Und ewig grüßt …

Die FPÖ stolz mit ihrer „ideellen Kontinuität“ – es gibt in Österreich eine dazu passende Kontinuität, auf die es keinen Stolz mehr geben sollte.

Eine weitverbreitete Zeitung, dieser Kontiunität hörig, schreibt in dieser Woche: „Nicht zufällig ist Viktor Orbán sein Vorbild.“ Für Matteo Salvini von der Lega. Sie schreibt also nicht, FPÖ und He.-Chr. Strache seien das Vorbild, sondern einer aus Ungarn sei für einen aus Italien … und ewig grüßt das Adolfhitler, das ein Deutscher war, also für Österreich.

Für Matteo Salvini von der Lega ist He.-Chr. Strache, die gesamte FPÖ Vorbild. Und es wird die Lega mit Stolz und Ehre erfüllen, nicht von weitem Strache und FPÖ bewundern zu dürfen, sondern verbunden zur Zusammenarbeit …

Lega, das ist die Partei in Italien, deren Funktionäre und Funktionärinnen verbal scharf gegen Menschen schießen, die nicht zu ihrer Gesinnung passen. Und im Februar 2018 hat ein Lega-Kandidat es nicht mehr ausgehalten, das Schießen mit Reden und Schriften ist ihm zu wenig geworden,

Ein Mann geht vom Reden zum Schießen über – Auskunft über Forza nouva, Casa Pound, Lega Nord kann in Österreich FPÖ recht genau geben

Eine recht besondere ORF-Berichterstattung in der Zeit von ÖVP-FPÖ-Regierung

so hat er im Februar 2018 wirklich auf Menschen geschossen, mit einer Glock, diesem österreichischen Qualitätsprodukt.

Ja, Österreich exportiert stets sein Bestes. Strache hat gesinnungsgemäß sofort Matteo Salvini zur Wahl gratuliert, auch das wird den Lega-Führerkandidaten mit Stolz erfüllt haben, das anerkennende Wort seines Vorbildes.

Übrigens, Viktor Orbán ist, kurz zusammengefaßt, der aus Österreich mit Lob reichlich …

FPÖ - Vorbild für Lega Nord

 

Ein Mann geht vom Reden zum Schießen über – Auskunft über Forza nouva, Casa Pound, Lega Nord kann in Österreich FPÖ recht genau geben

Strache - Salvini - FPÖ - Lega Nord - Forza Nouva - Casa Pound - Traini

Mehr als bereits zum schießenden Lega-Nord-Kandidat

Eine recht besondere ORF-Berichterstattung in der Zeit von ÖVP-FPÖ-Regierung

geschrieben wurde, ist nicht mehr zu schreiben, bis auf eines, wer nun seine Anwaltskosten übernehmen will, und wo der Lega-Nord-Kandidat sonst noch verkehrte.

Das sind Gesinnungsschaften in Italien, die in Österreich nicht sehr bekannt sind. Wer aber etwas über diese erfahren möchte, kann sich an die montagsgemachte identitäre Regierungspartei wenden und es dann ihrer Regierungspartnerin, kurz gesagt, erzählen, falls diese das nicht ohnehin bereits alles weiß …

Kontakt der schießende Lega-Nord-Kandidat auch zu Casa Pound … Besonders in Erinnerung die Frage des Interviewers der mölzerischen ZZ an einen Vertreter der Casa Pound nach dem „Wiederbeleben des Faschismus“ …

In der von NR Wendelin Mölzer geführten FPÖ-ZZ: „Folgerichtig mit den rechten Kräften Österreichs zu kooperieren“ zum „Wiederbeleben des Faschismus“

Unterstützung bei den Anwaltskosten durch Forza nouva … Zu dieser wird der alte Mölzer viel erzählen können, gerade jetzt, wo er so für „Aufarbeitung“ …

Das war noch hinzuzufügen, damit in Österreich gewußt wird, wer Auskunft geben kann, wenn in den nächsten Tagen von Lega Nord, Forza nouva, Casa Pound in Österreich wohl auch zu lesen wird. Wie gut, diese österreichische Bundesregierung von ÖVP und FPÖ jetzt zu haben, die Auskunft erteilen kann. Dafür wurde sie ja, nein, nicht gewählt, gemacht, um über ihre Kontakte und Verbindungen vor allem der einen …

Das nur nebenher, weil es doch mühsam ist, diese lange Bezeichnung: Österreichische Bundesregierung von ÖVP und FPÖ, schwarz-blaue Bundesregierung in Österreich: das sind lange Bezeichnungen; es müßte doch eine Abkürzung geben, vielleicht: einfach: Strachkurzhofer … Wie rasch und leicht ließe sich dann so ein Satz schreiben, wie: Dafür wurde Strachkurzhofer nicht gewählt, sondern gemacht usw.

Übrigens, der Lega-Nord-Kandidat verwendete ein österreichisches Qualitätsprodukt, mit dem er durch die Stadt fuhr und Menschen verletzte.

