Ein FPÖ-Akademikerball-Verteidiger als Volksanwalt kritisiert „mangelnden Polizeischutz für Ballbesucher“

Auch wenn von der abrufbaren Aufgabenverteilung zwischen den zwei Volksanwälten und der einen Volksanwältin es klar ist, wer in der Volksanwaltschaft für die Polizei zuständig ist, wurde dennoch heute telefonisch nachgefragt und die bestätigende Auskunft erhalten: „Für Polizei-Angelegenheiten ist ausschließlich Dr. Peter Fichtenbauer zuständig.“

Volksanwaltschaft - Collage der geklärten Fragen

Es war die ehrwürdige Volksanwaltschaft. Collage der geklärten Fragen.

Nun wird es auch verständlich, weshalb das freiheitliche Medium Unzensuriert am 6. Juli 2014 gar nicht darüber informieren wollte, wer aus der Volksanwaltschaft mit der Überprüfung des Polizeieinsatzes während des freiheitlichen Akademikerballes 2013 betraut war, wer aus der Volksanwaltschaft zu den zitierten Folgerungen kam, wer aus der Volksanwaltschaft die Stellungnahme dem freiheitlichen Medium übergab.

„Unzensuriert.at liegt nun die Stellungnahme der Volksanwaltschaft an das Bundesministerium für Inneres vor. In dieser wurde einmal mehr bestätigt, was die etablierten Medien gerne in ihrer Berichterstattung verschwiegen hatten – die gesicherte Zufahrt zur Hofburg war für die Ballgäste de facto unmöglich – weil die Polizei versagt hat.“

Es wird auch verständlich, weshalb Unzensuriert diese Stellungnahme nicht veröffentlicht, daß alle drei Verlinkungen in diesem Kommentar lediglich zu vorhergehenden Kommentaren der Unzensuriert zu dieser Angelegenheit führen, aber mit keinem Link die gesamte „Stellungnahme der Volksanwaltschaft“, aus der das Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft zitiert, aufgerufen werden kann.

Mit der Nennung des Namens Dr. Peter Fichtenbauer, so wohl die medial-freiheitliche Befürchtung, könnten unangenehme Fragen gestellt werden, unangenehme Fragen nach …

Nachdem aber von Unzensuriert kein Name genannt wurde, wird auch niemand unangenehme Fragen stellen – es war die ehrwürdige Volksanwaltschaft und nicht

Fest der Vereinsobergermanenmeierei: 1848, „Forschungsgesellschaft Revolutionsjahr“

Wie der Collage entnommen werden kann, ist rasch ist ein Verein gegründet worden, und zwar am 21. Dezember 2013, und zu welchem Zweck? Für einen „Faschingsumzug“ im Juni. Damit Buben mit welkem Geist mit Säbeln durch die Gassen laufen können, mit dem Auszählreim „Ehre – Freiheit – Vaterland“. Aber das ist ein schon lange ausgezählter Reim. Dazu bedarf es keiner weiteren Forschung, daß das mittlere Wort in diesem Reim ein falsch eingesetztes ist, auch die Reihung je nicht der Wirklichkeit entspricht, zutreffender: Vaterland – Recht zur Pflicht: Tod

Krüger - Schlüsselberger - Fest der ObergermanenvereinsmeiereiAber es werden Vereine auch aus ganz praktischen und also finanziellen Überlegungen gegründet, um an Subventionen, an Steuergeld heranzukommen, dafür ist die Gründung eines Vereines in Österreich mehr oder weniger unabdingbar … Ist es bei diesen Obergermanenvereinen ebenso?

Es wird im Juni also nicht nur ein „Faschingumzug“ veranstaltet, unter der Überschrift „Fest der Freiheit“, es wird auch recht ordentlich angegeben. Zum Titel „Fest der Vereinsobergermanenmeierei“ kann auch ein weiterer erfunden werden: „Feste Angeberei“. Denn. Einen Verein zu gründen mit der recht hochtrabenden Ansage „Forschungsgesellschaft“, das kann nur Angeberei genannt werden. Gesinnungsgemäß auch Verschleierung. Denn. Was will denn dieser Verein anderes noch erforschen, als das, was den Buben längst schon ihnen wahre Meinung ist? Und wer sind die Forschungsvorstandsbuben? Mit Vertretungsbefugnis seit dem 11. März 2014. Ein Dr. Peter Krüger, und nach der Zustelladresse für diesen Verein, ist es wohl der Apothekenjurist und scheinbar auch Laienrichter. Ob er das alles noch ist, was er alles je war, ob er schon in Rente ist, das wurde nicht rechecheriert. Es ist auch vollkommen belanglos. Ein Historiker ist es jedenfalls nicht. Das ist das Entscheidende. Daß er auch etwas mit der freiheitlichen Gemein-Schaft zu tun hat oder zu tun hatte, auch das belanglos, wenn auch nicht unerwartet.

