Für Dr. Martin Graf wird jetzt schon ein Platz gesucht – Sehr fürsorglich

Und sonst? Das Übliche, also nichts Neues, auch die Werte schlecht wie immer

Vom III. Präsidenten NR selbst ist nicht viel zu hören, oder genauer, das Übliche, das nicht einmal mehr zu kommentieren ist, zum Beispiel das Gerede vom „Volksentscheid über Zuwanderung“ …

Schlechte Werte wie immer - Martin Graf

Sollten Sie sich noch nicht an den Langzeitumfragen beteiligt haben, sind Sie herzlich eingeladen, es noch zu tun.

Mehr aber ist von anderen über den III. Präsidenten NR zu hören, denn es wird für Dr. Martin Graf schon ein Platz gesucht, soll ihm nach der nächsten Nationalratswahl, wenn es sich für die Freiheitlichen ausgehen sollte, wieder das mit Steuergeld recht ordentlich ausgelegte Platzerl eines III. Präsidenten NR von der seinerzeit schon hauptverantwortlichen ÖVP und von der beihilflich gewesenen SPÖ gemacht werden, oder soll er gemütlich im Eckerl eines Volksanwaltes weiter sein geistiges Lackerl machen können? Was anderes ist ja von Dr. Martin Graf nicht zu erwarten, als das Machen von geistigen Lackerln. Das hat er nun beinahe fünf Jahre lang als III. Präsident NR gemacht, etwas anderes ist von ihm auch beispielsweise als Volksanwalt nicht zu erwarten. Das sein jüngstes – in seinem Fall heißt das: altes – Beispiel ist die Frage „Wohlstand oder Zuwanderung?“ Etwas anderes als ein geistiges Lackerl ist weder die Frage noch die Antwort, die er sich selbst darauf gibt, um nicht zu schreiben, mit der er sich selbst …

Weder die geistigen Lackerln noch die Meischbergung (freiheitliches Synonym für Leistung) von Dr. Martin Graf der letzten beinahe fünf Jahre konnten überzeugen, wie auch die heutigen Zwischenstände der zwei Langzeitumfragen zeigen, denn zum einen ist Dr. Martin Graf für über 73 Prozent nicht wählbar, zum anderen sind nach wie vor über 61 Prozent für Rücktritte von allen Abgeordneten, die Dr. Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten machten. Daran sollte die hauptverantwortliche ÖVP für die seinerzeitige grafsche Präsidentenmacherei denken, wenn sie Martin Graf nach der nächsten Nationalratswahl wieder ein recht feines Platzerl herrichten will …

NS Und von weiteren Freiheitlichen ist zu hören, deren Namen gehandelt werden für den nächsten dritten Nationalratspräsidenten und für einen nächsten Volksanwalt – Peter Fichtenbauer und Walter Rosenkranz … Was kann zu diesen beiden Herren gesagt werden? Zwei Freiheitliche, ned …

… „Migratten“ – Politische Informationen von Dr. Martin Graf, III. Präsident NR

… NR Peter Fichtenbauer kann vor lauter Bäumen den Hofburgeichenballwald nicht mehr sehen

Es soll also unter christschwarzer und sozialdemokratischer Beteiligung auf dem freiheitlich traditionellen Weg wieder besetzt werden …

Das freiheitliche WIR ist kein persönliches Fürwort der ersten Person Mehrzahl

WIR VotivkircheSondern eine Abkürzung, allerdings wird die „Wiener Identitäre Richtung“ nicht befürchten müssen, von den Freiheitlichen, die WIR ja viel länger schon in Verwendung hat, wegen Namensdiebstahles geklagt zu werden, zumal die gemeinsamen Wurzeln, an denen gekaut wird, einen Gang zum Gericht wohl verunmöglichen, darüber hinaus, die Einverleibung der gleichen Nahrung in der Gegenwart nicht einen Kampf untereinander …

Ideologische Nahrung der Identitären sind die Theoretiker der Neuen Rechten wie Alain Benoist und Pierre Krebs. Doch es ist weniger die Ideologie der Neuen Rechten, die – etwa bei Krebs – nur unscharfe Abgrenzungen zu klassischen faschistischen bzw. nationalsozialistischen Ideologien enthält, die innerhalb der rechten Szene ihre Atttraktivität ausmacht, sondern ihre Aktions – und Propagandaformen, die auf Web 2.0 zugeschnitten sind. Die „Hardbass“-Aktionen der Identitären, die sie von russischen Neonazis übernommen haben, stellen popkulturelle Elemente dar, die als „Flashmobs“ über Facebook und YouTube transportiert und reproduziert werden.

