Kurz etwas zum Umgang mit Bildern

Kurt Schuschnigg 34 Genf

Nachschlagewerke werden wohl nie gänzlich so befüllt werden, daß je gesagt werden kann, es werden keine Interessen bedient. Wessen Interesse es dienlich ist, das geschönte und also Kurt Schuschnigg schmeichelnde Bild auf Wikipedia veröffentlicht zu sehen, ohne zugleich das Original wenigstens zur Seite zu stellen — vielleicht ist es auch einfach und kurz Nachlässigkeit …

Kurz 2018 - Schuschnigg 1934

Damit das nicht einst, wenn er nur noch ehemalig ist, mit dem geschönten Bild vom zurzeitigen Bundeskanzler in Österreich ebenfalls geschieht, soll es hier festgehalten werden. Wobei es äußerst fraglich ist, ob das geschönte Bild auch ein schmeichelndes ist. Was kann schmeichelnd daran sein, statt vor einem Bild mit einer rauchenden Frau vor einem Landschaftbild zu sitzen. Wie sehr erinnert das an die Zeit des Kurt Schuschnigg mit der vorherrschenden Parole, geschrieben auf jedwede Tagesordnung: die Scholle sei die Rettung, die Stadt der Untergang, das Urbane müsse, um zu genesen, Provinz werden …

Nun mit dem Landschaftsbild im oder auf dem Rücken sieht aber der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich bereits recht ehemalig aus, wie einer der sich im Jahr ’18 aufmacht zum Besuch im Kabinett, in dem Kurt Schuschnigg im Jahr ’34 verloren und hilflos mit dem vor ihm flatternden Papier vielleicht mit dem innigen Wunsch, lieber ein Blatt, dessen Situation ihm rosiger als die eigene erscheinen mag, als ein Bundeskanzler …

Wikipedia 2018 Schuschnigg

 

Figyelö: A spekuláns emberei – Gedenktafel zur Gegenwart

Gedenktafel zur Gegenwart - Kurz - Strache - Orban

Eine Gegenüberstellung der Aufmachung der Namensliste in der orbánistischen Zeitung „Figyelö“ und beispielsweise der Namen im Gedenkraum des Konzentrationslagers Mauthausen verdeutlicht am eindrücklichsten die Perfidie: Weiße Schrift auf schwarzem Untergrund. Und „Névsorolvasás“ nicht zufällig mit einem gelbem Balken hinterlegt.

Das ist unmißverständlich. Das passiert nicht zufällig, das passiert nicht unbewußt. Es scheint, auch diese orbánistische Zeitung hat ihre Lektionen aus der Gedenkkultur für ihre gesinnungsgemäßen Zwecke gelernt. In diesem Fall zum Veröffentlichen einer Namensliste in der Art von Namenserinnerungstafeln. Wer diese Warnung, diese Einschüchterung mißversteht, will diese mißverstehen.

Es hätte zum Vergleich auch eine Tafel von einem anderen Vernichtungslager genommen werden können. Aber Mauthausen wurde dafür gewählt, weil, wie könnte es anders sein, die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Regierungspartei in Österreich diese Namensliste der orbánistischen Zeitung begrüßt und sofort zum Anlaß nimmt, den Namen von einem österreichischen Politologen auf dieser Liste recht hervorzuheben, um ihn in Österreich zu diffamieren.

Die Schlagzeile der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei lautet:

„Ungarn behauptet ORF-Kommentator […] gehört zu Soros-Netzwerk“.

Die Website der identitären Regierungspartei setzt also Ungarn mit der Zeitung Figyelö gleich. Aber Ungarn behauptet das nicht. Das behauptet Figyelö, also Orbán. Das heißt, für die Website der identitären Regierungspartei ist Orbán Ungarn und Ungarn Orbán. Es muß nicht ausgeführt werden, für welche Ideologie die Gleichsetzung von Führer und Staat bestimmend ist. Es ist die Weltanschauung, die beispielsweise ein Norbert Hofer, ein Herbert Kickl, ein Johann Gudenus, ein He.-Chr. Strache anderen, aber nicht sich selber anlasten.

