Fünf auf die gemachte identitärschwarze Regierung

Ich weiß nicht, was die nächsten fünf Jahre bringen werden. Wir werden weiter an einer evolutionären, organischen Veränderung arbeiten: eine metapolitische Wende, die Remigration möglich macht.

Eine der Strippen schreibt das am 27. Jänner in ihrem Jahr ’25 auf der Konzernplattform X.

Sie hätte sich gesinnungsgemäß dafür kein rechteres Datum aussuchen können, für identitäre Drohungen und wieder vorbauende identitäre Schuldabwehr

[…] seit zwölf Jahren […] in den Katakomben […]

Am 27. Jänner von „zwölf Jahren“ zu sprechen, wie erinnert das daran, und vielleicht ist es auch der Strippe unbewußt bewußts, solch eine „Wende“ erweist sich stets als das Desaster rechthin, wird immer nur zum Fiasko, solche Wenden enden stets in der Katastrophe, im Untergang …

Mit den „Katakomben“ gibt die Strippe, ungewollt wohl, die Zeit preis, in der sie und ihre Strippen unterihrem Strippenzieher leben — im 3. Jahrhundert, in den Katakomben an der Via Salaria, und verstehen, meinen sie sich doch in der Via Salario, seit zwölf Jahren nicht, wo denn ihr Lohn geblieben, für alle ihre Wühlerei, ein wenig Resignation scheint dabei zu sein, wenn die Strippe eingesteht, sie wisse nicht, was die fünf Jahre bringen werden; sie wühlen und wühlen in ihren Katakomben, wühlen sich vor zur Via Appia Antica, wühlen sich im Kreis wieder zur Via Salaria, aber zur Via Salario kommen sie nicht, in der sie meinen vom Censor mit ausgestreckten Händen erwartet zu werden, und mit lohnhungrigen Hälsen strecken sie ihm ihre Arme entgegen, aber mit ausgestreckten Händen kann nichts gehalten werden, ausgestreckte Hände sind leer …

[…] unsere ausgestreckten Hände […]

Ich weiß nicht, was die nächsten fünf Jahre bringen werden. […] Sollten sich die Ereignisse überschlagen und das scheitern, stelle ich hier schon mal klar: Die Schuld daran […] die Zensoren […] in ihrem Machtrausch […] schuld an Radikalisierung […] wehe, den Zensoren sollten Sie einmal die Früchte […] sie selbst gesät haben.

Ausgestreckte Hände sind leer, ausgestreckte Hände hoffen selbst zu empfangen, gieren selbst nach Lohn, und solange die ausgestrecken Hände leer, dienen die ausgestreckte Hände bis zum Empfang zum Ablenken dazu, zu unterstreichen, wie es ihr Censor schon tut, in seinem gesinnungsgemäßen Gleichheitssinn die

versprochenen fünf guten Jahre allen zu verschieben, und wenn die fünf Jahre, die nicht guten, einmal vorbei sein werden, werden diese als

die identitärschwarzen Jahre erinnert werden, und die Strippen werden dann, nach bald 18 Jahren, immer noch nicht in der Via Salario zum Anstellen um die Lohntüte herausgekommen sein,

und sie werden dabei nicht einmal den Trost haben, mit dem sich einer weit nach dem dritten Jahrhundert tröstete: „wenigstens 12 Jahre anständig gelebt“,

also gut, mit vollen Taschen, in Saus und Braus, von „anständig geblieben“ in den zwölf Jahren sagte er nichts,

das meinte einer seiner patriotischen Kameraden, „anständig geblieben zu sein“

in den zwölf Jahren, in denen er auch „anständig gelebt“

27. Jänner

An diesem 27. Jänner werden wohl recht viele das magnetische Gedicht still für sich und viele gar nicht so still aufsagen und

gedenken, daß er es in diesem Jänner ’25

nicht nur für sich, sondern für sie geschrieben und veröffentlicht hat, ihnen früh genug, um für die Verbreitung es parat zu haben, wie dankbar werden sie ihm dafür sein, und riefe er sie in sein Studio, sie eilten zu ihm, gleich, wo sonst sie eingeladen wären,

und sie versicherten ihm, wie gerne sie doch bei ihm seien, wie gesinnungsgeboren sie sich bei ihm fühlten …

