Die Geld-Her-oder-Geld-Her-Volksbefragung zum Bundesheer am 20. Jänner 2013

Es hat zwar Dr. Michael Spindelegger sich dahingehend geäußert, mit der Volksbefragung zu Wehrpflicht und Berufsheer ein Beispiel für „direkte Demokratie“ machen zu wollen. Schon daran war bereits das Unausgereifte, das Willkürliche und die Verantwortungslosigkeit erkennbar, sowohl was das Bundesheer als auch die Demokratie betrifft.

Es wurde gestern ausgeführt, weshalb das Militär ein komplexes Thema ist, dem die österreichische Bundesregierung mit ihrer auf zwei Sätze aufgeteilte Frage in keiner Weise gerecht wird, das unter Wehrberufsheerpflicht – Volksbefragung ist keine Volksbefragung, höchstens eine inhaltlich arme, aber steuergeldteure Umfrage nachgelesen werden kann, heute möchte dazu die

Parlamentarische Initiative von Bürgern und Bürgerinnen zur Abschaffung des Bundesheeres

vorgestellt werden, mit ihren sehr konstruktiven Überlegungen und Vorschlägen, die bei deren Umsetzung für die Zukunftssicherung aussichtsreicher sein werden, als weiter darauf zu setzen, ein Militär könne für irgend etwas gut sein, außer für die Rüstungsindustrie und für jene, die im Morden das höchste Menschenglück … Daß es mit dem Militär zu keinerlei konstruktiven und also zufriedenstellenden und vor allem friedlichen Lösungen je kommen kann, dafür gibt es sogar ein Österreich direkt betreffendes und konkretes Beispiel: In 2014 werden es vierzig Jahre sein, werden es vier Jahrzehnte sein, daß österreichische Soldaten auf den Golan-Höhen als „Friedenssoldaten“ im Einsatz sind. Es mag, vielleicht, „Friedenssoldaten“ schön klingen, aber in keiner Weise richtig, denn den Frieden gibt es dort immer noch nicht …

Die Überlegungen und Vorschläge, die der Versöhnungsbund nun einbringen möchte, klingen nach tatsächlicher Zukunftssicherung, während die von der österreichischen Regierung Geld-Her-oder-Geld-Her-Volksbefragung nach gefährlichem Stillstand klingt, und es daher eine zu unterschreibende Initiative ist:

die Abschaffung des Bundesheeres, die Einrichtung einer Institution für den Katastrophenschutz, die Sicherung sozialer Aufgaben durch Schaffung bezahlter Arbeitsverhältnisse, kollektivvertraglich und sozialversicherungsrechtlich abgesichert, die Einführung  ziviler Friedensdienste und eine aktive Friedenspolitik Österreichs.

Im vorgeschlagenen Text zur Volksbefragung zur Wehrpflicht fehlt den EinbringerInnen die wesentliche Fragestellung, nämlich ob und wozu Österreich überhaupt ein Bundesheer braucht, bzw. die Möglichkeit einer alternativen Stellungnahme im Sinne dieser Bürgerinitiative.

Insbesondere treten wir für die Verwirklichung folgender beispielhafter Punkte für eine aktive, gewaltfreie Friedenspolitik als Modell einer alternativen Sicherheitspolitik mit rein zivilen Mitteln für Österreich, Europa und die Welt ein:

1. Die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht und des Bundesheers in Österreich.

2. Die Einrichtung einer eigenen Institution für den Zivil- und Katastrophenschutz, die im In- und Ausland zur Verfügung steht.

3. Die Übernahme der bisher von Zivildienstleistenden erfüllten Aufgaben im Sozialbereich, im Rettungswesen, im Umweltschutz und in der Jugend- sowie Flüchtlingsarbeit einerseits durch bezahlte Arbeitskräfte, andererseits durch die Schaffung eines freiwilligen zivilen Dienstes, der von Frauen und Männer jeden Alters geleistet werden kann. In diesen freiwilligen Dienst sollen auch die »Auslandsdienste« (§ 12b ZDG) inkludiert sein, sodass die Ableistung eines freiwilligen zivilen Dienstes auch außerhalb Österreichs möglich ist.

4. Die Einführung von staatlich geförderten Zivilen Friedensdiensten mit gut ausgebildeten Friedensfachkräften zur Konfliktprävention und Konfliktbearbeitung im In- und Ausland.

5. Die Aufstockung der Entwicklungshilfe und Maßnahmen gegen die Ursachen von Armut und Hunger weltweit.

6. Den fortgesetzten Einsatz für weltweite, v. a. nukleare Abrüstung sowie die verbesserte Kontrolle und Verringerung bis hin zur Abschaffung des Waffenhandels für militärische Zwecke.

7. Die Förderung der Friedensforschung und Friedenserziehung im gesamten Bildungsbereich.

8. Die Einrichtung eines Friedensministeriums an Stelle des Verteidigungsministeriums, das staatliche Maßnahmen und Maßnahmen der Zivilgesellschaft im Rahmen einer aktiven Friedenspolitik koordiniert.

