Verliert und verliert, weiter.

Nun gibt es, im Dezember 18, wieder einmal eine Umfrage mit der Sonntagsfrage, wen würden Menschen wählen, wären kommenden Sonntag Nationalratswahlen.

Und wie fällt das Ergebnis für den zweiten Adventsonntag im Dezember 18 aus?

Im Vergleich zum Ergebnis der Nationalratswahl im Oktober 17 kann gesagt werden.

Die ÖVP tritt im Zugewinn auf der Stelle, die FPÖ verliert weiter. Und das heißt für die Koalition von ÖVP und FPÖ: sie verliert weiter.

Die Variante einer Koalition von ÖVP und FPÖ war immer schon, wie auch das Ergebnis der Nationalratswahl Oktober 17 zeigt, die Variante auf dem letzten Platz der Koalitionsvarianten in Österreich. Und diesen letzten Platz behält sie seit über einem Jahr. Und auf diesem letzten Platz bleibt sie auch, wie die aktuelle Umfrage Dezember 18 zum Ergebnis hat. Und die Zustimmung zu dieser Koalitionsvariante ist im Dezember 18 weiter gesunken.

Koalition ÖVP-FPÖ verliert und verliert weiter.png

Das ist die Jahresbilanz der gegenwärtigen schwarzfeudalidentitären Regierung in Österreich. Ausgestellt von den befragten Menschen in Österreich. Die von den Menschen in Österreich erstellte Bilanz über diese Koalition, und letztlich kommt es nur auf diese Bilanz an. Da mögen der Gesinnungssohn und sein Wahlbruder noch so sehr eine positive Jahresbilanz über ihr erstes Regierungsjahr herbeireden wollen, für die Menschen in Österreich bleibt ihre Koalition weiter, auch nach dem ersten Regierungsjahr, auf dem letzten, auf dem schlechtesten Platz.

Zu diesen für diese Koalition schlechten Umfrageprozentnoten gibt es auch schriftliche Beurteilungen, die durchaus mit erklären, weshalb diese Koalition vom letzten Platz bei den Koalitionsvarianten nicht und nicht, seit über einem Jahr nicht wegkommt.

Die Pressekonferenz Jahresbilanz – ein Jahr Bundesregierung mit Bundeskanzler sebastiankurz Vizekanzler HCStracheFP wird live auf bundeskanzleramtgvat live übertragen

Vom Flug der schwarzidentitären Regierung in Österreich von der Nationalratswahl Oktober ’17 zur Umfrage Juni ’18

Umfrage August 18: ÖVP trabt auf der Stelle, FPÖ hoppelt hinterdrein

Kurz zusammengefaßt, ein weiteres Mal. Würde der Wahlbruder nach seinen eigenen Aussagen handeln,

Der vom Vizekanzler „Hütchenspieler“ genannte Sebastian Kurz: „Der Wählerwille müsse akzeptiert werden.“ Welcher? „Der Wählerwille“ für die Koalition auf dem fünften Platz.

er hätte niemals eine Koalition des letzten Platzes eingehen dürfen, hätte er sich um eine andere Koalitionsvariante bemühen müssen.

Aber das Bemühen scheint seine Sache nicht zu sein, nicht einmal das Bemühen.

Darüber hinaus, weiß er überhaupt, was er spricht? Es gibt zu viele Beispiele dafür, daß er nicht weiß, wovon er spricht.

Und wenn doch, wurde ihm das nie beigebracht, daß dem Wort entsprechendes Handeln zu folgen hat. Das wird sogar in Drasenhofen gewußt – halbgewußt.

Zugleich kann der Wahlbruder verstanden werden, daß er sich für die Koalition des letzten Platzes entschied. Auf seiner Suche nach einem Bruder im Geiste fiel seine Wahl auf den identitären Parteibruder, also auf den, von dem er meint, gesinnungsgemäß ihm ganz nahe …

Nicht verstanden werden kann allerdings, daß er damit durchkommen konnte und durchkommt, es ihm so viele durchgehen ließen und weiter lassen, die Koalition des letzten — obgleich dermaßen viele und sogar beispielgebende Varianten es gäbe, weit davor gereihte …

Salzburger Landesregierung als Modell, kurz dem Bundespräsidenten gesagt, für österreichische Bundesregierung ist bei dieser Koalitionsvielfalt leicht zu machen

Jahresbilanz ÖVP-FPÖ-Regierung in Österreich - Zustimmung sinkt und sinkt

Bildbotschaft des österreichischen Regierungssprechers: Zur Zeit regieren zwei Micros Österreich.

