Das Kopieren als Denken ist en vogue

Von der Kopie der Kopie der Kopie …

Kopie I

FPÖ unzensuriert bringt mit gesinnungsgemäßer Freude eine Kopie von dem, was Peter Cornelius der Kronen-Zeitung erzählte.

Und die Copysite der identitären Parlamentspartei wird bald die Copysite einer zur identitären Regierungspartei gemachten sein.

Peter Cornelius - Das Kopieren als Denken ist en vogue

Kopie II

Peter Cornelius kopiert und tut dabei so, als hätte er nachgedacht.

Woher Peter Cornelius sein Kopiertes hat? Es muß nicht lange gesucht werden, welche Papiere Peter Cornelius für sein Kopieren scant, wenn er beispielsweise auswirft:

„Jetzt kommen dann noch Zustände, dass wir in Europa eigentlich umgevolkt werden sollten. Eine groß angelegte Geschichte und die Leute reagieren nicht darauf, was ich sehr verrückt finde.“

„Wir müssen irgendwann einsehen, dass unsere Kultur, Identität und von mir aus auch unsere Traditionen irgendwann aus dieser europäischen Welt verschwinden sollen, als hätte es das nie gegeben. Der Fahrplan für alles, was jetzt passiert, steht.“ 

Diese Kopien von Peter Cornelius lassen nur den Schluß zu, seine Lektüre kann sich bloß aus dem Wust speisen …

Die Qualität von Ortner-Online lukriert mit Recht Qualitäts-Kommentare: „Hooton-Plan“

Werbende für Hooton Hellstorm „Ja zum deutschen Reich“-Lobby stürmen Asylseite

Mit FPÖ auf den Hooton gekommen und unterbergerischer „Schluss mit Demokratie

„Ich war immer ein unangepasster Renegat.“

Sagt Peter Cornelius von sich. Nun, ein Renegat ist ein Mensch, der sich an herrschende Überzeugungen anpaßt.

Es könnte hier an den Renegado verwiesen werden, der zwangsläufig zu diesem Wust einfallen muß. Denn. Zum Geschwefel von „Hooton“ kommt stets auch der Aufruf zur „Reconquista“ einher.  Renegat klingt nach etwas, Bedeutungsvollerem … es ist nachvollziehbar, daß Peter Cornelius für sich nicht das Herr-Karl-Syndrom diagnostiziert — übrigens, diese Diagnose wird jetzt wohl wieder vermehrt gestellt werden können …

Es können auch die Kopien des Peter Cornelius über „Werte“, „Kultur“, „Identität“ nicht überraschen … wer dermaßen angepaßt ist, kommt über das Kopieren  nicht hinaus …

In Wien gibt es ein Lokal, da gehen die Leute mit Dirndl und Lederhose in einen Keller und spielen Alm. Wie viel fällt uns da noch dazu ein? Das ist dann ein Ganzjahreskostümfest. Das hängt auch wieder mit der Rückbesinnung auf unsere Kultur und „Werte“ zusammen. Es ist in vielen Fällen eine unbewusste Reaktion auf die Gleichmacherei der Berufsverbrecherbande in Brüssel. Sie wollen ein zusammengemanschtes Insgesamt-Europa fabrizieren.“

Wer dermaßen angepaßt ist, muß sich jeder anderen Lektüre verweigern. Dabei gibt es kein Menschenrecht darauf, nicht auf der Höhe der Zeit zu sprechen. Es gibt kein Menschenrecht darauf, sich neuen Erkenntnissen zu verschließen.