Sie wissen sich ehrlich einig mit ihm, nicht nur, wenn ihm lyrisch zumute, sondern auch wenn er Begriffe zurechtrichtet, er weiß, wann von „industriellem Ausmaß“ recht zu sprechen ist und wann nicht —

eine, die, wenn er es je noch bräuchte, sozusagen für einen letzten Schliff, ihm ehrberatend zur Seite sitzen hätte können, ist auch ihm, er würde vielleicht treutrauernd sagen, zu früh gegangen, heim ins Reich zu ihrem Herrn …

Haider Jörg heimgeholt ins Reich der gehobenen Schichten Hochkarätigen

„Gailtal“ berichtet am 24. Jänner 2025, es werde ein „1. Jörg-Haider-Symposium am 25. Januar 2025 auf Schloss Albeck“ — wo sonst als auf einem Schloß,

so nah wie diese „gehobene Schicht“ allen im Land Lebenden sind.

Und das Buch dazu, wo sonst könnte es veröffentlicht werden, als im stockerischen Reich, in dem schon recht viele aus der „gehobenen Schicht“ veröffentlicht wurden.

Nun ist also auch Haider Jörg in dieses Reich heimgekehrt. In dem sich wieder erfüllen soll, was seinem leader unentwegt sehnlichst herbeizuschreiben

seine Ehr‘ und Treu‘ vorschreibt,

daß Deutschland jeden Tag wieder etwas deutscher wird – und Österreich genauso.“

Anlässlich des 75. Geburtstags des verstorbenen Kärntner Landeshauptmanns wird das Symposium hochkarätige Redner und Experten versammeln […]

Auf Schlössern, auf Ritterguten, in Palästen können, sie hätten es nicht wieder dermaßen betonen müssen, gesinnungsgemäß nur Hochkarätige geladen werden

Die Hochkarätigsten aus der gehobenen Schicht also wieder in einem Schloß — ja, von Schloß zu Schloß ziehen die Hochkarätigsten aus der gehobenen SchichtUnd einer unter den Hochkarätigsten wird an diesem 25. Jänner ’25 sein Glück gar nicht fassen können, einer, der bisher nur es in eine Anstalt schaffte, nun aufgenommen in die gehobene Schicht, erstmals auf einem Schloß, geadelt von den Hochkarätigsten zu einem Hochkarätigen, aufgenommen in die gehobene Schicht in das Schloßalltagsleben …

Ob die Anstalt schon überlegt, um den nun Geadelten halten zu können, in ein Schloß zu übersiedeln?

„Aus Ehr“

Es ist in diesen Tagen in Österreich viel von Ehrlichkeit, also sie predigen recht viel Ehrlichkeit, und wer so recht von Ehrlichkeit zu beten hat, die, das ist eine alte Binse, haben die Ehrlichkeit nicht, es wird in diesen Tagen von den mountain people die Ehrlichkeit gar recht beschworen, und weshalb sie nun aus der Ehrlichkeit ihr Banner schnitten, ist, weil

Ehrlichkeit eben mit Ehr beginnt, und mit der Ehr meinen sie es ehrlich, tiefer noch, mit der Ehr meinen sie es todernst.

Und sie haben, so vernarrt seit alten Tagen sind sie in ihre Ehr, ihr ihre Treueformel geschrieben, die sie nun wieder recht verbreiten:

Aus Ehr wird E und aus E wird —

E ist E und mit E geht stets alles in die Binsen.

„Eiserner Vorhang“

Am Spielplan muss die Wiener Staatsoper für dieses Jahr ’25 nichts ändern, es wird schon alles gespielt, was einer identitär geführten Bundesregierung in Österreich gefallen, einer identitär geführten Bundesregierung in Österreich schmeicheln kann.

Was ab dem Herbst ’25 ansteht, in der Staatsoper Wien, ist die Gestaltung des „Eisernen Vorhangs“, ist doch »Bauchhöhle überfliegt Staumauer« von Pipilotti Rist nur mehr bis Ende Juni 2025 in der Wiener Staatsoper —

Und was für ein „Großbild wird ab Herbst ’25 „mit Magneten auf der Brandschutzwand fixiert“ werden? Eines, das der identitär geführten Bundesregierung gefällt? Und gesinnungsgemäß auch dem Präsidenten des Parlaments, der sich „als erste Amtshandlung anschauen will“, die Kunst, im Parlament, gefällt?