9. Die Beibehaltung der immerwährenden Neutralität als unbewaffnete Neutralität und die aktive Gestaltung der österreichischen Neutralitätspolitik als Ausdruck der Nichtteilnahme an jeglichen militärischen Aktivitäten und im Sinne einer Vermittlungstätigkeit in Konfliktfällen

10. Investitionen in den Sozialstaat und eine nachhaltige und sozial gerechte Wirtschafts- und Umverteilungspolitik sind die eigentlichen Herausforderungen um Sicherheit zu gewährleisten.

Die größte Bedrohung geht derzeit von den Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise aus, die in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union soziale Spannungen verschärft; gleichzeitig ist das vorhandene Vermögen ungerecht verteilt.

Unterschriftsberechtigt sind wahlberechtigte österreichische StaatsbürgerInnen (ab 16 Jahren). Listen bitte anfordern und zurücksenden an: Internationaler Versöhnungsbund, Ledergasse 23/3/27, 1080 Wien

Die Unterschriftenliste sowie der Text der Initiative kann hier mit einem Klick heruntergeladen werden.

Das sind alles auch ohne die Geld-Her-oder-Geld-Her-Volksbefragung der sozialdemokratischen und christschwarzen Partei notwendige Ziele, die zu erreichen zukunftsnotwendig sind, weil es zukunftssichernde Maßnahmen sind. In einem Punkt betrifft es aber diese von zwei Landeshauptmännern angestiftete Regierungsumfrage: Sollte es bei der auf zwei Sätze aufgeteilte Frage bleiben, kann es am 20. Jänner 2013 nur eine Antwort geben, sich daran nicht zu beteiligen …

Wehrberufsheerpflicht – Volksbefragung ist keine Volksbefragung

Höchstens eine Umfrage, eine zwar inhaltlich arme, dafür aber steuergeldteure Umfrage

Zur Ehrenrettung der Meinungsumfragen aber ist zu schreiben, daß es zum einem sehr umfangreiche Meinungserhebungen zu mannigfachen Themen durch Forschungsinstitute gibt, zum anderen Forschungsinstitute eher dazu bereit wären, ihre Institute zu schließen, als eine derart ärmliche und diesem komplexen Thema nicht angemessene Umfrage vorzulegen, wie es die österreichische Regierung eben vorhat zu tun.

Für die Abschaffung des Bundesheeres sind ebenso viele als für das Berufsheer und keine absolute Mehrheit für die Wehrpflicht.

Das Militär ist ein komplexes Thema, weit über die schlichte Frage hinaus, ob es eine Wehrpflicht oder ein Berufsheer  hinkünftig geben soll, wobei die Argumente für die Wehrpflicht als auch für das Berufsheer ebenso kurzgegriffen und auf wenige reduziert sind, wie die als Volksbefragung mühsam verkaufte auf zwei Fragen reduzierte Umfrage von der christschwarzen und von der sozialdemokratischen Partei. Darüber hinaus heben sich gerade die im Vordergrund stehenden finanziellen Argumente gegeneinander auf, denn weder kann stichhaltig argumentiert werden, daß ein Berufsheer billiger als die Wehrpflicht kommen werde, noch daß die Wehrpflicht teurer als ein Berufsheer kommen werde … Ein weiteres Argument, um noch zwei Beispiele aus den vielen vorzubringen, es werde jungen Männern durch die Wehrpflicht sogenannte Lebenszeit gestohlen, löst sich rasch in Luft auf, wird an die von allen Seiten viel beschworene Bildungsmisere in Österreich gedacht; dann wäre die gesamte Pflichtschulzeit eine gestohlene Lebenszeit, nicht nur den jungen Männern, in Österreich … Ein Argument für das Berufsheer wird sehr strapaziert, daß nämlich ein Berufsheer professioneller und effizienter sein würde -, wird an den österreichischen Fußball dabei gedacht, darf angenommen werden, daß ein Berufsheer ebenso ineffizient würde werden, wie die hochbezahlten Fußballer den österreichischen Fußball international erfolglos …

Das Militär ist nicht für sich ein komplexes Thema, sondern wird durch seinen Konnex zu einem komplexen Thema, das grundlegend zur Weiterentwicklung der Gesellschaft zu einer friedlichen zu debattieren ist. Jedoch die von der österreichischen Regierung vorgelegte Umfrage für den 20. Jänner 2013 ist nichts anderes als die Fortsetzung des Bestehenden, das Verharren in den blutigen Denkmustern einer Todesgesellschaft, die für die Rüstungsindustrie zwar ein sehr gutes Geschäft ist, aber für alle anderen ein äußerst schlechtes weil gar kein Geschäft ist, sondern nur eines, das sie zu bezahlen haben. Ob Wehrpflicht oder Berufsheer ist eine Entscheidung, die diese Regierung selbst zu treffen hat, aber ebenso wie es ihr an Visionen mangelt, fehltt es ihr an Entscheidungskraft.  Es ist eine läppische Entscheidung, die zu fällen wäre, aber sogar für eine derart läppische Entscheidung fehlt es dieser Regierung an allem, was nötig ist, um die  einfachste Entscheidung treffen zu können.