An dieser Verschließung leidet aber nicht nur Peter Cornelius. Gerade an der Diskussion bezüglich Identität“, „Werte“, „Kultur“ ist ablesbar, wie sehr in Österreich massenmedial und massenparteipolitisch die Zurückgebliebenheit vorangeschritten ist, aber nicht nur in Österreich …

Rosenkranzgrenzhappening in Polen: Für Volk, Vaterland und Führerin. Kurz etwas zum identitären Glaubensdada

Cornelius Peter - FPÖ unzensuriert - Akif Pirincci - Umgevolkt

Kopie III

„Cornelius scheut auch nicht davor zurück, das Wort ‚Umvolkung‘ in den Mund zu nehmen, das ja spätestens seit Erscheinen von Akif Pirinccis gleichnamigen Buch zu den ‚No-Go-Wörtern‘ des politisch korrekten Mainstreams gehört.“ 

Das schreibt FPÖ unzensuriert gesinnungsgemäß mit Stolz und Bewunderung für Peter Cornelius.

Das ist österreichische Auslegung von Tradition. Die Kindesweglegung. Als hätte Akif Pirinçci das Wort „Umvolkung“ nach Österreich gebracht, als wäre es nicht von Österreich aus prominent mit Mölzer …

FPÖ-ZZ „wünscht weiteste Verbreitung“ der „braunen Festschrift“ für Rolf Kosiek, einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“

Hierzu, woher das Wort „Umvolkung“ in der Gegenwart stammt, muß kein neuer Witz erfunden werden, es gibt schon den mit Beethoven und …

Strache – Schnell, Kickl, tausche „Umvolkung“ aus

Im freiheitlichen Körper steckt ein welker Geist,

Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci auf Einladung der FPÖ in Wien

„Umvolkung“: Die Kopie der Kopie der Kopie …

Und in welchem Verlag hat Akif Pirinçci seine „Umvolkungs“-Kopie — Antaios-Verlag … Wie in der Collage gelesen werden kann, kann dabei auch ein Björn Höcke nicht fehlen …

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

Das ist also die Gemeinschaft, aus der so viele jetzt in Österreich, kurz gesagt, wünschen, Männer und Frauen aus diesem Milieu sollen mit regierungsverantwortlichen Posten versorgt werden …

Das Kopieren als Denken ist en vogue. Es wäre wohl schon viel gewonnen, würde es auch Kein-Kopieren geben, wie es Kein-Denken gibt, das

Österreich bestätigt: „Es gibt kein rechtes Denken.“

Identitäres Kein-Denken

Vorstellung von Künstlern und Künstlerinnen, die für die FPÖ sind – „Machen wir eine Demokratie der Fächer“

Siegfried Eisele ist nicht der erste Künstler mit einem Bekenntnis zur FPÖ, über den hier geschrieben wird, aber mit ihm soll die Serie „Vorstellung von Künstlern und Künstlerinnen, die für die FPÖ sind“ beginnen.

Siegfried Eisele - Warum ich HC wähle

Lyriker Eisele: „Warum ich HC wähle.“ – „Nächstenliebe heist ‚Arterhaltung'“. – „Zudem wird mein Buch in Vorarlberg nirgens aufgelegt, weil es den rotschwarzegrünen Herren in Vbg. nicht passt. Danke für das demokratische Verhalten.“

Es gibt sie, auch wenn oft das Gegenteil behauptet wird, Künstlerinnen und Künstler, die für die FPÖ sind. Wie Siegfried Eisele, Lyriker, Schützenkommandant, Brandmeister. Mehr Biographisches zu schreiben, ist gar nicht notwendig. Sein Werk spricht für ihn allein. Nicht aber seine Lyrik, sondern seine Prosa soll für ihn sprechen, die er großzügig an „Überlegt wählen“ sandte …

Eine modernere Prosa ist heutzutage nicht zu bekommen, prachtvoll eigenwillig, ein Lyriker, dessen Denktiefe nur mit jener vergleichbar ist, für die die FPÖ, von He.-Chr. Strache aufwärts, bekannt und gerühmt ist.

