Papst Franziskus kritisiert Benachteiligung von Frauen

Es gibt in dieser Welt wahrlich nur einen Mann, der die Benachteiligung von Frauen in der Welt wahrhaftig kritisieren darf, der Vertreterinnen und Vertretern von Gewerkschaften beispielhaft vorzeigen kann, wie gegen Benachteiligungen von Frauen erfolgreich vorgegangen werden kann, wie Benachteiligungen von Frauen gänzlich beseitigt werden können, und das ist einzig er, der Ehrlichste Herr

Papst Franziskus.

Er, der Ehrlichste Herr im Erd- und Himmelreich, hat vor Vertreterinnen und Vertretern einer Gewerkschaft am 28. Juni 2017 die Benachteiligungen von Frauen kritisiert. Bescheiden wie er ist, hat er aber nicht erzählt, wie es in seiner Welt, der schwersten Arbeitswelt, die gedacht werden kann, es geschafft wurde, niemals eine Benachteiligung von Frauen zu dulden, wie es in seiner Welt vermieden wurde, unterschiedliche Klassen von Frauen und Männern etablieren zu lassen. In seiner Welt waren Frauen niemals „zweite Klasse“ und in seiner Welt werden Frauen niemals „zweite Klasse“ sein. In seiner Welt gibt es keine Klassen, sondern …

Wie seine Vorgänger in Jahrhunderten wird auch er, Papst Franziskus, die Vollzugsmeldung vor der Geschichte einst erstatten können:

„Als geistlicher und geistiger Führer und Oberhaupt des Reiches des Herrn melde ich vor der Vorsehung nunmehr die Beibehaltung und Erfüllung der einhundert Prozent im Reiche des Herrn!“

Diese Vollzugsmeldung hätte, wäre er nicht so bescheiden, bereits an diesem Mittwoch erstatten können, um die Vertreterinnen und Vertreter der Gewerkschaft zu beschämen, aber seine Barmherzigkeit und seine Nächstenliebe haben es ihm wohl verwehrt, die Vertreterinnen und Vertreter der Gewerkschaft vor Augen zu führen, wie schwach sie doch seien in ihren Bestrebungen, die „zweite Klasse“ endlich zu beseitigen, sich aufzuschwingen, seiner Organisation gleichzutun, in der nie eine „zweite Klasse“ beseitigt werden mußte, weil es eben nie eine „zweite Klasse“ gab.

Papst Franziskus kritisiert Benachteiligung der Frauen - 28-06-2017.jpg

Alle Religionen sind Kunst

Jesus Christus Mischwesen

Es ist doch erheiternd zu lesen, daß die identitäre Parlamentsparteiwegen eines Kunstprojektmischwesens an Kardinal Christoph Schönborn sich schriftlich wendet, an den Vertreter einer Organisation also, somit ausgerechnet an den höchsten Vertreter einer Kunstorganisation in diesem kleinen Land, das stets Staunen hervorruft, wie in einem derart kleinen Land all das Kunstzeug der schönbornschen Organisation Platz finden kann, Werner Neubauer mit einem offenen Brief einen Kunstfabrikangestellten um Meinung anfleht, deren erste Anbetungsmarke ja ein Mischwesen ist.

Und was ist Jesus Christus anderes als ein Mischwesen: ein Teil Mensch, ein Teil Gott. Es ist eine Mischkulanz, die nur nach einer Nacht der größten Ausschweifung unter Verteilung ganzer Jahresdrogenernten gebraut werden konnte, die zu inszenieren etwa ein Hermann Nitsch mit seinem Puppenschloßorgienmysterientheater nicht einmal träumen kann. Denn. Mischwesen Jesus Christus ist zusätzlich auch noch ein Teil von Gott, der oder die oder das oder geschlechtslos ein Mischwesen aus dem Mischwesen Jesus Christus und einer Taube, die auf den Namen „Heiliger Geist“ hören soll, wobei äußerst fraglich ist, ob sie, die Taube, auf ihren Namen auch wirklich hört.

