„Ein neuer Eurofaschismus mit Südtirol als symbolischem Startpunkt“ und die Ballpolkarede von He.-Chr. Strache nicht ohne Südtirol

Wie die Umsonst Österreich berichtet, habe He-Chr. Strache in seiner gestrigen Rede in der Hofburg auf dem Heimatsschwindlerball auch über Südtirol gesprochen. Damit nicht vergessen wird, was Südtirol in der identitären Gemein-Schaft für eine Bedeutung hat, ist es doch besonders hervorzuheben:

Straches Brandrede auf dem Akademikerball 2015 in der Hofburg

„Österreich“ berichtet über die Wortpolka des He.-Chr. Strache auf dem gestrigen Ball in der Hofburg.

Im September 2014 wurde in der ZZ der FPÖ darüber deutlich aufgeklärt: „Ein neuer Eurofaschismus mit Südtirol als symbolischem Startpunkt.“ Es sei, berichtet die Umsonst, auf dem gestrigen Ball in der Hofburg das „Deutschlandlied“ gesungen worden. Das darf nicht verwundern, scheint es gesinnungsgemäß doch Österreich gar nicht zu geben, wie die ebenfalls im September 2014 veröffentlichte Frage in der FPÖ-ZZ nahelegt: „Gehört Südtirol zu Italien oder zu Deutschland?“

Das ist doch gesondert festzuhalten. Was zum gestrigen Ball sonst zu sagen ist, wurde bereits gesagt:

Heimatsschwindlerball in der Hofburg – Von der skandalösen Feigheit der Republik Österreich.

Ermordeter Zigeuner – Zum Bedenken am Heldenplatz am 30. Jänner 2015

Menschen, die ob des Wortes Zigeuner jetzt gleich politisch korrekt aufheulen wollen, ist eingangs sofort zu entgegnen, es wird mit Absicht das Wort Zigeuner verwendet, weil diese Menschen in Österreich (aber leider nicht nur, sondern in ganz Europa) nach wie vor als Zigeuner gehandelt und widerwärtig behandelt werden. Jenen, die möglicherweise beim Lesen irgendwann politisch korrekt auch bemängeln wollen, es werde nur von dem Zigeuner gesprochen, aber nicht von der Zigeunerin, ist gleich auch zu sagen, es geht hier ausschließlich um das nach wie vor sehr verbreitete Zigeuner, das wohl auch und nicht unwesentlich beiträgt zur unhaltbaren Lage von Frauen und Männern, die pauschal als Zigeuner

FPÖ-Akademikerball 30 Jänner 2015Nun wird also für den 30. Jänner 2015 eine Veranstaltung angekündigt, mit einem Text, in denen Zigeuner nicht vorkommt, obgleich es auch um das Gedenken an die Massenmorde der nationalistischen Totaldiktatur des deutschen reiches geht. In der Ankündigung geht es um Antisemitismus, um Rassismus, aber ein Platz für noch ein Wort wollte nicht mehr gefunden werden: Antiziganismus … Es werden Reden auch angekündigt. Bloß, ein Zigeuner wird keine Rede halten dürfen. Allerdings. Ein Zigeuner wird das machen dürfen, was einem Zigeuner in Österreich gerade noch zugestanden wird, wobei vorausgesetzt wird, es wissen alle um die sogenannte Herkunft des angekündigten Musikers …

Ach, wie edel und politisch korrekt, der Zigeuner darf musizierend „Jetzt Zeichen setzen“ …

Ein Zigeuner wird das also machen dürfen, was einem Zigeuner in Österreich gerade noch zugetraut wird – Musik. Und darin werden am 30. Jänner 2015 die Menschen, die in der Hofburg tanzen werden, und die Menschen, die vor der Hofburg, auf dem Heldenplatz, gegen den identitären Ball auftreten werden, sich einig sein … Musizieren können sie, die Zigeuner … Vielleicht wird sogar in der Hofburg getanzt werden zu …, nein, bestimmt wird dazu getanzt werden, zu dem einen oder anderen Walzer, zu der einen oder anderen Mazurka, zu … Zu später Stunde wird vielleicht eine „volksdeutsche“ Ballbesucherin rufen: Und jetzt die Zigeunerpolka

Ach, wie wunderbar wird das sein, am 30. Jänner 2015, Hofburg und Heldenplatz einig in der Liebe zur Zigeunermusik

Was einem Zigeuner allerdings in Österreich nicht zugestanden wird, ihm übelgenommen wird, ist, wenn er beispielsweise bettelt, sogar dann, wenn er es musizierend macht …

Was einem Zigeuner allerdings in Österreich nicht zugestanden wird, ist ein Gedenken am 30. Jänner 2015 auf dem Heldenplatz, ein Gedenken an die Morde in Oberwart, die vor zwanzig Jahren, am 4. Februar 1995, verübt wurden, aus ebenden Gründen, genauer, Nichtgründen, weshalb am 30. Jänner 2015 auf dem Heldenplatz ein „Zeichen“ gesetzt werden will.

