Wird den Preis aus den Händen der Verharmloser des kunschakschen Antisemitismus 2012 wer nicht annehmen wollen?

Leopold Kunschak – Karl Lueger: Ein Antisemit errichtet einem Antisemiten ein Denkmal …

Das ist nicht zu erwarten -, zum einen schmeicheln Preise zu sehr, zum anderen können gerade in diesem Jahr mit der Annahme des Leopold-Kunschak-Preises Sporen verdient werden, der Dank der christschwarzen Partei mit der Annahme erkauft werden, verliert doch in diesem Jahr die ÖVP den Karl-Lueger-Ring … Leopold-Kunschak-Preisträger und Leopold-Kunschak-Preisträgerinnen werden mit christschwarzer Anerkennung und christschwarzer Großzügigzeit dafür rechnen können, als „lebende Karl-Lueger-Ringe“ die christschwarze Tradition ins Land zu tragen …

Möglicherweise wird die kunschaksche Pressepreisträgerin Eva Weissenberger oder der kunschaksche Pressepreisträger Peter Schöber in Jahrzehnten anders als Thomas Chorherr sich dazu entschließen, den Preis zurückzugeben … Es kann aber auch sein, daß für sie der Preis erst ein rechter Ansporn wird, wie etwa für Andreas Unterberger …Wie dankbar ist Beatrix Karl für ihren Kunschak-Preis und für den christschwarzen Dank für die Annahme des Preises sie mit einem Ministerinamt …, daß sie ihre politische Arbeit mit Blick in das Antlitz von Leopold Kunschak erledigt … Aber mit Dank und Beistand der kunschakschen Preisträger und Preisträgerinnen wird auch die christschwarze Partei wohl rechnen dürfen, vielleicht besonders Maria Fekter, wenn sie wieder einmal

Es wurde hier über den Leopold-Kunschak-Preis zur Genüge schon geschrieben, beginnend mit dem Vorschlag, den Preis wenigstens umzubenennen, zum Beispiel in Manush-Preis, so daß heute nicht mehr und nicht weiter geschrieben werden will … Außer noch, es werden die Kunschak-Preise immer, gegen die Ausschreibungsbedingungen für die Leopold-Kunschak-Preise, immer später im Jahr verliehen -, vielleicht ist es eines Tages derart zu spät, daß es sich kalendermäßig gar nicht mehr ausgeht, die Leopold-Kunschak-Preise zu vergeben …

PS Weshalb Leopold Kunschak ein ungeeigneter Namensgeber für diesen Preis ist, weshalb dieser Preis zumindest umbenannt werden sollte, darüber wurde ausführlich geschrieben und muß soher nicht wiederholt werden. Es kann nachgelesen werden:

Leopold-Kunschak-Preise

PPS Im Titel wird von den Verharmlosern gesprochen. Für einen ehemaligen Minister ist das zweite Post scriptum der angemessene Platz, auch dann, wenn er, wie Werner Fasslabend, ein Wunder vollbringt, das Wunder nämlich, aus dem „österreichischen Streicher“ ein „Kind“

Thomas Chorherr auf einem Bankerl mit Leopold Kunschak und Klemens Metternich auf dem Karl-Lueger-Ring

Thomas Chorherr fällt einiges ein -, zum Karl-Lueger-Ring. Und die Presse veröffentlicht das chorherrsche Erinnerte am 7. Mai 2012 …

Thomas Chorherr erinnert sich, welche Straßen, welche Plätze einmal so hießen, dann wieder … Thomas Chorherr legt sich nicht eindeutig fest, er schreibt also nicht klar, daß er gegen eine Umbenennung des Karl-Lueger-Ringes ist. Es darf aber angenommen werden, nachdem er unmißverständlich schreibt, er will seinen Leopold-Kunschak-Preis für Publizistik nicht zurückgeben, daß er nichts dagegen hätte, wenn Karl Lueger seinen Ring behielte …

Thomas Chorherr verteilt den Antisemitismus gerecht, er stellt einen sozialdemokratischen Antisemiten vor und einen christschwarzen Antisemiten. Und es ist Thomas Chorherr beinahe hoch anzurechnen, daß er über Leopold Kunschak Auskunft gibt, was bei den jährlichen Verleihungen der Leopold-Kunschak-Preise im österreichischen Parlament nicht der Fall ist, sondern ganz im Gegenteil …

Und dann stellt Thomas Chorherr die Frage, weshalb die Metternichgasse nicht umbenannt werde, stehe doch Metternich für Zenusr, Geheimpolizei, Unterdrückung … Thomas Chorherr meint die Antwort zu kennen, weil Metternich offenbar kein Antisemit gewesen …

Der ehemalige Chefredakteur der Presse hätte vielleicht den Gedanken weiterverfolgen sollen, weshalb Straßennamen umbenannt werden, statt mit einem verwaschenen Versuch für eine Erhaltung des Karl-Lueger-Ringes und der Verteilung des Antisemitismus auf die christschwarze Partei und auf die sozialdemokratische Partei … Mit seinen Erinnerung, daß Straßen und Plätze einmal so und dann wieder anders und dann noch einmal wieder anders heißen, war Thomas Chorherr gedanklich kurz davor, in die richtige Straße einzubiegen. Aber dann blieb er stehen, wohl vor langer Zeit schon, nicht erst beim Schreiben dieser Kolumne …

