Papst Franziskus besuchte die Flüchtlingsinsel Lampedusa bereits zu einem Zeitpunkt, da die Insel zuallererst noch als Urlaubsziel bekannt war. Und in seiner Enzyklika Laudato si warnte er bereits vor den Folgen der Klimakrise, als viele noch vom schlechten Wetter sprachen.
Wann also besuchte der leitende Angestellte dieses Organisierten Glaubens Lampedusa?
Es war 2013.
Es reicht ein Blick in die mediale Berichterstattung, daß bereits Jahre zuvor über Jahre aufmerksam gemacht wurde, was auf Lampedusa vor sich geht, bereits seit Jahren vor seinem leitenden Angestellten war Lampedusa längst nicht mehr „zuallerst noch als Urlaubsziel“ bekannt. Vielleicht hat sein leitender Angestellter den Film „Terraferma“ aus 2011 gesehen, zwei Jahr vor seinem Besuch der Insel, der die Migration qua Lampedusa thematisiert.
Und nicht anders verhält es sich mit seiner Warnung vor den Folgen der Klimakrise in seiner Enzyklika Laudato si aus 2015. Kein Vorreiter des Aufmerksam-Machens, ein nachlaufender Beter, dem Michael Landau verklärt ergeben dient. Die Quellen, die er in seinem Herrnlobgesangsbuch nennt, sind zuallerst und beinahe ausschließlich aus dem eigenen Herrenhause. Es kann gar nicht aufgezählt werden, wie viele Jahre, Jahrzehnte zuvor bereits von so vielen und vielen begonnen wurde, zu warnen, für Veränderungen zu arbeiten, für eine Abkehr sich massiv auszusprechen, aufmerksam zu machen.
Vielleicht hat er den Film mit Al Gore aus 2006 gesehen: „Eine unbequeme Wahrheit“. Al Gore war beispielsweise bereits beteiligt am Zustandekommen des Kyoto-Protokolls in 1997. Ohne alle den vielen, vielen Menschen, die bereits Jahrzehnte vor ihm sich mit dem Klima ernsthaft und sorgenvoll auseinanderzusetzen begannen und sich auseinandersetzen, was wüßte er von der Klimakrise? Das, was in Gebeten steht, wenn darin Klima je vorkommen sollte. Aber alle diese vielen, vielen Quellen fehlen in seinem Herrnlobgesang, den Platz im Buch wird er gebraucht haben für seine Gebete …
Ich werde ab sofort in unregelmäßigen Abständen Tweets zum Thema „Desinformation, Falschinformation, Verdrehung der Tatsachen“ posten, um das Thema ein bisschen griffiger zu machen,
verkündet Michael Bauer, der sich selbst als „Bundesheerbauer“ sieht und bezeichnet, auf der Konzernplattform X nicht nur am 14. April 2025, nicht nur am 12. April 2025. Es ist keine „Desinformation“, es ist keine „Falschinformation“, es ist keine „Verdrehung der Tatsachen“, was er am 11. April 2025 zu und für Wilhelm Zehner schreibt —
Am 11. April 1938 starb General Wilhelm Zehner. Er war Staatssekretär im Verteidigungsministerium und wirkte wesentlich an der Modernisierung und technischen Weiterentwicklung des #Bundesheer mit. Er wurde von der Gestapo ermordet.
