Wer mit seiner Firma unzufrieden ist, gründet ihren eigenen Kirchenbetrieb,

sehr geehrter Herr Schüller,

oder auch, er wechselt schlicht und still in ein anderes Unternehmen. Derart einfach sind Lösungen in der Berufswelt. Es gibt auch in Ihrer Branche sehr viele potentielle Arbeitgeber für Sie, aber, nachdem Sie so beharrlich um Veränderungen in Ihrer Firma bemüht sich geben, Sie mit ihrem römischen Arbeitgeber darin vollkommen übereinstimmen zu sein scheinen, alles, was in Ihrem Kirchenbetrieb, sogar in der kleinsten Kirchenfiliale, geschieht, sei von Weltbelang, scheint das für Sie nicht in Frage zu kommen.

Daher soll Ihrer Glaubensorientierung mit dem Vorschlag, einen eigenen Kirchenbetrieb zu gründen, entgegengekommen werden. Dieser als Verein oder als gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu gründende Kirchenbetrieb müßte also auch wegen Kundengewinnung theologisch ein Zwilling der römisch-katholischen Kirche sein, aber eben, wenn Sie so wollen, modernisiert, vielleicht auch mit einem attraktiven Mitgliedsbeitragssystem, als ein nicht abzulehnendes Angebot besonders an die Kunden Ihres derzeitigen Kirchenbetriebes … Vor allem könnten Sie diesen Ihren Kirchenbetrieb in bezug auf Aufbauorganisation und Ablauforganisation nach Ihren Vorstellungen von Beginn an gestalten, die Strukturen also von Anfang an selbst schaffen, die Ihnen bei Ihrem jetzigen Arbeitgeber so gar nicht zu passen scheinen.

Zugegeben, es besteht kein Interesse daran, welche Veränderungen Sie in der römisch-katholischen Kirche herbeiführen möchten, noch welche Firmenkultur etwa ein Christoph Schönborn zu Ihrem Ärger oder was auch immer nicht verändern will. Der Beweggrund, Ihnen den Vorschlag der Gründung eines eigenen Kirchenbetriebes zu unterbreiten, ist der höchst enervierende Zustand, daß bereits die kleinste Mißstimmung in Ihrer derzeitigen Firma stets zu breitester medialer Berichterstattung führt, mannigfaltige Dummheiten als Stellungnahmen von Angestellten, zumeist von den höchsten leitenden Angestellten Ihres römischen Arbeitgebers exzessive Verbreitung finden.

Der konkrete Anlaß, diesen Vorschlag zur Gründung eines eigenen Kirchenbetriebes zu unterbreiten, ist, auch in diesem Fall, diese breiteste mediale Streuung über diesen Ihren, wenn richtig in Erinnerung, Aufruf zum Ungehorsam. Und der kirchengemäß wiederum eine Dummheit als Stellungnahme liefert, diesmal ist es eine pädagogische Dummheit von Christoph Schönborn, der, um die Einheit Ihrer Firma zu bebeten, diesen Vergleich mit der Familie bringt, wie würden also Familien aussehen, kommt Christoph Schönborn nicht umhin, das wichtige Thema der Erziehung nicht aus Ihren Altarstreitigkeiten heraushalten zu können, würde Ungehorsam zur Tugend erhoben werden (wie würde Erziehung heute aussehen, würden schönbornsche Geistergüsse zur Pädagogik erhoben werden) …

Sehr geehrter Herr Schüller, Sie werden lediglich stellvertretend für alle jene in Ihrer Firma hier persönlich angesprochen, die ebenso wie Sie mit der römischen Firmenkultur unzufrieden zu sein scheinen und gemäß Medienberichten der Sprecher oder die Spitze dieser Initiative zu sein scheinen, also der Angestellten dieses absolutistischen römischen Grätzelreiches. Damit hätten Sie wohl bereits eine statttliche Anzahl an Angestellten für einen eigenen Kirchenbetrieb. An Kunden würde es Ihnen wohl auch nicht mangeln, wird daran gedacht, wie viele Initiativen es gibt, die ebenso Veränderungen wollen, Initiativen wie, wenn richtig in Erinnerung, mit Namen Wir sind Kirche … Das wäre eine gute Voraussetzung für einen eigenen Kirchenbetrieb, selbstverständlich nicht nur in Österreich, denn diese Initiativen von Angestellten einerseits und Mitgliedern andererseits gibt es nicht nur in Österreich. Die Ausgangslage wäre also eine vorzügliche: keine Gefahr eines Facharbeitermangels, weil es ja einen Stock an bereits gut Ausgebildeten mit langjähriger Praxis in Leibausspeisung und Blutausschank gibt, leicht zu gewinnende Kunden, und das finanzielle Argument dürfte den stark redimensionierten römisch-katholischen Betrieb rasch überzeugen, Ihnen Kirchen zu günstigen Mieten zu überlassen, so daß Priester, die in Ihren Betrieb wechseln, von Beginn weg an ihren alten und ihnen gut bekannten Betriebsstätten …

Gründen Sie gemeinsam mit all den Initiativen, die es auch in anderen Staaten gibt, gleich einen Weltkirchenbetrieb (das wäre zusätzlich ein deutliches Symbol für das Bekenntnis zur Demokratie, wenn Menschen Ihrer Glaubensorientierung nicht mehr Angestellte und Mitglieder eines nicht-demokratisch regierten …).

