Auf Identitäre muß das Köpfen recht besonders anziehend wirken

Die Attraktiviät der Grausamen für IdentitäreDiesmal wäre eine Antwort von Gerhard Deimek, freiheitlicher NR³ im österreichischen Parlament, tatsächlich mit Interesse gelesen worden. Aber dazu schreibt er nichts. Obwohl er sonst viel schreibt, sehr viel, schnell antwortet. Nur dazu, daß das Medium der identitären Gemein-Schaft¹ das Werbevmordvideo der Wüstenmordbande5 verbreitet, dazu will ihm nichts einfallen. Dagegen auch nichts unternehmen. Denn nach wie vor kann dieses Werbemordvideo auf der „Unzensuriert“ abgerufen werden, während es sonst auf der Welt klar ist, wie die heute am 16. September 2014 erstellte Collage zeigt, das Werbemordvideo nicht abspielbar zur Verfügung zu stellen.

NR Gerhard Deimek kann, wie die zweite Collage zeigt, sich nicht herausreden, davon nichts zu wissen, er wurde davon informiert, was aber, darf angenommen werden, eine Fleißaufgabe war. Die Collage zeigt auch noch einmal, wie schnell NR Deimek antworten, und auch, was für eine Kreativität und welchen Witz er dabei entfalten kann – über das Niveau von Witzen allerdings kann nicht gestritten werden. Auch He.-Chr. Strache wurde informiert, schon am 14. September 2014, weil es gar zu verlockend war, denn in seinem Tweet verlinkt der Obmann der identitären Gemein-Schaft zu einem Artikel, in dem aufgelistet ist, was er alles umsetzen würde …

„So soll es sein und wird von mir auch umgesetzt, wenn ihr mir die demokratische Kraft und Stärke dafür gebt!“

Das Schweigen freiheitlicher NRs… wie kraftlos und stärkelos muß der Obmann6 sein, daß er nicht einmal die Verbreitung der Propaganda der Mordwüstenbande in den eigenen Reihen abstellen kann. Wie es scheint, hat es sich noch nicht bis zum Obmann durchgesprochen, daß Stimmzettel kein Kraftfutter und kein Stärkemittel sind.

Der tatsächliche Grund aber für die Verbreitung des Werbemordvideos durch das Medium der identitären Gemein-Schaft dürfte die Attraktivität des Grausamen sein. Wie auch das Nachspielen des Köpfens durch die identitäre Straßenstaffel4 nahelegt. Und einer aus der Schreibstaffel des Mediums der identitären Gemein-Schaft schreibt:

„Packt dieses hirnlose geistesgestörte islamistische Drecksgesindel und vierteilt sie. Es ist schon 5 nach zwölf und unsere Regierungen diskutieren über Strafmaßnahmen. Sie sollten darüber diskutieren, wie man diese Werwölfe des Islam auslöscht.“

„Auslösch[en]“ und „Vierteilt sie“ – die Tradition des christlichen Abendlands ist ein hoher Wert, und wohl wert, stets aufs neue so alt wie es nur irgendwie geht … Und Amalia aus der Kommentarstaffel schreibt, ebenfalls am 15. September 2014:

„Es wird endlich Zeit Aufzuwachen!“

Ihre dabei auch geäußerte besonders rechte Sicht auf die Geschichte ist gänzlich uninteressant. Aber das „Aufzuwachen“ und die „Werwölfe“ sind aus der österreichischen und der europäischen und der globalen Geschichte nur zu leidvoll bekannt … Für welches „Aufwachen“ hier Propaganda betrieben wird, wofür jedes Mittel der identitären Gemein-Schaft recht zu sein scheint, sogar das Verbreiten von Werbemordvideos und das Nachspielen einer Köpfung von einer Bande mit weltanschaulich deckungsgleichen Positionen², die Antworten dazu sind in der hiesigen Geschichte zu finden, aber es sind keine Antworten, die je noch einmal Handlungsanleitungen werden dürfen, weder in der Gegenwart noch in der Zukunft. Und dafür kann und muß in der Gegenwart viel getan werden. Es müssen aber nicht alle gleich mit großen Engagement … Für sehr viele in diesem Land würde ihr Beitrag dazu bereits ein sehr großer sein, wenn sie die identitäre Gemein-Schaft nicht mehr wählten. Es muß halt noch klarer und deutlicher gesagt, geschrieben werden, daß von He.-Chr. Strache aufwärts in dieser identitären Gemein-Schaft nichts mit Stimmzetteln anzufangen gewußt wird, außer diese aufzuessen, weil sie fälschlicherweise der Meinung, Stimmzettel sind Nahrungsergänzungsmittel …

