Kommerse: Von Schiller zu Fest

Wiener Hofburg

Strache - Stefan - Schillerkommers 2005 - Erst horrende Schulden verursachen und dann sich schleichen

Am 3. März 2018 wird es einen

Von Hofer bis Schönerer: „Los von Rom“. Und ewig lockt Linz …

„Festkommers der Waffenstudenten“ geben. Ein Zeitpunkt, an den „Schillerkommers vom 11. Juni 2005 in der Hofburg zu Wien“ zu erinnern, an die „Festrede“ von Harald Stefan,

„Historikerkommission“ der FPÖ wird so nutzlos, weil konsequenzlos sein, wie es eine „Holocaustkommission“ gewesen wäre. Ein Bericht ändert keine Gesinnung.

der nun in der Kommisssteuerungsgruppe der FPÖ sitzt.

Was für ein Bekenntnis zu Österreich legte Harald Stefan in der Hofburg ab:

„In diese Realität wurden wir Deutsche, egal auf welchem Staatsgebiet, hineingestellt.“

Solch ein Bekenntnis kann nur Auftrag sein, der Vorsehung zu folgen:

„Dann setzen wir unsere nationale Sendung in den verschiedensten wirtschaftlichen, politischen und sozialen Organisationen noch effizienter um.“

Vizekanzler Österreich - Kommerse 2005 - 2018

Und was für eine erlauchte Runde ihm wohl mit größter Ergriffenheit lauschte, wie die Burschenschaft Aldania ergeben zu berichten:

„Er begrüßte die akademischen Professoren wie (hier o.T.) Kuich, Wanek, Pendl, Würzner, Stefan; die Politiker Strache, Haupt, Stadler, Kabas, Herzog, Jung, Kowarik, Blind sowie weitere prominente Persönlichkeiten.“

Wahre „prominente Persönlichkeiten“, auf die auch im Jahre 2018 nicht verzichtet werden kann, wenn es gilt … erfolgt der mediale Ruf in Österreich

Burschenschaften wurden schon, kurz gesagt, von Nazis als überholt angesehen – Was sagt das über Österreich 2018?

an einen Haupt, an einen Stadler … der gesinnungsgemäße Ruf an einen Kabas

Seine Festrede beendete Harald Stefan im Jahre 2005 mit:

„190 Jahre Deutsche Burschenschaft waren gerade erst der Anfang.“

„Der Anfang“ des Überholtseins …

Was überholt ist, muß nicht mehr ausführlich … es hieße, das Überholte wieder eine Bedeutung zu geben, diesen Schaften mit ihrer an der Sohle angeklebten identitären Regierungspartei eine Freude zu bereiten, über sie zu sprechen …

Aber weil die Lieder der Schaften in diesen Tagen gar so viel Aufregung verursachen, muß schon erwähnt, was Harald Stefan in seiner Festrede nicht erwähnt hat, aber in verklärender Weise hervorhebt:

„Diese Aufforderung Schillers beherzigten die Burschenschafter 1817 am Wartburgfest, als sie von den Fürsten -von der Krone- die Menschenrechte wie Meinunggsfreiheit und Pressefreiheit forderten.“

Was die „Burschenschafter 1817 am Wartburgfest beherzigten“, war das Verbrennen:

Gaulands Bollwerk

Es mag nichts mehr geschrieben werden, Collagen mit der gesamten stefanschen Festrede in der Wiener Hofburg reichen aus …

Es mag vielleicht noch interessieren, wer die stefansche Rede recht wertvoll erachtet, sie zu veröffentlichen – Wiener Nachrichten Online …

Schillerkommers Hofburg 2005

 

HC Strache - Schillerkommers Wiener Hofburg 2005.png

 

Kellerpuppe aus der hoferischen Ramschbude wird mit burschenschaftlicher Fürrede eingeschaltet ausgeschickt

Norbert Steger - Burschenschaften

Nun schickt die FPÖ vor allem ihre Männer aus, um ihre Sicht der Burschenschaften zu verbreiten, zur Rettung der montagsgemachten identitären Regierungspartei und damit überhaupt zur Rettung der Strachkurzhofer in Österreich.

