Besprechungen mit Tagesordnung und anschließend an die Kasse

„Armin Wolf: Ich begrüße Philipp Hochmair jetzt im Wiener Burgtheater. Guten Abend. Herr Hochmair, der Reinhard Heydrich, der Chefplaner des Holocaust, den Sie im Film zeigen, ist kein polterndes Nazimonster, sondern ein höflicher, kultiviert auftretender ruhiger Mann. Wie sehr ist das der reale Heydrich?“

Das fragt am 24. Jänner 2022 Armin Wolf in der Nachrichtensendung des österreichischen Rundfunks —

Am 21. Jänner 2022 spielt der kultivierte Radiosender dieser öffentlichen-rechtlichen Anstalt in Österreich „Tomorrow belongs to me“, am Morgen nach der Nacht des Tages 20. Jänner, an dem die „Wannseekonferenz“ stattfand, ist für den kultivierten österreichischen Radiosender the anthem „ein kleiner musikalischer Gustohappen“, der für die „polternde[n] Nazimonster“, wie Armin Wolf sich diese vorstellt und, dabei einem kultivierten Weltbild des Guten verpflichtet, sie so sehr weiter so dargestellt zu sehen sich wünscht, vor achtzig Jahren noch kein Festgesang ist, weil es diesen Choral vor achtzig Jahren noch nicht gab, aber der „kleine musikalische Gustohappen“ ist den Wiedergängerinnen der „Nazimonster“, der „kleine musikalische Gustohappen“ ist den das Erbe der „Nazimonster“ Angetretenen ein Lobgesang, eine Hymne.

„Philipp Hochmair: Es war unser Versuch, einen heutigen Zugang zu diesem finsteren Thema zu schaffen und einen Kontakt zu heute herzustellen. Wir haben den 80. Jahrestag der Wannseekonferenz am 20. Januar dieses Jahres gehabt. Und dieser Film soll einen Impuls geben über diesen Event, diesen schrecklichen Event nachzudenken. Wir haben versucht, einen heutigen Ton zu finden, also wir haben so sehr den sogenannten Nazisprech im Ohr, die polternden, lauten Nazis, aber vielleicht ist diese Konferenz auch so abgelaufen, daß die Leute auch wirklich ganz ruhig diese Abläufe auch so besprochen haben.
[…]
Es geht wirklich um diese Konferenz, die Kräfte, die da gewirkt haben, und es ist vielleicht wirklich mit einer heutigen Vorstandssitzung, einem großen Konzern vergleichbar.“

Wie anders hätte diese Konferenz auch ablaufen sollen? Sie traten nicht in einer Turnhalle auf, etwa in Ried, ihr Auftrag war nicht, polternd durch die Gassen zu marschieren

Ihr Auftrag war, eine Tagesordnung abzuarbeiten. Im Auftrag von Hermann Göring, einem kultivierten Kunsteinsammler. Auch nicht so kultivierte und gebildete Menschen machen sich die Kultur von Besprechungen zu eigen, benehmen sich kultiviert, höflich, ruhig. Das Maß für solche Konferenzen waren wohl damals schon die Besprechungen mit Tagesordnung der Herren – und waren es nur Herren – der Konzerne, wie jene Besprechung mit Tagesordnung auch an einem 20., am 20. Februar 1933, an der Hermann Göring und sein österreichischer Führer — wie gelesen werden kann in „Die Tagesordnung“ …