In gewisser Weise sind Stimmen für die identitäre Gemein-Schaft das auch, ihre Mandatare und Mandatarinnen nähren sich gut damit … Stimmen für die identitäre Gemein-Schaft sind, genaugenommen, Steuergeldvernichtungsstimmen.

³ Blauer Skandal um NR Gerhard Deimek – Er deckt seine Fakten und Daten auf

¹ Nach dem Eingeständnis von NR Christian Höbart kann freiheitliche Gemein-Schaft durch identitäre Gemein-Schaft ersetzt werden.

² Firas H. in der Wüste bestätigt aktuell die deckungsgleiche Gesinnung. Vielleicht machte Johann Gudenus kürzlich in Moskau mit seiner Rede ein indirektes Angebot an Firas H., nach Österreich zurückzukehren. Solch junge Männer mit einer unumstößlichen jahrhundertealten Gesinnung kann die identitäre Gemein-Schaft eine glühende Zukunft …

4 Die identitäre Straßenstaffel exekutiert den Aufruf von Georg Immanuel Nagel, Schreiber der ZZ: „Wieder auf die Straße“.

5 Unzensuriert verbreitet Werbemordvideo eines weiteren IS-Mords

6 He.-Chr. Strache fleht Innenministerin verzweifelt an, an seiner Statt konsquent durchzugreifen

Freiheitliche Unzensuriert verbreitet Werbemordvideo eines weiteren IS-Mords

Werbemordvideo - Verbreitet durch freiheitliche UnzensuriertEs hat sich inzwischen doch herumgesprochen, es sollen über Morde der Mordwüstenbande nicht durch Verbreitung der Werbemordvideos dieser Mörderinnen und Mörder berichtet werden. Aber das hat, wie das freiheitliche Medium heute beweist, die freiheitlichen Gemein-Schaft nicht erreicht. Eigentlich gar nicht verwunderlich, was erreicht schon die freiheitliche Gemein-Schaft aus der Gegenwart in ihrer Vergangenheit.

Es ist bloß zu hoffen, daß dieses Werbemordvideo nicht Anreiz für die Schreibstaffel der freiheitlichen Unzensuriert ist, ihre blutrünstigen Mordphantasien schreiberisch noch einmal zu steigern, bis es dann, eines Tages, das verbale Ausleben des Mordens nicht mehr genügt, und … Denn. Wie gewußt wird, am Anfang ist das Wort, und das Wort wird zu Mord.

Die Erinnerung daran, daß vor Jahrzehnten – mit anderen technischen Mitteln noch – Werbebotschaften aus dem Deutschland der Massenmorddiktatur in diesen Teil der Welt gesendet und begeistert aufgenommen wurden, ist noch nicht erloschen, und heute die Propaganda von der Mordwüstenbande nach Europa erfolgt, aber eine Propaganda, die von der Weltanschauung, von den beschworenen Werten her vieles gemein hat –

Wehe allen, wenn diese Werte und diese Weltanschauung wieder …

Anstatt IHR zu danken, hadert Allah im Gebet mit seiner Göttin Demokratie

Allah hadet im Gebet mit seiner Göttin Demokratie

Allah hadert unwissend im Gebet mit Demokratie.

