The fist

Bei Menschen, die auf ihren Stühlen in der Öffentlichkeit sitzen, wird allenthalben gerne auch schon während ihrer aktiven Sitzungszeit die Frage gestellt, was wird von ihnen bleiben …

Das aktive Sitzen von Wolfgang Sobotka auf seinem Stuhl im österreichischen Parlament wird bald vorüber sein. In seinem Fall kann bereits diese Frage, was von ihm bleiben wird, endgültig beantwortet werden.

Wolfgang Sobotka, die Faust.

Das wird von Wolfgang Sobotka bleiben. Die Faust des badengegangenen Gesegneten gewesen zu sein.

Wolfgang Sobotka war die Faust.

Wolfgang Sobotka wird die Faust bleiben. Auch in seiner Pension. Wenn er bis jetzt noch keine Einladung erhalten haben sollte, bei Märschen mitzugehen, für die er sich recht besonders in diesem Jahr empfohlen hat, so wird es jetzt wohl kein Halten mehr geben, ihn tatsächlich einzuladen, ihn bei jedwedem Marsch vorangehen zu lassen, mit in die Höhe ausgestrecktem Arm und geballter Faust und hinterdrein der identitäre Vater mit seinem Kind, tragend eine neue Fahne, zu den Balken die Faust hinzugefügt …

Als Faust eignet sich Wolfgang Sobotka, wenn den identitären Marschierenden ein Rat gegeben werden darf, nicht nur recht hervorragend als Spitze des Marsches, sondern durch seine expressionistische Mimik recht erst als Redner, gesichtgewordene Traditionspflege der ausschlaggebenden Gestik pathetischer Auftritte vor bald einhundert Jahren …

Ein Gedanke zu „The fist

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