Straßennamen sind Zeichen dafür, aus welchen Zeiten sich eine Gesellschaft immer noch nicht befreit hat, Zeichen dafür, in welchen Zeiten eine Gesellschaft nach wie vor gefangen ist, Zeichen dafür, in welchen Zeiten eine Gesellschaft weiter verharren will, Zeichen auch dafür, welche Zeiten eine Gesellschaft wiedergebären möchte, könnte …

Daß die Metternichgasse, um bei diesem chorherrschen Beispiel zu bleiben, nach wie vor Metternichgasse heißt und es keine Diskussion über eine Umbennung gibt, hängt wohl mehr damit zusammen, daß Politik und Gesellschaft weiterhin bestimmt wird von dem, wofür Metternich steht, und nicht damit, ob Metternich ein Antisemit oder kein Antisemit gewesen sei …

Gerade nach den aktuellen Beschlußfassungen der Vorratsdatenspeicherung, der SPG-Novelle, des Terrorismuspräventionsgesetzes, des Datenaustauschgesetzes ist die Metternichgasse Zeichen dafür, daß die Zeit der Überwachung, der generellen Verdächtigung und der allumfassenden Kontrolle nicht überwunden ist, nicht überwunden werden will, sondern ganz im Gegenteil, noch weiter vorangetrieben werden will … Und dafür stehen in Österreich die christschwarze Partei und die sozialdemokratische Partei, die diese Gesetze eben erst beschlossen haben, aber diese Arbeitsteilung ist Thomas Chorherr zur Metternichgasse nicht eingefallen, sondern die Verteilung des Antisemitismus auf alle, so bleibt an der christschwarzen Partei weniger Antisemitismus kleben, dürfte die Hoffnung von Thomas Chorherr sein … Aber in der christschwarzen Partei wird weiter

Thomas Chorherr will den Leopold-Kunschak-Preis behalten, weil er für ihn stets ein großer Österreicher war, ein wichtiger Arbeiterführer

Mit Blick auf die festgeschriebenen Intentionen der Leopold-Kunschak-Preise stellt auch Thomas Chorherr nicht die entscheidende und also inhaltliche Frage, ob der „österreichische Streicher“ als Namensgeber den Zielen dieses Preises gerecht werden kann …

Dem Karl Lueger bleibt ein Platz, aber Leopold Kunschak weiter das Parlament und ein Platz

Der Karl-Lueger-Ring soll in Universitäts-Ring umbenannt werden …

Und diese Umbenennung findet ihre christschwarzen Gegner und Gegnerinnen, läßt auch einen Gesinnungsbund zwischen Christschwarzen und Freiheitlichen schließen, der gemeinsam gegen diese Umbenennung auftritt, an der Spitze wieder Andreas Khol, dessen Urteile sind vielleicht legendär, aber richtig sind sie deshalb nicht. Seinerzeit sprach Andreas Khol von Karl-Heinz Grasser, um ein Beispiel zu nennen, von einem „Ehrenmann“, wie er zur Zeit davon spricht, diese Umbenennung erinnere ihn, Andreas Khol, an „1984“ …

Von einer „totalitären Säuberungswelle“ kann wohl kaum gesprochen werden, es mag Karl Luger zwar seinen Ring verlieren, aber es bleibt Karl Lueger immer noch sein Platz, sogar im 1. Bezirk … Ein schöner und zentraler Platz ist für einen ehemaligen Bürgermeister, kann gedacht werden, ausreichende Erinnerung, soher kann von keiner „totalitären Säuberungswelle“ gesprochen werden … Der christschwarze Obmann der Wiener Volkspartei, Manfred Juraczka, kritisiert ebenfalls die Umbenennung und behauptet, er wolle die „antisemitischen Tendenzen“ von Karl Lueger „nicht verschweigen“ …

Wie verschwiegen Christschwarze in bezug auf den Antisemitismus sein können, wie verharmlosend Christschwarze ihre Antisemiten darstellen können, wird seit Jahrzehnten im österreichischen Parlament Jahr für Jahr zelebriert, wenn es gilt, die Leopold-Kunschak-Preise zu verleihen

Es wird auch in diesem Jahr nicht anders sein, Michael Spindelegger als zurzeitiger Obmann der christschwarzen Partei wird wieder lobende Worte für den „österreichischen Streicher“ finden, die Preisträger und Preisträgerinnen werden sich geehrt fühlen und still und stolz ergeben den nach einem Rabiatantisemiten benannten Preis entgegennehmen

Möglicherweise wird die zurzeitige Justizministerin Beatrix Karl, auch eine Leopold-Kunschak-Preisträgerin, beim Hochamt im Parlament zum Andenken an Leopold Kunschak ebenfalls wieder anwesend sein, und, im Anschluß daran in ihr Büro eilen, um das Bild von Leopold Kunschak, das in ihrem Büro hängt, liebevoll betrachtend zu polieren und sich neue Gesetze zur Strafprozeßordnung ausdenken, die sie dann wieder zurück… Werner Fasslabend wird möglicherweise wieder nicht verschwiegen, daß Leopold Kunschak ein Kind seiner Zeit

Maria Fekter wird keine Zeit für Stadtwanderungen haben, aber eine Aussage von ihr hat die Qualität, erdacht worden zu sein auf dem Weg von dem Leopold-Kunschak-Platz im 17. Bezirk zum Karl-Lueger-Ring im 1. Bezirk, einer Christschwarzen, einem Christschwarzen bleibt immer noch die Prozession vom Leopold-Kunschak-Platz zum Karl-Lueger-Platz, um etwa mit dem katholischen Colourstudenten Schneeweiß-Arnoldstein für den „verhetzten jüdischen Mob“ zu …

