Dr. Martin Graf – Freiheitlicher III. Präsident NR mit schlechten Werten auch ins letzte Affären-Jahr

Langzeitumfragen Martin Graf - Zwischenstand 02-01-2013Den guten Start für 2013, den auch Dr. Martin Graf in der letzten freiheitlichen ZZ des Jahres 2012 allen wünschte, gibt es aber für den freiheitlichen III. Präsidenten NR selbst nicht, wie die heutigen Zwischenergebnisse der zwei Langzeitumfragen zeigen -, ganz im Gegenteil, Dr. Martin Graf kann als III. Präsident NR nicht überzeugen, in Zukunft noch wählbar zu sein, wieder votieren mehr dafür, ihn nicht zu wählen, bereits über 71 Prozent würden Dr. Martin Graf nicht wählen wollen …

Das ist für einen seit mehr als vier Jahren gewesenen III. Präsident NR ein niederschmetterndes Ergebnis, ein Armutszeugnis, erbärmlich geradezu …

Dr. Martin Graf kann als III. Präsident NR weiter nicht überzeugen, in Zukunft noch wählbar zu sein -, aber war er je wählbar? Dr. Martin Graf wurde am 28. Oktober 2008 zum III. Präsidenten NR gemacht, hauptsächlich von den christschwarzen Abgeordneten, die ihn in einer formal als Wahl zu bezeichnenden Wahl im Parlament zu ihrem III. Präsidenten NR machten. Für die Bürger und Bürgerinnen wäre er wohl je kaum ein wählbarer Kandidat gewesen. Das zeigt auch die Langzeitumfrage, die es seit dem Juni 2009 gibt, in der sich konstant über 60 Prozent dafür aussprechen, es sollten alle Abgeordneten, die Dr. Martin Graf im Parlament zu ihrem III. Präsidenten NR machten, und Dr. Martin Graf zurücktreten …

Sie sind weiter herzlich eingeladen, wenn Sie sich noch nicht beteiligt haben, an diesen beiden Langzeitumfragen teilzunehmen.

2013 wird ein gutes Jahr. Denn es gibt die Nationalratswahl, und dann können diese beiden Langzeitumfragen endlich geschlossen werden, und auf einen dann endlich tatsächlich gewesenen III. Präsidenten NR Dr. Martin Graf zurückgeblickt werden, mit der Feststellung, es gab zwei Konstanten in seiner von den Christschwarzen ermöglichten Amtszeit: permanente Affäre und schlechte Werte …

Heinz-Christian Strache schenkt Andreas Mölzer einen Odin Wiesinger

Odin Manfred Wiesinger ist ein Maler, den der III. Präsident NR Dr. Martin Graf zu seinem Staatskünstler auserkoren hat und nun durch den zurzeitigen Obmann der Freiheitlichen auch die letzten Weihen eines Parteikünstlers erhielt und möglicherweise  ein zukünftiger, also gestriger Kandidat der Freiheitlichen für das Amt eines Bildungs- und Kunstministers, wenn – denn seltsam und rätselhaft ist des Souveräns Wahl – es nach der nächsten Nationalratswahl zu einer Koalition von Christschwarzen und Freiheitlichen und Stronach als Team …

Strache schenkt Mölzer einen WiesingerFür Ober-ZZ-Leiter Andreas Mölzer ist der Dezember 2012 also ein rechter Geschenkemonat … Das große goldene Verdienstzeichen des Landes Kärnten lehnte er nicht als „Sitzfleischorden“ ab, wie im Februar 2012 das große silberne Ehrenzeichen der Republik Österreich -, freilich in Kärnten ist keine Solidarität mit dem zurzeitigen Obmann der Freiheitlichen notwendig, denn in Kärnten würde der zurzeitige Obmann der Freiheitlichen jedweden Orden der Karawankenwelt ohne Anstand sofort bekommen. Und nun gegen Ende des Monats auch noch ein „eindrucksvolles Gemälde“ von Odin Wiesinger, überreicht vom zurzeitigen Obmann der Freiheitlichen … Was auf diesem „eindrucksvollen Gemälde“ abgebildet ist, kann nicht gesagt werden, denn, wie zu sehen ist, es ist verpackt, nicht von Christo, aber vielleicht von Andreas Laun, der in dieser Ausgabe 51-52/2012 der freiheitlichen ZZ ebenfalls schreibt, und Andreas Laun schreibt so „eindrucksvoll“ als Odin Wiesinger malt …

Es kann aber auch sein, daß nicht Odin Wiesinger, sondern Andreas Laun der freiheitliche Kandidat ist – seltsam und rätselhaft ist des Souveräns Wahl – für den Bildungs- und Kunst- und auch gleich Frauenminister; denn abermals malt Andreas Laun ein „eindrucksvolles Gemälde, auf dem diesmal ein Wurm zu sehen ist, mit dem Wunsche glühend im Geheimen, die Kirche möge doch recht … Und auf diesem „eindrucksvollen Gemälde“ ist auch zu sehen, wie des Wurms Genderideologie am Felsen Petri zerschellt, auf dem Pilatus freudig steht, vom Wurm, der auf die Wahrheit verzichtet, in Ruhe gelassen … Und aus dem Beichtstuhle des P. fliehen die Würmer, glühend vor Sünde des Schweigens, in der sie leben, und geben sich hin dem Tanz der Tugend der Toleranz, choreographiert zur relativistischen Gesellschaft -, aber zum Felsen des P. steigen schon Männer und Frauen, furchtlos für die Lehre des P. einzustehen, furchtlos die ZZ zu schwingen, furchtlos mit der zweiten Hand das Kreuz emporzureißen, furchtlos die Heilslehre des P. zu verkündigen …