Was bei einem Zigeuner allerdings in Österreich unter sofortiger Zustimmung immer noch gefragt wird (wie in der Collage gelesen werden kann), am 24. Jänner 2015, ob er „auch ein paar Merkmale von einem Menschen“ …

Wie unerträglich das sein wird, am 30. Jänner 2015, identitär besetzte Hofburg und politisch-korrekt besuchter Heldenplatz einig darin, wie schrecklich, oh wie schrecklich und unmenschlich die Vergangenheit war, dieses NS-Regime – komm, Zigeuner, spiel uns dazu auf –, es war so barbarisch, daß wir deiner Gegenwart nicht gewahr, niemals wieder – spiel, Zigeuner – darf das – Zigeuner, tanz dazu – geschehen, hier und jetzt – red‘ nicht, Zigeuner, spiel – Zeichen setzen, gegen das, was passiert war – siehst du, Zigeuner -, Österreich erinnert sich, was vor siebzig Jahren geschah, Österreich vergißt das NS-Regime nicht – warte, Zigeuner, warte -, vielleicht in siebzig Jahren wird sich Österreich – Zigeuner – an dich erinnern, wie du ermordet wurdest, fünfzig Jahre nach Auschwitz – hoffe, Zigeuner, hoffe -, wie es dir erging, siebzig Jahre nach Auschwitz, wie du behandelt wurdest – Zigeuner – siebzig Jahre nach dem Holocaust, weil du ein Zigeuner warst, aber warum mußt du siebzig Jahre später immer noch ein Zigeuner sein, aber schau, wir sind großzügig, auch gegen dich, du wirst sehen, Zigeuner,  in siebzig Jahren, Zigeuner, wirst du, versprochen werden kann es aber noch nicht, auf dem Heldenplatz selbst erzählen dürfen, vielleicht – Zigeuner -, wie es dir in den ersten zwei Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts in Österreich (in Europa) erging, wie es dir überhaupt erging in den siebzig Jahren nach Auschwitz, in Österreich, in Europa, aber bis dahin – spiel, Zigeuner, spiel brav, und hör mit dem Betteln auf, Zigeuner, siehst du nicht, wie du alle zwingst, Verbote erlassen zu müssen, siehst du nicht, Zigeuner, wie du die edelsten und tapfersten Medien, die dem untergangenen NS-Regime tollkühn ihre Stirne bieten, wie du, Zigeuner, diese dazu zwingst, gegen dich  zu stürmen … und vor allem – Zigeuner – integriere dich in Europa, sonst zwingst du alle, dich zurückzuschicken, Zigeuner, dorthin, von wo du gekommen bist, nach Europa, und, Zigeuner, schneide dir endlich die Haare, damit erkannt werden kann, ob du, mußt schon noch – Zigeuner – allen beweisen, ob du überhaupt ein …

Ein FPÖ-Akademikerball-Verteidiger als Volksanwalt kritisiert „mangelnden Polizeischutz für Ballbesucher“

Auch wenn von der abrufbaren Aufgabenverteilung zwischen den zwei Volksanwälten und der einen Volksanwältin es klar ist, wer in der Volksanwaltschaft für die Polizei zuständig ist, wurde dennoch heute telefonisch nachgefragt und die bestätigende Auskunft erhalten: „Für Polizei-Angelegenheiten ist ausschließlich Dr. Peter Fichtenbauer zuständig.“

Volksanwaltschaft - Collage der geklärten Fragen

Es war die ehrwürdige Volksanwaltschaft. Collage der geklärten Fragen.