Wie wohl Fritz Neugebauer die Umbenennung beurteilt? Möglicherweise ist nun Karl Lueger als Mensch, nicht als Bürgermeister und Antisemit, das erste Opfer der …, wie für ihn, Fritz Neugebauer, Engelbert Dollfuß als Mensch das erste Opfer der …

Johanna Mikl-Leitner …

PS Karl Lueger wird nun, der, um ihm seinen Ring zu erhalten, zu einem ganz großen Bürgermeister hochgeschrieben wird … Karl Lueger wurde aber vor 100 Jahren realistischer beurteilt, wie in der „Wiener Bauindustrie-Zeitung“ in der Ausgabe Nr. 11 von 1913 zu lesen war, unter der Schlagzeile „Ein Denkmal-Debacle“, auch darüber, warum Denkmäler errichtet werden:

Lueger war kein Unsterblicher, nicht einmal ein wirklich Großer, nicht einmal Einer, der die Zeit merklich überragte.

Nicht so sehr dem Manne, dessen Name das Denkmal einst tragen sollte, galt es, ein Monument zu bauen, sondern vor allem ein Zeugnis für die Macht und das Ansehen jener politischen Partei abzulegen, als deren Repräsentant der Verstorbene – mit Recht oder Unrecht bleibe dahingestellt – gegolten hatte.

NS Karl Lueger sei für Johann Gudenus eine „Lichtgestalt“  -, Johann Gudenus ebenso urteilssicher als …

Fritz Neugebauer – Christschwarzer Revisionismus

Nach den Geschichtsauslassungen von Maria Fekter als Finanzministerin entdeckt Fritz Neugebauer als Zweiter Nationalratspräsident die im Sterben liegende und nach Zuwendung vergehende Seele des in seinem Verrecken alleingelassenen Engelbert Dollfuß und verkündet, Engelbert Dollfuß als Mensch also und nicht Engelbert Dollfuß als Kanzler sei das erste Opfer der Nationalsozialisten gewesen …

Möglicherweise ist das Kreuz dafür hauptverantwortlich, daß Christen obsessiv mit selbstaufgesetzter Dornenkrone ewiglich in die erste Reihe drängen, um zu bekennen, hier, sehet wahr, die ersten Opfer der ersten Opfer… Die Geschichte allerdings berichtet nicht vorwiegend von dieser Art des christlichen Seins der Erduldung, und die in der Gegenwart angelegten Akten in diesem Land kennen diese Art des passiven Ertragens zugefügter somatischer und psychischer Schmerzen gar nicht …

Es mag schon wahr sein, für das Familienmitglied Fritz Neugebauer, daß Engelbert Dollfuß das erste Opfer aus der christschwarzen Familie war, und es ist eine Familie, die ihren Ahnen verpflichtet ist, denn von diesen ehrenhaften Familienmitgliedern hängen Bilder in den schönen Räumen …

Außerhalb der christschwarzen Familie freilich sieht es anders aus. Da wird schon lange nicht mehr davon gesprochen, daß der christschwarze Familienmann Engelbert Dollfuß das erste Opfer der Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen war, sondern viele Jahre früher, um nicht bei dieser unappetitlichen Reihung bleiben zu müssen, war beispielsweise bereits Hugo Bettauer ermordet worden, und sein Mörder wurde bevorzugt behandelt, allerdings nicht in der Zeit des nationalsozialistischen Verbrechensregimes, sondern des „Interimskanzlers von Seipels Gnaden“¹ …

„Eine geschichtliche Interpretation“, wird Fritz Neugebauer im Standard zitiert, „wird die Politik nicht vornehmen – wenn sie klug ist. ‘Das sei Sache der Historiker.’“ Nun, möglicherweise hat Fritz Neugebauer christschwarze Politiker und Historiker verwechselt, die Historiker haben ihre Aufgaben wohl längst schon gut erledigt … Es sieht beinahe danach aus, als ob christschwarze Politiker einerseits bereits ahnen, es werde für sie mit der Politik kein Lachs mehr zu verdienen sein, und sie sich deshalb schon auf neuen Gebieten ausprobieren, zum Beispiel eben als Geschichtsinterpreten und -interpretinnen … Andererseits möglicherweise eine stille Sehnsucht nach der Zeit der …, im Büro von Justizministerin Beatrix Karl hängt ein Bild von einem gar lieb anzuschauenden Großvater

Es kann menschgemäß andere Gründe dafür auch geben. Möglicherweise sind sie bloß verwirrt, verwirrt durch ihre Organisierte Mutterkirche, vielleicht wissen sie einfach nicht, ob es denn überhaupt eine I. Republik gegeben hat, rätseln darüber, immer wieder die auf dem Stephansdom angeschlagene Tafel lesend, ehe sie zum Hochamt schreiten … Mit dieser Tafel im Kopf, auf der geschrieben steht, etwas zeitlich schwammigbewußt vom letzten Kaiser und von den Bundespräsidenten der II. Republik, aber zwischen den Herrschern und den Bundespräsidenten der II. Republik gibt es die I. Republik nicht. Wer war Karl Seit? Bravster und von Krampfadern erlöster Diener des Monats des Kaisers? Die christschwarzen Kirchgänger und -gängerinnen werden schon gehört haben, daß die Historiker und Historikerinnen von einem Bundespräsidenten Karl Seitz berichten, aber die Organisierte Mutter der Wahrheit kennt keinen Karl Seitz, keine I. Republik …