Der Vorschlag, einen eigenen Kirchenbetrieb zu gründen, entspringt einzig der Hoffnung, daß es dann, je früher desto besser, wenn die römisch-katholische Kirche auf ihre Pierre Vogels reduziert ist, nicht mehr jedwede Dummheit als Stellungnahme massive mediale Verbreitung findet, und auch die Berichterstattung dann über Ihren eigenen Kirchenbetrieb sich in einem bedeutungsangemessenen Rahmen hält, also in sogenannten Nichtregierungsorganisationen zuerkannten medialen Räumen.

Menschgemäß ist eine andere Art der Berichterstattung die erste Wahl, also die mediale Konzentration auf wesentliche Themen einer weiteren Kirchenbetriebsgründung  bei weitem vorzuziehen, denn grundsätzlich kann es keinen Wunsch nach noch einem Kirchenbetrieb geben, aber realistisch gesehen, verlieren Medien das breite Interesse erst mit Abnahme von Bedeutung und vor allem durch Aufgabe ihrer Zugeständnisse auf Einflußnahme von …

Es könnte, endlich, auf welchem Wege auch immer, von dieser Art der medialen Berichterstattung befreit, dann wenigstens in dieser Hinsicht von einer, beinahe geschrieben, paradiesischen Welt …

Kirchensteuer – Jetzt schon wieder eine einhundertprozentige Erhöhung der Absetzbarkeit

Noch diese Woche soll es passieren. Im österreichischen Parlament.

Wieder soll eine einhundertprozentige Erhöhung beschlossen werden, schon nach zwei Jahren erneut die steuerliche Absetzbarkeit der Kirchenbeiträge um einhundert Prozent zu erhöhen. Während ab 2012 andere Förderungen gänzlich gestrichen werden, weil das aus Gründen der Budgetsanierung notwendig sei, werden ab 2012 also weitere Steuergeld-Millionen als Beitrag zur Budgetsanierung für …

Für wen? Für was? Damit alles wird, wie es ihnen je gut gegen alle war? Die Welt, vor allem in Gewalt.

Mit den Organisierten Glauben gibt es keine Fortschritte in der Gestaltung einer friedlichen Gesellschaft, auch nicht mit dem Organisierten Christentum …

Die Predigten der christlichen Pierre Vogels, auch der christlich-österreichischen Pierre Vogels, sind ohnehin bestens bekannt, es müssen somit heute nicht ein weiteres Mal Beispiele aus diesen angeführt werden. Es sind Tiraden gegen die Seinsart des Anderen und der Anderen, gegen alle, die nicht bereit sind, so zu leben, wie sie es allen nach wie vor glauben vorschreiben zu müssen dürfen, ermächtigt dazu durch einen Generalmissionsbefehl, den sie von ihrem Fabelwesen empfangen. Es sind Rosenkränze des Exorzismus, die  nach wie vor zu tatsächlicher Gewaltanwendung peitschen können und nach wie vor in letzter grauenvoller Konsequenz weiterhin Massenmorde herbeibeten können, um ihre Seinsart, wenn alle sonstigen Mittel der Hineinteibung in ihre Seinsart versagen, in die Seinsart, die Anhänger und Anhängerinnen von Organisierten Glauben derart als lebbar herausstellen, als einzige von ihnen geduldete und vorstellbare weltumspannende Form des Seins durchzusetzen, eine Seinsform, die selbst Angestellte des Organisierten Christentums mehr präsentativ als tatsächlich nur durchhalten und ertragen können, indem sie, sich ungesehen wähnend, zu weiteren Seinsartprodukten greifen und genießen, um, dergestalt gestärkt, ihre Missionszüge fortsetzen …

Wer die Berichte, um zwei noch recht aktuelle Beispiele zu nennen, über die CSD-Parade in Split und die Straßenschlachten in Belfast im Juni 2011 liest, wird wieder die Einschätzung bestätigt finden, im jedweden Glauben erzogene Menschen sind nach wie vor äußerst gefährliche und zu allem bereite Menschen, und daran hat sich nach wie vor nichts geändert seit den Tagen, als beispielsweise ein Rudolf Höß, geboren 1900, noch ein Kind war, der nicht, wie für ihn von seinen Eltern sogar besonders vorgesehen, Priester wurde, sondern Massenmörder … Rudolf Höß schreibt über seine Erziehung, die fragen läßt nach der Wirkungsabsicht der je glaubensorientierten Erziehung, zitiert nach Jürg Amann, Der Kommandant:

Durch das Gelübde meines Vaters, wonach ich Geistlicher werden sollte, stand mein Lebensberuf fest vorgezeichnet. Meine ganze Erziehung war darauf abgestellt. Dazu die tiefreligiöse Athmosphäre in unserer Familie. Mein Vater war fanatischer Katholik. Sooft es ihm seine Zeit erlaubte, fuhr er mit mir zu all den Wallfahrtsstätten und Gnadenorten meiner Heimat, sowohl nach Einsiedeln in der Schweiz wie nach Lourdes in Frankreich. Inbrünstig erflehte er den Segen des Himmels für mich, dass ich dereinst ein gottbegnadeter Priester würde. Ich selbst war auch tief gläubig, soweit man dies als Knabe in den Jahren sein kann, und nahm es mit meinen religiösen Pflichten sehr ernst. Ich betete in wahrhaft kindlichem Ernst und war sehr eifrig als Ministrant tätig.