Um vergleichen zu können, wer nun tatsächlich der Maler ist, Andreas Laun oder Odin Wiesinger, sind Sie eingeladen, hier unter „Odin Wiesinger“ selbst nachzuschlagen, Sie werden ihn in einer Tradition finden und dann selbst zu beurteilen haben, ob er für diese hohe Aufgabe als Partei- und vor allem als Staatskünstler recht … Möglicherweise tritt Martin Graf seine nächste Südamerika-Reise in Begleitung von zwei Malern an, sitzen im Flugzeug rechts vom grafschen Fensterplatz Andreas Laun und Odin Wiesinger …

Seltsam und rätselhaft ist des Souveräns Wahl … Wer wäre wohl mehr als recht geeignet für das Amt des Außenministers als Andreas Mölzer? Dieser freiheitliche Uraußenfelsen? Und Ober-ZZ-Leiter eines freiheitlichen Magazins, das auch die Literatur recht ordentlich hochhält? … Ach, was für Namen der Literatur könnte Andreas Mölzer dann seinen Ressortkollegen und Ressortkolleginnen in den Tischgesprächen nennen, sie auf die Empfehlungen zur Wiederlesung in der freiheitlichen ZZ verweisen, allein die Empfehlungen aus dem Jahr 2012 würde die Tischgesellschaft verstummen lassen, beeindruckt von dieser zzlerschen Belesenheit – Verbelen, Seidel, Kolbenheyer, Kernstock, Hohlbaum, MeiserCaspart, Jelusich, Körner-Lakatos, Springenschmid, Bartsch … Wie geistig neger würden seinen Ressortkollegen und Ressortkolleginnen das Personal anderer Zeitungen plötzlich erscheinen, begänne Andreas Mölzer beim Nachtisch auch noch von den Schreibern der freiheitlichen ZZ selbst zu schwärmen, von einem Pfeiffer, von einem Seledec, einem Morgengrauen, einem Körner-Lakatos, einem Tomaschitz, der auch ein begnadeter Interviewer und Rassismus-Kenner ist, wie sein mit Claus Nordbruch … Die Verlage würde Andreas Mölzer wohl dann im Herrenzimmer bei einer gut deutschkennerisch gerauchten Zigarre auch nicht zu erwähnen vergessen, Stocker, Eckart, ZZ-Verlag … Später dann würde Andreas Mölzer wohl zufrieden im Bett sich auf die rechte Seite drehen, davon beseelt, sie alle beschämt zu haben, daß ihnen bloß solche Namen geläufig sind wie Musil, Broch, Perutz, Kafka, Kraus, Wittgenstein, Bachmann, Spiel, Klüger, Haushofer, Jelinek, Mayröcker, Fleisser, Keun, Müller, bei Wolf aber würde er schon eingeschlafen sein und selig würde er davon träumen, daß es mehr Wölfe gibt, als nur die Christa …

Seltsam und rätselhaft ist des Souveräns Wahl -, wird er den Menschen in Österreich 2013 eine solche Regierung aus Christschwarzen und Freiheitlichen und Stronach als Team schenken? Und wenn ja, wird dies dann ein guter Start ins Jahr 2014 sein, wie ihn die freiheitlichen ZZler für 2013 allen wünschen? Vielleicht mit einer Regierung mit auch noch nie zuvor gehabten Ministerien?

Stronach als Team als Minister für faire und transparente Autoersatzteile?

Andreas Laun doch eher als Justizminister?

Harald Stefan als Leistungsminister?

Johann Gudenaus als Postminister?

Gerhard Deimek als Nächtigungsminister?

Gerhard Kurzmann und Josef A. Riemer Staatssekretäre für Spiele und Elmar Podgorschek Bibliotheksstaatssekretär?

Bernhard Themessl als Wirtschaftsversicherungsminister?

Barbara Rosenkranz als Degenderminister?

Dr. Martin Graf als Gedenkminister für den Süden Tirols und Amerikas?

Heinz-Christian Strache als Bodentreu- und Erinnerungsminister?

Peter Fichtenbauer als Waldmarkminister?