Wenn die Gemeinschaft in Gefahr ist, ihre erst montagsgegebene Macht zu verlieren, hält es auch einen Norbert Steger nicht mehr im Keller, folgt er dem Ruf, die Reihen schließen, und hinaus in die Öffentlichkeit, hinein in die Redaktionsstuben, zu erzählen, ja was …

Der FPÖ-Grande mahnt in der aktuellen Debatte zur Differenzierung und verwehrt sich insbesondere gegen Pauschalierungen gegenüber der FPÖ. „Immer unerwähnt bleibt in der öffentlichen Diskussion, dass nach Kriegsende Nazis auch zur SPÖ und ÖVP gegangen sind, Ministerposten bekamen. Immer unerwähnt bleibt, dass Hitler die Burschenschaften aufgelöst hat.“

Erstens. Es ist wahr. Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten gingen nach 1945 zu den Parteien SPÖ und ÖVP, aber, und das sagt Norbert Steger nicht, um diese Parteien nach ihrer Gesinnung auszurichten, ihre Gesinnung weiterleben zu können. Dafür mußte eine neue Partei gegründet werden, zuerst der VDU und dann die FPÖ. Stellvertretend sei dazu nur Reinthaller erwähnt, von dem „Aussagen“, wie es in der FPÖ-Festschrift 2016 heißt, auch in einer „zeitgenössischen Rede“ des zurzeitigen Vizekanzlers stehen könnten.

Zweitens. Und mit der Erwähnung, Hitler habe die Burschenschaften aufgelöst, erreicht Norbert Steger seine Höchstform, wie sie nur im Geisteskeller erreicht werden kann. Wie das mit der „Auflösung“ tatsächlich war, das auszubreiten, das würde hier zu weit führen. Kurz gesagt, die stegerische Darstellung dient lediglich dazu, ein falsches Licht für die Burschenschaften einzuschalten, es soll Licht auf die Burschenschaften werfen, aber tatsächlich beläßt es die Burschenschaften in der Dunkelheit, die der Strachkurzhofer dienlich ist.

Und eines noch. Hitler habe, muß Norbert Steger also unbedingt erwähnen, die Burschenschaften aufgelöst. Das muß, um für einen Moment der stegerischen Kurzfassung zu folgen, eine für die Burschenschaften wahrlich löbliche Tat von Adolf Hitler gewesen sein, für die sie ihm dankbar zu sein scheinen. Sonst würden sie nicht davon singen, seine Massenmorde fortsetzen zu wollen, wie jetzt allen etwa durch das Lied der Germania, zu der sich ein freiheitlicher Mandatar hingezogen fühlte, wohin sonst sollte sich ein Landbauer hingezogen fühlen, in Österreich bestens bekannt.

Es könnten noch viele Beispiele für burschenschaftliche

Ein deutscher Dichter der Burschenschaft Suevia: „Das Feuer von Auschwitz behüten und schüren.“

Burschenschaft Brixia – „Kaderschmiede nationaler und rechtsextremer Gesinnung“

Zur Ewiggestrigkeit eine Presseaussendung der freiheitlichen Mädelschaft

Burschenschaften – Die ungebrochene Liebe zum Feuer

Dankbarkeit und Ehrerweisung gegen Adolf Hitler angeführt werden. Aber. Es ist tatsächlich belanglos und vollkommen falsch, was Norbert Steger in seiner Fürrede für die Burschenschaft meint. Wenn, so die Ansicht von Norbert Steger (die er verbreitet wissen will), die Burschenschaften für die Zeit des massenmörderischen Nationalsozialismus weißgewaschen werden können, dann ist alles gut, ach, dann sind die Burschenschaften gut. Das ist Norbert Steger nicht einmal vorzuwerfen. Darin ist er nur ein squirt of austrian time

Stets wird in Österreich auf die madigen zwölf Jahre des deutschen reiches gestarrt, als hätten diese eine Ewigkeit gedauert, als hätten die Nationalsozialisten und die Nationalsozialistinnen alles aus sich selbst geschöpft. Die Wahrheit aber ist, alles, was sie verbrecherisch und massenmörderisch taten, empfingen sie von ihren Ahnen, lehrte ihnen ihre Ahnen …

Und davon kann Norbert Steger die Burschenschaften nicht weißwaschen, mit seiner Verkürzung auf die madigen zwölf Jahre des deutschen reiches

Was alles könnte angeführt werden. Es soll nur beispielhaft genannt werden. Wie Bücher angezündet werden, das lernten die Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen von … ja, von wem sonst als von …

Das Schlechte aber zetteln die Burschenschafter

Tatsächlich ist, was Norbert Steger spricht, diese Kellerpuppe, nun ausgeschickt zur Verteidigung, belanglos. Sie kann nur das sprechen, was ihr vorher aufgesprochen wurde, etwa das, Hitler habe … Aber Norbert Steger kann dafür nicht verantwortlich gemacht. Eine Puppe kann nicht prüfen, ob eine Quelle vertrauenswürdig, sie kann nur das ihr Programmierte wiedergeben, vorausgesetzt, es schaltet sie wer ein … Ein Aufsprecher und ein Einschalter von ihr könnte beispielsweise der zurzeitige Infrastrukturminister sein …

Lustig ist, um zu einem Schluß zu kommen, wie noch im Jahr 2018 Burschenschaften verteidigt werden, während bereits vor Jahrzehnten

„weithin breite Teile der NS-Bewegung die Burschenschaften als bürgerliche und historisch überholte Einrichtungen ablehnten“.