Und (in Split) 2011:

Bringt sie alle um.

Der Souverän des Vizekanzlers thront in einem Grätzel von Rom

„Hohes Haus“ berichtet am 26. Juni 2011 aus Anlaß der Verleihung der Leopold-Kunschak-Preise, Michael Spindelegger ist einer der Ritter des Grabes, das nach einer Erzählung leer ist …

Michael Spindelegger, der in diesem Beitrag selbst spricht von christlichen Wurzeln, von seiner christlichen …, ist also einer der tapferen Hüter der Leere …

Im Leitbild des Ritterordens wird vorgeschrieben, den „Weisungen ist zu folgen“.

War es nun Dankbarkeit dafür, daß Michael Spindelegger zum Ritter geschlagen wurde, oder, war es eine Anweisung aus dem Grätzel in Rom, daß die Absetzbarkeit der Kirchensteuer nach 2009 jetzt wieder um 100% erhöht

Dieser Organisation, deren Leitung der in einem Grätzel in Rom in einem Moscheezentrum predigende Papst ernennt, auch Frauen, die Damen, und Herren, die Ritter …

Was wird die Vizekanzlerschaft von Michael Spindelegger noch bringen, welche Anweisungen wird Michael Spindelegger von seinem Souverän in einem Grätzel von Rom …

Verschleierung der Frauen?

Schwarze Mitteilungen, nach Vorgabe des Newsletters aus Rom der Damenritter, mit dem beispielsweise nicht einfach über die Einberufung einer Synode durch den römischen Grätzel-Imam informiert wird, sondern es gleich die Vorsehung ist, die die Synode sandte, oder, in dem Leitungspersonal sich selbst als Führer bezeichnen? Es mag jeder und jede sich selbst beispielsweise eine derartige Pressekonferenz vorstellen, in der eine schwarze Pressedame eine von Erzbischof Großprior Dr. Alois Kothgasser ihr aufgesetzte Verlautbarung des ritterlichen Vizekanzlers verkündet, in denen die Wörter Vorsehung und Führer

Der Falter, der aus der Krone schlüpfte

Auch andere Überschriften paßten durchaus zu diesem Exemplar:

Stefan Apfl erschreibt sich einen Terroristen

Stefan Apfl erschreibt sich einen Mustergardisten

Terrorismus macht jeden Falter schiach

Österreich will kein Stiefkind des Terrors sein

Stefan Apfl verwechselt Propaganda mit Aufklärung

Bei diesem apflschen Aufmacher ist die Versuchung groß, den Artikel Satz für Satz durchzugehen, aber, um es nicht ausufern zu lassen, sollen lediglich ein paar Teile zur Vorstellung dieses Mustertextes näher betrachtet werden.

Stefan Apfl schreibt bereits in seinem zweiten Absatz,

Maqsood L. war ein strenggläubiger Mustergardist. Mehr noch, er war Soldatenvertreter, also das „Verbindungsorgan“ zwischen Heer und Muslimen“.

Wird den gesetzlichen Bestimmungen (Wehrgesetz § 44) gefolgt, und es darf angenommen werden, das österreichische Bundesheer befolgt strikt österreichische Gesetze, kann Maqsood L. höchstens Soldatenvertreter seiner Einheit gewesen sein, also nicht das „Verbindungsorgan“ zwischen „Heer“ … Die Rechte von einem Soldatenvertreter sind in diesem Paragraphen aufgezählt, die Religionen werden nicht angesprochen.

Ein Aufmacher im Konjunktiv ist kein Aufmacher, wird Stefan Apfl sich wohl gedacht haben, und hat sich allmählich zu Tatbeständen vorgearbeitet, die einen Aufmacher rechtfertigen:

Von der Möglichkeit

Bevor Maqsood L. ein afghanisches Terrorcamp absolviert und gegen Nato-Truppen gekämpft haben soll […]

in der Schlagzeile zu seiner Gewißheit im Text:

[D]ass der Wiener damals nach Afghanistan gereist war, wo er eine Ausbildung in einem Terrorcamp absolviert hat […]

Was für einen hohen Stellenwert Maqsood L. seinerzeit besaß, als Soldat der Garde, kann auch abgelesen werden, welchen Stellenwert er in diesen Medienberichten einnahm.

