Was alles von Medien ausgestrahlt wird

uncut-news-wisnewski-strache-10-01-2017Wenn Gerhard Wisnewski  am Fernsehen gesehen wird, wie erst vor wenigen Tagen in einer Dokumentation über die Mondlandung, fällt dazu augenblicklich He.-Strache mit seiner Klage ein, die er seit dem 12. November 2016

The Uncut-New-Years of He.-Chr. Strache: Cheers!

auf der Plattform des Unternehmens Twitter verbreitet, und staunend kann nur ausgerufen werden:

Wer wird von Medien nicht angestrahlt!

Gerhard Wisnewski zum Beispiel, wie er über die Mondlandung sich verbreitet: die sei eine F…

Was alles Gerhard Wisnewski versucht als F… hinzustellen, ist von einem Ausmaß, das es wohl nur eine Frage der Zeit sein kann, bis er, so glaubwürdig wie stets, belegt, er selber sei eine F…

Wer aber sonst noch als Gerhard Wisneswki könnte ein so der Lüge abholdes Urteil sprechen:

„Fake News: Politiker und Medien sind immer noch die größten Lügner…“

Und ein derart wahrheitsdurchwirktes Urteil darf gesinnungsgemäß von Uncut-News nicht unverbreitet bleiben, kann in der Collage gelesen werden. Wie gesehen werden kann, wird der deutsche Justizminister Heiko Maas von ihm in einer Uniform vorgeführt, die an das deutsche reich erinnern soll; er packt also die „Nazikeule“ gegen Maas aus. Das „f“ am Kragenspiegel wird allerdings nicht ganz verstanden: facebook als SS? Es soll wohl ausschließlich gegen Heiko Maas gehen. Kann die „Nazikeule“ noch verharmlosender geschwungen werden? Neu aber ist das nicht. Und so einfallsreich wie gewohnt von anderen her bereits gekannt, zum Beispiel:

Forderung Nürnberg 2.0 auf FPÖ unzensuriert, d.h. für die Fordernden sind Österreich, Deutschland massenmörderische Diktaturen

Es fällt aber nicht nur ein der Obmann der F…

Bei dem von Uncut-News verwendeten Hintergrundbildes der Erde von der Höhe aus kommen unweigerlich auch noch Chemtrails in den Sinn, die eine wichtige Bedeutung haben für einen aus der F…

 

Thomas More and William Shakespeare celebrate: Prosit, happy old year 2017!

Am letzten Tage eines Jahres, heißt es sentimental, soll auf das mit diesem Tag ausgezählte Jahr zurückgeblickt werden, auch deshalb, damit das kommende Jahr besser werde.

Nun. Es wird stets am letzten Tage auf das Jahr zurückgeblickt, und das nächste Jahr ist stets wie das vergangene. Nicht besser, nicht schlechter. Bloß ein weiteres Beginnen mit dem Zählen von eins bis dreihundertsechs…  nur ein weiteres Jahr, das vergeudet.

Der letzte Tag des Jahres 2016 bietet sich an, nicht auf ein Jahr zurückzublicken, sondern auf fünfhundert Jahre, auf das, was 2017 vor fünfhundert Jahren …

Das Malheur des Menschen ist es wohl, daß er in fünfhundert Jahren nicht gelernt hat, anders zu reden und vor allem anders zu denken.

Das zeigt auch das Büchlein, das 2016 in deutscher Sprache erschienen ist: „Die Fremden. Für mehr Mitgefühl.“ Dieses Büchel zeigt es nicht dadurch, daß vor fünfhundert Jahren mit „Fremden“ nicht anders umgegangen wurde, als beispielsweise im Jahr 2016. Das Bücherl belegt es dadurch, daß 2016 immer noch gedacht wird, wie jeher. Wenn etwa geschrieben wird, in diesem Büchelchen: es bedürfe eines „neuen Thomas Morus“. Der historische Thomas Morus kann kein Geselle sein, den sich ein Mensch fünfhundert Jahre später zurückwünschen kann, ja, nicht einmal der für das Stück erfundene Thomas Morus kann einer sein, der fünfhundert Jahre später noch eine Rolle spielen darf. Auch dann nicht, wenn berücksichtigt wird, daß der Stücke-Morus etwas schafft, das der historische Morus in der Wirklichkeit vor fünfhundert Jahren gar nicht schaffte.