Bloß. Es fehlen Informationen. Es fehlt die Information, wessen Staatssekretär er war, es fehlt die Information, was Österreich zu dieser Zeit war. Ein Zuviel an Information hingegen, was Bundesheerbauer genau wissen will: „Er wurde von der Gestapo ermordet.“ Vor zwölf Jahren war es beispielsweise selbst für „Truppendienst“ keineswegs derart gesichert wie jetzt für Bundesheerbauer, daß Wilhelm Zehner „von der Gestapo ermordet“ wurde, allein der Schlagzeile des Artikels nach: „Mord oder Selbstmord?“
Trotz der These – die sich insbes. auf ein gerichtsmed. Gutachten von 1938 stützte –, Z. habe sich beim Eintreffen der Gestapo, die ihn um Mitternacht aus seiner Dienstwohnung zu einer Auskunftserteilung abholen wollte, erschossen, kam es 1951 zu einer Anklage gegen die Tatverdächtigen. Das Gerichtsverfahren führte aus Beweismangel zwar zu einem Freispruch, doch Indizien und Zeugenaussagen lassen vermuten, dass Z. als Opfer der nationalsozialist. Verfolgungspolitik ermordet wurde. Z. war maßgebl. am Wiederaufbau und an der Modernisierung des Bundesheers der 1. Republik bzw. des autoritären „Ständestaats“ beteiligt. Er förderte die Entwicklung der Panzerwaffe sowie der 1919 verbotenen schweren Artillerie und reformierte die Luftwaffe. Die Rüstungsind. erlebte einen Aufschwung, die Inf.kanone, Spezialfahrzeuge für den Gebirgskrieg und andere geländegängige Fahrzeuge des Bundesheers fanden über die Grenzen Österr.
„Wir wollen Österreich von Grund aus erneuern! Wir wollen den Volksstaat des Heimatschutzes. Wir fordern von jedem Kameraden den unverzagten Glauben ans Vaterland, den rastlosen Eifer der Mitarbeit und die leidenschaftliche Liebe zur Heimat. Wir wollen nach der Macht im Staate greifen und zum Wohl des gesamten Volkes Staat und Wirtschaft neu ordnen. Wir müssen den eigenen Vorteil vergessen, müssen alle Bindungen und Forderungen der Parteien unserem Kampfziele unbedingt unterordnen, da wir der Gemeinschaft des deutschen Volkes dienen wollen! Wir verwerfen den westlichen demokratischen Parlamentarismus und den Parteienstaat! Wir wollen an seine Stelle die Selbstverwaltung der Stände setzen und eine starke Staatsführung, die nicht aus Parteienvertretern, sondern aus den führenden Personen der großen Stände und aus den fähigsten und den bewährtesten Männern unserer Volksbewegung gebildet wird. Wir kämpfen gegen die Zersetzung unseres Volkes durch den marxistischen Klassenkampf und liberal-kapitalistische Wirtschaftsgestaltung. Wir wollen auf berufsständischer Grundlage die Selbstverwaltung der Wirtschaft verwirklichen. Wir werden den Klassenkampf überwinden, die soziale Würde und Gerechtigkeit herstellen. Wir wollen durch eine bodenstarke und gemeinnützige Wirtschaft den Wohlstand unseres Volkes heben. Der Staat ist die Verkörperung des Volksganzen, seine Macht und Führung wacht darüber, dass die Stände den Notwendigkeiten der Volksgemeinschaft eingeordnet bleiben. Jeder Kamerad fühle und bekenne sich als Träger der neuen deutschen Staatsgesinnung, er sei bereit Gut und Blut einzusetzen, er kenne drei Gewalten: den Gottglauben, seinen eigenen harten Willen und das Wort seiner Führer.“
mit Massenkundgebungen waren sie schon recht auf dem Weg, und vielleicht hätten sie sich auch, im Wissen, wie wichtig Symbole sind, des Kreuzes der Haken bemächtigt, aus ihrem Kreuz der Krucken ein Kreuz der Hacken gemacht … Wie hätte dann wohl das Kreuz der Krucken auf der Brust des Wilhelm Zehner ausgesehen? Nicht so, wie es Wilhelm Zehner stolz trägt, auf der Abbildung, mit der Bundesheerbauer ehrfürchtig seine Post illustriert, das in Österreich nicht verboten ist, das Kreuz der Haken aber wäre ebenso verboten, wie es heute verboten ist, denn in diesem Land wird recht gewußt, welche Symbole nicht zu verbieten sind —