Sie alle ließen sich den Alltag muslimischer Gardisten ausgerechnet von L. erklären. „Wenn wir als Muslime hier vertreten werden, ist das super. Darauf haben wir lange gewartet“, erzählte L., damals 19 Jahre alt, etwa dem Standard. Der deutschen Zeit wiederum verriet er: „Mein Vater sagt. Erst das Militär macht dich zum Mann.“

Wer den Artikel im Standard vom 7. Februar 2008 aufruft, wird vergeblich nach diesem zitierten Satz suchen. Das ist der einzige Artikel, auf den der Standard selbst am 28. Juni 2011 in diesem Zusammenhang verweist. Der Satz wurde tatsächlich geschrieben, aber von einer anderen Zeitung, den betreffenden Artikel hat die Süddeutsche bereits archiviert, freilich im Internet zu finden. Stefan Apfl hat diesen also nicht erfunden

Für Stefan Apfl ist die Garde eine Vorzeigetruppe, es gibt auch andere Meinungen – Strafkompanie, wie etwa in dem vom ihn selbst angesprochenen Zeit-Artikel vom 31. Oktober 2008. Und auch in diesem Artikel kommt wieder diese Wichtigkeit von …

Stefan Apfl erwähnt in seinem Aufmacher auch Thomas Al-J., der verdächtigt wird, einen Anschlag geplant haben zu sollen, dafür bereits trainiert haben zu sollen. Aber mit diesem Verdacht wird als Anschlagsziel kein Ort in Österreich genannt, sondern ein Gebäude in Deutschland. Das ist bitter, nicht einmal ein österreichischer „homegrown terrorist“ … Allerdings wäre das auch die große Chance für einen breiten, gelassenen, umfassenden Diskurs, fern von der sich medial und parteipolitisch gut verkaufenden Reduzierung auf Sicherheit. Aber das Gefährdetseinwollen bringt sogar einen Falter dazu, zur Larve zu werden.

Damit endlich zu einem Ende gekommen wird, ohne auch noch hinterfragen zu wollen, ob mittlerweile tatsächlich jeder zweite bei der Garde an Allah glaubt, wie Stefan Apfl schreibt, wenn ja, dann wäre das eine enorme Steigerung (denn 50 waren es nur laut dem Standard vom 7. Februar 2008) von 2008 bis zur ersten Jahreshälfte 2011, ein Zitat noch von Stefan Apfl,

Wenn sich eine Lehre aus den Fällen Thomas Al-J. und Maqsood L. ziehen läßt, dann die, dass Österreich sich nicht mehr in Sicherheit wiegen kann. Die Frage, wo die Grenze zwischen postpubertärer Wichtigtuerei […]

das für die Frage an Stefan Apfl benötigt wird, wie schätzt er seine Schreibe ein, liest er es selbst, von hinten beginnend mit dem Interview?

Den Ort des Treffens verrät der Sprecher des Verfassungsschutzes erst zwei Stunden vorher. Der Weg führt hinaus aus Wien, an den Rand eines verschlafenen Dorfes.

Organisierte Glauben brauchen Millionen für ihre Seelenkämpfe

Es wird, wie gelesen werden kann, die komplette Einstellung staatlicher Förderungen ab 2012 mit Budgetsanierung argumentiert. Selbstverständlich bedauert das Karl-Heinz Töchterle, aber wegen der Budgetsanierung sei das leider notwendig …

Die Budgetsanierung machte es notwendig, 2009 die Absetzbarkeit der Kirchensteuer um 100% zu erhöhen, für die notwendige Budgetsanierung veranschlagte der damalige Finanzminister Josef Pröll dafür Ausgaben von etwa 30 Millionen …

Die Budgetsanierung macht es erneut notwendig, die Absetzbarkeit der Kirchensteuer nach kurzer Zeit noch einmal um 100% zu erhöhen, für die notwendige Budgetsanierung sind also wiederum Ausgaben in Millionenhöhe zu veranschlagen …

Die Wege der Budgetsanierung nehmet, spricht der Mini…, als unergründlich, aber sehet, wer ihnen folgt, wird schauen die Pracht und Herrlichkeit, in der Dammstraße …

Ein leitender Angestellter eines Organisierten Glaubens sagte 2009, in manchen Teilen der Stadt Wien seien die Katholiken eine … Der teure Seelenkampf Straße um Straße, Haus um Haus hat begonnen, beispielsweise in der Dammstraße im 20. Bezirk, mit dem Neubau eines Klosters … Die gegenseitige Missionierung wird dadurch sehr erleichtert, über den Zaun kann nun gerufen werden: Hierher zu Gott, hierher zu Allah … Es kann im Klostergarten auch ein Fernsehapparat aufgestellt werden, um zwar keine Bilder auszustrahlen, aber den Sender

Radio Maria

mit einem schwarzen Bildschirm laut aufzudrehen, die Mitglieder des Konkurrenzglaubens in der gleichen Gasse zu locken, den Geist Allahs auszuleeren, um mit dem Geist Gottes sich zu füllen.

Notwendig ist die Budgetsanierung, sagt Karl-Heinz Töchterle, und dafür müssen Ausgaben eben getätigt werden, die Ausgaben in Millionenhöhe für die Organisierten Glauben müssen nicht begründet werden, Gott und Allah und … sind Begründung genug —; denn aller Lohn wird der Himmel sein, bloß für die Fahrt ins unbefleckte Paradies müssen die Taxifahrer Allah und Gott und … halt hienieden auf Erden schon bezahlt werden.

