Paul M. Zulehner lädt „zum engagierten Mitdenken“ ein – Eine Unvorsichtigkeit von Paul M. Zulehner

Paul M. Zulehner führt in seinem Beitrag über die „Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtlich liebende Paare“, mit dem er „zum engagierten Mitdenken“ einlädt, Pro-Argumente und Contra-Argumente an … Ach, was für ein besonnener Mann, wie redlich dieser Mensch doch ist, was für ein um Objektivität bemühter Soziologe er doch ist, was für ein sorgsamer und sorgfältiger Forschender er doch ist, was für ein andere Menschen anhörender Gläubiger er doch ist … Er zieht Umfragen heran, wiegt die Meinungen für die Adoption, wiegt die Meinungen gegen die Adoption …

Und das Ergebnis ist. Die Zusammenfassung seines Beitrag zur Frage der Adoption durch gleichgeschlechtlich liebende Paare ist ein Wort. Es hätte ausgereicht, hätte Paul M. Zulehner nur dieses eine Wort als Beitrag geschrieben, sein „Nein“.

Alles, was er schreibt, ist ein „Nein“. Aus einem „Nein“ so viele Wörter zu machen – das ist schon was, aber ob …

Mit Spannung darf darauf gewartet werden, wie er es schaffen will, „verlässliche Langzeitstudien“ zu erstellen – ohne das dafür entsprechende Adoptionsrecht …

„Überblick man diese Ergebnisse, so zeigt sich erstens ein Diskussionsbedarf, noch mehr aber ein gediegener Forschungsbedarf. Es ist derzeit noch nicht klar, wie sich Kinder ohne Vater und Mutter, dafür mit zwei Vätern oder zwei Müttern entwickeln. Dazu braucht es verlässliche Langzeitstudien in unserem Land.“

Vielleicht sollte Paul M. Zulehner einmal nachsehen, ob es nicht Studien gibt, über Kinder, die in sogenannten Frauenhaushalten aufgewachsen sind, also ohne Männer. Ein nicht unbekanntes Phänomen für die Generation, zu der Paul M. Zulehner gezählt werden darf.

Ja, wenn Krieg ist, wenn Nachkriegszeit ist, dann brauchen Kinder keine Väter, dann reichen Mütter, Großmütter, Schwestern, Tanten … Wer will im Kriegsfall schon groß nach dem Kindeswohl fragen, gar von einem „gediegenen Forschungsbedarf“ noch sprechen, klären, „wie sich Kinder ohne Vater …“, und dann, wenn das geklärt ist, ein Ja respektive ein Nein zu einem Krieg …

„Warum brauchen dann Kinder in einem lesbischen Paar plötzlich keine Väter mehr? Dass jemand die “Vaterrolle” spielt, ist nicht dasselbe als ein leibhaftiger Vater. Soviele künstlerisch begabte Conchitas hat das Land nicht. Und selbst dessen Performance wäre für ein Kind zu wenig.“

„Vaterrolle“, „Mutterrolle“ … Die unumstößliche Einteilung von Paul M. Zulehner, wie das Zusammenleben von drei Menschen zu sein hat: ein Mensch ist das Kind, ein Mensch ist der „Vater“ und ein Mensch ist die „Mutter … Weiter reicht das zulehnerische Denken nicht. Die Einladung zum „engagierten Mitdenken“ ist nicht von ihm nicht nur unvorsichtig ausgesprochen, sondern auch anmaßend … Es könne nur, heißt es so schön, mitgedacht werden, wenn bereits etwas zum Mitdenken angeboten wurde; aber was bietet Paul M. Zulehner an? Er will sein „Nein“ durchbringen, das ist alles. Es wird hier aber keinesfalls für ein Ja geschrieben, gar geworben ..

Wurde schon geschrieben, was für redliche Aussagen Paul M. Zulehner macht, wie gediegen er recherchiert? Als Beispiel für diese zulehnerische Seriösität darf noch einmal zitiert werden:

„Conchitas hat das Land nicht. Und selbst dessen Performance wäre für ein Kind zu wenig.“

Von einem anderen Beispiel zulehnerischer Redlichkeit durfte vor ein paar Monaten berichtet werden, wie hier nachgelesen werden kann.

Und weil Paul M. Zulehner etwas von bekannten Namen hält, darf an dieser Stelle an ein Kind erinnert werden, daß in einem Frauenhaushalt aufwuchs: zum Beispiel Joschka Fischer … Der Frage, ob es heute Kinder gibt, die in sogennanten Frauenhaushalten aufwachsen, ohne daß es Krieg gibt, wurde nicht nachgegangen. In Österreich, wenn etwas vermutet werden darf, möglicherweise äußerst selten. So selten aber sollte auch das auf ein Land eingegrenzte Denken heutzutage bloß mehr sein …

Paul M Zulehner - Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtlich liebende PaareEs kann und will hier auch nicht auf das gesamte und auf viele Sätze und Absätze ausgedehnte zulehnerische „Nein“ eingegangen werden, aber so ein „Nein“ hat es verdient, in seiner ganzen kunstfertigen Pracht mit einer eigenen Collage … Bei einem ohnehin so langen „Nein“ hätte Paul M. Zulehner nicht mehr sparen müssen und hätte informieren können, aus welchem Jahr seine angeführten „Contra-Argumente“ sind. Seine „Pro-Argumente“ hat er aus 1983, wie der Fußnote zu entnehmen ist. Ob die „Contra-Argumente auch schon weit über ein Vierteljahrhundert alt sind?

Nur ein Zitat soll noch angeführt werden, das andere, die so etwas schrieben, in diesem Zusammenhang schrieben, wie es Paul M. Zulehner schreibt, wohl dazu brächte, sich dringend zuerst einmal mit sich selbst zu beschäftigen, sich selbst eingehend zu studieren, gediegen lange:

„Als vor geraumer Zeit zu entscheiden war, ob bestimmte Pestizide den Bienen schaden, lautete das richtige Argument: Es ist noch nicht erwiesen, ob und in welchem Ausmaß sie wirklich schaden. Den Umweltminister hat das wenig gekümmert. Er wollte diese Pestizide zulassen. Die Folge war sein unausweichlicher Rücktritt.