„Unterwürfig öffnete man ihnen den Wagenschlag, sie schälten sich aus ihren dicken schwarzen Limousinen und passierten nacheinander die schweren Sandsteinsäulen. Sie waren vierundzwanzig bei den toten Bäumen am Ufer, vierundzwanzig schwarze, braune oder cognacfarbene Übderzieher, vierundzwanzig mit Wolle gepolsterte Schulterpaare, vierundzwanzig Dreiteiler, und die gleiche Anzahl breitgesäumter Bundfaltenhosen. Die Schatten stießen in das große Vestibül des Reichstagspräsidentenpalais vor; doch bald sollte es keine Reichstagsversammlung mehr geben, keinen Präsidenten, und in ein paar Jahren sogar keinen Reichstag mehr, nur noch einen Haufen schwelender Trümmer. Einstweilen werden vierundzwanzig Filzhüte vom Kopf gezogen und vierundzwanzig kahle Schädel oder weiße Haarkränze entblößt. Würdevoll reicht man einander die Hand, bevor man auf die Bühne steigt. Die ehrwürdigen Patrizier stehen dort im großen Vestibül; sie wechseln ein paar scherzhafte, respektable Worte; man könnte meinen, dem etwas steifen Vorgeplänkel einer Gartenparty beizuwohnen.
[…]
Um den Tisch versammelt sind außer ihm [Wilhlem von Opel] Gustav Krupp, Albert Vögler, Günther Quandt, Friedrich Flick, Ernst Tengelmann, Fritz Springorum, August Rosterg, Ernst Brandi, Karl Büren, Günther Heubel, Georg von Schnitzler, Hugo Stinnes Jr. Eduard Schulte, Ludwig von Winterfeld, Wolf-Dietrich von Witzleben, Wolfgang Reuter, August Diehn, Erich Fickler, Hans von Lowenstein zu Loewenstein, Ludweig Grauert, Kurt Schmitt, August von Finck und Doktor Stein. Wir sind im Nirwana der Industrie und Finanz. Bisher sind alle still und manierlich […] Mit solchen Treffen kennt man sich aus, alle sitzen in Verwaltungs- oder Aufsichtsräten, alle gehören irgendeinem Arbeitgeberverband an. Ganz zu schweigen von den trostlosen Familientreffen dieses knochentrockenen, öden Patriacharts.
[…]
Endlich betritt der Reichstagspräsident den Raum: Hermann Göring. Und das – es überrascht nicht im Geringsten – ist im Grunde ein ganz banales Ereignis, Routine. Im Geschäftsleben sind Partisanenkämpfe nicht der Rede wert. Politiker und Industrielle sind gewohnt, miteinander umzugehen. Göring macht seine Hausherrenrunde, hat für jeden ein persönliches Wort und schüttelt wohlmeinend sämtliche Hände.
[…]
Diejenigen, die ihm noch noch nie begegnet sind, harren neugierig auf seinen Anblick. Hitler lächelt, wirkt entspannt, überhaupt nicht wie man es sich vorstellt, leutselig, ja geradezu liebenswürdig, sehr viel liebenswürdiger als gedacht. er hat für jeden ein Wort des Dankes […] Sie hören zu. Die wesentliche Aussage lässt sich wie folgt zusammenfassen: Es gelte, mit einem schwachen Regime Schluss zu machen, die kommunistische Bedrohung abzuwehren, die Gewerkschaften abzuschaffen und jedem Chef zu erlauben, in seinem Unternehmen ein Führer zu sein. Die Rede dauert eine halbe Stunde. Als Hitler fertig ist, steht Gustav auf, tritt einen Schritt vor und dankt ihm im Namen aller anwesenden Gäste, endlich die politische Situation geklärt zu haben. Der Kanzler dreht noch eine kurze Runde und bricht wieder auf. Man beglückwünscht ihn, zeigt sich zuvorkommend. Die alten Industriellen wirken erleichtert. Sobald er gegangen ist, ergreift Göring das Wort, wiederholt nachdrücklich ein paar Ideen und kommt erneut auf die Wahlen vom 5. März zu sprechen. Es sei eine einmalige Gelegenheit, der bisherigen Sackgasse zu entkommen. Doch um einem Wahlkampf zu führen, brauche man Geld; und der Wahlkampf rücke näher. In diesem Augenblick erhebt sich Hjalmar Schacht, lächelt in die Versammlung und ruft: „Und nun, meine Herren, an die Kasse!“

