Es geschah aber, daß freiheitliche Plakate herabstiegen, um sich aufzumachen, das Haus der Herren zu besetzen

Jedoch die Besetzung der Votivkirche am verwichenen Sonntag war auch schnell wieder vorüber – diese war wohl nicht sehr überlegt, möglicherweise beschlossen in der Sekunde, beim Stehen vor dem freiheitlichen Plakat auf Dreiecksständern, das seit dem letzten Wochenende auf Wiens Straßen gegen asylsuchende Menschen pauschal und konkret gegen die Menschen in der Votikvkirche …

Freiheitliche Plakate und W-I-REs ward aber zu einer harmlosen Besetzung, zu eine Besetzung von Kindern, die durch das eine dreiviertel Stunde nach Beginn der Besitzung aufgenomene und dann veröffentlichte Video rührten durch ihre kleine Bedarfsliste für die Besetzung, was sie sich als Untersützung wünschten, was ihnen in die Votivkirche – Schwedenbomben … Und bereits nach einer dreiviertel Stunde war diesen Kindern doch recht kalt im Haus der Herren, nach einer dreiviertel Stunde Besetzung bereits klagten diese Kinder, es zerre an ihren Kräften …

Rührend sind die Kinder der Gruppe W.I.R. auch mit ihrem Ersuchen auf ihrer Website zu den von ihnen produzierten Aufklebern:

Schaut aber zu, dass ihr keine Sachbeschädigung begeht und nicht unserem Anliegen schadet! Wir weisen darauf hin, dass wir keine Sachbeschädigungen unterstützen oder in irgendeiner Form dazu aufrufen wollen.  Dass wäre eine  schlechte Werbung für unsere Sache.

Zugleich aber stellen sie Aufkleber her zur Verbreitung, die von „Streetfight Experience since 1529“ sprechen, zu „Moch wos“ aufrufen mit einer abgebildeten skelettierten Hand, und dann, zusätzlich oder vor allem ihr Logo: die einfache Bauernwaffe: eine Sturm- oder Kriegssense -, die wohl nicht unbeabsichtigt an die türkische Flagge erinnern soll, zumal die Sturmsense auch bei der zweiten Türkenbelagerung zum Einsatz kam … Möglicherweise haben aber die W.I.R.-Kinder nur zu viel Respekt vor dem Materiellen, daß sie sich um Sachbeschädigungen sorgen, aber keine Skrupel, Menschen Gefahren auszusetzen …

Weder harmlos noch rührend aber ist das bestellte Feld, auf dem die W.I.R.-Kinder ihre Nahrung suchen, während sie von einer „metapolitischen Revolution“ auch für Östereich träumen, gleich jener für sie in „Ungarn durch Fidesz“  …

Einladung zum Vortrag beim Wiener Akademikerbund …

Die Blogroll der W.I.R.-Kinder belegt auch recht ordentlich, wessen Geistiges sie wiederkäuen, wem sie nacheifern, wessen Vokabular sie fleißig lernen, wem sie mit Straßenkampf imponieren und/oder beistehen wollen:

Dr. Martin Graf mit Unzensuriert …

Sos Österreich …

Sos Abendland …

BI Dammstraße …

Andreas Unterberger …

NS aus aktuellem Anlaß: Der Wiener Akademikerbund wird heute sehr erschüttert sein, sich in dieser Welt noch mehr unsicher fühlen, auch verraten von seinem Herrn des Kleinstaates in einem römischen Grätzel, der als „Stellvertreter auf Erden“ einfach zurücktrat … Ob es heute im Lokal des Akademikerbundes zu Wutausbrüchen kam, das Poster von Herrn Ratzinger von der Wand gerissen wurde? Oder es im Gegenteil zu Anbetungen vor dem Bild des Herrn Ratzinger kam, zu Rufen nach sofortiger Heiligsprechung, sich dabei fest umklammernd, um sich vor der unsicheren Welt gegenseitig zu schützen, zu trösten, in der auf nichts mehr Verlaß ist, nicht einmal mehr darauf, daß der „Stellvertreter auf Erden von Ja-von-wem bis zu seinem letzten Atemzug seine Rechte absolutistisch …

Tanja Liebig, Vertreterin der frauenschaftlich jungen freiheitlichen Wahrheit

Akademikerball - Wkr-Ball - Bildrätsel

Finden Sie den Unterschied zwischen Wkr-Ball 2012 und Akademikerball 2013 heraus.