Wer tritt zurück, wenn dieselbe “ökologische” Logik auf das Kindeswohl angewendet wird? Solange Zweifel bestehen, ob der Lebensraum von gleichgeschlechtlich Liebenden wirklich der optimale, auch psychosexuell angemessene Gedeihraum für Kinder ist, gilt die gleiche “humanökologische” Logik. Man kann nicht bei den Bienen restriktiver sein als bei Kindern. Im Zweifelsfall also für das Nein: jetzt zumindestens, solange nicht positiv feststeht, dass es für das Gedeihen von Kindern gut ist.“

Kirche will nach den Kindern greifen

Und das ist, könnte gesagt werden, nur allzu verständlich; denn immer weniger Kinder, die zur Erstkommunion gehen wollen, das bedeutet Verlust … Da muß gegengesteuert werden, frühzeitig schon und langfristig. Wer will das der Kirche verübeln? Jedwede Organisation wirbt doch um Kunden. Jeder Supermarkt versucht, Kunden zu halten, Kunden zu gewinnen. Aber nicht alle versuchen schon mit Kindern Geschäfte zu machen. Und nicht alle haben diese nach wie vor staatlich geduldeten und geförderten und unverschämt unbegrenzten Möglichkeiten, schon nach Kindern als Kunden zu greifen, als die Kirche.

Kirche will nach Kindern greifenIn Niederösterreich etwa gibt es bereits Ideen dazu, wie berichtet wurde vom Landesstudio Niederösterreich des österreichischen Rundfunks. Näher wurden diese Ideen in diesem Bericht nicht ausgeführt. Um welche Art von Ideen es sich dabei handeln könnte, davon geben die zwei auch in die Collage aufgenommenen Artikel doch eine anschauliche Vorstellung: Musik- und Rechenunterricht als Werbemessen in Schulen für – nach dem Motto, ach, eine Hostie enthält ja ohnehin mehr Bildung als ein Mensch verdauen kann …

Welche Ideen zum Keilen von Kindern als Kunden harren wohl noch der Ausführung? Priester in Kindergärten als lustige Hostien verkleidet auf Werbetour mit dem Spiel parting of the ways? Pfarrer, die auf Kinderspielplätzen ihnen fremde Kinder mit Lollipops die Erstkommunion schmackhaft machen? Nonnen und christliche Religionslehrerinnen im unentgeltlichen Einsatz als Babysitter? Kaplane als Hausierer mit dem einmaligen Angebot: für einen Bittantrag gibt es eine Erstkommunionskerze und einen Tischstaubsauger gratis dazu, für zwei Erstkommunionsbittanträge zusätzlich gratis dazu einen Staubsaugerbeutelsatz für ein halbes Jahr und bei drei Erstkommunionsbittanträgen wird gratis noch zusätzlich …?

Der Einfallsreichtum der Organisierten Glauben ist unerschöpflich, nicht nur in bezug auf Werbekampagnen …

Diese Handelsreisenden des Glaubens aber verkennen die Wirklichkeit wie Willy Loman, der es auch nicht wahrhaben wollte, daß seine Produkte nicht mehr gefragt sind, der aus eigener Kraft auch nicht mehr für seinen Lebensunterhalt sorgen konnte. Dabei verkaufte Willy Loman wirkliche Produkte. Die Handelsreisenden des Glaubens verhalten sich wie er. Aber in einer Hinsicht geht es den Handelsreisenden des Glaubens besser als Willy Loman, für ihre Nicht-Produkte haben sie nach wie vor tatkräftigste Unterstützung durch Bund, Länder …

Erstkommunion - Taufe - Bittsteller und BefehlsempfängerinnenUnd diese Unterstützung macht die Handelsreisenden des Glaubens wohl auch noch weiter zusätzlich zu dem ohnehin glaubensgelegten Größenwahn überheblich, wie gelesen werden kann. Auch für aus der Kirche ausgetretene Eltern, die um die Taufe ihrer Kinder bitten, sollen noch Möglichkeiten entwickelt werden, damit diesen stattgegeben … Die Lomans des Glaubens ganz in ihrer Welt gefangen, wo sie davon weiter träumen, die Stattgeber zu sein und alle anderen, also die aus der wirklichen Welt, deren Bittsteller um ihre Nicht-Produkte … Beinahe wäre geschrieben worden, es sei nicht klar, was der Kirche die Menschen sind, die … Die Kirche wirbt um sie zwar wie um Kunden, aber sie sind für die Kirche keine Kunden im üblich verstandenen Sinn, sondern nach wie vor Bittsteller, und die Bittsteller selbst wähnen sich selbst nicht als Kunden, sondern nach wie vor als Mitglieder der Kirche, während sie für die Kirche selbst nichts anderes sind als Bittsteller und Befehlsempfänger, denn jeder kirchensteuerzahlende Bittsteller und jede kirchensteuerzahlende Bittstellerin hat den kirchlichen Auftrag zu erfüllen, zu missionieren, also weitere bittstellende Befehlsempfänger und befehlsempfangende Bittstellerinnen zu keilen …

Um dem entgegenzuwirken, daß immer weniger Kinder zur Erstkommunion wollen, vielleicht ist den Lomans – um zum Schluß noch einmal auf die oben angesprochenen Ideen zu kommen –  auch diese Idee schon gekommen? Zur sicheren Bindung schon von Babys als Langzeitkunden. Nämlich einen speziellen Vertrag für Kind und Eltern zu entwickeln, der in der Taufmesse vorzulegen ist, den die Eltern zu unterschreiben haben, aber auch das mit Weihwasser bespritzte Kind mit einem Schrei zu unterschreiben hat, mit dem Kind und Eltern sich vertraglich die verbindliche Teilnahme des Kindes an der Erstkommunion in ein paar Jahren erbeten … Das Neuartige an einem solchen Vertrag wäre: als rechtsgültige Unterschrift gilt auch ein Schrei.