Das Militär ist nicht für sich ein komplexes Thema, das in Anbetracht der rasant sich ändernden klimatischen Bedingungen zum Schlechten hin, um das tatsächliche Horrorszenario der Zukunft anzusprechen,  bald kein Thema mehr sein wird, denn kein Militär wird je noch einen Schutz vor Umweltkatastrophen und nachhaltig zerstörten Lebensräumen leisten können. Es ist zwar unangebracht in bezug auf die Natur von Verteidigung zu sprechen, aber es ist weit aus sinnvoller das weltweit massenhaft verschleuderte Geld für das Militär rechtzeitig noch dafür zu investieren, die rasant zum Schlechten hin sich verändernden Umweltbedingungen zu stoppen. Alle für das Militär weltweit verschwendeten Ressourcen u.v.a.m. der Entwicklung von Technologien zur Verfügung zu stellen, für den Präventionsumweltschutz anstelle der unzureichenden Reparatur- und Aufräumarbeiten von Umweltschäden nach Katastrophen. Das wäre eine Volksbefragung wert, grundlegende Fragen zu stellen, um zu einer breitesten Bewußtmachung und schließlich zu einem breitesten gesellschaftlichen Konsens zu kommen, zu einer entscheidenden Weichenstellung für die Zukunft, und nicht diese läppische Frage, ob Geld für die Wehrpflicht oder für ein Berufsheer hinkünftig ausgegeben werden soll … Mit dem vorrangigen Blick darauf, daß es Beispielwirkung haben könnte auf andere Länder …

Um zum Innerösterreichischen zurückzukehren. Es liegen viele Vorschläge vor, diese Umfrage wenigstens zu einer umfangreichen und auf dem regierungsfernen Niveau der geführten Debatte über das Militär zu machen. Im heutigen „Standard“ wird beispielsweise eine Umfrage mit wenigstens drei Optionen vorgeschlagen, dem Bundeskanzler und dem Vizekanzler wurde, ein weiteres Beispiel, von Mirko Messner von der KPÖ brieflich vorgeschlagen:

Wir halten den für die Volksbefragung vorgeschlagenen Text jedoch für verkürzt. Wird das Instrument einer Volksbefragung demokratiepolitisch ernst genommen, sollte dabei nämlich auch die grundsätzliche Haltung, ob Österreich überhaupt ein Bundesheer braucht oder nicht, gefragt werden.

Wir schlagen daher vor, die Fragestellung zur Volksbefragung folgendermaßen abzuändern:

„Sind Sie für die ersatzlose Abschaffung des Bundesheeres und für den Ausbau der sozialen Dienste und des Katastrophenschutzes? Ja/Nein Wenn nein: Sind Sie für die Einführung eines Berufsheeres und eines bezahlten freiwilligen Sozialjahres? Oder sind Sie für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht und des Zivildienstes?“

Da die österreichische Regierung ihre auf zwei Sätze aufgeteilte Frage vermessen eine Volksbefragung nennt, kann die Umfrage, an der zu beteiligen Sie herzlich eingeladen sind, ebenso eine Volksbefragung genannt werden, eine Volksbefragung mit wenigstens vier Fragen, die von Dritten übernommen wurden.

Sollte die österreichische Regierung bei dieser Umfrage nach Geld für Wehrpflicht oder Geld für Berufsheer aber bleiben, ist die einzige Antwort, die ihr zu geben ist, sich an dieser Umfrage am 20. Jänner 2013 gar nicht zu beteiligen …

Volksbefragung zum Bundesheer – Ein Zwischenstand

Dreißig Prozent für die Abschaffung des Militärs.

Bereits der erste Zwischenstand der Umfrage zeigt sehr gut auf, daß es mehr als die zwei Fragen gibt, auf die die christschwarze und die sozialdemokratische Partei die Volksbefragung zu Wehrpflicht und Berufsheer reduziert haben will, oder, sollte gesagt werden, es muß diesen beiden Parteien beinahe zugute gehalten werden, daß ihnen gemäß ihrem politischen Vorstellungsvermögen sogar eine zweite Frage eingefallen ist …

Allerdings, es kann aber nicht einmal mit größter Sicherheit angenommen werden, daß die Christschwarzen und die Sozialdemokratinnen tatsächlich zwei Fragen formuliert haben, auch wenn mit einer nach der Beibehaltung der Wehrpflicht und mit der anderen nach der Schaffung eines Berufsheeres gefragt wird … Denn vom Finanziellen her, einem Hauptargument für die plötzliche und also willkürliche Volksbefragung, ist es wie eine einzige Frage. Aber nicht nur unter dem finanziellen Aspekt …