Und der zweite Vorstandsbube – mehr Buben werden im Vereinsregisterauszug nicht angeführt – ist Gerhard Schlüsselberger. Ein Mann mit recht ordentlichen Voraussetzungen für den stellvertretenden Vorsitzenden eines Vereines, der sich Forschungsgesellschaft nennt. Wie allein schon seine Ausführungen zum Krieg von 1939 bis 1945 legitimieren; ebenfalls in die Collage geklebt, nicht von irgendwann, sondern aus diesem Jahr, aus dem Jahr 2014:

„Neben den Millionen verlorener Menschenleben und tragischer Schicksale durch Krieg und Vertreibung haben sich unter anderen die europäischen Völker im Zuge der beiden Weltkriege mit einem in der Geschichte beispiellosen Vernichtungswillen gegenübergestanden.“

Das allerdings könnte eine im geheimen selbstgestellte Aufgabe dieser Forschungsgesellschaft sein. Bis heute, 2. Juni 2014, nämlich wurden immer noch nicht die in den Krieg involvierten Staaten der Roma und Sinti, der Juden, der Homosexuellen, der Andersdenkenden u.v.a.m. gefunden, deren „beispielslosen Vernichtungswillen“ germanisch volksgemeinschaftlich … Was wird das für ein Hallo sein, wenn diese Verein eines Tages, eines rechten Tages mit Landkarten vor die Welt hintreten wird, auf denen Staaten eingezeichnet sein werden auf dem europäischen Kontinent, durch die beispielsweise von Österreich jahrzehntelang in die Sommerferien gefahren wurde, ohne zu wissen, durch den Staat der Juden, durch den Staat der Roma und Sinti, durch den Staat der …

Alles muß recht ordentlich organisiert sein, dem Germanen ist Organisation, so ein Klischee, der Appellruf zum Tagwerk, der Marschbefehl an die Listen- und Tabellenfront, und wie erst muß der Obergermanin dieser Appell Vorsehung, heilige Losung, Kreuz und Amen des Lebens sein … In Österreich. Und für, was ihnen in ihren welken Geistern festgeschrieben, ist ihnen je ein Verein wert, und als wäre es die Vorsehung selbst, die ihnen die Vereinsnamen donnernd aus der Scholle grübe … „Forschungsgesellschaft“ für einen „Faschingsumzug mit Podium“, „Verein für Wissenschaft, Forschung, Kultur und Menschenrechte“ für eine Tanzveranstaltung in der Wiener Hofburg, allerdings, für den Säbelball allein benötigen sie sogar zwei Vereine

Ein Wiedergelesener der Freiheitlichen lädt zum Schmunzeln ein – Nicht nur

Es überrascht schon lange nicht, richtiger, es überraschte eigentlich nie wirklich, welche Schriftsteller die freiheitliche ZZ zur Wiederlesung empfiehlt … Es ist kein schlechter Rat, wenn Sie nach Lebensstationen der Wiedergelesenen suchen, zuerst „NS-Herrschaft in Österreich“ aufzuschlagen, in den meisten Fällen werden Sie kein zweites Nachschlagewerk bemühen müssen …

Freiheitliches Rüstzeug für DemokratieAuch mit der aktuellen Ausgabe Nr. 24-2013 kann die freiheitliche ZZ nicht überraschen. Denn. Diesmal ist es Robert Hohlbaum …

Das Lesen nachfolgender Zeilen  bewirkte bloß noch ein Schmunzeln …  Wahrlich, ein freiheitlicher Zeitgenosse …

Er hatte seit 1937 die Duisburger Stadtbücherei geleitet und schlug nun in Weimar große Privilegien für sich heraus: Er nutzte die Bibliothek als Forum seiner ideologischen Selbstgleichschaltung und zur Inszenierung seiner Dichterexistenz. Sein Amt jedoch vernachlässigte er in verheerender Weise.