Dem von Wolfgang Benz herausgegebenen „Handbuch Antisemitismus – Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart“ kann nicht nur so etwas Lustiges entnommen werden. Es erinnert ebenfalls daran, was wären die Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen ohne Burschenschaften gewesen? Wie wären sie je beispielsweise auf den „Arierparagraphen“ gekommen? Auch eine Leistung aus Österreich: „Linzer Programm“, 1885.

Nach Linz zieht es die Mannen und Frauen weiterhin, das kann nicht verwundern, bei solch einer Tradition, dort den Eid auf die Treue zu erneuern, wo alles begann, das länger währt als madige zwölf Jahre …

Und Norbert Steger selbst? Nun, wer keine Kellerpuppe ist, wird sich ein Urteil selbst bilden können …

Norbert Steger steht zu seiner jüdischen Adoptionsfamilie: „Ich selbst hab‘ mit ihnen aber nur den Namen gemeinsam.“

Höchste Zustimmung und Unterstützung für Norbert Steger – „Wehret den Anfängen!“

Nun aber wirklich enden. Die österreichische Misere ist, daß es nicht nur die FPÖ ist, die „überholten Einrichtungen“ die Säbel zum Auftritte in der Hofburg poliert …

Burschenschaftliche Geschichtslügen, Gegenwarts- und Geschichtsfälschungen – veröffentlicht „Die Presse“

NS Es wird nun oft gefragt, wie groß der Einfluß der Burschenschaften auf die zurzeitige Regierung in Österreich, ob sich dieser im Regierungsprogramm finde; eine Stelle im Regierungsprogramm von ÖVP und FPÖ erzählt von diesem unmißverständlich:

Im Gedenkjahr 2018 eine ÖVP-FPÖ-Regierung: Schaften, geht voran!

Gaulands Bollwerk

„Die damals wie heute von der Obrigkeit unterdrückten Verbindungsstudenten richteten ihren Blick demonstrativ in die Zukunft. Die Rede anlässlich der spontanen Versammlung bei der Wartburg hielt der ehemalige Berliner Staatssekretär Michael Büge unter dem Thema ‚Aufbruch‘.“

Das und mehr schreibt FPÖ unzensuriert am 21. Oktober 2017. Wie in der Collage gelesen werden kann.

Burschenschafter - Gauland - Bollwerk Kurz

Ach, „die damals wie heute von der Obrigkeit unterdrückten Verbindungsstudenten“ … Es könnte gemeint werden, FPÖ unzensuriert als österreichische Website schreibt über Österreich, aber dann stimmte das mit den von der „Obrigkeit unterdrückten Verbindungsstudenten“ nicht, wie allein schon mit Michael Büge

Burschenschafter in Deutschland als Staatssekretär entlassen, in Österreich im Parlament geehrt

widersprochen werden kann. Eingeladen zum Franz-Dinghofer-Symposium von und mit dabei Norbert Hofer, NR Präsident III …

„Forderungen von vor 200 Jahren noch heute hochaktuell.“ Schreibt FPÖ unzensuriert am 21. Oktober 2017. Ach, hochaktuell …

„Als etwa 1817 auf der Wartburg Landsmannschaften und Burschenschaften zueinanderfanden, mußte die Einigung bereits mit einer Bücherverbrennung gefeiert werden …“

Und nun kommt mit Dr. Martin Graf der Vorgänger von Norbert Hofer zurück in das österreichische Parlament …

Mag der FPÖ unzensuriert die Zeit vor 200 Jahren so gegenwärtig sein, als wäre es heute, können hier nur Erinnerungen beigebracht werden, die nicht lange, nicht einmal ein Jahrzehnt in die Vergangenheit reichen. Eben beispielsweise an

Martin Graf und die Videos der Burschenschaft Rheinfranken

und in Marburg ist auch schon gewesen Philip Stein …

Hofer-Stein: „Jeder Erfolg der FPÖ bringt uns dem Ziel näher: den Faschismus wiederbeleben.“

„Wiederbeleben des Faschismus“ – Stein antwortet, Hofer nicht

Stein ist gesinnungsgemäß auch im Vorort von Braunau gewesen …

Österreichisches Faß ohne Boden des Europäischen Forum Linz

ebenso ein „ÖVP-Wirtschaftsbundfunktionär“ …

Ach, was könnten noch weitere Erinnerungen aus den letzten Jahren bis zu diesem Monat herauf …