Wer weiß das nicht: die stummen Rollen auf dem Theater sind ungemein wichtige Rollen. Das weiß auch der balkontheaterbegeisterte Gesinnungssohn, nicht erst seit kurzem, sondern schon lange, wahrscheinlich bereits seit seinem Aufklärungsabend im Burgtheater durch Thomas Bernhard …

Der Gesinnungssohn wird seine Partnerin in der Regierung wohl davon überzeugt haben, oder sein Wahlbruder hat seine Partnerin in der Regierung davon überzeugt, als stumme Rolle einen Regierungssprecher zu besetzen. Und nun erfreuen sich beide Parteien am distinguierten Spiel ihres …

Auf dem Theaterzettel kann diese stumme Rolle des Regierungssprechers für das Publikum weiter erklärt werden, etwa: Regierungssprecher, Beisteher. Oder: Regierungssprecher, Zuträger. Oder einfach, aber doch etwas geheimnisumwittert, wie kurz: Piccolo.

Ein Piccolo aber, bei dem recht darauf zu achten ist, daß er die schönsten, die elegantesten Kostüme trägt, stets stumm die feinsten Manieren spielt, während sonst auf der Bühne es aussieht und hergeht wie auf der Bühne in Gaspoltshofen …

Wie wichtig so eine stumme Rolle ist, wie sehr das Publikum gut beraten ist, darauf zu achten, was die stumme Rolle so macht, wenn sie darauf reduziert ist, stumm dazustehen, bei zu stehen, nachzutragen, zuzutragen, hat eben auch dieser Piccolo in Erinnerung gerufen.

Er schreibt auf ein digitales Blatt:

„Die Pressekonferenz ‚Jahresbilanz – ein Jahr Bundesregierung‘ mit Bundeskanzler @sebastiankurz & Vizekanzler @HCStracheFP wird live auf http://bundeskanzleramt.gv.at/live übertragen.“

Und darunter heftet er ein Foto, auf dem zwei Mikrofonständer und Fahnen auf Ständern zu sehen sind, aber kein Bundeskanzler ist zu sehen, aber kein Vizekanzler ist zu sehen. Menschenleer.

Nun, was will die stumme Rolle damit sagen, welche Botschaft dem Publikum mitgeben?

Vielleicht diese: Österreich hat keinen Bundeskanzler. Österreich hat keinen Vizekanzler. Zwei Micros regieren zur Zeit Österreich.

Oder ist es von dem stummen Piccolo als Einladung gedacht? Dadurch, daß die zwei Männer, die sich als Hauptrollen selber schätzen, nicht auf dem Bild sind, bleibt auf dem Foto genügend Platz, um es mit Antworten des Publikums, das auf dieser Bühne die einzige Hauptrolle ist, zu füllen, das Foto aufzufüllen ist mit ihrer Beurteilung über ein Jahr schwarzfeudalidentitäre Regierung in Österreich. Sie ist der Einladung des Piccolos, ganz gleich, ob von ihm es so gemeint oder nicht gemeint ward, gefolgt und hat viele schriftliche Beurteilungen abgegeben, mit denen nun das Foto aufgefüllt.

Eine stumme Rolle ist, wie der Balkontheaterbegeisterte, der sich gerne zu erinnern meint, auch schon einen Sportstadtrat gegeben zu haben, bestätigen kann, ist theatergemäß nie eine ganz stumme Rolle. Ab und an darf auch eine stumme Rolle vortreten, mit einer kurzen Gestik antworten, mimisch kurz fragen, und manchmal sogar ein Stichwort in einer Kurzsatzlänge …

Auch vom Piccolo wurden schon Stichworte gehört. Aber nur Stichworte von sich geben zu dürfen, muß sogar für den bescheidensten Menschen auf Dauer unbefriedigend sein.