Ein wichtiger Mann der Freiheitlichen darf nicht unerwähnt bleiben, auch wenn er aus dem freiheitlichen Magazin keine Weihnachtswünsche -, Norbert Hofer, wäre ein recht geeigneter Vizekanzler, zuständig für das Ressort Väter mit Rechten … Auch Christian Höbart ist zu erwähnen, ein Kandidat mit recht guten Aussichten auf das Amt eines Jugendhaftministers

Ob nach diesem Ausblick auf 2014 mit Blick zurück auf das Jahr 2013 gesagt, wieder wird gesagt werden müssen, seltsam und rätselhaft ist des Souveräns Wahl …

Dr. Martin Graf reist nach Südtirol, um einem verurteilten Attentäter zu gedenken

Freilich Dr. Martin Graf nennt Sepp Kerschbaumer keinen Attentäter, der zu fast 16 Jahren Gefägnis verurteilt wurde, sondern der III. Präsident NR im österreichischen Parlament schreibt in der Ausgabe 50/2012 der freiheitlichen ZZ: „Freiheitskämpfer“ …

Der III. Präsident NR schreibt einen, um ein heute geläufigeres Wort zu nehmen, Terroristen nicht nur hoch zu einem „Freiheitskämpfer“, sondern Martin Graf reist an einem Dezember-Wochenende des Jahres 2012 auch nach Südtirol, um an dem Gedenken für Sepp Kerschbaumer teilzunehmen … Sepp Kerschbaumer ist also für den freiheitlichen III. Präsidenten NR eine Reise wert -, ob bei diesem Gedenken auch sein deutsches Bekenntnis verlesen wurde?

„Deutsch wollen wir bleiben und keine Sklaven eines Volkes werden, welches durch Verrat und Betrug unser Land kampflos besetzt hat und seit 40 Jahren ein Ausbeutungs- und Kolonisationssystem betreibt, welches schlimmer ist als die einstigen Kolonialmethoden in Zentralafrika.

Dr. Martin Graf - Sepp KerschbaumerEs ist doch immer wieder erstaunlich, welch profunde Geschichtskenntnisse jene Männer besitzen, die, wie im Fall Sepp Kerschbaumer, Freiheitliche zu ihren „Freiheitskämpfern“ auserwählen …

„Schlimmer als die einstigen Kolonialmethoden in Zentralafrika“ -, es reicht der Hinweis auf die Republik Kongo in Zentralafrika, über die schon einmal in einem anderen Zusammenhang geschrieben wurde, um zu ermessen, wie vulgär und geschichtsverfälschend diese kerschbaumerische Aussage war. Der Kongo wird als Beispiel erwähnt, weil es, wie seinerzeit geschrieben, eine Verbindung zur Familie Habsburg gibt und auch eine zu Dr. Martin Graf, wobei die Verbindung zu Dr. Martin Graf eine harmlose und darüber hinaus eine erheiternde ist, wie ebenfalls nachgelesen werden kann: Dr. Martin Graf kann, nicht einmal, abschreiben

Südtirol und Lobby

Rückseite „carte postale“: Zwei weitere Beiträge zu Südtirol. (1)

Da Martin Pfeiffer in der Ausgabe 50/2012 der freiheitlichen ZZ ebenfalls etwas zum Vulgären schreibt, in unmittelbarer Nachbarschaft zum grafschen Hautnah-Kerschbaumer-Gedenken, kann mit etwas Heiterem geschlossen werden, das wieder einmal etwas über die zweite Leistung von Männern aus diesem Lager erzählt, nämlich über die ihre Verwendung der für sie über allem stehenden deutschen Sprache:

Überall wittert der Innviertel
mit dem vulgären Gesichtsausdruck […]

Viele Male schon wurde das Innviertel besucht, aber niemals wurde irgendwo ein Bild vom Innviertel gesehen, dabei scheint der Innviertel eine Berühmtheit zu sein, wenn doch sein „vulgärer Gesichtsausdruck“ Martin Pfeiffer eine Erwähnung -, es kann natürlich auch sein, Martin Pfeiffer kommt selbst aus dem Innviertel, und daher ist ihm persönlich der Innviertel bekannt …

NS Der Inhalt des pfeifferischen „Querschlägers“ in der Ausgabe 50/2012, fragen Sie, der ist -, wurde auch schon nicht beim pfeifferischen „Querschläger“ der Ausgabe 47/2012 beachtet

NNS Zu dieser grafschen Südtirolerei allerdings wurde einmal inhaltlich darauf verwiesen, daß es andere und förderlichere Wege gibt, als beispielsweise diese Kleinststaaterei und diese Doppelstaatsbürgerschaftlerei … Vielleicht schreibt und spricht Martin Graf so gerne von der Staatsbürgerschaft, weil es mit der gleichen Nachsilbe wie Burschenschaft endet -, so oder so, es bleibt ein alter Schaft …

Anmerkungen gab es aber bereits auch zu Selbstbestimmungsrecht und Volksabstimmung, wie nachgelesen werden kann:

Abstimmung über Krieg oder Frieden – Ein zu forderndes Selbstbestimmungsrecht

Martin Graf – Ein Fremder gegenwärtiger Zeiten

„Kerndeutsche Männer“ schreiben für Dr. Martin Graf

(1) Zur „deutschen Lobby“ erschien es notwendig, nicht nur deren Beitrag zur Gedächtnisfeier für Sepp Kerschbaumer auf die „carte postale“ zu kleben, sondern auch ein paar Auszüge, die von selbst erklären, um was für eine Website es sich dabei handelt. Das grafsche Medium „Unzensuriert“ hingegen ist in Österreich recht gut bekannt, so daß diesmal auf Ausschnittsfetzen verzichtet werden konnte, um …

„Damit es nicht ein zweites Palästina wird, Ungarn – eine Arier-Kolonie? – den Magyaren!“