FPÖ unzensuriert schreibt von dem „Blick demonstrativ in die Zukunft“ … so soll der Blick auch hier in die Zukunft gerichtet werden. Was wird die Zukunft bringen? In Österreich? Neues und Veränderungen? Welche das sein könnten, wurde schon spekuliert: Antrittsgeschenke bei der AngelobungSouvenir Österreich - Angelobungsgedächtnisteller.png

Vielleicht steuern auch Burschenschafter etwas Neues, etwas Verändertes bei, beispielsweise Angelobunggedächtnisteller …

Was für einen recht schönen Gedächtnisteller zur Angelobung könnte es auch geben, wenn der „Chef“ zum „Boss“, wie ihn, wenn richtig erinnerlich, Mahrer nennt, angelobt wird, der für Gauland von der AfD, die auch recht eng mit Burschenschaften …, ein „Bollwerk“ ist.

Gauland mit seiner Militärsprache …

Wer gaulandgemäß für Schießbefehl und Stolz auf deutsche Soldatenleistungen im Weltkriege – der FPÖ recht willkommen zur Gesinnungsbereicherung

Auch das könnte ein recht beliebter Gedächtnisteller wSouvenir Österreich - Angelobung Bollwerk.pngerden, mit einem Satz zum „Bollwerk“ von einem Schriftsteller, der der Schreibstaffel von FPÖ unzensuriert recht teuer sein muß …

 

 

 

Heimatsschwindlerball in der Hofburg – Von der skandalösen Feigheit der Republik Österreich

Ein Polizist, der gestern gefragt wurde, auf welchem Weg jetzt wegen der Absperrungen denn die U-Bahn-Station Karlsplatz doch noch erreicht werden könne, brachte es mit seiner hinzugefügten Erklärung auf den Punkt:

„Das Platzverbot ist wegen dem WKR-Ball.“

Nicht einmal ein Polizist nennt den FPÖ-Ball einen Akademikerball

Und wegen des WKR-Balls kommt es Jahr für Jahr zu einer Steuergeldverschwendung. In diesem Jahr, 2015, wird die Steuergeldverschwendung, die die Republik Österreich zu verantworten hat, mindestens, wie im Vorfeld des gestrigen FPÖ-Balls zu lesen war, mindestens eineinhalb Millionen Euro betragen (für die FPÖ umgerechnet in die alte Währung: mindestens einundzwanzig Millionen Schilling).

Dieser Steuergeldverschwendungsskandal ist ein Skandal der Republik Österreich, sie ist für diesen Steuergeldverschwendungsskandal verantwortlich, denn die FPÖ verzichtet nicht und wird je nicht auf das symbolische Machtzentrum der demokratischen Republik Österreich verzichten. Eine Verantwortung für diesen Steuergeldverschwendungsskandal von der FPÖ einzufordern, ist sinnlos. Der FPÖ ist die Steuergeldverschwendung je egal. Zu sehr liebt es die FPÖ, an den besten Adressen der Stadt Wien aufzutreten und zu tanzen – die FPÖ, die sich stets als Partei der sogenannten kleinen Leute verkaufen will, aber die mit den sogenannten kleinen Leuten nichts gemein hat, bloß deren Wahlstimmen will und deren Steuergeld verschwenden. Die FPÖ wird nicht auf ihren WKR-Ball verzichten, aus Verantwortungsgefühl (das besitzt sie nicht), zu verlockend ist es für die FPÖ, einmal im Jahr mit ihrem WKR-Ball zu demonstrieren, wie mächtig sie sei, die Republik Österreich es nicht wage, ihr die Hofburg zu verweigern.

Es ist eine feige Republik. In Deutschland beispielsweise bringen private Organisationen mehr Mut auf als die Republik Österreich: Für Burschenschaften nicht einmal mehr Privaträume … Soweit will hier gar nicht gegangen werden, und soweit wurde hier auch nie gegangen. Es gibt andere Orte, auch für den WKR-Ball … Entsprechende Vorschläge können hier ebenfalls nachgelesen werden: Auf zur Wartburg – zum WKR-Ball 2013

FPÖ-Ball Hofburg 2015

Wenigstens für einen Puff wird es ein erfreulicher Abend gewesen sein. Mit einer unbezahlbaren Werbung, so mitten im Stau zu stecken. Mit garantierter Geldeinnahme statt Steuergeldverschwendung.