PS Wie ein Wunder muß es der Organisierten Mutter selbst erschienen, die Niederschrift auf dieser Tafel: „2. Republik“.  Aber die demokratische Republik muß in einer hinteren Reihe verbleiben, untergeordnet der Höllenhimmelordnung … Angeschlagenes Zeichen auf dem Hause des Fabels dafür ist die Verweigerung der römischen Ziffer, die römischen Ziffern bleiben vorbehalten den vom Fabel eingesetzten ersten … Möglicherweise will mit der arabischen Zahlendarstellung einfach zum Ausdruck gebracht werden, die II. Republik ist ebenfalls nicht …

¹Es ist die Gegenwart doch recht unerfreulich für Christschwarze geworden, nicht mehr zum Bundeskanzler geworden zu sein und werden zu können durch eines Parteiprälaten Gnade, sondern von Freiheitlichen …

Die Stadt der Christarier – Maria Fekter ist zu danken, Harald Vilimsky vorzustellen

Maria Fekter ist für ihre Auslassungen zu danken, wieder einmal Die Stadt ohne Juden von Hugo Bettauer aufzuschlagen, den er einen Roman von übermorgen nannte. Dieser Roman ist nicht aktuell, sondern das heutige Österreich, wie es in diesem Roman beschrieben ist, ist für diesen Roman aktuell geblieben. Österreich ist also für diesen Roman aktuell geblieben, der vorgestern geschrieben wurde.

Ein paar Zitate aus diesem Roman möchten dazu verleiten, den gesamten Roman zu lesen. Jene, die wenig Zeit haben, um den gesamten Roman zu lesen, aber werden anhand der wenigen Zitate bereits erkennen, wie aktuell Österreich für diesen Roman geblieben ist, bis hin zum Lächerlichen, wenn zum Romanpersonal das Personal der letzten Kalenderjahre in Erinnerung gerufen wird, zum Beispiel Hubert Gorbach …

Das alles war in so drolligem Englisch-deutsch herausgekommen.

Die Sozialdemokraten traten ohne neues Programm in den Wahlkampf, die Christlichsozialen
hingegen scharten sich um ihren geistvollen Führer Dr. Karl Schwertfeger, dessen Losungswort lautete:
Hinaus mit den Juden aus Oesterreich! Nun, vielleicht ist es Ihnen bekannt,« —

Der Kanzler fuhr fort.
»Trotzdem, ja gerade deshalb wuchs im Laufe der Jahre in mir immer mehr und stärker die Ueberzeugung,
daß wir Nichtjuden nicht länger mit, unter und neben den Juden leben können, daß es entweder Biegen oder
Brechen heißt, daß wir entweder uns, unsere christliche Art, unser Wesen und Sein oder aber die Juden
aufgeben müssen. Verehrtes Haus! Die Sache ist einfach die, daß wir österreichische Arier den Juden nicht
gewachsen sind, daß wir von einer kleinen Minderheit beherrscht, unterdrückt, vergewaltigt werden, weil
eben diese Minderheit Eigenschaften besitzt, die uns fehlen! Die Romanen, die Angelsachsen, der Yankee, ja
sogar der Norddeutsche wie der Schwabe — sie alle können die Juden verdauen, weil sie an Agilität,
Zähigkeit, Geschäftssinn und Energie den Juden gleichen, oft sie sogar übertreffen. Wir aber können sie nicht
verdauen, uns bleiben sie Fremdkörper, die unsern Leib überwuchern und uns schließlich versklaven. Unser
Volk kommt zum überwiegenden Teil aus den Bergen, unser Volk ist ein naives, treuherziges Volk, verträumt,
verspielt, unfruchtbaren Idealen nachhängend, der Musik und stiller Naturbetrachtung ergeben, fromm und
bieder, gut und sinnig!»Sehen wir dieses kleine Oesterreich von heute an. Wer hat die Presse und damit die
öffentliche Meinung in der Hand? Der Jude! Wer hat seit dem unheilvollen Jahre 1914 Milliarden auf Milliarden gehäuft? Der Jude!
Wer kontrolliert den ungeheuren Banknotenumlauf, sitzt an den leitenden Stellen in den Großbanken, wer
steht an der Spitze fast sämtlicher Industrieen? Der Jude! Wer besitzt unsere Theater? Der Jude! Wer schreibt
die Stücke, die aufgeführt werden? Der Jude! Wer fährt im Automobil, wer praßt in den Nachtlokalen, wer
füllt die Kaffeehäuser, wer die vornehmen Restaurants, wer behängt sich und seine Frau mit Juwelen und
Perlen? Der Jude!
Verehrte Anwesende! Ich habe gesagt, daß ich den Juden, an sich und objektiv betrachtet, für ein wertvolles
Individuum halte und ich bleibe dabei. Aber ist nicht auch der Rosenkäfer mit seinen schimmernden Flügeln
ein an sich schönes, wertvolles Geschöpf und wird er von dem sorgsamen Gärtner nicht trotzdem vertilgt,
weil ihm die Rose näher steht als der Käfer? Ist nicht der Tiger ein herrliches Tier, voll von Kraft, Mut und
Intelligenz? Und wird er nicht doch gejagt und verfolgt, weil es der Kampf um das eigene Leben erfordert?
Von diesem und nur von diesem Standpunkt kann bei uns die Judenfrage betrachtet werden. Entweder wir
oder die Juden! Entweder wir, die wir neun Zehntel der Bevölkerung ausmachen, müssen zugrunde gehen
oder die Juden müssen verschwinden! Und da wir jetzt endlich die Macht in den Händen haben, wären wir
Toren, nein, Verbrecher an uns und unseren Kindern, wenn wir von dieser Macht nicht Gebrauch machen und
die kleine Minderheit, die uns vernichtet, nicht vertreiben wollten.