„Die Globalisierungsscheiße der Rotgrünen stinkt zum Himmel!! Dass den Unifoprmierten das ganze Asylchaos langsam ankotzt, immer mit Siegfried Eisele liest aus seinem WerkZerstörung und Gewalt konfrontiert zu werden, bringt endlich ein Umdenken! Bei jeden Türkenaufmarsch sollte man die Liberteherren von ganz oben, forne an die Front stellen, damit sie endlich kappieren, was die so hoch gepriesene Propaganda 40 Jahre Orientalisierung mit Züchtung von Parallelgesellschaften in Massen!!!! uns alles beschert hat und immer noch beschert!! Ich habe es satt, unsern Staat von selbst ernannten Geheimbünden der Liken in ihrer internen Organisation die wahren Faschisten! und anderer selbst herrlicher Parteigruppierungen als ewige Versuchsanstalt, vergewaltigt zu sehen. Mit der Laune der Menschen, mit dem Zufall der Menschen, mit der Propaganda der Menschen, kommen immer andere Gruppierungen an die Regierung. Uniformierte, die in Land und Forstwirtschaft, ja auch Kinder werden von Zeit zu zeit als Versuchs und ewig ändernder Betriensobjekte, gezwungen mit zu machen. Man muss vom ewig strebenden noch Besseren und noch Reicheren und noch Höheren, weg kommen und zurück zum Ausgangspunkt eines gesunden Menschenverstandes. Wo besser als dem Fundament der Bibel? Dieser ewige Stress, der erwählten Selbstherrlichen ausgesetzt, kostet zu viel Energie, birgt Unmut und kostet jede Menge Geld. Lösen wir Parteien auf und machen wir eine Demokratie der Fächer und deren Abgeordneten. Keine Fraben, nur mehr Österreicher ohne Parteibuch, Parteiproporz und Parteizwang!! Was Parteien nach aussen heucheln, regieren sie nach innen im Stiele des Faschismus, härter als jeder Monarch! Wählen wir die Ressorts der Firma Österreich, vertreten und bewacht durch den einzig nicht Parteizugehörigen Habsburg als Fürst. Ressorts aus dem Leitenden und dem Team. Jedes Ressort ermöglicht dem Volk ein Mitspracherecht. Denkt darüber nach. Nicht ewig streben soll der Mensch, sondern einmal zu´frieden! sein und Kontinuum statt ewigem Leistungsdruck!“

„Und wieder Einseitpropaganda! Positive und Ratten samt Graubereich, gibt es in jeder Organisation! Oft nennen die sich, welche aufdecken, um von eigenem oft dreifachen Kehrricht ab zu lenken, Ratten. Nur systemisch gedacht, nicht personivizierend!“

Die Prosa des Siegfried Eisele

Siegfried Eisele: „Im Stiele des Faschismus […]“

Diese in einer zukunftsweisenden Prosa verfaßten Vorstellungen sandte Buchautor Siegfried Eisele als Antwort auf: Inseratenaffäre der FPÖ mit der Zur Zeit

PS Odin Wiesinger, Akif Pirinçci, Soslan Khan Aliatasi müssen sich dennoch nicht benachteiligt fühlen, daß nicht mit ihnen die Serie eröffnet wird, aber zum einen wurde schon mehr als einmal über sie geschrieben, zum anderen, einer solchen Prosa gebührt schlicht die Ehre des Serienbeginns.

PPS Bereits diese vier Vertreter der Kunst – Malerei, Schriftstellerei, Lyrikerei – belegen, auch wenn oft das Gegenteil behauptet wird, wie recht zugetan die FPÖ der Kunst ist, wie es beispielsweise eine Barbara Rosenkranz nicht müde wird zu … Mehr noch, sie, die FPÖ, kämpft recht ordentlich für die Kunst, für einen neuen Aufbruch der Kunst, wie nachgelesen werden kann – das darf niemals vergessen werden.