  Ohne Demokratie wäre Allah unbekannt, stumm, gesichtslos, und das weiß Allah, deshalb betet er zur Demokratie, anerkennt er, daß sie über ihm steht, auch wenn er, wie es genannt werden könnte, mit negativen Gebeten seine Huldigung spricht. Das ist nicht verwerflich. Das hat Tradition. Das Hadern mit seiner Göttin. Aber das ist ein Beweis, daß es sie gibt, die Göttin Demokratie. Drei solcher Gebete sollen heute vorgestellt werden. Sie wurden in den letzten Stunden von Allah gesprochen, geschrieben und verbreitet. Allah hat viele Namen. Einer ist Firas H. In Abwandlung von einer Aussage von Martin Luther, die er auf einen anderen Organisierten Glauben münzte, daß nämlich jeder Mensch ein Papst ist, kann für den Glauben von Firas H. gesagt werden, jeder Mensch dieses Organisierten Glaubens ist ein Allah – also auch Firas H. Und was alle Allahs ihm, Allah, dessen Gebete hier zitiert werden, nicht bieten können, das verschafft ihm, Allah, die Göttin Demokratie. Vielleicht hatte er in seinem jungen Leben schon sogenannte Schicksalsschläge hinzunehmen, die er, um eine Schuldige zu finden, der Demokratie anlastet, und darum dieser Zorn auf sie. Vielleicht hat sie sich ihm nicht in der Pracht offenbart, ihn nicht eindrücklich genug zur Teilnahme eingeladen, wie er sich das von ihr gewünscht hätte. Und darum dieser Zorn auf sie und dieses Hadern mit ihr. Aber, (wie es so schön heißt:) offen gestanden, die Beweggründe, die psychische Verfaßtheit eines Mitläufers, eines Mittäters der Mordwüstenbande wollen hier nicht behandelt werden. Warum auch immer also die Flucht in die Wüste, die Flucht vor der Demokratie. Es war eine vergebliche Flucht. Denn auch in der Wüste ist sie ihm gegenwärtig, auch in der Wüste ist er ohne sie nichts. Oder vor allem in der Wüste ist er ohne sie nichts, bloß einer in der Reihe, namenlos zum Morden und zum Sterben aufgestellt. Ohne sie bleibt er in der Wüste ein stummer und unbekannter und gesichtsloser Allah, einer, den seine Familie bloß kennt, ein paar Freunde noch, ein paar Lehrerinnen, vielleicht auch noch der Gemüsehändler in seiner Wohnstraße in Wien …

Allah ruft zornig seine Göttin Demokratie an

Allah beschimpft im Gebet Demokratie dafür, daß er seine Meinung äußern und Menschen lächerlich machen kann.

Aber jetzt, in der Wüste, hat er der Demokratie alles zu verdanken. Er hat ihr zu verdanken, daß er ein Gesicht hat. Er hat ihr zu verdanken, daß er eine Stimme hat. Er hat ihr zu verdanken, daß er bekannt ist. Er hat ihr zu verdanken, daß er medial vor allem in dem demokratischen Land, aus dem er in die Wüste zog, umschmeichelt wird, etwa damit, ein „Rockstar“ zu sein. Obgleich bis jetzt noch nichts davon gehört wurde, daß Allah singt oder überhaupt singen kann, wie es von einem „Rockstar“ … Oder, daß medial betrauert wird, ihn verloren zu haben. Es versucht wird, sich in ihn hineinzuversetzen, Empathie zu entwickeln. Das alles hat Allah der Demokratie zu verdanken. Und auch, daß er in der Wüste seine Meinung äußern kann, hat er der Demokratie zu verdanken. Denn, wo äußert er seine Meinung? Auf der Plattform des Unternehmens Facebook, einer Firma aus einem weiteren demokratischen Land. Daß Allah nun so viele digitale Freunde hat, auch das verdankt er der Demokratie. Er hätte also gar keine Gründe für negative Gebete. Daß sich Medien aus einem demokratischen Land um Interviews mit ihm bemühen, er welche geben kann, auch das verdankt er der Demokratie. Daß ihm attestiert wird, kein Dummkopf zu sein – auch das. Allah selbst aber bescheinigt mit seinen negativen Gebeten, nichts zu wissen, unwissend zu sein, beispielsweise was in der Demokratie erlaubt ist und was nicht. In Wahrheit bleibt Allah nur eines, sich in den Sand zu werfen, und der Demokratie Abbitte zu leisten, für seinen Zorn, seinen Hader, seine Undankbarkeit. Aber die Demokratie ist eine seltsame Göttin. Sie will keine Gebete, keine Abbitte, keinen Ablaß, nur Allah glaubt, daß sie über ihm steht, daß sie eine zu bekämpfende Göttin ist, eine Herrscherin ist, während sie nichts anderes ist, als eine, in der auch Allah seinen absurden Kampf …

Allah hadert im Gebet mit Demokratie

Hätte Allah sich vor seiner zornigen Flucht in die Wüste ein wenig nur informiert, er hätte mit seinen Meinungen eine seine rechte Heimat auch in Wien finden können, in der freiheitlichen Gemein-Schaft.