Boko Haram – Ungebildete Buben gewinnen durch Heirat, gebildete und ungebildete Mädchen verlieren

Abubakar Shekau, Führer der Sekte Boko Haram, wird berichtet, habe in seiner Botschaft zur Entführung der Schülerinnen gesagt, Mädchen seien zum Heiraten da …

Muhammad - without marriage no career as a prophet very likelyWenn Mädchen zum Heiraten da seien, müssen menschgemäß auch Buben zum Heiraten da seien. Allerdings das ist gefährlich, einen Buben zu heiraten, auch wenn er schon ein junger Erwachsener ist. Wie das Beispiel von Muhammad zeigt. Was wäre aus diesem Buben geworden, hätte ihn nicht eine um ein paar Jahre ältere Frau geheiratet, hätte sie sich nicht um ihn gekümmert, hätte sie nicht aus ihm etwas gemacht? Nichts wäre aus ihm geworden, darf vermutet werden.

Gar nichts wäre er geworden, jedenfalls für die Menschen der Gegenwart. Ein weiterer Anführer eines Organisierten Glaubens wäre also den Menschen erspart geblieben, ein weiterer Sklave des Glaubens wäre nicht zum Religionsstifter aufgestiegen, kurz und genauer: zum Anstifter … zum Anstifter weiteren menschlichen Unheils und Elends

Abubakar Shekau, Führer der Sekte Boko Haram, wird berichtet, habe in seiner Botschaft zur Entführung der Schülerinnen gesagt, er werde die Mädchen als Sklavinnen verkaufen – ein Sklave des Glaubens will also Menschen als Sklaven …

Abubakar Shekau, glaubenssklavischer Führer der Sekte Boko Haram, wird berichtet, habe in seiner Botschaft zur Entführung der Schülerinnen gesagt, die Ausbildung von jungen Frauen müsse endlich aufhören … Aufhören muß tatsächlich endlich etwas. Es muß endlich aufhören, daß sich Buben darauf verlassen können, daß aus ihnen etwas ohne Ausbildung wird, weil sie sich darauf verlassen können, wenn sie geheiratet werden, daß Frauen sich um sie aufopfernd kümmern, Frauen aus den Buben etwas machen, während Frauen als Ehefrauen von Männern nichts zu erwarten haben, außer das, was sich auch dieser glaubenssklavische Anstifter der Sekte Boko Haram unter einer Ehe für Frauen vorstellt: Unheil und Elend …

Abubakar Shekau, glaubenssklavischer Anstifter der Sekte, wird berichtet, habe in seiner Botschaft zur Entführung der Schülerinnen gesagt, „so Gott will“ – fehlt dazu bloß noch die Unterschrift?

Jos, Grätzel Vatikan, Staat Brunei Darussalam – „Unterschrift des Himmels“

Es klingt zunächst einmal ulkig, wenn Christoph Schönborn von der „Unterschrift des Himmels“ redet. Auch über dieses  Gerede könnte milde gelächelt werden, so wie jetzt in Erinnerung an die Kinderzeit, in der über die ulkigen Erzählungen des Schrulligsten im Dorf oft und oft unweigerlich gelacht werden mußte; er war Nebenerwerbsmesner, sonst aber gänzlich harmlos. Und so hatten die Eltern keine Bedenken und keine Furcht, ihre Kinder in seine Nähe zu lassen; es beruhigte sie wohl auch, daß er ein Mann der Kirche war, wenn auch bloß im Nebenerwerb, oder vielleicht machte sie gerade das allzu sorglos.

Schönborn aber ist kein Nebenerwerbskirchenmann und sein Wort von der „Unterschrift des Himmels“ klingt gleich viel weniger ulkig und harmlos, wenn auf seinen Hauptton gehört wird. Sein Hauptton ist todernst. Und das Todernste ist niemals harmlos.

Unterschrift des Himmels - Wenn aus Ulkigem ernst wirdDer Anlaß für sein Wort der „Unterschrift des Himmels“ klingt zunächst einmal auch ulkig, schrullig … Zwei ehemalige leitende Angestellte des Organisierten Glaubens mit dem absolutistisch regierten Kleinstaat in einem Grätzel von Rom werden heiliggesprochen. Es könnte sogar so etwas wie Mitleid aufkommen, denn die Wunder sind nicht mehr so leicht und zahlreich zu zimmern wie die Kreuze für … Bei einem der leitenden Angestellten mußte diesmal ein Wunder genügen, um aus ihm einen Heiligen

Aber der Anlaß für das todernste Wort von der „Unterschrift des Himmels“ ist ein ebenso todernster. Dieser Organisierte Glauben verfügt mit der Heiligsprechung über einen Marketingartikel, mit dem er für sich Werbung machen kann wie keine andere Organisation sonst noch auf dieser Welt. Und was für ein Jahrmarkt war das wieder, mit breitester Unterstützung durch Fernsehen und Radio und … Damit war diesem Organisierten Glauben in dem Jahr es möglich, Ostern, also seine Hauptpropogandawoche, um eine ganze Woche zu dehnen

Das Todernste ist niemals harmlos. Es mag, wie es jetzt in Europa den Anschein hat, zu einem Jahrmarkt geworden sein, die Todernstprediger harmlos erscheinen, aber, und das darf niemals vergessen werden, im Handkehrum kann es wieder …

Das Harmlose aber muß immer von dort aus gesehen und betrachtet werden, wo es nicht harmlos nicht, wo das todernste Wort des Glaubens ein todbringendes Wort ist. Wo es heute wieder und weiter nicht harmlos ist, sondern tödlich, mörderisch, grausam, blutrünstig … Wie etwa in Nigeria. Wo Christen und Christinnen nichts an sich haben, worüber milde gelächelt werden könnte. Wie beispielsweise in der erst ausgestrahlten Dokumentation „Gottes Krieger – Gottes Feinde“ zu erfahren ist. Wie von dem christlichen Massaker an Moslems, wobei es auch zu „kannibalistischen Handlungen“ gekommen sein soll … Oh Wirtschaft, mögen ihnen nie mehr die Hostien ausgehen, um ihren Leib Christi … Ein vergeblich frommer Wunsch, denn nichts ist so gefräßig wie der Glaube. Und noch etwas zeigt das Beispiel Nigeria. Gott kann gewechselt werden wie eine Unterhose. Die „Mutter von Boko Haram“ sagt in dieser Dokumentation über die Mörder der Gruppe Boko Haram, es seien keine schlechten Menschen, sie seien emotional … Emotional also nur seien die Mörder, sagt Aisha Wakil, eine zum „Islam konvertierte Christin“ … Lange Zeit trug sie die Windel Marke Gott und nun die der Marke Allah …