PPPS Siegfried Eisele ist nicht nur ein Stilist der Prosa, ein Lyriker, sondern auch Kunstmaler. Und He.-Chr. Strache hat für Bilder etwas über, vielleicht verschenkt er eines Tages auch einen Eisele und nicht nur einen O

Beim Lesen der FP-ZZ ist es nicht weit zu NPD und Pétain: „Arbeit, Familie, Vaterland“

In der Ausgabe 46 vom 14. November 2014 ist es E. K. L. ein Bedürfnis, Pétain seinen Gruß zu entbieten, also in der von einem NR geführten ZZ der identitären Gemein-Schaft zu klagen, daß sein Held Philippe Pétain auf einer „gottverlassenen Insel“ sterben mußte, seines Helden „Gebeine auch heute noch auf der Insel Yeu in einer etwas verwilderten Grabstätte [ruhen]“ …

Zur Zeit PétainE. K. L., der Gruß-, Anstands- und Höflichkeitsexperte der ZZ, findet, sein Held müßte wohl auf den „Soldatenfriedhof von Verdun“. Denn: „Dort errang der Marschall im Ersten Weltkrieg seinen größten Triumph.“ Verdun – immer noch Sinnbild des absoluten Grauens eines Krieges. Dennoch schafft es E. K. L. mit einer Leichtigkeit, Verdun mit Triumph in Verbindung zu bringen. Die Hölle von Verdun war ein „Triumph“ der Menschenverachtung, des Menschenhasses, der Menschenfeinde, und wer rund einhundert Jahre später immer noch einen Befehlshaber von Verdun würdigt und von seinem „größten Triumph“ in Verdun lobend schreiben kann, ist ebenso ein …

Aber Pétain ist hier nicht von Interesse, weder als Befehlshaber im Krieg von 1914 bis 1918 noch als „Chef“ (wie er sich selbst nannte) des Vichy-Regimes von 1940 bis 1944, sondern, was E. K. L. erzählt, mehr noch, nicht erzählt, über die Zeit nach 1945.

Spiegel 1964 PétainUnd E. K. L. eröffnet die Würdigung seines Helden mit einem Personal, das seinen „Verdun-Triumphator“ wohl im besten Licht erscheinen lassen soll:

„Der Literatur-Nobelpreisträger Francois Maurice und andere Prominente unterstützen im Herbst 1964 eine Kampagne, deren Ziel die Überführung der sterblichen Überreste von Marshall Philippe Pétain auf den Soldatenfiredhof von Verdun ist.“

An wen, aber das bloß nebenher, er bei Maurice gedacht haben mag, kann nicht gewußt werden, der Nobelpreisträger, den er meinen könnte, jedenfalls heißt Mauriac … Vielleicht befürchtete E. K. L. bloß bei Nennung des richtigen Namens, es könnte wer nach „Pétain und Mauriac“ suchen, und die Suchergebnisse würden bereits seine Bemühungen doch sehr unterlaufen, seinen Helden im strahlendsten Licht …

Ach, „der Literatur-Nobelpreisträger und andere Prominente unterstützen im Herbst 1964“ … Über die „anderen Prominenten“ berichtet „Der Spiegel“ am 13. Mai 1964:

„Der rechtsextreme Rechtsanwalt Tixier -Vignancour, der bei den Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr gegen Charles de Gaulle antreten will, hat den verstorbenen Marschall zum Wahlschlager erkoren: Er versprach, für den Fall seiner Wahl den Letzten Willen Pétains zu erfüllen, dem er 1940 als Propagandachef der Vichy-Regierung gedient hatte. Frankreichs Heros aus dem Ersten Weltkrieg solle seinen Platz in der heiligen Erde von Douaumont bekommen.“

Arbeit Familie Vaterland Zur Zeit NPD„Der rechtsextreme …“ Kann es anders sein? Kann es denn für die von einem NR geführten ZZ „andere Prominente“ geben als eben … Pétain, ein Unsterblicher auch heute noch, für eben jene Kreise, in denen „andere Prominente“ Synonym ist für … Gesinnungsgemäß muß diesen „anderen Prominenten“ heute noch die Proklamation von Pétain gefallen, mit der er eine „nationale Revolution“ entfachen wollte : „Travail, Famille, Patrie – Arbeit, Familie, Vaterland“ und hinwegfegen: „Liberté, Égalité, Fraternité – Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ …

Und Jaques Isorni … eine sonderliche Berufsbiographie, wessen Verteidiger er auch noch wurde …

Und noch ein Wort vermeidet E. K. L. im Einsatz für seinen Helden: Kollaboration. Es klingt auch viel harmloser und ehrenvoller bloß zu schreiben, „weil er mit der deutschen Besatzungsmacht zusammengearbeitet habe …“

Zu dem von E. K. L. erwähnten „Sigmaringen“ fällt Céline ein, der ein Schriftsteller war, aber auch ein Antisemit, ein Vichy-Kollaborateur, „ein französischer Nationalsozialist“, wie er auch bezeichnet wurde, nun, dieser Louis-Ferdinand Céline ist in Sigmaringen in Deutschland, mit Pétain und Laval, auf der Flucht … Aber Pétain führte dort für ein paar Monate noch einen „Operettenstaat“ auf, bis es schließlich mit der nationalistischen Massenmorddiktatur des deutschen reiches, die auch dem sogenannten eigenen Volk nicht das versprochene bessere Leben, sondern nur Tod, Elend, moralisches und ethisches Verderben brachte, ganz aus und endlich vorbei … Und in der Deutschland-Trilogie über den Untergang schreibt er auch über Pétain, aber nicht schmeichelnd, nicht wie E. K. L. Jahrzehnte später …

Jahrzehnte später versucht sich wieder einer darin, derart vulgär, unflätig zu schreiben, aber … Der Rat, der Akif Pirinçci gegeben werden kann, ist, er soll von Céline nur die drei Punkte nehmen, um seine Bücher mit diesen ganz zu füllen – ohne einen einzigen Buchstaben dazu

Akif Pirinçci – der neue Jesus der FPÖ aber spricht im Gleichnis und hat kein Getränk zur Hand

Haxenspreizer - FPÖ UnzensuriertEs wollte eigentlich ignoriert werden, was die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Gemein-Schaft am 12. November 2014 ein weiteres Mal zum „Haxenspreizer“ schreibt, aber es muß doch dagegen etwas geschrieben werden, um vorzubeugen, daß sich nicht auch in diesem Fall die Darstellung der identitären Gemein-Schaft verfestigt, die es anscheinend darauf anlegt, so lange Falsches darüber zu bringen, bis sich ihre Falschheit auch in diesem Fall durchgesetzt haben wird.

Aber es muß nicht alles wiederholt werden, also wie rasch und vorbildhaft von der sozialdemokratischen Gewerkschaft und von der sozialdemokratischen Partei reagiert wurde, das unselige Getränkepreisblatt also sofort entfernt und schärfstens verurteilt wurde. Das kann hier mit einem bequemen Klick nachgelesen werden.

Und noch zwei Gründe gibt es, darauf zu reagieren. Die Falschheit äußert sich nicht nur durch die Darstellung dieser unseligen Geschichte durch die identitäre Gemein-Schaft, sondern auch … Wer Frauen als stumme Frauen an der Seite von freiheitlichen Funktionären auftreten läßt, sollte selbst gänzlich verstummen …

Krone Printausgabe 9-11-2014 - HaxenspreizerDer zweite Grund ist ebenfalls ein Kommentar von der „Unzensuriert“ am 12. November 2014 über den Auftritt von Akif Pirinçci im Wiener Rathaus … Akif Pirinçci muß für die identitäre Gemein-Schaft schon mehr als nur ein neues Idol sein, wie in Als Krönung gießt sich jetzt auch noch die Krone einen Haxenspreizer ein geschrieben, sondern bereits ein neuer Jesus, wie der Titel „Das Islam-Gleichnis des Akif Pirinçci“ nahelegt …