Gedenktafel 18 - Orbans Liste

„Soros (87) gilt daher als Staatsfeind in Ungarn. Und neue Gesetze sollen nun die Finanzierung von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) aus dem Ausland unterbinden.“

Schreibt die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Regierungspartei in Österreich am 16. April ’18. Wofür der Name Soros steht, auch das muß nicht mehr ausgeführt werden:

Antisemitismus-Befragung in Ungarn in Österreich von FPÖ unzensuriert gesinnungsgemäß kommentiert der Beschluß von Fidesz und Jobbik

Es könnte noch angeführt werden, was Max Erdinger auf „Jouwatch“ am 16. April ’18 schreibt. Wie er alles verdreht, wie er alles umdreht, wie er alles jenen versucht in die Schuhe zu schieben, die sich jetzt auf einer Mauthausenliste … Seine perfide Verdrehungstechnik ist bekannt, ein Beispiel dafür reicht, um zu wissen, was davon zu halten ist:

Vizeleiberlverkäufer und Erdingers „Strukturnazis“ – Strache, Höcke, Orbán, Le Pen: shirt revolutionaries

Eingeleitet wird auf „Jouwatch“ mit:

„Präsident Orbán intensiviert seinen patriotischen Kampf gegen die subversiven Machenschaften sorosfinanzierter NGOs im Lande. Die gute Nachricht.“

Die identitäre Regierungspartei in Österreich verkauft sich als „patriotische Regierungspartei“ und verkauft damit gesinnungsgemäß den „Patriotismus“, hat sie doch recht eigenwillige Vorstellung davon, was und wer patriotisch recht ausgeprägt ist … auch von daher ist es nachvollziehbar, daß Gerd Honsik seine letzten Jahre in dem Land sein letzten Jahre verbringen wollte, wo der patriotische Orbán … im Ersatzreich seinen Tod erleben wollte …

„Jouwatch“: die Website der in Österreich Angesehenen … nur eines soll von Max Erdinger zitiert werden:

Wir dürfen getrost davon ausgehen, daß es bei den Soros-NGOs ebenfalls Listen gibt. Davon wird das Wort ‚Listen‘ zwar auch nicht schöner, aber prinzipiell unterscheiden sich unveröffentlichte Listen mit den Namen von Geschmierten nicht sonderlich von veröffentlichten Listen dieser Art. Die Veröffentlichung macht den Unterschied. Der Der ‚Tatbestand Schmierung‘ bleibt derselbe. Soros´ ‚Open Society Foundation‘ mit ihrer Vielzahl an Ablegern ist gestopft mit den Milliarden des Börsenspekulanten. Und die werden auch ausgegeben.“

Max Erdinger „geht getrost davon aus, daß es bei den Soros-NGOs ebenfalls Listen gibt“ … Max Erdinger weiß es nicht, aber was gewußt wird, auf welcher Website es Aufrufe gibt, „Listen“anzulegen, Namen zu nennen:

Siegesichere Hofer-FPÖ: Statt Verleumdung legt Verleumder schon eine „Liste“ an

„Noch ist aufräumen nicht erlaubt, kommt aber bald.“

FPÖ unzensuriert: „… nach der freiheitlichen Reform des ORF werden wir …“

Was aber die Schreibstaffel der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei in ihre Kommentare ergießt, spiegelt sich wider:

Open Society Foundations und die für die FPÖ des Harald Vilimsky Pfui-Gack-Werte

Wo wurde Norbert Steger wann von wem wie radikalisiert? In Ungarn, von Gerd Honsik?