Und diese Nachsicht der Demokratie mit den jugendlichen Allahs aufgrund ihres Alters ist ihrem blinden Auge wohl geschuldet, oder, ihrem religiösen Auge – das ist ein und dasselbe Auge. Denn nicht alle Jugendlichen, auch jene nicht, die viele Jahre jünger als Allah sind und heute nicht unter Mördern und Mörderinnen leben, die heute morden, für die sie keine Propaganda heute betreiben, können auf diese Nachsicht zählen, die etwa irgendwo ein Hakenkreuz schmieren, schon ein einziges geschmiertes Hakenkreuz wird ihnen zum Tribunal … Auch wenn zwischen den jugendlichen Allahs und den jugendlichen Rechtsextremen Parallelen … Hier hat die Demokratie höchsten und dringendsten Handlungsbedarf. Es kann sogar ein sehr alter Mensch, der sogar selbst eingesteht, mit siebzehn Jahren bei der Waffen-SS gewesen zu sein, heute noch Gefahr laufen, daß sein ganz und gar unnazihaftes Lebenswerk genichtet wird. Beinahe wäre das beispielsweise Günter Grass vollständig passiert. Unerbittlich wird sogar von einem Siebzehnjährigen Verantwortung eingefordert, Milde abgelehnt, Erklärungsversuche verweigert, verurteilt, Empathie zu einem tatsächlichen Fremdwort erklärt. Das entschiedene Auftreten gegen Wiedergänger und Wiedergängerinnen des Faschismus, des Hitlerismus muß  Vorbild sein im Auftreten gegen Weiterbetätiger und Weiterbetätigerinnen von Organisierten Glauben … Aber auch die anderen Allahs in der Wüste haben der Demokratie zu danken, etwa jener Allah, dessen Hilflosigkeit gesehen wurde, bemerkt wurde, wie hilflos Allah in der Wüste stand, knapp davor, als er zum Mörder wurde … Und daß diese drei negativen Gebete von dem neunzehnjährigen Allah hier veröffentlicht werden, auch das hat er der Demokratie zu verdanken. Auch wenn er als Unwissender damit vorgeführt wird. Aber das muß in einer Demokratie ausgehalten werden. Und es ist nie zu spät, ein Wissender zu werden, auch für Allah. In dieser Hinsicht ist aber die Demokratie gefordert, denn nicht alle schaffen es von alleine, den Wert einer Demokratie zu erkennen. Die Demokratie selbst scheint ermüdet zu sein, ihre Werte extensiv und intensiv darzustellen. Dabei ist das, wie auch die negativen Gebete von Allah zeigen, notwendiger denn je.

Isis is vom saudischen Königshaus und das hat ein Abdullah-Zentrum in Wien

Heute, am 5. September 2014, schreibt einer, von dem nicht gewußt wird, ob er bereits zum Mörder wurde, aber jedenfalls einer, der in die Wüste zog, um Mörder und Mörderinnen zu unterstützen, etwas, das nicht ignoriert werden kann und darf, und zwar:

„Wir sind Khawarij von Saudischen Königshaus„.

Interessant daran ist aber bloß eines, daß einer von der Mordwüstenbande sagt, sie, die Mordwüstenbandenmitglieder, seien „von saudischen Königshaus“. In der Wüste wird der Mitläufer und also Mittäter etwas aufgeschnappt haben, um das schreiben zu können. Er schreibt das auf seiner Seite der Plattform des Unternehmens Facebook.

