Von Hofer bis Schönerer: „Los von Rom“. Und ewig lockt Linz …

Hofer bis Schönerer - Los von Rom

Hofer, der mit dem Kampfruf „Los von Rom“ durch seine Welt, also von Südtirol nach Strachkurzhofer, reist, hat mit seiner Nachforschung, wie in der Collage gelesen werden kann, woher und was der Name Hofer bedeute, selbst herausgefordert, es einmal festzuhalten, woher der Kampfruf „Los von Rom“ komme.

Nun, der Kampfruf „Los von Rom“ geht zurück auf den Führer der Führer Schönerer, über den sogar das „Kulturinformationssystem Österreich Lexikon“ zu berichten weiß:

Schönerer, Georg Ritter von (bis 1888), * 17. 7. 1842 Wien, † 14. 8. 1921 Schloss Rosenau (Gemeinde Zwettl-Niederösterreich), Gutsbesitzer, Politiker. Ab 1879 Führer der deutschnationalen Bewegung (der Alldeutschen) in Österreich; heftiger Gegner des österreichischen Patriotismus, der katholischen Kirche und des Liberalismus. Vertrat einen radikalen Antisemitismus, kämpfte für engen Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich, war ein Vorkämpfer der Los-von-Rom-Bewegung und trat selbst zum Protestantismus über. Seine autokratischen und terroristischen Methoden, sein nationalistischer Fanatismus waren typisch für seine Richtung. Seine Ideen haben später den jungen A. Hitler stark beeinflusst. Schönerer war 1882 an der Abfassung des deutschnationalen Linzer Programms maßgeblich beteiligt. Eine Gewaltaktion gegen politische Gegner (1888) brachte ihn ins Gefängnis und um Adelstitel, Reserveoffiziersrang und Abgeordnetenmandat.

„Linzer Programm“. Recht fleißig waren sie damals. Schon 1885 eine Erweiterung, um den „Arierparagraphen“ … Gleich übernommen von den Burschenschaften. Aber wie wurde Norbert Steger

Kellerpuppe aus der hoferischen Ramschbude wird mit burschenschaftlicher Fürrede eingeschaltet ausgeschickt

gesprochen, es bleibe unerwähnt, dass Adolf Hitler sie …

Linz. Oberösterreich. Nach wie vor ein recht besonderer Klang in den Ohren … auch von Hofer, der am 3. März 2018 in Oberösterreich sein wird, um zu lauschen, aber auch selbst Wortlieferant für recht besondere Ohren zu sein …

Los von Rom Hofer im Wasserschloss

Es wird am 3. März 2018 auch ein „Kommers der Waffenstudenten“ … Zu „Kommers“ fällt unweigerlich die „Kommiss…“ der montagsgemachten identitären Regierungspartei ein und deren Unnötigkeit und Unbrauchbarkeit, da doch alles bekannt ist, die Vergangenheit aufgearbeitet ist, es bekannt ist, woher … sogar das „Österreich Lexikon“ weiß so einiges zu berichten, wie als Beispiel oben gelesen werden kann. Und über die vielen anderen Quellen, die über deren gänzliche Aufarbeitung berichten, wurde schon berichtet.

FPÖ Festschrift 2016 Ahnentafel Schönerer - Druck Ed Strache

Was wird mit dem Bericht von der „Kommiss…“, wenn es ihn dereinst geben wird, geschehen? Konsequenzen sind keine zu erwarten. Dieser wird nicht einmal gelesen werden, vor allem nicht von der FPÖ. Diese Vermutung ist nicht unberechtigt. Denn. Es dürfte schon die „Festschrift 2016“ nicht von der FPÖ, auch wenn ihre Anführer Geleitworte schrieben, gelesen worden sein. Die Vergangenheit des „dritten Lagers“, das jetzt „aufgearbeitet“ werden soll, ist darin ebenfalls behandelt, wie in der Collage gelesen werden kann – Schönerer … Erheiternd dabei ist die veröffentlichte Tafel der Gesinnungsahnen (da es nur Männer sind, können Frauen nicht erwähnt werden): hergestellt von: Druck u. Verlag E. Strache …

Wer Hofer heißt, scheint auf ewig darauf vereidigt zu sein, vor allem und eigentlich ausschließlich die männlichen Hofer, Wiedergänger ihrer Ahnen, ihrer Geister zu sein. Wie der südtirolerische Hofer dem Kampfruf „Los von Rom“ folgt, konnte der burgenländische Hofer seine persönliche

„Nazikirche“, Hofer und die Angst des Bischofs vor dem Tor der Geschichte

Vollzugsmeldung vor der Geschichte mit seinem Übertritt in die evangelische Kirche bereits rapportieren. Und an der zweiten Vollzugsmeldung werkt er, ist er dem Hofer im Wort …

Es gibt so viele Hofer, dass es schwindelig werden kann. Immerhin, seit 869, wie der eine Hofer schreibt …

Es gibt den Andreas Hofer … Es gibt den Peter Hofer … Es gibt den Franz Hofer … Dann gibt es einen recht besonderen Mann für die FPÖ, der sich dem Erbe Hofer recht verbunden zu fühlen scheint, wenngleich er nicht Hofer heißt, aber Hofer in seinem Namen vorkommt

Nicht zu vergessen, den Matthias

„Hofer interviewt Strache“ – Und ewig murmelt Südtirol

Übrigens, am 14. Februar 2018 war auch ein recht besonderer Mann, nun vielsprechender Angehöriger der „Kommisssteuerungsgruppe“ im Morgenjournal zu hören. Es solle auch um die „Südtirolfrage“ gehen, also um die unmittelbare Nachkriegszeit, das heißt bei Südtirol um die „Aufarbeitung der „Südtirolgeschichte“: um die „sechziger Jahre“ des letzten Jahrhunderts … Ach, glückliches Österreich, stets ein paar Jahrzehnte vor der Gegenwart mit dem Aufarbeiten enden … Und zum Aufarbeiten beispielsweise des Jahres 2015 dafür bleibt genügend Zeit, es reicht doch in Jahrzehnten erst zu erfahren

„Respektvolles Gedenken“ von He.-Chr. Strache, dem nächsten Vizekanzler, gilt Peter Kienesberger, einem mit „Norbert Burger der vier Gründer der rechtsextremen Nationaldemokratischen Partei (NDP)“

Wen kann das bereits jetzt interessieren, da er ein montagsgemachter Vizekanzler …

NS Einen schöneren Beleg kann es dafür nicht geben, wie recht dieser FPÖ-ÖVP-Regierung es wichtig ist, für die Menschen in Österreich zu arbeiten, kaum montagsgemacht im Amt setzt sie mit Hoferland einen „symbolischen Startpunkt“ für …

Doppelpaß Südtirol und Faschismus vor den Augen des Bundespräsidenten

8 Gedanken zu „Von Hofer bis Schönerer: „Los von Rom“. Und ewig lockt Linz …

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