Manifest der Welt als Psychiatrie eines Obskuren, der immer wieder nach Österreich eingeladen wird

„Nicht zum ersten Mal besucht der antiliberale russische Publizist Österreich. In der Vergangenheit fiel er durch FPÖ-Kontakte auf. Jetzt hat ihn der Betreiber einer obskuren Webseite eingeladen.“

Das schreibt die Tageszeitung „Die Presse“ am 18. Jänner 2018.

Aleksandr Dugin - Bachheimer - FPÖ - Das Manifest der Welt als Psychiatrie

„Betreiber der obskuren Website“ ist Thomas Bachheimer. Thomas Bachheimer hält dort einen Vortrag, wo auch Herbert Kickl einen Vortrag hält.

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Thomas Bachheimer ist der „Betreiber einer obskuren Website“. Herbert Kickl ist der „Innenminister“ der FPÖ. Was sagt das über Österreich? Alles. Aber nichts Gutes.

„Die Presse“ stellt Dugin vor: „Putins Stichwortgeber“. Nun, was immer Dugin in Rußland für wen auch immer sein möge, ist gänzlich unerheblich, was aber mit Dugin über die nun zur montagsgemachten identitären Regierungspartei erzählt werden kann, ist mehr als deutlich, wessen Dienerin sie ist.

Auch eine freiheitliche Gemein-Schaft will nur Paläste und eine Rolex als Kopf, die für sie tickt

„Die Presse“ hätte schreiben können, was zutreffender ist:

„Der Betreiber einer obskuren Website“ lädt einen Obskuren ein:

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Und so weiter und so fort.

Als Dugin einmal in Wien war. In einem Palais. Mit den Spitzköpfen der nun montagsgemachten identitären Regierungspartei. Das muß nicht mehr ausgeführt werden, was damals zu seinem Manifest geschrieben: Es ist das Manifest der Welt als Psychiatrie.

Was aber stets auffällt, wie in der Collage gelesen werden kann. „Faschismus“ darf und kann nicht fehlen, wenn ein Obskurer vom „Betreiber einer obskuren Website“, der für die „Verteidiger Europas“ ebenso wichtig ist, ihn als Vortragenden zu haben wie den zurzeitigen Innenminister, eingeladen wird. Wie überhaupt das Faschistische je nicht fehlen darf, bei der montagsgemachten Regierungspartei, ganz gleich, um was es geht, ob um Antifaschismus, ob um Doppelstaatsbürgerschaften für Menschen in Südtirol und so weiter und so fort …

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3 Gedanken zu „Manifest der Welt als Psychiatrie eines Obskuren, der immer wieder nach Österreich eingeladen wird

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