Beinahe könnte die Frage gestellt werden, wann und wo wurde Viktor Orbán von wem wie radikalisiert … wenn bedacht wird, daß Viktor Orbán recht informiert ist über die Vorgänge in Österreich:

Viktor Orbán weiß für FPÖ-ÖVP-Regierung die Wahrheit

Figyelö A spekuláns emberei - Unzensuriert - Jouwatch

 

Gutter is everywhere

Kandel ist überall

Bis jetzt war das Denkmal für die Opfer der NS-Justiz der ZZ der identitären Regierungspartei ja ein „Schandmal, proletarisches Gedankengut übelster Sorte“ und so weiter und so gesinnungsgemäß.

Am 14. April 2018 aber durfte Georg Immanuel Nagel persönlich die Vorteile des Denkmals erfahren. Wie klein hätte er ausgesehen, wie gar nicht wäre er gesehen worden, hätte er seine Rede auf der Straße halten müssen. Anläßlich einer Demonstration, die den Titel hatte: „Kandel ist überall“.

Aber auf dem Deserteursdenkmal stehend, ach wie recht groß Georg Immanuel Nagel da gleich … und Demonstranten und Demonstrantinnen mußten nicht einander fragen, ob wer den Redner sehe, wo denn der Redner stehe, wieso könne der Redner nicht gesehen werden.

Georg Immanuel Nagel wird wohl erleichtert nach Hause gegangen sein, dann wieder unten auf der Straße, ein sich bewegender Punkt im Verkehrsstrom: unbeachtet, übersehen, ungesehen.

Es war zwar keine Massendemonstration, aber auf dem Denkmal für die Opfer der NS-Justiz stehend und hinuntersehend könnte ihm, dem Nagel, erstanden sein dennoch das Gefühl, vor einer Masse zu sprechen, so aufgerichtet und groß gemacht vom Denkmal …

Was er, Nagel, oben auf ihrem Denkmal herumtretend, den Opern der NS-Justiz zu verdanken hat: kein Übersehener, kein Ungesehener unten auf der Gasse zu sein, wird ihn, wenn er Dankbarkeit kennt, vielleicht veranlassen, den Bildungssprecher der identitären Regierungspartei dafür zu gewinnen, einen Lob- und Dankesartikel für das Denkmal der Opfer der NS-Justiz am Ballhausplatz in der ZZ zu bringen.

Übrigens. Es muß eingestanden werden, der Sinn des Titels erschließt sich nicht. Was für eine Art von „Kandel“ wurde von den Demonstrantinnen gemeint? Milchkandel? Milchkandel ist überall? Dachkandel? Dachkandel ist überall? Haben die Demonstranten diesen Spruch aus dem Englischen übernommen? Gutter is everywhere. Und eigenwillig übersetzt. Eine stimmigere Übersetzung mit dem Wort everywhere wäre wohl: Gosse ist überall oder Schmutz ist überall

Kandel ist überall - Wien 14-04-18

Wo wurde Norbert Steger wann von wem wie radikalisiert? In Ungarn, von Gerd Honsik?

Norbert Steger stand einst in Österreich für das Liberale und damit auch seine Partei, weil er eben ihr Obmann war, und wenn der Obmann liberal ist, so die Ansicht, ist es auch die Partei, die von einem Liberalen angeführt wird.

Steger Peter__ Honsik

Hat sich Norbert Steger nun erst im hohen Alter radikalisiert? Und wenn ja, wo wurde er wann von wem wie radikalisiert? Und wenn ja, weshalb ist er trotz seines hohen Alters nicht dagegen immun? Es heißt doch stets, Jugendliche, die noch nicht wissen, wohin sie sich wenden sollen, was aus ihnen werden soll, seien für Radikalisierung am anfälligsten, am meisten gefährdet radikalisiert werden zu können, auf mannigfache Weise. Vielleicht trifft das nur in anderen Ländern zu, aber nicht in Österreich …

Nun tritt Norbert Steger radikal hervor. Er will Auslandskorrespondentinnen streichen, wenn sich diese nicht korrekt verhalten, also nicht im Sinne der identitären Regierungspartei berichten. Von einer Nachbesetzung spricht er nicht. Das heißt, es soll weniger und weniger über die Welt berichtet werden, es soll Österreich eingeigelt werden. Es könnte auch gesagt werden, es soll Österreich eingeflert werden.