Und nun erteilte der Präsident mit dem roten Bart dem Finanzminister Professor Trumm das Wort. Trumm
war klein, verhuzelt wie eine halbgedörrte Pflaume, er sprach im Diskant und mußte sich jedesmal
unterbrechen, wenn seine Zunge zwischen dem Gaumen und dem oberen Rand des falschen Gebisses stecken
blieb.

»Aber, gottlob,« — der Finanzminister bekreuzigte sich — »wir werden in den kommenden schweren Tagen
nicht allein stehen! Ich kann dem hohen Hause die erfreuliche Mitteilung machen, daß sich das echte wahre
Christentum der ganzen Welt gesammelt hat, um uns zu helfen. Nicht nur, daß die österreichische Regierung
seit Monaten internationale Verhandlungen führt, auch der Piusverein hat in aller Stille eine mächtige
Agitation entfaltet, die glänzende Früchte trägt.

»Jonathan Huxtable ist ein frommer Kerl! Er spuckt Gift und Galle gegen die Juden, seitdem ihm seine Frau
mit einem jüdischen Preisboxer durchgegangen ist. Er ist ein strenger Temperenzler, aber er besauft sich
jeden Tag mit Magentropfen, die er aus der Apotheke bezieht. Einmal hat man gesehen, wie er eine ganze
Flasche Eau de Cologne auf einen Zug austrank. Und wenn er hier zwanzig Millionen investieren wird, will
er sicher fünfzig daran verdienen.«Der christlichsoziale Abgeordnete Pfarrer Zweibacher pries Doktor Schwertfeger als modernen Apostel,
der würdig sei, dereinst heilig gesprochen zu werden, die großdeutschen Abgeordneten Wondratschek und Jiratschek
aber beleuchteten das Gesetz lediglich vom Rassenstandpunkt, und Jiratschek, der stark mit böhmischem Akzent sprach,
schluchzte vor Ergriffenheit und schloß mit den Worten: »Wotan weilt unter uns!«

»Solche Szenen waren vorhergesehen und sind unvermeidlich! Instruieren Sie sofort die Polizei dahin, daß
die Bahnhöfe abgesperrt werden, die Abfahrt der Züge tunlichst nur zur Nachtzeit erfolgt und nicht von den
Hauptbahnhöfen, sondern von den außerhalb der Stadt gelegenen Rangierbahnhöfen. Und nun nur noch eine
Frage: Wie nimmt die Bevölkerung im allgemeinen die Durchführung des Gesetzes auf?«

»Mit größter Begeisterung natürlich! Die Polizei läßt hundert geschickte Agenten sich anonym in die
Volksmengen mischen und Beobachtungen sammeln. Nun, die Berichte gehen übereinstimmend dahin, daß die
christliche Bevölkerung sich geradezu in einem Freudentaumel befindet, eine baldige Sanierung der
Verhältnisse, Verbilligung der Lebensmittel und gleichmäßigere Verbreitung des Wohlstandes erwartet. Auch
innerhalb der noch sozialdemokratisch organisierten Arbeiterschaft ist die Befriedigung über den Fortzug der
Juden groß. Aber anderseits läßt sich nicht verhehlen, daß die Bevölkerung erregt und unsicher ist. Niemand
weiß, was die Zukunft bringen wird, die Massen leben in den Tag hinein, eine ganz staunenswerte
Verschwendungssucht in den unteren Klassen macht sich bemerkbar und die Zahl der Trunkenheitsexzesse
mehrt sich von Tag zu Tag.
Zur Gehobenheit der Stimmung trägt aber sehr wesentlich der Umstand bei, daß die Wohnungsnot mit einem
Schlage aufgehört hat. Allein in Wien sind seit Beginn des Monates Juli vierzigtausend Wohnungen, die
bisher Juden inne hatten, frei geworden. Eine direkte Folge davon ist, daß eine wahre Hochflut von
Trauungen eingesetzt hat und die Priester zehn und zwanzig Paare gleichzeitig einsegnen müssen.«

Ein Zitat noch, mit dem ein Kenner gewürdigt werden soll, der freiheitliche Abgeordnete Harald Vilimsky, dessen Geist ihn befähigt, Kulturferne zu bestimmen …

»Wir sehnen uns nicht nach den kulturfernen Ostjuden. Aber die intelligenten, klugen, wertvollen Juden, die
schon vor dem Jahre 1914 unsere Mitbürger waren, müssen wir wieder mit offenen Armen aufnehmen, wenn
wir nicht rettungslos verelenden wollen! Auf zur Tat, bevor es zu spät ist!
Der Bund der wahrhaftigen Christen.«

Maria Fekter – Eine Positionierung in drei Aufzügen: Verbreitung von Falschem, Entschuldigung, Gewinnung der Herzen

Maria Fekter hat sich auf eine Art entschuldigt, die von Größe zeigte, wenn es lediglich um eine Zwistigkeit etwa in einer Familie gegangen wäre, nach Einkehr der Ruhe eine Tante, eine Oma, eine Tochter, eine Mutter einsieht, Aussagen im Eifer des Streites gemacht zu haben, die verletztend waren, und diese Aussagen bereut, sich für diese Aussagen bei den anderen Familienmitgliedern entschuldigt.