„Kugeln, die man pfeifen hört, find nicht gefährlich und tun nicht weh“, hat irgend ein Soldat herausgefunden; aber es fft trotzdem kein übermäßiges Vergnügen, sie wie die Wespen um sich summen zu hören. Dazu kam, daß die braunen Halunken sich ihrer hindernden Burnusse entledigt hatten und dadurch rascher vorwärtskamen. Ihre anfäng liche Absicht, mich lebendig zu fangen, hatten sie, in Wut geraten, wohl längst aufgegeben und es entwickelte sich eine veritable Treibjagd. Mir war das Lachen ver gangen— es galt Leben oder Tod! Die Reiter, die mir vorher den geraden Weg abgeschnit ten hatten, ritten nun entlang dem Berghang, um mir neuerlich den Weg zu verlegen. Die Verfolger, ausgeruht und nicht erschöpft wie ich, kamen immer näher, trotzdem ich wie eine Gemse bergauf turnte, jedes Hindernis mit Todesverrachtung nehmend. Die Dornsträucher zerrissen mir das Gesicht, zerfetzten die Uniform. Die Feldflasche mußte ich wegwerfen, ein Henkel war gerissen. Und weiter ging es über Felsen, Gräben und kleine Schluchten. Ich griff nach einer Handgranate und schleuderte sie meinen Feinden entgegen. Ich gewann wieder einen kleinen Vorsprung— doch bald setzte die Verfolgung mit erhöhtem Eifer ein. Mein Bestreben war nur mehr darauf gerichtet, einen Platz zu finden, wo ich mein Leben so teuer als möglich verkaufen konnte. Ich stand am Rande einer großen, tiefen Schlucht, angefüllt mit dürrem Strauchwerk und Kakteen. Steil fielen die Ränder ab. Was nun? Da krachte wieder eine Salve der Verfolger. Einer plötz lichen Eingebung folgend, stieß ich einen wilden Schrei aus und hoch emporschnellend lieh ich mich den Steilhang hin untergleiten. Das Gestrüpp milderte den Fall und wohl Urg zerschunden, aber heil gelangte ich unten an. Unter hen dürren Stauden vorsichtig weiterkriechend, jeden Stein- Hhlag vermeidend, hastet? ich erst talab, dann langsam auf Ler gegenüberliegenden Seite hangaufwärts, bis ich am befehl, von seinen Vorgängern ein stolzes Erbe anzutreten. Wir können heute feststellen, daß er dieses Erbe nicht nur gewahrt und gepflegt, sondern in reichstem Maße aus gestaltet hat.
In diesem Sinne grüßen und danken wir heute unserem Staatssekretär General der Infanterie Wilhelm Zehner für die bisher vollbrachte Arbeit und beglückwünschen ihn zum heutigen Tage. Gott erhalte ihn noch lange auf diesem führenden und wichtigen Posten.
Die sogenannte automatische Texterkennung der Huldigung von General Petrus W. Z. in der „Salzburger Chronik“ vom 9. Juli 1937 unverändert wiederzugeben erscheint als einzige richtige Art, der missed information von Bundesheerbauer —
Kein Bild verdeutlicht mehr, gegen wen alles Streben eines Bundesheeres, eines jedweden Heeres, einer jedweden Armee, gleich welchen Landes, gerichtet ist, als dieses Bild der „Kameradschaft 13“, die es auf ihrer Website stolzprotzig für sich werbend präsentiert, dieses Bild eines ein ziviles Fahrzeug zertrümmernden Panzer — Vernichtung, Auslöschung der Zivilisation.
Um am verwichenen Samstag knapp vor 16 Uhr den Ring zu queren, mußte dafür etwa 2 Sekunden gewartet werden, um von der einen Ringseite auf die andere Ringseite wechseln zu können, denn am 12. April in ihrem Jahr ’25 verursachten Graue durch ihre Demonstration eine Wartezeit von 2 Sekunden knapp vor 16 … Die Grauen trommelten, als wären sie noch jung, lärmten, als wären sie wieder jung, aber junge Menschen, wirklich junge Menschen waren unter den Grauen dieser Demonstration nicht auszumachen, und eine Demonstration der Grauen ohne junge Menschen läßt erwarten, daß diese Demonstrationen der Grauen, die diesmal schon spärlich besucht, bald ihr Ende finden werden, keine nachfolgenden mehr finden werden.