Wenn Freiheitlichen vorgehalten wird, der Akademikerball sei nach wie vor nichts anderes als der Wkr-Ball, dann könnten Freiheitliche entschieden dagegen auftreten, dafür sogar Beweise vorlegen, denn die offiziellen Ballvideos von 2012 und 2013 belegen doch eindeutig, wie gesehen werden kann, der Akademikerball unterscheidet sich vom Wkr-Ball, weil ja beim Akademikerball der Einzug in den Saal so anders als beim Wkr-Ball  …

Wenn Sie sich fragen, wieso die Ballbesucherin Tanja Liebig in die Collage zu den vergleichenden Einzügen von 2012 und 2013 hinzugenommen wurde, kann das leicht erklärt werden. Die Höflichkeit verlangt es, in diesem Zusammenhang einmal die schaftfreiheitlichen Frauen besonders hervorzuheben, um sie für das zu würdigen, was sie auszeichnet, wie es Tanja Liebig stellvertretend in dem offiziellen Ballvideo 2013 über die Menschen auf dem Akademikerball zusammenfaßt:

[…] hier haben Tradition, Stil und Kultur.

Tradition, Stil und Kultur ist Tanja Liebig auch innige Pflicht, wenn sie nicht auf dem Akademikerball -, wie in einer Presseaussendung eindrucksvoll ein paar Tage nach der Hofburgnacht beispielhaft gelesen werden konnte; gemeinsam mit Silke Götschober erschafft Tanja Liebig eine Presseaussendung: überreich an Tradition und Kultur, eingefaßt in einen recht gewählten Stil; zu lesen in Zur Ewiggestrigkeit eine Presseaussendung der freiheitlichen Mädelschaft

Haben Sie inzwischen den Unterschied zwischen dem Wkr-Ball 2012 und dem Akademikerball 2013 herausgefunden? Richtig, es fehlt der zurzeitige freiheitliche Obmann. Heinz-Christian Strache sei, wie zu lesen war, diesmal nicht aus politischen Gründen nicht auf den Ball gegangen, sondern wegen seines Urlaubes … Und weil es so gut zu Tradition, Stil und Kultur paßt, darf abschließend darüber spekuliert werden, ob sich Andreas Mölzer erwartungsvoll fragte, ob sein zurzeitiger Obmann ihm auch etwas aus dem Urlaub mitbringen wird, oder ob er nur zu recht besonderen Anlässen ein obmannliches zurzeitiges Geschenk erhält, wie im letzten Dezember, als er einen Odin Wiesinger

Zur Ewiggestrigkeit eine Presseaussendung der freiheitlichen Mädelschaft

Durch eine über APA-OTS verbreitete Presseaussendung durfte erfahren werden, daß es nicht nur einen Herrn Götschober in der burschenschaftlichen freiheitlichen Gemeinschaft, sondern auch eine Frau Götschober in der frauenschaftlichen freiheitlichen … ob es lediglich eine Namensgleichheit ist oder zwischen Herwig Götschober und Silke Götschober irgendwelche familiäre – diese Verhältnisse sind hier ohne Belang …

Akademikerball alias WkrballGemäß der Tradition, die für Freiheitliche identitätsstiftend und sinngebend ist, gemäß dieser Tradition, der die freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft ihr Geworfensein in die parteipolitische Welt Österreichs verdankt, ist auch diese Presseaussendung überreich an Unterstellungen, Behauptungen, für die Freiheitliche nie den Wahrheitsbeweis vorlegen müssen, wobei nicht von den zahlreichen Beschimpfungen der Demonstrationsteilnehmer und -teilnehmerinnen in dieser Presseaussendung gesprochen wird, sondern ausschließlich von den Diffamierungen, es wären Sozialschmarotzer und Beschäftigungslose, die ein Lotterleben führten …

Diese freiheitlich-frauenschaftlerische Presseaussendung wäre trotz dieser pauschalen Diffamierung von allen Demonstrationsteilnehmern und -teilenhmerinnen nicht erwähnenswert, würde diese Presseaussendung nicht noch einmal eindrücklich bestätigen, daß der Wkr-Ball immer schon ein freiheitlicher Ball und der Akademikerball immer noch ein Schaften-Ball ist …