Norbert Steger stand einst in Österreich für das Liberale. Aber vielleicht stand er immer nur für das Liberale österreichischer Prägung, also das Liberale als Tünche, wie jetzt das Türkise die Tünche für … Soher mußte er, Steger, gar nicht radikalisiert werden. Es ist bloß von ihm die liberale Tünche abgeblättert, wie eben von allem Alten mit den Jahrzehnten alles abblättert, vergilbt, dem alten Menschen sein Fleisch welk wird.

Und, wie in der Collage gelesen werden kann, wird im Zusammenhang mit der stegerischen Greisenradikalität oder dem abgeblätterten Liberalen über eine Social-Media-Richtlinie … hierzu fällt augenblicklich die Website der identitären Regierungspartei ein, auf der sich, ebenfalls in der Collage zu lesen, ein Greisenradikaler oder einer mit verwelktem Liberalem hervortut, wie seit Jahren ungehindert von den Verantwortlichen der gesinnungsgemäß zensierten Website der identitären Regierungspartei.

Nun ist ein Mann gestorben, in Ungarn, im Greisenalter. Von dem nicht gesagt werden kann, er hat sich erst im Greisenalter radikalisiert. Er war lebenslang radikalisiert. Ein mehrfach verurteilter Lebensextremist. Und aus den Reihen der identitären Regierungspartei gab es zu seinem Ableben recht gleich von der einen und dem anderen Bekundungen der Trauer. Er starb in Ungarn, in das er sich im Greisenalter zurückzog. Vielleicht war es ihm so etwas wie das gelobte Land, ein Reichersatz. Norbert Steger führt als Beispiel für inkorrekte Berichterstattung Ungarn an, Auslandskorrespondenten sind nach Steger also hinauszuwerfen, die über den honsikschen Reichsersatz nicht gesinnungsgemäß berichten.

In einem Kommentar, wie in der Collage ebenfalls zu lesen ist, am 12. April ’18 auf der Website der identitären Regierungspartei wird ihm, Honsik, der „zur grossen Armee hinüber gegangen“, gedankt für „deinen lebenslangen Einsatz für unser Volk“ … von einem oder einer, die sich „politisch Verfolgter“ nennt und sich – wie zutreffend – mit einem Foto von Jörg Haider präsentiert … Unzensuriert - Website der identitären Regierungspartei Österreich - April 18

Jörg Haider … Ja, die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Regierungspartei hat überhaupt das Rechtbeste aus Vergangenheit und Gegenwart aufzubieten … Männer und Frauen der Schreibstaffel nennen sich

Prinz Eugen Savoyen, Gebirgsjäger

Auf der Tagesordnung: Kurt Schuschnigg, der kleine Rassist und hasenfüßige Adlige, Trottel von Miklas und der Panzerstaugeneral Guderian, kurz, Österreich

Draußen vor der Tür

An derselben Seite – Zurzeitiger Bundeskanzler in Österreich, Vladimir Putin und diktatorischer Giftgasmörder Baschar al-Assad in Syrien

Putin, Prinz Eugen, Eugens rache, Franz Dinghofer, präsentieren sich als Panzerstaugeneral und so weiter so gesinnungsgemäß zensiert. Und was sie in ihren Kommentaren schreiben, zeigt, was sie von ihren Idolen gelernt …

Oh, wie hat sich der lebenslange Extremist für „unser Volk“ …

Gerd Honsik, Martin Pfeiffer – Fürsprecher und Verteidiger der freiheitlichen Nationalratspräsidenten