Bei diesem Schmunzeln soll es heute bleiben und gar nicht ernsthaft beispielsweise auf die Frage eingegangen werden, wie es um die Demokratie bei den Freiheitlichen bestellt ist, wenn zum freiheitlichen Rüstzeug auch ein Robert Hohlbaum gehört, der „gegen die Demokratie“ …

Ein bißchen Mitleid mischt sich doch in das Schmunzeln, Mitleid mit dem Menschen, der auf der freiheitlichen Unzensuriert.at sich demokratisch, genauer, freiheitlich einbringen wollte, möglicherweise sogar ein Wähler der Freiheitlichen ist, und nun auch noch vom III. Präsidenten NR in dieser Ausgabe der freiheitlichen ZZ runtergemacht wird, in der Helge Morgengrauen die Wiederlobung betriebt für einen, der

sich als Dichter und als Burschenschafter stets seiner engeren Heimat wie auch dem größeren Vaterland verbunden [fühlte] – auch noch zu einer Zeit, als sich die Deutschen oder gar deutschstämmige Österreicher unter dem Druck der politischen Verhältnisse lieber nicht zu Volk und Heimat bekannten.

Ach, die morgengrauensche Zeitangabe, passend – allerdings nur bei äußerst großzügiger Betrachtung – für die Jahre bis 1938 aber doch mehr für die Jahre nach 1945 … Das Schmunzeln will nicht damit vergällt werden, jetzt darüber nachzudenken, welche Verbundenheits-und-Bekenntniszeit tatsächlich gemeint sein will …

NS Dr. Martin Graf ist nicht der erste Freiheitliche, der die eigene Schreibstaffel beleidigt, denunziert, sich von ihr distanziert

Österreich ist „Deutschösterreich“ – Eine „Unzensuriert.at“-Kommentarexpertise

Daß „Unzensuriert.at“ dem „Verein Muttersprache“ freiheitlich beispringt, kann und will rechts liegengelassen werden. Das überrascht nicht. Wer einander kennt, stützt sich gegenseitig, springt schon mal mit einem Verteidigungswort bei. In der Fuhrmanngasse 18 in der Josefstadt in Wien wird es bei den zahlreichen Aktivitäten viele Möglichkeiten gegeben haben, miteinander bekanntzuwerden, am Sitz von der österreichischen Landsmannschaft aber auch vom „Verein Muttersprache“, bei Lesungen, Vorträgen, bei Begegnungen im Stiegenhaus, wenn beispielsweise die Landsmannschaft gemeinsam mit dem Wiener Kooperationsring zu einer Sonnwendfeier zum Cobenzl …

Nicht wählbare Kommentarschreibende

„Korrekt so. Hier aus der einzigen selbstbestimmten Verfassung, die wir je hatten: ‚Artikel 1
Deutschösterreich ist eine demokratische Republik. Alle öffentlichen Gewalten werden vom Volke eingesetzt.
Artikel 2
Deutschösterreich ist ein Bestandteil der Deutschen Republik.'“

Aber darum geht es nicht. Worum es geht, ist das Aufbewahren der Kommentare der Schreibstaffel von der freiheitlichen „Unzensuriert“. Warum? Zum einen, weil die Schreibstaffel durchaus viel zu erzählen hat, zwar nicht über jene, gegen die sie meint ihre Kommentare zu schreiben, dafür aber …

Zum anderen, der viel gewichtigere Grund, durch das Aufbewahren ihrer Kommentare der Schreibstaffel ihre Mühe zu lohnen. Es kann durchaus, nein, es wird gewiß wieder geschehen, daß „Unzensuriert“ den einen oder anderen Kommentar löschen wird, möglicherweise auch den einen oder anderen Kommentar zur Verteidigung des „Vereines Muttersprache“ … Vielleicht nicht gleich, aber irgendwann, wenn wieder der eine oder andere Kommentar Mittelpunkt einer neuerlichen Aufregung …

Es ist eine brave, eine geduldige Schreibstaffel, die tapfer weiter ihre Kommentare schreibt, trotz des Wissens, daß Freiheitliche allenthalben ihr Kommentare löscht, obgleich die Schreibstaffel bloß das schreibt, was Freiheitliche selbst schreiben, auch nicht ungelenker, auch nicht ungeschickter, auch nicht fehlerfreier … Ohne zu murren, nimmt die Schreibstaffel das Löschen ihrer Kommentare hin, begehrt nicht auf, fordert von den Freiheitlichen nicht, daß diese ihre eigenen Kommentare löschen …

Es ist auch eine recht verständnisvolle Schreibstaffel, die sich das Löschen ihrer Kommentare wohl damit selbst erklärt, daß Freiheitliche eben ab und an von Dritten her gezwungen sind, Kommentare zu löschen, ihre Schreibstaffel zu verleugnen und zu denunzieren