Es ist eine feige Republik. Und die Feigheit in dieser Republik hat viele Namen. Einer dieser Namen ist Heinz Fischer. Es ist eine vielfältige Feigheit, also nicht nur eine in bezug auf den WKR-Ball der FPÖ in der Hofburg, sondern auch, um ein sehr aktuelles Beispiel zu nennen, das Abdullah-Zentrum … Es wird in Zusammenhang mit dem Personenkultzentrum von höchsten Staatsverantwortlichen von einem Neustart gesprochen, wie vor rund einem Jahr Heinz Fischer von einem Neustart des WKR-Balls der FPÖ sprach … Neustart ist in Österreich nur ein anderes Wort für Fortsetzung der Feigheit. Der Seufzerpräsident fährt am 27. Jänner 2015 nach Auschwitz, um tief bewegt zu sein, sich an die Grauen des Faschismus zu erinnern, aber es ist ihm keine Mahnung, daß vor seiner Bürotür jene FPÖ tanzt, deren ZZ erst vor wenigen Wochen klar und unmißverständlich ein „Wiederbeleben des Faschismus“

Diese Feigheit der Republik Österreich ist ein noch größerer Skandal als der Steuergeldverschwendungsskandal, das ist der eigentliche Skandal.

Es ist zu befürchten, diese Feigheit wird nicht aufhören. Es wird also weiter gegen den WKR-Ball der FPÖ in der Hofburg demonstriert werden müssen. Von – auch von Heinz Fischer ist hier nichts mehr zu erwarten. Zu sehr arbeitet er daran, in die Geschichte als weiser Staatsmann eingehen zu wollen. Aber darauf braucht er nicht zu hoffen. In die Geschichte wird er menschgemäß eingehen, aber bloß mit der Anekdote, die Bruno Kreisky zugeschrieben wird, wohin Heinz Fischer geht, wenn …

Damit einst gesagt werden kann, es gab nicht nur Feigheit in dieser österreichischen Republik, wird weiter gegen, aber nicht nur gegen den WKR-Ball der FPÖ in der Hofburg demonstriert werden müssen. Auch dagegen, daß die Republik Österreich die Verantwortung und die Schuld an den Demonstrationen gegen den WKR-Ball der FPÖ in der Hofburg abwälzen will, sich selbst und damit auch die FPÖ mit ihren identitären Heimatsschwindlerinnen weißwaschen will. Ist die Feigheit der Republik Österreich schon ein Skandal, so ist der absolute Skandal, wie leichtfertig demokratische Prinzipien zugunsten eines Heimatsschwindlerballs in der Hofburg aufgegeben werden wollen. Auch dafür gibt es viele Namen in Österreich. Einer dieser Namen ist Ursula Stenzel, wie bereits ausgeführt wurde: „Da Stenzl radikalisiert mi“

PS Wie verantwortungslos die FPÖ ist, wie egal der FPÖ das Verschwenden von Steuergeld ist, wie gierig die FPÖ nach Verschwenden von Steuergeld ist, beweist sie gleich am 2. Februar 2015 wieder mit ihrer Demonstration Pegida … Und das darf behauptet werden, denn schließlich sagt die FPÖ selbst, von He.-Chr. Strache aufwärts, die „wahre Pegida“ zu sein, und schließlich ist der Sprecher der Pegida ein Trommler der FPÖ-ZZ … Wer wir dann in der „Zur Zeit“ darüber berichten? Damit es gesinnungsgemäß recht objektiv ist, vielleicht wieder Georg Immanuel Nagel, der über die „Identitäre IS-Demo“ im September 2014 schrieb, wie harmlos diese den Polizisten …

PPS Ein Besucher des Heimatsschwindlerballs sprach in einem gestrigen Interview irgendwas von der zweihundertjährigen Tradition der Burschenschaften … Eine auf Treu‘ ehrenreiche Tradition – es ist tatsächlich 200 Jahre her, als diese Tradition, mit der 2015 noch dem Steuergeldzahler und der Steuergeldzahlerin auf der Nase herumgetanzt wird, mit einer Bücherverbrennung auf der Wartburg …

Was NR Gerhard Deimek von der identitären Gemein-Schaft zu „Vierteilen“ einfällt – „Staatsgage“

Deimek - Vilimsky - Höbart - Reimon - Vergleich zu Lasten identitärer Gemein-Schaft

Martin Glier: „Treten sie zurück. Skandal. Unwürdig“. Christian Höbart: „UNFASSBAR“.

