Die Straße nicht dem Kommunismus überlassen und in die Parlamente nicht seinen Zwilling wählen

Gerhard Deimek - Identitäre - VerbotEs könnte durchaus passieren, daß etwa der freiheitliche NR Gerhard Deimek es wieder als eine anerkennenswerte Haltung empfinden wird mögen, aber es ist auch diesmal in keiner Weise als Übereinstimmung mit freiheitlichen Positionen gedacht, gemeint, und doch kann es nicht verschwiegen werden, bloß auf die Möglichkeit hin, daß es freiheitliche Funktionäre und Funktionärinnen für sich vereinnahmen könnten.

Es kann keine größere Entfernung gedacht werden, als jene zur Gesinnung und dem Gedankengut der freiheitlichen Gemein-Schaft.

Und gerade deshalb kann auch darüber nicht geschwiegen werden.

Worum geht es?

Es geht aktuell um die Demonstration gegen das schaftliche „Fest der Freiheit“ am 4. Juni 2014 und dabei konkret um den Satz: „Die Freiheit, die wir meinen, ist Kommunismus.“ Ein Satz, der in einem Kurzaufruf von „Nowkr“, wie in der Collage zu sehen ist, auch verschriftlicht ist.

Das ist ein Satz, dem ein entschiedenes Nein entgegenzustellen ist.

Denn.

Nationalsozialismus und KommunismusDer Antifaschismus darf nicht zu einer Angelegenheit zwischen „zweieiigen Zwilingen“ verkommen. Wer kann sehenden Auges an einer Demonstration noch teilnehmen, die unter der Flagge des Kommunismus durch die Straßen zieht? Niemand. Aber das kann nicht die Lösung sein. Es müssen andere Demonstrationen her. Die Notwendigkeit von Demonstrationen gegen die Gesinnung und gegen das Gedankengut von Burschenschaften, von identitären Bewegungen, die in Österreich untrennbar mit einem Namen verbunden sind und mit einem Namen benannt werden können, nämlich mit freiheitlicher Gemein-Schaft, wird nicht geringer werden. Ganz im Gegenteil. Von Wahl zu Wahl wird es dringlicher. Auch durch Demonstrationen darauf aufmerksam zu machen, auch durch Demonstrationen den Diskurs voranzutreiben, welcher Gesinnung und welchem Gedankengut sich eine Gesellschaft aussetzt – kurz und knapp: welchen Gefahren -, in der mehr und mehr Menschen nichts dabei finden, eine derartige Gesinnung und ein derartiges Gedankengut zu wählen, eine derartige Gemein-Schaft zu stärken, vermehrt in politische Gremien auf allen Ebenen zu entsenden, sei es in die Gemeinderäte, in die Landtage, in das Parlament, in das Europaparlament.

Es werden andere Demonstrationen benötigt werden. Von Menschen organisiert, die nicht gewillt sind unter der Flagge des Zwilings des Nationalsozialismus die berechtigte und notwendige Kritik an der Gesinnung und an dem Gedankengut an den unter der Bezeichnung freiheitliche Gemein-Schaft zusammengefaßten Bewegungen sichtbar, also auch auf der Straße, zu äußern.

Gegen den Kommunismus muß in Österreich nicht demonstriert werden. Von diesem geht keine Gefahr aus. Die Ergebnisse der Wahlen in Österreich sprechen hier eine allzu deutliche Sprache, auch geschichtlich. Aber Demonstrationen unter der Flagge des Kommunismus werden nur mit die Gefahr mehren, daß jene, die in Österreich geschichtlich und auch heute die größte Gefahr, die gedacht werden kann, und die größten Verhinderer und Verhinderinnen, die gekannt werden, für ein gedeihliches Zusammenleben sind, noch mehr in Wahlen gestärkt werden.