Und Jesus Christus ist nicht anders gezeugt worden, als es nun Maja Smrekar mit ihrem Mischwesen aus Hund und Mensch versucht. Mit einem Unterschied freilich, als das Mischwesen Jesus Christus gezeugt wurde, war es eine bloße schriftliche Zeugung. Denn. Damals gab es noch nicht die technischen Möglichkeiten einer unbefleckten Empfängnis, die heute Maja Smrekar zur Verfügung stehen, um eine unbefleckte Empfängnis wirklich wahrwerden zu lassen.

Es ist vielleicht nicht von ungefähr, daß es gerade eine Frau ist, die wieder ein Mischwesen gebären will, mit dem Vornamen Maja: die „Hehre“, die „Höhere“. Wird nicht so ihre Kollegin Maria angebetet, vor der zu viele Ehrfurcht haben, und sie, Maria, deshalb nicht beim Kosenamen Maja angekniet wird.

Ja, das Kunstprojekt von Maja Smrekar erinnert wieder einmal daran:

Alle Religionen sind Kunst.

Alle Religionen sind bloße Kunst. Denn. Es ist in jedweder Religion alles vorhanden, was Kunst definiert, Kunst ausmacht, kurz und schlecht gesagt, nur für die Kunstrichtung Religionen aufgezählt: es ist Phantasie dabei, es ist Märchen dabei, es ist der Luxus, der für das nackte Leben nicht gebraucht wird, dabei, es ist Ausschweifung dabei, es sind Halluzinationen dabei, es ist Wirklichkeitsfremdes dabei, es ist Wahn dabei, es ist Begierde dabei, es ist Lust dabei, es ist Krankhaftes dabei, es sind Versteigungen dabei, es sind Irrtümer dabei,  es sind psychische Mängel dabei, und so weiter und so fort.

Alle Religionen sind Kunst, wobei die Kunstsparte Religionen wohl die schwärzeste, die negativste Kunstsparte ist, aber auch die je erfolgreichste Kunstrichtung, die je einflußreichste und damit die je schrecklichste, die je tödlichste Kunst ist, die je alles vernichtende Kunst ist, die der Mensch je ersann und ausübte.

Und als Einschub, weil einer aus der FPÖ und bezeichnenderweise jener mit dem Namen Rosenkranz klagte:

„Wenn es um Mohammed und den Islam geht, trauen sich die Künstler eh nicht mehr“,

kann besonders ihm gesagt, Mohammed war ein schwacher, armer und phantasieloser Künstler, bei dem es nicht einmal dazu reichte, eine solche Mischkulanz an Mischwesen zu ersinnen, dabei hätte er nur die mit Rosenkränzen in den Händen angebetete Mischkulanz abkupfern müssen, aber die Einfalt seines Herzens, das ihm Kunstgeist war, verwehrte ihm den Aufstieg zum großen Künstler …

Und was der Kunstsparte Religionen grundsätzlich ist und diese unverwechselbar macht, ist die Heilserwartung. Maja Smrekar ist eine Vertreterin der Kunstrichtung Religionen. Denn. Auch sie erwartet sich von ihrem Mischwesen im Grunde das, was besonders das Mischwesen ihrer Kollegin seit zweitausend Jahren nicht und nicht erfüllt und auch je nicht mehr erfüllen wird, in bezug auf die Heilserwartung an ein Mischwesen hat das Mischwesen Jesus Christus nicht einmal das zusammengebracht und wird es auch nicht mehr zusammenbringen, was ein Mensch in einer halben Minute unter dem Nagel seines kleinsten Fingers an Schmutz sammeln kann.

Und das wird Maria Smrekar nicht unbekannt sein, die Heilserwartungsenttäuschung des Mischwesensprototyps. Und dennoch ist sie voller Zuversicht, ausgerechnet ihr Mischwesen werde … betet mit ihrer Kunst den Rosenkranz der Heilserfüllung:

„ARTE_mis ist das vierte Projekt der Reihe, bei dem eine Eizelle der Künstlerin eine somatische Zelle ihres Hundes in sich aufgenommen hat. Ergebnis ist eine hybride Zelle, der ein dystopisches Szenario innewohnt, die gleichzeitig aber eine neue Species schaffen könnte, deren Überlebenschancen auf dem Planeten Erde besser sind als unsere – nicht zuletzt deswegen, weil dieses Mischwesen seine Umwelt humaner behandeln würde als wir das tun.“

Alle Religionen sind Kunst. Und was bei einer Aufzählung gerade zur Kunstrichtung Religionen nicht fehlen darf, ist die Fälschung. Über die hat erst vor kurzem Kunstkritiker Schönborn geschrieben, als er eine fromme Rezension des Grabtuches von dem Mischwesen …

Duzdar zu Österreich: „Frauenrechte stehen über der Religion“.

