Intensive Bereicherung durch christschwarzidentitäre Regierung in Österreich

Es ist nicht immer leicht eine Kapitelüberschrift zu finden. Besonders diesmal. Es hätte eine sehr lange Überschrift werden müssen, eine nur aus Zitaten, und die hätte dann zu lauten gehabt:

„Da wir nicht wissen, welcher Volksgruppe genau diese Menschen angehörten, bezeichnen wir sie einfach als Zigeuner.

Zigeuner sind die Schleusenöffner. Zuerst kommen die Zigeuner. Dann kommen die Neger. Und am Ende die Pest.

was habt ihr von dieser Rasse erwartet? In Ungarn (Bezirk Tolna) haben sie in den 60-er Jahren 7 Bauarbeiter gegessen und das schönste ist, daß deren Führer wollte als letzter Wunsch zwei Teilen von einen jungen Mädchen essen. Danach sprach endlich der Kaleschnikow….“

Der Vorteil einer derart langen Überschrift wäre gewesen, es hätte dazu kein Kapitel mehr geschrieben werden müssen. Denn. Die Zitate richten selbst ihre Schreibenden.

Doch auch zu dem, was sich selbst richtet, darf nicht geschwiegen werden.

Das sind, wie in der Collage gelesen werden kann, Kommentare zum Kommentar „Bregenz: Intensive Bereicherung durch ‚Notreisende‘-Fetzenlager im Naturschutzgebiet“ der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich am 28. Juni 18.

FPÖ unzensuriert - Zigeuner - Kannibalismus - Pest - Juni 18

Keine „Bereicherung durch „Notreisende“, sondern „Bereicherung“ durch „Fetzenlager“. Für ihr recht feines Deutsch ist die identitäre Partei mit ihrer Sprachvernarrtheit berü…

„Bezeichnen wir sie einfach als Zigeuner.“ Das zitiert die gesinnungsgemäß zensurierte Website in ihrem Kommentar selbst … es wird zwar nicht genau gewußt, wer, aber dafür gibt es ja die … um schlicht kurz und ergreifend gekennzeichnet …

Die „Pest“-Weissagung schreibt jener Mann, der sich schon mal im Oberösterreichischen niederläßt, um Referaten zu lauschen, etwa vom zurzeitigen Innenminister, nicht von dem italienischen, sondern … Wie es ihm wohl nun mit seinem Herzen geht? Schlagen jetzt zwei Innenminister in seiner Brust? Muß er sich für einen entscheiden? Nein. Es schlagen doch auch in der identitären Parteienbrust zwei Innenminister …

Salvini, Kickl und kurz zusammengefaßt: „Die Plage wird immer unerträglicher!“

„Was habt ihr von dieser Rasse erwartet?“ Das schreibt Nico Blondy. Wie er wohl auf das Wort „Rasse“ gekommen ist? Kaum einen Tag nach dem Fußballspiel von Brasilien und Serbien. Vielleicht war er Gast im Heurigen Zum Hool, sah und hörte zu, wie Finger und Seeger über „reinrassige Schweizer“ …

Und dann erzählt Nico Blondy diese Geschichte von den „sieben gegessenen Bauarbeitern“ …

Luise Rinser schrieb in „Wer wirft den Stein. Zigeuner sein in Deutschland. Eine Anklage“, veröffentlicht 1985:

„Daß sie Kinder schlachten und essen, glauben wir heute nicht mehr. Den Kannibalismus haben die Zigeuner im 18. Jahrhundert in Ungarn zugegeben – unter der Folter. Der Vorwurf wurde daraufhin von Kaiser Josef II. durch eine Untersuchung geprüft. Die angeblich Verspeisten fand man am Leben – von den 190 Sinti waren 40 bereits getötet: gerädert, gehenkt, verbrannt. Auf Anordnung von Josef II. wurden die übrigen freigelassen und vom Vorwurf des Kannibalismus freigesprochen.“

Ob es geglaubt wird oder nicht, das ist nicht das Wesentliche. Verbreitet wird es immer noch, auch das mit dem Kannibalismus, wie von dem Blondy auf der gesinnungsgemäß zensurierten Website der identitären Regierungspartei in Österreich, im Juni 18, 33 Jahre sind seit der Erstveröffentlichung der Anklage von Luise Rinner vergangen. Verbreitet wird es immer noch, das ist das Entscheidende, und trägt zur lebensbedrohlichen Lage dieser Menschen bei – eben erst wieder ein Mord und Verletzte, diesmal in Lwiw …

Es gibt keine „Roma-Frage“, wie Salvini kurz sagt, sondern eine Regierungsfrage mit nur einer Antwort: Sie haben ihre Stühle zu räumen.

Übrigens, auch wenn der damalige Kaiserdiktator sich gnädig zu einer Untersuchung … daß es überhaupt zu diesem Vorwurf kam, zu diesen vierzig Morden, nun, kann leicht vorgestellt werden, wird allein an seine Mutter … Für das Verbrennen in diesem Land seit Jahrhunderten eine Vorliebe, ob von Menschen, von Büchern – schon damals, als Josef Habsburg mit seiner, kurz gesagt, Attitüde des Aufgeklärten regierte und zum Bücherverbrennen nicht mit dem Feuerwehrwagen gefahren wurde, sondern wohl auf Pferden geritten …

Es hätte gar nicht so lange überlegt werden müssen. Denn. Eine Überschrift für dieses Kapitel hat Luise Rinser bereits geschrieben, vor 33 …

„Wer wirft den Stein?“

Schwarzidentitäre Regierung in Österreich - Wer wirft den Stein

 

2 Gedanken zu „Intensive Bereicherung durch christschwarzidentitäre Regierung in Österreich

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