Maria Fekter aber hat keine verletzenden Aussagen in einem Familienstreit gemacht. Sondern, Maria Fekter hat als Finanzministerin ein Interview gegeben, Maria Fekter hat als Finanzministerin Falsches verbreitet, und das Falsche nennt Maria Fekter als Finanzministerin in ihrer Entschuldigung weiterhin Aussagen, Maria Fekter als Finanzministerin nennt in ihrer Entschuldigung das Falsche weiterhin einen Vergleich, als ob durch die Verwendung des Wortes Vergleich das Falsche je ein Vergleich noch werden könnte.

Maria Fekter hat als Finanzministerin keinen Vergleich angestellt, sondern schlicht öffentlich Falsches verbreitet. Und die Verbreitung von Falschem durch Maria Fekter als Finanzministerin bezog sich nicht nur auf den Nationalsozialismus und den Holocaust, darauf Maria Fekter als Finanzministerin ihre Entschuldigung reduziert, sondern auch auf den Krieg von 1914 bis 1918 (zum gesamten Zitat von Maria Fekter als Finanzministerin mit einem Klick).

Wie hätte also eine für eine Ministerin angemessene Entschuldigung ausfallen müssen? Einzugestehen, wie gestern u.a. vermutet wurde, geschichtsunbefleckt zu sein, einen Wissens- und Denkoffenbarungseid abgelegt zu haben?

Das dafür im dritten Aufzug von Martin Fritzl in der Presse beigesteuerte Loblied auf Maria Fekter läßt durchaus den Schluß zu, daß Maria Fekter die Verbreitung von Falschem bewußt einsetzt, im ersten Aufzug, um sich für die nächste christschwarze Führungsdebatte rechtzeitig gut zu positionieren, als aussichtsreichste Kandidatin. Und der zweite Aufzug Entschuldigung dazu war schon fertig in der Schublade, mit dem sorgfältigst gewählten oder, fekterisch gesagt, verbrämten Wort Gruppierungen als Subtext, es seien ja ohnehin wieder und bloß die allzu bekannten Berufswenigen, die Aufregungen, Rücktritte … Und weiter, im Wissen, eine kleine Presseaussendung reiche in Österreich aus, um einen Rücktritt, beinahe geschrieben, abzuwehren, aber das wäre ein zu starkes Wort, in Österreich richtiger, um Forderungen nach einem Rücktritt vom Tisch zu pusten.

Und wie fiel die Reaktion vom, noch, zurzeitigen christschwarzen Obmann und Vizekanzler Michael Spindelegger auf die Verbreitung von Falschem durch ein Regierungsmitglied aus … Eine Entschuldigung bei …, eine für einen Onkel angemessene Reaktion in einem Familien… Das war noch nicht alles, Außenminister Michael Spindelegger empfahl Maria Fekter zusätzlich eine „sorgfältigere Wortwahl“ …

Als ob derart Falsches, aber vorgetragen mit sorgfältig gewählten also anderen Wörtern, je in etwas Richtiges sich verwandeln könnte , als ob derartige Inhalte allein durch eine sorgfältige also andere Wortwahl zu ganz anderen Inhalten je werden könnten … Als käme es bloß auf die Wörter an, in christschwarzer Rede, zum Verzieren, zum Schmücken, zum sorgfältigen Verschleiern des Gedachten, das unverbrämt vorgebracht unablässig sich anhörte, wie, nicht nur Maria Fekter, sondern auch und auch und auch und …

PS Dr. Martin Fritzl scheint, werden seine Hohelieder auf Ing. Norbert Hofer und nun auf Maria Fekter gelesen, von einer ganz besonderen Regierung zu träumen; bleibt zu hoffen, Wähler und Wählerinnen nicht …

Maria Fekter huldigt halt geschichtsunbefleckt Leopold Kunschak

Es ist schlicht christschwarze Tradition, bis herauf zum zurzeitigen Obmann Michael Spindelegger, dem „österreichischen Streicher“ auf vielfältige Weise Tribut zu zollen, einen rabiaten Antisemiten weiter als Vorbild für christschwarze Politik haben zu wollen. Von daher überrascht es nicht, daß nun, auch, Maria Fekter einen ihren besonderen Beitrag zur kunschakschen Erinnerungspflege der ÖVP ablieferte.

Was Maria Fekter mit ihrem kunschakschen Beitrag damit noch ablieferte, ist ein erschreckendes Beispiel des Bildungszustandes, auch, in diesem Land, hinauf bis zur sogenannten Staatsspitze hinunter, in dem ständig propagiert wird, Bildung sei die wichtigste Voraussetzung, um vor allem auf dem Arbeitsmarkt heute überhaupt noch bestehen zu können. Jedoch, was heute mehr denn je festzustellen ist, ist die zertifizierte Dummheitserhaltung, vom Tisch gefegt die Qualität der Bildung, was mehr und mehr bleibt, das Starren auf ersessene Zeugnisse …

Der kunschaksche Beitrag von Maria Fekter ist, um es für den gesamten an einer Aussage zu konkretisieren, geschichtlich unbefleckt, denn Maria Fekter sagt,

[a]ußerdem bauen wir gerade enorme Feindbilder in Europa gegen die Banken und die Reichen, die Vermögenden auf. So was hatten wir schon einmal, damals verbrämt gegen die Juden, aber damals waren ähnliche Gruppierungen gemeint. Es hat das zwei Mal in einem Krieg geendet.“ Jedenfalls „müssen wir uns wirklich alle anstrengen, damit so ein Szenario mit Sicherheit nicht kommt.