Und wer nur Stichworte hat, hat zwischen den Stichworten viel Zeit, sehr viel Zeit, mitunter gefährliche Zeit, sich Botschaften zu überlegen, und auch dafür, wie Botschaften dem Publikum vermittelt werden können, ohne daß gleich die Hauptrollen dann später in der Garderobe gekränkt aufheulen, sie seien aber doch die …

Und das könnte durchaus verstanden werden, das Garderobengeheul, schließlich fallen die schriftlichen Beurteilungen nicht so aus, daß sie sich mit diesen bei einer Spielleiterin, bei einem Regisseur um nächste Hauptrollen vorzusprechen es wagen …

Piccolo hat mit diesem digitalen Blatt eine elegante Möglichkeit gefunden, noch dazu eine für ihn sehr, wie es modern gesagt wird, authentische, das heißt, ohne seine feinen Manieren dabei aufzugeben, oder damit gar zu verraten.

Die Pressekonferenz Jahresbilanz – ein Jahr Bundesregierung mit Bundeskanzler sebastiankurz Vizekanzler HCStracheFP wird live auf bundeskanzleramtgvat live übertragen

 

Waldhäusl, Lagererbe des J. Haider, J. Mikl-Leitner, Testamentsvollstreckerin

Saualm - Drasenhofen - Die kurze Antwort der Johanna Mikl-Leitner am Beginn zu einer langen Entwicklung

Wie wurde doch in diesem Herbst 18 Jörg Haider verklärend allseits gedacht, beschworen, was doch nicht alles von ihm geblieben sei, allseits händeringend danach gesucht, ihm etwas auf die Habenseite zu bringen.

Jörg Haider Denkmal 11-10-18

Es ist wahrlich viel von ihm geblieben, auf der Habenseite: ein recht großes Faß Filztopfen und eben ein Waldhäusl.

Drasenhofen. Das „Straflager“, wie es sofort bei Bekanntwerden des Unhaltbaren bezeichnet wurde, ist das nächste Außenprobelager, das erste schuf schon Jörg Haider, auf der Saualm, damals, vor zehn Jahren – noch ein Jubiläum in diesem Gedenkreich 18 –, für das Namen augenblicklich gefunden wurden, wie „Strafkolonie“, „Sonderanstalt“, „Guantanamo“ …

Das wird jene recht freuen, die mit tränenden Augen in die Asche Haiders selig schauen, das noch etwas zu dem, was von ihm geblieben ist, hinzugefügt werden kann: Drasenhofen. Schließlich stellte Haider persönlich Waldhäusl auf, und daß Waldhäusl heute auf dieser Position steht, auf der Waldhäusl steht, nun, seine Versetzungen auf immer höhere Positionen begann mit Jörg Haider.

Saualm - Drasenhofen - Fekter - Mikl-Leitner - Kickl

Damit Waldhäusl das haiderische Erbe aufnehmen konnte, mußte er zuerst auf eine dafür recht geeignete Stelle versetzt werden. Und diese Versetzungsaufgabe übernahm Johanna Mikl-Leitner, sozusagen als Testamentsvollstreckerin des Jörg Haider. Und sie stattete Waldhäusl entsprechend haiderisch aus: mit „Flüchtlingsangelegenheiten“, „Fremdenangelegenheiten“, „Tierschutzangelegenheiten“ … Johanna Mikl-Leitner, eine moderne Landeshauptfrau, eine international ausgerichtete Politikerin, scheint es doch recht modern zu werden, „Flüchtlinge“, „Fremde“ und „Tiere“ zu einer „Angelegenheit“ zu vereinen, wie eben etwa in Dänemark, wo Menschen auf eine „Tierseuchen-Insel“ verbannt werden sollen.

Waldhäusl jetzt wenigstens auf der Stelle von seiner Stelle zu entfernen, das kann von Johanna Mikl-Leitner nicht verlangt werden, das müßte ihr wie ein Verrat am haiderischen Testament vorkommen, und sie ist doch keine Verräterin haiderischer Gesinnung, für deren Pflichterfüllung Waldhäusl steht, unerschütterlich steht, wo einst von Haider aufgestellt. Die große Aufregung um Drasenhofen, um dieses nächste Außenprobelager, abverlangt ihr doch, etwas zu sagen, so etwas wie eine Warnung, sie weiß, dann wird sich alles wieder schnell beruhigen, kurz, friedlich werden in diesem Gedenkreich. Einmal noch so etwas, und Waldhäusl ist weg von dieser Stelle. Und sie wird in Erinnerung bleiben, als eine strenge „Landesmutter“, aber eine gütige, die Chancen gibt, um weiter für „Fremden-Tier-Angelegenheiten“ …

Übrigens, mit dem haiderischen Probelager auf der Saualm hatte sich Johanna Mikl-Leitner, auch schon zu beschäftigen, damals noch nicht als strenge, aber gütige „Landesmutter“ für Waldhäusl, sondern als Innenministerin. Und ihre parlamentarischen Antworten respektive Nicht-Antworten damals zum haiderischen Probelager, nun, es hätte wohl kein nächstes Probelager geben müssen, wie das jetzige in Drasenhofen, bei all dem Wissen, bei all den Erfahrungen um die gesinnungsgemäße Zugerichtetheit der Männer und Frauen der, kurz gesagt, zur Regierungspartei gemachten identitären Partei.