Menschgemäß nicht, so eilfertig einer nun zu machenden Regierung und einem bereits gemachten Präsidenten ist die Kunst nicht, und es gibt schließlich eine Jury, die das Werk für die Brandschutzwand auswählt. Aber eine Auswahl kann stets begründet werden. Jedwede Auswahl kann stets gerechtfertigt werden.

Da gibt es die Wiener Staatsoper, die allenthalben einen „Mozart-Zyklus“ ansetzt. Und dort gibt es einen Künstler, der einen „Mozart-Zyklus“ malt. Was wäre das doch für eine Herausforderung, so könnten die Argumente gehen, was wäre das doch für eine fruchtbare Zusammenführung, was wäre das doch für das Publikum für eine einmalige Gelegenheit, die Mozart-Zyklus-Staatsoper und den Mozart-Zyklus-Maler geeint in einem Haus zu sehen, die Gelegenheit zu geben, in den Pausen die Auseinandersetzung über Kunst am Beispiele der zu hörenden musikalischen und der zu sehenden bildnerischen Mozart-Zyklen zu führen … Der Mozart-Zyklus-Maler ist nicht nur ein „Lieblingsmaler“, sondern auch ein anerkannter, hat ihn doch einst schon das Land Oberösterreich eingekauft, zwei Bilder aus seinem „Mozart-Zyklus“.

Er selbst wird es, akkurat wie er ist, noch weiter begründen können, weshalb ein Werk von ihm aus seinem „Mozart-Zyklus“ das rechte Werk als „Großbild“ in der Wiener Staatsoper mit ihrem Mozart-Zyklus für deren „Eisernen Vorhang“ …

Dabei vergessen darf auch nicht werden, daß er ein beachtlicher Porträtmaler genannt werden kann; von einem anderen „beachtlichen Porträtmaler“ wurde schon erzählt, auch dieser der Musik zugetan, besonders der Lohengrins … Wie beachtlich er als Porträtmaler ist, hat er sich selbst erst im letzten Juni wieder einmal unter Beweis stellen können —

Und vielleicht auch bald wieder, mit einem Parlamentsporträt des Präsidenten, möglicherweise ihm der Auftrag schon versprochen, als sie beide zum Bierfaßturnen in der Halle zu Ried unter Anleitung ihres Vorturners

Zum 60. Stiftungsfest der pennalen Burschenschaft Scardonia zu Schärding überreichte Wiesinger das Ölgemälde des ehemaligen Schärdinger FPÖ-Bezirksparteiobmanns. „Ein würdiger Anlass, um an das Wirken des Gründungsvaters zu erinnern“, heißt es. Das Portrait wird künftig den Kneipraum der Pennalie schmücken. Gespendet wurde das Gemälde von der Firma innsit GmbH, von den Eigentümern Werner und Sebastian Schätzl. Die Übergabe fand anlässlich des Festaktes in der Bezirkssporthalle Schärding am 8. Juni 2024 vor den Augen von über 450 Farbenträgern aus Österreich und Deutschland statt.

Ein Künstler, der staatstragend zu malen weiß, trägt er doch seine Werke der Staatstragenden allenthalben in das Parlament zu den Staatstragenden, die ihn anerkennen als einen, der ihre Gesinnung aus tiefstem Herzen zu malen versteht. Es würde sie wohl recht freuen, hinge ihr ihren Volksstaat künstlerisch Vertretenen nicht nur bei ihnen, sondern auch in der Wiener Staatsoper.

Mit einer identitär geführten Bundesregierung bricht, ja, es bricht an, der Kunst goldene Zeit. Das zeigt bereits jetzt vor, die identitär angeführte Landesregierung in der Steiermark, wie recht wichtig ihr die Kunst ist. Kunst über alles, könnte ihr Parole recht passend lauten. Kunst ist ihr eine Hymne, und solch eine Kunst gehöre in den Verfassungsrang. Mögen andere Parteien sich um Profanes kümmern, das den sogenannten einfachen Bürger bekümmert, das der sogenannten einfachen Bürgerin Probleme im Alltag bereitet, mögen es andere Parteien als ihre erste und vordringliche Aufgabe sehen, etwa die budgetäre Situation des Landes zu meistern,

sie, die identitäre Regierungsanführerin hört sich als erste Amtshandlung

die Hymne

BAM BAM

G. G. bemüht Richard Nixon, um Bam-Bam beizuspringen, daß dieser nicht den „Hitlergruß“ — Richard Nixon, so G. G., hätte schon „identisch“ wie Bam-Bam … Wie leicht es doch immer wieder solchen Figuren wie G. G. gemacht wird, irgend etwas vorlegen zu können, mit dem sie mit ihren Fingern auf die „Systemmedien“, wie die klassischen Medien sonst in den Gesinnungskreisen von einem G. G. genannt werden, zeigen zu können …