Es war zwar das Schweigen von Gerhard Deimek, NR der identitären Gemein-Schaft, bereits recht vielsagend, seine Antwort nun ist … Alles, was einem NR der identitären Gemein-Schaft zu den blutrünstigen Grauslichkeiten in einem seiner Gesinnung nahestehenden Medium¹ einfällt, ist die „Staatsgage“. Geld, Geld, Geld*, an das denken freiheitliche Mandatare und Mandatarinnen also unentwegt, ihre „Staatsgage“ wollen sie nicht teilen, die Angst muß hoch sein, es könnte für sie zu wenig bleiben von dem Steuergeld, über das sie wohl gänzlich verfügen möchten, um es nach ihrem Rechtdünken veteilen zu können, wohl nur mehr an Schönwahrgutschaffende ihrer Gesinnung³ …

Aber NR Gerhard Deimek wurde nach keiner „Staatsgage“ gefragt, es wurde ihm auch kein „Machwerk“ vorgelegt, mit dem um eine „Staatsgage“ angesucht wurde. Das wäre auch vollkommen absurd, ihn danach zu fragen. Und vor allem fern jedweder Wirklichkeit, jedweder Intention, vom Staat je Geld erhalten zu wollen. So ist nur eines vollkommen absurd und vollkommen fern jedweder Wahrheit und Wirklichkeit, die Antwort von NR Gerhard Deimek. Wenn NR Gerhard Deimek allerdings mit den „Machwerken“ die Collagen meint,  so qualifiziert er selbst seine eigenen Aussagen als „Machwerke“, denn die Collagen sind nicht anderes als zusammengestellte Screenprints als Belege – auch seiner Aussagen. Aber diese seine absurde und wirklichkeitsferne Antwort, und darauf kommt es an, stellt wieder einmal klar, wie verantwortungslos die identitäte Gemein-Schaft ist, wie wenig sie gewillt ist, den geringsten Beitrag zur Entbrutalisierung beizutragen, wie im ethischen und moralischen Sinn sie kriminell agiert durch das Verbreitenlassen, durch das Stehenlassen von blutrünstigsten Phantasien.

NR Gerhard Deimek weiß aber recht genau, was geht und was nicht geht. Allerdings nur, wenn es um Aussagen von einem Mandatar einer anderen Partei geht. Wenn die Funktionäre und Mandatarinnen der identitären Gemein-Schaft die Forderungen, die sie an andere stellen, zu ihrem Leitbild machten, müßte hier, auch hier, nichts mehr geschrieben werden … Was wäre das für eine schöne Zeit, endlich wieder sich „Machwerken“ zuwenden zu können, endlich beispielsweise eine Novelle auf stifterische Art … Aber darauf kann nicht gezählt werden. Noch aber wird die Hoffnung nicht aufgegeben, daß endlich die Wähler und Wählerinnen ein Ende herbeiführen. Denn eine identitäre Gemein-Schaft mit einem Stimmenanteil von höchstens 1,7 Prozent muß nicht mehr beachtet werden, 1,7 Prozent sind zu ignorieren. Das ist für eine demokratische Gesellschaft tragbar, aushaltbar, macht eine Gesellschaft zu einer demokratischen …

Funktionärinnen und Mandatare der identitären Gemein-Schaft können sich, um ein aktuelles Beispiel zu bringen, an Michel Reimon orientieren, wie damit umgegangen werden kann, wenn einmal ein Ausrutscher passiert. Also einen Fehler auch zugeben zu können, die Schuld nicht auf andere zu schieben. Zugegeben, das wären für die identitäre Gemein-Schaft sehr viel Fehler zum Eingestehen. Denn das eigentliche Programm der identitäten Gemein-Schaft sind die Fehler, die mannigfachen und mannigfalten Ausrutscher. Das sollte Wählerinnen und Wählern endlich im vollem Umfange bewußt werden, sie wählen, wenn sie die identitäre Gemein-Schaft wählen, in Wahrheit Ausrutscher …

Die „sarkastische“ Idee von Michel Reimon, daß es „schad“ sei, „Freiheitliche“ und „Islamisten“ nicht in einen „Keller sperren und mit sich allein lassen“ zu können, ist mehr eine gemeingefährliche als eine „sarkastische“ … Denn. Wenn diese irgendwann einmal damit beginnen sollten, beispielsweise auf einer schaftlichen Bude, die nicht selten freiwillig in Kellern untergebracht sind, ihre Gesinnungen und Meinungen abzugleichen, dann Wehe der friedlich demokratischen Gesellschaft … Wenn das je eintreten würde, könnte nur noch gerufen werden, wofür spätestens dann Allah erfunden müßte worden sein, um als Warnung dieses Gleichschritts auszurufen: „Dann Gnade uns Gott!“.