Das Harmlose aber muß immer von dort aus gesehen und betrachtet werden, wo es nicht harmlos ist, wo das todernste Wort des Glaubens ein menschensteinigendes Wort ist. Wie etwa in Brunei Darussalam. Zu der Zeit aber als Christoph Schönborn ulkig von der „Unterschrift des Himmels“ sprach Sultan and Yang Di Pertuan ebenfalls ulkig aber nicht harmlos davon, daß die nun geltenden Gesetze gegen Menschen von Allah höchstpersönlich diktiert sind. Er, Allah, wird diese wohl auch unterschrieben haben; sonst könnte Di Pertuan nicht so leicht sagen, von wem … Vom Himmel zur Erde jedoch wandeln sich die Unterschriften der Vierfaltigkeit God-Jesus-Allah-Hole-Brandy zu den von Schönborn oder Di Pertuan oder …

Und beim Harmlosen muß auch immer daran gedacht werden und darf niemals vergessen werden, auch in Europa, was nicht Gesetz ist, kann Gesetz werden … Wieder Gesetz werden … Zum Beten werden Angestellte der Organisierten Glauben kaum noch kommen, vor lauter Lobbyingarbeit. Ob in der Predigt am 28. April 2014 schon geschickt, also jesuitisch, den Abgeordneten des österreichischen Parlamentes

„Novum für Kirchen und Politik in Österreich: Erstmals haben Nationalratsabgeordnete aller sechs Parlamentsfraktionen an einem offiziellen ökumenischen Gottesdienst anlässlich der neuen Gesetzgebungsperiode teilgenommen.“

Wünsche für neue Gesetze beziehungsweise Rücknahme von Gesetzen geflüstert wurden, bekräftigt durch des Himmels Unterschrift?

PS Es ist menschgemäß harmlos und ulkig, daß die Partei Rekos für die Wahl zum Europaparlament kandidiert; das Ergebnis für diese Partei und vor allem für Ewald Stadler selbst wird nicht ulkig sein, sondern … Dennoch ist sie zu erwähnen, denn es gibt auch in Österreich die Bestrebungen an die Gesetzgebung heranzukommen, um es gegen die Menschen

Evangelium 2014 – Neue Kronenzeitung mit Bischof Michael Jeannée

Michael Jeannée - Geschlagen auf den BergDie Karwoche – jährlich wiederkehrende Hauptpropagandawoche des Organisierten Glaubens des Christentums – überstanden, wieder einmal überstanden, mit keinen anderen und schon gar nicht neuen Erkenntnissen, wie denn auch, mit keiner anderen Zeitung in den Bergen ausgesetzt, als mit der „Krone“, in diesem durch und durch katholischen und nationalistischen Land, wieder hinabgestiegen in das Tal, mit keinen Erkenntnissen, was bleiben wird, in Erinnerung, ist, eine Woche lang in der Karsthütte nichts anderes zum Frühstückskaffee serviert bekommen zu haben, als das tägliche Evangelium, mit dem Großaufmarsch katholischer und evangelischer Bischöfe vor allem am Karfreitag, an dem sich Michael Jeannée selbst zum Bischof weihte, mit Recht, denn er fügte den biblischen Wahrheiten eine weitere hinzu, einer der Zeloten wurde auf den Berg geschlagen, während andere Aufständische ans Kreuz geschlagen wurden, mit Recht also, diese unauslöschliche Erinnerung an den einen Zeloten, der nicht ans Kreuz, sondern an den Berg, der ein Hügel war, geschlagen ward …

Michael Jeannée, bischöflicher Kenner des jüngerischen Werks, Krone der Apostel des Katholischen und Nationalistischen, in der nächsten Karwoche dann mit neuen biblischen Wahrheiten sich in Stellung bringend oder gar schon hinaufgestiegen zum Kardinal, höher noch, zum Statthalter des an das Hügelchen …

 

Staatsausgezeichnete der freiheitlichen Gemein-Schaft und der IGFM sorgen sich um Schändungen

Während in diesen Tagen die erfahrungsgemäß bald schon wieder verebbten Rücktrittsaufforderungen an Andreas Mölzer ihrem Höhepunkt und also ihrem Ende zutreiben, diskutieren in einer Veranstaltung des Bildungsinstituts der freiheitlichen Gemein-Schaft Hilmar Kabas, Andreas Mölzer und He-Chr. Strache mit der österreichischen Vertreterin der IGFM, was menschgemäß die freiheitliche Homepage nicht unkommentiert …

IGFM - Freiheitliche Gemein-SchaftIGFM … Kann es verstanden werden, daß es langweilt, etwas und vor allem Ausführliches zu dieser Gesellschaft zu schreiben, genauer, wieder zu schreiben, auch dazu, mit wem die höchsten Vertreter der freiheitlichen Gemein-Schaft wieder einmal auftreten? Auf den feinsten Plätzen der Stadt – ganz standesgemäß für selbsternannte Vertreter und Vertreterinnen des sogenannten deutschkleinen Mannes. Auf wen gestoßen wird, beim Einholen von Erkundigungen über die IGFM? Es ist zu oft, es ist zu viel. Wer etwas über die IGFM wissen möchte, dem ist als Einstieg ein Dossier hier zur weiteren Selbstrecherche angeboten …

Es könnte auch verstanden werden, wenn nicht mehr selbst weitere Erkundigungen würden eingeholt werden wollen … Deshalb, um doch eine knappe Vorstellung über das  Personal der IGFM zu bekommen:

Menno Aden – „Deutsche Siege 1940 haben die Welt verändert und Kolonialreiche zum Einsturz gebracht“

Für »Auschwitz-Vergleich« ein Brief im Sommer vom Bundespräsidenten und ein Geschenk zum Nationalfeiertag: Parlamentarischer Festakt