Auch die Kommentare zur freiheitlichen Verteidigung des „Vereines Muttersprache“ sind recht geeignet für die Aufforderung, sich mehr den Kommentaren der Freiheitlichen selbst zuzuwenden, diese vermehrt und vor allem breitest in den Mittelpunkt zu stellen, denn die Freiheitlichen treten bei Wahlen an, die Schreibstaffel kandidiert nicht …

Auch wenn die Schreibstaffel oft Ungeheuerliches, Unerträgliches, Blutrünstiges schreibt, sie ist es nicht allein, die sogenannten neuen Medien gebieren derartige Kommentare unabhängig von der politischen, weltanschaulichen Orientierung der Schreibenden, die aber, wie gesagt, keine Funktionäre und keine Funktionärinnen sind, die gewählt werden wollen …

Auf die carte postale sind die Kommentare von Nichtkandidaten und Nichtkandidatinnen geklebt zum Vergleich mit Kommentaren von Freiheitlichen, als Beispiel dafür, daß die Schreibstaffel es als ungerecht empfinden müßte, sollte der eine oder andere Kommentar von ihr von den freheitlichen „Unzensurierten“ gelöscht werden, während die Kommentare der Freiheitlichen selbst nicht nur nicht gelöscht werden, sondern diese dafür gar auch noch und gar wieder gewählt werden könnten …

… Ein Kommentator der freiheitlichen ZZ schreibt Leistungen eines SS-Mörders für Österreich herbei, ein Kommentator aus der Schreibstaffel wählt sein Pseudonym nach einem SS-Kriegsverbrecher: „mit Dank und Wohl ihm im Asgard“.

… Für einen Kommentator aus der Schreibstaffel sind „Österreicher etniche [sic] Deutsche“, der für das freiheitliche Parteiprogramm verantwortliche Kommentator Norbert Hofer läßt sowohl in das Parteiprogramm als auch in das „Handbuch für freiheitliche Politik schreiben“, was alles deutsch …

… Der Kommentator mit dem SS-Verbrecher-Pseudonym ist für das Organisieren eines Untergrunds und dann – Revolution; „Wenn genug dabei sind“ … Um viele zu erreichen, dafür gibt es Handlungsvorschläge, die nicht von einem aus der Schreibstaffel in einem Kommentar geschrieben wurden

Und so weiter und so fort und wie immer … Wenn wer aus der Schreibstaffel doch eines Tages gegen eine Löschung von Kommentaren durch Freiheitliche protestieren will, könnten das erste nützliche Beispiele zur Argumentation …

NS Es wurde oben zwar geschrieben, der freiheitliche Kommentar zur Verteidigung des „Vereins Muttersprache“ will rechts liegengelassen werden. Doch nicht ganz. Eine Anmerkung. Ein Vorschlag, damit dem „Verein Muttersprache“ nicht die Arbeit ausgeht. Das Eindeutschen des Werkes von Theodor Fontane steht an. Theodor Fontane verwendete so viele undeutsche Wörter, also französische und sogar englische, daß in seinem „Stechlin“ seine von ihm erschaffene Figur Domina Adelheid sich gegen ihn wandte, vor über einhundert Jahren: „Sage nichts Französisches. Das verdrießt mich immer. Manche sagen jetzt auch Englisches, was mir noch weniger gefällt.“ Das wäre doch eine recht fordende gemeinsame Aufgabe für den „Verein Muttersprache“ und dem „Eckart“ … Darüber hinaus, gemeinschaftlich etwas zu überwältigen, fördert nachbarschaftliche Beziehungen, sofern diese in der Fuhrmanngasse 18 nicht ohnehin bereits … Auch ausgedehnt werden auf den Bezirk, bis zur Schlösselgasse 11 hinunter, auch dort eine Hausgemeinschaft, die

NNS Um in der Welt, die heutzutage gerne als eine unübersichtlich gewordene Welt dargestellt wird, sich zurechtzufinden, eine Welt, in der keine Adressen mehr gekannt werden, an die etwas gesandt werden könnte, kann Freiheitlichen, die ein gesetzliches „Schutzpaket für die deutsche Sprache“ verschicken wollen, empfohlen werden, sich einfach immer recht fest daran zu erinnern, woher sie kommen – aus Deutschfehlerreich … Dorthin können sie auch ihre Pakete mit Gewißheit senden, in dieser ihrer Heimat wartet bestimmt wer mit recht großer Freude auf ihre …