Religion aktuell“:

Nach Ungarn. Wo die Erzdiözese Kalocsa-Kecskemét unter der Leitung von Kardinal Balázs Bábel offenbar massive Schwierigkeiten mit der Sexualmoral ihrer Pfarrer hat. Ein Priester ist ausgeflogen, weil er an homosexuellen Orgien teilgenommen hat. Ein anderer steht vor Gericht wegen sexuellen Mißbrauchs von Minderjährigen. Gegen einen weiteren wird ermittelt und wieder ein anderer Pfarrer steht in Verdacht, sich an Kindern vergangen zu haben. Vor kurzem ist auch noch der Sekretär der Bischofskonferenz von Kalocsa-Kecskemét, Tamás Tóth, zurückgetreten. Er soll mindestens einen Pfarrer gedeckt haben.

Ernst Gelegs aus Budapest: Sodom und Gomorra kommen einem in den Sinn, wenn man die Ereignisse der Erzdiözese Kalocsa-Kecskemét verfolgt. Begonnen hat alles damit, daß ein Journalist eines regierungsunabhängigen Online-Mediums die homosexuellen Ausschweifungen eines prominenten und bei der Orbán-Regierung sehr beliebten Pfarrers aufgedeckt hat. Er hat den Pfarrer auf Videos homosexueller Orgien erkannt und darüber in seinem Online-Portal berichtet. Viele Medien haben diese Story übernommen. Der Orbán-Regierung waren diese Berichte so peinlich, daß Ministerpräsident Viktor Orbán auf seiner Facebook-Seite sämtliche Fotos löschen ließ, die ihn mit dem Pfarrer zeigten. Kardinal Bábel hat an das Online-Portal einen Brief geschrieben, worin er volle Aufklärung und Transparenz verspricht. Kaum war der Brief verschickt, ist bekanntgeworden, daß die Staatsanwaltschaft gegen zwei Pfarrer ermittelt, und zwar wegen sexuellen Mißbrauchs von Minderjährigen. Gegen einen Pfarrer ist bereits Anklage erhoben worden, gegen den zweiten wird noch ermittelt, eine Anklage soll aber unmittelbar bevorstehen.

Das Pikante daran ist, daß dieser Pfarrer eine großangelegte Kampagne über die Sexualerziehung von Jugendlichen initiiert, und dafür von der Orbán-Regierung eine Förderung in der Höhe von knapp zweihunderttausend Euro erhalten hat. Aber es kommt noch dicker. Kürzlich ist wieder ein bei der Regierung beliebter und hoch angesehener Pfarrer ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten, er soll Minderjährige für Sex bezahlt haben. Und zu allem Überfluß ist jetzt auch noch der Sekretär der Bischofskonferenz von Kalocsa-Kecskemét, Tamás Tóth, zurückgetreten. Ihm wird vorgeworfen, daß er das sexuelle Fehlverhalten von mindestens einem Pfarrer gewußt und zu vertuschen gesucht habe. Tóth hätte Nachfolger von Kardinal Bábel werden sollen. Daraus wird jetzt sicher nichts.

„Tonart F – Macht euch bereit“ – Heldenplatz, im November ’24

Außerdem wurden dort drei Hakenkreuze mit der Überschrift „es ist an der zeit (sic) macht euch bereit“ entdeckt[.]

Woher sie es haben, die Losung, die Parole „Macht euch bereit“, ist nicht schwer herauszufinden, die es auf eine Info-Tafel des S-Bahnhofs Waidmannslust schrieben, sie verrieten es durch die drei Hakenkreuze selbst, wollten es treustolz zu ihrer Ehre verkündet wissen.

nun öffnet die tore und macht euch bereit (lied der motorflieger)
Walter von Müller
flieger sind sieger – neue fliegerlieder,
1941 G SV193 SoldVaterl, TextNoten, 2 Strophen, Tonart: F, Einzigartig

Die Parole „Macht euch bereit“, ein Lied, 1941, festgehalten in „Deutsches Lied“, ist am 28. Oktober 2024 zu lesen, und von einem recht besonderen Lied ist auf dieser Website auch zu lesen, das Männer singen, auf Begräbnissen in Wien, im September in ihrem Jahr ’24, alte Männer, die ahnen, sie sind keine Burschen mehr, aber Burschen wollen sie bleiben, dabei recht gebildet aber, als hätten sie Jahrzehnte der Wissensanhäufung hinter sich

Jene, die im September 2021 auf die Info-Tafel „Macht euch bereit“ mit drei Hakenkreuzen schrieben, müssen recht gebildet sein, vielleicht in steter Verbindung mit gebildeten alten Herren, Burschen, eingeschult, belehrt von alten narbenveredelten Herren in Schaften, die unter Burschen sich selbst wieder recht jung, so recht als Burschen

Es ist nicht das einzige Lied, wie desselben Tages aus dem „Handbuch deutscher Musiker 1933-1945“ zu erfahren ist, das die Parole „Macht euch bereit“ zu singen aus längst verwichener Zeit in die Gegenwart …

K. Fiebig: (Morgenlied) Auf, auf, macht euch bereit (T. E. Leibi)

Wenn am letzten Tage des November in ihrem Jahr ’24 am Heldenplatz in Wien die Losung „Macht euch bereit“ gar vorgetragen, gesungen wird, dann wohl in „Tonart F“ … Was sich die Burschen, seien sie nach Jahren tatsächlich Burschen, seien sie im Gemüte noch Burschen, vom „Morgen“ erhoffen, ist nicht das, was sie sich von ihrem „Morgen“ ersehnen; was sie vom „Morgen“ bekommen werden, in der Gegenwart, ist das, was ihre Vorgängerinnen von der „großen Zeit“ bekamen, und das hat John Heartfield bereits vor 87 Jahren in einer Montage deutlich vor Augen geführt, im Jahr 1937, dazu reichte ihm die Bildunterschrift:

„Macht euch bereit, macht euch bereit, jetzt segeln wir in die GROSSE ZEIT!“

Darüber ist ein Segelschiff zu sehen, dessen Segeln sind „Brotkarte“, „Fettkarte“ … in diesem Segelschiff wieder am Heldenplatz im November ’24 zum Anstellen um Brot …

„[E]her wiederbelebt werden muß.“

Usancen, also Gewohnheitsrecht, sind mir dabei wichtig, auch wenn manches vielleicht sogar eher wiederbelebt werden muß.