Was für ein Gleichnis! Still kann es beim Lesen dieses Gleichnisses in jedem Herzen nur werden. Und wer würde dieses Gleichnis nicht für immer in sich vergraben und vor aller Welt verschließen wollen? Tief im … Aber weil besonders eine Stelle in diesem Gleichnis zu „Schwarz, Grün und NEOS decken SPÖ-Sexismus“ recht treffend paßt – und beide Kommentare in der „Unzensuriert“ am gleichen Tage veröffentlicht, wie ein Zeichen -, kann dieses Gleichnis nicht ganz für sich behalten werden. Da aber sprach der Heiland zu seiner Hörer-Schaft:

Es ist ein armseliges Schauspiel im Namen der ‚Toleranz‘, ein Wort, das mir inzwischen mehr vorkommt wie eine zigmal vergewaltigte Frau, die sich morgens trotzdem hübsch zurechtmacht, um den Schein zu wahren.

Als Krönung gießt sich jetzt die Krone auch noch einen Haxenspreizer ein

Verantwortlich zwar dafür, daß der „Haxenspreizer“ je Thema wurde, aber nicht dafür, daß auch nach Monaten über den „Haxenspreizer“ noch geschrieben wird, muß dennoch ein weiteres Mal darauf hingewiesen werden, wie durchsichtig es von der identitären Gemein-Schaft ist, sich als eine zu präsentieren, die gegen „Sexismus“ auftritt. Auftreten ist das rechte Wort. Allen voran tritt NR Dagmar Belakowitsch-Jenewein mit dem „Haxenspreizer“ auf, aber sie tritt und ihre NR-Kameraden und NR-Kameradinnen treten nicht gegen Sexismus ein.

Krone Printausgabe 9-11-2014 - HaxenspreizerUnd nun, am 8. November 2014, bringt es die „Neue Kronen Zeitung“ auch noch einmal, und wiederholt die unselige und falsche Aussage von Ministerin Heinisch-Hosek … Wie ungeschickt ihre Antwort, die in keiner Weise die Glaubwürdigkeit der Ministerin zu steigern imstande ist, im österreichischen Parlament ausfiel, kann nachgelesen werden:

Überfällige parlamentarische Anfrage an die freiheitliche Gemein-Schaft – Der letzte Haxenspreizer

FPÖ Haxenspreizer Akif Pirincci KroneAber auch allein durch den Vergleich mit einem Interview in dieser Tageszeitung vom 5. Juli 2014 kann bereits das Ungeschickte und das Unglaubwürdige der Ministerin in dieser Angelegenheit …

Wie absolut unglaubwürdig aber die freiheitliche Gemein-Schaft sogar in ihrem Auftreten gegen den „sozialistischen Sexismus“ ist, dafür steht auch ihr neues Idol, das sie für den kommenden Montag, 10. November 2014, nach Wien eingeladen hat:

Akif-“Menschen-sind-Scheiße”-Pirinçci

Welche Entschließungsanträge die NR-Kameraden und NR-Kameradinnen der identitären Gemein-Schaft tatsächlich einbringen sollten, darüber wurde in der verwichenen Woche bereits ausführlich geschrieben, nämlich u.v.a.m. gegen blutrünstige Postings, aber das wären welche gegen sie selbst … Das wird je nicht passieren, so bleibt bloß zu hoffen, daß Wählerinnen und Wähler in diesem Land sich endlich dazu entschließen, nicht mehr diese Gemein-Schaft zu wählen, um derartige aber nicht nur solche Entschließungsanträge und parlamentarische Anfragen im österreichen Parlament je nicht mehr … Einen Richtwert, wie viele Aufhußstimmen in jedweder Wahl in einer Demokratie verträglich sind, hat ebenfalls in der verwichenen Woche die identitäre Gemein-Schaft selbst vorgegeben

Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci auf Einladung der FPÖ in Wien