Wie nebensächlich es doch ist, was Bam-Bam mit seinem Arm anstellt, bei all dieser Fuchtelei seiner Arme während seiner kurzen Rede, ist überhaupt fraglich, ob Bam-Bam selbst weiß, was seine Arme tun, er seine Arme lenkt, oder seine Arme Bam-Bam lenken.

Aber seine Mundpartiegeste dabei, wie sein Arm in die Höhe schnellt, die spricht, wie es so schön heißt, Bände, und das sind keine Bände der geistig erbaulichen Literatur — Aber wie Bam-Bam während seiner kurzen Rede einmal nach links und einmal nach rechts mit geballter Faust nach unten eindrischt und dabei authentisch wie in Sprechblasen von Comics: „Bam! Bam!“ — das wäre medial aufmerkenswert, um es in Erinnerung zu behalten, was das für eine Figur …

Seine Sprechblase „Bam! Bam!“ erklärt nebenbei, weshalb er Bam-Bam genannt wird, dieser Name wird leichter zu merken sein, als sein Name, mit dem er sich jetzt rufen läßt, über „Bam! Bam!“ wird, sollte wieder einmal auf ihn die Rede kommen, wird sein Name schnell wieder einfallen, vielleicht, „Bam! Bam“: sozusagen der Knoten im Taschentuch.

G. G. bemüht Richard Nixon, wie eine Prophetie von ihm, eine Verheißung für die baldige Zukunft, die früher als erst nach zwei Jahren statthat, Bam-Bam tritt mit seinem Präsidenten wie Richard Nixon in seiner zweiten Amtszeit zurück, kommen wie Richard Nixon einem Amtsenthebungsverfahren zuvor; das mag ihnen gegönnt sein, ein eigener Rücktritt …

Einer in Österreich würde sich über einen baldigen Rücktritt wohl recht freuen, denn dann könnte Bam-Bam wie ein Befreiungsengel rasch nach Österreich fliegen, der ihm nach seinem kurzen parlamentarischen Höhenflug „sehr gut täte“ …

Gerade einmal ein halbes Jahr ist es her, um den „Hitlergruß“ einmal noch anzusprechen, als einer in Österreich, in Wien war, an den sich nun die Medien erinnern hätten können, weil dieser den „Hitlergruß“ exemplarisch vorzeigt, so wäre ihnen zu Bam-Bam anderes eingefallen, seine Mundpartie beim Hochschnellen seines Armes von seinem Herzen weg, seine nach unten eindreschenden Fäuste

und eine Grande Dame aus Österreich — die des kleinen Gebirgsjägers Partei „wirtschaftspolitische Vordenkerin …

Nehmt, Ihr braucht nicht Gänsebraten, mit der Maus vorlieb.

In der Aufzählung der „Presse“ vom 16. Jänner 2025 fällt eine Maßnahme der Regierung, die in Österreich gemacht kommen soll, auf:

Betrugsbekämpfungsgesetz: 10 Millionen Euro, etwa Maßnahmen gegen Steuerhinterziehung.

„10 Millionen Euro“ sollen also hereinkommen, und dazu fällt ein, es ist zwar ein Artikel aus 2022, aber es darf angenommen werden, daß es innerhalb von etwas mehr als zwei Jahren nicht zur großen Wandlung hin zur absoluten Ehrlichkeit gekommen ist:

Bis zu 15 Milliarden Euro sollen dem Staat jährlich wegen Steuerhinterziehung entgehen.

Von diesen dem österreichischen Staat entgangenen Milliarden also zehn Millionen – ein sehr ambitioniertes Einnahmenziel der kommenden Regierung, an der jetzt gebastelt wird.