Nun wird es auch verständlich, weshalb das freiheitliche Medium Unzensuriert am 6. Juli 2014 gar nicht darüber informieren wollte, wer aus der Volksanwaltschaft mit der Überprüfung des Polizeieinsatzes während des freiheitlichen Akademikerballes 2013 betraut war, wer aus der Volksanwaltschaft zu den zitierten Folgerungen kam, wer aus der Volksanwaltschaft die Stellungnahme dem freiheitlichen Medium übergab.

„Unzensuriert.at liegt nun die Stellungnahme der Volksanwaltschaft an das Bundesministerium für Inneres vor. In dieser wurde einmal mehr bestätigt, was die etablierten Medien gerne in ihrer Berichterstattung verschwiegen hatten – die gesicherte Zufahrt zur Hofburg war für die Ballgäste de facto unmöglich – weil die Polizei versagt hat.“

Es wird auch verständlich, weshalb Unzensuriert diese Stellungnahme nicht veröffentlicht, daß alle drei Verlinkungen in diesem Kommentar lediglich zu vorhergehenden Kommentaren der Unzensuriert zu dieser Angelegenheit führen, aber mit keinem Link die gesamte „Stellungnahme der Volksanwaltschaft“, aus der das Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft zitiert, aufgerufen werden kann.

Mit der Nennung des Namens Dr. Peter Fichtenbauer, so wohl die medial-freiheitliche Befürchtung, könnten unangenehme Fragen gestellt werden, unangenehme Fragen nach …

Nachdem aber von Unzensuriert kein Name genannt wurde, wird auch niemand unangenehme Fragen stellen – es war die ehrwürdige Volksanwaltschaft und nicht

Fest der Vereinsobergermanenmeierei: 1848, „Forschungsgesellschaft Revolutionsjahr“

Wie der Collage entnommen werden kann, ist rasch ist ein Verein gegründet worden, und zwar am 21. Dezember 2013, und zu welchem Zweck? Für einen „Faschingsumzug“ im Juni. Damit Buben mit welkem Geist mit Säbeln durch die Gassen laufen können, mit dem Auszählreim „Ehre – Freiheit – Vaterland“. Aber das ist ein schon lange ausgezählter Reim. Dazu bedarf es keiner weiteren Forschung, daß das mittlere Wort in diesem Reim ein falsch eingesetztes ist, auch die Reihung je nicht der Wirklichkeit entspricht, zutreffender: Vaterland – Recht zur Pflicht: Tod

Krüger - Schlüsselberger - Fest der ObergermanenvereinsmeiereiAber es werden Vereine auch aus ganz praktischen und also finanziellen Überlegungen gegründet, um an Subventionen, an Steuergeld heranzukommen, dafür ist die Gründung eines Vereines in Österreich mehr oder weniger unabdingbar … Ist es bei diesen Obergermanenvereinen ebenso?

Es wird im Juni also nicht nur ein „Faschingumzug“ veranstaltet, unter der Überschrift „Fest der Freiheit“, es wird auch recht ordentlich angegeben. Zum Titel „Fest der Vereinsobergermanenmeierei“ kann auch ein weiterer erfunden werden: „Feste Angeberei“. Denn. Einen Verein zu gründen mit der recht hochtrabenden Ansage „Forschungsgesellschaft“, das kann nur Angeberei genannt werden. Gesinnungsgemäß auch Verschleierung. Denn. Was will denn dieser Verein anderes noch erforschen, als das, was den Buben längst schon ihnen wahre Meinung ist? Und wer sind die Forschungsvorstandsbuben? Mit Vertretungsbefugnis seit dem 11. März 2014. Ein Dr. Peter Krüger, und nach der Zustelladresse für diesen Verein, ist es wohl der Apothekenjurist und scheinbar auch Laienrichter. Ob er das alles noch ist, was er alles je war, ob er schon in Rente ist, das wurde nicht rechecheriert. Es ist auch vollkommen belanglos. Ein Historiker ist es jedenfalls nicht. Das ist das Entscheidende. Daß er auch etwas mit der freiheitlichen Gemein-Schaft zu tun hat oder zu tun hatte, auch das belanglos, wenn auch nicht unerwartet.