„Eher wiederbelebt werden muß“, sagt Walter Rosenkranz am Donnerstag, 24. Oktober 2024, im österreichischen Parlament nach seiner Mache zum ersten Nationalratspräsidenten. Als Mann der Tradition, als Mann des Brauchtums lebt er auch deren Sprüche: „Je eher, desto besser“ … Eher als einen Tag nach seiner Mache zum Nationalratspräsidenten konnte er nicht beginnen mit seiner Wiederbelebung der Burschenschaften, die ihm, Aufgeklärten, „unverzichtbar“, wesentlicher Bestandteil“ —

Walter Rosenkranz ist noch „eher“ als Norbert Hofer dran, dieser brauchte nach seiner Mache zum dritten Nationalratspräsidenten zwei Tage, um „das einschlägig von Freiheitlichen über Burschenschaften Verbreitete recht auswendig gelernt aufsagen“ zu können, das war vor elf Jahren, und elf Jahre später hat sich in Österreich nichts geändert, statt Hofer nun Rosenkranz, statt dritter nun erster —

„Usance“ ist kein deutsches Wort. Deshalb wohl ist es für Walter Rosenkranz unumgänglich ein Wort beizufügen, das ihm ein deutsches Wort, aber nicht nur deshalb, „Gewohnheitsrecht“ soll, so wohl sein Ansinnen, allen einreden, es ist Recht, es ist Gesetz, was doch bloß Gepflogenheit, Brauch, Gewohnheit, gewohnheitsmäßiges Verhalten, vor allem im geschäftlichen Bereich … Es könnte auch gesagt werden, „Usancen“ sind Bequemlichkeiten, Faulheiten, Ausreden. Und daß „Usancen“ kein niedergeschriebenes Recht ist, daß ein „Gewohnheitsrecht“ je kein in einem Gesetzesbuch festgeschriebenes Gesetz ist, hat in Bezug auf Politik seine absolute Richtigkeit. Usancen oder Gepflogenheiten oder Bequemlichkeiten, würden, so wie es Walter Rosenkranz als Recht verstehen und verkaufen will, den Stillstand von Politik, das Ende der Politik, die Auslöschung von Politik bedeuten. Usancen also will Walter Rosenkranz wiederbeleben, er meint, wiederbelebt werden müssen, so manches gar eher — An welche er dabei denkt, das hat Walter Rosenkranz nicht gesagt. An diese wird er wohl auch gedacht haben, der Dank wird ihm dazu wohl verpflichten, seinem Bergführer gegenüber, der ihn nun an die Spitze führte, der doch so auf das gewohnheitsmäßige Verhalten baute, das ihn an die Spitze über der, nach seiner Einschätzung wohl, rosenkranzschen Spitze führen hätte sollen …

Vielleicht weiß er selbst noch gar nicht um alle Usancen, aber bald kommt ein Patriot zu ihm, der recht viel von Usancen versteht, von gesinnungsgemäßen Gepflogenheiten.

Von dem Dritten ist ein Ausspruch aus seiner Laufbahn in Erinnerung geblieben, der unterschiedlich zitiert wird, einmal: „Sie werden sich noch wundern, was alles gehen wird.“ Einmal auch so: „Sie werden sich noch wundern, was alles möglich ist.“ Im Grunde aber gibt es nichts zu wundern, weder darüber, was alles weiter möglich ist, noch darüber, was alles schon wieder geht, dabei ist nicht einmal noch eine Woche nach der Mache vergangen. Und von diesem Gemachten wird, vielleicht, in Erinnerung bleiben: Usancen – manches wiederbelebt werden muß.

Vor fünf Jahren war Norbert Hofer in Ungarn, um sich von einem Patrioten wohl Ratschläge zu holen,

nun kommt dieser Patriot am kommenden Donnerstag, 31. Oktober 2024, in das österreichische Parlament, um Walter Rosenkranz seine Ratschläge — je eher, desto besser — seine Ratschläge persönlich in das Parlament Österreichs zu bringen.

Ein Patriot, der weiß, überbringt Walter Rosenkranz persönlich in das Parlament sein ganzes Wissen, sein Anschauungen etwa zum Antisemitismus, von dem Walter Rosenkranz am verwichenen Donnerstag auch sprach, aber der

Patriot aus Ungarn weiß, darf angenommen werden, es fehlt ihm hier vielleicht noch einiges, um ein Werkzeug

Schneller als eher, desto besser, das war Norbert Hofer vor fünf Jahren einmal, einen Tag nach seiner Mache zum Nationalratspräsidenten mußte er schon in die Steiermark ausrücken, um gesinnungsgemäße Wahrheiten, das auch eine Usance dieser Partei ist, zu verbreiten, im steiermärkischen Wahlkampf …

NS Im letzten Kapitel wurde erzählt, es werde am 9. November eine Demonstration unter der Parole „Macht euch bereit“ geben, die ist nun, wird berichtet, verschoben auf den 30. November … Hier kommt also nicht der Spruch „Je eher, desto besser“ zur Anwendung, für diesen Umzug, der für die rosenkranzsche Partei mit ihrem auf Usancen bestehenden Bergführer in Marsch gesetzt werden soll, vielleicht wurde auch einfach nicht bedacht, wie lange es dauert, sich bereit zu machen, für eine volle Wichs …

Zu der Parole „Macht euch bereit“ wäre noch etwas zu sagen, vielleicht im nächsten Kapitel.

NNS Es soll, auch wenn dies gleich als Gerücht abzutun ist, Zeit sein, je eher, desto besser, eine eigene Fahne für das Parlament Österreichs endlich geben, das Parlament soll auf dieser Fahne durch seine Vertäfelung gleich als Fahne erkennbar sein, und es soll eine Bannerfahne werden, in dieser Gestaltung dann auch nicht etwa mit der peruanischen Flagge verwechselbar, das der Spitze des Nationalratspräsidenten fortan ersparte zu erklären, was für einen Anstecker sie trage.

„Walter Rosenkranz‘ erste Rede als neuer Nationalratspräsident“ und gleich geht er’s an, Gleiches gleich zu behandeln – Aufklärung, der Burschenschaften Not

Da tritt am 24. Oktober 2024 Dr. iur. Walter Rosenkranz hin, als eben gemachter Nationalratspräsident mit dem angesteckten Edelweiß auf seinem Herzen, und spricht, und was er spricht, ist gesprochen durch seine Blume —

Für einen narbenveredelten Recken von rechtem Schrot und Korn wäre es wohl ein Eingeständnis seiner Schwäche, spräche er das Wort „Frau“ aus, so findet er ein anderes Wort, nicht aber um geschlechtsneutral zu formulieren, sondern erst gar nicht die Idee in die Welt zu setzen, eine Frau könnte das werden und sein, zu dem er nun gemacht wurde: Nationalratspräsidentin …

Es wird manchmal behauptet, der Nationalratspräsident sei der zweitmächtigste Mann, sei die zweitmächtigste Person in der Republik.