Bernhard Weidinger - Burschenschaften - SchlüsselbergerWenn die Straße aber dem Kommunismus überlassen wird, um gegen Faschismus aufzutreten, droht dem Antifaschismus die Gefahr des Raumverlustes. Auf diesen Raumverlust muß reagiert werden. Gegen die Raum-Eroberung durch die freiheitliche Gemein-Schaft. Entgegen der Deutung vom Politologen Bernhard Weidinger, daß Burschenschaften mit ihrem „Fest der Freiheit“ auf Raumverlust reagieren würden, ist mehr anzunehmen, daß es um weitere Raum-Eroberung geht, um das Erobern auch von Räumen, die bisher nicht unbedingt ihr primäres Ziel der Raumbesetzung waren. In den ihnen unendlich wichtigeren Räumen etwa der politischen Gremien haben Burschenschaften durch ihre Mitglieder, also durch freiheitliche Mandatare, sich längst sehr breit gemacht. Nun gilt es anscheinend, auch außerhalb der politischen Gremien weitere Räume zu erobern. Wie auch die Identitären sich gestärkt fühlen durch die Erfolge der freiheitlichen Gemein-Schaft in Wahlen und Meinungsumfragen, jetzt Räume, also auch die Straße, erobern zu können. Und welche Räume haben Burschenschaften in Österreich tatsächlich verloren? Wird beispielsweise bloß an die Hofburg gedacht, kein Raumverlust, oder an Tirol im Spätherbst 2013, aber auch an den von Bernhard Weidinger angesprochenen Heldenplatz, mit dem diesjährigen Gedenken am 8. Mai auf dem Heldenplatz kann von einer burschenschaftlichen Zufriedenheit gesprochen werden, ist dieses Gedenken ganz nach ihrer Gesinnung gewesen, wie Gerhard Schlüsselberger anerkennend schreibt.

Es ist das Gebot der Stunde, dem Antitotalitarismus den Raum zu sichern …

„Wir sind das Volk“: Der globalisierte Dummschrei der gefährlichsten Sorte

Als die DDR unter den Rufen „Wir sind das Volk“ endlich und endgültig zusammenbrach, hatte das Skandieren von „Wir sind das Volk“ durchaus seinen Witz und mehr noch durchaus seine konkrete Berechtigung, denn die DDR nannte sich eine „Volksrepublik“ …

We the people - Globalized most dangerous stupid sayingIm Grunde aber ist „Wir sind das Volk“ nichts anderes als ein globalisierter Dummschrei. Zumeist mehr gefährlich als förderlich. Wie dumm und wie gefährlich wird gerade aktuell von über 270.000 Menschen in den Vereinigten Staaten von Amerika mit ihrer Unterzeichnung einer Petition bewiesen, wieder einmal bewiesen, die die Entfernung eines einzelnen Menschen aus ihrer Gesellschaft, die die Deportation eines einzelnen Menschen aus den USA verlangen. Mit einer Petition, die eingeleitet wird mit „We the people …“ und deren letzter Satz ebenfalls mit „We the people …“

Es wird nicht viel, genauer, nichts über diesen bestimmten Menschen gewußt, außer, was so nebenher mitbekommen wurde, in letzter Zeit, irgendwelche Aufregungen um Autorennen, Drogen … Vor beinahe sechzig Jahren kam ein amerikanischer Film in die Kinos – „Rebel without a Cause“, dessen deutschsprachiger Titel heute seine Berechtigung erhält, bezogen aber auf diese Petition: „Denn sie wissen nicht, was sie tun“. Es geht in diesem Film auch um Autorennen. Autorennen, Drogen – der Hauptdarsteller, heute noch kultisch verehrt, James Dean … Mit überhöhter Geschwindigkeit, aber nicht im Film, in den Tod …

Und nun wollen über 270.000 Menschen, vereint unter der Dummschrift „Wir, das Volk“ einen einzelnen Menschen deportieren, aus ihrer Gesellschaft entfernen, der nichts anderes macht, als eine amerikanische Ikone vormachte, der von niemandem sonst beinflußt sein kann, als von ebendiesem amerikanischen Filmheiligen …

Bedarf es je eines weiteren Beweises, wie höchst gefährlich, wie abgrundtief dumm dieser globalisierte Schrei „Wir sind das Volk“ …

Aber es gibt nach wie vor Staaten, die unter dem Ruf „Wir sind das Volk“ endlich und endgültig zusammenbrechen müssen, weil in diesen Staaten der Ruf „Wir sind das Volk“ durchaus seinen Witz und mehr noch durchaus seine Berechtigung hat … Beispielsweise Nordkorea. Denn Nordkorea nennt sich eine Volksrepublik …

Freiheitliche Wahrheitswankelmütigkeit am Beispiel Josef Stalin in Wien – Auch Unzensuriert

Am 12. August 2011 hat die Wahrheit „Unzensuriert.at“ zu Gast, am 28. Mai 2013 flieht „Unzensuriert.at“ die Wahrheit …