Wie viele der Grauen werden, wenn sie sich vielleicht im nächsten Herbst wieder zu einer Demonstration zusammenfinden zu versuchen, dann noch dabei sein, noch dabei sein können, vielleicht schon im nächsten Herbst auf einen Rollator angewiesen, mit dem sie in der Küche von einem Schrank zum auf dem Tisch liegenden Telefon gelangen, um eine Lieferung von Hofer zu ordern, oder vielleicht schon palliativversorgt oder gar … So wäre es, wie es heutzutage gerne gesagt wird, authentischer, kündeten ihre Transparente den „Demxit“ an, den Austritt von Demonstrationen, so ohne ausreichend bis gar keinen jungen und jüngsten Nachwuchs … Realistischer wäre es diesmal schon gewesen, Transparente „Demxit“ zu halten,
Es ist nicht der Inhalt, der dazu raten läßt, jedes Interview von Peter Handke zu lesen, es ist nicht der Inhalt, der dazu raten läßt, kein Interview von Peter Handke im Fernsehen zu verpassen, es ist seine Art zu sprechen, er könnte in seinen Interviews auf die Fragen als Telefonbuch antworten, und es machte ergriffen, es brächte Ruhe und Frieden, es verlöre nichts an seiner bezaubernden Ausstrahlung. Und jedes Mal, wenn ein Interview mit Peter Handke zu Ende ist, mischt sich in die Trauer darüber, daß das Interview schon zu Ende ist, die Freude, doch bald wieder ein Interview mit Peter Handke lesen, sehen, im Radio hören zu dürfen, es ist der Trauer eingeschriebene Trost, die Trauer verscheuchende Hoffnung, doch bald wieder ein Interview mit Peter Handke zu lesen, im Fernsehen zu sehen, im Radio zu hören.
Und nun, nachdem das Interview in der Tageszeitung „Neue Zürcher Zeitung“ in der Ausgabe vom 8. April 2025 zu Ende gelesen ist, wieder Trauer und Freude und Hoffnung, und ein Gedanke, die Vorstellung, was wäre, wenn die Menschen in den Kneipen nicht mehr „ich bin sicher“ zu ihrem Hervorgebrachten sagten, sie müßten nicht wie Peter Handke in Haß gegen sich selbst ausbrechen, bloß darauf verzichten, „ich bin sicher“ zu sagen, stattdessen immer ein schlichtes Ich-bin-nicht-sicher voranstellen, es führte zwar zu keinem „ewigen Frieden“, den Peter Handke in einem seiner Telefonbuchselbstzitate für „möglich“ hält, aber ein Ich-bin-nicht-sicher zu allem Gesagten vorangestellt von jenen, die in „Kneipen“ hocken, mögen sich diese
oder wie auch immer nennen mögen, wäre friedensförderlich. Wie positiv könnte ein Ich-bin-mir-nicht-sicher ihr Handeln und das Handeln von allen beeinflußen, der „Weltzerstörung“ für eine Ewigkeit und drei Tage Einhalt gebieten.
und all die anderen Nummern, die Peter Handke nun auch wählt, von so vielen gewählt werden, und bei jeder dieser Nummern behaupten, es gäbe keinen Anschluß unter dieser Nummer,
„Soundtrack to a Coup d’Etat im Kino“ zu sehen, „Soundtrack to a Coup d’Etat“ im Fernsehen zu sehen, macht einen Unterschied, von 29 Minuten. Neunundzwanzig Minuten, die im Fernsehen nicht zu sehen sind, in der Ausstrahlung von „ARTE – Der öffentlich-rechtliche europäische Kulturkanal“.