Daß Akif Pirinçci in der freiheitlichen Gemein-Schaft ein recht hohes Ansehen genießt und nach Wien eingeladen wird, ist gesinnungsgemäß verständlich, unverständlich hingegen ist, daß Efgani Dönmez einer Einladung der FPÖ folgt, und damit dieser identitären Gemein-Schaft den Gefallen erweist, dieser ihrer als „Podiumsdiskussion“ bezeichneten Gesinnungsveranstaltung den Anschein einer ernsthaften und seriösen Behandlung eines Themas – das ist ganz und gar unverständlich …

Akif Pirincci und FPÖ passen recht zueinanderEfgani Dönmez läßt sich von der identitären Gemein-Schaft mißbrauchen. Und die identitäre Gemein-Schaft wird ihn für ihre Propaganda mißbrauchen. Sie wird sich durch ihn darstellen als eine Gemein-Schaft, die redlich und ernsthaft bemüht sei, eine sachliche Diskussion auch zu diesem Thema zu führen, während bereits der Titel dieser Veranstaltung im Wiener Rathaus darauf hinweist, wie vollkommen egal der identitären Gemein-Schaft Redlichkeit, Sachlichkeit, Ernsthaftigkeit …

Möglicherweise denkt Efgani Dönmez, es muß auch mit einer FPÖ und mit einem Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci das Gespräch gesucht werden, weil die zwei, die so recht aus mannigfachen Gründen zueinanderpassen, einen derart regen Zulauf haben, wie auch der hundertfache Zuspruch zu dem aktuellen Posting von Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci, mit dem er seine Freude auf den FPÖ-Besuch in Wien kundtut, nahezulegen scheint. Es stimmt, das Gespräch muß tatsächlich und forciert gesucht werden, aber mit den Menschen direkt und persönlich, und nicht indirekt und unpersönlich über eine FPÖ mit ihrem neuen Idol Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci …

Weshalb Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci recht zur identitären Gemein-Schaft paßt?

Wie in seinem Posting zu lesen ist, wird er im „besten Wiener Hotel“ absteigen. Auch die identitäre Gemein-Schaft hält sich vorwiegend am liebsten an den besten Adressen in der Stadt auf, wie u.a. nachgelesen werden kann: Nur Paläste und Rolex im Kopf.

NR Dagmar Belakowitsch-Jenewein wird sich möglicherweise recht besonders auf den Besuch von Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci freuen … Sie, die gerade in dieser Woche mit ihren freiheitlichen NR-Kameradinnen und NR-Kameraden im österreichischen Parlament recht tapfer gegen „sozialistischen Sexismus“ kämpfte, braucht für diesen ihren Kampf gegen den einmal angebotenen „Haxenspreizer“ jeden Mitstreiter. Und einen besseren als Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci kann sie kaum noch bekommen, wie er auch in diesem Posting selbst belegt und sich für den Kampf gegen „Sexismus“ selbst heiß empfiehlt:

„Falls 21jährige Wiener Kunststudentinnen auf ein Gläschen bei mir vorbeischauen wollen, bitte hier anmelden. Bussi!“

Und es gibt noch weitere Gründe, weshalb er recht zur identitären Gemeinschaft paßt, wie hier nachgelesen werden kann – geschrieben aber nicht vor Jahren oder Jahrzehnten, sondern in diesem Jahr. 2014. Beispielsweise vor einem Monat, als er eine Vorladung wegen „Volksverhetzung“ erhielt, in Deutschland, nicht in Österreich, in Österreich erhält er eine Einladung in das Wiener Rathaus, von einer Gemein-Schaft, die viele, viel zu viele Aufhußstimmen in Wahlen erhält:

„Menschen sind Scheiße und gehören eigentlich aus unserer freiheitlichen Welt entfernt“.