… soher kann der Dank von einer oder einem aus der Schreibstaffel verstanden werden, der recht genau weiß, wo die „große Armee“ lagert …

Von Reinthaller zu Strache, und dazwischen liberale Tünche …

Wenn Norbert Steger sich mit Auslandskorrespondentinnen schon radikal beschäftigt, kann es nicht ausbleiben, daß auch die gesinnungsgemäß zensierte Website gegen eine ehemalige Auslandskorrespondentin einen Kommentar in Stellung bringt, in dem – Vergangenheit wieder einmal ganz gegenwärtig – geschrieben wird von einem „…freien Land“, nun halt von einem „islamfreien“ …

In diesem Land, also in Österreich, kommt viel Tünche zum Einsatz. Es kann durch aus von einem Tünchereich gesprochen werden. Die Bekundungen, gegen Antisemitismus zu sein – Tünche … wie stolz etwa ist doch die zurzeitige Regierungsspitze auf Viktor Orbán …

Antisemitismus-Befragung in Ungarn in Österreich von FPÖ unzensuriert gesinnungsgemäß kommentiert der Beschluß von Fidesz und Jobbik

Nur wenn es um Menschen geht, die einer Ethnie aus unbändiger Diffamierungsbegierde und vollkommener Gleichgültigkeit zugeordnet werden, wird in Österreich nicht einmal der Aufwand des Tünchens …

Es mag auf den ersten Blick so scheinen, als wäre in diesem Kapitel mehr und mehr davon abgegangen worden, von Norbert Steger zu erzählen, nein …

Norbert Steger steht zu seiner jüdischen Adoptionsfamilie: „Ich selbst hab‘ mit ihnen aber nur den Namen gemeinsam.“

Kellerpuppe aus der hoferischen Ramschbude wird mit burschenschaftlicher Fürrede eingeschaltet ausgeschickt

Höchste Zustimmung und Unterstützung für Norbert Steger – „Wehret den Anfängen!“

 

An derselben Seite – Zurzeitiger Bundeskanzler in Österreich, Vladimir Putin und diktatorischer Giftgasmörder Baschar al-Assad in Syrien

Der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich zeige sich „entsetzt“ über den Einsatz von Giftgas auf Befehl von dem Diktator Baschar al-Assad in Syrien. „Schockiert“ darüber sei der zurzeitige Bundeskanzler in Österreich.

Assad - Kurz einbinden

Es ist nicht das erste Mal, daß Baschar al-Assad befiehlt, Giftgas gegen Menschen einzusetzen. Baschar al-Assad ist also ein Wiederholungstäter mit Giftgas.

Auch der zurzeitige österreichische Bundeskanzler ist ein Wiederholungstäter. Er befiehlt nicht den Einsatz von Giftgas, aber er befiehlt sich, „entsetzt“ und „schockiert“ sich zu zeigen. Somit ist er, der Zurzeitige in Österreich, ein Wiederholungstäter mit Worten. Aber Worte, die oftmals wiederholt werden, sind leere Worte. Oftmals wiederholte Worte haben keine Bedeutung mehr, vor allem nicht, wenn aus diesen keine entsprechende Handlungen hervorgehen. Und aus den vom Zurzeitigen oftmals wiederholten Worten gehen je keine entsprechenden Handlungen hervor.

Ganz im Gegenteil.

Es darf daran erinnert werden. Der Zurzeitige in Österreich war, als er Außenminister war, dafür, den Giftgasdiktator Baschar al-Assand einzubinden, weil dieser, der Giftgasdiktator, „auf derselben Seite“ stehe … Auch damals hat der Giftgasdiktator nichts anderes als jetzt getan, worüber der Zurzeitige in Österreich nun sich „entsetzt“ und „schockiert“ zu zeigen befiehlt, nämlich den Einsatz von Giftgas zu befehlen.