Und der zweite Vorstandsbube – mehr Buben werden im Vereinsregisterauszug nicht angeführt – ist Gerhard Schlüsselberger. Ein Mann mit recht ordentlichen Voraussetzungen für den stellvertretenden Vorsitzenden eines Vereines, der sich Forschungsgesellschaft nennt. Wie allein schon seine Ausführungen zum Krieg von 1939 bis 1945 legitimieren; ebenfalls in die Collage geklebt, nicht von irgendwann, sondern aus diesem Jahr, aus dem Jahr 2014:

„Neben den Millionen verlorener Menschenleben und tragischer Schicksale durch Krieg und Vertreibung haben sich unter anderen die europäischen Völker im Zuge der beiden Weltkriege mit einem in der Geschichte beispiellosen Vernichtungswillen gegenübergestanden.“

Das allerdings könnte eine im geheimen selbstgestellte Aufgabe dieser Forschungsgesellschaft sein. Bis heute, 2. Juni 2014, nämlich wurden immer noch nicht die in den Krieg involvierten Staaten der Roma und Sinti, der Juden, der Homosexuellen, der Andersdenkenden u.v.a.m. gefunden, deren „beispielslosen Vernichtungswillen“ germanisch volksgemeinschaftlich … Was wird das für ein Hallo sein, wenn diese Verein eines Tages, eines rechten Tages mit Landkarten vor die Welt hintreten wird, auf denen Staaten eingezeichnet sein werden auf dem europäischen Kontinent, durch die beispielsweise von Österreich jahrzehntelang in die Sommerferien gefahren wurde, ohne zu wissen, durch den Staat der Juden, durch den Staat der Roma und Sinti, durch den Staat der …

Alles muß recht ordentlich organisiert sein, dem Germanen ist Organisation, so ein Klischee, der Appellruf zum Tagwerk, der Marschbefehl an die Listen- und Tabellenfront, und wie erst muß der Obergermanin dieser Appell Vorsehung, heilige Losung, Kreuz und Amen des Lebens sein … In Österreich. Und für, was ihnen in ihren welken Geistern festgeschrieben, ist ihnen je ein Verein wert, und als wäre es die Vorsehung selbst, die ihnen die Vereinsnamen donnernd aus der Scholle grübe … „Forschungsgesellschaft“ für einen „Faschingsumzug mit Podium“, „Verein für Wissenschaft, Forschung, Kultur und Menschenrechte“ für eine Tanzveranstaltung in der Wiener Hofburg, allerdings, für den Säbelball allein benötigen sie sogar zwei Vereine

Noch ein verfehltes Wahlziel von Identitären – 0,2% für Pro NRW mit handfuchtelndem Nackt-Vize Kevin Gareth Hauer

Es schreibt zwar die „Unzensuriert“ der freiheitlichen Gemein-Schaft über Wahlerfolge der Pro NRW bei den Kommunalwahlen am verwichenen Sonntag, aber nicht über das Abschneiden der Pro NRW bei der EU-Wahl.

Nullkommaein Prozent zu verlieren - Großer Wahlerfolg der Pro NRW

Nach 0,6 fährt Pro NRW 2014 mit 0,5 einen sie berauschenden Sieg ein, mit dem noch beim freiheitlichen Akademikerball 2015 Kevin Gareth Hauer – der bereits heuer versprach, wiederzukommen – mit in die Höhe gestreckten Säbeln als treue Ehrerbietung gefeiert werden wird.

Das würde wohl zu sehr darauf aufmerksam machen, daß die freiheitliche Gemein-Schaft noch ein Wahlziel verfehlt hat, besonders Harald Vilimsky gescheitert ist, Markus Beisicht in das Europaparlament zu bringen, auch Susanne Winter als Wahlunterstützerin der Pro NRW gescheitert ist.

pro nrw und fpö - verfehlte wahlziele0,2% hat Pro NRW in der EU-Wahl bekommen, das ist so wenig, daß es, wie auch in der Collage gesehen werden kann, nicht einmal mehr graphisch dargestellt wird.

Adolf Hitler bringt es in Deutschland nicht mehr. Und das ist nicht einmal polemisch gemeint. Denn Kevin Hauer, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann, posiert schon auch mal mit einem Bild von Adolf Hitler …

Und Kevin Hauer ist stellvertretender Vorsitzender von Pro NRW. Und einer, für den sich die „Unzensuriert“ der freiheitlichen Gemein-Schaft schon auch einsetzt, wie in diesem Jahr, als er seine Arbeit verlor.