Sollte wer noch mehr an Deutlichkeit benötigen, kann zur Lektüre auch noch empfohlen werden:

„Ich habe eben ein bißchen gelogen“

Ach, ohne böse Worte gibt Akif Pirinçci der „Zur Zeit“ der freiheitlichen Gemein-Schaft ein Interview

He.-Chr. Strache fürchtet um Akif  Pirinçci 

„Menschen sind Scheiße und gehören eigentlich aus unserer freiheitlichen Welt entfernt.“

„Menschen sind Scheiße“. Das schrieb und wiederholt u.v.a.m. Akif Pirinçci. Wofür er nun eine Vorladung erhielt wegen Volksverhetzung. In Deutschland. „Aus unserer freiheitlichen Welt entfernt“ gehörten die Menschen, die ihm „Scheiße“…

Akif Pirinci - Menschen sind Scheiße - aus freiheitlicher Welt entferntUnd die „freiheitliche Welt“ springt Akif Pirinçci selbstverständlich gleich unterstützend und helfend bei. In Österreich. Nicht das erste Mal, wie gelesen werden kann, von He.-Chr. Strache aufwärtsAuf der Website „Unzensuriert“ der identitären Gemeinschaft, deren einzige namentlich ausgewiesene Kolumnistin NR Barbara Rosenkranz ist. Das kann gar nicht oft genug wiederholt werden, diese Kolumnistin wollte einmal Bundespräsidentin in Österreich werden; immerhin rund 15 Prozent wählten 2010 diese Kolumnistin.  Und diese Kolumnistin sitzt nach wie vor im österreichischen Parlament. Was er alles schrieb, um nun eine Vorladung wegen Volksverhetzung zu bekommen, steht ebenfalls in der Collage, ebenso die Schützenhilfe der „Unzensuriert“. Selbstverständlich schreibt sie nicht, worauf dieser Vorwurf der Volksverhetzung basiert. Dafür wird treubrav großspurig nachgeschrieben, seine „Werke“ werden von „Hollywood“  … Nun, es dürfte ein einziges Buch sein, genauer, ein Remake von dem Film „Die Tür“, dessen Grundlage ein Roman von ihm war … Aber es ist nicht das einzige Medium der identitären Gemein-Schaft, das rechte Zuneigung für diesen Menschen mit der aus dem Kloakenfaß gefüllten Hühnerfeder aufbringt, wie hier nachgelesen werden kann. Und stets wird die Wahrheit „aus unserer freiheitlichen Welt entfernt.“

„Aus unserer freiheitlichen Welt entfernt“ – Menschen, die „Scheiße [sind].“ Es kommt wohl nicht von ungefähr, daß Akif Pirinçci ausgerechnet diese Formulierung einfällt: „aus unserer freiheitlichen Welt.“ Auf der Scholle der Freiheitlichen wird auch nichts anderes gekannt, als die Entfernung, die Vertreibung. Lösungen sind das keine. Lösungen zu haben, bedeutet, arbeiten zu müssen, bedeutet, denken zu müssen, bedeutet, umsichtig sein müssen, bedeutet, sich umfassend zu informieren, bedeutet, einen Dialog führen zu müssen. Aber alles, was in der „freiheitlichen Welt“ faul mit „Überlegenheitsgefühl“ möglich ist, ist das, was Akif Pirinçci kann – nichts, nichts außer extrem vulgär zu schimpfen, nichts außer Menschen gegeneinander aufzuhussen. Und wer eine solche Partei wählt, wer in Österreich die freiheitliche Partei wählt, gibt keine Wahlstimme ab, sondern eine Aufhußstimme, bekennt mit seiner oder ihrer Aufhußstimme, an keinen Lösungen, die einer demokratischen und einer zivilisatorisch hochentwickelten Gesellschaft würdig wären, interessiert zu sein, wählt Unlösungen und Schlimmeres noch

PS Um dem Vorwurf gar nicht aufkommen zu lassen, muß klar und deutlich festgehalten werden, es wird hier nicht einmal ein Buchstabe gesetzt, um für den Islam zu sprechen, oder gar für Mohammed, mehr noch, kein Buchstabe wird hier je geschrieben für irgend eine Religion, aber das gesamte Alphabet aufgewendet für eine Aufklärung 1.0