Freiheitliche „Zur Zeit“ druckt verschwiegen nur „Junge Freiheit“ nach

Nachdruck der freiheitlichen Zur Zeit ohne HinweisDieter Stein, Chefredakteur der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ macht darauf aufmerksam, daß es sich bei dem in der aktuellen Ausgabe der ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft veröffentlichten Interview mit Akif Pirinçci lediglich um einen Nachdruck des „JF“-Interviews handelt.

Vilimsky Obermayer Zur ZeitEs fehlt in der freiheitlichen ZZ darauf jedweder Hinweis, es wird von der freiheitlichen ZZ der Eindruck vermittelt, es handle sich sich dabei um ein aktuelles Interview. Um diesen Eindruck auch noch zu verstärken, daß es ein ganz aktuelles Interview ist, unterlegt es die freiheitliche ZZ auch noch mit einem Bild von einer Lesung in Bonn. Diese Lesung gab es aber erst am 10. Mai 2014, also nach dem veröffentlichten Interview durch die „Junge Freiheit“.

Wieder einmal ein Beispiel für die Vorgehensweise freiheitlicher Medien … Mit Seriösität, mit Redlichkeit, mit Anständigkeit wird diese Vorgehensweise wohl niemand in Verbindung bringen können. In mildester Betrachtungsweise vielleicht mit Nachlässigkeit, mit Schluddrigkeit, mit – eine solche Betrachtung aber wäre als größtmögliche Naivität …

Nach diesem Hinweis von Dieter Stein, daß es kein Original-Interview der freiheitlichen ZZ ist, hätte

Ach, ohne böse Worte gibt Akif Pirinçci der Zur Zeit der freiheitlichen Gemein-Schaft ein Interview

entsprechend umgeschrieben werden müssen, um nichts Falsches weiter zu verbreiten. Aber es reicht auch dieser heutige Zusatz, wie es tatsächlich um dieses Interview bestellt ist.

Vor allem für Wähler und Wählerinnen müßte es äußert interessant sein, wie dieses freiheitliche Medium arbeitet, na ja – arbeitet, wie dieses freiheitliche Medium agiert. Denn es ist das freiheitliche Medium von gewählten freiheitlichen Mandataren und Mandatarinnen. In der aktuellen Ausgabe mit dem unaktuellen Interview schreibt wieder einmal NR Barbara Rosenkranz, natürlich auch wieder EU-Abgeordneter Andreas Mölzer und ein Mitarbeiter von dem freiheitlichen EU-Abgeordneten Franz Obermayr: Wolf-Rüdiger Mölzer. Schlüsse über das Agieren und die Vorgehensweise von gewählten freiheitlichen Mandatarinnen und Mandataren dürfen selbst gezogen werden …

Über das ebenfalls von Bernhard Tomaschitz geführte Interview mit Harald Vilimsky in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ wird jetzt aber nicht mehr gewagt, etwas zu schreiben … Verunsichert darüber, ob es ein Original-Interview ist, ob es auch nur ein nicht ausgewiesener Nachdruck ist. Nur eines ist sicher, es ist nicht das Interview, das Harald Vilimsky der „PI“ gegeben hat, im Jänner 2014, als er in Köln war, bei der durch den Verfassungschutz unter Beobachtung stehenden und vom Verfassungschutz als rechtsextrem eingestuften Pro NRW

Harald Vilimsky sei die „beste Wahl“ wird in einem mit „RED“ gekennzeichneten Beitrag in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ geschrieben, also für die „Zur Zeit“ ist Harald Vilimsky die „beste Wahl“. Damit ist die Wahl für Harald Vilimsky entschieden, von der ZZ ist er gewählt, das ist mehr als genug, niemand sonst braucht also sich noch zu überlegen, ob er wählbar ist oder nicht … Für die „Zur Zeit“ ist er bereits die „beste Wahl“. Das ist doch bereits ein rechter Erfolg für Harald Vilimsky, mit dem er zufrieden sein kann. Eine ziemliche Wahlerleichterung für den 25. Mai 2014, denn es treten ohnehin so viele Kandidatinnen und Kandidaten an, daß es nur gut sein kann, wenn mit Harald Vilimsky bereits vorher einer ausfällt bei der Entscheidungsfindung, wen wählen. Und außerdem, was würde Harald Vilimsky mit seiner Zeit in Brüssel anfangen? Als Schreiber ist er bis jetzt nicht groß in Erscheinung getreten. Anders als Andreas Mölzer, der seine Zeit im Europaparlament exzessiv zu nutzen wußte, zum Schreiben in der ZZ, in seinem Block, von Büchern, für Programme, die er in Japan und so weiter und so fort. Wer als Wähler und Wählerin jetzt sagt, gut, für die „Zur Zeit“ ist Harald Vilimsky die „beste Wahl“, eine weitere Stimme braucht Harald Vilimsky nicht mehr zu bekommen, hilft ihm damit auch ungemein, nämlich zu vermeiden die krampfhafte Suche nach einer Beschäftigung, käme er in das Europaparlament … Um dann vielleicht mit Markus Beisicht in Brüssel zum Beispiel Karten zu spielen, das könnte sogar für einen Harald Vilimsky auf Dauer nicht befriedigend …

NS Müßig zu schreiben, weil ohnehin zuhauf bekannt, was und wer und also auch in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ nicht anders noch so veröffentlicht wird. Zwischen den Beiträgen gewählten Freiheitlichen wieder einmal ein Beitrag von „Ostmärker“ Richard Melisch und zur Wiederlektüre empfohlen ein Schriftsteller, der … Diesmal ist es Hans Watzlik …

Unzensuriert von der freiheitlichen Gemein-Schaft verweist auf die wahre Lage der Menschen, gegen die sie hetzen – vor allem gegen Roma und Sinti

Es wäre falsch, der freiheitlichen Gemein-Schaft und beispielsweise ihrem Medium Unzensuriert dafür zu danken, daß sie mit ihrer Hetze gegen Menschen auf deren tatsächlichen prekären, katastrophalen Lebenslagen aufmerksam machen, denn das ist nicht die Intention der freiheitlichen Gemein-Schaft, deren Trieb die recht reine Hetze ist.