Herwig Götschober ist Schriftwart und Schriftführer in den zwei gleichzeitig bestehenden Vereinen zur Ausrichtung des Akademikerballes alias Wkr-Ball – ja, so effizient arbeiten burschen- und frauenschaftliche Freiheitliche, daß zur Ausrichtung eines einziges Retroballes zwei Vereine benötigt werden – über die zwei Vereine wurde schon ausführlich geschrieben in: Das alte Personal …

Und Silke Götschober ist mit dem Akademikerball alias Wkr-Ball über die Mädelschaft Freya wohl derart innig treu verbunden, daß ihre Parteilichkeit und ihre Befangenheit und ihre Betroffenheit zu verstehen ist, aber es nicht rechtfertigen, dafür gleich die Wahrheit aufgeben zu müssen, was den Beschäftigungsstatus der Demonstrationsteilnehmer und -teilnehmerinnen und deren Lebensführungstil betrifft, genauer, Silke Götschober gibt die Wahrheit nicht auf, sondern sie verbleibt lediglich in der Tradition der

„Im Anschluss an das zweite Lied der Kneipe trugen zwei aktive Mädel ihre Ausführungen zu den Ereignissen zwischen den zwei großen Weltenbränden vor. […]
Weiter erwähnten die jungen Frauen in ihrer Rede die Zerstückelung des Reiches nach dem 8. Mai 1945, die schrittweise erfolgte Umerziehung der Deutschen in Österreich und die damit einhergehende Eliminierung der deutschen Identität.“ (Silke Götschober, Mädelschaft Freya feiert, Der Eckart 1/2012, S. 15)

„Der Eckart“ mit seinen zwei Leitsprüchen: „So weit die deutsche Sprache reicht“ und „Wider den Zeitgeist!“ … Bei dem schon mal ein Referent sich als „Ostmärker“ … Solche geschichtliche Ausführungen rufen unweigerlich ein herzhaftes Lachen hervor, aus einem einzigen Grund, weil sie gelesen werden müssen in Verbindung mit der beliebten freiheitlichen Umkehrung, daß nämlich die anderen die Ewiggestrigen … Und nun können Sie sich vorstellen, welchen Lachanfall diese Presseaussendung auslöste, beim Lesen der Zeile „Der RFJ lehnt die dumpfe, ewiggestrige Frauenverachtung …“

Oh, wie ewig sind frauenschaftlichen und burschenschaftlichen Freiheitlichen die gestrigen Vorbilder, etwa den schaftlichen freiheitlichen Frauen, wie zu lesen ist in Martin Graf, Mädelschaft Freya und Hanna Reitsch, Zeugin der Holocaustleugnung, den schaftlichen freiheitlichen Männern, wie zu lesen ist in Johann Gudenus schreibt einen teuren Brief …

Diese Presseaussendung provozierte noch aus einem weiteren Grund zum Lachen:

Während am 1. Akademikerball mit Gästen aus aller Welt ein rauschendes Fest gefeiert und die Wirtschaft unterstützt wurde […]

Wer denkt in der Faschingszeit schon daran, einen Retroball zu veranstalten, nur um die Wirtschaft zu unterstützen – eine große Stütze war dieser Akademikerball alias Wkr-Ball wohl kaum, wird an die geringe Besuchszahl gedacht, wie ausführlicher zu lesen ist in Die erhofften Dreitausend waren nicht …

NS Die Leistungen von Freiheitlichen in bezug auf Verwendung der deutschen Sprache sind legendär – mit dieser Presseaussendung geben Freiheitliche aber ein Rätsel auf: Ohne daß ein Zitat zu erkennen ist, steht plötzlich in dieser Presseaussendung „(sic!) … Ohne ein Zitat ist es in dieser Presseaussendung wirklich so geschrieben … Steht dieses Sic nun für Distanzierung? Und wenn ja, Distanzierung von der gesamten Presseaussendung, nur von Teilen der Presseaussendung? Nein, kein Rätsel – rätselhaft in Verbindung mit Freiheitlichen ist nur eines, wer sie für und wofür wählbar hält … Es war doch nur, wieder einmal, die legendäre freiheitliche Sprachleistung, und das richtige Wort wollte sich einfach nicht finden lassen. Würde freilich die gesamte Presseaussendung zitiert werden, könnte tatsächlich am Schluß für den gesamten Text ein Sic stehen, oder auch: Schluck …