Eine recht besondere ORF-Berichterstattung in der Zeit von ÖVP-FPÖ-Regierung

Lega Nord - FPÖ - Lega-Nord-Kandidat schießt und verletzt Menschen

Beinahe ist das eingetroffen, was nicht sehr überrascht hätte. In der wichtigsten Nachrichtensendung des österreichischen Fernsehens um 19.30 Uhr wurde dann doch über den Mann in Italien in einem Sekundenbeitrag berichtet, am Samstag, dem 3. Februar 2018.

Über den Mann, der aus einem fahrenden Auto auf sechs Menschen schoß, sechs Menschen verletzte, einer ist ist lebensgefährlich verletzt.

Für Menschen aus Afrika, die Opfer von einem Lega-Nord-Kandidat werden, reicht ein Sekundenbeitrag. Erwähnt hat der ORF nicht, dass es ein Lega-Nord-Kandidat war, der ORF hatte sich gerade noch dazu durchringen können, zu erwähnen, er „soll den faschistischen Gruß“ …

Die Lega-Nord zu erwähnen, ist wohl nicht opportun, ist diese doch mit der identitären Regierungspartei in Österreich bruderschaftlich …

Opportun in Zeiten einer FPÖ-ÖVP-Regierung ist es allerdings, den Anführer der Lega-Nord zu zitieren, wie in der Collage gelesen werden kann:

„Ich hoffe, bald die Wahlen zu gewinnen, um Italien Sicherheit zurückzugeben“, sagte Lega-Nord-Chef Matteo Salvini in Hinblick auf die Tat.

Der Lega-Nord-Chef will also „Wahlen gewinnen, um Italien Sicherheit zurückzugeben“, nachdem ein Liga-Nord-Kandidat durch eine italienische Stadt fährt und auf Menschen schießt. Das wird dem montagsgemachten Vizekanzler in Österreich recht freuen, daß der ORF sofort einen Mann zitiert, der ihm „wichtiger Partner“ ist, wie er, der Vizekanzler in Österreich, auf der Plattform des Unternehmens Facebook schreibt:

Matteo Salvini ist Chef der Lega Nord (Italien) und wichtiger europäischer Partner unseres internationalen Bündnisses im Europaparlament. Er hat mit allem recht, was er hier sagt!

Was über den Lega-Nord-Mann sonst berichtet wird, wissen andere Medien als der ORF zu berichten, Berichte also, die auch dem ORF zum Zeitpunkt der Ausstrahlung, zum Zeitpunkt des Verfassens der freundlichen Berichterstattung für die ÖVP-FPÖ-Regierung …

Die Beamten fanden bei ihm eine Pistole. Medienberichten zufolge handelt es sich um den 28 Jahre alten Luca T., der bei Gemeindewahlen 2017 als Kandidat der rassistischen Lega Nord angetreten war. Den Berichten zufolge hat T. die Tat gestanden. Nach den Schüssen machte er laut Augenzeugen einen faschistischen Gruß vor einem Kriegsdenkmal der Stadt und schrie „Viva Italia!„.

Im Grunde ist eingetroffen, was nicht überrascht. Ein Sekundenbericht darüber, daß Menschen aus einem fahrenden Auto beschossen und verletzt werden, ist kein Bericht. Und dazu noch den Chef der Partei zu zitieren, aus deren Reihen der Mann kommt, der durch eine Stadt fährt, um auf Menschen zu schießen, das ist …

Der Lega-Nord-Kandidat schoß auf Menschen, von denen er aufgrund ihrer Hautfarbe annahm, sie kommen aus Afrika. Und dazu fällt dann auch gleich wieder ein, wie das Umfeld der FPÖ über Menschen spricht und schreibt, die sie aufgrund ihrer Hautfarbe meinen verunglimpfen zu dürfen, mehr, ein Recht dazu zu haben, sie es ihrer Treue und Ehre schuldig sind, derart über Menschen zu sprechen, zu schreiben …

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Und Kapitel um Kapitel so weiter und so fort.

Für die Lega-Nord, aus deren Reihen jetzt einer vom Reden zum Schießen übergegangen ist, ist die FPÖ ein Vorbild, ihr Anführer möchte, wie erst in dieser Woche zu lesen war, mit Unterstützung der FPÖ die Wahlen in Italien gewinnen, um was … ach, ja: „die Sicherheit …“

NS Die Lega-Nord wird sich wohl nie zu Ute Bock geäußert haben. Das wurde nicht nachgeforscht. Es ist auch egal, was die Lega-Nord spricht. An den Taten sind, wie der derzeitige Bundeskanzler in Österreich es gerne spricht, zu messen … Egal ist nicht, daß ein Lega-Nord-Kandidat nun vom Reden zum Schießen …

Und so wird es noch einmal verständlich, weshalb die FPÖ Ute Bock nur Anwürfe entgegenbringen könnte, sie sogar als „Gesetzesbrecherin belangen“ wollte, weil für sie eben Menschen keine „Neger“ waren. Übrigens, die Speerspitze führte der montagsgemachte Infrastrukturminister …

FPÖ für Lega-Nord-Anführer Salvini ein Vorbild