Möglicherweise hat das ohnehin alles seine rechte Ordnung in diesem Staat, der doch nur ehrenwerte Menschen auszeichnet, beispielsweise von Katharina Grieb, Präsidentin der österreichischen IGFM-Sektion, mit dem silbernen Verdienstzeichen der Republik Österreich, bis zu Andreas Mölzer mit Verdienstzeichen und Ehrenzeichen …

Sachbeschädigung in wienerischen Kirchen wie ein Bombenangriff in Syrien

Umsonst Aufmacher mit Schönborn ChristophEs muß zu diesem Vergleich, mit dem die Umsonst Christoph Schönborn zitierend für ihren Aufmacher einsetzt,  eigentlich nichts geschrieben werden. Die Gegenüberstellung in der Collage macht es ohnehin allzu deutlich, auf der einen Seite die Sachbeschädigungen in wienerischen Kirchen durch einen Mann, der direkt von der Zweifaltigkeit Allah-Gott den Auftrag annahm, Statuen aus Gips und Holz zu zerstören, auf der anderen Seite das tatsächlich Mörderische und Zerstörende von Bombenangriffen …

Dazu fällt nur noch ein, daß Männer der Organisierten Glauben mit Frauen und Männern der gutter press einen wunderlichen Zugang zur Wirklichkeit teilen, wie das aktuelle Beispiel wieder einmal erschreckend zeigt, was für sie schon ein Bombenangriff ist,  oder ein älteres, ab wie vielen Toten eine Hungerkatastrophe eine Hungerkatastrophe ist – dafür hat Christoph Schönborn schon einmal ein gottgeeichtes Maß angelegt, wie ebenfalls  zu lesen war in der Umsonst

 

Christoph Schönborn - Sachbeschädigung ist gleich Bombenangriff in Syrien

Die Gottideologie ist dämonisch – Ein zum Klartext gewandelter Beitrag von Andreas Laun

Die Gottideologie ist heute gegenwärtig, weltweit vor allem in der sogenannten hochentwickelten Welt, was offenbar nicht ihre Vernunft einschließt.

Die Kernthese dieses kranken Produktes ist das Endergebnis eines radikalen Machismos, den die Glaubenslobby weiterhin betreibt. Behauptet wird: Es gibt nicht nur Drei in Einem, sondern auch eine gebärende Jungfrau.

Und noch mehr: Tote können auffahren zum Gericht in den Wolken zur eigenen Hinrichtung. Würde dies jemand morgen auch noch behaupten wollen, heute schon lachte die Umwelt und vermutete, die Idee stamme aus einem surrealistischen Kabarettprogramm.

Heute, es ist schwer zu glauben, wird sie von Regierungen und Promis vertreten und mit viel Geld verbreitet, sogar in den Lehrplänen der Kindergärten und Schulen. Es ist ein Teil der Frühverstümmelung der Kinder, und das ausgerechnet in einer Zeit, in der die Empörung über den Menschenmissbrauch durch kirchliche Kreise noch nicht abgeklungen ist.

Als ob das Bibel-Regime nicht genau dazu hinführte und selbst eine psychische Form  Missbrauchs des Menschen wäre! Wer das nicht glaubt, lese den Katechismus, und wenn er es dann immer noch nicht glaubt, begebe er sich in psychiatrische Behandlung oder belege einen Kurs: Hausverstand leicht gemacht, wie lerne ich denken?

Aber die Sache ist alles andere als nur zum Lachen. Denn die Ideologen Gottes verletzen Grundlegendes und, da sie von vielen Regierungen unterstützt werden, sind sie wirklich eine Bedrohung: Erstens missachten sie die Gesetze der Staaten, zweitens die Rechte jeder Bürgerin, drittens die jedes Bürgers, die die Gottesprogramme mit ihren Steuern mitzahlen müssen, und viertens auch insofern die Menschenrechte, weil die Gottideologen vorschreiben wollen, wie man reden, wie man schreiben muss, wenn man nicht der totalen Ächtung anheimfallen will.

Als ob die Erfahrung gerade die Völker Europas nicht gelehrt hätte, wie kostbar die Freiheit des Denkens und Redens ist! Sie ist weiter akut in Gefahr!

Die Gottideologie ist schwer widerlegbar, weil sie so offenkundig gegen den elementaren Verstand gerichtet ist! Wie beweist man, dass auf dem Mond nicht unsichtbare Menschen leben? Man halte sich vor Augen: Jeder Mensch soll die Freiheit haben zu entscheiden, ob er Christ oder Moslem oder Zeuge Jehova oder Evangelikaner oder Wohlstandstelevisionär oder Gläubiger der Vorhaut Christi oder was sonst sein will, was man immer noch nicht für eine psychische Störung hält, die zu therapieren ist!

Was man aber doch sagen kann, ist dies: Es gibt nichts, was der Mensch, wenn er es konnte, nicht auch gemacht oder wenigstens probiert hätte, auch wenn es ihm seine Natur keineswegs nahelegte: Fliegen, Klettern, Seiltanzen. Aber nie hat man gehört, dass jemand in den Kreis seiner Bekannten oder Freunde trat und verkündete: Heute früh habe ich versucht, Brot und Wein sein zu wollen – und seht, ich habe es zusammengebracht, jetzt bin ich Brot und Wein! Wenn das möglich wäre, hätten es die Menschen längst entdeckt und praktiziert. Irgendwelche Verwandlungen eines Menschen gab es bisher nur in Märchen: Im Bösen, wenn ein Priester jemanden bannte, im Guten, wenn eine Frau einen Priester küsste und aus ihm den Mann herausholte, der er eigentlich war und den sie dann verließ. Und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute: Die Frau und der Mann, der einmal ein Priester war.

Das Schlimme ist: Heute will man uns alle zwingen, das abstruse Gott-Märchen ohne Sinn buchstäblich für wahr zu halten! Die Erfahrung sagt ein klares Nein! Natürlich gab es immer schon Männer, die ein Gott sein wollten. Sie tragen sogar Röcke! Aber niemand denkt wirklich, dass der Betreffende jetzt wirklich ein Gott ist und nicht nur ein verkleideter beziehungsweise ein verstümmelter Mann!