Und in Österreich gibt es ein Abdullah-Zentrum. ISIS IS vom saudischen KönigshausSpätestens jetzt ist es dringlich geboten, dieses Zentrum zu durchleuchten, eindringlich zu hinterfragen, ob es für einen demokratischen Staat tatsächlich angebracht ist, ein derartiges Huldigungspalais des Personenkultes … Für eine ehemalige Ministerin wird sich wohl noch ein anderes Ausgedinge finden lassen können, vielleicht als Oberministrantin bei Andreas Laun oder Christoph Schönborn …

Wer von diesem Zentrum noch nichts gehört hat, hier ein paar Hinweise als erste Informationen:

Abdullah-Center – The King and Spindelegger

A letter from Saudi Arabia

Heaquarters with terror camp of religions at Vienna?

Der mordende Hilflose in der Wüste

Fellners Österreich: „Sotloff war im August 2013 in Syrien verhaftet worden“

Fellners Österreich - Verhaftet - BahFür die zweite Umsonst in Österreich ist also, schreibt heute am 3. September 2014 die fellnerische, ist der ermordete Journalist „verhaftet worden“. Hierzulande heißt es, wer verhaftet wird, muß etwas angestellt haben, oder auch, wer ganz unschuldig ist, wird nicht verhaftet. Was also hat Steven Sotloff angestellt, daß er „verhaftet“ worden ist? Nichts. Er ist auch nicht „verhaftet“ worden. Er wurde entführt. Er wurde als Geisel genommen. Von jenen, die nun seine Mörder und Mörderinnen wurden. Bloß die zweite Umsonst schafft es, einer Bande von Mördern und Mörderinnen mit staatlicher Autorität auszustatten, Verhaftungen

Die verbrecherische und mordende IS oder ISIS oder ISIL – egal wie sie sich bezeichnen oder bezeichnet wird, am besten jetzt schon so über sie reden, wie sie nach ihrem Verschwinden im Rückblick genannt werden wird: Mordwüstenbande – wird sich vielleicht schon bei Wolfgang Fellner höchstpersönlich dafür bedankt haben, für sie in Österreich die Propaganda abzudecken. Nicht allein nur durch den heutigen Artikel, wird etwa an das Hochschreiben von einem jungen Erwachsenen am 1. September 2014 zu einem „Rockstar“ … Möglicherweise denkt die Mordwüstenbande schon an Einsparungen, eine Abteilung Österreich-Propaganda benötige sie ja eigentlich nicht mehr. Das erledige die zweite Umsonst ohnehin bitter hervorragend …

Wenn morgen in der Frühe auf dem Weg zur Arbeit in der Schnellbahn von Bruck an der Leitha nach Hütteldorf die Jugendlichen mit der zweiten Umsonst gesehen werden, für die das eine richtige Zeitung sei, weil sie ja geheftet ist, wird unweigerlich daran gedacht werden müssen, wie viele dieser Jugendlichen werden sich angezogen fühlen, von diesem „Staat“, der mit Verhaftungen durchgreift, und es nicht nur bei Verhaftungen mit anschließender Freilassung beläßt, sondern auch straft, hart straft. Wie viele der Jugendlichen haben sich auf der Plattform des Unternehmens Facebook auf die Suche nach dem „Rockstar“ gemacht? Haben ihn gefunden und sind gleich seine „Freunde“ geworden. Manche haben vielleicht etwas länger dazu gebraucht. Gestern waren es noch unter …, heute sind es bereits …

Und das von der zweiten Umsonst zu dem heutigen Artikel über die Verhaftung ist ein aus dem Propagandavideo gezogenes Bild mit zusätzlich noch stehengelassenem Text in arabischer Schrift der Mörderinnen und Mörder von Steven Sotloff. Es verbietet sich eigentlich von selbst, Propagandamaterial von Verbrechern und Mörderinnen zu verwenden. Darüber wurde, das muß nicht wiederholt werden, schon ausführlich geschrieben in Der mordende Hilfelose in der Wüste.

Der Artikel über die Verhaftung ist unterzeichnet mit „(bah)“. Das wäre als Kommentar dazu schon mehr als ausreichend …

Bah!

Die positive Beurteilung von Firas H. über „Wie wir Firas verloren haben“ von Robert Misik

Robert Misik habe es mit „heißer Feder“ geschrieben, eine ganz, schreibt er, wichtige Sache, wie er, schreibt Misik, glaubt. Einmal einen Menschen direkt zu fragen, was er davon hält, was Journalisten oder Journalistinnen über ihn schreiben, war zu verlockend. Nun. Die Antwort liegt vor. Wie in der Collage gelesen werden kann.