Seine zugegebenermaßen etwas zackige Aufforderung ist für diese Männer nichts sonderlich Neues; sie sind mit Bestechungs- und Schmiergeldern bestens vertraut. Im Budget großer Unternehmen ist die Korruption ein unumgänglicher Posten mit unterschiedlichen Namen: Lobbying, Gratifikation, Parteienfinanzierung. Die Mehrheit der Gäste zahlt umgehend etliche hunderttausend Reichsmark. Gustav Krupp spendet eine Million, Georg von Schnitzler vierhunderttausend, und so kommt ein hübsches Sümmchen zusammen. Dieses Treffen vom 20. Februar 1933, in dem man einen einmaligen Moment der Arbeitgebergeschichte sehen könnte, ein unerhörtes Zugeständnis an die Nazis, ist für die Krupps, die Opels und die Siemens nicht mehr als eine alltägliche Episode des Geschäftslebens, ein banales Fundraising.“

So höflich, so kultiviert, so ruhig laufen Besprechungen mit Tagesordnung eben ab, ob in 1933, ob in 1942, ob … eine alltägliche und banale Episode im Leben von Menschen, die an Konferenzen mit Tagesordnung Abschaffung der Demokratie oder Fundraising oder Endlösung oder … teilnehmen.

„Armin Wolf: Wie sehr haben sie sich mit der realen Figur Heydrich beschäftigt? Philipp Hochmair: Sehr, sehr viel, aber […]“

Reinhard Heydrich, vom Österreicher gepriesener „Blutzeuge“, kultivierter Violinist und Träger von Spitznamen: „Henker“ und „Ziege“, dem Philipp Hochmair eine allzu männliche Stimme leiht, die so gar nicht zu „Ziege“ passen will, auf die Heydrich wegen seiner Fistelstimme getauft, wegen der er gehänselt …

Von Reinhard Heydrich gibt es das – nicht in dieser Besprechung mit Tagesordnung gesagte – Bekenntnis: „Als Nationalsozialist bin ich Zionist.“ Wie beruhigend, daß Österreich ein Land ist, in dem sich auch die Bundesregierung, in dem die Regierung an der Spitze gegen den Zionismus

Reinhard Heydrich besaß auf Fehmarn ein Sommerhaus. Zum Richtfest zur Sonnwendfeier kam 1935 auch Heinrich Himmler … Oberhalb der Eingangstür des Sommerhauses von der Familie Heydrich eine Rune, Runen, die auch Jahrzehnte später noch einen rechten Reiz vor allem auf die Mannen ausüben, zu Taten auch auf Inseln …

Nicht einmal fünf Monate nach dieser Konferenz mit Tagesordnung ist Reinhard Heydrich tot. Und was zu sagen ist, hat Thomas Mann in einer Radioansprache gesagt, nicht als Nachruf auf Heydrich, sondern gegen den Totenkult, den die Nazissen mit Himmler und seinem Österreicher an der Spitze mit dem Heydrich im Sarg

„Seit dem gewaltsamen Tode des Heydrich, dem natürlichsten Tode also, den ein Bluthund wie er sterben kann, wütet überall der Terror krankhaft-hemmungsloser als je. Es ist absurd und lässt wieder einmal den Ekel hochsteigen vor der Mischung aus Brutalität und kreischender Wehleidigkeit, die von jeher für das Nazitum kennzeichnend war […] Wohin dieser Mordknecht kam, floss das Blut in Strömen. Überall, auch in Deutschland, hieß er recht und schlecht ‚der Henker’ […] Nun also, er ist ermordet worden. Und wie nehmen die Nazis das auf? Sie stellen sich an, als sei die unfasslichste Missetat geschehen, der Menschheit Höchstes angetastet, die Krone, das Palladium entwendet […] Zu Hause wird ihm ein pomphaftes Staatsbegräbnis verordnet, und ein anderer Metzgermeister sagt ihm am Grabe nach, er sei eine reine Seele und ein Mensch von hohem Humanitätsgefühl gewesen.“

Es ist nachvollziehbar, daß in dieser Zeit der nationalsozialistischen Gewaltorgien Thomas Mann im „gewaltsamen Tod“ den „natürlichsten Tod“ für Heydrich sieht. Doch. An ihrem Morden soll kein Beispiel genommen werden. Das ist ihre Tat gemäß ihrer Blutdurstgesinnung, ihre Tat, die dann ihre einzige anständige Tat ist, wenn sie Selbstmord begehen. Wie es ein bis in das Heute hinein in Österreich verehrter Versemann als anständige Tat gesetzt hat.