Dieses Beschreibung ist der Serie „Die braunen Ränder der Identitären“ entnommen, die zwei auch für die Freiheitlichen wichtige Namen enthält. Alain de Benoist, der allenthalben für die freiheitliche ZZ schreibt, wie eben erst wieder in der vorletzten Ausgabe 5/2013, und Pierre Krebs, der beispielsweise auch schon einmal auf Einladung der Martin-Graf-Burschenschaft Olympia in Wien

WIR - Benoist - KrebsMöglicherweise denken Freiheitliche bei WIR gar nicht an eine Klage, sondern denken stolz daran, daß ihre Nahrungsgeber auch außerhalb ihres Lagers die Schüssel schon füllen, vielleicht rechnen sich Freiheitliche es auch recht hoch an, etwas mit ihren Publikationen, Reden, Plakaten dazu beigetragen zu haben, glauben möglicherweise gerührt daran, die WIR-Kinder seien erst durch sie auf diese idelogische Nahrung der Identitären, deren The

Wie das nun in diesem Lager gesehen wird, ob als Anlaß zur Klage, ob als Grund zur stolzen Freude, ist nicht wesentlich. Wesentlich aber ist, daß das freiheitliche WIR kein persönliches Fürwort der ersten Person Mehrzahl ist, das heißt, es schließt Sie als Wählerin der Freiheitlichen nicht ein, es schließt Sie als Wähler zu einem „Euch“ aus, verurteilt Sie also zum Anderen, für den die WIR nichts übrig haben, also weder die WIR-Kinder, die verwichenen Sonntag eine rührende, aber hilflose Besetzung versuchten, noch die freiheitlichen WIR, die den nach einer dreiviertel Stunde in der Votivkirche bereits frierenden, nach Kräfte ringenden und nach Schwedenbomben bittenden WIR-Kindern in bezug auf Unfähigkeit und Leistungsineffizienz gleichwertig sind, haben für Sie als Andere etwas übrig, soher gibt es zwischen diesen WIR keinen Unterschied -, das eine WIR kandidiert nicht und das andere WIR ist nicht wählbar …

Tanja Liebig, Vertreterin der frauenschaftlich jungen freiheitlichen Wahrheit

Akademikerball - Wkr-Ball - Bildrätsel

Finden Sie den Unterschied zwischen Wkr-Ball 2012 und Akademikerball 2013 heraus.

Wenn Freiheitlichen vorgehalten wird, der Akademikerball sei nach wie vor nichts anderes als der Wkr-Ball, dann könnten Freiheitliche entschieden dagegen auftreten, dafür sogar Beweise vorlegen, denn die offiziellen Ballvideos von 2012 und 2013 belegen doch eindeutig, wie gesehen werden kann, der Akademikerball unterscheidet sich vom Wkr-Ball, weil ja beim Akademikerball der Einzug in den Saal so anders als beim Wkr-Ball  …

Wenn Sie sich fragen, wieso die Ballbesucherin Tanja Liebig in die Collage zu den vergleichenden Einzügen von 2012 und 2013 hinzugenommen wurde, kann das leicht erklärt werden. Die Höflichkeit verlangt es, in diesem Zusammenhang einmal die schaftfreiheitlichen Frauen besonders hervorzuheben, um sie für das zu würdigen, was sie auszeichnet, wie es Tanja Liebig stellvertretend in dem offiziellen Ballvideo 2013 über die Menschen auf dem Akademikerball zusammenfaßt:

[…] hier haben Tradition, Stil und Kultur.

Tradition, Stil und Kultur ist Tanja Liebig auch innige Pflicht, wenn sie nicht auf dem Akademikerball -, wie in einer Presseaussendung eindrucksvoll ein paar Tage nach der Hofburgnacht beispielhaft gelesen werden konnte; gemeinsam mit Silke Götschober erschafft Tanja Liebig eine Presseaussendung: überreich an Tradition und Kultur, eingefaßt in einen recht gewählten Stil; zu lesen in Zur Ewiggestrigkeit eine Presseaussendung der freiheitlichen Mädelschaft