dann ist die Paarung nicht zu zeigen, überzeugt wohl davon, daß das Kinopublikum kein Fernsehpublikum oder das Fernsehpublikum kein Kinopublikum … Aber, auch Siegfried Müller bringt es auf den Punkt:
Wenn I stayed in Leopoldville I often visited the Goethe Institute. I’ve attended piano concerts at the Goethe Institute. I’am not a man who just kills n******
„Der europäische Kulturkanal ARTE“ gibt als Filmlänge für „Soundtrack to a coup d’etat“ 131 Minuten an, vielleicht sind dem Fernsehpublikum nicht wie dem Kinopublikum 150 Minuten zumutbar. Die neunundzwanzig Minuten, die „ARTE“ dem Fernsehpublikum erläßt, lassen nicht allein Siegfried Müller hören und sehen, was „ARTE“ noch alles nicht hören und nicht sehen läßt, wurde nicht überprüft. „Mad“ Mike Hoare, patron des mercenaires, Boß vom Söldner Siegfried Müller, läßt „ARTE“ hören und sehen, aber dieser erzählt auch nicht von hochkulturellen Konzerten und trägt kein hakenkreuzlerisches eiseners Kreuz, sondern segelt auf irgendeinem Gewässer wie ein Tourist — das darf dem Fernsehpublikum nicht vorenthalten werden; freilich wurde dem Kinopublikum einst mit „Die Wildgänse kommen“ ein „Mad“ Mike Hoare, gespielt von Richard Burton, in einer ihn selbst gefallenden Darstellung vorgesetzt, aber wie anders hätte es auch sein können, war er, „Mad“, doch für diesen Film selbst ein Berater …
Nun sagt Dieter Hallervorden, „woke Menschen“ würden keine Satire verstehen. Aber das stimmt nicht. „Woke“ wie Hannes Amesbauer verstehen die hallervordenische Satire recht genau, wie seine Huldigungsschrift auf der Konzernplattform X vom 7. April in seinem Jahr ’25 belegt:
Didi Hallervorden ist ein toller Typ. Gut, dass er sich den dauerempörten Vertretern der Wokeness immer wieder mutig und klug entgegenstellt.
Das ist verzeihlich, Dieter Hallervorden wird diesen „Woken“ nicht kennen,
also den, um es in seiner gesinnungsgemäßen Sprache zu sagen, „Aufgewachten“, der,
Der britische Premierminister pilgerte 2x zu Trump und verhandelte mit ihm. Fazit: Nur 10% Zölle für britische Exporte nach USA. Die EU- Chefin van der Leyen „ überlegt“noch. Dafür zahlen EU-Exportländer 20% . Ich verstehe alle, die bei dieser Brüssel-Nichtpolitik grantig werden Wolfgang Rosam, 6. April 2025, Konzernplattform X
Ein Kinderlied, das Wolfgang Rosam vorträgt, mit dem aus einem Wort bestehenden Kehrreim Brüssel, damit es für alle leicht zu verstehen und auch für alle leicht zu merken ist, wer grantig macht: Brüssel —
Im Gegensatz zur „Brüssel-Nichtpolitik“ ist also im Umkehrschluß von Wolfgang Rosam das, was Donald Trump macht, Politik — Und auch das, was Seevögel, flügellose Fliegen, Pinguine und See-Elefanten auf den Inseln Heard und MacDonald machen, Politik, und was für eine Politik, die Politik der See-Elefantendie Politik schlechthin, ebenbürtig dem zurzeitigen amerikanischen Präsidenten, auf seiner Höhe und auf seiner Zeit, mehr, kann ohne Übertreibung gesagt werden, mehr noch als Politik, eine Superpolitik der See-Elefanten, denn sie mußten nicht einmal nach Amerika robben, mußten nicht einmal zweimal bäuchlings nach Washington pilgern, das Wolfgang Rosam dem britischen Premierminister unterstellt, um einen zehnprozentigen Zoll zu verhandeln, sie, die See-Elefanten als Delegierte der Pinguine, der Seevögel, der flügellosen Fliegen konnten auf MacDonald bleiben, um einen zehnprozentigen Zoll auszuhandeln, erfolgreich in dieser Verhandlung waren beide Seiten, ein Zoll in Höhe von zehn Prozent wird die Nicht-Exporte der See-Elefanten in die Vereinigten Staaten nicht schmälern, und die Produkte, die die See-Elefanten in die Vereinigten Staaten von Amerika nicht liefern, werden für die Menschen in den Vereinigten Staaten nicht teurer werden, so erfolgreich verhandelte ihr —
Als einen Mißerfolg ihrer Verhandlungen werten die See-Elefanten es nicht, daß es ihnen nicht gelungen ist, den Zoll in Höhe von fünfundzwanzig Prozent auf luxuriöse Produkte ihrer Nicht-Industrie ebenfalls auf zehn Prozent hinunterzudrücken, denn, so meinen sie, wer sich Luxus leisten kann, läßt sich nicht durch eine zusätzliche Steuer in Form von einem fünfundzwanzigprozentigen Zoll schrecken — werch ein Illtum.