Sie sind herzlich eingeladen, an dieser Umfrage sich zu beteiligen, vor allem auch als Ausdruck der Beschämung -, beschämen Sie die christschwarze und sozialdemokratische Regierung damit, daß Sie über diese eine auf zwei Sätze aufgeteilte Regierungsfrage weit hinaus rechnen können … Aber auch als Ausdruck der Zurückweisung -, weisen Sie mit Ihrer Beteiligung  auch entschieden zurück, daß diese rotschwarze Regierung Ihnen nicht mehr zutraut als sich diese Regierung selber zutraut …

Eine Umfrage als Minimalvariante einer dem Namen Volksbefragung tatsächlich angemessenen Volksbefragung zu Wehrpflicht und Berufsheer

Die von der christschwarzen Partei und von der sozialdemokratischen Partei auf den 20. Jänner 2013 festgelegte Volksbefragung zum österreichischen Bundesheer ist eine auf zwei Fragen reduzierte vollkommen unzureichende … Denn auch im Hinblick auf  das Militär gibt es nicht nur Rot und Schwarz, wie die zwei Fragen suggerieren sollen, sondern mannigfache Schattierungen …

Berufssoldat schießt Norbert Darabos ins Knie

Travestie einer Volksbefragung über die Transe namens Bundesheer

Nicht über Kulturetatkürzungen reden, sondern Militärbudgets zu 100% für Kultur ausgeben

Umfrage zur Bundesheer-Volksbefragung am 20. Jänner 2013

Sie sind herzlich eingeladen, an dieser Umfrage teilzunehmen, die nicht als eine klassische Umfrage zu verstehen ist, in der ausschließlich die prozentuale Verteilung von Meinungen zu einem bestimmten Thema interessiert, sondern als eine Umfrage, um mit Ihrer Meinungsabgabe vor allem zu bekunden, daß die von SPÖ und ÖVP für den 20. Jänner 2013 festgesetzte Volksbefragung mit den zwei madigen Fragen – entweder Wehrpflicht oder Berufsheer – absolut unvollständig ist.

Es ist nicht nur eine auf zwei Fragen reduzierte und dadurch absolut unzureichende Volksbefragung, sondern auch: Entweder von SPÖ und ÖVP eine als Beleidigung gedachte Volksbefragung, weil beide Parteien den Menschen nicht zumuten, fähig zu sein, sich zwischen mehr als zwei Fragen entscheiden zu können, oder, was zutreffender sein dürfte, beide Parteien nicht mehr fähig sind, als je nur mehr eine Frage zu denken, die sie nun proporzmäßig zusammenschmissen, um eine Volksbefragung zu basteln, die weit unter dem hohen Diskussionsniveau außerhalb von den beiden Parteien der politischen Arrièregarde auch zum Komplex Militär zurückbleibt …

Darüber hinaus sind Sie auch herzlich eingeladen, weitere Fragen in Ihren Kommentaren zu formulieren, denn es geht sehr weit über die zwei von SPÖ und ÖVP hingeschmissenen Fragen und auch weit über die vier hier gestellten Fragen hinaus …

Freiheitliche in Paraguay: Fern vom Heim ist das Deutsche auch bedroht – Durch Indianer, die mitnaschen wollen

III. Präsident NR Dr. Martin Graf betätigte wieder die Kurbel des altdeutschen Leierkastens, um erneut ins Gerede zu kommen, diesmal mit einer Solidaritätsbekundung … Über diesen grafschen Knicks wurde bereits eine Bemerkung gemacht, so daß auf die aktuelle Affäre nicht weiter mehr eingangen zu werden braucht, denn die freiheitlichen Reisen nach Paraguay rufen weitere Aspekte in Erinnerung, auch von heiterer Art …

Andreas Mölzer war auch mal mit in Paraguay, und das erlaubt einen Schwenk zur freiheitlichen ZZ, die in der aktuellen Ausgabe 38/2012 zur Wiederlesung den Schriftsteller August Kraft empfiehlt, der nicht nur über Richard Wagner schrieb, sondern auch bekannt ist als Unterstützer -, des Reiches Namen muß wohl nicht ausgeschrieben werden … Freiheitliche scheinen nicht nur in literarischen, musikalischen und künstlerischen Belangen ihre Schritte auf vertrauten Boden setzen zu müssen, sondern auch wenn sie Österreich oder, wie es Freiheitliche meinen, den deutschen Kulturraum verlassen, um beispielsweise nach Paraguay zu reisen …

Kaum sind Freiheitliche in Paraguay suchen sie augenblicklich die vertraute Scholle oder flüchten sich sofort auf eine vertraute Scholle. In Paraguay haben sie diese in der Kolonie Fernheim zu ihrem Glück und ihrer Sicherheit auch gleich gefunden, wie auf der Ansichtskarte die Bilder und Texte … Auch geographisch verläßt die Freiheitlichen nie ihre Treffsicherheit, über die vor kurzem geschrieben wurde, ein Auszug aus dem Lexikon der Mennoniten auf der Ansichtskarte gibt Auskunft über diese Treffsicherheit …