Haben Sie inzwischen den Unterschied zwischen dem Wkr-Ball 2012 und dem Akademikerball 2013 herausgefunden? Richtig, es fehlt der zurzeitige freiheitliche Obmann. Heinz-Christian Strache sei, wie zu lesen war, diesmal nicht aus politischen Gründen nicht auf den Ball gegangen, sondern wegen seines Urlaubes … Und weil es so gut zu Tradition, Stil und Kultur paßt, darf abschließend darüber spekuliert werden, ob sich Andreas Mölzer erwartungsvoll fragte, ob sein zurzeitiger Obmann ihm auch etwas aus dem Urlaub mitbringen wird, oder ob er nur zu recht besonderen Anlässen ein obmannliches zurzeitiges Geschenk erhält, wie im letzten Dezember, als er einen Odin Wiesinger

Zur Ewiggestrigkeit eine Presseaussendung der freiheitlichen Mädelschaft

Durch eine über APA-OTS verbreitete Presseaussendung durfte erfahren werden, daß es nicht nur einen Herrn Götschober in der burschenschaftlichen freiheitlichen Gemeinschaft, sondern auch eine Frau Götschober in der frauenschaftlichen freiheitlichen … ob es lediglich eine Namensgleichheit ist oder zwischen Herwig Götschober und Silke Götschober irgendwelche familiäre – diese Verhältnisse sind hier ohne Belang …

Akademikerball alias WkrballGemäß der Tradition, die für Freiheitliche identitätsstiftend und sinngebend ist, gemäß dieser Tradition, der die freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft ihr Geworfensein in die parteipolitische Welt Österreichs verdankt, ist auch diese Presseaussendung überreich an Unterstellungen, Behauptungen, für die Freiheitliche nie den Wahrheitsbeweis vorlegen müssen, wobei nicht von den zahlreichen Beschimpfungen der Demonstrationsteilnehmer und -teilnehmerinnen in dieser Presseaussendung gesprochen wird, sondern ausschließlich von den Diffamierungen, es wären Sozialschmarotzer und Beschäftigungslose, die ein Lotterleben führten …

Diese freiheitlich-frauenschaftlerische Presseaussendung wäre trotz dieser pauschalen Diffamierung von allen Demonstrationsteilnehmern und -teilenhmerinnen nicht erwähnenswert, würde diese Presseaussendung nicht noch einmal eindrücklich bestätigen, daß der Wkr-Ball immer schon ein freiheitlicher Ball und der Akademikerball immer noch ein Schaften-Ball ist …

Herwig Götschober ist Schriftwart und Schriftführer in den zwei gleichzeitig bestehenden Vereinen zur Ausrichtung des Akademikerballes alias Wkr-Ball – ja, so effizient arbeiten burschen- und frauenschaftliche Freiheitliche, daß zur Ausrichtung eines einziges Retroballes zwei Vereine benötigt werden – über die zwei Vereine wurde schon ausführlich geschrieben in: Das alte Personal …

Und Silke Götschober ist mit dem Akademikerball alias Wkr-Ball über die Mädelschaft Freya wohl derart innig treu verbunden, daß ihre Parteilichkeit und ihre Befangenheit und ihre Betroffenheit zu verstehen ist, aber es nicht rechtfertigen, dafür gleich die Wahrheit aufgeben zu müssen, was den Beschäftigungsstatus der Demonstrationsteilnehmer und -teilnehmerinnen und deren Lebensführungstil betrifft, genauer, Silke Götschober gibt die Wahrheit nicht auf, sondern sie verbleibt lediglich in der Tradition der

„Im Anschluss an das zweite Lied der Kneipe trugen zwei aktive Mädel ihre Ausführungen zu den Ereignissen zwischen den zwei großen Weltenbränden vor. […]
Weiter erwähnten die jungen Frauen in ihrer Rede die Zerstückelung des Reiches nach dem 8. Mai 1945, die schrittweise erfolgte Umerziehung der Deutschen in Österreich und die damit einhergehende Eliminierung der deutschen Identität.“ (Silke Götschober, Mädelschaft Freya feiert, Der Eckart 1/2012, S. 15)

„Der Eckart“ mit seinen zwei Leitsprüchen: „So weit die deutsche Sprache reicht“ und „Wider den Zeitgeist!“ … Bei dem schon mal ein Referent sich als „Ostmärker“ … Solche geschichtliche Ausführungen rufen unweigerlich ein herzhaftes Lachen hervor, aus einem einzigen Grund, weil sie gelesen werden müssen in Verbindung mit der beliebten freiheitlichen Umkehrung, daß nämlich die anderen die Ewiggestrigen … Und nun können Sie sich vorstellen, welchen Lachanfall diese Presseaussendung auslöste, beim Lesen der Zeile „Der RFJ lehnt die dumpfe, ewiggestrige Frauenverachtung …“