Firas H über Robert Misik

Firas H.: „Besser als das UBahn Klopapier“

Mit „heißer Feder“ schrieb Robert Misik. So heiß müssen wohl auch die Federn von einer Rosamunde Pilcher oder von einem Paulo Coelho gemacht sein, wenn sie sich hinsetzen, um ihre tiefgründigen Romane zu schreiben. Aber doch nicht so heiß wie die Feder von Robert Misik. Niemals wird ihnen eine Beschreibung gelingen, wie Robert Misik sie ins Papier brennen kann: „IS, der erfolgreichsten Terrororganisation aller Zeiten“. Ob sie sich im Angesichte von Robert Misik als Schreibende als Gescheiterte einstufen? Wenn ja, bleibt ihnen, ist zu hoffen, der Trost, so gute Lektoren oder Lektorinnen zu haben, die ihnen vielleicht sogar Lehrer und Lehrerinnen sind, wie Robert Misik einer ist, der auch um die Rechtschreibung bestens Bescheid weiß, stellt er doch Firas H. ein gutes Zeugnis aus. Der könne „Trophäe“ richtig schreiben, Satzzeichen, Komma – auch korrekt. Um die misikschen Fähigkeiten auch in dieser Hinsicht menschgemäß angemessen würdigen zu können, zwei Empfehlungen: zum einen seinen Text zu lesen, zum anderen ein paar Beispiele in der Collage, wie korrekt zu schreiben Firas H. es versteht.

Setzt korrekt - Robert MisikNur zehn Prozent von den Fähigkeiten des Robert Misik zu haben – was könnte damit alles schon angefangen werden. Sehen zu können, was er sieht. Etwa „die hunderten Likes“ für gewisse Eintragungen von Firas H. Sogar mit Brille reicht es nur, um einmal 20, dann 29, dann 65 „Gefällt mir“¹ zu sehen. Und dann diese psychologische Könnerschaft des Robert Misik. Was für blutleere Figuren haben Rosemande Pilcher und Paulo Coelho hingegen geschaffen. Vielleicht überlegen sie bereits, bei Robert Misik in die Schule zu gehen, oder bei ihm wenigstens einen Kurs zu belegen: psycho-creative writing.

In der Epoche der Ironie ist es nicht mehr angebracht, ein derartiges Loblied zu singen. Auch auf die Gefahr hin, sich der Lächerlichkeit preiszugeben; dennoch mußte eines auf Robert Misik gesungen werden. Um genau zu sein, mit normaltemperierter – um dieses schöne Wort ungefragt zu verwenden – Feder zu schreiben, denn ein Text zum Singen ist es nicht geworden, hierzu fehlen doch die Talente eines Robert Misik. Umso mehr freut es, Robert Misik als ein Danke für seinen wichtigen Text die positive Beurteilung seiner Arbeit durch Firas H. übermitteln zu können.

¹ Was im durchgesehenen Zeitraum vom 30. August 2014 bis zum 2. September 2014 auf der Seite von Firas H. auf der Plattform des Unternehmens Facebook nicht festgestellt werden konnte, ist ein nur annähernd so hoher Zuwachs an Zustimmung innerhalb von drei Tagen wie beispielsweise auf „Unzensuriert“ für das „Umlegen“ … Wo sind all die Erwachsenen zwischen Floridsdorf und Simmering verlorengegangen?

The helpless murderer in the desert

Is ISIS - The helpless murderer in the desert

The helpless murderer in the desert.

 

The image of James Foley kneeing beside his murderer, making the latter appear powerful, should not be the image that stays in the memory. The murderer is a murderer, but not powerful, instead helpless. Yet this has been overlooked and ignored – in the hysterical obsession with ISIS that has already assumed such proportions as to forget who and what ISIS is, and what the abbreviation stands for.¹ The images of this murder were spread by the media and on various platforms on the internet for the purpose of double propaganda, firstly the intended propaganda for the war against ISIS and secondly the unintentional propaganda for ISIS². From a human perspective, the images were also distributed from a feeling of shock about this cruel murder, honest shock, but also from… No murdered person should be humiliated in such a manner that the final pictures of him alive are those by his murderers, taken solely for the purpose of demonstrating a supposed strength and power with his staged humiliation and his exposure to the greatest imaginable fear, in the knowledge that he will no longer exist in a few moments, for the purpose of using his murder to present the apparent helplessness of a person selected by ISIS as someone to be combated.