Zur Zeit Erich Körner Lakatos JobbikEin Mann wie Erich Körner-Lakatos, der es versteht, seinen Satiren tiefste Gedankengänge zu graben, wird seine Schüler und Schülerinnen haben, und solch ein Mann wie Erich Körner-Lakatos wird auch ein recht guter Lehrer sein, der die Lebenswege seiner Schüler und Schülerinnen wohlwollend begleitet, ihnen über die Grenzen hinweg zu Aufmerksamkeit verhilft, über die Grenzen hinweg, ihnen zur Seite steht …

Ob Krisztina Morvai eine Schülerin von Erich Körner-Lakatos ist, wird nicht gewußt, aber eine Probe ihres satirischen Könnens, das an Erich Körner Lakatos gemahnt, hat er selbst vorgestellt, wohlwollend und ihre Partei recht ordentlich verteidigend, wie es eben von einem Lehrer erwartet wird:

‚Wir haben einen Traum – nämlich, daß Ungarn den Magyaren gehört. Damit unsere Heimat nicht ein zweites Palästina wird, nicht zu einer verarmten Kolonie verkommt.

Und über ihre Partei – Jobbik – und sie selbst schreibt Erich Körner-Lakatos:

In den Medien hängt man Jobbik taxfrei die Prädikate rechtsextrem, zigeunerfeindlich und antisemitisch an. Eine auch hierzulande bekannte Vorgangsweise, um Kräfte, die sich der wahren Sorgen der Menschen annehmen, in den Schmutzkübel zu tunken. Ein besonderer Dorn im Auge der Selbstgerechten ist die ‚Ungarische Garde‘, eine Art Bürgerwehr gegen die um sich greifende Kleinkriminalität. Was nur wenige wissen: Die Polizeigewerkschaft TRMSZ hat mit der Garde ein Abkommen zwecks effektiver Zusammenarbeit geschlossen. Der Versuch ultralinker Kreise, die ihnen mißliebige ‚Magyar Gárda‘ gerichtlich verbieten zu lassen, ist bloß bei einem Bezirksgericht der Hauptstadt erfolgreich gewesen, der Anwalt der Bürgerwehr hat selbstredend Rekurs eingelegt. Sehen wir uns die Sache einmal näher an. Ursprünglich ist Jobbik eine Studentenpartei, getragen von Hörern der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Budapester Eötvös-Loránt-Universität. Als die linke Regierung patriotische Demonstranten vor dem Parlament niederprügeln läßt, bekommt die vorerst eher schmalbrüstige Bewegung mehr Zulauf. Darunter eine junge Dame namens Krisztina Morvai, soeben von New York zurückgekehrt, wo sie vier Jahre lang bei der UN als Expertin für Frauenfragen tätig gewesen ist.

Damit niemand sagen kann, es werde hier mit gefälschten Zitaten gearbeitet, weil die als Zitat geführte Schlagzeile nirgendwo in diesem Wortlaut zu finden ist. Das stimmt, denn es ist ein dreifach zusammengesetztes Zitat. Weil – das muß eingestanden werden – einfach keine andere Lösung gefunden wurde, um so viel freiheitliche und jobbiksche Satire auf den Punkt zu bringen: Ein Teil ist aus dem oben angeführten Zitat von Krisztina Morvai, „Ungarn den Magyaren!“ titelt Erich Körner Lakatos seine gütige Rede über Jobbik in der Ausgabe 24-25/2009 der freiheitlichen ZZ und  der dritte Teil ist aus dem Titel „Der Magyare ein Arier?“ von Erich Körner-Lakatos, wie nachgelesen werden kann: „Lieber H.“err – Satire, wie sie freiheitliche ZZler lieben und Ein freiheitlicher ZZler drängt die Frage auf, ist die Arierin eine türkische Slawin?

Dr. Martin Graf, freiheitlicher III. Präsident NR – 70,36 Prozent in der „Verbotsrepublik Österreich“

70,36 Prozent sagen, so der heutige Zwischenstand der Langzeitumfrage, sie würden Dr. Martin nicht zum dritten Nationalratspräsidenten wählen. Damit haben sich die schlechten Werte des nun seit vier Jahren III. Präsident NR gewesenen Martin Graf noch weiter verschlechtert … Am 28. Oktober 2008, als die Abgeordneten Dr. Martin Graf zu ihrem III. Präsidenten NR machten, wofür die christschwarzen Abgeordneten hauptverantwortlich waren, verfehlte im Parlament Dr. Martin Graf knapp aber doch diesen negativen Spitzenprozentsatz  …

SLangzeitumfrage Martin Graf 70 Prozent Neinie sind weiter herzlich eingeladen, sich an dieser Langzeitumfrage zu beteiligen, aber auch dazu, gerade die letzten Beiträge über die freiheitliche ZZ nachzulesen, für die auch der III. Präsident schreibt und von der er für 1500 Tage Aussitzungspräsident bejubelt wird …