Oh, wie ewig sind frauenschaftlichen und burschenschaftlichen Freiheitlichen die gestrigen Vorbilder, etwa den schaftlichen freiheitlichen Frauen, wie zu lesen ist in Martin Graf, Mädelschaft Freya und Hanna Reitsch, Zeugin der Holocaustleugnung, den schaftlichen freiheitlichen Männern, wie zu lesen ist in Johann Gudenus schreibt einen teuren Brief …

Diese Presseaussendung provozierte noch aus einem weiteren Grund zum Lachen:

Während am 1. Akademikerball mit Gästen aus aller Welt ein rauschendes Fest gefeiert und die Wirtschaft unterstützt wurde […]

Wer denkt in der Faschingszeit schon daran, einen Retroball zu veranstalten, nur um die Wirtschaft zu unterstützen – eine große Stütze war dieser Akademikerball alias Wkr-Ball wohl kaum, wird an die geringe Besuchszahl gedacht, wie ausführlicher zu lesen ist in Die erhofften Dreitausend waren nicht …

NS Die Leistungen von Freiheitlichen in bezug auf Verwendung der deutschen Sprache sind legendär – mit dieser Presseaussendung geben Freiheitliche aber ein Rätsel auf: Ohne daß ein Zitat zu erkennen ist, steht plötzlich in dieser Presseaussendung „(sic!) … Ohne ein Zitat ist es in dieser Presseaussendung wirklich so geschrieben … Steht dieses Sic nun für Distanzierung? Und wenn ja, Distanzierung von der gesamten Presseaussendung, nur von Teilen der Presseaussendung? Nein, kein Rätsel – rätselhaft in Verbindung mit Freiheitlichen ist nur eines, wer sie für und wofür wählbar hält … Es war doch nur, wieder einmal, die legendäre freiheitliche Sprachleistung, und das richtige Wort wollte sich einfach nicht finden lassen. Würde freilich die gesamte Presseaussendung zitiert werden, könnte tatsächlich am Schluß für den gesamten Text ein Sic stehen, oder auch: Schluck …

Die erhofften Dreitausend waren nicht auf dem Wiener Akademikerball alias Wkr-Ball – Aber Dreitausend kamen zu den Demonstrationen

Ausdruck der Enttäuschung über einen äußerst schwach besuchten Wiener Akademikerball alias Wkr-Ball scheinen die angekündigten Anzeigen zu sein, die nun Freiheitliche einbringen wollen, etwa der freiheitliche ZZler Andreas Mölzer gegen ÖH-Vorsitzende Wulz und Polizeipräsidenten Pürstl …

Akademikerball - 3000 bei Demonstration - 780 in der Hofburg

Statt der erwarteten 3.000 nur 780 Ballgäste … Wiener Akademikerbal alias Wkr-Ball mit Hofburg Betriebsgesellschaft mbH. verlinkt im guten Einvernehmen.

Laut Polizeisprecher Hahslinger besuchten den Wiener Akademikerball alias Wkr-Ball 780 Menschen. Das sind nicht wenige Teilnehmer und Teilnehmerinnen … Allerdings, erwartet wurden mehr, aberviel mehr, wie in der Collage gelesen werden kann, „3.000 Teilnehmer“. Das heißt, lediglich 26 Prozent von den erwarteten oder erhofften Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben den Wiener Akademikerball alias Wkr-Ball am 1. Februar 2013 auch besucht … 3.000 Menschen waren, ebenfalls nach Polizeiangaben, aber Teilnehmer und Teilnehmerinnen an den Demonstrationen …

Wirtschaftlich gesehen scheint der Wiener Akademiker-Ball alias Wkr-Ball also keine besondere Leistung gewesen zu sein. Das ist aber nicht weiter überraschend, können Freiheitliche doch das Wort Leistung nur in einer Was-Frage ökonomisch richtig verwenden …

Soher waren die Demonstrationen erfolgreich, denn an diesen nahmen 3.000 Menschen teil, während in der Hofburg 780 Menschen beim Säbeltanz waren und der eine oder die andere, vielleicht vor allem Udo Guggenbichler oder Martin Graf, sich fragten, wo sind denn nun die 3.000 Ballgäste …

Es wird tatsächlich nur über die wirtschaftliche Schiene möglich sein, daß es keinen Wiener Akademiker-Ball alias Wkr-Ball mehr in der Hofburg geben wird, wenn es den schaftlichen Freiheitlichen nicht mehr möglich ist, sich die Hofburg für einen Ball zu leisten, und sie sich für das Schmißtönnchengschnas einen anderen und ihnen angemessenen billigen Tanzboden suchen werden müssen … Scheint es doch bereits seit längerem einen Besuchsrückgang zu geben; Andreas Mölzer beklagte dies bereits 2011