Mit vielem hat sich Johanna Mikl-Leitner schon beschäftigt, und war dabei, kurz zusammengefaßt, stets für eine Welt offen, die — Kapitel über Kapitel erzählen davon …

Wird Johanna Mikl-Leitner auch beim nächsten Probelager wieder eine Rolle spielen? Als weiterhin zwar strenge, aber letztlich doch gütige „Landesmutter“ für identitäre Halbwüchsige auf hohen und höchsten Verantwortungspositionen? Und wie wird das nächste Probelager aussehen? Ob sie schon täglich Rosenkranz zum Dank betet, daß Mauthausen nicht in Niederösterreich – aber wo ist Mauthausen nicht in diesem Gedenkreich …

Saualm - Drasenhofen - Haider - Waldhäusl - Mikl-Leitner

Übrigens, zum haiderischen Probelager äußerte sich Maria Fekter „positiv“. Sie war damals Innenministerin. Es geht – das könnte durchaus die Hymne des Gedenkreichs werden – seinen nationalistischen Gang, auch ablesbar an den Besetzungen des Innenministeriums … von den schwarzen Innenministerinnen bis zum zurzeitigen Innenminister, von dem einer seiner Kameraden sagt, er sei ein sozial, nein, er sei ein von tiefstem „Humanismus“ …

NS Weil die Entwicklung in den letzten zehn Jahren von einer Innenministerin zur nächsten Innenministerin, die zur Zeit ein Mann ist, angesprochen wurde, soll nicht unerwähnt bleiben, was Jörg Haider wohl auch unbedingt als sein Erbe hinterlassen wollte. Kurz vor seinem aus vollkommener Unverantwortlichkeit selbstverschuldeten Tod ging er verbalextrem gegen Menschen vor, und auch hierbei zeigt sich eine äußerst beunruhigende Entwicklung, die auch wieder etwas mit einem Ort in Oberösterreich zu schaffen hat, der Gesinnungsgemäßen ein Sehnsuchtsort ist, aber befragen Sie dazu einen weiteren Innenminister, den Gleichgesinnte in Oberösterreich herzlich willkommen

Salvini - Willkommen für Identitäre Regierungspartei Österreich

NNS Und diese haiderische Treue zu einem Verlag der Familien, die einander als „nette Familien“ erkannt haben, lebt auch der zurzeitige Vizekanzler, wie er erst vor kurzem im Graben demonstrierte … Ja, wer der haiderischen Mutter als Bücherlvertreiber recht, kann einem, kurz gesagt, vizekanzlerischen Gesinnungssohn nur rechter noch

Haiders Waldhäusl

 

kurz

wurde der Vorstellung nachgegeben, wie würde eine Website der schwarzen Regierungspartei aussehen, welche Kommentare würde auf einer solchen Website veröffentlicht werden, nähme sich die schwarze Regierungspartei in Österreich als Modell dafür, wie im Kapitel Kurzens Idee umgesetzt gelesen werden kann, die gesinnungsgemäß zensurierte Website ihrer identitären Regierungspartei …

Es wurde sogar kurz der Vorstellung nachgegeben, wie könnte für solch eine Website das Logo — ein goldenes Mikrofon mit der Inschrift kurz

Aber die schwarze Regierungspartei bräuchte eine solche Website gar nicht für zusätzliche Kommentare, sondern wenn, dann höchstens für die Wiederholung der Kommentare, die ihr zurzeitiger Bundeskanzler etwa auf der Plattform des Unternehmens Twitter … als eine Art Sammlung des Besten, das er zu bieten hat, wie beispielsweise am 1. Dezember 18:

„In #Österreich sollen diejenigen, die arbeiten gehen, mehr Geld zur Verfügung haben, als Menschen, die in der #Mindestsicherung sind.“

Ist das nicht tief gedacht? Ist das nicht bis auf den Grund und tiefer darunter noch durchdacht? Ist das nicht auch von einer Großzügigkeit, die je in Österreich gelebt? Wie adventlich großzügig er gegen arbeitende Menschen doch ist: mehr Geld sollen sie zur Verfügung haben, diejenigen, die arbeiten gehen.