Was aber diese gemeingefährliche Idee von Michel Reimon aktuell auch zeigt, ist die fortschreitende gefährliche Aufheizung des gesellschaftlichen Klimas, diese – vorerst noch – vermehrte verbale Bereitschaft wieder zu gewalttätigen Lösungen – und diese nicht nur von der sogenannten rechten Seite her … Dieser gegenseitigen Aufwiegelung muß Einhalt geboten werden, ehe es keine Umkehr mehr gibt.

PS Aber nicht nur NR Gerhard Deimek weiß recht genau, was anderen nicht erlaubt sein darf, was für andere rücktrittsreif ist, sondern auch NR Christian Höbart, auch Harald Vilimsky … Ach, gerade Harald Vilimsky², der …

¹ Auf Identitäre muß das Köpfen besonders recht anziehend wirken

² Die Einsamkeit des Harald Vilimsky – Ohne pro nrw an seiner Seite im Europarlament

³ Heinz-Christian Strache schenkt Andreas Mölzer einen Odin Wiesinger

* Auch eine freiheitliche Gemein-Schaft will nur Paläste und eine Rolex als Kopf, die für sie tickt

„Initiative Burschenschafter gegen Neonazis“ widerspricht vielen österreichischen Medien

Harald Vilimsky schätzt „MiniMölzer“ in einem Tweet machte doch neugierig darauf zu lesen, was hierzu geschrieben wurde.

Aufmerkenswert daran, was unter der Überschrift „39 Prozent der FPÖ-Parlamentarier sind Burschenschafter/ Deutsche Burschenschafter bauen Einfluss im österreichischen Nationalrat aus“ geschrieben wird, ist nicht die Aufzählung, die ist im Grunde ohnehin bekannt, sondern der Umstand, wie schnell so viele österreichischen Medien aber auch österreichische Meinungsforscher expertengewichtig bereit sind, aufgrund eines einzigen freiheitlichen Mannes Verzichts auf eine Kandidatur der gesamten freiheitlichen Gemein-Schaft gleich bescheinigen zu wollen, das sei eine Abgrenzung und ein Abrücken von …

Unzensuriert - Pro NRW - Kevin HauerWährend, um ein Beispiel von heute, 16. April 2014, anzführen, das freiheitliche Medium namens „Unzensuriert“ sich wieder für einen Burschenschafter einsetzt, menschgemäß ganz im Sinne von Kevin Hauer argumentiert, genauer, das von „Pro NRW“ hierzu Veröffentlichte ungeprüft mehr oder weniger übernimmt. Jedoch, das ist kein Vorwurf gegenüber „Unzensuriert“. Denn darin ist „Unzensuriert“ ganz im Einklang mit so vielen österreichischen Medien, einfach übernehmen und schlicht ungeprüft weitertragen …

Hauer - Unzensuriert - Pro NRWNS Es könnten noch andere Beispiele angeführt werden. Beispielweise jenes vom Burschenschafter Norbert Weidner, der im Februar dieses Jahres rechtskräftig wegen „Verunglimpfung eines Nazi-Widerstandskämpfers“ verurteilt wurde, und dazu im Vergleich, wie in den letzen Jahren „Unzensuriert“ darüber … Das mag jetzt aber gar nicht weiter ausgeführt werden. Den Vergleich mögen Leserinnen und Leser selbst anstellen, wie überhaupt, Leserinnen und Lesern in Österreich angeraten ist, selbst zu recherchieren, ehe sie viele von österreichischen Medien ungeprüft konsumieren …

Burschenschaftliche Geschichtslügen, Gegenwarts- und Geschichtsfälschungen – veröffentlicht „Die Presse“

„Die Presse“ stellt am 13. Februar 2014 Dipl.-Ing. Rainer Wolbank, Mitglied der Burschenschaft Arminia Graz, Platz zur Verfügung, um krampfhaft den Versuch zu unternehmen, Verbindungen zwischen dem Nationalsozialismus und den Burschenschaften zu kappen –

Aber sogar als Versuch ein gescheitertes Unternehmen …

Arminia - Beteiligung am nationalsozialistischen Putsch

„Im WS 1934/35 fielen zwei Bundesbrüder in den Kämpfen zwischen den nationalen Verbänden, die gegen die Diktatur Dollfußs kämpften, und der Exekutive: Mardaunig und Ebner.“ Leo Mardaunig: „Blutzeuge der nationalsozialistischen Bewegung.“

Rainer Wolbank versucht nicht nur durch Geschichtsfälschung eine Schönrede für die Burschenschaften zu halten, sondern auch durch Gegenwartsfälschung. Wenn er behauptet, es sei schlicht falsch und unwahr, daß Budin und Küssel Burschenschafter seien, so mag das für den 13. Februar 2014 stimmen, aber daß Felix Budin und Gottfried Küssel nie etwas mit Burschenschaften zu schaffen gehabt hätten, hier unternimmt er mit dieser seiner Formulierung schlicht eine Gegenwartsfälschung

