Das Kopieren als Denken ist en vogue

Von der Kopie der Kopie der Kopie …

Kopie I

FPÖ unzensuriert bringt mit gesinnungsgemäßer Freude eine Kopie von dem, was Peter Cornelius der Kronen-Zeitung erzählte.

Und die Copysite der identitären Parlamentspartei wird bald die Copysite einer zur identitären Regierungspartei gemachten sein.

Peter Cornelius - Das Kopieren als Denken ist en vogue

Kopie II

Peter Cornelius kopiert und tut dabei so, als hätte er nachgedacht.

Woher Peter Cornelius sein Kopiertes hat? Es muß nicht lange gesucht werden, welche Papiere Peter Cornelius für sein Kopieren scant, wenn er beispielsweise auswirft:

„Jetzt kommen dann noch Zustände, dass wir in Europa eigentlich umgevolkt werden sollten. Eine groß angelegte Geschichte und die Leute reagieren nicht darauf, was ich sehr verrückt finde.“

„Wir müssen irgendwann einsehen, dass unsere Kultur, Identität und von mir aus auch unsere Traditionen irgendwann aus dieser europäischen Welt verschwinden sollen, als hätte es das nie gegeben. Der Fahrplan für alles, was jetzt passiert, steht.“ 

Diese Kopien von Peter Cornelius lassen nur den Schluß zu, seine Lektüre kann sich bloß aus dem Wust speisen …

Die Qualität von Ortner-Online lukriert mit Recht Qualitäts-Kommentare: „Hooton-Plan“

Werbende für Hooton Hellstorm „Ja zum deutschen Reich“-Lobby stürmen Asylseite

Mit FPÖ auf den Hooton gekommen und unterbergerischer „Schluss mit Demokratie

„Ich war immer ein unangepasster Renegat.“

Sagt Peter Cornelius von sich. Nun, ein Renegat ist ein Mensch, der sich an herrschende Überzeugungen anpaßt.

Es könnte hier an den Renegado verwiesen werden, der zwangsläufig zu diesem Wust einfallen muß. Denn. Zum Geschwefel von „Hooton“ kommt stets auch der Aufruf zur „Reconquista“ einher.  Renegat klingt nach etwas, Bedeutungsvollerem … es ist nachvollziehbar, daß Peter Cornelius für sich nicht das Herr-Karl-Syndrom diagnostiziert — übrigens, diese Diagnose wird jetzt wohl wieder vermehrt gestellt werden können …

Es können auch die Kopien des Peter Cornelius über „Werte“, „Kultur“, „Identität“ nicht überraschen … wer dermaßen angepaßt ist, kommt über das Kopieren  nicht hinaus …

In Wien gibt es ein Lokal, da gehen die Leute mit Dirndl und Lederhose in einen Keller und spielen Alm. Wie viel fällt uns da noch dazu ein? Das ist dann ein Ganzjahreskostümfest. Das hängt auch wieder mit der Rückbesinnung auf unsere Kultur und „Werte“ zusammen. Es ist in vielen Fällen eine unbewusste Reaktion auf die Gleichmacherei der Berufsverbrecherbande in Brüssel. Sie wollen ein zusammengemanschtes Insgesamt-Europa fabrizieren.“

Wer dermaßen angepaßt ist, muß sich jeder anderen Lektüre verweigern. Dabei gibt es kein Menschenrecht darauf, nicht auf der Höhe der Zeit zu sprechen. Es gibt kein Menschenrecht darauf, sich neuen Erkenntnissen zu verschließen.

An dieser Verschließung leidet aber nicht nur Peter Cornelius. Gerade an der Diskussion bezüglich Identität“, „Werte“, „Kultur“ ist ablesbar, wie sehr in Österreich massenmedial und massenparteipolitisch die Zurückgebliebenheit vorangeschritten ist, aber nicht nur in Österreich …

Rosenkranzgrenzhappening in Polen: Für Volk, Vaterland und Führerin. Kurz etwas zum identitären Glaubensdada

Cornelius Peter - FPÖ unzensuriert - Akif Pirincci - Umgevolkt

Kopie III

„Cornelius scheut auch nicht davor zurück, das Wort ‚Umvolkung‘ in den Mund zu nehmen, das ja spätestens seit Erscheinen von Akif Pirinccis gleichnamigen Buch zu den ‚No-Go-Wörtern‘ des politisch korrekten Mainstreams gehört.“ 

Das schreibt FPÖ unzensuriert gesinnungsgemäß mit Stolz und Bewunderung für Peter Cornelius.

Das ist österreichische Auslegung von Tradition. Die Kindesweglegung. Als hätte Akif Pirinçci das Wort „Umvolkung“ nach Österreich gebracht, als wäre es nicht von Österreich aus prominent mit Mölzer …

FPÖ-ZZ „wünscht weiteste Verbreitung“ der „braunen Festschrift“ für Rolf Kosiek, einen „radikalen Antisemiten und Rassentheoretiker“

Hierzu, woher das Wort „Umvolkung“ in der Gegenwart stammt, muß kein neuer Witz erfunden werden, es gibt schon den mit Beethoven und …

Strache – Schnell, Kickl, tausche „Umvolkung“ aus

Im freiheitlichen Körper steckt ein welker Geist,

Akif-„Menschen-sind-Scheiße“-Pirinçci auf Einladung der FPÖ in Wien

„Umvolkung“: Die Kopie der Kopie der Kopie …

Und in welchem Verlag hat Akif Pirinçci seine „Umvolkungs“-Kopie — Antaios-Verlag … Wie in der Collage gelesen werden kann, kann dabei auch ein Björn Höcke nicht fehlen …

Alphabet of Enlightenment, H-H: Haverbeck, Höcke, Hofer, Holocaust

Das ist also die Gemeinschaft, aus der so viele jetzt in Österreich, kurz gesagt, wünschen, Männer und Frauen aus diesem Milieu sollen mit regierungsverantwortlichen Posten versorgt werden …

Das Kopieren als Denken ist en vogue. Es wäre wohl schon viel gewonnen, würde es auch Kein-Kopieren geben, wie es Kein-Denken gibt, das

Österreich bestätigt: „Es gibt kein rechtes Denken.“

Identitäres Kein-Denken

Ein Gedanke zu „Das Kopieren als Denken ist en vogue

  1. Pingback: Regierungsuntergruppenverhandlerin Dorothea Schittenhelm: „Überfremdung“ und „Frauenquote“ | Prono ever

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s