Waldhäusl, Lagererbe des J. Haider, J. Mikl-Leitner, Testamentsvollstreckerin

Saualm - Drasenhofen - Die kurze Antwort der Johanna Mikl-Leitner am Beginn zu einer langen Entwicklung

Wie wurde doch in diesem Herbst 18 Jörg Haider verklärend allseits gedacht, beschworen, was doch nicht alles von ihm geblieben sei, allseits händeringend danach gesucht, ihm etwas auf die Habenseite zu bringen.

Jörg Haider Denkmal 11-10-18

Es ist wahrlich viel von ihm geblieben, auf der Habenseite: ein recht großes Faß Filztopfen und eben ein Waldhäusl.

Drasenhofen. Das „Straflager“, wie es sofort bei Bekanntwerden des Unhaltbaren bezeichnet wurde, ist das nächste Außenprobelager, das erste schuf schon Jörg Haider, auf der Saualm, damals, vor zehn Jahren – noch ein Jubiläum in diesem Gedenkreich 18 –, für das Namen augenblicklich gefunden wurden, wie „Strafkolonie“, „Sonderanstalt“, „Guantanamo“ …

Das wird jene recht freuen, die mit tränenden Augen in die Asche Haiders selig schauen, das noch etwas zu dem, was von ihm geblieben ist, hinzugefügt werden kann: Drasenhofen. Schließlich stellte Haider persönlich Waldhäusl auf, und daß Waldhäusl heute auf dieser Position steht, auf der Waldhäusl steht, nun, seine Versetzungen auf immer höhere Positionen begann mit Jörg Haider.

Saualm - Drasenhofen - Fekter - Mikl-Leitner - Kickl

Damit Waldhäusl das haiderische Erbe aufnehmen konnte, mußte er zuerst auf eine dafür recht geeignete Stelle versetzt werden. Und diese Versetzungsaufgabe übernahm Johanna Mikl-Leitner, sozusagen als Testamentsvollstreckerin des Jörg Haider. Und sie stattete Waldhäusl entsprechend haiderisch aus: mit „Flüchtlingsangelegenheiten“, „Fremdenangelegenheiten“, „Tierschutzangelegenheiten“ … Johanna Mikl-Leitner, eine moderne Landeshauptfrau, eine international ausgerichtete Politikerin, scheint es doch recht modern zu werden, „Flüchtlinge“, „Fremde“ und „Tiere“ zu einer „Angelegenheit“ zu vereinen, wie eben etwa in Dänemark, wo Menschen auf eine „Tierseuchen-Insel“ verbannt werden sollen.

Waldhäusl jetzt wenigstens auf der Stelle von seiner Stelle zu entfernen, das kann von Johanna Mikl-Leitner nicht verlangt werden, das müßte ihr wie ein Verrat am haiderischen Testament vorkommen, und sie ist doch keine Verräterin haiderischer Gesinnung, für deren Pflichterfüllung Waldhäusl steht, unerschütterlich steht, wo einst von Haider aufgestellt. Die große Aufregung um Drasenhofen, um dieses nächste Außenprobelager, abverlangt ihr doch, etwas zu sagen, so etwas wie eine Warnung, sie weiß, dann wird sich alles wieder schnell beruhigen, kurz, friedlich werden in diesem Gedenkreich. Einmal noch so etwas, und Waldhäusl ist weg von dieser Stelle. Und sie wird in Erinnerung bleiben, als eine strenge „Landesmutter“, aber eine gütige, die Chancen gibt, um weiter für „Fremden-Tier-Angelegenheiten“ …

Übrigens, mit dem haiderischen Probelager auf der Saualm hatte sich Johanna Mikl-Leitner, auch schon zu beschäftigen, damals noch nicht als strenge, aber gütige „Landesmutter“ für Waldhäusl, sondern als Innenministerin. Und ihre parlamentarischen Antworten respektive Nicht-Antworten damals zum haiderischen Probelager, nun, es hätte wohl kein nächstes Probelager geben müssen, wie das jetzige in Drasenhofen, bei all dem Wissen, bei all den Erfahrungen um die gesinnungsgemäße Zugerichtetheit der Männer und Frauen der, kurz gesagt, zur Regierungspartei gemachten identitären Partei.

Mit vielem hat sich Johanna Mikl-Leitner schon beschäftigt, und war dabei, kurz zusammengefaßt, stets für eine Welt offen, die — Kapitel über Kapitel erzählen davon …

Wird Johanna Mikl-Leitner auch beim nächsten Probelager wieder eine Rolle spielen? Als weiterhin zwar strenge, aber letztlich doch gütige „Landesmutter“ für identitäre Halbwüchsige auf hohen und höchsten Verantwortungspositionen? Und wie wird das nächste Probelager aussehen? Ob sie schon täglich Rosenkranz zum Dank betet, daß Mauthausen nicht in Niederösterreich – aber wo ist Mauthausen nicht in diesem Gedenkreich …

Saualm - Drasenhofen - Haider - Waldhäusl - Mikl-Leitner

Übrigens, zum haiderischen Probelager äußerte sich Maria Fekter „positiv“. Sie war damals Innenministerin. Es geht – das könnte durchaus die Hymne des Gedenkreichs werden – seinen nationalistischen Gang, auch ablesbar an den Besetzungen des Innenministeriums … von den schwarzen Innenministerinnen bis zum zurzeitigen Innenminister, von dem einer seiner Kameraden sagt, er sei ein sozial, nein, er sei ein von tiefstem „Humanismus“ …

NS Weil die Entwicklung in den letzten zehn Jahren von einer Innenministerin zur nächsten Innenministerin, die zur Zeit ein Mann ist, angesprochen wurde, soll nicht unerwähnt bleiben, was Jörg Haider wohl auch unbedingt als sein Erbe hinterlassen wollte. Kurz vor seinem aus vollkommener Unverantwortlichkeit selbstverschuldeten Tod ging er verbalextrem gegen Menschen vor, und auch hierbei zeigt sich eine äußerst beunruhigende Entwicklung, die auch wieder etwas mit einem Ort in Oberösterreich zu schaffen hat, der Gesinnungsgemäßen ein Sehnsuchtsort ist, aber befragen Sie dazu einen weiteren Innenminister, den Gleichgesinnte in Oberösterreich herzlich willkommen

Salvini - Willkommen für Identitäre Regierungspartei Österreich

NNS Und diese haiderische Treue zu einem Verlag der Familien, die einander als „nette Familien“ erkannt haben, lebt auch der zurzeitige Vizekanzler, wie er erst vor kurzem im Graben demonstrierte … Ja, wer der haiderischen Mutter als Bücherlvertreiber recht, kann einem, kurz gesagt, vizekanzlerischen Gesinnungssohn nur rechter noch

Haiders Waldhäusl