Es waren damals nicht ähnliche Gruppierungen gemeint, es ging damals tatsächlich gegen Juden, nicht weil es unter ihnen Vermögende gab, sondern ausschließlich weil sie Juden waren, und es ging damals nicht verschleiert gegen Juden, sondern ganz offen, auch von der christschwarzen Ikone Leopold Kunschak, der, bereits in der I. Republik,  christschwarze Lösungen für Juden hatte: Auswanderung oder Konzentrationslager.

Und zur geschichtlichen Unbeflecktheit der Maria Fekter gesellt sich ein Mangel an Abstraktionsvermögen, wie ihr Bezug auf den polnischen Finanzminister in der nachträglichen Verharmlosung ihres kunschakschen Beitrages zeigt. Es mag die Warnung von Jacek Rostowski vor einem Krieg überzogen sein. Einen Diskurs bei Zeiten allerdings darüber zu führen, was passieren könnte, wenn die Eurozone und dann in Folge die als großes Friedensprojekt gedachte Europäische Union zerbräche, ist vor allem präventiv nicht unwichtig, um in erster Linie einen Rückfall in extrem nationalistische Zeiten zu verhindern. Jedoch mußte Jacek Rostowski dafür nicht zu kunschakschen …

Etwas ist an dieser nachträglichen Relativierung des kunschakschen Beitrages von Maria Fekter zusätzlich noch aufmerkenswert, ihr Hinweis, sie lehne Feindbilder sowohl von rechts als auch von links ab … Es ist unbestritten, Hetze ist absolut abzulehnen, wobei es ganz gleich ist, ob von links oder von rechts versucht wird, politische Arbeit durch gemütliches Herstellen von Feindbildern …

Jedoch, bei Maria Fekter klingt es nach einer Formulierung einer Angehörigen der Freiheitlichen, die sich besonders damit hervortun, Extremes menschgemäß von links als auch von rechts ablehnend sich zu präsentieren, aber bloß, um eigene Beiträge dazu zu relativieren, zumeist aufgrund massiver Kritik von Dritten erfolgt nachträglich die taktische Abschwächung und Verharmlosung …

Karl-Heinz Kopf – Von der christfreiheitlichen Luising

Es gibt Sprachen, in denen Wörter gänzlich anders geschrieben als gesprochen werden. Die Luising der ÖVP ist, daß nun auch die deutsche Sprache zu diesen gezählt werden kann. Die Christschwarzen sprechen nämlich „Luising“ als „Leistung“ aus.

Die Turbulenzen dürften dafür verantwortlich sein, daß bei der christschwarzen Veranstaltung in Saalfelden noch die alte Schreibweise von Leistung zum Einsatz kam, auf der Tafel hinter dem Redepult, von dem aus Karlheinz Kopf „Gerechtigkeit für (hier wird aber schon die neue Schreibweise durchgängig verwendet) Luising“ forderte …

Die ÖVP sei, berichten die Medien, sagte Karlheinz Kopf weiter, gegen die „Renaissance von Staatsunternehmen, wie das manchen vorschwebt“ … Es kann bei einer derart großen Vergeßlichkeit niemand der ÖVP vorwerfen, daß sie nicht mehr um die vor etlichen Jahren erbrachten Luisingen der christfreiheitlichen Regierung weiß, wenn Karlheinz Kopf sich schon nicht mehr daran erinnern kann, daß in der Praxis der letzte Verstaatlicher der christschwarze Finanzminister Josef Pröll war … Und die Verstaatlichung der Hypo Alpe Adria ist nicht einmal zwei Jahre her … Eine Luising in Kärnten, wer an dieser beteiligt war, wird allen noch im Gedächtnis sein, außer den Christschwarzen, aus verständlichen, aber unwählbaren Gründen …

Das folgende Zitat von Karl-Heinz Kopf ist nicht der neuen Schreibweise angepaßt, weil es sich um ein Zitat handelt, und Medien, in diesem Fall „News“, oft längere Zeit benötigen, um sich zu entscheiden, welche Rechtschreibung sie verwenden werden wollen:

Wer durch eine Reichensteuer Unternehmen und Vermögen ins Ausland vertreiben wolle, „soll bitte gleich selber vorausgehen“, so Kopf. In Richtung SPÖ kritisierte er, dass manche Steuern offenbar als „Bußgeld für ein kapitalistisches Leistungsvergehen“ sehen und „das ganze auch noch mit dem schönen Begriff Gerechtigkeit verpacken“. Aber eigentlich gehe es nur „um das Abzocken der Leistungsträger“. Die ÖVP fordere dagegen „Gerechtigkeit für Leistung“. Daher sage er „den Linken“, Leistung sei nicht das Problem in diesem Land, sondern die Lösung. Vielmehr sei die Haltung der Linken das Problem, erklärte Kopf.