Josef Stalin und Freiheitliche - WahrheitswankelmütigkeitAm 31. Mai 2013 wurde die Reise nach Meidling mit dem Ziel Schönbrunner Schloßstraße 30 angetreten, um den Freiheitlichen das Geschenk eines Fotos zu machen, das die Zusatztafel zeigt, von der Freiheitliche am 28. Mai 2013 behaupten, es gebe diese nicht, und sie, die Freiheitlichen, einzuladen, nicht nur ab und an Gast der Wahrheit zu sein, sich nicht damit zu begnügen, die Verpflichtung zur Wahrheit bereits dadurch erfüllt zu glauben, den Kalenderspruch „Der Wahrheit verpflichtet“ im Impressum zu zitieren …

Wankelmütige werden oft auch von Traurigkeit heimgesucht, und eine gewisse Traurigkeit über einen unbelohnten Kampf ist aus den Zeilen vom 12. August 2011 herauszulesen,

[d]ass einzig und allein die Wiener und insbesondere Meidlinger FPÖ seit Jahrzehnten gegen diese linke Diktatorenverehrung schon immer konsequent und kompromisslos vorgegangen ist, wird vom Falter offensichtlich verschwiegen.

Niemand soll traurig sein, auch Freiheitliche nicht, niemand soll unbelohnt bleiben, auch Freiheitliche nicht, alle sollen getröstet werden, auch Freiheitliche. Wie sehr wird gewünscht, daß es Freiheitlichen ein Trost sein mag, wenigstens hier das seit Jahrzehnten konsequente und kompromißlose freiheitliche Vorgehen gewürdigt wird, immer wieder die freiheitlichen Zusatztafeln, die besonders die freiheitliche ZZ zur nationalistischen Massenmordtotaldiktatur des deutschen Reiches veröffentlicht, nicht zu verschweigen …

„Lieber H.“err – Satire, wie sie freiheitliche ZZler lieben

Ist der Magyare ein Arier?

Über dieser Titelfrage von E. K. L. steht das Wort „Satire“ …

Damit will wohl von den freiheitlichen ZZlern gesagt werden, E.K.L. habe in der Ausgabe 47/2012 eine Satire geschrieben … Eine Satire, von so feiner und diffiziler deutscher Art, eine Satire, die – um diese in ihrer vollen Tiefe verstehen zu können – ein paar Erklärungen bedarf, für jene, die keine Wiederleser und Wiederleserinnen des literarischen Kanons des dritten Lagers sind …

Ein gewisser Heinrich H. (aus Gründen des Datenschutzes bleibt der Name geheim) formuliert 1941 in einem Appell […]

Wie tiefsinnig ist diese Satire doch angelegt, der „Name bleibt aus Gründen des Datenschutzes geheim“ -, oh, hohe arische Satirekunst, Heinrich Himmler hätte wohl diese seinem Appell vorangestellt, 1941, in Stettin, zur Einstimmung auf den Ostfeldzug

Aber erst zum Ende hin erreicht E. K. L. seine höchste gedankliche Tiefe, peitscht seine Satire zur Vollendung …

Magyare = Untermensch. Also wirklich, lieber H., das ist aber gar nicht nett.

„Lieber H.“ -, allein diese Anrede, wie viele Jahre oder gar Jahrzehnte werden in seinen Anhängerschaften über die Frage gestritten werden, ob es heißt, „lieber Heinrich“ oder, doch, „lieber Himmler“, ist E. K. L. mit Reichsführer SS Heinrich Himmler über die Zeiten hinweg per Du oder per Sie, und wie ist diese urdeutsche Satire unter diesem Aspekt zu interpretieren … Vielleicht ist es aber recht rasch geklärt, irgendwer erklärt schlüssig – ähnlich wie E. K. L. die Runen oder Nicht-Runen im Logo von Odin Wiesinger -, das heißt: lieber Herr … Mensch, das liegt doch auf der Hand …

Und dann, der letzte Satz, politisch gegenwärtiger noch keine Satire ihr Ende fand …

Zumal Ungarn 1941 Vebündeter gegen Stalin ist.

Freiheitliche Zur Zeit - Heinrich HimmlerWie werden jetzt schon in den Buden der Burschen- und Landsmannschaften die Köpfe rauchen bei der Frage, wer ist der heutige Stalin, gegen den Ungarn, wie die aktuellen Entwicklungen in Ungarn zeigen, wie ehedem ein Verbündeter sein kann -, und laut wird ein Name in den Kellerbuden erhallen: die Europäische Union … Und dankbar werden sie auf E. K. L. anstoßen, für sie in dieser Hinsicht so leicht verständlich, für sie so volksnah die Satire …

