Wissensbunker in Österreich nicht nur für eine Gesinnungsschaft

Österreich 18 - ÖVP FPÖ Regierung

Nun gibt es eine Aufregung um Martin Glier, weil er etwas von Metapedia … Es wird wohl, kann wieder erwartet werden, bald verlangt werden, der montagsgemachte Vizekanzler müsse sich von solch einem Angestellten trennen.

Denn.

Es wäre nicht das erste Mal, daß in Österreich verlangt wird, die Angestellten hätten die Verantwortung zu übernehmen. Stellvertretend darf zur ehrenvollen Erinnerung dabei an Barbara Prammer gedacht werden, die vom damaligen NR Präsidenten III wacker forderte, er solle sich von seinen Mitarbeitern trennen …

Es ist aber nicht der FPÖ allein vorbehalten, daß ihre Mitarbeiter und Dienstnehmerinnen einzustehen haben, wie erst die im Jänner 2018 erfolgte Verantwortungsabschiebung in der AfD …

Zurück aber zum montagsgemachten Vizekanzler.

Ist es nicht die vornehmste Auszeichnung für Angestellte, loyal gegen ihre Dienstgeber und Dienstgeberinnen zu sein? Martin Glier scheint dies recht zu sein, vielleicht mehr noch, „idealistisch“ loyal. Und aus welchem Bunker soll ein loyaler und idealistischer Mitarbeiter sein Wissen holen, als aus ebendiesen, der rechtes Ansehen in seiner Gesinnungsschaft genießt?

Wie hilfreich doch Metapedia dieser Gesinnungsgemeinschaft zur Seite steht; erst vor wenigen Tagen konnte darüber ein Kapitel beendet werden. Als FPÖ unzensuriert wohl nicht wußte, wie auf die Schnelle den Begriff „Kulturmarxismus“ zu erklären, ein Link zu Metapedia, und alles ist im rechten Licht …

Metapedia, Quelle des Wissens von FPÖ unzensuriert, Verlautbarungsorgan der identitären Regierungspartei in Österreich

Metapedia läßt dieser Gesinnungsgemeinschaft auch Träume Wirklichkeit werden, wenn vorerst auch nur im Wissensbunker, daß der zurzeitige Infrastrukturminister ein „deutscher Politiker“ … aber auch Metapedia hat Träume, wünscht sich, daß er wieder für FPÖ unzensuriert schreiben möge …

„Hofer, Norbert Gerwald – deutscher Politiker – schreibt für das Netzportal ‚unzensuriert’“

Metapedia hält auch das Wissen bereit über die Rechtgroßen dieser Gesinnungsgemeinschaft, wie eben erst in einem Kapitel erzählt werden konnte, beispielsweise über Anton Reinthaller, diesen „idealistischen Nationalsozialisten“, von dem Aussagen auch in einer „zeitgenössischen Rede“ des zurzeitigen Vizekanzlers vorkommen könnten, wie zu lesen ist in

FPÖ, 2016: „Idealisten der NS-Bewegung“

Metapedia würdigt auch die Elite des hiesigen Journalismus …

„Journalistenwatch“: rechtspopulistischer respektive österreichischer Block „für Deutschland“

Sollte Martin Glier nun seinen Posten verlieren, weil wackere Menschen erfolgreich von ihm Konsequenzen für seinen Vizekanzler einmahnten, er wird wohl bald wieder eine Anstellung finden, etwa im ORF, der Menschen braucht, die neue Quellen erschließen, gerade jetzt, da Metapedia lästigerweise breit anrüchig wird …

ORF findet neue Wissens- und Informationsquellen

Vielleicht kann Martin Glier als Eintritt in den ORF beispielsweise die Lobby des deutschen reiches in den Grenzen vom 31. August 1939 mitbringen, eine Site,

fpö untensuliet – deutscherobby: lechz und lechz

die zur Seite dieser seiner Gesinnungsgemeinschaft steht …

Und wenn Martin Glier gegangen worden sein wird, sind jetzt schon die Worte vom Vizekanzler zu hören, so einer habe keinen Platz in seiner geführten Gesinnungsschaft, in Anlehnung an seine Worte zu Burschenschaften und Antisemitismus … Aber die Burschenschaften waren, wie eben erst vom ehemaligen Vizekanzler verlautbart,

Kellerpuppe aus der hoferischen Ramschbude wird mit burschenschaftlicher Fürrede eingeschaltet ausgeschickt

sind ohnehin stets recht in Ordnung, verboten wie sie waren, von Adolf Hitler, dessen Gesinnungsschaft gar viel von ihnen lernte …

NS Martin Glier weiß, fällt gerade ein Kapitel ein, wer zurückzutreten hat, nicht ein Angestellter oder eine Mitarbeiterin hat ihren oder seinen Posten zu verlieren, sondern …

Was NR Gerhard Deimek von der identitären Gemein-Schaft zu „Vierteilen“ einfällt – „Staatsgage“

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