In der Ausgabe 47/2012 schrieb nicht nur E. K. L. über die Frage, ob denn der Magyare ein Arier sei, sondern auch Dr. Martin Graf wieder einmal, und noch ein Martin schrieb in dieser Ausgabe, nämlich Martin Pfeiffer über die „Verbotsrepublik Österreich“ – selbstverständlich ebenfalls mit einem Fragezeichen versehen … Wer aber kennt nicht die legendären freiheitlichen Rechtschreibleistungen? Soher kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, E. K. L. und Martin Pfeiffer haben mit dem Fragezeichen auch wirklich ein Fragezeichen und nicht ein R… Zu seinem auch diesem „Querschläger“ fiele noch vieles ein, ironisch aufbereitet, nachdem aber die tiefe Satirekunst eines E. K. L. nicht beherrscht wird, wird davon Abstand genommen. Auf der carte postale klebt zum Nachlesen und eigener satirischer Betrachtung der pfeifferische „Querschläger“ …

1500 Tage Permanente Affäre Dr. Martin Graf

„Lieber H.“err – Satire, wie sie freiheitliche ZZler lieben

Ein freiheitlicher ZZler drängt die Frage auf, ist die Arierin eine türkische Slawin?

Hinzu zum ewigen großen Verdienst Kärntens ein goldenes Zeichen für Ober-ZZ-Leiter Andreas Mölzer

Langzeitumfragen Martin Graf – Weiter mit schlechten Werten

Ein freiheitlicher ZZler drängt die Frage auf, ist die Arierin eine türkische Slawin?

Mit der entsprechenden Würdigung der Satirekunst von Erich Körner-Lakatos am Beispiel „Ist der Magyare ein Arier?“ von gestern wurde gedacht, alles Notwendige dazu geschrieben zu haben -, jedoch mit einem heutigen kritischen Blick darauf muß gesagt werden, es wurde gar nicht darauf eingegangen, wie sehr Erich Körner-Lakatos zusätzlich zu seiner satirischen Tiefe auch als Sprachforscher zum Tiefsten …

Noch dazu, wo sie eifrig bemüht waren, ihre walachischen und slawischen Nachbarn auf eine höhere Stufe der Kultur zu heben. So hatten etwa die Rumänen gar kein eigenes Wort für „Arbeit“ und übernahmen den entsprechenden magyarischen Ausdruck (munka).

Ist der Arier ein türkischer SlaweDie Herkunft des Wortes „Arbeit“ von Mühsal und Plage, von Qual und Sklaventum bestätigt auch dieser freiheitliche ZZler , denn, mag er auch zum Tiefsten fähig sein, zu einem ist auch dieser freiheitliche ZZler nicht in der Lage, eine Arbeit zu Ende zu bringen, in diesem Fall seine Artsverwandschaftsbearbeitung (dazu fällt ad hoc ein das Verwandtschaftliche des deutschen Wortes „Arbeit“ mit dem polnischen Wort „Robota“) … Erich Körner-Lakatos kann zwar forsch gegen Rumänen und Rumäninnen schreiben, sie würden ohne die Ungarn und Ungarinnen nicht einmal ein eigenes Wort für „muncă“ gehabt haben, er kann zwar forsch Slawen und Slawinnen unterstellen, ohne Magyarinnen und Magyaren auf einer niederen Stufe der Kultur -, aber eine umfassende Sprachforschung ist auch für diesem aus der Lagerschaft eines freiheitlichen Magazins zu viel an Arbeit ….

Das von Freiheitlichen Erzeugte, wie es auch Erich Körner-Lakatos mit seiner sprachforschen Satire belegt, ist halt nichts anderes, als schlampig verrichtete Arbeit, freiheitliche Erzeugnisse sind halt nichts anderes als Montagsprodukte, und wird der blaue Lack von den freiheitlichen Montagsprodukte abgekratzt, kommt ein Spruch zum Vorschein: Beim Arbeiten nicht an die Arbeit denken, sondern, hoffentlich ist bald wieder Jausenzeit, Wahlkampfzeit …

Würde auch der freiheitliche ZZler Erich Körner-Lakatos nur bißchen fleißiger sein, müßte er etwas darüber schreiben, wie die Magyaren und Magyarinnen zu ihrem Wort „Arbeit“ kamen, wie von einer militärisch begabten türkischen Spitze angeführte ungarische Hirtennomaden ihren ersten Kontakt über Südslawen, die bereits christlich geprägt waren, mit europäischer Kultur … Ganz richtig ist das nicht, denn bei einer Sach‘ sind Freiheitliche durchaus fleißig, aber dieser Fleiß ist kein lohnenswerter und auch kein belohnenswerter, daß ihnen direkt (ohne aber einer gar mit „Liebe …“ eröffneten Anrede), gesagt werden möchte, Sie können ruhig faul sein – bei der Unredlichkeit …

„Lieber H.“err – Satire, wie sie freiheitliche ZZler lieben

Ist der Magyare ein Arier?