Grüße vom Neujahrstreffen der FPÖ in der Pyramide Vösendorf mit Barbara Kolm, einer der wirtschaftspolitischen Vordenkerinnen der FPÖ.

Bei solchen Aussichten, von Milliarden gerade einmal zehn Millionen — wer würde da nicht recht gesättigt lachend Grüße vom Neujahrstreffen schicken … Manch eine gemachte Person in der weiten Welt wird jetzt vielleicht schon davon reden, Österreich werde nun zu der Insel gemacht, die sie sich erträumt.

Und das wäre diesen gemachten Personen eine Gerechtigkeit dafür, daß ihnen eine Insel, kurz ist das her, so bitter für sie genommen ward — Honduras als ihre Insel war ihnen zum Greifen nah …

Was wäre für so ein Regierungsprogramm die rechte und also ehrliche Parole? Es käme „Operation Honduras“ in Frage, eingedenk der Rolle der „wirtschaftspolitischen Vordenkerin“, wie sie von der „Grande Dame“, so wird sie von Norbert Hofer gar trefflich genannt, in Honduras, mit ihrer Weltexpertise,

die sie allenthalben in den illustresten Wissensrunden zur rechten Belehrung anhand von Beispielen,

etwa zu Chile

Die „wirtschaftspolitische Vordenkerin“, die ebenso eine

Grande Dame genannt werden kann wie die hoferische „Grande Dame“,

sie „wirtschaftspolitische Vordenkerin“ zu nennen, auch damit beweist die hoferische „Grande Dame“ ihre ehrliche Weltexpertise, wahrlich,

sie denkt im Geiste von Männern vor, die schon einmal Österreich mehr als nur „fünf gute Jahre“ bescherten, so tief sind diese mehr als nur „fünf gute Jahre“ im östereichischen Gedächtnis, daß auch die dafür Zuspätgeborenen eine tiefe Sehnsucht nach diesen …

In diesem vorgedachten Geiste treten nun die Herren der bald gemachten Bundesregierung vor, vielleicht sehr satt vom Mittagessen kommend, aber unstillbar hungrig weiter, und verkünden ihre Ambitionen, der eine von der schrumpfenden Partei, der als Klubobmann seiner Partei schon um die Gefahr wußte, kurz ist es her, daß er orderte, wen die Kinder der Provinz nicht wählen dürfen, und das wird dem Klubobmann der Partei, mit der er wieder einmal verhandelt, sehr gefreut haben, und der andere, mit dem er nun hintritt, um dieser beiden Parteien Ambitionen nach absoluter Sättigung zu verkünden,

ist Herbert, nein, noch ist sein Vorname ein anderer, möglicherweise aber — es könnte gesagt werden, Claus Pándi war prophetisch darin, als er ihn „Herbert“ nannte — werden bald in seiner Partei „Herbert“ heißen müssen; ein Vornamenwechsel ist aber gar nicht vonnöten, sind sie doch alle „Herbert“

Was auch noch kommen kann, ist die Umdichtung des Titels eines sogenannten alten Volkslieds in

Fuchs, ihnen stiehlst du nicht die Gans …

Und zum Trost für jene, die keine Füchslein sind, so großzügig wird die kommende Regierung sein, die nun gemacht wird, wird der Vers darin umgedichtet in:

Nehmt, Ihr braucht nicht Gänsebraten,
mit der Maus vorlieb.

So sozial will ihnen die Heimat werden, was für ein nationalistischer Fortschritt wird das sein, es wird Fleisch geben, und das reichlich,

nicht so wie einst, als der „österreichische Streicher“ kein Fleisch, sondern Kartoffel und Kraut — Reich, ihr ehrliches Versprechen, gedeckt wird allen der Teller sein, nicht nur mit Fleisch, sondern reichlich mit Beilagen …

Hubert Lanzingers „Lohengrin“ in der Wiener Staatsoper, und was erhofft einst der Österreicher vom „Mann mit blauem Paket“