Aber das muß alles nicht noch einmal alles geschrieben und wiederholt werden, es kann hier zum Nachlesen aufgerufen werden.

pro köln rücktritt vorstand wahlergebnisZum Festhalten aber ist es doch besonders. Denn. Es ist mehr als erfreulich, daß in Deutschland Wähler und Wählerinnen wissen, wen sie wählen und wen sie gerade einmal knapp über der Null wählen, taub sind für die Parolen einer Partei, die von der freiheitlichen Gemeinschaft unterstützt wird, mit der die freiheitliche Gemein-Schaft recht gerne in das Europaparlament eingezogen wäre.

„Burschi-Ball-Besucher mit Kevin mit Hitlerbild“ (Beitrag auf „stopptdierechten.at“)

Einsatz der freiheitlichen Unzensuriert für Kevin Hauer

Freiheitlicher Einsatz für „ultrarechten Polizisten“ der Pro NRW

Wer deutschen Burschenschaftern zu rechtsextrem – Ist freiheitlicher Gemeinschaft erst recht genehm

Harald Vilimsky: „Bringt mit den Markus Beisicht ins Europaparlament“

Freiheitliche Gemein-Schaft und Pro NRW – Kameraden im Reimen von Gemeinem

Pro NRW macht es ihr recht vor – Wann nennt sich freiheitliche Gemein-Schaft „identitäre Bewegung“

NR Christian Höbart: FPÖ auch ohne Umbenennung eine „identitäre Bewegung“

EU-Wahl 2014 – Freiheitliche Gemein-Schaft ist nicht die Siegerin

Burschenschaftliche Geschichtslügen, Gegenwarts- und Geschichtsfälschungen – veröffentlicht „Die Presse“

„Die Presse“ stellt am 13. Februar 2014 Dipl.-Ing. Rainer Wolbank, Mitglied der Burschenschaft Arminia Graz, Platz zur Verfügung, um krampfhaft den Versuch zu unternehmen, Verbindungen zwischen dem Nationalsozialismus und den Burschenschaften zu kappen –

Aber sogar als Versuch ein gescheitertes Unternehmen …

Arminia - Beteiligung am nationalsozialistischen Putsch

„Im WS 1934/35 fielen zwei Bundesbrüder in den Kämpfen zwischen den nationalen Verbänden, die gegen die Diktatur Dollfußs kämpften, und der Exekutive: Mardaunig und Ebner.“ Leo Mardaunig: „Blutzeuge der nationalsozialistischen Bewegung.“

Rainer Wolbank versucht nicht nur durch Geschichtsfälschung eine Schönrede für die Burschenschaften zu halten, sondern auch durch Gegenwartsfälschung. Wenn er behauptet, es sei schlicht falsch und unwahr, daß Budin und Küssel Burschenschafter seien, so mag das für den 13. Februar 2014 stimmen, aber daß Felix Budin und Gottfried Küssel nie etwas mit Burschenschaften zu schaffen gehabt hätten, hier unternimmt er mit dieser seiner Formulierung schlicht eine Gegenwartsfälschung

Hitler und die Vewirklichung urburschenschaftlicher Gedanken

„Verwirklichung des urburschenschaftlichen Gedankens“

Die Geschichtsfälschung betreibt Rainer Wolbank dadurch, daß er zwar einräumt, es sei unbestreitbar, „einige Männer“ gab es, „die es für notwendig hielten, der NSDAP beizutreten“ … „Einige Männer“ nur, also nur „einige“ Burschenschafter traten der NSDAP bei – diese Verharmlosung der Rolle der Burschenschaften im Nationalsozialismus ist nicht mehr zu überbieten …

Die Presse - Küssel - Arminia - Wolbank - Burschenschaften

„Bis 1945 waren Arminen in führenden Positionen des NS-Apparates zu finden.“

Rainer Wolbank ist Mitglied der Burschenschaft Arminia Graz, wie es auch Ernst Kaltenbrunner war, wie es auch sein Vater schon war, Hugo Kaltenbrunner. Heinrich Himmler, Vorgesetzter von Ernst Kaltenbrunner, Mitglied der schlagenden schwarzen Studentenverbindung Apollo (heute Burschenschaft Franco-Bavaria), Ernst Röhm … Sind „einige Männer“ drei Männer, oder waren es doch „einige“ mehr …

Mag ein jeder Mensch, also auch Rainer Wolbank, sich eine Geschichte schreiben und zurecht reden, wie es ihm beliebt, wie er es nicht anders kann, in seiner Bude hat ein jeder das Recht darauf, Herr einer Geschichte zu sein und ihr den Namen Historie zu geben … Anders verhält es sich aber, wenn Geschichtsfälschungen, Gegenwartsfälschungen und Geschichtslügen in die Öffentlichkeit getragen werden.