Und wenn es noch so oft behauptet wird: Jeder Mensch weiß im Grunde sehr wohl, dass weder der Mensch selbst noch ein Arzt oder die Gesellschaft ein solch absonderliches Wunder vollbringen kann: aus einem Leib ein Brot oder aus einem Brot einen Leib zu machen. Man hat es versucht, aber das Brot, das eigentlich ein Junge war, hat zuerst verzweifelt um ein Zurück gekämpft und dann, verstümmelt wie er war, hat er sich selbst erschossen!

Übrigens widerlegt die Verwandlung eines Leibes in ein Brot oder umgekehrt eines Brotes in einen Leib die ganze Gottideologie: Wozu eine kostspielige und schmerzhafte Messe, wenn jeder Mensch sein Brot selbst backen kann? Offenbar kann er das eben nicht, sondern braucht eine Messe, die verstümmelt, aber nicht verwandelt. Es ist, wie wenn man behaupten wollte, man könne eine Glatze durch eine Perücke heilen!

Was immer in Zukunft noch gelingen mag, auch die beste Messe bleibt ein Trick wie im Zirkus: Der Priester steckt seinen Hund von hinten in eine Kiste, macht Hokuspokus, kündigt eine Verwandlung an, dann macht er sein Hokuspokus und siehe, die vordere Tür öffnet sich, man hört ein Miau! und heraus kommt eine Katze! Vielleicht klettert er dann auch selbst in seine Wunderkiste und kommt, unter dem betenden Gemurmel des Publikums, wieder heraus mit einer weißen Bartperücke und roten Schuhen! Er verbeugt sich, dankt für das Amen und versucht einigermaßen geschickt hinauszutrippeln. Aber auch im Zirkus: Niemand denkt, der Hund sei wirklich ein Gott geworden oder der Artist eine gebärende Jungfrau! Beim Nachhause gehen werden die Leute nur darüber rätseln, wie der Trick gegangen sein könnte, wo jetzt der Gott ist und ob der Priester jetzt wieder bei seinem Jüngling liegt!

Wenn man unbedingt solche Verwandlungen will, dann im Zirkus oder auf einem Kostümfest, aber sonst hat die Gottideologie unter vernünftigen Menschen nichts verloren. Das zu erkennen genügt der Hausverstand, dazu braucht es keinen Titel! Aber wie sehr sie eine geradezu magische Macht hat, beweist der Umstand. Auch viele Gebildete fallen darauf herein, während normale Menschen fast immer vernünftig reagieren wie das Kind im Märchen von des Papstes neuen Kleidern: Mama, schau, der Papst ist ja nackt!

Papst Franziskus hat auf meine Frage hin gesagt: Die Gottideologie ist dämonisch! Übertrieben? Nein, weil sie weiter und wieder massiv auf dem Weg in staatliche Gesetze mit ihrer Unterdrückungsgewalt, die Natur der Menschen vergewaltigt, den Menschen umformen will und damit zeigt: Ihre Vertreter wollen weiter Gott sein, indem sie ihren selbst-erfundenen Menschen machen wollen. Inzwischen haben die slowakischen Männer, die polnischen, die kroatischen, die portugiesischen und einige Männer in Italien und auch Männer aus noch anderen Ländern beschwörend ihre warnende Stimme erhoben! Alle sind sich einig: Gott ist eine ernste Gefahr für die Zivilisation überhaupt. Drastisch ausgedrückt: Die Gottideologen sind sozusagen geistige Talibans, auch wenn sie da und dort noch bürgerlich agierende Schläfer sind, die aber auf ihren Einsatz warten!

Übrigens scheint die Gottideologie die erste Ideologie zu sein, zu deren Überwindung der Hausverstand, sobald der Rausch verflogen ist, wirklich ausreichen sollte! In seiner Enzyklika über die Hoffnung schrieb Papst Benedikt: Der Sieg der Vernunft über die Unvernunft ist das Gebot der Stunde. Und genau dieser Sieg ist es, den wir dringend brauchen.

Direkt zu Gott hat derselbe Papst gesagt: Wo die Freiheit des Selbst-Machens zur Freiheit des Gottmachens wird, wird notwendigerweise der Mensch selbst geleugnet und damit am Ende auch Gott als menschliche Schöpfung, als Ebenbild des Menschen der Mensch im Eigentlichen seines Seins entwürdigt. Und es wird sichtbar, dass dort, wo der Mensch geleugnet wird, auch die Würde des Menschen sich auflöst. Wer Gott aufgibt, verteidigt den Menschen.

Ja, Gott ist Zerstörung des Menschen, darum hat es Papst Franziskus zu recht dämonisch genannt, also ein Werk des Menschen-Mörders von Anbeginn und Vater der Lüge. Alles übertrieben und zu emotional? Das hat man auch den Warnern und Warnerinnen vor den Organisierten Glauben auch schon gesagt, bis es dann immer je zu spät ist, um die Feuer der Scheiterhaufen nicht brennen zu lassen!

Andreas Laun - Papst Franziskus - Paul M Zulehner

Andreas Laun erscheint sein Geschriebenes zum Klartext Gewandeltes und verdächtigt sogleich Allah, seine mohammedanischen Hände dabei im Spiel gehabt zu haben. Aber Paul M. Zulehner kann ihn beruhigen. Es war Gott auf der Suche nach einem neuen Image.

