Dr. Martin Graf reist nach Südtirol, um einem verurteilten Attentäter zu gedenken

Freilich Dr. Martin Graf nennt Sepp Kerschbaumer keinen Attentäter, der zu fast 16 Jahren Gefägnis verurteilt wurde, sondern der III. Präsident NR im österreichischen Parlament schreibt in der Ausgabe 50/2012 der freiheitlichen ZZ: „Freiheitskämpfer“ …

Der III. Präsident NR schreibt einen, um ein heute geläufigeres Wort zu nehmen, Terroristen nicht nur hoch zu einem „Freiheitskämpfer“, sondern Martin Graf reist an einem Dezember-Wochenende des Jahres 2012 auch nach Südtirol, um an dem Gedenken für Sepp Kerschbaumer teilzunehmen … Sepp Kerschbaumer ist also für den freiheitlichen III. Präsidenten NR eine Reise wert -, ob bei diesem Gedenken auch sein deutsches Bekenntnis verlesen wurde?

„Deutsch wollen wir bleiben und keine Sklaven eines Volkes werden, welches durch Verrat und Betrug unser Land kampflos besetzt hat und seit 40 Jahren ein Ausbeutungs- und Kolonisationssystem betreibt, welches schlimmer ist als die einstigen Kolonialmethoden in Zentralafrika.

Dr. Martin Graf - Sepp KerschbaumerEs ist doch immer wieder erstaunlich, welch profunde Geschichtskenntnisse jene Männer besitzen, die, wie im Fall Sepp Kerschbaumer, Freiheitliche zu ihren „Freiheitskämpfern“ auserwählen …

„Schlimmer als die einstigen Kolonialmethoden in Zentralafrika“ -, es reicht der Hinweis auf die Republik Kongo in Zentralafrika, über die schon einmal in einem anderen Zusammenhang geschrieben wurde, um zu ermessen, wie vulgär und geschichtsverfälschend diese kerschbaumerische Aussage war. Der Kongo wird als Beispiel erwähnt, weil es, wie seinerzeit geschrieben, eine Verbindung zur Familie Habsburg gibt und auch eine zu Dr. Martin Graf, wobei die Verbindung zu Dr. Martin Graf eine harmlose und darüber hinaus eine erheiternde ist, wie ebenfalls nachgelesen werden kann: Dr. Martin Graf kann, nicht einmal, abschreiben

Südtirol und Lobby

Rückseite „carte postale“: Zwei weitere Beiträge zu Südtirol. (1)

Da Martin Pfeiffer in der Ausgabe 50/2012 der freiheitlichen ZZ ebenfalls etwas zum Vulgären schreibt, in unmittelbarer Nachbarschaft zum grafschen Hautnah-Kerschbaumer-Gedenken, kann mit etwas Heiterem geschlossen werden, das wieder einmal etwas über die zweite Leistung von Männern aus diesem Lager erzählt, nämlich über die ihre Verwendung der für sie über allem stehenden deutschen Sprache:

Überall wittert der Innviertel
mit dem vulgären Gesichtsausdruck […]

Viele Male schon wurde das Innviertel besucht, aber niemals wurde irgendwo ein Bild vom Innviertel gesehen, dabei scheint der Innviertel eine Berühmtheit zu sein, wenn doch sein „vulgärer Gesichtsausdruck“ Martin Pfeiffer eine Erwähnung -, es kann natürlich auch sein, Martin Pfeiffer kommt selbst aus dem Innviertel, und daher ist ihm persönlich der Innviertel bekannt …

NS Der Inhalt des pfeifferischen „Querschlägers“ in der Ausgabe 50/2012, fragen Sie, der ist -, wurde auch schon nicht beim pfeifferischen „Querschläger“ der Ausgabe 47/2012 beachtet

NNS Zu dieser grafschen Südtirolerei allerdings wurde einmal inhaltlich darauf verwiesen, daß es andere und förderlichere Wege gibt, als beispielsweise diese Kleinststaaterei und diese Doppelstaatsbürgerschaftlerei … Vielleicht schreibt und spricht Martin Graf so gerne von der Staatsbürgerschaft, weil es mit der gleichen Nachsilbe wie Burschenschaft endet -, so oder so, es bleibt ein alter Schaft …

Anmerkungen gab es aber bereits auch zu Selbstbestimmungsrecht und Volksabstimmung, wie nachgelesen werden kann:

Abstimmung über Krieg oder Frieden – Ein zu forderndes Selbstbestimmungsrecht

Martin Graf – Ein Fremder gegenwärtiger Zeiten

„Kerndeutsche Männer“ schreiben für Dr. Martin Graf

(1) Zur „deutschen Lobby“ erschien es notwendig, nicht nur deren Beitrag zur Gedächtnisfeier für Sepp Kerschbaumer auf die „carte postale“ zu kleben, sondern auch ein paar Auszüge, die von selbst erklären, um was für eine Website es sich dabei handelt. Das grafsche Medium „Unzensuriert“ hingegen ist in Österreich recht gut bekannt, so daß diesmal auf Ausschnittsfetzen verzichtet werden konnte, um …

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