Es wird tatsächlich nur über die wirtschaftliche Schiene möglich sein, daß dieses Schmißtönnchengschnas nicht mehr im symbolischen Machtzentrum der demokratischen Republik Österreich stattfindet, denn zwischen den schaft-freiheitlichen Organisatoren und der Hofburg Betriebsgesellschaft scheint es ein bestens Einvernehmen zu geben, worauf nicht nur die Verteidigungsreden von Renate Danler schließen lassen, sondern auch die, wie in der Collage gelesen werden kann, die Verlinkung zwischen den Sites „Wiener Akademikerball“ und „Hofburg.com“ … Wobei sich die Frage stellt, ist das eine kostenlose Verlinkung oder eine durch die Hofburg Betriebsgesellschaft bezahlte Werbung?

Das alte Personal – organisiert in zwei Vereinen – ist auch heuer für WKR-Ball alias Wiener Akademiker-Ball federführend verantwortlich

Zwei Vereine für einen WKR-Ball

Zwei Vereine für einen WKR-Bal alias Wiener Akademikerball

Im Grunde war der nun unter dem Namen „Wiener Akademikerball“ organisierte und besser unter seinem Vulgo-Namen bekannte „WKR-Ball“ immer schon ein Ball der Freiheitlichen, um das festzustellen, hätte es auch den Medien für ihre Berichterstattung gereicht, beispielsweise einen Blick in das Vereinsregister …

Österreichisch wurde dafür halt bloß ein neuer Verein gegründet, genauer, noch ein zweiter Verein:

Wiener Akademiker-Ballausschuss – Verein für Wissenschaft, Forschung, Kultur und Menschenrechte

Der zweite Verein kommt, wie in der Gegenüberstellung gelesen werden kann, mit etwas weniger Vertretern aus. Dafür aber dürfte es geradezu zu einer Bildungszertifiierungsoffensive gekommen sein, denn der zweite Verein ist nicht mehr einfach ein Verein bloß für „Brauchtumspflege“, sondern für „Wissenschaft, Forschung, Kultur und Menschenrechte“.

Der Obmann dieses zusätzlichen nun wissenschaftlichen Vereins ist der freiheitliche Gemeinderat Ing. Udo Guggenbichler, der also weiterhin den WKR-Ball alias Wiener Akademiker-Ball organisiert. Beim „Verein für Brauchtumspflege“ endet seine Obmannschaft erst im Februar 2013.

Der Obmann-Stellvertreter ist Roland Kahlenberg, auch vor 2013 aktiv für den WKR-Ball. Beim „Verein für Brauchtumspflege“ ist er noch Stellvertreter bis Februar 2013.

Schriftwart Herwig Götschober schrieb dazu auch schon mal Erhellendes auf das „burschenschaftliche Nachrichtenportal“. Beim „Verein für Brauchtumspflege“ ist Herwig Götschober „Schriftführer“, noch kein „Schriftwart“, und seine Funktion endet erst 2015.

Säckelwart Michael Podesser informierte bereits 2005 gemeinsam mit Udo Guggenbichler in den „Burschenschaftlichen Blättern“ über den WKR-Ball. Seine Funktion als „Säckelwart“ beim „Verein für Brauchtumspflege“ endet ebenfalls erst 2015.

Renate Danler - Das will ich mir gar nicht anschauen

Ein freiheitlicher Säbel ist ja ein anderer Säbel als ein burschenschaftlicher Säbel.

Und dazu gehören  auch die Antworten auf Fragen wie etwa:

Wer hat sich je dafür massiv eingesetzt, daß es weiter den WKR-Ball alias Wiener Akademiker-Ball in der Hofburg gibt? Es waren Burschenschafter alias Freiheitliche

Wer tanzt und redet klug auf diesem WKR-Ball alias Akademiker-Ball der recht feinen Gesellschaft, auch schon mal unmittelbar davor? Von Heinz-Christian Strache aufwärts bis Richard Melisch

Und wie wird darauf reagiert? Auch österreichisch. Auf den Punkt gebracht von Renate Danler, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann: „Das will ich mir gar nicht anschauen.“ Konkret auf diesen Ball bezogen kann das österreichische Reagieren knapp auch so formuliert werden: Ein freiheitlicher Säbel ist ja ein anderer Säbel freilich,  als ein burschenschaftlicher Säbel …