Und außerdem:

Es sind ja auch keine neuen Publikationen notwendig, alles, was die Seele an Geistigem benötigt, steht in der Bibel, steht im Koran und in weiteren Groschenromanen … Es sind ja auch keine wissenschaftlichen Veranstaltungen notwendig, alles was die Seele benötigt, wird ihr gesagt, in den Veranstaltungen der Organisierten Glauben …

Es sind ja auch keine neuen Erkenntnisse notwendig, es sind ja auch keine gesellschaftlichen Veränderungen notwendig, alles, was die Seele zu tun hat, sagen ihr ohnehin die Angestellten der Organisierten Glauben, die aktuell wohl mit Sehnsucht aber auch Stolz ob der Umsetzung ihrer Predigten die Berichte über die CSD-Veranstaltung in Split lesen und ihre liebevollen Fäuste zum Dankensgebet gen Himmel strecken, weil die Straße in Split derart voll mit Geist ihres Geistes gefüllt ward, die Kinder sogar dazu mitgenommen, sie zu lehren und sie praktisch zu unterweisen, wie in Schritten gegen den Anderen vorzugehen ist. Zu den ersten Tritten gehört bereits auch die Drohung:

Bringt sie alle um.

Sos Österreich – „Tiersex (Sodomie) hat im Christentum Tradition“

Ist menschgemäß eine ebenso dumme Überschrift, als die nach der Überschrift von Sos Österreich abgewandelte:

Tiersex (Sodomie) hat im Islam Tradition

Aber mit einem wesentlichen Unterschied, die Überschrift ist hier keine Hetze, sondern ein Beleg für die Dummheit, eine derartige Überschrift je zu …

Es ist eine dumme Überschrift, weil keine Sexpraktik für irgend einen Glauben als eine typische Sexpraktik je festgemacht werden kann. Sex und Glauben verbindet nur eines tatsächlich, daß jeder Gläubige und jede Gläubige jedwede nur erdenkliche Sexpraktik auszuüben bereit sind, auch Gläubige müssen Sex haben und glauben ebenfalls, diesen auf jedwede Art und Weise praktizieren zu können dürfen. Das schließt menschgemäß auch die Zooerastie ein, so daß gesagt werden kann, ein Moslem mag es mit einem Esel …, genauso, wie ein Christ es mit einer Kuh …, oder, es kommt dabei ja stets auf die Gelegenheiten an, menschgemäß auf die Lebensbedingungen –, hat ein Christ beruflich es mit Eseln zu tun, werden es also Esel sein, die unfreiwillig herhalten …, hat ein Moslem beruflich es mit Kühen zu tun, werden es also Kühe sein, die unfreiwillig herhalten … Gänzlich anders ist es freilich bestellt um Sex und Organisierte Glauben, diesen äußerst unerfreulichen Verkehr, den Glaubensangestellte betreiben … Organisierte Glauben maßen sich, wie bekannt ist, nach wie vor an, Sexualität durch Gebote und Verbote universell zu regeln ermächtigt zu sein, und deren unverschämter Anspruch es ist, ihre Verbote und Gebote sind von allen Menschen strikt zu befolgen, also auch von Menschen, die nicht auf ihre Organisierten Erzählungen von Gott oder Allah oder … hereinfallen und keine Mitglieder ebendieser Organisierten Glauben …

In der Überschrift den Begriff Sodomie, wie es die Sos Österreich tat, zu verwenden, in Zusammenhang mit dem Islam, ist darüber hinaus auch geschichtlich bewußt falsch oder zeugt von Ignoranz, also von historischer Ahnungslosigkeit. Denn die Bibel gebar die Sodomie, in der biblischen Stadt Sodom wuchs die Sodomie heran und blähte sich durch die Jahrhunderte mit unterschiedlichsten Bedeutungszuweisungen zur Weltbekanntheit auf. Von der Herkunft also könnte tatsächlich gesagt werden, die Sodomie eine Tradition des Christen, der Christin, vor allem des Christen auf dem Lande. Welches Dorf kennt nicht zumindest einen Bauern, von dem erzählt wird, er lindere seine Einsamkeit, er befriedige sein Begehren nach körperlicher Zweisamkeit, er verschaffe sich Erleichterung, im Stall. Es war aber, statistisch, mehr eine Sexpraktik der Land- als der Stadtbevölkerung. Ob es weiterhin so ist, wurde nicht nachgeforscht. Wer die entsprechenden Suchwörter eingibt, wird im Internet augenblicklich fündig werden: jede Menge Tierpornographie, jede Menge Inserate, mit denen Menschen mit christlichen Vornamen Gleichgesinnte suchen, um sich über ihr Liegen etwa bei  Kälbern … Wie es in der Gegenwart in den Klöstern zugeht, ist nicht bekannt, wurde auch nicht recherchiert, weil es eben nicht interessiert, aber wie es in den christlichen Klöstern und rundum die christlichen Kirchen zuging, kann etwa bei Karl-Heinz Deschner nachgelesen werden, damals mußten auch Tiere vor den Angestelllten des Organisierten Glaubens Christentum in Sicherheit gebracht werden …

Die charakteristische Zubereitung der Sos Österreich auf Sos Heimat kann also wie folgt knapp und einfach beschrieben werden: eine dreiste Überschrift, dazu ein bevorzugt von youtube heruntergezogenes Video und daruntergerührt ein noch recht ordentlich in die Hose abgegangener Witz.