Auch leere Worte können giftig sein. So leer die Worte des zurzeitigen Bundeskanzlers in Österreich sind, so giftig sind sie. Giftgas und Giftwort ergibt ein verderbliches Gemisch. Giftwort und Giftgas einen die Wiederholungstäter.

„Natürlich dürfe man die Verbrechen Assads aber nicht vergessen, betonte“ der Zurzeitige, als er noch Außenminister in Österreich war, und wird dabei vielleicht schon mit Freude daran gedacht haben, eines Tages auf einer Gedenkveranstaltung an der Seite von Baschar al-Assad und Vladimir Putin sich „entsetzt“ und „schockiert“ zeigen zu dürfen, über die Verbrechen in der Vergangenheit, und dabei anknüpfend an die Reden seiner Vorgänger Assad und Putin, die sich ebenso wie er bereits „entsetzt“ und „schockiert“ über die, gepriesen sei der Herr, nun so lange zurückliegenden Verbrechen …

Sebastian Kurz schockiert entsetzt

 

Auf der Tagesordnung: kurz, Österreich

Kurt Schuschnigg auf der Tagesordnung

Es gibt Bücher, die sind nicht zu zitieren, Bücher, von denen nur gesagt werden kann, diese sind zu lesen.

L’ordre du Jour von Éric Vuillard gehört zu diesen Büchern.

Es gibt Bücher, die sind nicht zu besprechen, über die keine Kritik zu schreiben ist, diese sind zu einfach nur zu lesen.

Die Tagesordnung gehört zu diesen Büchern.

Das Buch ist nicht zu lesen, weil in diesem sehr viel über Österreich im Jahr ’38 zu erfahren ist, sondern ausschlaggebend ist das Wie. Die Einbettung dieser Zeit in die Zeit davor und in die Zeit danach. Es geht also weit über die massenmordblutige Posse des deutschen reiches hinaus.

Auch wenn es von Männern erzählt, die auf ihre tatsächlichen Größen reduziert sind, während diese in Österreich im Jahr ’18 noch immer behandelt werden, als hätten sie Größe gehabt.

Auf der Tagesordnung:

  • Kurt Schuschnigg, österreichischer Bundeskanzler und kleiner Rassist und hasengefügige Adlige
  • Österreichischer Bundespräsident, Trottel von Miklas
  • Guderian, der Panzerstaugeneral
  • Hitler, das Untier
  • Krupp, Opel, BASF, Bayer, Siemens, Allianz, die heute noch der Menschen Alltag im Griff haben

Mehr als zu sagen, dieses Buch zu lesen, ist nicht zu sagen.

Vielleicht noch. Von Guderian wurde in einem Kapitel schon erzählt, von den Menschen, die durch die Geschichte draußen vor der Tür zu bleiben haben …

Vielleicht noch. Von den Vorgängern des österreichischen Bundeskanzlers im Jahr ’18 wurde auch schon erzählt …

Vielleicht noch. Die treffendsten Erzählungen zu Österreich sind nicht aus Österreich, wie schon Retour à Reims

Vielleicht noch. Auch davon wird erzählt, dass die Gründe für die policy of appeasement so hehre nicht waren, wie es sonst oft darzustellen versucht wird … und auch in der Gegenwart wird zu oft eine Politik der Beschwichtigung betrieben, wobei zu fragen, ob den Nachgebenden selbst ihre Gründe hierfür im ganzen Ausmaß bewußt sind

Vielleicht noch. Gerade im Erinnerungsjahr ’18 ein Buch zur Anleitung im Umgang mit Gegenwart und Zukunft …

Vielleicht noch. Um den tatsächlichen Stellenwert eines Menschen zu bestimmen, reicht es schon, wie im Fall Schuschnigg die Entfernung des Blattes, zu erzählen, wie eine Fotografie für die Propaganda manipuliert wird, um diesen, kurz gesagt, gewichtiger erscheinen zu lassen …

Mit dem herumfliegenden Papier Kurt Schuschnigg nur ein Blatt in einem schwarzgemusterten Raum …