Und es wird der freiheitlichen Gemein-Schaft dafür auch nicht gedankt, sie kann höchstens dafür ausgelacht werden, daß sie selbst Quellen angibt, die jedweder Hetze den Boden entzieht, weil ebendiese von der freiheitlichen Unzensuriert angegebenen Quellen von den tatsächlichen Problemen, von den Geschäften mit den sehr armen Menschen in Europa berichten.

Freiheitliche Unzensuriert - Unfreiwillige Wahrheit durch Hetze

Sebastian Kurz: „Niederlassungsfreiheit heißt nicht Wahl des besten Sozialsystems.“

Aber die Not dieser Menschen ist zu ernst, zu real, um lachen zu können, nicht einmal dann, wenn die freiheitliche Gemein-Schaft dafür ausgelacht werden kann, daß sie, die freiheitliche Gemein-Schaft, nicht ein Argument aufbringen kann, um darüber ernsthaft und seriös debattieren zu können. Wer also die Quellen von Unzensuriert der freiheitlichen Gemein-Schaft aufruft, aufmerksam liest, die Reportage sich aufmerksam ansieht und aufmerksam zuhört, wird feststellen, kann, wie schon so oft davor, ein weiteres Mal feststellen, die freiheitliche Gemeinschaft besitzt keine Kompetenzen, um je irgend etwas politisch, gesellschaftlich, wirtschaftlich, sozial lösen zu können, das heißt zum Besseren für die Menschen wenden zu können. Denn die freiheitliche Gemein-Schaft scheitert bereits daran, ihre eigenen Quellen richtig lesen zu können, geschweige denn verstehen zu können; es ist aber zu befürchten, daß es abgründiger ist, die freiheitliche Gemein-Schaft will weder genau lesen noch verstehen können, der freiheitlichen Gemein-Schaft sind die Menschen einfach egal, für sie zählt bloß die eigene Scholleanschauung und das eigene Fortkommen, ihre eigene Zuwanderung qua Wahlen in die durch Steuergeld finanzierten Mandatsseidenbetten …

Nehmen Sie sich daher, das haben die Menschen, gegen die die freiheitliche Gemein-Schaft argumentslos hetzt, sich verdient, die Zeit, diese von Unzensuriert der freiheitlichen Gemeinschaft selbst angegebenen Quellen zu lesen:

http://www.heute.de/dortmunds-sozialdezernentin-zoerner-debatte-um-armutsmigranten-geht-am-kern-vorbei-31330936.html

Die zweite Quelle führt nicht direkt zur ARD-Reportage, weil die Unzensuriert der freiheitlichen Gemeinschaft einen Umweg macht über die Website von Politically Incorrect, das heißt, Unzensuriert selbst wird das wohl als direkten Weg zu ihrer Schwester der Hetze verstehen. Was oben über die Unzensuriert der freiheitlichen Gemein-Schaft geschrieben wurde, kann auch über Politically Incorrect gesagt werden, denn auch sie hetzt und gibt zugleich die Quelle an, die etwas ganz anderes berichtet, und bietet darüber hinaus die Möglichkeit an, die ARD-Reportage direkt auf ihrer Website sich ansehen zu können:

http://www.pi-news.net/2013/08/aufregung-uber-roma-slum-in-der-dortmunder-nordstadt/

Langsam ist die freiheitliche Gemein-Schaft und ihr Medium halt auch, sehr langsam, mit der Langsamkeit, die Gebirgsschollemenschen nachgesagt wird, die also anders als ihre Schwester erst heute, am 8. Jänner 2014, die ARD-Reportage erwähnen, während Politically Incorrect es gegen ihre eigene Hetze bereits im August 2013 einsetzte.

Nehmen Sie sich also die Zeit, auch im eigenen Interesse, als Wähler und Wählerinnen, um die von dem freiheitlichen Medium angebenen Quellen genauestens durchzugehen, und denken Sie dieses freiheitliche Unlösungsangebot weiter, dann können Sie sich selbst die Antwort geben, was Sie von dieser freiheitlichen Gemein-Schaft in Ihrem eigenen Lebensbereich zu erwarten haben: Unlösungen, also nichts …

PS Die aktuellen Äußerungen zu Niederlassungsfreiheit und Zuwanderung von Sebastian Kurz, der, wie zu hören war, die Integration in das Außen mitgenommen habe, belegen rascher – nicht einmal vier Wochen im Amt und schon … – als gedacht, wie unnötig es war, über das sein Alter breit zu spekulieren. Von Beginn an hätte bereits darüber geredet werden müssen, was bringt er Inhaltliches ein, wie weit wird er gehen mit der Übernahme und Verbreitung auch von freiheitlichen Unlösungspositionen …