Es wurde weiter oben Heiteres angekündigt, und das leistet die grafsche Unzensuriert mit ihrem Bericht über diese freiheitliche Reise – die lustigsten Stellen aus diesem:

Die drei Mennoniten-Kolonien liegen im 17. Bundesstaat von Paraguay, Boqueron. In der gepflegten Hauptstadt Filadelfia ist der Österreich-Bezug allgegenwärtig. Bürgermeister Berthold Doerksen erzählt der Delegation, dass er sich Videobänder mit ZDF-Sendungen schicken lässt. Seine Lieblingssendung sei der Musikantenstadl mit Karl Moik. Martin Graf klärt auf, dass dieser nun von einem Wiener, Andy Borg, moderiert wird. Blasmusik sei hier sehr beliebt, es gebe auch eine eigene Blasmusik-Kapelle, die eine Tracht aus Deutschland trägt. Eine Volkstanzgruppe gibt es nicht, dies lasse sich mit dem strengen Glauben der Mennoniten nur schwer vereinbaren. Augenzwinkernd gibt Doerksen aber zu, dass sich die Regeln in der Vergangenheit gelockert haben.

Indianer wollen am System mitnaschen. Gouverneur Walter Stöckl, dessen Vorfahren aus Tirol stammen, schildert, dass immer mehr Indianer in die Gegend ziehen. Waren die Mennoniten früher praktisch unter sich, so hat sich die Bevölkerungszahl komplett gedreht: 40 Prozent Mennoniten stehen 60 Prozent paraguayischen Indianern gegenüber. Die meisten Indianer würden nicht gerne arbeiten, bei der Allgemeinheit aber mitnaschen wollen. Des sozialen Friedens Willen habe man ihnen gratis Land zur Verfügung gestellt, sie versucht, in den Arbeitsprozess und in der Gesellschaft zu integrieren. Keiner weiß, wie lange das noch funktioniert. Der eine oder andere denkt da bereits schon wieder ans Auswandern. Aber wohin? Die weißen Flecken auf der Welt werden immer weniger, wohl auch die Bereitschaft, irgendwo wieder ganz von vorne zu beginnen.

Was die Medien betrifft, so haben sich die Mennoniten mit den neuen Zuwanderern bereits arrangiert. In der genossenschaftseigenen Radiostation ZP30 (Stimme des paraguayischen Chacos) gibt es Nachrichten auf deutscher Sprache nur noch zu 24 Prozent. Die restlichen  Prozent teilen sich auf andere in dieser Region gesprochenen Sprachen wie Spanisch, Guarani usw. auf. Radio-Direktor Helmut Giesbrecht und Programmchefin Dorothea Eid erzählen, dass es den Sender bereits seit 35 Jahren gibt und sie mit einem Budget von umgerechnet 380.000 Dollar pro Jahr auskommen müssen. Der Anteil der religiösen Sendungen beträgt 34 Prozent des 24-Stunden-Programmes. Dass die Österreich-Delegation nach Filadelfia gefahren ist, um sich das Leben der Mennoniten anzuschauen, durfte in den deutschsprachigen Nachrichten natürlich nicht fehlen. Nicht nur das: Reporterin Gatti Harder führte mit Graf und Mölzer ein Live-Interview.

Inhaltlich ist der Bericht nicht heiter, aber erhellend, macht verständlich, weshalb Feiheitliche in Österreich derart, um es zurückhaltend auszudrücken, gegen Menschen, die nach Österreich einwandern, massiv agitieren, weil sie wissen, wie sie selbst als Zuwanderer und Zuwanderinnen wären, oder, weil sie Rechte nur sich selbst zugestehen können, weltweit … Freiheitliche fühlen sich scheinbar wohl auf der ihr vertrauten Scholle beispielsweise in Paraguay, aber vor lautet deutschen Lauten und Blasmusik haben sie bis heute nicht vernommen, wie viele Rechte den Einwanderinnen und Einwandern in Paraguay zugestanden und eingeräumt wurden,

Das Parlament von Paraguay hatte im Juli 1921 das Gesetz Nr. 514 verabschiedet, das den mennonitischen Siedlern ganz außergewöhnliche Rechte gewährte: Sie mussten keinen Eid auf die Verfassung leisten, sie wurden nicht zum Militärdienst herangezogen, sie durften ohne Einschränkungen Deutsch als Schulsprache verwenden, sie konnten ihre eigene Verwaltung in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Rentenversicherung einrichten, sie erhielten zehn Jahre Steuerfreiheit usw.