Für seine gesinnungsgemäße Parlamentspartei muß das ein sie beruhigendes Signal sein, ist sie doch gesinnungsgemäß ganz vom Willen erfüllt, so wenig Frauen wie irgend nur möglich sollen im Parlament sein, auch wenn es vor der Wahl am 29. September 2024 noch verkündet ward:

Dabei hatte [H. K] im Wahlkampf noch getönt, dass das erstmals angewandte „Reißverschlusssystem“, mit dem sich Männer und Frauen auf der Bundesliste abwechseln, Abhilfe schaffen würde.

Tatsächlich schickt [seine Partei] nun aber lediglich 13 Frauen in den Nationalrat. Das entspricht bei insgesamt 57 blauen Abgeordneten nur 23 Prozent.

Die Mannen dieser Partei werden wohl unter „Reißverschlusssystem“ verstehen, Frauen dürfen ihnen den Reißverschluß weiterhin öffnen, wie es eben in Ehen auch nach den Vorstellungen des nun gemachten Nationalratspräsidenten Brauchtum —

„Wir als Partei wollen gesellschaftspolitisch die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau“, sagte Rosenkranz nach dem Treffen. Der 56-Jährige zitierte dabei Paragraf 44 des Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches Österreichs, wonach eine Ehe zwischen zwei Personen verschiedenen Geschlechtes geschlossen werden kann, die ihren Willen bekundeten, „Kinder zu zeugen“. Mit Blick auf Homo-Paare sagte der Niederösterreicher: „Ungleiches muss man auch ungleich behandeln.“

Kinder zeugen, Kinder zeugen, zeugen und zeugen — „Geburtenoffensive“ die gesinnungsgemäße Vorstellung seiner Partei,

die auch für weitere ihnen nahestehenden Patriotinnen, die eben erst dafür auch ihre gesinnungsgemäßen Vorstellungen …

[…] will jetzt gegensteuern. Die russische Staatsduma, das direkt gewählte Unterhaus der Föderation, hat jüngst in einer Lesung ein Gesetz akzeptiert, welches „Propaganda von Kinderlosigkeit“ künftig unter Strafe stellt. Das berichtet die oppositionelle Plattform „Dekoder“. Auf einheimische würde eine hohe Geldstrafe zukommen, Ausländern droht sogar eine Haftstrafe sowie die Ausweisung. Im Gegenzug will der Kreml mit eigener Propaganda einen Anstieg der Kinderrate bezwecken. „Dekoder“ berichtet, dass Schüler auf der russischen Insel Sachalin Videos von Abtreibungen schauen mussten, in der Hoffnung, dass eine solche für die Kinder in Zukunft nie infrage kommt. Darüber hinaus wolle das Putin-Regime zeitnah ein Gesetz zur Steigerung der Geburtenrate einbringen. Dies enthalte auch ein Verbot von Kondomen, welches laut „Dekoder“ bereits jetzt diskutiert wird.

Was er als Nationalratspräsident gleich behandeln will: die Burschenschaften, so veröffentlicht am 25. Oktober 2024,

einen Tag nach seiner Mache im österreichischen Parlament —

Grafens und seine Aufklärung über die Burschenschaften scheinen ihm noch recht zu wenig

Oh, was für ein uneingeschränkt agierender Mann wurde am 24. Oktober zum Nationalratspräsidenten gemacht, der bereits bei seinem ersten Hintreten einbekennen muß, er werde zur Seite zu treten …

[…] in Wien und ganz Österreichs einen Dialog mit mir, wie bisher, verweigern, so daß der Besuch wichtiger Veranstaltungen im Parlament, wie die Veranstaltung gegen Gewalt und Rassismus […] oder das Gedenken an die Pogromnacht 1938 vom jüdischen Leben boykottiert werden, so stehe ich nicht an, als Person auf die Seite zu treten […] es werden sicherlich mit meinen Stellvertretern, mit meinen beiden Präsidenten, wird es ganz bestimmt eine Lösung dafür geben.

Walter Rosenkranz nennt sich nur dann selbst „Person“, wenn es um auf die Seite treten geht, hier will er nicht Mann sein, Männer treten nicht auf die Seite, ein Mann geht nur zur Seite, wenn er … Es sind auch keine Personen seine Stellvertretungen, ein Mann wie Rosenkranz hat nur Stellvertreter, ein Mann mit „meinen beiden Präsidenten“, das österreichische Parlament hat seit seiner Mache zum Nationalratspräsidenten keine Präsidentin, und der Präsident, der mit Vornamen Doris heißt, nun, irgendwo, wenn auch nicht in Österreich, wird Doris auch ein männlicher Vorname sein; so gibt es für Mannpersonen ihrer Gesinnung stets eine Erklärung, wenn nach einer solchen verlangt …

Wo wird er, Walter Rosenkranz, am 9. November ’24 gewesen sein, wenn eine Demonstration mit dem Motto „Macht euch bereit“ stattgefunden haben wird,

für seine „Spitze“, wie er sie in seiner Rede nennt, die ihn für das Amt des ersten Nationalratspräsidenten nominiert habe …

wird er wie ehedem einen Spaziergang seiner Spaziergänge machen? Allein, für sich, vielleicht im Prater oder auf der Parlamentsrampe, in solidarisch stiller Anteilnahme?

Es werden an diesem 9. November wieder viele Fahnen geschwenkt worden sein, wie jetzt schon geschwenkt werden, auch für ihn, Walter Rosenkranz, Flaggen, die auch ein Telegram sein können, wie jene Telegramflagge von der Strippe desselben Tages gleich rapportiert, als Vollzugsmeldung an ihren Chef:

Wir haben den 1. NR Präsident!

Verziert, geschmückt nicht mit einem Edelweiß, aber mit einem Handzeichen, das in der rosenkranz’schen Parlamentspartei vor und nach dem Falten der Hände zum Gebet und vor allem nach dem Aufhalten der Hände der Bitte um Gebet die Finger verrenkt, wenn ihr gegeben …

NS Aus seinem Antritt wird das, worüber in einem weiteren Kapitel zu sprechen sein wird, besonders zu merken sein:

Usancen, also Gewohnheitsrecht, sind mir dabei wichtig, auch wenn manches vielleicht sogar eher wiederbelebt werden muß.