Und hätte Sebastian Haffner noch die tiefe Satirekunst von E. K. L. erleben dürfen, er hätte E. K. L. angefleht, bei ihm in die Schule für Satire und Ironie gehen zu dürfen … Dieses Glück war Sebastian Haffner nicht beschieden, so bleiben seine Ironien und Satiren auf einer Höhe zurück, die ihm E. K. L. auf sein Niveau zugefeilt hätte …

Diese Oper hatte bei der „loyalen Bevölkerung“ einen solchen Resonanzraum geschaffen, dass SEBASTIAN HAFFNER sie 1940 sagen lässt: „Wenn wir Krieg führen, tun wir das nur aus den erhabenen Gründen Lohengrins: um unterdrückte unschuldige und verfolgte Menschen zu retten. Wie gern hätten wir Österreich, die Tschechoslowakei und Polen unangetastet gelassen! Es war nur ihre unverbesserliche Niedertracht und Grausamkeit, die uns schließlich dazu zwang, diese Länder zu annektieren.

„Lohengrin“ erinnert daran, daß die freiheitliche ZZ nicht nur ein Magazin der Satire ist, sondern auch der Musik, wie schon geschrieben werden durfte:

Für die freiheitliche ZZ aber sind Wagners Zeilen antisemitismusfrei

Ein möglicher Einwand, E. K. L. sei einmal eine Satire …, kann mit dem Hinweis auf weitere Texte von E. K. L. gleich jetzt entkräftet werden -, E. K. L. hält stets sein Niveau:

Kein Anstand und keine Höflichkeit gegen das deutsche Reich und Adolf Hitler

Wenn das der Wähler wüßte

Bei einer derart konzentrierten Gedankentiefe wird es verständlich, daß die freiheitliche ZZ indirekt auch offiziell gewürdigt wird, etwa durch das große goldene Verdienstzeichen des Landes Kärnten, das erst vor wenigen Tagen dem Ober-ZZ-Leiter Andreas Mölzer … Und Wesentliches trägt auch Dr. Martin Graf, dem erst kürzlich für 1500 Tage Aussitzungspräsident eine Feierstunde im Parlament …, mit seiner Schreibe, die die freiheitliche ZZ zu dem macht, was sie ist …

Start the end

This empire must break apart

Yiwu said today six times

This empire must break apart

In german

Six times

Dieses Imperium muß auseinanderbrechen

Borne to another language

This empire must fall

And six times well hear

This joint concern with the executioners must end

Six the power of six

This joint concern with hangmen must end

Say

In the west

Say on

This joint concern with the executioners must end

In much more than just two speeches

This joint concern with hangmen must end

Wolf D. Prix würde keine Gefängnisse bauen, aber im Volksrepublik China genannten schon

Weil danach gefragt wurde, welche Architekten aus dem Westen in Volksrepublik China – Dieses Imperium muß auseinanderbrechen denn gemeint seien, die dem Regime werbetechnisch bestes Propagandamaterial betonieren, wird nun doch ein Name nachgereicht, allerdings mit diesem ein besonderes Beispiel -, es muß nämlich zu dem bereits Geschriebenen nichts mehr hinzugefügt werden, lediglich eine carte postale mit ein paar Ausschnitten, die ohnehin alles sagen -, und ein Zitat:

Kärnten ist ein schönes Land, aber die politischen Vorgänge sind absolut unappetitlich. Da werden alle Spielregeln der Politik missachtet, das zerstört die Reputation der gesamten Republik.

Motto der kritischen Architektur: Zusammenarbeit wird abgelehnt, aber betoniert kann gleich werden.

Sprach in diesem Sommer Wolf D. Prix (im gemeinsamen Interview mit Bundeskanzler Werner Faymann, veröffentlicht im „Standard“ am 4. August 2012) kritisch oder moralisch oder über sich …

Selbstverständlich ist Kärnten in keiner Weise mit der Volksrepublik China zu vergleichen, und es geht nicht um China und noch weniger um Kärnten, sondern ausschließlich um den gar so moralischen Baumeister Wolf D. Prix und die Frage, ob er denn bald in Kärnten bauen werde oder wenigstens bereits mit den Planungen -, denn kaum lehne er eine Zusammenarbeit, wie 2008 mit China, ab, plant er auch schon das Betonieren für jene, mit denen er gleichzeitig die Zusammenarbeit ablehne, wie auf der carte postale gelesen werden kann, nennt Coop Himmelblau selbst die Zeit für den chinesichen Bau: 2008-2012 … Unappetitlich -, die Frage ist wohl falsch gestellt, denn für Wolf D. Prix, darf angenommen werden, wird Unappetitlich kein Synonym für Keine Zusammenarbeit sein …