Burschenschaft - Rainer Wolbank - Die Presse

„Die Charaktereigenschaften der Juden, die sie zu Schädlingen des deutschen Volkes machen, können sie durch die Taufe nicht ändern, genauso wie ein Neger durch die Taufe nicht Germane werden kann oder eine weiße Haut erhält.“ (1919)

Und „Die Presse“ räumt einer Geschichtslüge Platz ein. Denn es ist eine Geschichtslüge von Rainer Wolbank, wenn er schreibt, der Nationalsozialismus habe mit dem Sozialismus mehr gemein als mit den Burschenschaften. Denn allein die Arminia bereits, dessen Mitglied er ist, widerlegt diese wolbanksche Lüge, Burschenschaften hätten nichts mit dem Nationalsozialismus gemein: sie, die akademische Burschenschaft Arminia, dessen Mitglied er ist, beteiligte sich beispielsweise am nationalsozialistischen Putsch von 1934 …

Damit ist im Grunde alles über den Wahrheitsgehalt der Schreibe von Rainer Wolbank gesagt. Und das hätte nicht einmal gesagt werden müssen, wäre „Die Presse“ nicht zur erweiterten und also öffentlichen Bude geworden …

Denn äußerst bedenklich ist es aber, daß „Die Presse“ sich in den Dienst nehmen läßt, nicht nur für Geschichtslügen, sondern auch für fortgesetzte und unermüdliche Versuche der einschlägig bekannten Kreise, dem Sozialismus den Nationalsozialismus anzulasten, während der Nationalsozialismus eindeutig in die Kategorie des Faschismus gehört.

„Die Presse“ sollte doch endlich ein Lexikon aufschlagen, um das Wort „Debatte“ richtig zu verstehen. Sie wird nirgendwo eine Erklärung für das Wort „Debatte“ finden, in der es heißt, die Merkmale einer Debatte sind Geschichtsfälschung, Gegenwartsfälschung, Geschichtslüge und so weiter und so fort …

Zur Nachlese, eine kleine Auswahl:

Ein deutscher Dichter der Burschenschaft Suevia: „Das Feuer von Auschwitz behüten und schüren“

„Die Presse“ wirbt für eines freiheitlichen ZZlers revisionistische Geschichtsschreibung

Blinde Schreibe der Tageszeitung „Die Presse“ – Freiheitlicher ZZler ein „renommierter Historiker“

Faschistische Partei ist für freiheitlichen ZZler eine sozialistische

Burschenschaften – Die ungebrochene Liebe zum Feuer

Burschenschaft Brixia – „Kaderschmiede nationaler und rechtsextremer Gesinnung“

1848 – Die Farce von 1789

Theodor Körner – Eine burschenschaftliche Konstante

Auch die Schreibstaffel würde sich in eine Norbert-Steger-Demonstration „Wehret den Anfängen!“ einreihen

Darf recht stark angenommen werden, wird gelesen, was die Schreibstaffel seit und um den letzten Akademikerball herum so recht alles gegen Verharmlosung und gegen Verhetzung schrieb und damit durchaus brauchbare Kommentare für Transparente …

Schreibstaffel Unzensuriert schreibt sich Transparente selbst

„Schusswaffengebrauch Muss tödlich erfolgen Sonst nur Probleme keine Warnschüsse“ – „Das sind aber sehr viele Aber in 5Minuten Standgerichten ist es in angemessener Zeit zu schaffen“

Es war mehr ein Vorschlag an Norbert Steger als Ausdruck einer Hoffnung, er möge seinem Kommentar als Reaktion auf eine Glosse von Hannes Uhl im Kurier eine zweite Handlung folgen lassen, und zwar das Organisieren einer Demonstration gegen Verharmlosung und gegen Verhetzung. Diesem Vorschlag einer stegerischen Demonstration „Wehret den Anfängen!“ wurden Entwürfe für Transparente beigegeben …

Uwe Scheuch auf dem Ball der GetreuenUm die Transparente der Schreibstaffel müßte sich Norbert Steger, wie gesagt, nicht mehr kümmern, denn diese hat bereits Texte für Transparente massenweise gebunkert, und was die Stegerischen besonders freuen wird, es sind durchweg Texte im Gesinnungsgleichklang …