Rosenkranz‘ Libertas

Nun ist er, Walter Rosenkranz, also zum ersten Nationalratspräsidenten gemacht worden, am 24. Oktober 2024, würdiger für Österreich, ehrenreicher für Österreich kann kein anderer Mann sein, als er, Walter Rosenkranz, dessen Niveau der Fellner spiegelt und

dessen Vorbild ein deutschnationaler Antisemit, oh, wenn dieser deutschnationale Antisemit das noch erleben hätte dürfen, daß einer in Österreich, dem er deutschnationales und antisemitisches Geistesvorbild ist, zum ersten Nationalratspräsidenten gewählt wird, am 24. Oktober 2024, wie hätte er gesinnungsgemäß gejauchzet.

Natürlich hätte er nicht gejauchzet, sondern er, Sohn eines bankrotten Seidenzeugfabrikanten, mit vorzüglichster Bildung, wäre wohl zur Feier zu einem Mozart in den Musikverein geeilt, die der nun gemachte Nationalratspräsident mit ihm teilt, mit dem „Mitgründer des Mozarteums“,

[…] ich habe an sich einen unbekannten Politiker wieder aus der Vergangenheit herausgenommen nicht nur seine schulische Tätigkeit sondern auch seine Leistungen auf dem Gebiet des der Musik Mitgründer des mozarteums in Salzburg und so weiter also das sind alles Eigenschaften die mir sehr nahe gehen […]

die Musik, Mozart, auch Mozart, dessen Musik, die Musik ihres zu ihrem Arischen hinuntergezogenen Mozart den nationalsozialistischen Menschen recht nahe

Würdiger als Walter Rosenkranz kann auch keine Nachfolgerin von Wolfgang Sobotka sein, wie diesem wird es ihm eine Ehre sein, die Rechtbesten in das Parlament einzuladen

Darein wird ihm nicht Wolfgang Sobotka allein ein Vorbild sein, sondern auch seine Parlamentspartei, die weiß, Rechtbeste zu sich ins Parlament zu laden — Wie recht er, Wolfgang Sobotka, am 24. Oktober 2024 zum Abschiede gesprochen hat, daß es unbedingt zu zitieren ist, das von einer Maschine automatisch erzeugte Transkript:

Schritte und zum Schluss zum Schluss sie kennen das es war mir ein großes Anliegen aus einem persönlichen familieng geschichtlichen Erlebnis heraus aus einer Haltung die ich als Lehrer und das Pädagoge als Historiker an den Tag gelegt habe den Kampf gegen Antisemitismus weil er antidemokratisch ist und diese Haltung muss uns allen ein Bewusstsein sein wenn wir hier uns im Parlament versammeln egal ob er von der rechtsextremen

von der linksextremen W es heute antizionistisch und antiisraelisch ist ober von der Migration kommt oder besonders bedenklich aus dem feton dort wo aus der Mitte der Gesellschaft kommt wo scheinbar dieses Gift dieses Antisemitismus dass wir seit 2000 Jahren das Judenhass kennen sich einsch und wiederum versucht eine wissenschaftliche Begründung dahinter zu legen die es nicht gibt dann wird Israel als Anti ein apatheitstaat denonziert oder als postkoloniales Geschöpf bei aller Kritik die notwendig ist auch zu Israel braucht es hier ein klares Bekenntnis eine klare Trennlinie und daher ist es unerträglich wenn am 9 November zu einer Demonstration aufgerufen wird wo wir wissen im Gedenken an die D hier zu einer Demonstration ganz anderen Inhalts aufgerufen wird da ist jeder andere Tag recht aber nicht dies und ich sag das auch hier und ich hier mit ein Brief geschrieben weil die Berichterstattung zum 7 Oktober 2023 2024 an der Haltung wirklich zweifeln lässt was man hier angestellt hat dass man unwidersprochen zum Teil Antisemitismen öffentlich dargestellt hat den Repräsentanten der Palästinenser dort zu Wort kommen ließ die Antwort und ich bitte darum dass man dementsprechend das auch in dem Stiftungsrat in den anderen grämien diskutiert das braucht Österreich um diese Wachsamkeit nicht der zu erliegen zum Schluss ich wünsche dem Parlament dem Nationalrat ihnen wirklich viel Kraft viel Ausdauer viel Freude sehen sie nicht das Glas halble leer sondern immer halbvoll in ihren Bemühungen es lebe die Republik Österreich es lebe unser Parlament und ich freue mich dass ich jetzt den Vorsitz an den neugewählten Präsidenten übergeben darf dem mich mit den selben wünschen begleite ich räume das Feld lieber Walter wie heißt es so schön the florss Standing Ovations für den abtretenden Nationalratspräsidenten von seiner Fraktion die Freiheitlichen applaudieren nicht die SPÖ applaudiert aber sie bleiben sitzen ebenso die Neos und die Grünen das war noch einige mahnende Worte von wolfgang Sobotka der sich noch bedankt

Ach, wie stolz war Wolfgang Sobotka selbst noch bis vor ein paar Jahren, dabei zu sein, wenn die Plakette nach dem „österreichischen Streicher“ vergeben wurde, dann aber war es Zeit, den Antisemitismus zu verbergen, schließlich stand die größte Zeit aller Zeiten bevor, eine christschwarzblaue Bundesregierung

NS Und wieder einmal kam einer dieser Parlamentspartei im Parlament auf einen Stimmenanteil, den eine aus dieser Parlamentspartei bei einer Wahl

außerhalb des österreichischen Parlaments noch nie bekam, nämlich 61,7 %, außerhalb des österreichischen Parlaments bekam kein Kandidat dieser Partei je noch eine absolute Mehrheit, kam keine Kandidatin noch über fünfzig Prozent, nur bei Wahlen im österreichischen Parlament kommt ihr Personal weit über fünfzig Prozent, wobei allerdings die Frage zu stellen ist, ob denn das eine „Wahl“ zu nennen ist oder nicht einfach eine „Mache“

Agenda der schellhornesken Austria

Wirklich eilig scheinen es die Parteichefs ja nicht zu haben, das Land in eine bessere Zukunft zu führen.

So beginnt Franz Schellhorn seine Kolumne im „Profil“ am 21. Oktober 2024 mit dem Titel „NEOS: Netter Passagier am schwarz-roten Geisterschiff“.