Über dieser Titelfrage von E. K. L. steht das Wort „Satire“ …

Damit will wohl von den freiheitlichen ZZlern gesagt werden, E.K.L. habe in der Ausgabe 47/2012 eine Satire geschrieben … Eine Satire, von so feiner und diffiziler deutscher Art, eine Satire, die – um diese in ihrer vollen Tiefe verstehen zu können – ein paar Erklärungen bedarf, für jene, die keine Wiederleser und Wiederleserinnen des literarischen Kanons des dritten Lagers sind …

Ein gewisser Heinrich H. (aus Gründen des Datenschutzes bleibt der Name geheim) formuliert 1941 in einem Appell […]

Wie tiefsinnig ist diese Satire doch angelegt, der „Name bleibt aus Gründen des Datenschutzes geheim“ -, oh, hohe arische Satirekunst, Heinrich Himmler hätte wohl diese seinem Appell vorangestellt, 1941, in Stettin, zur Einstimmung auf den Ostfeldzug

Aber erst zum Ende hin erreicht E. K. L. seine höchste gedankliche Tiefe, peitscht seine Satire zur Vollendung …

Magyare = Untermensch. Also wirklich, lieber H., das ist aber gar nicht nett.

„Lieber H.“ -, allein diese Anrede, wie viele Jahre oder gar Jahrzehnte werden in seinen Anhängerschaften über die Frage gestritten werden, ob es heißt, „lieber Heinrich“ oder, doch, „lieber Himmler“, ist E. K. L. mit Reichsführer SS Heinrich Himmler über die Zeiten hinweg per Du oder per Sie, und wie ist diese urdeutsche Satire unter diesem Aspekt zu interpretieren … Vielleicht ist es aber recht rasch geklärt, irgendwer erklärt schlüssig – ähnlich wie E. K. L. die Runen oder Nicht-Runen im Logo von Odin Wiesinger -, das heißt: lieber Herr … Mensch, das liegt doch auf der Hand …

Und dann, der letzte Satz, politisch gegenwärtiger noch keine Satire ihr Ende fand …

Zumal Ungarn 1941 Vebündeter gegen Stalin ist.

Freiheitliche Zur Zeit - Heinrich HimmlerWie werden jetzt schon in den Buden der Burschen- und Landsmannschaften die Köpfe rauchen bei der Frage, wer ist der heutige Stalin, gegen den Ungarn, wie die aktuellen Entwicklungen in Ungarn zeigen, wie ehedem ein Verbündeter sein kann -, und laut wird ein Name in den Kellerbuden erhallen: die Europäische Union … Und dankbar werden sie auf E. K. L. anstoßen, für sie in dieser Hinsicht so leicht verständlich, für sie so volksnah die Satire …

Und hätte Sebastian Haffner noch die tiefe Satirekunst von E. K. L. erleben dürfen, er hätte E. K. L. angefleht, bei ihm in die Schule für Satire und Ironie gehen zu dürfen … Dieses Glück war Sebastian Haffner nicht beschieden, so bleiben seine Ironien und Satiren auf einer Höhe zurück, die ihm E. K. L. auf sein Niveau zugefeilt hätte …

Diese Oper hatte bei der „loyalen Bevölkerung“ einen solchen Resonanzraum geschaffen, dass SEBASTIAN HAFFNER sie 1940 sagen lässt: „Wenn wir Krieg führen, tun wir das nur aus den erhabenen Gründen Lohengrins: um unterdrückte unschuldige und verfolgte Menschen zu retten. Wie gern hätten wir Österreich, die Tschechoslowakei und Polen unangetastet gelassen! Es war nur ihre unverbesserliche Niedertracht und Grausamkeit, die uns schließlich dazu zwang, diese Länder zu annektieren.

„Lohengrin“ erinnert daran, daß die freiheitliche ZZ nicht nur ein Magazin der Satire ist, sondern auch der Musik, wie schon geschrieben werden durfte:

Für die freiheitliche ZZ aber sind Wagners Zeilen antisemitismusfrei

Ein möglicher Einwand, E. K. L. sei einmal eine Satire …, kann mit dem Hinweis auf weitere Texte von E. K. L. gleich jetzt entkräftet werden -, E. K. L. hält stets sein Niveau:

Kein Anstand und keine Höflichkeit gegen das deutsche Reich und Adolf Hitler

Wenn das der Wähler wüßte

Bei einer derart konzentrierten Gedankentiefe wird es verständlich, daß die freiheitliche ZZ indirekt auch offiziell gewürdigt wird, etwa durch das große goldene Verdienstzeichen des Landes Kärnten, das erst vor wenigen Tagen dem Ober-ZZ-Leiter Andreas Mölzer … Und Wesentliches trägt auch Dr. Martin Graf, dem erst kürzlich für 1500 Tage Aussitzungspräsident eine Feierstunde im Parlament …, mit seiner Schreibe, die die freiheitliche ZZ zu dem macht, was sie ist …

1500 Tage Permanente Affäre Dr. Martin Graf

1500 Tage Permanente Affäre Martin GrafWenn dereinst gefragt werden sollte, welche Leistungen mit Steuergeld in den Jahren 2008 bis 2013 finanziert wurden, wird in der Auflistung eine nicht fehlen dürfen: die Aussitzungsleistung von Dr. Martin Graf, dem nun seit über vier Jahre gewesenen III. Präsidenten NR …

Die „Gesinnungsgemeinschaft“ der Freiheitlichen kann selbstverständlich nicht so lange warten, denn sie möchte Wahlen gewinnen, und so feiert sie die steuergeldfinanzierte Aussitzungsleistung von Dr. Martin Graf bereits jetzt, mit einem Mann aber, der nach vier gewesenen Jahren als Aussitzungspräsident, wie auch die heutigen Zwischenstände der Langzeitumfragen belegen, es nicht vermag, die Zustimmung zu seiner Person zu steigern – im Gegenteil: beinahe 69 Prozent würden einen wie Dr. Martin Graf nicht zum dritten Nationalratspräsidenten wählen, und, etwas über 60 Prozent sind nach wie vor und weiter der Ansicht, es sollten alle Abgeordneten, die Dr. Martin Graf am 28. Oktober 2008 zu ihrem III. Präsidenten NR wählten, zurücktreten … Sie sind weiter herzlich eingeladen, sich an diesen beiden Langzeitumfragen zu beteiligen.