die sich nun beklagen, daß es „nur noch zu 24 Prozent in deutscher Sprache …“, daß „immer mehr Indianer in die Gegend …“, daß „die Bevölkerungszahl komplett gedreht: 40 Prozent Mennoniten stehen 60 Prozent paraguayischen Indianern gegenüber“ … Ach, nie endet die Gefährdung der eigenen Kultur, geliefert durch das Zweite Deutsche Fernsehen und präsentiert durch Karl Moik, der lange schon Andy Borg heißt, ihr Herabsinken, das Schreckgespenst des „weißen Indianers“ kehrt zurück wie ehemals, die Erde selbst sogar versinkt in politischer Korrektheit: „immer weniger „weiße“ …

Wie viele Wiener und Wienerinnen stehen Kärntnerinnen und Kärntnern eigentlich gegenüber? Ein Glück, daß sie alle die deutsche Sprache sprechen, denn sonst würde es auch in Wien nur noch 24 oder gar weniger … und die restlichen Prozente verteilten sich auf Sprachen wie Kärntnerisch, Drautalerisch, Gurkerisch …

Freiheitlichen Frontmann Martin Graf fragen, wer noch in „Breivik“ bezahlen soll

Wenn auch beim Lesen des Namens Richard Millet allein kurz gedacht werden darf, ah, ein Schriftsteller aus der Gegenwart, sogar ein französischer, in der freiheitlichen ZZ -, aber nach dem Lesen des Zitats ist augenblicklich klar, die freiheitliche ZZ läßt sich nicht ihre Ehre nehmen, ihrer Gesinnung treu zu bleiben, auch in ihrer Ausgabe 36-37/2012, in der wieder einmal der III. Präsident NR selbst schreibt, diesmal über die Wehrpflicht als Wert

Es wurden hier bereits mehr als genügend viele Ergänzungen zu den Beschönigungen durch die freiheitliche ZZ zur Wiederlesung empfohlenen Autoren geschrieben, so daß bei der Ausgabe 35/2012 beim Lesen des Namens Hermann Löns gedacht wurde, diesmal wird darauf verzichtet werden können, etwas zum durch die freiheitliche ZZ empfohlenen Hermann Löns zu schreiben, denn es wird ohnehin gewußt, in welchen Kreisen Hermann Löns heute noch höchste Verehrung genießt, in welchen Lagern heute noch wohl vor allem der lönsische „Wehrwolf“ mit Ergriffenheit und Eifer gelesen wird, für wen Hermann Löns heute noch ein Malmotiv … Von und für Menschen, die zwar in der Gegenwart leben, aber Zeitgenossen sind von …

Eine derartige Meinung können abendländlerische freiheitliche Christen sich nicht entgehen lassen zu zitieren, und Menschen aus der westlichen Welt sollten es sich nicht entgehen lassen, bei jeder sich dafür bietenden Gelegenheit, Dr. Martin Graf, der aufgrund des höchsten Staatsamtes, das ein Freiheitlicher zurzeitig besetzt, als freiheitlicher Frontmann bezeichnet werden kann, zu fragen, ob denn diese zitierte Meinug in der freiheitlichen ZZ, für die er schreibt, ebenfalls seine Meinung ist, und wenn ja, ob der III. Präsident NR, und wenn nein, ob Dr. Martin Graf erklären kann, was seine freiheitliche ZZ mit diesem Zitat vermitteln, bewirken, erwirken, erzwingen …  Die westliche Welt sei dekadent, und weil die westliche Welt dekadent sei, verdiene die westliche Welt, die Norwegen heißt, verdiene also Norwegen, das es nun nicht mehr gibt, weil die 77 Einwohner und Einwohnerinnen von Norwegen, wie bitter bekannt ist, ermordet wurden. … Und kann Dr. Martin Graf etwas über die Dekadenz der 77 Ermordeten berichten, diese belegen? Da vor allem Freiheitliche sich als abendländlerische Bewahrer verstehen und darüber hinaus es heutzutage generell den Zwang gibt, alles irgendwie erhalten zu wollen und sei es in Museen und Archiven, wird es eine neue westliche Welt geben? Dann vielleicht mit dem Namen Österreich? Auch wieder mit Dekadenz?  Und wie viele Einwohner und Einwohnerinnen in Österreich sollen dann in „Breivik“ … Um es abzukürzen, kann Dr. Martin Graf den Wert oder die Zitatwürdigkeit dieser Meinung von Richard Millet erklären. Es gibt die Zuversicht, ein freiheitlicher Spitzenfunktionär kann das, denn es ist das Wesen dieser Gesinnung der Freiheitlichen mit hundertprozentiger Treffsicherheit derartige Meinungen auszuwählen und zu verbreiten …

Während Dr. Martin Graf nach der oben genannten Definition ein parteipolitischer Frontmann ist, war Richard Millet tatsächlich ein Mann an der Front, im Libanon, an der Seite der christlichen Milizen, und schoß damals nicht mit Wörtern …. Die Bezeichnung Frontmann wurde ausgeborgt von Jan Ackermeier, der in der gleichen Ausgabe der freiheitlichen ZZ einen musikalischen Frontmann zur Qualitätsuntermauerung erwähnt … Für Männer an der Front haben Freiheitliche viel … Und es wird weder verwundern noch überraschen, was erfahren werden kann: über „Von Thronstahl“ -, wieder diese gesinnungsgrundgelegte Treffsicherheit …