Hitler und die Vewirklichung urburschenschaftlicher Gedanken

„Verwirklichung des urburschenschaftlichen Gedankens“

Die Geschichtsfälschung betreibt Rainer Wolbank dadurch, daß er zwar einräumt, es sei unbestreitbar, „einige Männer“ gab es, „die es für notwendig hielten, der NSDAP beizutreten“ … „Einige Männer“ nur, also nur „einige“ Burschenschafter traten der NSDAP bei – diese Verharmlosung der Rolle der Burschenschaften im Nationalsozialismus ist nicht mehr zu überbieten …

Die Presse - Küssel - Arminia - Wolbank - Burschenschaften

„Bis 1945 waren Arminen in führenden Positionen des NS-Apparates zu finden.“

Rainer Wolbank ist Mitglied der Burschenschaft Arminia Graz, wie es auch Ernst Kaltenbrunner war, wie es auch sein Vater schon war, Hugo Kaltenbrunner. Heinrich Himmler, Vorgesetzter von Ernst Kaltenbrunner, Mitglied der schlagenden schwarzen Studentenverbindung Apollo (heute Burschenschaft Franco-Bavaria), Ernst Röhm … Sind „einige Männer“ drei Männer, oder waren es doch „einige“ mehr …

Mag ein jeder Mensch, also auch Rainer Wolbank, sich eine Geschichte schreiben und zurecht reden, wie es ihm beliebt, wie er es nicht anders kann, in seiner Bude hat ein jeder das Recht darauf, Herr einer Geschichte zu sein und ihr den Namen Historie zu geben … Anders verhält es sich aber, wenn Geschichtsfälschungen, Gegenwartsfälschungen und Geschichtslügen in die Öffentlichkeit getragen werden.

Burschenschaft - Rainer Wolbank - Die Presse

„Die Charaktereigenschaften der Juden, die sie zu Schädlingen des deutschen Volkes machen, können sie durch die Taufe nicht ändern, genauso wie ein Neger durch die Taufe nicht Germane werden kann oder eine weiße Haut erhält.“ (1919)

Und „Die Presse“ räumt einer Geschichtslüge Platz ein. Denn es ist eine Geschichtslüge von Rainer Wolbank, wenn er schreibt, der Nationalsozialismus habe mit dem Sozialismus mehr gemein als mit den Burschenschaften. Denn allein die Arminia bereits, dessen Mitglied er ist, widerlegt diese wolbanksche Lüge, Burschenschaften hätten nichts mit dem Nationalsozialismus gemein: sie, die akademische Burschenschaft Arminia, dessen Mitglied er ist, beteiligte sich beispielsweise am nationalsozialistischen Putsch von 1934 …

Damit ist im Grunde alles über den Wahrheitsgehalt der Schreibe von Rainer Wolbank gesagt. Und das hätte nicht einmal gesagt werden müssen, wäre „Die Presse“ nicht zur erweiterten und also öffentlichen Bude geworden …

Denn äußerst bedenklich ist es aber, daß „Die Presse“ sich in den Dienst nehmen läßt, nicht nur für Geschichtslügen, sondern auch für fortgesetzte und unermüdliche Versuche der einschlägig bekannten Kreise, dem Sozialismus den Nationalsozialismus anzulasten, während der Nationalsozialismus eindeutig in die Kategorie des Faschismus gehört.

„Die Presse“ sollte doch endlich ein Lexikon aufschlagen, um das Wort „Debatte“ richtig zu verstehen. Sie wird nirgendwo eine Erklärung für das Wort „Debatte“ finden, in der es heißt, die Merkmale einer Debatte sind Geschichtsfälschung, Gegenwartsfälschung, Geschichtslüge und so weiter und so fort …

Zur Nachlese, eine kleine Auswahl:

Ein deutscher Dichter der Burschenschaft Suevia: „Das Feuer von Auschwitz behüten und schüren“

„Die Presse“ wirbt für eines freiheitlichen ZZlers revisionistische Geschichtsschreibung

Blinde Schreibe der Tageszeitung „Die Presse“ – Freiheitlicher ZZler ein „renommierter Historiker“

Faschistische Partei ist für freiheitlichen ZZler eine sozialistische

Burschenschaften – Die ungebrochene Liebe zum Feuer

Burschenschaft Brixia – „Kaderschmiede nationaler und rechtsextremer Gesinnung“

1848 – Die Farce von 1789

Theodor Körner – Eine burschenschaftliche Konstante