Dennoch hält es deren Schreibstaffel nicht davon ab, weiter fleißig zu posten, wieder fleißig zustimmend zu voten … Besondere Aufregungen muß es in zwara hervorgerufen haben, der gleich drei Kommentare zu schreiben sich …  Gerade aber von zwara wäre mehr reflektiertes Geschichtsbewußtsein zu erwarten, ist er doch an Geschichte, wie es scheint und bereits berichtet wurde, nicht uninteressiert. Zwara bummelt mit zu Denkmälern. Freilich, welche Denkmäler die freiheitlich abendländische Sos heimsucht, ist nicht bekannt, wurde nicht recherchiert. Danach kann, wer möchte, im Parlament Herrn Abgeordneten Werner Neubauer

Für Polizeikamerad Stiehl ist einer der Glauben gefährlicher als die NPD

Es war gedacht, etwas zu den Abtrünnigen der Rechtschreibung zu verfassen, und zugleich auch darüber, was die Sos Heimat unter Radikalität versteht, die Sos Österreich als Treibkraft dieser Facebook-Seite nicht gepostet haben möchte, wie gelesen werden kann …

Deckel zu–Affe tot!

Beispielsweise ist wohl nur ein Kommentarspiel …

Es wird kaum etwas gegen das Aufräumen gesagt werden wollen, wer möchte es nicht sauber haben in der Wohnung … Anderen ist das allerdings zu wenig, das ganze Land müsse ihnen wer säubern … Vielleicht findet sich wenigstens eine Hilfe, um sie zu dabei unterstützen, die Sprache fehlerrein zu halten …

Genau es wird mal zeit das mal wer aufräumt das unser land wieder etwas sauberer wird. sch… ausl…..!

Jedoch, es ist im Grunde vollkommen egal, wie es um die Rechtschreibkenntnisse bestellt ist, das Verbreitete ist in jeder Schreibweise stets zu verstehen. Und die Frage nach der Radikalität erübrigt sich ebenfalls, wie ohnehin gewußt wird, ist der Blutdurst der Schreibstaffel der Sos Österreich extrem.

Soher hätte nicht erneut noch etwas zur Sos Heimat geschrieben werden müssen. Wäre nicht der Kommentar von Hannes Stiehl aufgefallen, von einem freiheitlichen Funktionär, für den der muslimische Glaube gefährlicher sei als die NPD. Wobei nicht zu mokieren ist, daß Hannes Stiehl die NPD als ungefährlicher einstufe, sondern lediglich festzuhalten ist, für wen gewählte Freiheitliche zu kämpfen glauben müssen.

Hannes Stiehl hat zu vielem eine Meinung, auch hier durfte bereits ein Kommentar von ihm gelesen werden.

Und auch über weitere Polizeikameraden

Wer Kirchenbeitrag zahlt, fördert vor allem ihre Rechtezertrümmerer

Das muß vor allem ihr und selbstverständlich auch ihm, Beiträge abführenden Mitgliedern Organisierter Glauben, klar sein.

Denn von nichts anderem sind Glaubensangestellte wohl mehr beseelt, als von der Klage über Rechte, beispielsweise der leitende Kirchenangestellte und Eintänzer des Herrn Zurück Andreas Laun, wieder einmal:

Es beginnt mit der totalitären Form der Evolutions-Theorie mit ihrer Vergottung des „Zufalls“ und damit Leugnung der Vernunft im Seienden, es geht weiter mit Umschreibung von Geschichte und vor allem auch mit der Leugnung höherer Gerechtigkeit als der des Staates! Zur Häresie der Vernunft-Leugnung gehören natürlich auch die Gender-Ideologie, die Legitimierung der Abtreibung, die Verherrlichung der Homosexualität.

Lustig dabei ist menschgemäß die launsche Anrufung der Vernunft …

Gar nicht hinterfragt werden will, welche Geschichte denn umgeschrieben werde …

Es gibt für Andreas Laun eine höhere Gerechtigkeit, also eine über dem demokratischen Rechtsstaat angesiedelte und eine gegen den demokratischen Rechtsstaat gerichtete Gesetzgebung … Einer solchen Gesetzgebung, im Namen Gottes oder Allahs oder wie immer diese Wüstenspiegelungen gennant werden, ausgesetzt zu sein, kann nicht einmal einem Menschen gewünscht werden, der einem anderen Menschen ebenerst das schlimmste Vorstellbare angetan hat.