NS Was ist Dekadenz? Für Richard Millet ist es ein Synomym für Multikulturalismus. Jedenfalls verwendet es Richard Millet für seine Einführung der Währung „Breivik“. Und Richard Millet schreibt viel. Seinen Essay über den „Antirassismus als literarischen Terror“ aber hätte er nicht schreiben können, hätter er dafür nur die von der freiheitlichen ZZ zur Wiederlesung empfohlenen Bücher heranziehen können … Allerdings, wer weiß, möglicherweise hätte Richard Millet dann eine andere Studie geschrieben, mit fast dem gleichen aber ein wenig verkürzten Titel …

NNS Wenn die Wehrpflicht nach der Volksbefragung am 20. Jänner 2013 die gleichen Werte wie Dr. Martin Graf hat, in den zwei Langzeitumfragen, an denen zu beteiligen Sie weiterhin herzlich eingeladen sind, dann gibt es keine Wehrpflicht mehr …

Travestie einer Volksbefragung über die Transe mit dem Kosenamen Bundesheer

Dr. Michael Spindelegger sagte zum medial eingeleiteten Sommerende:

Machen wir ein Beispiel für direkte Demokratie – und jetzt haben wir

Den Salat … Der abgedankte Vizekanzler und Parteiobmann sagte „Beispiel“, aber als persönliche Referenz an die Zeit vor dem eigenen Pflichtschulbesuch, in der Soldaten, die zu Übungszwecken über die Felder liefen, vom Kind mit dem Ausruf entdeckt wurden, die Salaten kommen, scheint der Ausruf sehr passend:

„Und jetzt haben wir“ den Salat!

ÖVP und SPÖ spielen: Werd‘ den Rucksack los!

… aber es wäre eine Geringschätzung des Salates. Was jetzt tatsächlich gehabt wird, ist weder ein Beispiel noch ein Salat, sondern schlicht Gatsch. Vergatscht darin sind Demokratie und direkte Demokratie. Andererseits läßt sich in diesem Gatsch dennoch klar die Einstellung auch des Parteipolitfunktionärs Michael Spindelegger zur angewandten Demokratie durch diese Gegenstellung von Demokratie und direkte Demokratie erkennen … Denn eine Demokratie enthält bereits alle Formen der Teilhabe, die nun als die der „direkten Demokratie“ verkauft werden wollen. Auch ein Michael Spindelegger möchte „direkte Demokratie“ lediglich als Beispiele machen -, das nächste Beispiel dann wieder in, vielleicht, fünf, in neun Jahren oder gar in drei Jahren? Es ist das Modell einer Drei-Klassen-Demokratie: die erste Klasse ist die Demokratie, wie sie auch von einem Michael Spindelegger verstanden und gelebt wird, die dritte Klasse ist die direkte Demokratie, die alle paar Jahre eine Teilhabe vorsieht, während zwischenzeitlich auf überfüllten Gängen darauf gewartet werden darf, in die Demokratie eingelassen zu werden, wenn auch jeweils nur für eine kurze Frage …

Was aber für eine Teilhabe darf bei dem Eintritt alle paar Jahre in die Demokratie erwartet werden? Für die Teilhabe wird, um beim Beispielmacher Michael Spindelegger zu bleiben, angeboten das für eine Demokratie im Grunde selbstverständlich zu seiende Instrument der Volksbefragung … Schon dieses spindeleggersche Beispiel zeigt auf, daß aus den überfüllten Gängen zwar in die Demokratie der Einlaß gewährt wird, aber nur in eine streng abgegrenzte und streng bewachte Ecke der Demokratie, in der die dritte Klasse sich für einen Moment als zweite Klasse und für einen Augenblick, wenn die Augen ganz fest zugemacht werden, behandelt fühlen darf, wie die erste Klasse, auf der aber auch ein Michael Spindelegger nur gnadenhalber mit Sicht auf St. Pölten lie…

Und dieses spindeleggersche Beispiel ist in Wahrheit die Travestie einer Volksbefragung. Es wird keine wesentliche Frage gestellt. Es wird kein visionäres Modell zur Befragung gebracht, es werden Schuldige gesucht. Und die Schuldige, das ist jetzt schon klar, wird die dritte Klasse sein, der dann angelastet werden wird, für die enormen Kosten verantwortlich zu sein. Denn im günstigsten Fall wird sich die dritte Klasse, ganz egal welches Modell sie vorziehen wird, für gleichbleibende Kosten, oder im schlimmsten Fall, wie befürchtet wird, bei der Bevorzugung des Berufsmodells mit noch weit höheren Kosten, verantworten müssen. Die dritte Klasse wird dann von den gewählten Verantwortungsträgern und gewählten Verantwortungsträgerinnen verantwortlich gemacht werden für in diesem Bereich steigende Staatsausgaben, für die Verschwendung von Steuergeld …