Wenn „bessere“ durch „hayek’sche“ ersetzt wird, dann ist es auf den Punkt gebracht, welche „Zukunft“ Franz Schellhorn für das „Land“ Österreich, „für die Menschen in Österreich“ vorschwebt. Und wie harmlos, gar nett Franz Schellhorn dies formuliert, wenn er schreibt:

Dabei würde das Land nichts dringender brauchen als eine engagierte Reformkoalition. Eine Regierung, die das aus dem Ruder laufende Budgetdefizit unter Kontrolle bringt und dem Ausgabenrausch des Staates ein Ende setzt, ohne gleich den gesamten Sozialstaat mit der Kettensäge zu zerstören. Eine Regierung, die Rezepte gegen die illegale Zuwanderung findet, endlich den Bildungssektor entschlossen reformiert und die steuerlichen Anreize so setzt, dass wieder mehr Menschen mehr arbeiten und damit den Wohlfahrtsstaat finanzierbar halten. Eine Regierung, die erkennt, dass Wohlstand nicht durch höhere Staatsausgaben und neue Steuern entsteht, sondern durch verlässliche Budgets, niedrigere Steuern und mehr unternehmerische Freiheit.

„Dass wieder mehr Menschen mehr arbeiten“, schreibt Franz Schellhorn. Dabei gab es in Österreich noch nie so viele Beschäftigte, einen Beschäftigungsrekord, eine Erwerbsquote von 78,2 %, eine Erwerbsquote, die seit mehr als zehn Jahren kontinuerlich ansteigt, wie die Statistik Austria vorlegt. Aber Franz Schellhorn ist ja nicht ein Angestellter der Statistik Austria, sondern „Direktor“ der „Agenda Austria“, und Statistik ist nicht die Agenda der „Agenda Austria“, der „Austria“ Agenda sind „niedrigere Steuern und mehr unternehmerische Freiheit“, mit einem Namen, die Agenda der Agenda für Austria ist: „Friedrich August von Hayek“ …

„Dass wieder mehr Menschen mehr arbeiten“, schreibt Franz Schellhorn, „mehr arbeiten“ heißt schellhornesk wohl auch noch mehr „Überstunden und Mehrstunden“ zu leisten. Im letzten Jahr wurden laut Statistik Austria rund 180 Millionen Überstunden in Österreich geleistet, davon wurden laut einer Sonderauswertung der Statistik Austria über 46 Millionen Mehr- und Überstunden nicht bezahlt … Noch mehr „unternehmerische Freiheit“ ersehnt sich Franz Schellhorn …

Glaubt irgendjemand, dass eine Dreierkoalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS diese Reformregierung sein wird? Eben. Sie wäre mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das Gegenteil davon.
Das liegt insbesondere an der SPÖ. Während ÖVP und NEOS in vielen Punkten auf einer Linie liegen, lebt SPÖ-Chef Andreas Babler politisch in einer anderen Galaxie. Und nicht nur er: Die Partei ist noch nicht in diesem Jahrhundert angekommen […] Die Schnittmenge dieser Dreierkoalition wäre folglich eine denkbar kleine […]
Das haben sich weder die Bewohner dieses Landes verdient, noch die an der Regierung beteiligten Parteien. ÖVP und NEOS sollten sich dem politischen Todeskampf entziehen, eine Minderheitsregierung bilden und im Parlament für ihre politischen Reformvorhaben Mehrheiten bei SPÖ und FPÖ suchen.

Wie sollen es ÖVP und NEOS als „Minderheitsregierung“ schaffen für die Franz Schellhorn vorschwebenden „Reformvorhaben“ Mehrheiten im Parlament zustandezubringen,

ausgerechnet mit einer SPÖ, die, so Franz Schellhorn, „in einer anderen Galaxie“ … Er, Franz Schellhorn, auch wenn er freundlicherweise die SPÖ hier einbezieht in seine Vorschwebe, weiß und meint einzig die FPÖ, die im Parlament für seine ihm vorschwebenden „Reformvorhaben“ für Mehrheiten zu haben wäre, sitzt doch jetzt mit K. eine Geistesverbündete dieser Agenda im Parlament, eine hayek’sche Geistesverbündete, die in diesen Tagen in Medienberichten stets und schlicht als „Ökonomin“ vorgestellt wird,

damit wohl zu ihrem besten Vorteil verkauft wird, für den sie keine Anzeigenpreise zu bezahlen hat, es in den Medienberichten keinen Hinweis gibt, daß es sich dabei um einen Einwortwitz —

Ökonomin K. wird, so wird wohl die schellhornsche Rechnung gehen,

als Geistesverbündete den abgeordneten Mitgliedern ihrer Parlamentspartei,

deren Wirtschaftsprogrammchefin sie einfach wie kurz genannt werden könnte, den schellhornesken

„Reformvorhaben“ für eine hayek’sche Zukunft des Landes Zustimmung verordnen.

Und wenn Franz Schellhorn selbst vom „Geisterschiff“ schreibt, ist es unumgänglich, die „schwimmenden Städte“ zu erwähnen, die im Geist von gewissen „Milliardären“ schiffen,

in diesen Wasserstädten ist für Franz Schellhorn ein Platz als Passsagier nicht leistbar, aber er kann es in eine solche Wasserstadt schaffen, denn viele Arbeitende wird es in den wassergelassenen Städten brauchen, es werden erste Läufer und Mitläuferinnen zwischen den Wasserlegohäusern gebraucht werden, in diesen ins Wasser gelassenen Städten, auch Algenerntehelferinnen werden gebraucht werden, „ohne Mindestgehälter“, dafür „ohne Steuern“ für —

Das Niveau der Fellner

Es gibt Figuren, und zu denen gehört Gerald Grosz, die können aus einem Roman, einfach wie kurz gesagt, nicht verbannt werden, weil sie eben in dieser Wirklichkeit immer und überall auftauchen, und sie machen es für ihre Herren, für ihre Herren „machen sie es ohne“, wie die Mariedl in den „Präsidentinnen“, die mit bloßen Händen Klos ausräumt, das ihre Leidenschaft ist, so machen es Figuren wie Gerald Grosz, die mit bloßen Händen Kanäle verstopfen, das ihre einzige, größte Leidenschaft ist.