Freiheitliche Strategien des Wahrheitseinsatzes

In der bereits in

Freiheitliche betteln nach Aufklärung

und

Freiheitliche betteln nach Korrekturen

erwähnten Ausgabe 4/2013 der freiheitlichen ZZ schreibt auch Dr. Martin Graf, und zwar über den Akademiker- vulgo WKR-Ball, wofür er den Titel „Strategien der Intoleranz“ fand -, die Schlagzeile „Freiheitliche Strategien des Wahrheitseinsatzes“ allerdings wäre zutreffender, konkret in bezug auf den Ball, aber nicht nur …

Freiheitliche Strategien des Wahrheitseinsatzes„Zwar gibt es keinen WKR-Ball mehr“, schreibt der III. Präsident NR in der freiheitlichen ZZ, „dafür aber den 1. Wiener Akademikerball, veranstaltet von der Wiener FPÖ“. Daran ist nichts Neues. Auch der alte WKR-Ball wurde von einem Freiheitlichen organisiert und der freiheitliche Mandatar Udo Guggenbichler organisiert auch den Akademikerball vulgo WKR-Ball, wie dem Vereinsregisterauszug über das seltsamste Ballausrichtungskomitee entnommen werden kann: „Wiener Akademikerball-Ausschuss – Verein für Wissenschaft, Forschung, Kultur und Menschenrechte“ …

„Die Freiheitlichen ließen ihrem Eintreten“, schreibt der III. Präsident NR, „für Meinungs- und Versammlungsfreiheit Taten folgen und laden zu ihrem Hofburg-Ball selbstverständlich auch die Mitglieder der Studentenverbindungen ein, deren Aktive mit ihren Damen am 1. Februar traditionsgemäß die Eröffnung gestalten werden.“ Auch daran ist nichts Neues. Wie bekannt ist, sind viele freiheitliche Funktionäre Mitglieder von Burschenschaften, die nun bei Martin Graf zu einfachen „Studentenverbindungen“ mutieren, wohl um Harmlosigkeit zu suggerieren. Freiheitliche laden also auch am 1. Februar 2013 wieder sich selbst zur „Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu ihrem Hofburg-Ball“ …

„Daß sich die Hetze der Linksextremisten nun nicht mehr ’nur‘ gegen die kleine Gruppe der Korporierten richtet, sondern heuer“, schreibt der III. Präsident NR, „gegen die enorme Masse an Menschen, die bei der letzten Wiener Wahl der FPÖ ihre Stimme gegeben haben, macht das Ziel der Jagdgesellschaft transparent und läßt deutlich werden, daß manche nicht davor zurückschrecken, ein knappes Drittel der Bürger ihrer Grundrechte zu berauben“. Es geht hiebei nicht um Raub immaterieller Werte, selbstverständlich ist auch den Schaften ihr Schmißtönnchengschnas gegönnt, aber das symbolische Zentrum der demokratischen Republik Österreich ist nicht der rechte Ort dafür -, es wurden auch schon andere Tanzböden dafür empfohlen, beispielsweise die Wartburg … Und, die Antwort auf die Frage, ob sie zu einer Propagandamasse in Geiselhaft für rein freiheitliche Burschenschafterinteressen weiter verkommen wollen, müssen Wähler und Wählerinnen in den nächsten Wahlen selbst finden …

NS Wie es Freiheitliche selbst mit der Meinungsfreiheit, auf die Dr. Martin Graf auch in der aktuellen freiheitlichen ZZ pocht, halten, mag nicht wieder ausgeführt werden, nur beispielhaft verwiesen werden auf:

Pro WKR-Ball – Vom Löschen anderer Meinungen

Kauft nicht bei …

Menschenspieler Dewinter erholt sich von der Jagd beim freiheitlich-akadmeischen Hofburgtanz

Zur Zeit WKR-Ball

Und so weiter und so fort … Weiteres ist hier einfach zu finden durch Suchen nach Schlagwörtern, wie „Hofburg ohne WKR-Ball“, „Dr. Martin Graf“, „Zur Zeit“, „Unzensuriert“ …

Freiheitliche ZZler können Geschichtsverfälschungen nicht aufgeben

Freiheitliche betteln nach Korrekturen

In der bereits in „Freiheitliche betteln nach Aufklärung“ erwähnten Ausgabe 4/2013 der freiheitlichen ZZ schreibt E. K. L. über einen „Mord im Togoland“ vor fünfzig Jahren:

[D]enn das westafrikanische Togoland ist bis zum Einmarsch der Engländer und Franzosen im Sommer 1914 ein Schutzgebiet des Deutschen Reiches.