Bußgeld für ein kapitalistisches Luisingvergehen … Abzocken der Luisingträger … Luising sei nicht das Problem …

Die parteipolitischen Luisingträger und Luisingträgerinnen möchten, wie allenthalben zu vernehmen ist, vor wenigen Tagen etwa von Ursula Stenzel erst, eine christfreiheitliche Wiederregierung … Christschwarze und Freiheitliche passen, das ist anzuerkennen, tatsächlich vorzüglich zueinander. Die Freiheitlichen wollen beispielsweise, daß niemand nach Österreich kommt, damit keine, wie es Freiheitliche formulieren, „Umvolkung“ ….

Und die Christschwarzen wollen, wie es Karl-Heinz Kopf in der Klausur verkündete, es sollen gleich alle gehen, somit eine Entvolkung …  Soher werden Luisingträger und Luisingträgerinnen mit ihrer verbleibenden Luisingklientel ganz unter … Befreit jedoch von der Sorge, ihre Leute durchfüttern zu müssen, zum Beispiel Handelsangestellte … Nur, für eine reale Regierung wird das bei einem überlegten Wählen nicht mehr … Aber es bleibt ihnen immer noch nach einem virtuellen Wahlsieg eine virtuelle Regierung … Und als solche könne schließlich regiert werden, wie eine demokratische Wirklichkeit es nie mehr … Virtuell ist alles möglich und virtuell kann alles ausgedacht und durchgespielt werden … Denn weder die Luisingen noch die Konzepte „keine Umvolkung“ und Entvolkung noch … sind je in einer Realwahl mehrheitsfähig … Ein gemütliches Plätzchen ist alles, was in der Wirklichkeit für die christfreiheitliche Virtualitätsregierung dann einzig gebraucht wird, und dieses wird sich schnell finden lassen, vielleicht die Bude der Schaft des Dr. Martin Graf …

Der „österreichische Streicher“ blickt Justizministerin Beatrix Karl bei ihrer Arbeit in die Augen

Es ist bekannt, daß Minister und Ministerinnen beim Erstbezug des Ressorts ihr Zimmer neu herrichten lassen, je nach Geschmack und Referenzrahmen, berühmt etwa wurde die Gestaltung des Büros von Claudia Schmied durch …

Es kann sein, daß Beatrix Karl eine sparsame Frau ist, deshalb auch keine Veränderungen vornehmen ließ, und sagte, es soll bleiben, wie es ist, nicht einmal Bilder sind zu wechseln, auch nicht das von Leopold Kunschak

Es kann auch sein, daß Beatrix Karl sagte, alles soll werden, wie es war, nur eines, hängt mir dafür ein Bild von Leopold Kunschak auf, von diesem aufrechten Antisemiten, ist dieser doch ein Mann, von dem ihr Parteiobmann sich heute noch befruchten lassen will, für unsere Parteiarbeit und Politik

Einerlei nun, ob Beatrix Karl das Bild von Leopold Kunschak einfach hängen ließ oder selbst anforderte, ihr den „Streicher von Österreich“ in das Büro zu hängen, es stellt sich doch die Frage, was gibt Leopold Kunschak Beatrix Karl mit, für ihre Arbeit, wenn sie von den Akten aufsieht und Leopold Kunschak in die Augen schaut …

Manche werden zu ihrer Stellungnahme in der Nachrichtensendung von gestern zu einem der Freiheitlichen wohl sagen, klare Worte zu finden, zu dem verleitet Leopold Kunschak, der nach der Shoa deutlich sagte, er bleibe Antisemit, Beatrix Karl nicht, denn ihr Gerede, ein Politiker, eine Politikerin habe verantwortungsvoll verantwortungsbewußt

Der Souverän des Vizekanzlers thront in einem Grätzel von Rom

„Hohes Haus“ berichtet am 26. Juni 2011 aus Anlaß der Verleihung der Leopold-Kunschak-Preise, Michael Spindelegger ist einer der Ritter des Grabes, das nach einer Erzählung leer ist …

Michael Spindelegger, der in diesem Beitrag selbst spricht von christlichen Wurzeln, von seiner christlichen …, ist also einer der tapferen Hüter der Leere …

Im Leitbild des Ritterordens wird vorgeschrieben, den „Weisungen ist zu folgen“.

War es nun Dankbarkeit dafür, daß Michael Spindelegger zum Ritter geschlagen wurde, oder, war es eine Anweisung aus dem Grätzel in Rom, daß die Absetzbarkeit der Kirchensteuer nach 2009 jetzt wieder um 100% erhöht

Dieser Organisation, deren Leitung der in einem Grätzel in Rom in einem Moscheezentrum predigende Papst ernennt, auch Frauen, die Damen, und Herren, die Ritter …

Was wird die Vizekanzlerschaft von Michael Spindelegger noch bringen, welche Anweisungen wird Michael Spindelegger von seinem Souverän in einem Grätzel von Rom …

Verschleierung der Frauen?

Schwarze Mitteilungen, nach Vorgabe des Newsletters aus Rom der Damenritter, mit dem beispielsweise nicht einfach über die Einberufung einer Synode durch den römischen Grätzel-Imam informiert wird, sondern es gleich die Vorsehung ist, die die Synode sandte, oder, in dem Leitungspersonal sich selbst als Führer bezeichnen? Es mag jeder und jede sich selbst beispielsweise eine derartige Pressekonferenz vorstellen, in der eine schwarze Pressedame eine von Erzbischof Großprior Dr. Alois Kothgasser ihr aufgesetzte Verlautbarung des ritterlichen Vizekanzlers verkündet, in denen die Wörter Vorsehung und Führer