Und die zehn Millionen teure (aber ohne Einrechnung der zu erwartenden enormen Ausgaben der christschwarzen und der sozialdemokratischen Partei für das Bewerben ihrer jeweiligen „Modelle“) Travestie einer Volksbefragung wird gegeben über die „Bundesheer“ gerufene Transe … Zum einen kann die Bundesheer von sich nicht sagen, sie sei Armee, vor allem weil für ihre Existenzberichtigung seit Ewigkeiten vorgebracht wird – der Katastrophenschutz, zum anderen kann die Bundesheer von sich nicht sagen, sie sei Katastrophenschutz, dagegen spricht die Statistik ihrer Einsätze bei Katastrophen … Die Bundesheer kann auch nicht sagen, sie sei nur Wehrpflicht, denn bereits jetzt gibt es alle Modelle, die in dieser Travestie vorgetanzt werden … Die Wehrpflicht kann nicht als Argument der Garantie für den Zivildienst herhalten, denn dieser ist ein Bereich, der ebenfalls neu gedacht und vor allem von der Bundesheer entkoppelt zu denken ist, und bei dem auch zu vergessen ist, daß dieser aus Verlegenheit geschaffen wurde, aber geschuldet einem nationalen Weltbild und der Vorstellung, es müsse dem Staat unbedingt gedient werden, mit der Waffe oder mit der Urinflasche in der Hand -, wobei noch zu beantworten wäre, ob die Bundesheer weiß, was sie mit ihren Fingern umklammert

Die Bundesheer ist eigentlich, mit einem empathischen Blick auf sie, die ärmste wenn auch äußerst teuer zu stehen kommende Transe im Land, weil keine oder zu viele Identitäten, und darüber hinaus, wie schon mehrfach berichtet, vielleicht gerade deshalb so gefährlich vor allem für sich selbst und für die Menschen, für deren Sicherheit sie …

„Machen wir ein Beispiel“, sagte Michael Spindelegger und sagte in Wahrheit: Gatschen wir weiter so!

Es ist auch deshalb eine Travestie einer Volksbefragung, weil es das Wesen einer Show ist, alles auszublenden, was ein Umdenken, ein Neudenken erforderte, vor allem den Willen zur Umgestaltung, mehr noch, Neugestaltung der Gesellschaft, die ohne Militär auskommt. Das Wesen einer Show ist es auch, Tatsachen auszublenden. Nicht nur die Tatsache, daß das Militär weder zum Friedenserhalt noch zur Friedenssicherung noch zum Frieden überhaupt etwas beitragen kann, wie weltweit geschichtlich und gegenwärtig belegt ist, sondern auch die Tatsache, daß das Militär der größte Förderer krimineller Machenschaften ist, etwa der Korruption, sogar die Bundesheer, wird an die noch immer nicht gänzlich geklärten Machenschaften allein beim Ankauf der Flieger …

Die Umfrage, zu der Sie abschließend herzlich eingeladen sind, sich zu beteiligen, ist nicht als eine Umfrage im herkömmlichen Sinn anzusehen, sondern  um auch diese Frage in die Debatte einzubringen und diese nicht gänzlich unterm Tuchent wieder einmal verschwunden zu wissen, und auch als Ihre Selbstbefragung, mit der Sie zugleich auch einem Michael Spindelegger ein Beispiel dafür geben können, was es heute oder vor allem heute heißt, das „Hirn einzuschalten“, in dem Sie in Kommentaren ihre Ideen, ihre Visionen hinzufügen, die auch ein Michael Spindelegger schmerzlich weil zukunftsschädigend vermissen läßt. Es wird nicht nach der Abschaffung der Bundesheer gefragt, sondern nach dem Abschaffen des Militärs an sich, womit im Bereich des Militärs die engen und vollkommen bedeutungslosen Grenzen Österreichs verlassen werden, was aber nicht ausschließt, daß auch in Österreich ein Beispiel gegeben werden kann, für eine im Grunde Erstgestaltung des Zusammenlebens in einem dauergesicherten Frieden …

PS Es wurde schon einiges über das Militär geschrieben. Zum Nachlesen klicken Sie die Stichwörter „Militär“ oder auch „Bundesheer“ an.

PPS Weshalb, werden Sie sich vielleicht fragen, so stark auf Michael Spindelegger Bezug genommen wurde? Und nicht etwa auf Norbert Darabos, den derzeitigen Verteidigungsminister? Nun, wohl deshalb, weil Michael Spindelegger in dem gleichen Gespräch nicht nur mit seinem Machen dieses Beispieles vorführte, was es heißt, wenn er „sein Hirn einschalte“, sondern auch mit einem weiteren Beispiel …

PPPS Zum Erfüllungsgehilfen Norbert Darabos muß nicht ein weiteres Mal das geschrieben werden, was schon geschrieben wurde …