Und auch jener

„Von allen, die so reden, hat keiner zugesehen, keiner hat es durchgestanden. Von Euch werden die meisten wissen, was es heißt, wenn 100 Leichen beisammen liegen, wenn 500 daliegen oder wenn 1000 daliegen. Dies durchgehalten zu haben, und dabei – abgesehen von menschlichen Ausnahmeschwächen – anständig geblieben zu sein, das hat uns hart gemacht und ist ein niemals geschriebenes und niemals zu schreibendes Ruhmesblatt unserer Geschichte.“

Mann, der in Posen von der Anständigkeit redete, am 4. Oktober 1943, beging diese seine einzige anständige Tat: Selbstmord. Diese seine einzige anständige Tat beging er wenige Wochen nach der ebenfalls einzigen anständigen Tat des Selbstmords seines Österreichers, der ihm Führer war.

Dann übernimmt die Funktionen von Heydrich ein Mann aus Ried, Österreich

„Armin Wolf: Das waren überhaupt relativ junge Männer, es waren viele Akademiker, es waren Bürokraten aus Ministerien. Heute erscheint uns unbegreiflich, daß man so, wie man es im Film sieht, über den geplanten Massenmord an elf Millionen Menschen sprechen kann, und keiner sagt in diesen neunzig Minuten auch nur einmal: seid ihr denn alle verrückt geworden.“

Unbegreiflich daran, es heute noch unbegreiflich finden zu können. Nahezu rührend, wie Armin Wolf dies unbegreiflich finden kann, daß keiner widerspricht, keiner sagt, seid ihr denn alle verrückt … Wie hätte das auch passieren können, wer hätte es denn wagen können, in dieser Konferenz sich von einer Sekunde auf die andere vom nationalsozialistischen Paulus zum Saulus zu wandeln? Es sind Männer und eine Protokollantin vereint in ein und derselben Blutdurstgesinnung. Wer von diesen Männern hätte das tun sollen? Wilhelm Stuckart? Sein Rassegesetzverfassungskamerad Globke nimmt an dieser Konferenz nicht teil. Und mit dem Rassegesinnungskameraden von Stuckart stellt sich tatsächlich die Frage nach der Unbegreiflichkeit. Wie kann Globke nach der Shoah eine der höchsten österreichischen Auszeichnungen bekommen, wie kann erst in 2018, dann wieder 2020 und dann wieder 2021 die Forderung nach einer Aberkennung dieser österreichischen Auszeichnung …

Sind denn alle in Österreich nach 1945 verrückt geworden? Nein. Sie sind gemäß ihrer weltanschaulichen Orientierung normal geblieben, wie die Männer und die Protokollantin dieser Konferenz gemäß ihrer Gesinnung des Blutdurstes ihre Normalität leben.

Darüber hinaus kommen diese Männer mit ihrer Protokollantin zusammen, um eine Tagesordnung abzuarbeiten, die ihnen nur eines vermittelte, sich einer Aufgabe zu stellen, die gemäß ihrer Gesinnung für sie eine vollkommen normale Aufgabe ist, wie sie Hermann Göring ihnen gewissenserleichternd formuliert: ihm „in Bälde einen Gesamtentwurf über die organisatorischen, sachlichen und materiellen Vorausmaßnahmen zur Durchführung der angestrebten Endlösung der Judenfrage“ vorzulegen. Und es hätte alles anders kommen können, das deutsche reich hätte schon viel früher, als es tatsächlich zusammenbrach, zusammenbrechen können, mehr, müssen, dann wäre dieser „Gesamtentwurf“ dieser Konferenz nichts gewesen, nur vergilbtes und vergessenes Papier einer vergessenen Konferenz, die dann belanglos, bedeutungslos, verschwendete neunzig Minuten für einen Entwurf, der nicht Tat wurde. Diese Konferenz aber bekam Bedeutung, weil der „Gesamtentwurf“ tatsächlich Tat wurde …