Freiheitliche ZZ zimmert sich eine GeschichteEin „Schutzgebiet“: das klingt so gar nicht nach Kolonie, das klingt so nach etwas recht Gutem … „Schutzgebiet“ läßt darauf schließen, daß, wer ein Gebiet schützt, muß ein guter Mensch sein, ein guter deutscher Mensch, ein deutsches Reich, das ein Gebiet schützt, kann kein kolonialistischer und schon gar nicht ein rassistischer Staat sein … Ist es das, was E. K. L. über das Deutsche Reich vor 1914 vermitteln will, die Legende vom guten deutschen Menschen, der nach Afrika mit dem hehren christlich-abendländischen Ziel aufbrach, einzig um Schutz zu bieten, Schutz zu geben?

Ebenfalls in dieser Ausgabe sucht Andreas Mölzer den „guten Deutschen“. Und er findet einen -, im Film. Aber der mölzersche „gute Deutsche“ muß mehr sein als nur ein „guter Deutscher“, es muß für ihn, so eifrig spekuliert Andreas Mölzer, ein „vielleicht 1848 revolutionärer Burschenschafter“ sein … Es ist ein deutscher Kopfgeldjäger, der gar nicht auf die Idee kommt, die von ihm gejagten Verbrecher lebend den Gerichten auszuliefern, sondern sie sofort erschießt, um das Kopfgeld kassieren zu können, es ist wohl einfacher für ihn, tote Körper zu transportieren … Als von Andreas Mölzer spekulierter guter deutscher „Burschenschafter“ kann er ja immerhin darauf verweisen und sich darauf ausreden, es stehe ja dead or alive auf den Steckbriefen … Und mit diesem Kopfgeldjäger hat Andreas Mölzer für die Freiheitlichen einen „deutschen Gutmenschen des 19. Jahrhunderts“ gefunden, wenn auch nur im Film, denn in der Wirklichkeit des 21. Jahrhunderts werden „Gutmenschen“ von Freiheitlichen -, es soll die Redaktion der freiheitlichen ZZ selbst zu Wort kommen, ebenfalls in der Ausgabe 4/2013:

20 Jahre Gutmenschen-Demo

Die angeblich „größte“ Demonstration der Zweiten Republik“ jährt sich zum 20. Mal. Einige tausend Menschen […] Böse Züngen sprechen vielmehr von einer Jagdgesellschaft, die es sich zu Aufgabe geamcht hat, alles, was nicht links ist, zu denunzieren und zu bekämpfen.

„Einige tausend Menschen“ – Zweihunderttausend bis Dreihunderttausend Menschen (nach unterschiedlichen Schätzungen) sind menschgemäß „einige tausend Menschen“, aber es klingt doch nicht so erfolgreich. Und Freiheitliche mögen „Gutmenschen“ gar nicht Erfolge gönnen. Vom 19. bis zum 21. Jahrhundert biegen sich also Freiheitliche die Geschichte recht ordentlich zurecht, oder, das freiheitliche Zurechtzimmern der Geschichte beginnt ja noch viel früher, um am Schluß auf E. K. L. zurückzukommen, der schon andere fulminate Beispiele dafür

Ballspende für die Abgeordneten, die Dr. Martin Graf zum III. Präsidenten NR machten

Martin Graf Rücktritte Abgeordnete Zwischenstand 26-01-13

Sie sind weiter herzlich eingeladen, sich an den Langzeitumfragen zu beteiligen.

Vor bald vier Jahren wurde diese nun zur Langzeitumfrage gewordene Erinnerung an das Machen, für das hauptverantwortlich im österreichischen Parlament die christschwarzen Abgeordneten waren, von Dr. Martin Graf zum III. Präsidenten NR am 28. Oktober 2008 gestartet, und nach wie vor ist eine absolute Mehrheit von 61,06 Prozent für Rücktritte, wie am heutigen Zwischenstand abgelesen werden kann, wobei 39,06 Prozent dafür sind, daß all jene Abgeordneten, die Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten NR machten, zurücktreten sollen und 22,00 Prozent dafür, daß Dr. Martin Graf allein zurücktreten soll.