Am 20. April wird in der Wiener Staatsoper das „Bühnenweihfestspiel“ der Reinheit von Blut und Boden gegeben werden, und nicht einfach eine Oper, und nicht einfach eine Oper, an solch einem Tag, der vielen, gar vielen noch ein recht besonderer Tag, der ihnen als ein höherer Tag zu begehen ist als, dafür kann ein Beispieltag in der dieser Erlösungsdimension angeführt werden, der Tag der Geburt

und elf Tage später, am 1. Mai 2025: „Lohengrin“

Lanzingers Lohengrin nicht nur einmal in diesem Jahr ’25, sondern öfters … Selbstverständlich wird in der Wiener Staatsoper nicht Lanzinger gegeben, sondern Wagner, Hubert Lanzinger malte seinen Lohengrin, über den, also über den Maler, einen Eintrag an diesen 18. Jänner 2025 gelesen, der nicht erstaunt, scheint dieser doch so durch und durch österreichisch:

Lanzinger Hubert, Maler. * Innsbruck, 9. 10. 1880; † Bozen (Südtirol), 3. 11. 1950. Nach Stud. an der Akad. der bildenden Künste in Wien (1901–08) in der Meisterklasse Delug) und Tätigkeit als Kriegsmaler in Montenegro und Galizien (1918) war er 1919–22 in Innsbruck ansässig; 1922/23 vertrat er Delug (s. d.) an der Akad. der bildenden Künste in Wien und ließ sich 1923 in Bozen nieder. 1911 stellte er zum ersten Mal in der Secession in Wien aus, 1943 erhielt er den Mozart-Preis. L., ein beachtlicher Porträtmaler, der in den Zwanzigerjahren zu den Vertretern der Neuen Sachlichkeit gehörte, malte auch religiöse Bilder, Akte, Stilleben und zahlreiche Landschaften.
W.: 13 Intarsientafeln zur Geschichte von Bozen, 1906–1920, Stadtverwaltung Bozen; Porträt O. T. und Stilleben, Tiroler Landesmus. Ferdinandeum, Innsbruck; Blumenstücke; Landschaftsbilder; Akte; religiöse Bildnisse.
L.: Die Presse vom 8. 11. 1950; L’Alto Adige vom 11./12. 7. 1905; Der Kunstfreund, 1902, 1904, 1905; Bergland, Jg. 5, 1923; Der Schlern 24, 1950; Thieme–Becker.

Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage
Österreichisches Biographisches Lexikon

Hubert Lanzinger muß doch ein außerordentlicher Künstler gewesen sein, wenn, das im Eintrag als etwas Besonderes angeführt, er den „Mozart-Preis“ erhielt, zu den „Vertretern der Neuen Sachlichkeit gehörte“, Mozart und die Vertreterinnen der Neuen Sachlichkeit, sie alle keine Vertreter des Nationalsozialismus; aber eben nicht alle.

Es muß nicht erzählt werden, wohin Hubert Lanzinger sich wendete, schon als die Hinwendung eine illegale; seine Werke wurden nicht verbrannt, wie von anderen Vertreterinnen der Neuen Sachlichkeit; er durfte sich geehrt fühlen, Lohengrin kaufte ein Werk von ihm: „Ruhende“.

Ein „beachtlicher Porträtmaler“ sei er gewesen, und von was für einer Beachtlichkeit, Lohengin würde diese wohl zu jeder Zeit bezeugen, bei solch einer Beachtlichkeit kann eine Universität in Österreich nicht zurückstehen, um Erlaubnis zu ersuchen, sein beachtlichstes Porträt in ihre akademische Halle aufzunehmen, und die Universität Innsbruck erhielt den Segen aus der Privatvolkskanzlei, das Bild des Privatkanzlers in ihrer Aula als Mosaik

Was für ein wissenschaftlicher Eintrag das doch —

ganz und gar österreichisch,

ganz und gar österreichisch

Lohengrin kaufte aber nicht nur Lanzingers „Ruhende, sondern auch Hanuschs „Mann mit blauem Paket“

Was der Österreicher wohl einst sich erhofft, was für ihn im blauen Paket — Zurücktreten mußte ein Mann, nicht in Österreich, sondern in Brasilien, und das ist zu erzählen, weil Lohengrin, Lanzinger dabei — statt dies an dieser Stelle lange selbst auszuführen, ist es so einfach wie kurz, den Bericht vom 17. Jänner 2020 zu zitieren:

We live in an age of anti-Semitic political dog whistles, from President Trump’s summer comments on Jewish “disloyalty” to a Labour party member’s claim that Hitler was “misunderstood.” But there’s subtly invoking Nazi ideology, and there’s giving a speech written by Nazi Propaganda Minister Joseph Goebbels over the strains of one of Hitler’s favorite operas. That’s the offense for which Brazilian Culture Minister Roberto Alvim was removed from his position on Friday.