Die erhofften Dreitausend waren nicht auf dem Wiener Akademikerball alias Wkr-Ball – Aber Dreitausend kamen zu den Demonstrationen

Ausdruck der Enttäuschung über einen äußerst schwach besuchten Wiener Akademikerball alias Wkr-Ball scheinen die angekündigten Anzeigen zu sein, die nun Freiheitliche einbringen wollen, etwa der freiheitliche ZZler Andreas Mölzer gegen ÖH-Vorsitzende Wulz und Polizeipräsidenten Pürstl …

Akademikerball - 3000 bei Demonstration - 780 in der Hofburg

Statt der erwarteten 3.000 nur 780 Ballgäste … Wiener Akademikerbal alias Wkr-Ball mit Hofburg Betriebsgesellschaft mbH. verlinkt im guten Einvernehmen.

Laut Polizeisprecher Hahslinger besuchten den Wiener Akademikerball alias Wkr-Ball 780 Menschen. Das sind nicht wenige Teilnehmer und Teilnehmerinnen … Allerdings, erwartet wurden mehr, aberviel mehr, wie in der Collage gelesen werden kann, „3.000 Teilnehmer“. Das heißt, lediglich 26 Prozent von den erwarteten oder erhofften Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben den Wiener Akademikerball alias Wkr-Ball am 1. Februar 2013 auch besucht … 3.000 Menschen waren, ebenfalls nach Polizeiangaben, aber Teilnehmer und Teilnehmerinnen an den Demonstrationen …

Wirtschaftlich gesehen scheint der Wiener Akademiker-Ball alias Wkr-Ball also keine besondere Leistung gewesen zu sein. Das ist aber nicht weiter überraschend, können Freiheitliche doch das Wort Leistung nur in einer Was-Frage ökonomisch richtig verwenden …

Soher waren die Demonstrationen erfolgreich, denn an diesen nahmen 3.000 Menschen teil, während in der Hofburg 780 Menschen beim Säbeltanz waren und der eine oder die andere, vielleicht vor allem Udo Guggenbichler oder Martin Graf, sich fragten, wo sind denn nun die 3.000 Ballgäste …

Es wird tatsächlich nur über die wirtschaftliche Schiene möglich sein, daß es keinen Wiener Akademiker-Ball alias Wkr-Ball mehr in der Hofburg geben wird, wenn es den schaftlichen Freiheitlichen nicht mehr möglich ist, sich die Hofburg für einen Ball zu leisten, und sie sich für das Schmißtönnchengschnas einen anderen und ihnen angemessenen billigen Tanzboden suchen werden müssen … Scheint es doch bereits seit längerem einen Besuchsrückgang zu geben; Andreas Mölzer beklagte dies bereits 2011

Es wird tatsächlich nur über die wirtschaftliche Schiene möglich sein, daß dieses Schmißtönnchengschnas nicht mehr im symbolischen Machtzentrum der demokratischen Republik Österreich stattfindet, denn zwischen den schaft-freiheitlichen Organisatoren und der Hofburg Betriebsgesellschaft scheint es ein bestens Einvernehmen zu geben, worauf nicht nur die Verteidigungsreden von Renate Danler schließen lassen, sondern auch die, wie in der Collage gelesen werden kann, die Verlinkung zwischen den Sites „Wiener Akademikerball“ und „Hofburg.com“ … Wobei sich die Frage stellt, ist das eine kostenlose Verlinkung oder eine durch die Hofburg Betriebsgesellschaft bezahlte Werbung?

Elfriede Jelinek hat keinen Sohn und Freiheitliche sind noch nicht einmal eingeschult

Freiheitliche sind nie Schuldige - Immer sind es die Anderen

Freiheitliche Weltsicht: die Anderen sind die Schuldigen.

Im Laufe des gestrigen Tages mußte der zurzeitige freiheitliche Obmann doch richtigstellen, daß – entgegen seiner vorgestrigen Schreibe – Elfriede Jelinek keinen Sohn hat, wobei der zurzeitige freheitliche Obmann, wie es für einen recht anständigen Freiheitlichen geziemt, versucht sich herauszuwinden, er habe die Information erhalten, sie habe einen Sohn, und diese Information habe der freiheitlichen zurzeitige Obmann für glaubwürdig gehalten …

Menschgemäß ist die Geschichte über den Sohn und Nichtsohn  eine absolute Nebensächlichkeit, aber doch eine, die für Freiheitliche kennzeichnend ist.

