Nur, ein Badengegangener mehr

Es erscheinen nun Glossen, Berichte, Kommentare, die Vergleiche anstellen, Sebastian Kurz sei beispielsweise ein „bisschen Jesus Christus“, oder „Messias“, oder „Heiliger“, es wird auch von seiner „Vergöttlichung“ geschrieben, freilich, vieles davon kritisch, vieles davon, um sich lustig zu machen.

Dabei. Es muß nicht mehr über ihn geschrieben werden, mit derartigen Vergleichen. Es hilft ihm bloß noch. Es ist eine unfreiwillige Wahlhilfe. Denn damit wird er nur über die anderen Kandidaten gestellt, den anderen Kandidatinnen überhoben.

Überhoben hat aber nur er sich selber. Er ist mit seinem Eigensuchtprojekt Bundeskanzler türkisgetupft baden gegangen.

Das war klar, daß es so kommen wird, schon am Tag der Angelobung dieser türkisgetupften schwarzidentitären Regierung, am 18. Dezember 17, und auch, daß es nicht einmal so lange halten wird wie die schwarze schwarzblaue Regierung, knapp zusammengefaßt: Diesmal kurz. Und es war wirklich kurz und kürzer …

Darum sind alle Vergleiche, wie immer diese lauten mögen, völlig fehl am Platz. Es reicht vollkommen zu sagen, was Sebastian Kurz schaffte. Sebastian Kurz ging baden, mit allem. Was er schaffte, war, er ging mit allem baden. Nicht mehr. Jedweder weiterer Vergleich schmeichelte ihm nur. Wer mit allem, was er ist, wer mit allem, das er tat, baden gegangen ist, hat auch alle Vergleiche selber zum Absaufen gebracht, und abgesoffene Vergleiche sollen nicht aus der Tiefe für ihn geborgen werden, damit er sich an diesen festkrallen kann, um mit diesen wieder an die Oberfläche geschwappt zu werden.

Sebastian Kurz, ein Badengegangener

Es werden zu den oben als Beispiele erwähnten Vergleiche Bilder hergestellt, auch Karikaturen, die am Ende, ist zu befürchten, ihm mehr nützen als …

Es sollten gar keine mehr hergestellt werden, schon gar keine, die solche Vergleiche noch stützen. Die einzig auf Sebastian Kurz zutreffende Collage ist, weil sie das gesamte Ausmaß zeigt, daß er angerichtet hat, die badengegangene Trümmerfrau.

Es sollte also nur noch berichtet werden, was wirklich war, was von ihm angerichtet wurde. Was wirklich passierte, und was bereits jetzt an Trümmern weggeräumt werden muß, selbst von einer Bundesregierung, die aufgrund der angerichteten Sondersituation, die aufgrund des verursachten Schlamassels durch die türkisgetupfte schwarzidentitäre Regierung mit ihrem Eigensuchtkanzler in Österreich nur für wenige Tage eingesetzt wurde, etwa die von Kurzens Innenminister …

Wie das identitäre Denkmal auf der Mölker Bastei gegen die identitäre Intention in Wahrheit davon erzählt, wer wirklich die Trümmer der Präidentitären wegräumen mußte, die die Präidentitärinnen verursachten, ist menschgemäß der badengegangene Trümmermann kein Denkmal zur Erhöhung von Sebastian Kurz, sondern bloßes Sinnbild dafür, was er hinterließ – Trümmer. Trümmer, die wieder andere wegzuräumen haben, wieder andere aufzuräumen haben. Dabei sind nicht einmal noch alle Trümmer von schwarzen schwarzblauen Regierung …

Das ist nur zu hypogut bekannt

Männer wie Haider, Männer wie Kurz, Männer wie Salvini hinterlassen lassen nichts als Trümmer.

Das ist ihr gesamter Nachlaß, ihre Finca, die sie hinterlassen. Zum Unglück von allen gibt bei solchen Männern, die in höchste politische Ämter je mehr gehievt als gewählt werden, nicht die Möglichkeit, das Annehmen der Hinterlassenschaft abzulehnen. Es muß übernommen und in Ordnung gebracht werden, in einem Staat. Im Gegensatz zum Privaten. Kein Mensch, der einigermaßen bei Sinnen ist, würde je eine heruntergewirtschaftete und überschuldete Keusche, die ihm der Altbauer gar noch bei Lebzeiten hinterläßt, übernehmen, und dann zusätzlich zu den Schulden den Altbauern auch noch erhalten müssen. Seine Wahl ist je mit einem kurzen Blick in die Bücher schnell getroffen, der Altbauer soll selbst schauen, wie er in seiner selbst dem Verfall preisgegebenen Keusche …

Auch wenn es diesmal, also mit der türkisgetupften schwarzidentitären Regierung, es nicht Jahre des Zertrümmerns wie mit der schwarzen schwarzblauen Regierung wurden, sondern nur Nullermonate und Trümmermonate, bleiben dennoch bereits genügend und wieder nur Trümmer zum Aufräumen zurück …

Zu diesen Trümmern sind nicht nur die Trümmer durch Zerschlagen zu zählen, sondern auch die Trümmer durch Nichtstun, wesentlicher und schlimmer noch, die Trümmer durch Versäumnisse, vergeudete siebzehn Monate besonders in einem Bereich, um das dringlichste Beispiel zu nennen, von dem gewußt wird, jede nicht genutzte Sekunde wird einen Trümmerhaufen unbekannten Ausmaßes …

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