Staatssekretärin lehnt Priesterinnen-Verbot ab.

SPÖ-Staatssekretärin Muna Duzdar im Interview zum heutigen Frauentag.

Wien. Duzdar ist selbst Christin – trotzdem sieht sie das Priesterinnen-Verbot der römisch-katholischen Glaubensgemeinschaft als Eingriff in die Freiheit von Frauen.

Knopf: Die katholische Glaubensgemeinschaft bekräftigte das Priesterinnen-Verbot. Was bedeutet das für Christinnen?

Muna Duzdar: Das ist eine Einschränkung der Freiheit der Frau. Wenn eine Frau Priesterin werden will, soll sie das werden können. Aber genauso muß es die Freiheit geben, keine Priesterin zu werden.

Knopf: Der Kardinal der Glaubensgemeinschaft kritisiert genau diese Einmischung der Politik in Religionsangelegenheiten …

Duzdar: Die Politik muß sich immer einmischen, wenn Frauenrechte beschnitten werden. Als Sozialdemokratin ist für mich klar: Frauenrechte stehen über Religionen.

Knopf: Heute ist Frauentag. Wie kann man Frauen in der Öffentlichkeit besser sichtbar machen?

Duzdar: Ich bin eine Befürworterin der Quoten.

Knopf: Die Regierung will 30% Frauen in Pfarren als Priesterinnen und 30% als Bischöfinnen in der Bischofskonferenz. Warum nicht 50%?

Duzdar: Wir sind jetzt bei 0%, also wären 30% ein großer Fortschritt. Aber natürlich müssen wir noch ambitionierter sein.

Die Umsonst hat nicht diese Fragen gestellt. Muna Duzdar hat nicht diese Antworten gegeben. Welche Fragen und welche Antworten es tatsächlich waren, können Sie in der Collage lesen. Und auch das Gutachten der islamischen Glaubensgemeinschaft, dem wohl auch das Interview der Umsonst mit Munar Duzdar geschuldet ist. Es geht um das „Kopftuch-Gebot“ – „Foulard commandement“. Weshalb statt Kopftuch das französische Wort Foulard verwendet werden soll, das nur nebenher, wurde bereits ausgeführt in Coran et Foulard: Code de Sexe …

Kopftuch-Gebot - Foulard commandement.jpgBeachtlich ist daran eines, und darin sind sich österreichische Medien, von der gutter press bis zu den sogenannten Qualitätszeitungen, einig in Gemeinschaft mit den Politikerinnen und Politikern, es ist nur und ausschließlich über Foulards zu berichten, zu diskutieren, sich zu erregen. Wie in dem Gutachten gelesen werden kann, gibt es auch Gebote für den Mann. Die sind aber kein Thema. Es geht hierbei um die „aufdringlichen und anzüglichen Blicke“ des Mannes. Und das könnte der Grund sein, weshalb es nicht zum Thema werden darf. Es könnte peinlich aufmerksam machen, wie sabbernd der Mann des Westens seine Blicke auf den Busen der Frau heftet, beispielsweise die Kameramänner von Frontalblickesendungen aus der Glitzerwelt, die sofort jedes Stückchen blanken Busens in Großaufnahme ihren Geisteskameraden vor den Bildschirmen …, die Werbefritzen, die wohl paralysiert wären, könnten sie nicht mehr Produkte, ganz gleich welche Art und fern jedweden Zusammenhangs mit Frauen, mit nackten Frauenkörpern in schmierigen und so weiter und so fort.

Darüber hinaus steht im Gutachten, es ist die Entscheidung, es ist die Freiheit der Frau, wie sie damit umgeht. Im Gegensatz dazu, ist es nicht die Freiheit, nicht die Entscheidung der Frau, ob sie katholische Priesterin werden will oder nicht. Und im Gegensatz dazu ist es der Frau möglich, Imamin zu werden.