Es zeigt sich somit auch im letzten Jahr ihrer Abnickperiode im österreichischen Parlament, daß es diesen Abgeordneten in bald fünf Jahren nicht gelungen ist, zu überzeugen, daß ihre Wahl von Dr. Martin Graf zum III. Präsidenten NR eine gute Wahl war, im Gegenteil. Denn seit der letzten Bekanntgabe eines Zwischenstands haben sich wieder mehr für Rücktritte dieser Abgeordneten als für deren Verbleib im Parlament ausgesprochen. Das ist nicht verwunderlich, denn es hat sich bewahrheitet, was vor der Wahl von Martin Graf im Parlament so vielen bereits klar war, er wird zu einer permanenten Affäre werden, und Dr. Martin Graf wurde zur permanenten Affäre.

Den heutigen Zwischenstand dürfen alle Abgeordneten, die Dr. Martin Graf zum III. Präsidenten NR wählten, als Ballspende an sie verstehen, die ihnen hiermit bereits heute zum bevorstehenden Akademikerball – vulgo WKR-Ball – in den Staatsräumen der Republik am 1. Februar 2013 überreicht wird. Mit dieser Ballspende dürfen sich diese Abgeordneten aber auch trösten, denn sie schneiden nicht so schlecht ab wie Dr. Martin Graf selbst in einer weiteren Langzeitumfrage, in der gemäß heutigem Zwischenstand 73,85 Prozent sagen, sie würden einen wie Dr. Martin Graf beispielsweise nicht zum Dritten Nationalratspräsidenten wählen. Aber vielleicht liegt es auch nur daran, daß es zu den einzelnen Abgeordneten, die Dr. Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten NR machten, keine derartige Umfrage gibt …

Von einem zum nächsten Ball schlechte und noch schlechtere Werte vom Akademiker Martin Graf

Trotz der Umtaufe auf „Wiener Akademikerball“ wird das Schmißtönnchengschnas seinen alten Namen nicht verlieren und also weiter bei seinem nunmehrigen Vulgo-Namen“WKR-Ball“

Martin Graf Wählbarkeit Zwischenstand 22-01-13Außer der Umtaufe ist in diesem Jahr – also vom Säbeltanz am 27. Jänner 2012 bis zum Säbeltanz 1. Februar 2013 – es zu keiner weiteren Veränderungen gekommen, getanzt wird auch 2013 in den Staatsräumen der Republik, die schlechten Werte von Dr. Martin Graf sind schlecht geblieben, oder anders geschrieben, es kann auch heute zu den schlechten Werten vom III. Präsidenten NR nur wieder geschrieben, wie auch vor einem Jahr, die schlechten Werte werden noch schlechter … Waren es vor einem Jahr 68,09 Prozent, die Dr. Martin Graf nicht wählen würden, sind es ein Jahr später, wie der heutige Zwischenstand der Umfrage zeigt, bereits 73,76 Prozent, die ihn nicht zum dritten Nationalratspräsidenten wählen würden …

Doch, etwas ist noch passiert, im Mai, in diesem wunderschönen Monat Mai 2012 mußten alle Knospen wohl besonders aufgesprungen sein, es wurde ein Verein für den WKR-Ball gegründet, für die Säbeltanzerei auf einem Gschnas wurde der „Verein für Wissenschaft, Forschung, Kultur und Menschenrechte“ gegründet … In diesem Verein ist der Schriftführer maskiert als Schriftwart und der Kassier als Säckelwart … Der Obmann und der Obmann-Stellvertreter tragen keine Masken, aber vielleicht wäre es zu demaskierend, hätten auch diese zwei Herren im Verein andere Namensmasken …

Akademiker vulgo WKR-Ball VereinWie der Akademikerball seinen alten Namen nicht ablegen werden wird können, wird, wenn ein Freiheitlicher, eine Freiheitliche sich hinkünftig zu Wissenschaft, Forschung, Kultur und Menschenrechte zu Wort meldet, mag es im Parlament sein, mag es in einem Landtag sein, mag es in einem Gemeinderat sein, mag es mit einem Gastkommentar in den Seibersdorfer Nachrichten sein, wird augenblicklich gedacht werden müssen, ah, ein Ausschuß-Mitglied für einen Gschnas …

Und das, was im Spätherbst 2012 nicht passiert ist, wird auch im Spätherbst 2013 nicht passieren, keine Rücktritte also, aber im Herbst 2012 kann etwas anderes passieren, und die schlechten Werte und die weiter und weiter sinkende Bereitschaft, diesesn freiheitlichen Akademiker wählen zu wollen, lassen doch Zuversicht aufkommen, daß die Wahlen in diesem Jahr für Freiheitliche …