Erstens sind es, wenn Freiheitliche ihre falschen Aussagen – sofern sie das überhaupt tun – berichtigen, immer die Anderen, die schuld sind, irgend andere informieren Freiheitliche stets falsch -, die Schuldigen also sind immer die Anderen, niemals Freiheitliche selbst … Und Freiheitliche halten Falschinformation halt für glaubwürdig, womit es, zweitens, äußerst bedenklich wird, denn das Fundament der Politik sind Informationen und hauptgewichtig die richtige Einschätzung und Beurteilung von erhaltenen Informationen … Freiheitlichen mangelt es also nicht nur an seriösen Informationsquellen, wie es auch die Sohn-Geschichte einmal mehr exemplarisch erzählt, sondern auch an Einschätzungsvermögen und Beurteilungskraft …

Und dennoch schätzen Freiheitliche ihre politischen Fähigkeiten bereits jetzt derart hoch ein, daß sie sich trotz dieser wesentlichen politischen Mängel selbst mit einem Sehr gut im Fach Regierungsfähigkeit beurteilen meinen zu können, während sie in Wirklichkeit noch nicht einmal das verpfichtende Kindergartenjahr absolvierten und soher auch noch weit davon entfernt sind, in die Pflichtschule einzutreten, um in dieser nicht nur im Gegenstand Regierungsfähigkeit erstmalig unterrichtet zu werden …

NS Sonderlich an dieser exemplarischen Sohn-Geschichte ist wohl auch der Umstand, daß Elfriede Jelinek den Freiheitlichen seit Jahrzehnten keine Unbekannte ist, sondern ganz im Gegenteil, aber nicht im Sinne einer Auseinandersetzung mit ihrem literarischen Werk -, diese ist aber eine nichtzustellende Forderung an Freiheitliche, die, wird an die Wiederlesungen in der freiheitlichen ZZ gedacht, in einem anderen literarischen Kosmos ihre Heimat

Elfriede Jelinek hat einen Sohn – Vatern ist Heinz-Christian Strache

Heinz Christian Strache - Elfriede JelinekIst das nicht eine alles erweichende Geisteskraft des zurzeitigen freiheitlichen Obmannes, wie diesem die Welt schlicht und einfach gerät – heißt einer Jonny Jelinek, so kann seine Mutter, denkt sich der in seinem Dorf heuer noch Kanzelmeister werdenwollende Heinz-Christian Strache, ja nur Elfriede Jelinek heißen …

Diesen kleindörflerischen Schluß jedenfalls zieht heute Heinz-Christian Strache auf seiner Site des Unternehmens Facebook …

Derart gerührt von dieser messerscharfen Denke des zurzeitigen freiheitlichen Obmannes will jetzt gar nicht darüber nachgedacht werden, was für ein Kalkül dahinterstecken könnte, Jonny Jelinek als den Sohn von Elfriede Jelinek verkaufen zu wollen, es will auch nicht geschrieben werden, das ist eine hochraffinierte Lüge von dem zurzeitigen freiheitlichen Obmann, weil es ja bloß eine Lüge wäre, die jene beleidigte, wieder einmal beleidigte, die der zurzeitige freiheitliche Obmann damit anlügen wollte und soher ziehen auf sein – nun ja – was?

NS Heinz-Christian Strache ist eben ein rechter Freiheitlicher und als anständiger Freiheitlicher bettelt auch er ständig nur um eines, seine Aussagen korrigiert zu bekommen

Das alte Personal – organisiert in zwei Vereinen – ist auch heuer für WKR-Ball alias Wiener Akademiker-Ball federführend verantwortlich

Zwei Vereine für einen WKR-Ball

Zwei Vereine für einen WKR-Bal alias Wiener Akademikerball

Im Grunde war der nun unter dem Namen „Wiener Akademikerball“ organisierte und besser unter seinem Vulgo-Namen bekannte „WKR-Ball“ immer schon ein Ball der Freiheitlichen, um das festzustellen, hätte es auch den Medien für ihre Berichterstattung gereicht, beispielsweise einen Blick in das Vereinsregister …

Österreichisch wurde dafür halt bloß ein neuer Verein gegründet, genauer, noch ein zweiter Verein:

Wiener Akademiker-Ballausschuss – Verein für Wissenschaft, Forschung, Kultur und Menschenrechte

Der zweite Verein kommt, wie in der Gegenüberstellung gelesen werden kann, mit etwas weniger Vertretern aus. Dafür aber dürfte es geradezu zu einer Bildungszertifiierungsoffensive gekommen sein, denn der zweite Verein ist nicht mehr einfach ein Verein bloß für „Brauchtumspflege“, sondern für „Wissenschaft, Forschung, Kultur und Menschenrechte“.