Als Andreas Laun aber die „Katholischen Nachrichten“ aufrief, um zufrieden seinen veröffentlichten Beitrag über die „Genderideologie“ zu lesen, mußte er zu seinem Schrecken feststellen, daß dieser sein Beitrag korrigiert, gekürzt, verändert wurde. Nachdem die Betreiber von den „Katholischen Nachrichten“ ihm versicherten, seinen Text auf keinen Fall so geändert zu haben, wie er das behaupte, sein Beitrag also gänzlich unverändert veröffentlicht wurde, erklärte sich Andreas Laun diese ungehörige Verwandlung seines Textes damit, das könne nur der ihm feindliche Korrektor Allah gewesen sein. Paul M. Zulehner, bekannt für seine Redlichkeit und seine höchste wissenschaftliche und reformfreudige Art, gibt aber ihm zu bedenken, es könne durchaus Gott selbst gewesen sein, der in den launischen Text derart drastisch eingriff, unzufrieden ob seines Images als Reformverweigerer. Diese Erklärung scheint Paul M. Zulehner sehr plausibel, hat er, auch für seine wasserdichten Beweise bekannt, doch dafür einen unwiderlegbaren Beleg, nämlich seinen ebenfalls erst vor kurzem in der Tagszeitung „Die Presse“ veröffentlichten Beitrag, an dem kein Wort geändert wurde, in den Gott nicht eingriff. Und zur Beruhigung von Andreas Laun, daß Gott sie, die zwei ach so unterschiedlichen Christen, nicht verlassen habe, sondern bloß Andreas Laun zur zulehnerischen Formulierharmloserei animieren möchte, zwar auf drastische Weise, zitiert Paul M. Zulehner getragen sich selbst, was von Gott so stehengelassen wurde:

„Zu klären ist vor allem, was wirkliche ‚Liebe‘ für das Kind bedeutet. Diese lebt von Verlässlichkeit, Förderung, Schutz, Ermutigung, Auseinandersetzung. Aber gehört zu dieser Liebe nicht auch dazu, dass gute Bedingungen für die Ausbildung der sexuellen Identität des Kindes gewährleistet sind, die bei Homopaaren nicht gerade herausragend sind? Dass allein bei solchen Fragen von Homosexuellen sogleich die rote Karte der Diskriminierung gezückt wird, zeigt, wie sehr es primär um Interessen von Erwachsenen geht und wie schwer es ist, das Kindeswohl in der Mitte der Überlegungen zu halten.“

Die Legende vom Zweiten Vatikanischen Konzil – Jesus Christus möchte auch mit Männern, die keusche Jungfrauen sind, verkuppelt sein

Beinahe wurde wieder darauf vergessen, daß daran gedacht war, hier die eine und andere Passage aus den Papieren des Zweiten Vatikanischen Konzils zu zitieren, wie in

Die Legende vom Zweiten Vatikanischen Konzil – Der Mensch ist der Kirche ein Schaf in ihrem Stall

angekündigt und erklärt, weshalb es sich bei dem Zweiten Vatikanischen Konzil um eine weitere Legende …

Also die zweite Passage …

Jesus Christus möchte auch mit Männern vermählt sein, die jungfräulich keusch ihn kommen …

„Auf diese Weise bezeugen sie also vor den Menschen, daß sie sich in ungeteilter Hingabe der ihnen anvertrauten Aufgabe widmen wollen, nämlich die Gläubigen einem Mann zu vermählen und sie als keusche Jungfrau Christus zuzuführen; so weisen sie auf jenen geheimnisvollen Ehebund hin, der von Gott begründet ist und im anderen Leben ins volle Licht treten wird,“

Einmal heißt es, Legenden von Organisierten Glauben dürfen nur bildlich verstanden werden, dann aber wieder und zugleich, die Legenden sind wörtlich zu nehmen und vor allem wörtlich zu befolgen. Eine Vermählung ist bildlich wie wörtlich eine Vereinigung, der einzige Unterschied, wörtlich ist die Vereinigung eine mit amtlicher oder kirchlicher Beurkundung …

Zweites Vatikanisches Konzil - Jesus Christus will mit Männern verkuppelt werdenIst es also nicht erheiternd, wie seit knapp fünfzig Jahren der Organisierte Glauben der römisch-katholischen Kirche sich dagegen sträubt, wehrt, kämpft, u.v.a.m. auch dagegen, Männern zu erlauben, miteinander sich zu vermählen, während es die festgeschriebene Aufgabe der zölibitären Priester ist, Gläubige, also auch Männer mit einem Mann zu vermählen, Jesus Christus mit Männern zu verkuppeln, die keusche Jungfrauen sind. Demokratisch gesehen, ist es nicht heiter, denn das Recht, das dieser Organisierte Glaube einem Mann zugesteht, sich also mit Männern zu vermählen, wird ausschließlich diesem Mann zugestanden, weil er sein Führer ist, und ein Fürst hat alle Rechte, so daß für andere keine mehr überbleiben, auch das Recht darauf, nur keusche und jungfräuliche Männer zugeführt zu bekommen, bleibt einzig dem Fürsten vorbehalten. Jesus Christus, diese zweite Figur in der Figur Gottes, muß in sexueller Hinsicht ein rechter Feinspitz sein, oder schlicht ein Mann. Diese Gelegenheit soll auch gleich dafür genützt werden, um dazu keinen eigenen Text schreiben zu müssen, eine Anmerkung betreffend Jungfrau zu machen, zur in diesen Papieren auch vorkommenden Jungfrau Maria. Es gibt haufenweise Spekulationen darüber, wie das Wort Jungfrau in Zusammenhang mit Maria und ihrer Empfängnis zu verstehen ist, zu deuten ist. Wahrscheinlich gibt es dafür eine ganz einfache Erklärung. Für die auch die äußerst großzügigen Zeitangaben in den Legenden sprechen würden, bis zu welchem Zeitpunkt war Maria tatsächlich eine Jungfrau, wenn für einen Moment das Gerede von der Jungfräulichkeit als eine wichtige Station im Leben eines Menschen übernommen werden darf. Die Legenden wurden von Männern geschrieben und von Männern ist sehr bekannt ihre primitive Gier, der erste Mann für eine Frau zu sein, der sie erkennt, um in ihr den Samen der Unvergeßlichkeit zu pflanzen, auch zur stolzen Verkündung unter der Männerschar, sehet aber diese geschwelte Mannesbrust, die die erste war und ihr werdet auf ewig nur die zweite … Kompliziert ist bei diesen Verhältnissen nur eines, wer von dreien Figuren Gottes lag als erster Mann bei Maria? Schwängerte Jesus Christus seine Mutter mit sich selbst …

Bei diesen abenteuerlichen Verhältnissen ist alles möglich. Wie auch die oben begonnene Passage nahelegt und die wie folgt schließt:

„in welchem die Kirche Christus zum einzigen Bräutigam hat.“

In den Papieren des Zweiten Vatikanischen Konzils wird die Kirche u.v.a.m „Leib Christi“ genannt, das heißt dann, Jesus Christus ist sein eigener Bräutigam … Einen Maler für dieses Bild!