In der gesinnungsgemeinschaftlichen Feierstunde im Parlament zum Anlaß 1500 Tage Aussitzungspräsident Dr. Martin Graf waren, wie der freiheitlichen Presseaussendung vom 5. Dezember 2012 zu entnehmen ist, „Vertreter aus Wissenschaft und Politik“ zugegen …

Welche Wissenschaftler das waren, wird nicht mitgeteilt. Deshalb nur eine kleine Erinnerung, welcher Wissenschaftler in der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft einen recht guten Ruf haben:

Kampf für einen neuen Aufbruch des Schönen in der Kunst, wie sie von den Freiheitlichen geliebt wird

Martin Graf – Herausgeber und Verkäufer eines Buches für den Ares-Verlag

Wer von der „Politik“ zur Feierstunde kam, wird in der Presseaussendung hingegen nicht verschwiegen …

Norbert Hofer

Georg Mayer

Johann Gudenus

In dieser Feierstunde im Parlament wurde auch das „Jahrbuch Unzensuriert präsentiert – einen ehrenreicheren Ort als das Parlament für dieses grafsche Medium wird in Österreich kaum zu finden sein, außer noch, die Hofburg, beim Säbeltanz der Schaften

Aber auch die freiheitliche ZZ kommt nicht umhin, 1500 Tage Permanente Affäre Martin Graf in ihrer Ausgabe 49/2012 zu würdigen … Ein recht besonderes Magazin, wie hier schon oft berichtet werden durfte, ein Magazin, das ebenfals in der Ausgabe 49/2012 sich recht ordentlich freute, über das große goldene Verdienstzeichen des Landes Kärnten für ihren Ober-ZZler Andreas Mölzer

Außerhalb der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft sind die 1500 Tage von Dr. Martin Graf nicht besonders aufgefallen, außer:

Permanente Affäre Dr. Martin Graf und Michael Spindelegger, der Führer, kann nichts beitragen

Ob Lothar Höbelt, der recht ordentlich angesehene Wissenschaftler der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft, zur Feierstunde kam, ist nicht bekannt, aber außerhalb von idyllischen Feierstunden ist die Meinung über den 1500-Tage-Mann sogar innerhalb der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft nicht so wohlwollend:

Dr. Martin Graf „immer ein Problembär“

NS Es wurde, wie der oben erwähnten gesinnungsgemeinschaftlichen Presseaussendung zu éntnehmen ist, sogar eine eigene Broschüre über die Wirkungen des Aussitzungspräsidenten von 1500 Tagen erstellt, in der hervorgeben werden, beispielsweise, der „WKR-Ball als Bastion …“, „Martin Graf Freund von Kunst und Künstlern“, „Ein Denkmal für Franz Dinghofer“ …

WKR-Ball in der Hofburg – Bloß die feine Gesellschaft

Martin Graf bestaunt seinen Staatskünstler Odin Wiesinger in Paraguay

Franz Dinghofer

Hinzu zum ewigen großen Verdienst Kärntens ein goldenes Zeichen für ZZler Andreas Mölzer

Die freiheitliche ZZ berichtet in ihrer Ausgabe 49/2012, ihrem Herausgeber Andreas Mölzer sei das große goldene Verdienstzeichen des Landes Kärnten von der Landesregierung einstimmig zuerkannt worden …

Andreas Mölzer - Zum ewigen Ruhme KärntensAlso auch von SPÖ und ÖVP …

Kosmopolitismus scheint in der Landwirtschaft und möglicherweise vor allem in der kärntnerischen Landwirtschaft kein Dünger zu sein, der gekauft wird -, das dürfte Wolfgang Waldner nach ein paar Wochen schon gut erfaßt haben … Ob mit dieser Zustimmung auch schon ein Kunst-und-Literatur-Verständniswechsel vollzogen wurde, hin zu einer Kunst und einer Literatur, wie sie von Freiheitlichen geliebt werden?