Der Obmann dieses zusätzlichen nun wissenschaftlichen Vereins ist der freiheitliche Gemeinderat Ing. Udo Guggenbichler, der also weiterhin den WKR-Ball alias Wiener Akademiker-Ball organisiert. Beim „Verein für Brauchtumspflege“ endet seine Obmannschaft erst im Februar 2013.

Der Obmann-Stellvertreter ist Roland Kahlenberg, auch vor 2013 aktiv für den WKR-Ball. Beim „Verein für Brauchtumspflege“ ist er noch Stellvertreter bis Februar 2013.

Schriftwart Herwig Götschober schrieb dazu auch schon mal Erhellendes auf das „burschenschaftliche Nachrichtenportal“. Beim „Verein für Brauchtumspflege“ ist Herwig Götschober „Schriftführer“, noch kein „Schriftwart“, und seine Funktion endet erst 2015.

Säckelwart Michael Podesser informierte bereits 2005 gemeinsam mit Udo Guggenbichler in den „Burschenschaftlichen Blättern“ über den WKR-Ball. Seine Funktion als „Säckelwart“ beim „Verein für Brauchtumspflege“ endet ebenfalls erst 2015.

Renate Danler - Das will ich mir gar nicht anschauen

Ein freiheitlicher Säbel ist ja ein anderer Säbel als ein burschenschaftlicher Säbel.

Und dazu gehören  auch die Antworten auf Fragen wie etwa:

Wer hat sich je dafür massiv eingesetzt, daß es weiter den WKR-Ball alias Wiener Akademiker-Ball in der Hofburg gibt? Es waren Burschenschafter alias Freiheitliche

Wer tanzt und redet klug auf diesem WKR-Ball alias Akademiker-Ball der recht feinen Gesellschaft, auch schon mal unmittelbar davor? Von Heinz-Christian Strache aufwärts bis Richard Melisch

Und wie wird darauf reagiert? Auch österreichisch. Auf den Punkt gebracht von Renate Danler, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann: „Das will ich mir gar nicht anschauen.“ Konkret auf diesen Ball bezogen kann das österreichische Reagieren knapp auch so formuliert werden: Ein freiheitlicher Säbel ist ja ein anderer Säbel freilich,  als ein burschenschaftlicher Säbel …

Freiheitliche Strategien des Wahrheitseinsatzes

In der bereits in

Freiheitliche betteln nach Aufklärung

und

Freiheitliche betteln nach Korrekturen

erwähnten Ausgabe 4/2013 der freiheitlichen ZZ schreibt auch Dr. Martin Graf, und zwar über den Akademiker- vulgo WKR-Ball, wofür er den Titel „Strategien der Intoleranz“ fand -, die Schlagzeile „Freiheitliche Strategien des Wahrheitseinsatzes“ allerdings wäre zutreffender, konkret in bezug auf den Ball, aber nicht nur …

Freiheitliche Strategien des Wahrheitseinsatzes„Zwar gibt es keinen WKR-Ball mehr“, schreibt der III. Präsident NR in der freiheitlichen ZZ, „dafür aber den 1. Wiener Akademikerball, veranstaltet von der Wiener FPÖ“. Daran ist nichts Neues. Auch der alte WKR-Ball wurde von einem Freiheitlichen organisiert und der freiheitliche Mandatar Udo Guggenbichler organisiert auch den Akademikerball vulgo WKR-Ball, wie dem Vereinsregisterauszug über das seltsamste Ballausrichtungskomitee entnommen werden kann: „Wiener Akademikerball-Ausschuss – Verein für Wissenschaft, Forschung, Kultur und Menschenrechte“ …