Umso unbegreiflicher, daß der nach diesem „Gesamtentwurf“ geschehene forciert extensive industrielle Massenmord 1956 Globke das „Große Goldene Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich …

Neunzig Minuten dauert diese Konferenz am Wannsee, die erst nach 1945 zu einer Konferenz geadelt wird – Konferenz: uneingestandene, unbewußte Bewunderung für eine Zusammenkunft von Männern mit Protokollantin und sie Bedienenden, die sich, so ist die Einladung formuliert, einfach treffen zu einer

„Besprechung mit anschließendem Frühstück
zum 20. Januar 1942 um 12.00 Uhr
Berlin, Am Großen Wannsee 56-58″.

Besprechungen mit Tagesordnung laufen nicht nur so höflich, so kultiviert, so ruhig ab, sie ähneln einander auch in ihrer Dauer. Neunzig Minuten soll aber Hitler in der Besprechung am 20. Februar allein für sich und seine Ausführungen in Anspruch genommen haben. Dann geht es gleich zur „Kasse“. Schacht hat es wohl vergessen, in die Einladung die Aufforderung zum Kassengang zu schreiben, deshalb muß er es in der Besprechung sagen, die Einladung hätte sonst wohl gelautet:

Besprechung mit anschließender Kasse
zum 20. Februar 1933 …

Irgendwann in diesem Interview kann es nicht ausbleiben, daß Armin Wolf … „Hannah Arendt hat über Adolf Eichmann, der ja eine zentrale Figur bei dieser Konferenz war, die berühmte Formulierung von der Banalität des Bösen geprägt. Gilt das auch für Heydrich, für die anderen? Philipp Hochmair: Würde ich schon sagen, also Heydrich war kein Genie […]“

„Banalität des Bösen“ – Bildungsfolkore. Es fielen viele Varianten zu dieser Formulierung ein, wenn das „Böse“ für das Menschgemäße würde verwendet werden wollen, und es wären alles Paraphrasen, deren Zentrum Kultiviertheit

Manchen fiele dazu wohl sofort ein, so eine Formulierung wie: Das kultivierte Böse. Anderen vielleicht: Das Böse der Kultiviertheit. Es kann kein Mensch daran gehindert werden, sich an solchen Formulierungen zu versuchen, eine Zustimmung können sie nicht erwarten.

Zur Kultiviertheit fällt sofort das Burgtheater ein, nicht weil Philipp Hochmair im Burgtheater das Interview gibt, sondern weil es u. v. a. m. ein Ort kultivierter Schauspielerinnen …

Auch die Staatsoper, ein Palais der Kultiviertheit, wie die Volksoper … die Säle der Bälle … Der Film „Besprechung mit anschließender Kasse“, nein, der Film „Besprechung mit anschließendem Frühstück“, nein, der Film „Wannseekonferenz“ wurde vor dieser Nachrichtensendung am 24. Jänner 2022 gezeigt, und in dieser Besprechung wird auch über RigaRiga, so weit von Österreich, und doch so nah zur Gegenwart

Der morgige Tag ist ein Tag nach dem 26. Jänner, der wieder so ein Tag der Tage in Österreich, die Sondertage des Erinnerns …

NS Wird in Österreich der Wannsee einmal ein Thema, dann aus gesinnungsgemäßer Sorge um den Wannsee, genauer, um das Strandbad am Wannsee. Gesinnungsgemäße in Österreich es als ihre Pflicht empfinden, auch in der Ferne ein „Kultur-Problem“ zu ersehen. Die Antwort aus Berlin wird sie gesinnungsgemäß nicht beruhigt haben.