Das Büchlein wird hochgelobt. Es ist die Rede davon, wie aktuell das sei, was in diesem Stück, an dem auch William Shakespeare mitgeschrieben haben soll, gegen „Fremdenhaß“ … ach, wie – müßte es richtigerweise heißen – unaktuell ist der Mensch des Jahres 2016.

Ein wesentlicher Beitrag zur Gegenwart ist dieses Büchlein also nicht. Sie können es schelten, ob der Eitelkeit der an der Herausgabe Beteiligten: etwas Exotisches gefunden zu haben, oh, einzig erhaltene Stückpassagen in der Handschrift von Shakespeare, von dem sonst, wie es heißt, bloß sechs Unterschriften …

Sie können, wenn Sie verzweifeln möchten, vergleichen, was in fünfhundert Jahren sich nicht verändert hat, von den fremdenfeindlichen Flugblättern zu den fremdenfeindlichen Seiten beispielsweise der Unternehmen Facebook, Twitter, von den fremdenfeindlichen Reden auf den Plätzen zu dem Verbreiten von fremdenfeindlichen Redenvideos im Internet.

Im kommenden Jahr 2017 werden es fünfhundert Jahre her sein, daß die Grauslichkeiten passierten, von denen in diesem Büchlein berichtet wird. Aufgestachelt von fremdenfeindlichen Flugblättern, von fremdenfeindlichen Reden. Und 1517 schaffte es Thomas Morus bloß im Stück, als Figur also, die Menge von weiteren Gewaltausbrüchen abzuhalten. In der Wirklichkeit von 1517 hatte Morus dagegen nichts auszurichten. Und im Stück selbst schaffte es Morus nur mit einer äußerst bedenklichen Agitation, mit einer, die für das Jahr 1517 wohl in Ordnung geht, als eine Zwischenrede auf dem Wege zu weiteren Entwicklungen nicht vergessen zu werden braucht, aber mit einer Agitation, die für das 21. Jahrhundert gänzlich obsolet …

Der Untertitel dieses Büchleins lautet: „Für mehr Mitgefühl“.

An Mitgefühl mangelt es wahrlich nicht.

Es gibt so viele, die Mitgefühl mit den „Fremden“ haben, und auch die „Fremdenfeindlichen“ sind von Mitgefühl zerfressen, das sie gesinnungsgemäß nicht für die „Fremden“, sondern für …

Das Malheur ist, in fünfhundert Jahren nicht gelernt zu haben, anders zu denken, um dann anders zu reden und vor allem anders zu handeln.

Sebastian Kurz kann stolz auf sich sein, für Uncut-News ist er ein „forscher Außenminister“

sebastian-kurz-fur-uncut-news-ein-forscher-aussenminister

Und das mit Recht. Denn die Betreiber und vielleicht auch Betreiberinnen von „Uncut-News“ wissen, was sie wissen, und das ist recht …

Es muß nicht ausgeführt werden. In der Collage sind wieder einige weitere Beispiele, die zeigen, was sie alles recht wissen

So werden sie sich auch bei Sebastian Kurz nicht recht irren.

uncut-news-strache-kurz-14-12-2016Übrigens, den Qualitätsstempel für ihr Wissen haben sie von He.-Chr. Strache. Dieser würde, wäre er von ihrem Wissen nicht derart überzeugt, wohl kaum, seit über einen Monat auf Twitter verbreiten, was sonst niemand mehr verbreitet, außer gesinnungsgemäß jene, die wissen, was sie wissen, und das ist recht …

Sebastian Kurz braucht sich also nicht zu grämen, wenn er von einem Außenminister „Bonsai-Sarkozy“ genannt wird. Uncut-News wird darauf für ihn schon die rechten Worte des Trostes und der Treue finden. Wie es bereits Qualitätsstempler He.-Chr. Strache getan hat, der ebenfalls weiß, was er weiß, wann etwa „Asyl“ anzubieten ist, wem „Respekt“ gebührt …