Mehr will dazu gar nicht geschrieben werden, denn innerhalb der letzten 24 Stunden war die freiheitliche ZZ Aufhänger zu einem anderen Thema, das wesentlich wichtiger ist, nämlich die „Volksbefragung“ zu Wehrpflicht und Berufsheer, wie hier nachgelesen werden kann -, deshalb nur die Einleitung, um ein wenig zu verdeutlichen, was im Grunde nicht mehr verdeutlicht werden muß, wem SPÖ und ÖVP ein großes goldenes Verdienstzeichen …

Die freiheitliche ZZ lobt in ihrer Ausgabe 48/2012 in einem mit “Redaktion” gekennzeichneten Artikel Walter Nowotny unter dem Titel “Ewig  lebt der Toten Tatenruhm”, einen Mörder im Auftrag eines Staates, wobei es hier nicht interessiert, daß Walter Nowotny für die nationalistische Totaldiktatur der Massenmorde und Massenverbrechen des deutschen Reiches seine mörderischen Einsätze flog, wobei es hier diesmal auch nicht interessiert, welcher Armee Tatenruhm nicht nur der Freiheitlichen ZZ-Redaktion lobt

Vielleicht doch noch einen Auszug aus

Freiheitliche ZZ betätigt sich als eifrige Wiederleserin von Robert Jan Verbelen, einem SS-Mörder und Revisionisten

vom 13. Oktober 2012, um zu zeigen, daß es beim Lob für Walter Nowotny nicht um eine Ausnahme …

In den letzten zwei Ausgaben der freiheitlichen ZZ wird Robert Jan Verbelen als Autor von Spionageromanen also gleich zweimal hintereinander empfohlen -, ob in der nächsten Ausgabe schon seine revisionistischen Schriften empfohlen werden? Das ist nicht zu erwarten. Es soll wohl die positive Besprechung seiner Spionageromane die Leser und Leserinnen der freiheitlichen ZZ selber darauf bringen, sich mit allen Schriften des SS-Mörders und Revisionisten Robert Jan Verbelen zu befassen …

Freiheitliche lassen in Kärnten slowenische Kindergärten und Schulen wie Pilze aus dem Boden schießen

Die Überschrift ist in keiner Weise wahr, aber sie könnte wahr sein (oder wahr werden), würden Freiheitliche je ernst nehmen, was sie beispielsweise durch eine Buchempfehlung in der freiheitlichen ZZ indirekt unterstützen …

Wenn die freiheitliche ZZ einmal von der literarischen Vergangenheit Pause macht, also beispielsweise keine „spannenden“ Agentenromane eines SSlers zur Wiederlesung empfiehlt, wenden sich freiheitliche Zurzeitler ihrer Gegenwart zu und empfehlen, wie in der aktuellen Ausgabe 45/2012 dem Inhaltsverzeichnis zu entnehmen ist, „Ostpreußens Zauber“ …

Die freiheitliche ZZ empfiehlt dann, in ihrer Gegenwart also geblieben,  ein Buch, wieder einmal ein Produkt der österreichischen Landsmannschaft, ein Buch des Eckarten: „Zum Mysterium und Martyrium Ostpreußens“ , geschrieben von zwei Autoren, von denen einer, Tobias Norbert Köfer, stellvertretender Vorsitzender AGMO ist …

Die als gemeinnützig anerkannte AGMO e.V. – Gesellschaft zur Unterstützung der Deutschen in Schlesien, Ostbrandenburg, Pommern, Ost- und Westpreußen spielt eine ganz wesentliche Rolle in meinem Leben und dies aus mehrfachen Gründen. Zum einen identifiziere ich mich mit den Zielen der AGMO e.V., wie zum Beispiel die Forderung an die Politik zu erheben, das Fortbestehen der deutschen Volksgruppe in der Republik Polen v.a. durch die flächendeckende Einrichtung deutscher Kindergärten und Grundschulen zu sichern. Den Einsatz für Gewährung des grundlegenden (Menschen-)Rechts in der eigenen Muttersprache aufwachsen zu können, halte ich für zutiefst menschlich und christlich geboten.

„Deutsch sein”, sagt Hubert Beier, „ist nicht ein Mittel zum Zweck. Es ist ein Vermächtnis.” Beier lebt in Polen, in dem Städtchen Kluczbork; er gehört zur deutschsprachigen Minderheit dort. „Was ist das Wichtigste für die Deutschen in der Region?”, fragt ihn der Interviewer von der AGMO, der „Gesellschaft zur Unterstützung der Deutschen in Schlesien, Ostbrandenburg, Pommern, Ost- und Westpreußen e.V.“ mit Sitz in Bonn. „Zuallererst”, sagt Beier, „müssten deutsche Kindergärten und Grundschulen” errichtet werden; sie müssten „wie Pilze” aus dem Boden schießen.

Es ist wohl unnötig, besonders daraf einzugehen, was für Grenzen die Landkarte auf dem Umschlag des Buches … Es wäre bei der Buchempfehlung von der freiheitlichen ZZ bloß eine Überinformation, etwas zu den Kontakten von der AGMO „auch nach rechtsaußen“ …

Freiheitliche, und das nur wollte heute festgehalten werden, sind also bestens informiert über die „Gewährung des grundlegenden (Menschen-)Rechts in der eigenen Muttersprache aufwachsen zu können“ … Und in Kärnten, um einmal nur von Kärnten zu sprechen, ist es wieder einmal nicht die Schuld, wieder einmal nicht der Fehler der Freiheitlichen, sondern der slowenischen Volksgruppe; denn würde die slowenische Volksgruppe in Kärnten Deutsch als Muttersprache haben,  die Freiheitlichen hätten längst schon für sie Kindergärten, Schulen und so weiter und so fort wie Pilze …