Figuren wie Gerald Grosz machen es ohne nicht bei ihren Herren zuhause, sondern, sie wollen dabei gesehen werden, öffentlich, beispielsweise im Fernsehkanal der Fellner, der von ihnen „oe…“ abgekürzt für Österreich …

Und auch heute, am 22. Oktober 2024, wieder durfte einer Figur wie Gerald Grosz zugesehen werden, wie sie es ohne macht, Figuren aber wie Gerald Grosz ist es zu wenig, nur gesehen zu werden, wie sie es ohne machen, sie wollen dabei, wie sie es ohne machen, auch gehört werden:

Moderatorin der Fellner: So also die Worte von Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen – Gerald Grosz bei mir im Studio zu Gast. Hallo, lieber Gerald. Ja, jetzt haben wir sie gehört, wir haben uns schon angenommen, eigentlich übergibt er den Regierungsbildungsauftrag an Karl Nehammer. Was sagst du denn zu seinen Worten?
Niveau der Fellner: Er spricht davon, daß der Bundeskanzler im Nationalrat von einer Mehrheit gewählt werden muß. Wär‘ mir neu. Ich war wie Alexander Van der Bellen im Nationalrat. Wir haben in der gesamten Geschichte der Zweiten Republik keinen Bundeskanzler gewählt. Und Bruno Kreisky wurde auch nicht als Bundeskanzler gewählt, sondern war der Bundeskanzler einer mehrjährigen, langjährigen Minderheitenregierung, das heißt […]

erstens, Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat heute, am 22. Oktober 2024, mit keinem Wort davon gesprochen, ein „Bundeskanzler“ müsse im Nationalrat von einer Mehrheit gewählt werden. Und zweitens, Bruno Kreisky war nicht der Bundeskanzler einer „mehrjährigen, langjährigen Minderheitenregierung“. Eineinhalb Jahre sind weder „mehrjährig“ noch „langjährig“. Die Minderheitsregierung dauerte, um genau zu sein, vom 21. April 1970 bis 4. November 1971.

Figuren wie Gerald Grosz können die Bedeutung von Wörtern wohl auch nicht mehr mit konkreten Beispielen begreiflich gemacht werden, und ein Roman kann nicht ein Lehrbuch für Figuren wie Gerald Grosz sein, damit wäre die Intention des Romans verfehlt, und darüber hinaus, Figuren wie Gerald Grosz in einem gewissen Alter lernen auch nichts mehr, das haben sie gemein, diese Figuren, auch wie jene, die in Krems zur Schule ging — Dennoch zwei oder drei konkrete Beispiele, wann von „langjährig“, von „mehrjährig“ gesprochen werden kann:

Es gibt die Altersrente für langjährig Versicherte und die für besonders langjährig Versicherte. Für die Altersrente für langjährig Versicherte benötigen Sie 35 Versicherungsjahre, für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte 45 Versicherungsjahre.

Während die Auslegung des Begriffs „mehrjährig“ sich aus dem Wortlaut ableiten lässt (mehrjährig = mehr als ein Jahr = mindestens zwei Jahre), kann bei dem Begriff „langjährig“ nicht unbeachtet bleiben, in welcher Beziehung er steht. „Langjährig“ ist jedenfalls mehr als „mehrjährig“, sodass mindestens ein Zeitraum von drei Jahren zu fordern ist.

mehrjährig = „mehr als ein Jahr“ = mindestens 2 Jahre
langjährig = mehr als „mehrjährig“ = mindestens 3 Jahre

Einem weiteren Mann mit kremsischer Schulvergangenheit ist es eine Ehre, mit dem Niveau der Fellner auf einem Foto abgelichtet zu sein, es ist ihm eine solche Ehre, daß er dieses Bild selbst verbreitet, auf der Konzernplattform Facebook, am 6. Oktober, eine solche Ehre, die er nicht verbergen will, alle sollen es wissen, das soll wohl seine Botschaft sein, sein Niveau spiegelt das Niveau der Fellner wider.

Und dieses Niveau der beiden Mannen soll am kommenden Donnerstag, dem 24. Oktober 2024, im österreichischen Parlament die höchste Weihe erfahren …

Ein solches Niveau zieht gesinnungsgemäß unweigerlich Niveau an, wie ein Beispiel auf der Konzernplattform X vom 21. Oktober 2024 illustriert, von einer weiteren Figur, Christian Bauer, der dem Niveau der Fellner direkt antwortet, nicht mit Worten, dafür mit einem Bild …

Dieses Niveau, beispielhaft von diesen drei Figuren vertreten, wird, wenn die eine am kommenden Donnerstag tatsächlich zur Präsidentin gemacht werden wird, ab dem 25. Oktober 2024 auf höchster staatlicher Ebene im Inland wie im Ausland auch mehrjährig, langjährig, fünf lange Jahr lang oe

Österreichs Fortschritte

Das sind doch Österreichs Fortschritte zu nennen, wenn im Jahr 2024 nicht eine Antisemitin zur ersten Nationalratspräsidentin gewählt werden wird, am kommenden Donnerstag, 24. Oktober 2024, wie im Jahr 1945, als der „österreichische Streicher“ zum ersten Nationalratspräsidenten gewählt wurde, im Jahr 1945,

als es endlich mit den Massenmorden des deutschen reiches nicht aus dessen eigenem Willen zu Ende war, dessen Hauptstadt nicht Berlin, sondern Auschwitz war,

als sein Wille endlich beendet wurde, der industriellen Menschenvernichtung, die seit damals mit Mauthausen im fortschreitenden Österreich für Menschen, die zu Demonstrationen nach Österreich anreisen, nicht ihre gesinnungsgemäße Anziehung verloren hat.

Das sind doch wahrlich Fortschritte Österreichs zu nennen, wenn am 24. Oktober 2024 nicht ein Antisemit zum ersten Nationalratspräsidenten gemacht werden wird, sondern einer, Walter Rosenkranz, dessen Vorbild ein Antisemit ist, wie er, als er hoffnungsreich davon träumte, österreichischer Bundespräsident zu werden, bekundete, in einem Alter, dem Reife zugesprochen wird, vor gerade einmal zwei Jahren:

wir wollen sie auch als Person kennenlernen immer wieder haben sie in den vergangenen Jahren eine Person genannt wenn man sie nach ihrem Vorbild gefragt hat den Politiker Julius Silvester das ist ja mittlerweile eher unbekannter Salzburger Politiker bei der einzige wirkliche staatsnotar in deutschen nationaler Abgeordneter und Präsident des Abgeordnetenhauses er war so wie sie Burschenschafter bei der liebertasse auch in glühender Antisemit warum nehmen sie sich so eine Person als Vorbild nicht nur das wenn Sie den Antisemitismus weglassen es insbesondere auch in mein Gymnasium in Krems gegangen hat dort maturiert er ist auch dort auf der Gedenktafel eingraviert kann man den Antisemitismus einfach so das mache ich auch nicht und wenn sie auch mein Interview dass ich zum Beispiel der Zeitung Falter gegeben habe gelesen hätte dann ist es das was ich bei ihm ausklammere selbstverständlich das heißt den Antisemitismus können Sie auch bei einem Vorbild ausklammern das war damals auch wie gesagt es gibt so viele Parallelen mit ihm dass ich es an sich durchaus damals als ich diese diesen Namen auch bei der parlamentsvorstellung auf der Homepage gegeben hat ich habe an sich einen unbekannten Politiker wieder aus der Vergangenheit herausgenommen nicht nur seine schulische Tätigkeit sondern auch seine Leistungen auf dem Gebiet des der Musik Mitgründer des mozarteums in Salzburg und so weiter also das sind alles Eigenschaften die mir sehr nahe gehen bis auf den Antisemitismus Antisemitismus ist ein ganz großes Thema in Österreich der Bundespräsident ist ja auch sowas wie das moralische gewissen eines Landes wie groß sind sie denn die Antisemitismus Gefahren Österreich ich sehe die antisemitismusgefahr durchaus groß aber ich glaube es nicht dass es unbedingt jetzt von Rechten rechtsextremen Kreisen kommt die hervorbeschworen werden sondern es gibt durchaus auch einen politischen Islam der ebenfalls antisemitische Tendenzen hat und auch verdrängt auch Linksextremisten die auch bei Demonstrationen sagen wenn es zum Beispiel um den Staat Israel geht und das Verhältnis zu Palästinensern die ebenfalls antisemitische Klischees bedienen all diese Formen des Antisemitismus gibt es nur ein paar Fakten zu bringen die es realitische Kultusgemeinde hat eine Meldestelle die überwiegende Anzahl 48 Prozent der Meldungen betreffen da wenn es um ideologischen Hintergrund geht rechten Antisemitismus erst dann kommt lange nichts dann kommt der linke Antisemitismus dann kommt der muslimische ist aber auch diese ethische Kultusgemeinde sieht auch 270 Fälle von Antisemitismus mit Corona Bezug vor allem online aber auch bei Demos sie selbst sind ja auch bei corona-demos aufgetreten sind sich das da auch als Problem ich habe es auch nicht gesehen also ich habe gesehen dass Menschen dort die israelische Fahne getragen haben und manche Menschen haben in einer aus meiner Sicht sehr überspitzten Art und Weise die Frage der Ausgrenzung als ungeimpfter verglichen mit der verfolgung von Juden im Dritten Reich im Nationalsozialismus das ist mit Sicherheit ein überzogener Vergleich und das würde auch die Verbrechen des Nationalsozialismus verharmlosen überzogen nennen sie das eindeutig überzogen es würde sogar die Verbrechen verharmlosen an welchen Wahlziel sollen wir sie denn das kommen wir schon zum Schluss eigentlich am 9 Oktober messen sie wollen in die Stichwahl das ist klar aber wie viele Prozent müssten sie denn oder wollen Sie dafür erreichen ersten Wahlgang hat den Norbert Hofer 2016 35 Prozent die FPÖ liegt zurzeit Job plus minus 20 Prozent in den Umfragen weil das eine Hürde für Sie oder wäre es das Ergebnis von Barbara Rosenkranz nicht verwandt 2010 wo sie 15 Prozent gegen Heinz Fischer erreicht hat wo taxieren wird es ist weder noch ist sie eine komplett neue Ausgangssituation es gibt einen Amtsinhaber

Dies ist ein automatisch erstelltes Transkript des Interviews in der Nachrichtensendung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Österreichs aus 2022, das seine heiteren Seiten hat, wenn die Maschine etwa „Libertas“ „Liebertasse“ schreibt, oder den Namen „Sylvester“ „Silvester“ —

Das ist das Feuer der Tradition in Österreich, weitergetragen, behütet und geschürt, nicht zu sehen, was zu sehen nicht gewollt ist, in rosenkranz’schen Worten: auszuklammern, was auszuklammern ist, und wenn ausgeklammert ist, was auszuklammern ist, dann kann alles gemacht werden,

was alles nur gemacht werden kann, zum Beispiel ein Nationalratspräsident, von allen, in Österreich gemacht werden, genauer, in diesem Fall nicht nur von der rosenkranz’schen Partei, sondern auch von ÖVP, SPÖ, Neos …

Auch wenn es eine Wahl ist, im Parlament, so muß es doch ein weiteres Mal gesagt werden,

bei Wahlen außerhalb des Parlaments, wie das hoferische Beispiel zeigt, wie das rosenkranzische Beispiel zeigt, werden sie nichts,

außerhalb des Parlaments werden sie nicht zum Präsidenten gewählt, werden sie nicht zur Präsidentin gewählt, aber im österreichischen Parlament werden sie zu Präsidenten gemacht

wie es am kommenden Donnerstag wieder ein Fall sein wird, der in Österreich gefeiert werden wird können, als Tag der Fortschritte, als Tag der Lehre aus der Geschichte,

denn siehe, kein Antisemit wird zum Präsidenten, sondern ein Mensch demütig reich an Idolen … wie eben Dr. iur. Julius Sylvester, zu dem auf der Website des österreichisches Parlaments am 21. Oktober 2024 gelesen werden kann:

Vater: Karl Alexander S., Seidenzeugfabrikant (Konkurs der Fabrik 1861)

1899-1908 Vizepräsident der Advokatenkammer Salzburg; 1886 Gründer der Ortsgruppe Salzburg des Schulvereins für Deutsche (1889 behördlich aufgelöst); 1887 Mitgründer und bis zur behördlichen Auflösung 1893 Obmann des „Germanenbund“ in Salzburg; seit 1894 Obmann des Verbands alter Burschenschafter Österreichs „Wartburg“ (mehrfach Umbenennung wegen behördlicher Auflösung und Neugründung); 1903 Gründungsmitglied des Salzburger Hochschulvereins; 1915-1922 Präsident der Internationalen Stiftung Mozarteum in Salzburg

Das rosenkranz’sche Vorbild Mitgründer und Obmann des Germanenbundes: aufgelöst, das rosenkranz’sche Vorbild Gründer der Ortsgruppe Salzburg des Schulvereins für Deutsche: aufgelöst, das rosenkranz’sche Vorbild Obmann des Verbands alter Burschenschafter Österreichs Wartung: aufgelöst

Und auf „Salzburg Wiki – Salzburger Nachrichten“ ist am 21. Oktober 2024 zu lesen:

Sylvester trat bereits 1874 der Burschenschaft Teutonia Wien bei und etablierte sie später als antisemitische Verbindung. 1881 wurde er Mitglied der Burschenschaft Libertas Wien. Nach seinem Umzug nach Salzburg im Jahr 1886 machte er die Stadt zum gesamtösterreichischen Zentrum der antisemitischen Ideologie im Geiste Georg von Schönerers, der die Juden für die negativen Begleiterscheinungen des Liberalismus verantwortlich machte. Der deutschnational gesinnte Politiker Sylvester war selbst ein bekennender Antisemit, der den Antisemitismus in Salzburg zu verstärken wusste. Dr. Sylvester war nicht nur Vizebürgermeister sondern auch Mitglied des Antisemitenbundes, Obmann des „Germanenbundes“ und des „Kyffhäuers-Bundes“. Nach dem Erwerb des Zeller Schlössls in Zell am Wallersee in Seekirchen, baute er dieses zu einer Villa mit Strandbad aus. Er besaß in Seekirchen-Bayerham auch eine Gastwirtschaft. Als Strandbadbetreiber und Gastwirt war er von der Frage der „judenreinen Sommerfrische“ direkt betroffen. Die Verfolgung der jüdischen Sommergäste war in den Gemeinden rund um den Wallersee besonders ausgeprägt.[1] Sylvester verstarb 1944 in seiner Villa in Zell am Wallersee und liegt auch dort begraben. Ehrungen Die Internationale Stiftung Mozarteum, der er von 1915 bis 1922 als Präsident vorstand, ernannte ihn nach seinem Rücktritt am 7. Dezember 1922 zum Ehrenpräsidenten, von der Universität Wien erhielt er 1927 die Ehrendoktorwürde verliehen. Die Stadt Salzburg ernannte ihn mit Diplom vom 11. Juni 1901 „in dankbarer Anerkennung der vielen um die Stadt Salzburg als Reichsratsabgeordneter erworbenen Verdienste, insbesondere in Würdigung der hervorragenden und ausgezeichneten Tätigkeit für den nunmehr gesicherten Bau der für Stadt und Land Salzburg so hochwichtigen Tauernbahn“ zu ihrem Ehrenbürger und 1945 zum Namensgeber der Dr.-Sylvester-Straße. In Anerkennung seiner Verdienste verliehen ihm die Pongauer Gemeinden Wildbad Gastein und Schwarzach ihre Ehrenbürgerschaft.

Das rosenkranz’sche Vorbild ein hehres Vorbild, ist dieses doch nach wie vor Ehrenbürger von Gastein, von Schwarzach, von Salzburg, in der es auch die Dr.-Sylvester-Straße nach wie vor gibt, die Stadt Salzburg das Vorbild des Walter Rosenkranz 1945 mit einer Straße ehrte — 1945, ja, in der Zeit, gleich nach dem Untergang bekamen die Edelsten des Landes Straßen und Plätze nach ihnen benannt.

Gleich nach dem Untergang wurde auch der Edelste, der „österreichische Streicher“, zum Ehrenbürger von Wien ernannt, und daß nach ihm Plätze und Straßen …

„Der deutschnational gesinnte Politiker Sylvester war selbst ein bekennender Antisemit, der den Antisemitismus in Salzburg zu verstärken wusste. Dr. Sylvester war nicht nur Vizebürgermeister sondern auch Mitglied des Antisemitenbundes, Obmann des „Germanenbundes“ und des „Kyffhäuers-Bundes“.

„Nach seinem Umzug nach Salzburg im Jahr 1886 machte er die Stadt zum gesamtösterreichischen Zentrum der antisemitischen Ideologie im Geiste Georg von Schönerers, der die Juden für die negativen Begleiterscheinungen des Liberalismus verantwortlich machte.“

Das würde das Vorbild wohl kränken, müßte es lesen, daß sein ihn als Vorbild Sehender als „Liberaler“ in diesem Land gilt, es würde ihm wohl Beweis sein, wie einflußreich und wie recht dagegen anzugehen …

Anzugehen hat Norbert Hofer, ist an diesem 21. Oktober 2024 in seiner Presseaussendung als Nationalratspräsident III zu lesen, gegen „politische Agitation ohne jegliche Grundlage“, mit der er für Walter Rosenkranz eintritt … Und zu Hofer fällt unweigerlich des rosenkranz’schen Vorbilds Geist Georg Schönerer ein mit seiner Parole „Los von Rom“, die ein Hofer aus Südtirol für sich wieder in der Zeit, die anderen die Gegenwart ist, ausgrub, und der

Hofer aus Nichtsüdtirol hat seine kleine Variante von dieser Parole umgesetzt: Los von Wien und ist nun in einem Ländchen fort von

Sein Eintreten, um zu einem Schluß zu kommen, für jenen, dessen Vorbild Sylvesters Geist ist: „Walter Rosenkranz ist durch und durch Demokrat“

Durch und durch also sei Walter Rosenkranz, so Hofer, Demokrat, das besagt nichts, gar nichts, wollen doch heute alle nur eines sein: durch und durch Demokraten, ganz gleich, was die, die durch und durch Demokratinnen sein wollen, unter Demokratie verstehen und in Demokratien realisieren wollen, das weiß auch ein Hofer aus erster Hand ganz recht, ist er doch jetzt ihm ganz nah, fort von Wien, ihm so ganz nah, der von sich selbst nichts anderes sagte, als das, er sei durch und durch Demokrat

Und von Norbert Hofer würde dieser Demokrat, der ihm jetzt so nah, auch nichts anderes sagen, als ebendas, er sei durch und durch —

Wie werden identitäre Fahnen dem Coronademonstrationsburschen Rosenkranz dann erst recht reichfreudig vom Straßenrande gewunken und Ständchen der Altschaften dargebracht werden, wenn er zum Parlamentsspaziergänger

Nein, er, Walter Rosenkranz, wird nicht zum Parlamentsspaziergänger gewählt werden,

sondern zum Präsidenten

so wird es auf seinem Stuhl im österreichischen Parlament stehen: „Erster Nationalratspräsident“ — Nomininiert dafür von seiner identitären Parlamentspartei, angekündigt von den Parteien ÖVP, SPÖ und NEOS, einen aus der patriotischen

so recht reichfreudig werden am kommenden Donnerstag, 24. Oktober ’24, die identitären Fahnen ihm vom Straßenrande aus gewunken werden, wenn er gewählt worden sein wird zu einem, dem die Straßen identitär zu beflaggen sind

Und was für Ständchen, die schon die Alten sungen, werden ihm dann erst recht seine Burschen im Scheine der Fackeln nächtens unter seinem Balkone darbringen und wie,

ebenso adrett trachtgeputzt, seine Mädeln einstimmen und was für

Hymnen reichfreudig wird die Liederpostille drucken, daran erinnern, wie es war, in den schweren Zeiten des Kampfes, als er, Walter Rosenkranz, selbst noch mußte die Fahne tragen, sie schwenken,

seinem geführten Gebirgsführer den Weg bahnen