PS Es scheint für Wikipedia das geschönte, also dem hasenfüßigen Adligen schmeichelnde Foto angemessener zu sein als das … das wird in Österreich auf viel Zustimmung stoßen, und macht auch ein wenig verständlich, weshalb Wikipedia gerade in Österreich eine reichlich genutzte Quelle ist – und Metapedia …

Kurt Schuschnigg Wikipedia

 

 

Prinz Eugen Savoyen, Gebirgsjäger

Prinz Eugen Odal Rune EdelweissPrinz Eugen von Savoyen genießt in Österreich nach wie vor hohes Ansehen.

Insbesondere bei Menschen, die der identitären Regierungspartei angehören.

Wenn an das Beherrschen der deutschen Sprache gerade in diesen Jägerschaften gedacht wird, kann leicht der Verdacht aufkommen, das hohe Ansehen von Prinz Eugen ist dem geschuldet, daß er die deutsche Sprache nicht beherrschte.

Von Prinz Eugen heißt es, er konnte weder die deutsche Sprache lesen noch schreiben, Prinz Eugen Savoyen Gebirgsjäger Division 7kaum, daß er Deutsch sprechen konnte.

Prinz Eugen also so etwas wie ein Trostheiliger der Sprachunmächtigen … auch ohne Beherrschen der deutschen Sprache zu Macht und Reichtum – ein Hoffnungsheiliger der Sprachunmächtigen,

„Kamerat Minisder! Wir geloben dich dem Eit!“

Österreich, Platz der schlampigen Erinnerungen

die stets nach der deutschen Sprache kreischen, hysterisch fordern, welche Menschen die deutsche Sprache zu erlernen haben, welche Menschen nach den Sprachen zu selektieren sind.

Das Ansehen von Prinz Eugen hat in Österreich Tradition. Eine Tradition, die auch gewahrt wurde, als Österreich für madige sieben Jahre anders hieß. In dieser Zeit war Prinz Eugen ein Gebirgsjäger der siebenten SS-Division. Und deren Abzeichen war das Edelweiß und die Odal-Rune.

Das hat Kontinuität, in Österreich.

Daß der Parteimaler der identitären Regierungspartei sich Odin und nicht Gebirgsjäger nennt, obgleich er ihre Rune als Logo – wer kann eines Künstlers tiefe Seele schon ergründen

Vielleicht nennt sich der Gesinnungsmaler nicht Gebirgsjäger, weil die Partei, der er mannigfach künstlerische Pflicht erfüllt, sich auch nicht Gebirgsdivision der Freiheit nennt, obgleich sie, wenn sie die Kornblume ablegt, zu deren Edelweiß greift …

Das Ansehen von Prinz Eugen uPrinz Eugen T-Shirtngemindert. Wessen Name auf T-Shirts gedruckt, der genießt wahres Ansehen, wie eben Prinz Eugen. Auch mit seinem Namen werden T-Shirts zum Verkauf angeboten. Die Damen und Herren der identitären Regierungspartei treten nicht auf, gewandet in T-Shirts.

Vielleicht ist dies dem geschuldet, noch nicht das rechte gefunden zu haben. Obgleich, wie gewußt wird, ab und an nach T-Shirts gesucht wird. Vielleicht ist dieses eines, das ihr zur Berufskleidung werden könnte: ist doch auf diesem zum Verkauf angebotenen T-Shirt alles aufgedruckt, was teure Tradition: Prinz Eugen, Edelweiß, Rune,Prinz Eugen Edelweiß

Kurz hat es gedauert, bis „Treue, Ehre“ in Österreich wieder offener Wahlspruch

Odal-Rune des Gesinnungsmalers

He.-Chr. Strache, FPÖ – Runen von 1989 bis 2015

auch Ehre und Treue fehlen nicht …

Prinz Eugen in Österreich traditionell recht hohes Ansehen