The upshot of Wolfgang Rosam: mac politics great …
Weit über ein Jahr später, Bonobosforscher arbeiten eben gründlich, stellt Dr. Markus Krall zwei Fragen, am 4. April in seinem Jahr ’25, zwei Fragen, wobei es gereicht hätte, nur die erste Frage zu stellen: „1. Frage: Stimmt das?“ Da diese mit einem eindeutigen Nein beantwortet seine zweite Frage vollkommen überflüssig macht.
Wie ein Bonobosforscher folgern kann, folgert Dr. Markus Krall:
Wenn ich darauf hinweisen würde, dass derartige Vergleiche und speziell dieser ein Mittel der Nazis waren, um andere aus rassistischen oder politischen Gründen zu entmenschlichen, bin ich dann der Verharmlosung des Nazi-Regimes zu beschuldigen oder er?
Vor weit über einem Jahr, nämlich am 2. Februar 2024, wurde Alice Weidel von Kira Kramer über das Märchen aufgeklärt, die, deren Spezialforschungsgebiet nicht bekannt ist, und weit über ein Jahr später wird Dr. Markus Krall es wohl immer noch nicht verwunden haben, daß einer Forschungskameradin von ihm – einer recht speziellen Forschung wird wohl auch sie nachgehen – „Nachhilfe“ erteilt werden mußte …
Wie will die AfD bewahren, was sie überhaupt nicht kennt? Da die Partei sich regelmäßig als letzte Hüterin der deutschen Kultur aufspielt, möchte man doch meinen, ihre Politiker wären einigermaßen bewandert in der deutschen Märchen- und Sagenwelt. Alice Weidel, Bundesvorsitzende der AfD, belehrte die Zuhörer mit ihrem Beitrag zur Generaldebatte im Bundestag am Mittwoch eines Besseren.Vorausgegangen war Weidels Selbstentlarvung eine Ansprache des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue, bei der er alle Demokraten dazu aufgerufen hatte, gegen Extremismus Position zu beziehen. Dabei fiel der Satz: „Wir lassen uns dieses Land nicht von extremistischen Rattenfängern kaputtmachen.“ Das wiederum veranlasste Weidel zu der Einlassung, der Bundespräsident habe die AfD-Wähler Ratten genannt. Da braucht wohl jemand Nachhilfe in Märchenkunde.
Ebenso forsch wie Alice Weidel in Deutschland reagierte in Österreich bereits vor über vier Jahren Christian Hafenecker mit dessen gesinnungseigenem Forschungsgebiet, als ein Journalist und eine Journalistin sich zum „Rattenfang“ äußerten, dieses Märchen bemühten …
Seltsam daran ist, wie hartnäckig daran von allen festgehalten wird, daß es ein „Rattenfänger“ … Dabei heißt das Märchen doch „Die Kinder von Hameln“ —
Wenn aus diesem Märchen etwas zu lernen ist, wie es so schön immer heißt, aus der Geschichte lernen, dann dies, die Menschen wollen stets besonders schlau sein, jene, die sie von einer Plage, unter der sie meinen zu leiden, befreien, um ihren vereinbarten Lohn betrügen, und am Ende betrügen sie sich stets selbst, ganz wie jene Menschen auch heute, die meinen, besonders schlau zu sein, wenn sie wählen: die austrian folk seducer with their pipes —
NS Die Kinder „seien“, heißt es im Märchen, „hinweg nach dem Lande Siebenbürgen geführt worden […]
Deutsche Regierung fordert Verhaftung und Internierung von Juden in Ungarn. Klingt wie 1944, ist aber 2025. Julian Reichelt, 3. April in seinem ’25 auf der Konzernplattform X
Atemberaubende Anti-Israel-Propaganda auf @oe1 mit Renata Schmidtkunz, garniert mit absurden Verschwörungstheorien. Auch der glühende Antisemit Karl Marx kommt zu Wort. Kann man alles machen. Aber warum müssen alle Haushalte für so etwas bezahlen?? Franz Schellhorn, 4. April in seinem ’25 auf der Konzernplattform X