Es mag nun vielleicht gesagt werden, Andreas Laun beklage ja bloß, aber er fordere nicht, zum Beispiel die Aufhebung der Trennung von Kirche und Staat. Forderungen werden erhoben, auch die nach der Aufhebung der Trennung von Kirche und Staat, nicht von Andreas Laun, von diesem Vernunftgesegneten. Das könnte ja doch zu Empörungen führen, spräche es ein leitender Angestellter dieser von einem Stadtteil in Rom aus geführten Organisation derart deutlich. Dafür gibt es die anonymen Schreiber und Schreiberinnen von Kommentaren, auch auf der Website „Katholische Nachrichten“, zum Beispiel Sixtus:

Wir können den Sieg des Antichristen verhindern!
Der Untergang Europas und der Sieg des Antichristen ist besiegelt, wenn es uns nicht gelingt, das Unheil, welches die Jakobiner und später der Protestant Bismarck angerichtet haben, zu revidieren. Wir können das christliche Europa nur retten, wenn wir die Trennung von Staat und Kirche überwinden und sie wieder zu einem Ganzen in Christus vereinen. Dazu gehört die Abschaffung der Zivilehe bei gleichzeitiger Pflicht zur kirchlichen Eheschließung, Verschärfung des Kuppeleiparagraphens, Verbot der Abtreibung und der Verhütung. Homosexualität ist eine Krankheit, die nachweislich mit psychiatrischen Methoden geheilt werden kann! [Quelle: kath.net. Kommentar 27. April 2011 zu „Gregor Henckel-Donnersmarck: Die Ehe wird schwerst diskriminiert“]

Wer einen Sieg verhindern will, will selbst bloß siegen, alles nur zertrümmern, was bisher bereits mühsam in einem längst nicht abgeschlossenen Prozeß geschaffen wurde …

Rechte und Pflichten des Menschen dürfen aber nicht Opfer von Sieg und Niederlage sein, sondern weiter Ergebnisse auf Basis sorgfältiger Überlegungen, mit Obacht entwickelt und  umgesetzt …

Gregor Henckel Donnersmarck – Einsiedlerische Monster machen es nicht ohne …

Ein Ordensmann ist, nach Herkunft des Wortes Mönch, ein Einsiedler, einer also, der alleine ist, vereinzelt lebt. Einem Ordensmann würde in einem Ratespiel aufgrund der typischen Handbewegung, also durch das Hochhalten eines der Hauptwerkzeuge, nämlich der Monstranz, dem Beruf Monster zugeordnet werden. Und Baron von Münchhausen winkte dazu aus dem Publikum, dessen Name ein weiteres Charakteristikum transportiert, die Aufschneiderei.

Gregor Henckel Donnersmarck ist ein Ordensmann. Und er gibt Interviews. Der „Jungen Freiheit“, beispielsweise, Ausgabe 17/11. Beinahe wollte diese Ausgabe gekauft werden. Dann aber doch die Besinnung, es reicht vollkommen die Zusammenfassung auf der Website Unzensuriert … Für derartige Lustigkeiten ist es nicht notwendig, Geld auszugeben.

Auf Unzensuriert kann also gelesen werden von der Bescheidenheit eines Glaubensangestellten. Für einen Gregor Henckel Donnersmarck schafft sich nicht Heiligenkreuz ab, schafft sich nicht Niederösterreich ab, schafft sich nicht Österreich ab, für einen Gregor Henckel Donnersmarck muß sich gleich ganz Europa abschaffen

Und zu welchen geistigen Höhen steigt der sorgenbekränzte Ordensmann auf, für seine Verkündigungen?

Seit etwa vierzig Jahren sei auf dem „Alten Kontinent“ eine Entwicklung im Gange, die den Demographen Anlass zur Prognose gebe, dass es in rund 200 Jahren keine Europäer im klassischen Sinn mehr geben werde. Der Europäer habe sich quasi in einen Suizid gestürzt, weil er „die Destabilisierung von Ehe und Familie, Verhütung, Tötung ungeborener Menschen und der Gleichberechtigung von nicht auf Fortpflanzung angelegter Lebensgemeinschaften“ vorantreibe. Beispielsweise wurde die Ehe schwer diskriminiert, weil ihr Lebensgemeinschaften gleichgestellt wurden. Durch eine „Unlust an der Zukunft“ würden sich die Menschen „zwischen Mausklick und Gaspedal“ nicht mehr die Frage nach dem „Danach“ stellen, stattdessen aber im grenzenlosen Wohlstand verloren gehen. Für den ehemaligen Zisterzienserabt ist der Untergang Europas besiegelt, weil es sich „mit seiner heutigen, modernen Weltanschauung, die sich aus einer pervertierten Aufklärung entwickelt hat, verrannt“ habe.

Ist es nicht lustig, daß einer aus der Soldateska, die es nie anders trieben und treiben, als mit dem Kirchenregelkondom Zölibat, andere verantwortlich machen will, für ihn wieder andere als Schuldige herhalten müssen, daß es in rund 200 Jahren … Wahrlich ein Prophet, der sagen kann, wann es soweit sein wird, das ist die monströse Qualität der Glaubensangestellen, zu wissen, was in 200 Jahren sein wird. Wer das weiß, muß nicht wissen, was in der Gegenwart ist. Zum Beispiel, daß so viele Menschen, als wahrscheinlich noch nie zuvor in der Menschheitsgeschichte, es gibt, die sich organisieren, engagieren, sich nicht einfach die Frage nach dem „Danach“ stellen, sondern für das Danach sehr aktiv und sehr konkret tatsächlich arbeiten, und nicht nur orarieren, zwischen Messen und Firmunterricht.