If, for instance, the kneeling James Foley is removed from the picture, what remains to be seen? What remains of the ISIS propaganda? Nothing. A desert, a man in the desert, a helpless man with powerlessly swinging arms, with weak and hanging shoulders, a helpless man in the desert. Nothing else. A helpless man with a hanging head in the desert.

So nothing great. Nothing attractive. Nothing that would tempt anyone to murder for ISIS, or indeed to die for ISIS. Perhaps the murderer of James Foley knew only too well, in the moment in which he showed himself to be helpless, that he had already been abandoned by ISIS, that he is only a plaything, who came from Great Britain in order to avoid his actual or imagined existence as a plaything, tempted into the desert in order to continue being a plaything, and all of the murders that he might have committed previously, and all the murders that he is still likely to commit, will not allow or provide him with any other existence than that of a plaything, until he himself meets death in the desert, no glorious death, no heroic death, a nameless death, the death of a murderer, the death of a misused and eventually discarded follower, the air will simply be let out of him without any furore, and with his last breath he will already have landed in the pit of forgetting, or he lives on, he survives, he must continue to survive as a murderer, left alone and abandoned by ISIS, simply thrown out by ISIS. And where does he go then? Wherever he goes, he will remain what he has always been, a plaything.

He certainly won’t be able to return to Great Britain, as soon as he is finished with ISIS. It would only mean returning to a prison. And if he should return, perhaps he will have a view of the street from his prison, on which convoys of state guests will drive past, received heartily and with the greatest honours, the state guests who once financed ISIS, for whom he murdered. Or perhaps he will be allowed to watch the World Cup in Qatar and will see those who once financed and supported ISIS enjoy the football in the company of the highest government members and representatives from all over the world, when they fall into each other’s arms in celebration of every goal.

Perhaps he will even be allowed to watch programmes from so-called foreign television stations in prison and believe to the end of his days, because he never asked or questioned, that the ORF is a Saudi Arabian television station, because one day he saw a report about the visit of the King to Austria, where a centre was erected in his honour, for interreligious dialogue, no less

But it is more likely that he does not know who funds and supports ISIS, who is never held responsible for all the murders that he has committed on their behalf, for whom he died or for whom he will one day be imprisoned. A plaything doesn’t know any of that, he is there merely to be kicked like a ball. And when such a ball flies through the air because it has been kicked, the ball believes – and that is the tragedy – that he is flying because he wants to fly. But perhaps he realised, in the very moment when he stood so helplessly in the desert, that everything he was promised is all just hot air, and despite all that he himself spouted and promised when he went into the desert for ISIS, he has simply arrived in the absolute desert, where nothing grows, nothing blossoms, certainly not his life, in which only one thing grows, to use Nietzsche’s words, only the desert…

It is too late for the helpless man in the desert who has become a murderer, but it is not too late to save those who still wish to leave Europe for the desert in order to leave behind the desert hidden within them, those full of illusion and willing to travel, not to leave them alone, to show them how they will also be ridiculed, as corpses, as condemned in prisons, as soon as the whole ISIS thing is over, and those who finance and support ISIS, with military parades in Europe…

¹ It is not only forgotten; people and companies are open to accusation for even mentioning ISIS. But when the whole matter of ISIS is gone, one entry might yet possibly remain: For a IS ISISvery brief time, ISIS was also an acronym for an organised religion, whose female god did not, however, as one might assume from the name, come from Egyptian mythology.

² By now a second abbreviation is being used: “IS”, which is meant to stand for “Islamic State”. But it is absurd and completely unrealistic to use an abbreviation for a state that does not exist. And it merely feeds the illusion that such a state could ever come into being, but above all it is a dangerous misguiding of people who believe they are now travelling to a state, when all they are doing is travelling into the desert, and then only to murder helplessly…