„Die Freiheitlichen ließen ihrem Eintreten“, schreibt der III. Präsident NR, „für Meinungs- und Versammlungsfreiheit Taten folgen und laden zu ihrem Hofburg-Ball selbstverständlich auch die Mitglieder der Studentenverbindungen ein, deren Aktive mit ihren Damen am 1. Februar traditionsgemäß die Eröffnung gestalten werden.“ Auch daran ist nichts Neues. Wie bekannt ist, sind viele freiheitliche Funktionäre Mitglieder von Burschenschaften, die nun bei Martin Graf zu einfachen „Studentenverbindungen“ mutieren, wohl um Harmlosigkeit zu suggerieren. Freiheitliche laden also auch am 1. Februar 2013 wieder sich selbst zur „Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu ihrem Hofburg-Ball“ …

„Daß sich die Hetze der Linksextremisten nun nicht mehr ’nur‘ gegen die kleine Gruppe der Korporierten richtet, sondern heuer“, schreibt der III. Präsident NR, „gegen die enorme Masse an Menschen, die bei der letzten Wiener Wahl der FPÖ ihre Stimme gegeben haben, macht das Ziel der Jagdgesellschaft transparent und läßt deutlich werden, daß manche nicht davor zurückschrecken, ein knappes Drittel der Bürger ihrer Grundrechte zu berauben“. Es geht hiebei nicht um Raub immaterieller Werte, selbstverständlich ist auch den Schaften ihr Schmißtönnchengschnas gegönnt, aber das symbolische Zentrum der demokratischen Republik Österreich ist nicht der rechte Ort dafür -, es wurden auch schon andere Tanzböden dafür empfohlen, beispielsweise die Wartburg … Und, die Antwort auf die Frage, ob sie zu einer Propagandamasse in Geiselhaft für rein freiheitliche Burschenschafterinteressen weiter verkommen wollen, müssen Wähler und Wählerinnen in den nächsten Wahlen selbst finden …

NS Wie es Freiheitliche selbst mit der Meinungsfreiheit, auf die Dr. Martin Graf auch in der aktuellen freiheitlichen ZZ pocht, halten, mag nicht wieder ausgeführt werden, nur beispielhaft verwiesen werden auf:

Pro WKR-Ball – Vom Löschen anderer Meinungen

Kauft nicht bei …

Menschenspieler Dewinter erholt sich von der Jagd beim freiheitlich-akadmeischen Hofburgtanz

Zur Zeit WKR-Ball

Und so weiter und so fort … Weiteres ist hier einfach zu finden durch Suchen nach Schlagwörtern, wie „Hofburg ohne WKR-Ball“, „Dr. Martin Graf“, „Zur Zeit“, „Unzensuriert“ …

Freiheitliche ZZler können Geschichtsverfälschungen nicht aufgeben

Freiheitliche betteln nach Korrekturen

In der bereits in „Freiheitliche betteln nach Aufklärung“ erwähnten Ausgabe 4/2013 der freiheitlichen ZZ schreibt E. K. L. über einen „Mord im Togoland“ vor fünfzig Jahren:

[D]enn das westafrikanische Togoland ist bis zum Einmarsch der Engländer und Franzosen im Sommer 1914 ein Schutzgebiet des Deutschen Reiches.

Freiheitliche ZZ zimmert sich eine GeschichteEin „Schutzgebiet“: das klingt so gar nicht nach Kolonie, das klingt so nach etwas recht Gutem … „Schutzgebiet“ läßt darauf schließen, daß, wer ein Gebiet schützt, muß ein guter Mensch sein, ein guter deutscher Mensch, ein deutsches Reich, das ein Gebiet schützt, kann kein kolonialistischer und schon gar nicht ein rassistischer Staat sein … Ist es das, was E. K. L. über das Deutsche Reich vor 1914 vermitteln will, die Legende vom guten deutschen Menschen, der nach Afrika mit dem hehren christlich-abendländischen Ziel aufbrach, einzig um Schutz zu bieten, Schutz zu geben?