Alvim, who had been in office since November 2019, posted a video to his official Twitter account late on Thursday in which he outlined plans for the country’s cultural future. But the initiatives he announced, including a nearly $5 million increase in the funds available through Brazil’s arts grants program, were overshadowed by some unusual patterns in his rhetoric. Viewers of the now-removed video of the speech quickly realized that sections of it had been pulled directly from an infamous Goebbels speech from 1933. “Brazilian art in the next decade will be heroic and national,” he said, according to The Guardian. “It will be endowed with a great capacity for emotional involvement and will be equally imperative, since it is deeply linked to the urgent aspirations of our people, or else it will be nothing.” Goebbels, in a 1933 speech to theater professionals — Alvim is a longtime theater director — said “German art in the next decade will be heroic, steely but romantic, factual without sentimentality; it will be nationalistic with a great depth of feeling; it will be binding and it will unite, or it will cease to exist.”

As Alvim spoke, Richard Wagner’s opera “Lohengrin” played in the background. Hitler celebrated his 1933 rise to power with a festival honoring the 50th anniversary of Wagner’s death; the composer was openly anti-Semitic, and Hitler often cited him as an inspiration. “Lohengrin” was the first work by Wagner that Hitler ever encountered. In “Mein Kampf,” he describes attending a production of it at age 12. In 1935, the Austrian artist Hubert Lanzinger painted a portrait of Hitler in character as the titular Lohengrin.

The quick outcry over the similarity of Alvim’s speech and Goebbels’s led Alvim to offer an unusual defense: It was just a case of accidental plagiarism, he said during a radio interview, according to The New York Times. Alvim claims that in preparing for the speech, he asked his aides to look up speeches about “nationalism and art.” “That phrase fell on my desk, I didn’t know it was from Goebbels and I rewrote it,” he said in that interview, according to a translation from BuzzFeed News.

Brazilian president Jair Bolsonaro, who initially praised Alvim’s speech — The Guardian quotes him as responding to it by saying “Now we have a real secretary of culture” — announced Alvim’s dismissal on Friday afternoon. According to The Times, Alvim added that Brazil’s government “repudiates totalitarian and genocidal ideologies.”

Bolsonaro, a far-right politician who has been in office since November 2018, has previously drawn controversy over his approach to Nazism. In April 2019, after a tour of Yad Vashem, he stated that Nazism was a left-wing movement; Yad Vashem itself stipulates that it emerged from the far right.

Gesinnungsgemäß schiebt dieser Mann die Schuld weit von sich, auf Mitarbeitende von ihm, und das ist auch aus Österreich recht bekannt, besonders von einer Partei,

aber bei Rücktritten wird in Österreich nicht mitgemacht, in Österreich werden nur gekannt Vortritte und nur mitgemacht bei Antritten

Oh, gäbe es doch so einen Bundespräsidenten dem Neuen zugewandt, aber so eine Bundespräsidentin gibt es in Österreich nicht

Und weil es so eine Bundespräsidentin in Österreich nicht gibt, müssen Menschen, deren eigentlichen Aufgaben nicht die Aufgaben eines Bundespräsidenten sind, Vorschläge zum Neu-Regieren von Österreich unterbreiten, von einem Bundespräsidenten das verlangen, was eines Bundespräsidenten vordringlichste Aufgabe wäre, mitzuwirken an der Bestellung einer Bundesregierung, der nicht eine Partei

und noch dazu als Anführerin der Bundesregierung angehört,

deren Gesinnung — über diese noch einmal zu schreiben, erweckte bloß den Anschein, als wüßte in Österreich niemand über deren Gesinnung Bescheid,

während tatsächlich deren Gesinnung in Österreich bestens breit bekannt und bestens breit dokumentiert ist, auch deren Regierungsunfähigkeit und deren Regierungsunwürdigkeit, und dies seit Jahrzehnten.