Die Legende vom Zweiten Vatikanischen Konzil – Der Mensch ist der Kirche ein Schaf in ihrem Stall

Auf das Zweite Vatikanische Konzil wird sehr oft und sehr gerne hingewiesen. Zum einen als ein Symbol für den Fortschritt der Kirche. Zum anderen als Warnung, hinter das Zweite Vatikanische Konzil wieder zurückzufallen. Der Organisierte Glaube der römisch-katholischen Kirche mit seinem absolutistischen Kleinststaat in einem Grätzel von Rom versteht es, Legenden zu erschaffen, die ungeprüft breitest übernommen werden. Alle verweisen auf das Zweite Vatikanische Konzil und meinen das durchweg positiv. Es hätte sich etwas bewegt. Während in Wahrheit sich nichts bewegt hat. Es wurden Möbel umgestellt, genauer, ein Stück, ein Tisch wurde von der Mauer weggerückt und dem Pfarrer erlaubt, in den Raum zu schauen und nicht mehr gegen die Wand. Das Hinsetzen zum Trinken des Weines und zum Zerbrechen des Brotes ist es ihm aber nach wie vor nicht erlaubt. Den Menschen, die ihm beim Trinken zusehen, wurde erspart, Latein zu lernen, wenn sie auch verstehen wollen, was er mit weinvollem Mund spricht. Der Wein bleibt nach wie vor allein dem Pfarrer, der die Menschen mit Brot geizig füttert, denn jeder bekommt nur eine einzige sehr dünne geschmacklose weiße Brotscheibe.

Das ist es dann aber auch schon gewesen.

Es ist eine bloße Legende mehr in dieser an Legenden reichen Organisation.

Zweites Vatikanisches Konzil - Der Mensch der Kirche ein SchafEs sei, so die Legende, in diesem Zweiten Vatikanischen Konzil um Verheutigung, um Vergegenwärtigung gegangen. Wäre es tatsächlich um Verheutigung gegangen, auch dieser Organisierte Glaube hätte alle seiner Organisationsbücher ausmisten und also wegwerfen müssen. Aber, was wäre dann noch geblieben? Was hätte dann noch getan werden können? Der Betrieb hätte auf ewig eingestellt werden müssen.

Aber wie jedwede Organisation weiß, weiß auch die Kirche, es reicht, so zu tun, als würden entscheidende Veränderungen vorgenommen werden, es reicht, so zu tun, als würde eine Verheutigung und Vergegenwärtigung stattfinden, denn der Mensch ist ein Schaf, der die Lüge als Wahrheit frißt und seinem Bauern, der auch sein Schlächter ist, dafür überallhin brav und gehorsam nachläuft.

Es sind bald fünfzig Jahre her, daß das Zweite Vatikanische Konzil seinen Abschluß fand. Die Churchsession hat aber dem Organisierten Glauben der römisch-katholischen Kirche keinen Erfolg gebracht, denn der Mensch ist kein Schaf, als der von dieser Organisation er gesehen und bezeichnet wird. Die Menschen haben sich im Gegensatz zur Kirche tatsächlich bewegt, die Fragen der katholisch-römischen Kirche sind dem Menschen egal geworden, nicht nur in Österreich haben gerade einmal Nullkommasechs Prozent sich an einer Fragebogenaktion beteiligt. Auch in anderen Staaten, etwa in der Schweiz oder in Deutschland, sind die Papstfragen als das erkannt worden, was sie sind, bedeutungslos und unerheblich.

Und dennoch muß auch über diesen Organisierten Glauben gesprochen werden, trotz seiner Uneheblichkeit und Bedeutungslosigkeit. Denn wie alle Bedeutunglosen und Unerheblichen versucht auch diese Organisation Einfluß über Gesetze auszuüben, massiv auf Gesetze einzuwirken. Und auch diese Organisation ist eine nach wie vor starke und gefährliche Lobby, die in jedem Staat versucht, ihre Weltanschauung und ihre Legenden in Gesetze zu bringen, um durch Gesetze gegen den Menschen zu herrschen, den Menschen zu tyrannisieren, dem Legendenterror auszuliefern.

Darum muß immer wieder gegen die Lobby des Organisierten Glaubens geschrieben werden, auf das Abstruse, auf das Abwegige, auf das Sonderliche dieser Lobby hingewiesen werden.

Es ist zwar lächerlich, was diese Lobby schreibt, und diese Lobby macht sich durch das, was sie schreibt, selbst lächerlich, trotzdem aber ist sie eine gefährliche Lobby, auch wenn nicht mehr verstanden werden kann, wie es möglich ist, daß eine derartige Lobby immer noch einen so hohen Einfluß auf die Legislative in vielen Staaten ausüben kann.

Aus diesem Grunde und ausschließlich aus diesem Grunde werden in nächster Zeit einige Passagen aus den Legenden des Zweiten Vatikanischen Konzils gebracht werden, an die in den Parlamenten der Staaten gedacht werden sollte, wenn diese Lobby auftritt, um die Rücknahme von Gesetzen zu fordern, um die Verhinderung von Gesetzen zu fordern, um dieser Lobby höflich aber bestimmt zu sagen, sie möge erst einmal im Heute ankommen, ehe sie sich anmaßt, Gesetze nach ihren Legenden zu fordern.

Der Mensch ist der Kirche ein Schaf …

„So ist die Kirche der Schafstall, dessen einzige und notwendige Tür Christus ist (Joh 10,1-10). Sie ist auch die Herde, als deren künftigen Hirten Gott selbst sich vorherverkündigt hat (vgl. Jes 40,11; Ez 34,11 ff). Wenngleich ihre Schafe von menschlichen Hirten geleitet werden, so werden sie dennoch immerfort von Christus, dem guten Hirten und dem Ersten der Hirten, geführt und genährt (vgl. Joh 10,11; 1 Petr 5,4), der sein Leben hingegeben hat für die Schafe (vgl. Joh 10,11-15)“