Ebenfalls in dieser Ausgabe sucht Andreas Mölzer den „guten Deutschen“. Und er findet einen -, im Film. Aber der mölzersche „gute Deutsche“ muß mehr sein als nur ein „guter Deutscher“, es muß für ihn, so eifrig spekuliert Andreas Mölzer, ein „vielleicht 1848 revolutionärer Burschenschafter“ sein … Es ist ein deutscher Kopfgeldjäger, der gar nicht auf die Idee kommt, die von ihm gejagten Verbrecher lebend den Gerichten auszuliefern, sondern sie sofort erschießt, um das Kopfgeld kassieren zu können, es ist wohl einfacher für ihn, tote Körper zu transportieren … Als von Andreas Mölzer spekulierter guter deutscher „Burschenschafter“ kann er ja immerhin darauf verweisen und sich darauf ausreden, es stehe ja dead or alive auf den Steckbriefen … Und mit diesem Kopfgeldjäger hat Andreas Mölzer für die Freiheitlichen einen „deutschen Gutmenschen des 19. Jahrhunderts“ gefunden, wenn auch nur im Film, denn in der Wirklichkeit des 21. Jahrhunderts werden „Gutmenschen“ von Freiheitlichen -, es soll die Redaktion der freiheitlichen ZZ selbst zu Wort kommen, ebenfalls in der Ausgabe 4/2013:

20 Jahre Gutmenschen-Demo

Die angeblich „größte“ Demonstration der Zweiten Republik“ jährt sich zum 20. Mal. Einige tausend Menschen […] Böse Züngen sprechen vielmehr von einer Jagdgesellschaft, die es sich zu Aufgabe geamcht hat, alles, was nicht links ist, zu denunzieren und zu bekämpfen.

„Einige tausend Menschen“ – Zweihunderttausend bis Dreihunderttausend Menschen (nach unterschiedlichen Schätzungen) sind menschgemäß „einige tausend Menschen“, aber es klingt doch nicht so erfolgreich. Und Freiheitliche mögen „Gutmenschen“ gar nicht Erfolge gönnen. Vom 19. bis zum 21. Jahrhundert biegen sich also Freiheitliche die Geschichte recht ordentlich zurecht, oder, das freiheitliche Zurechtzimmern der Geschichte beginnt ja noch viel früher, um am Schluß auf E. K. L. zurückzukommen, der schon andere fulminate Beispiele dafür

In der freiheitlichen Zur Zeit hält Gerhard Kurzmann seine Bettlerschale hin

Freiheitliche betteln nach Aufklärung

In der Ausgabe 4/2013 der freiheitlichen ZZ schreibt der freiheitliche steiermärkische Landesobmann und Landesrat Gerhard Kurzmann:

Seit jeher ist die Bettelei keine gesellschaftlich erwünschte „Form der Erwerbsttätigkeit“.

Freiheitliche betteln nach AufklärungMit diesem „Seit jeher“ will der freiheitliche Landesrat seine Forderung nach einem generellen Bettelverbot historisch legitimieren, aber die Geschichte des Abendlands, in der Freiheitliche vorgeben, sich so recht ordentlich auszukennen, ist nicht derart schlicht und eindeutig, wie Freiheitliche versuchen, sie darzustellen, um beispielsweise gegen das Betteln zu agitieren, wobei auch Gerhard Kurzmann nicht umhin kann – sonst wäre er wohl kein recht ordentlicher Freiheitlicher -, gegen Roma und Sinti zu schreiben, die er (aber ohne Anführungszeichen) „Zigeuner-Banden“ …

Gerhard Kurzmann, der mit seiner Schreibe in der freiheitlichen ZZ nach geschichtlicher Aufklärung bettelt, soll ein entsprechendes Almosen gegeben werden, und dieses Almosen kann der freiheitliche Bettler sich auf der Website http://sowi.st-ursula-attendorn.de/be/bedok010.htm abholen, auf der u.v.a.m. ein guter geschichtlicher Abriß über das Betteln veröffentlicht ist, der dieses kurzmannsche „Seit jeher“ zu dem macht, was es ist, die leere freiheitliche Bettlerschale …

Und wer immer Freiheitliche in den Sackgassen mit diesen ihren recht leeren Bettlerschalen sieht, soll nicht achtlos auf dem Weg aus den Sackgassen heraus an ihnen vorübergehen, sondern ihnen etwas in ihre Bettlerschalen respektvoll legen:  historische, soziologische, ökonomische Gaben, Informationen über soziale Gegebenheiten und Bedingungen -, nur ein Almosen aber nicht, weil mit diesem ist den Freiheitlichen so gar nicht geholfen, laufen sie mit diesem doch stets in die entgegengesetzte Richtung, gegen die Mauer: die Wahlstimme …