Es heißt nun sehr oft, und es wird auch von Politikerinnen und Politikern in Regierungsverantwortung in Österreich vorgebracht, es sei ein Islam europäischer Prägung notwendig. Im Sinne des österreichischen Gleichbehandlungsgesetzes ist es nicht verfehlt zu sagen, das katholische Christentum bräuchte in dieser Hinsicht eine islamische Prägung, damit Frauen auch den Beruf als Priesterinnen ausüben können, endlich. Und den Männern im Westen, nicht nur den Kameramännern und den Werbefritzen, schadete ein Blicke-Gebot islamischer Prägung ganz und gar nicht.

Duzdar zu Österreich - Frauenrechte stehen über Religionen

Wo Jesus auftritt, herrscht Gewalt und Ausschluß

Scorsese - Silence - Wo Gott auftritt, herrscht Gewalt und Ausschluss.jpg

Es wäre nicht zu berichten, wäre in den Jahrzehnten der Kinobesuche ein solches Vorkommnis schon einmal, wenigstens einmal erlebt worden, aber ein solches Vorkommnis wurde in den Jahrzehnten nicht ein einziges Mal erlebt, und es hätte in all den Jahrzehnten mehrmals in der Woche ein solches Vorkommnis erlebt werden können, da die Kinos seit Jahrzehnten mehrmals in der Woche aufgesucht werden, trotzdem mußte in diesen Jahrzehnten mit Tausenden von Kinobesuchen einem derartigen Vorkommnis niemals beigewohnt werden.

Und nun ein derartiges Vorkommnis.

Das erste dieser Art also in Jahrzehnten.

Es kann nur mit dem Film, der gezeigt wurde, erklärt werden.

Ein Film zum Glauben.

Ein Propagandafilm, und es läßt sich fragen, wer hat einen derartigen Film bei Martin Scorsese bestellt? Welcher Jesuit beeindruckt Martin Scorsese derart, einen solchen missionarischen Propagandafilm … Der Film ist aber nicht von Interesse, wie dieser … es ist ein Propagandafilm, und damit ist alles, was zu diesem Film je zu sagen ist, gesagt.

Was wesentlich an diesem Film ist, ist, was er auslöst, wie gestern im Village Cinema, also im Dorfkino, im Kino des Dorfes, das als Bundeshauptstadt von Österreich bekannt ist.

Der Auftritt von Gott löst Gewalt und Ausschluß aus, diesmal ist es der auftretende Jesus von Scorsese, der Gewalt und Ausschluß …

Es ist nicht ungewöhnlich, wie oft wurde das schon erlebt, daß Menschen sich während einer Filmvorführung unterhalten, das andere im Kinosaal als störend empfinden, und es stets ausreicht, darauf hinzuweisen, ab und an muß die Bitte ein weniger strenger, ein wenig eindringlicher vorgebracht werden, sich nicht weiter zu unterhalten. Dann ist die Angelegenheit aber stets zufriedenstellend für alle im Saal gelöst.

Gestern jedoch, im Dorfkino, reichte das bei weitem nicht.

Während die Leinwand im Gottesschein erstrahlte wurden zwei Frauen, die sich unterhielten und also, wie es ihre Mitbesucher und Mitbesucherinnen empfanden, störten, nicht einfach ersucht, das Reden einzustellen, sie wurden aus der Vorstellung gedrängt, ausgeschlossen. Ein Mann, der in der Reihe vor ihnen saß, stürmte sogar in die Sitzreihe der zwei Frauen, bereit dazu, sie unter Anwendung körperlicher Gewalt aus dem Saal zu werfen, angespornt von den anderen im Saal, für die es ebenfalls klar war, die zwei Frauen haben den Saal zu verlassen, und alle waren im Urteil sich einig, die zwei Frauen hätten den für sie falschen Film gewählt, den sie wohl nicht verstünden, für sie wäre „Wilde Maus“ der Film, in den sie gehörten. Und dann ging es noch sehr viel um asoziales Verhalten. Die zwei Frauen warfen vor, die anderen wären asozial, die anderen warfen den zwei Frauen vor, sie wären asozial. Schließlich verließen die zwei Frauen den Saal, wobei eine der zwei Frauen, die meinte, ein Kinobesucher hätte ihr ein Bein gestellt, ebendiesen Kinobesucher auch noch anspuckte …

Wann und wo immer also Jesus unter den Menschen ist, und das ist kein Gleichnis, herrscht Gewalt und Ausschluß.