Die Grünen hätten den Juden verhaften lassen. Kein Erbarmen! Julian Reichelt, 4. April in seinem ’25 auf der Konzernplattform X
Wie je gewichtig das ist, was Franz Schellhorn je zu sagen hat, ist nie klarer noch zu erkennen gewesen, als in dem was Julian Reichelt von sich gibt, zu dem vitello, das sich wohl selbst auch als ein vitello d’oro sieht, um es anbetend zu tanzen ist. Er, Julian Reichelt, weiß nicht einmal den Namen dieses einen einzigen Menschen, gegen den es einen Haftbefehl gibt. Seinen Namen aber kennt Claudia Plakolm, „Bundesministerin ohne Portefeuille“, deren Aussagekraft der von Julian Reichelt ebenbürtig ist, wenn sie in bezug auf den Haftbefehl gegen diesen einen Menschen von einem „Affront für Österreich“ … Und wenn eines Tages, und dieser Tag kann und wird wohl kommen, die Anklage, das anhängige Gerichtsverfahren wegen „Bestechung, Betrug und Untreue“ in Israel selbst in eine Verurteilung mündet, Benjamin Netanjahu in Haft genommen werden wird, für Jahre in das Gefängnis muß, was wird dann Julian Reichelt schreiben, vielleicht: Das israelische Gericht hat den Juden verhaften lassen. Kein Erbarmen? Verhaftung und Internierung von Juden in Israel? Klingt wie 1944, ist aber?
Und ist zu Franz Schellhorn selbst noch etwas zu schreiben, kann zu ihm noch etwas hinzugefügt werden, das über das hinausgeht, was hier zu Julian Reichelt und Claudia Plakolm —
Damit kein Mensch etwas Falsches weitererzählen kann, also daß Karl Marx noch leben würde, denn Karl Marx ist seit 142 Jahren tot, und dennoch schreibt Franz Schellhorn, in dieser Sendung käme auch Karl Marx zu Wort. In dieser Sendung aber sind tatsächlich nur Pankaj Mishra und Renata Schmidtkunz „im Gespräch“ …
Es gibt ein vitello, das nun recht „goldenen Zeitalter“ wiederkäut, und sich selbst wohl als oltre il vitello und zugleich als vitello d’oro sieht, um es alle vitelloni anbetend zu tanzen haben,
und doch fällt zu ihnen bloß ein Film von Federico Fellini ein: „I Vitelloni“, der von den „Männern“ erzählt, die aus dem Kleinbürgerlichen nicht herauskommen — „Kälber“ im Müßiggang auf der umzäunten Wiese, das oltre il vitello d’oro kann sich selbst wohl nur durch die englische Übersetzung Supercalf oder durch die deutsche Übersetzung Überkalb schmeicheln, und die vitelloni domestici tun ihm, dem vitello, auch darin nach …
Das Drehbuch ist nicht von ihnen geschrieben, wer könnte das je auch annehmen, allein schon das oben Zitierte spricht dagegen, das je annehmen zu können, vitelloni können menschgemäß nicht schreiben, sie folgen bloß austrians …
„Nach ihren Verhandlungen“ mit ihrem ungarischen Amtsministranten sagt Claudia Plakolm, berichtet am 2. April 2025 die „Budapester Zeitung“:
Zum mehrtägigen Ungarnbesuch des Ministerpräsidenten Israels, Benjamin Netanjahu, stellte Plakolm klar, für Österreich sei der Haftbefehl, den das ICC gegen Netanjahu erlassen habe, ein Affront.
Wäre sie, Claudia Plakolm, ein Mann, hätte das beispielsweise ein früherer Bundesminister für Auswärtiges gesagt, daß der „Haftbefehl“ für Netanjahu „ein Affront für Österreich“ sei, es wäre dazu sofort eingefallen: herzig.
Bóka informierte die Bundesministerin ohne Portefeuille über die Volksbefragung auf Anregung der Orbán-[…] Plakolm bezeichnete Ungarn und Österreich als gemeinsamen Kultur- und Lebensraum, Nachbarn, die nicht nur enge wirtschaftliche Beziehungen miteinander teilten, sondern eine tiefe Freundschaft verbinde […]
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