„Wir lenken damit nur unterbewusst von unserer eigenen Krise ab, indem wir auf die Kirche zeigen. Aber früher oder später wird das Erwachen kommen und die Erkenntnis, dass es nicht die Kirche ist, die am Abgrund steht, sondern wir selbst“.

Dieses „Wir“ von Gregor Henckel Donnersmarck ist bloßes Kirchenwir. Auch in der größten Lustigkeit gibt es Momente der schmerzlichen Erkenntis über den eigenen Stand, noch uneingestanden, noch als Vorwurf  zwar gegen andere verkleidet, aber ausgesprochen, und das Echo wird den Sprecher eines Tages …

Henckel-Donnersmarck glaubt an Rückkehr des Christentums

Auf die Frage, ob Europa als Wiege des Christentums nach fast 2000 Jahren zurück ins Dunkel fällt, antwortet der 1943 in Breslau geborene Mönch: „Das Christentum hat eine ähnliche Situation schon einmal erlebt: Am Ende der Antike wurde es in Mitteleuropa von heidnischen Einwanderern verdrängt. Männer wie der heilige Severin von Noricum arbeiteten weiter für den wahren Glauben. […] Einige Jahrhunderte später ging die Saat auf […] und ein neues christliches Europa entstand“.

Das ist menschgemäß auch sehr lustig, ein Einwanderer …

Gar nicht lustig aber ist das Hoffen auf christlichen Wiedergang auf irgend einem Boden, mit dieser Saat, die monströs aufging und geschmiedet ward die Kreuzrelique, unter der in Reih und Glied gefolgt wurde in die Abgründe von …

„Herabwürdigung religiöser Lehren“, ein ersatzlos zu streichender Paragraph

Strafgesetzbuch, Paragraph 188:
Wer öffentlich eine Person oder eine Sache, die den Gegenstand der Verehrung einer im Inland bestehenden Kirche oder Religionsgesellschaft bildet, oder eine Glaubenslehre, einen gesetzlich zulässigen Brauch oder eine gesetzlich zulässige Einrichtung einer solchen Kirche oder Religionsgesellschaft unter Umständen herabwürdigt oder verspottet, unter denen sein Verhalten geeignet ist, berechtigtes Ärgernis zu erregen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.

Das also, damit nicht gesucht werden muß, wovon hier gesprochen wird, ist der Paragraph, der ersatzlos zu streichen ist.

Denn, dieser Paragraph hat mit allen Religionen eines gemeinsam, nämlich die Qualität, absurd zu sein. Darüber hinaus besitzt dieser Paragraph keine Qualität. Wie jedwede Religion heute keine Qualität mehr besitzt, um weiter als Welterklärungsmodell dienen zu können, oder gar als Anleitung zum weltweiten menschlichen Handeln eine förderliche Rolle zu spielen.

Die erste Absurdität besteht darin, von Lehren zu sprechen. Eine Lehre kann verifiziert und falsifiziert werden. Das ist, nicht erst seit heute, der Standard, dem sich jedwede Lehre zu stellen hat. Der Standard der Religionen aber ist nach wie vor die Unterwerfung eines jeden Menschen, und, immer noch, mit dem Strafgesetzbuch in der einen Hand und in der anderen Hand, gestapelt, der Bibel, dem Koran und anderen Religionsschriften. Die Bücher der Religionen können aber nur erzählt werden, wie Märchen, von denen Menschen, die längst aus dem Alter, in dem sie zum Einschlafen Geschichten benötigen, sind, Priester, Imame und andere Religionsangestellte zu ihren lebenslangen Eltern, die ihnen weiter Märchen erzählen, bestellen. Märchen aber sind eine Textsorte, die, wie jedwede Textsorte, menschgemäß Lob, Kritik, Verehrung und Verriß unterliegt, auch Spott und Hohn sich gefallen lassen muß.

Die zweite Absurdität dieses Paragraphen ist in der Formulierung: „Ärgernis zu erregen“. Wessen Ärgernis. Es gibt in Österreich, um bei diesem Beispielland zu bleiben, an die zwei Millionen Menschen, zu deren verehrendem Personal beispielsweise weder Jesus Christus noch Muhammad gehören. Und mit dieser nichtssagenden Tatbeschreibung der „Ärgerniserregung“ verläßt dieser Paragraph die Absurdität, die Freude erregen kann, und betritt den Boden der Züchtigung. Denn es heißt: „Verhalten geeignet ist, …“. Es geht also darum, bei Androhung einer Strafe alle zu einem bestimmten Verhalten zu züchtigen. Um was zu beschützen? Überholtes. Märchen brauchen jedoch keinen Schutz. Märchen überdauern auch ohne Strafandrohung. Immer noch werden Kindern zum Einschlafen Märchen erzählt, die vor einer Ewigkeit, erzählt, geschrieben wurden.

Es ist ein absurder, ein äußerst bedenklicher Paragraph, und es ist ein Einbahnenparagraph. Denn, er schützt die Religionen. Aber welcher Paragraph schützt die Herabwürdigung des Menschen durch Angestellte der Organisierten Glauben derart explizit (http://bernhardkraut.wordpress.com/zum-beispiel/organisierte-glauben/)?