Und davon erzählt auch das gestrige Vorkommnis eindrücklich, wieder einmal, im Jahre 2017.

Soher lohnte es, gestern in das Dorfkino zu gehen, um das nicht zu vergessen.

PS In die „Wilde Maus“gehörten die zwei Frauen, war das gebedeneite Urteil; ein Kompliment für Josef Hader war das wohl kaum.

Vom Wesen der Religion – Kriege, Zerstörungen und Frauenmißhandlungen

Erasmus von Rotterdam, der vor fünfhundert Jahren lebte, schrieb bereits:

„Alle Schriften der Christen, ob man das Alte Testament liest oder das Neue, predigen laut nichts anderes als Frieden und Einmütigkeit – und das ganze Leben der Christen dreht sich um nichts anderes als um Kriege.“

Fünfhundert Jahre später merkt Nuccio Ordine hierzu an:

„Erasmus legt hier den Finger in eine Wunde, die nicht nur Christen quält. Seine scharfsinnigen Betrachtungen können noch heute auch für andere Glaubensrichtungen gelten, denn das Risiko des Fanatismus nistet sich in allen Religionen ein. In allen Epochen wurden leider im Namen Gottes Massaker, Gemetzel, Völkermorde begangen.

Im Namen Gottes wurden Kunstwerke von universeller Bedeutung zerstört, ganze Bibliotheken mit Handschriften und Büchern von unschätzbarem Wert verbrannt und Philosophen und Wissenschaftlicher auf den Scheiterhaufen gebracht, die in entscheidender Weise zum Fortschritt des Wissens beigetragen haben.“

Und es ist leider immer noch nicht vorbei. Das alles geschieht grausam weiterhin. In der Gegenwart. Im 21. Jahrhundert. Aktuell ist es die Religion des Islam, in dem der Fanatismus tödlich nistet. Jedoch, es gibt keine Garantie, daß dieser grausame Fanatismus nicht wieder irgendwann sich in der Religion des Christentums einnistet, politisch vermählt mit dem Rechtsextremismus, mit dem Faschismus …

Buben gewinnen durch Heirat - Mädchen verlierenEinen weiteren Wesenszug der Religionen hat Ordine jedoch nicht erwähnt. Der aber nicht unerwähnt bleiben darf. Wie im Namen Gottes oder Allahs (wie auch immer diese Figuren benannt werden) oder der Prostata die Frauen gesehen und behandelt, also mißhandelt werden. Abscheulicher, ekelerregender, widerwärtiger, verabscheuungswürdiger geht es wohl nicht mehr, ist es nicht mehr vorstellbar, außer mit Sicherheit für jene, die mit dieser religiösen Phantasie gesegnet oder gestraft sind Das Christentum hat zwar das Verbrennen von Frauen als Hexen aufgegeben, nicht aber die Ungleichbehandlung von Frau und Mann – worüber erst kürzlich geschrieben wurde: Männerquote zu einhundert Prozent erfüllt

Auch über das Wesen der Religionen ist in diesen hysterischen Tagen nachzudenken und nicht über Sicherheit. Denn die Sicherheit, die nun gefordert wird, ist eine Sicherheit für nicht einmal eine Minute. Was seit Jahrhunderten über Religionen gewußt wird, muß endlich in Taten umgesetzt werden, denn sonst wird es immer so weitergehen, und in fünfhundert Jahren werden wieder nur hysterische Tage mit dem Geschrei nach Sicherheit erlebt werden, weil eben wieder religionsnistende Fanatiker und Fanatikerinnen im Namen einer dann anderen Prostata Massenmorde, Massenvergewaltigungen, Zerstörungen von Kunstwerken, Bibliotheken, Büchern, Karikaturen …