Der Bundespräsident, den es derzeit in Österreich gibt, spricht zwar und jetzt vermehrt von Neuemneu daran ist vielleicht seine späte Entdeckung und Verwendbarkeit des doch schon sehr alten und betagten Wortes Neu

Er setzt bloß den Weg fort, erfüllt die Pflicht, und die Pflicht darf nichts Neues kennen, er erfüllt die bloße Pflicht, wie einmal schon, mit seiner Angelobung der schwarzidentitären Bundesregierung, wie er jetzt wieder die bloße Pflicht erfüllen wird, mit der Angelobung einer identitärschwarzen Bundesregierung, an der nichts Neues sein wird, es wird bloß eine Verdrehung sein, ein bloßes Vertauschen, eine Umkehrung, ein Wechseln der Wörter innerhalb eines Wortes: identitär nun vorn und schwarz hinten …

Und in den Geschichtsbüchern wird ein Eintrag zu seiner Amtsschaft noch hinzukommen, die erste identitärschwarze Bundesregierung angelobt zu haben.

Vielleicht fehlte ihm bisher zur seiner Entdeckung des Wortes Neu nur eine Erklärung der Bedeutung von Neu, eine solche Erklärung dürfte ihm weder die schwarze Partei noch die identitäre Partei vorgelegt haben, der die identitäre Partei Anführende gesinnungsgemäß schon gar nicht, auch nicht an diesem Montag, schon wieder an einem Montag, als er den Auftrag zum alten Regierungsbasteln erhielt …

Seit dem 15. Jänner 2025 aber weiß der Bundespräsident, was Neu bedeuten kann, Armin Thurnher und Florian Klenk haben ihm nicht nur erklärt, was Neu bedeutet, sondern auch konkret vorgelegt, wie neu gestaltet werden kann, ihm damit eine Arbeit abgenommen, die er bereits selbst erledigen hätte können, gleich nach der Nationalratswahl im September 2024, statt auf betagten österreichischen Wegelchen —

Die Akteure der sich schlafwandlerisch gestaltenden Ereignisse müssen aufwachen!
Der Bundespräsident möge von den Beteiligten also einfordern:

1. Die Einsicht, dass die FPÖ die grundsätzlich andere Partei ist. Sie will nach dem Vorbild Viktor Orbáns liberale Demokratie, Meinungsfreiheit und Unabhängigkeit der Justiz beschädigen.
2. Die Einsicht, dass angesicht der Natur der FPÖ die anderen Parteien verpflichtet sind, eine Regierung zu bilden, die nicht die Freiheitlichen enthält.
3. Die Einsicht, dass in dieser Lage Kompromisse von allen Seiten angebracht sind.

ÖVP-Chef Stocker soll die Verhandlungen mit der FPÖ abbrechen. Der Bundespräsident soll ihn mit der Bildung einer Koalition mit der SPÖ (geduldet von Neos und Grünen) betrauen.

Es ist eine späte Stunde der österreichischen Demokratie. Es gibt keinen Grund, sie nicht zu nützen.

Für sein Gedicht BELÜGEN UND GLAUBT ersehnt sich Stefan Magnet wohl nur ein Urteil: das nach den Gesetzen der Literatur

SIE BELÜGEN EUCH
IN ALL IHREN MEDIEN,
ABER
IHR GLAUBT,
IHRE GESCHICHTSBÜCHER
ERZÄHLEN
EUCH
DIE WAHRHEIT
?!?

Sollte aber doch wer nach einem anderen Gesetz darüber urteilen wollen, wird er, Stefan Magnet, klagen, ach, es sei doch bloß ein Gedicht, geschrieben zur Nacht des 16. Januars im Jahr des Herrn 2025, und Verse frei von Geschichte sind ihm die liebste Weis‘ …

Gedichte zu schreiben, sollte er nach dem Warum gefragt werden, nun sei es seine erste Pflicht, dies zu übernehmen von seinem Vorbild, für den nun die Zeit gekommen, Verse fern des Gesinnungslobs zu schmieden, denn gerade zur Zeit brauche es weiter Verse der Gesinnungstiefe —

Aber als ein ebenso tiefer Dichter wie sein Vorbild wird er doch eingestehen zu haben, einen Makel habe dieses sein Gedicht, es fehlt ihm der Titel, wie es nennen. „Belügen und Glaubt“ könnte ein recht … Größer könnte ihm noch der Makel sein, die fehlende Widmung —

dabei hätte gerade in treuehrender Erinnerung eine Frau dies Gedicht