Mit einem solch wertvollen Satz könnte eine solche Website gestartet werden. Ein Satz, der es verdiente, den kurzschen Satzwiederholungsreigen auf einer solchen Website zu eröffnen.

Es wurde zwar die kurzsche sozioökonomische Philosophie bereits ausgiebig gewürdigt, wie gelesen werden kann, aber das kann nicht oft genug gewürdigt werden, was dieser Mann zu bieten hat, an Großzügigkeit, an Geistesfülle, an …

Daher noch einmal, kurz gewürdigt. Wenn die Mindestsicherung gekürzt wird, haben die Menschen, die arbeiten gehen, automatisch gleich mehr Geld zur Verfügung, ohne aber, daß ihnen, den Menschen, die arbeiten gehen, zugleich ihre Löhne und Gehälter erhöht werden müssen. Der Verkäufer mit einer Vollarbeitszeit von 40 Stunden in der Woche, von dem der Wirtschaftsmann Kurz gerne erzählt, der bisher, also vor der Kürzung der Mindestsicherung, 1600 Euro netto verdiente, hat jetzt, nach der Kürzung der Mindestsicherung, mehr Geld zur Verfügung, nämlich 1600 Euro netto.

Das ist dermaßen bestechend, unwiderlegbar schlüssig, daß menschgemäß ein Magazin, für das Menschen mit den höchsten Bildungsgraden und mit den höchsten Ansehen in Österreich schreiben, nicht umhin kann, dem Wirtschaftserneurer Kurz darin zu folgen …

kurz micro

 

Kurzens Idee umgesetzt

Wenn die schwarze Regierungspartei in Österreich ebenfalls so eine Website hätte wie ihre identitäre Regierungspartnerin, also eine gesinnungsgemäß zensurierte Website … was schrieben die Menschen wohl für Kommentare zu den Kommentaren auf einer solchen Website der schwarzen Regierungspartei? Es darf vermutet werden, kaum andere. Soweit, wie es bereits gekommen ist, in Österreich, aber nicht nur in Österreich.

Was würden die Verantwortlichen einer solchen Website der schwarzen Regierungspartei selbst für Kommentare schreiben? Es darf vermutet werden, kaum andere. Soweit, wie es bereits gekommen ist, mit der schwarzen Partei.

Ein Kommentar wie „Dänemarks Regierung schickt abgelehnte Asylwerber und straffällige Ausländer auf Insel“ wäre dann auf einer solchen Website der schwarzen Regierungspartei ebenfalls ein zu veröffentlichender oder ein von der gesinnungsgemäß zensurierten Website zu übernehmender, wie auch diese von anderen ehrenwerten Magazinen Artikel übernimmt.

Freilich nicht ohne eine geringe, aber wesentliche Veränderung. Das könnte die Website der schwarzen Regierungspartei nicht durchgehen lassen, daß in ihrem Kommentar stünde: „Kickls Idee umgesetzt“. Diese Überschrift und der darauf folgende Absatz müßte schwarzparteilich umgeschrieben werden, also auf „Kurzens Idee umgesetzt“ usw. Solche Websites müssen halt ihre Hähne in Stellung bringen, ihren Hahn als den vorführen, der solch eine Idee zuerst krähte, den Menschen solche Eier legt. Und es wäre auch von der schwarzparteilichen Website nicht falsch; tatsächlich ist aus diesem Ideengekrähe nicht mehr eindeutig herauszuhören, wer es zuerst war, Kickl oder Kurz oder ganz andere, mit denen es noch abgründiger …

Insel - Lindholm - Kurz Microfon.png

Bleibt noch die Frage. Wie würde eine solche schwarzparteiliche Website gestaltet sein, was für einen Namen erhielte sie? Nun, zensuriert geht nicht mehr, ist zur Zeit besetzt, wahrscheinlich, damit es recht authentisch, das heutzutage gar so begehrt ist zu sein, ist: schlicht und einfach kurz … Ein flatterndes Vögelchen dazu im Logo geht nicht mehr, ist zur Zeit ebenfalls besetzt. Ein goldenes Micro mit der Inschrift kurz als Logo wäre nicht unpassend und nicht unwahrscheinlich. Der Hintergrund, also der Untergrund türkis, das läge nahe, ebenso stets zu den Kommentarüberschriften das Konterfei des … steht doch geschrieben, kein anderes Bild soll … Und natürlich in den Kommentaren selbst die Unterüberschriften, in denen er namentlich vorkommt, in einer alles überragenden Schriftgröße, also nicht so klein wie das „Kickl“ im Kommentar der gesinnungsgemäß zensurierten Website, schließlich ist er der …

Wie eine schwarzparteiliche Website kurz micro nach dem Modell der gesinnungsgemäß zensurierten Website aussehen könnte vorgestellt an einem Beispielkommentar

 

„Kickls Idee umgesetzt.“ Kurz, nachgeredet.

„Europa der Vaterländer“. Das ist auch die Heilslosung des zurzeitigen Vizekanzlers in Österreich. Und ihm ist das „Vaterland“ stets eines, das er nicht ohne „Ehre“ seinen illustren Gästen in Prachtbauten zu verkünden …

Armbrust. Niemand faßt es so kenntlich wie kurz zusammen, was von einem „Europa der Vaterländer“ zu erwarten ist, was der Geist der Vaterländer ist, als Crossbow: „Soviel ich weiß, werden tollwütige Hunde eingeschläfert.“ Wer ihm oder ihr „Hunde“ sind, die „eingeschläfert“ gehörten, sind nicht Hunde, sondern Menschen. Der Vaterländergeist liebt Hunde im besonderen, Tiere im allgemeinen.

Zensurierte Website der identitären Regierungspartei in Österreich. Wo sonst als auf dieser gesinnungsgemäß zensurierten Website kann diese alles kenntlichmachende crossbowische Kurzfassung des Vaterländergeistes geschrieben werden, nicht irgendwann in grauer Vorzeit, sondern am 2. Dezember 18, und Tastaturapplaus, also recht viel Zustimmung bekommen.

Am 2. Dezember, am ersten Adventsonntag. Wenn die friedlichste Zeit im Jahr anbricht, wird es stets recht besonders friedlich auf dieser Website.

„Tierseuchen-Insel“ für Menschen. Die gesinnungsgemäß zensurierte Website feiert am 1. Dezember 18  voradventlich den Plan der Mitte-Rechts-Regierung in Dänemark der Verbannung von Menschen auf eine Insel. Und rechnet es ihrem Innenminister hoch an: „Kickls Idee umgesetzt.“ Was für eine Insel dafür auserkoren, schreibt eine Zeitung in Deutschland: „Heute gibt es Laboratorien, Ställe und ein Krematorium für verendete Tiere auf der Insel.“

„EU-Infothek – Das unabhängige Magazin für Österreich und Europa“. „Europa macht die Schotten dicht. Die gesinnungsgemäß zensurierte Website übernimmt einen Artikel von diesem Magazin, für das Menschen mit höchsten Bildungsgraden und auch mit höchstem Ansehen in Österreich schreiben, von einem Unterberger bis zu einem Mangott … Da kann eine gesinnungsgemäß zensurierte Website gar nicht anders, als diesen Artikel zu übernehmen, noch dazu recht schön illustriert: mit Menschen hinter einem Zaun. Dieser Zaun scheint ihr aber zu fein, zu diskret. Das kann auch deutlicher gezeigt werden, wie in der Collage zu sehen ist, mit einem Stacheldrahtzaun, der gleich erinnert an den Stacheldraht aus den Lagern der …

Kurz. Nachgeredet. Nachgeschrieben. Es zeichnet menschgemäß ein solches Magazin der Geistesgrößen, der Infothek in diesem Land aus, daß Anleihe genommen wird, beim Besten, das dieses Land zur Zeit zu bieten hat, also, kurz gesagt, beim Bundeskanzler, ein ebenbürtiger Mann, ebenfalls mit höchstem Ansehen und vor allem mit dem höchsten Bildungsgrad, der zur Zeit in Österreich zum Erreichen von höchsten Ämtern gefordert wird. Das Beispiel von dem armen Mann, der 1600 netto verdiene und damit schlechter aussteige als eine Familie, in der niemand arbeite …

Kurz nachgeredet