Das perfide sektiererische Einmahnen von Demokratie

Martin Engelberg und Reuven Rennert haben durch ihre Beiträge zum Kölner Beschneidungsurteil in österreichischen Tageszeitungen, die nicht Eigentum irgendeiner Sekte sind, auf sich aufmerksam gemacht, und es wurde gedacht, das sind wiederum zwei Verteidigungsreden, die eine Antwort herausfordern, nicht aber, wiederum nicht, um gegen die Beschneidung zu argumentieren, sondern das in das Dunkel Getauchte in dieser erregten Diskussion für und gegen Beschneidung auszuleuchten …

Um es gleich zu Beginn unmißerständlich deutlich zu machen, sollte es sich für die eine oder den anderen nicht von selbst aus den Texten erschlossen haben, es ging und geht in den hier veröffentlichten Beiträgen zur Beschneidung nicht darum, Stellung für oder gegen Beschneidungen zu beziehen, sondern um das Perfide in der Argumentation für Beschneidungen … Und Martin Engelberg und Reuven Rennert leisten, um zwei stellvertretend und beispielhaft vor den Vorhang, hinter dem sie verbergen, was über Beschneidungen öffentlich nicht gesprochen werden soll, treten zu lassen …

Um die Collage zu verstehen, ist zu sagen, daß es Hinweise waren, die den Blick nach Israel wenden ließen. Reuven Rennert lebe, ist in der „Wiener Zeitung“ zu lesen, orthodox, und Martin Engelberg schrieb in „Nu“ zum Start seiner Serie über Rabbiner, es sei die Entscheidung zugunsten der Bezeichnung strenge Orthodoxe gefallen, weil die im Englischen zwar gebräuchliche Bezeichnung Ultraorthodoxe im Deutschen negativ konnotiert sei …  Martin Engelberg und Reuven Rennert sind Kandidaten der Liste „Chaj“ für die Wahl in der israelitischen Kultusgemeinde in Wien …

Es wurde hier schon sehr mehrmals über die weltweiten massiven Versuche der Organisierten Glauben der Einflußnahme auf die Gesetzgebung geschrieben, so daß heute die Einladung ausreicht, falls es Sie interessiert, selbst unter „Organisierte Glauben“ und auch Sekten die Texte herauszusuchen und … Die „strengen Orthodoxen“, wie Martin Engelberg sie lieber …, in Israel sind nur weitere Beispielgeber für die Unerbittlichkeit jedweder Sekte gegen humanistische Fortschritte, schlimmer noch, mühsam erreichte humanistische Standards wieder zerstören zu wollen …

Reuven Rennert mahnt, wie in der Collage gelesen werden kann, Demokratie und Minderheitenrechte ein … Und was er jenen, die nicht für die Beschneidung sind, unterstellt zu sein, mit der Formulierung „die selbst ernannten Verteidiger des gesunden Volksempfindens“ -, Geschichte ist vergangen, aber nicht vergessen und einsetzbar … Und Martin Engelberg in seinem Artikel in der Presse vom 10. Juli 2012 mit seinem Versuch, psychoanalytische Aspekte in die Diskussion zu bringen, die seiner Ansicht nach bisher gänzlich außer Acht blieben, aber ihm recht interessant … Interessant daran ist auch, daß Martin Engelberg Sigmund Freud anruft, um den Antisemitismus platzieren zu können, jedoch außer Acht läßt, was Sigmund Freund noch sagte -, es würde wohl nicht zum Denunzieren jener passen, die nicht für Beschneidungen sind.

Ihr Judenhaß ist im Grunde Christenhaß, und man braucht sich nicht zu wundern, daß in der deutschen nationalsozialistischen Revolution diese innige Beziehung der zwei monotheistischen Religionen in der feindseligen Behandlung beider so deutlichen Ausdruck findet.

Die Motivierung, die wir für das Ganze des Auszugs erraten haben, deckt auch die Einsetzung der Beschneidung. Man weiß, in welcher Weise sich die Menschen, Völker wie Einzelne, zu diesem uralten, kaum mehr verstandenen Gebrauch verhalten. Denjenigen, die ihn nicht üben, erscheint er sehr befremdlich, und sie grausen sich ein wenig davor – die anderen aber, die die Beschneidung angenommen haben, sind stolz darauf. Sie fühlen sich durch sie erhöht, wie geadelt, und schauen verächtlich auf die anderen herab, die ihnen als unrein gelten. Noch heute beschimpft der Türke den Christen als »unbeschnittenen Hund«.

Die Beschneidung, das gravierendste Anzeichen der Abhängigkeit von Ägypten, mußte man beibehalten, aber man versäumte die Versuche nicht, diese Sitte aller Evidenz zum
Trotz von Ägypten abzulösen.

Das schrieb Sigmund Freud in seinem „Moses“ (1939) und interessant ist eine Stelle im „Abriß der Psychoanalyse“, zitiert aus den „Jünglingen der Moderne von Birgit Dahlke, die für Martin Engelberg kein recht interessanter Aspekt …

Im Abriß der Psychoanalyse (1938), der kurz vor seinem Tod geschrieben wurde, bringt Freud Beschneidung, Kastration, Masturbation und die Unterwerfung unter den Willen des Vaters in einen überraschenden Zusammenhang: Wegen der verbotenen Masturbation werde dem kleinen Jungen von der Mutter mit Kastration durch den Vater gedroht. In einer Fußnote dazu heißt es: „[…] Die uralte Sitte der Beschneidung, ein anderer Symbolersatz der Kastration, läßt sich nur verstehen als Ausdruck der Unterwerfung unter den Willen des Vaters. (Siehe Pubertätsriten der Wilden). Wie sich der oben beschriebene Ablauf bei den Völkern und in den Kulturen gestaltet, die die kindliche Masturbation nicht unterdrücken, ist noch nicht untersucht worden.“ Beschneidung, unterdrückte kindliche Sexualität (Masturbation) und Kastrationsdrohung bilden in dieser Darstellung einer Kette von ängstigenden Ereignissen, die das Kind dem Willen des Vaters unterwerfen sollen. Sander Gilman kommt in seinem Kapitel „Freud und die Beschneidung“ zu der Ansicht, für Freud wäre die Vorstellung von der Beschneidung mit Krankheit und mit Machtlosigkeit verbunden gewesen. Ist hier also der Grund dafür zu suchen, dass die Ablösung vom Vater sein zentrales Thema wird und die eigene Souveränität als Mann, Vater und Wissenschaftlicher von ihm immer als eine gefährdete wahrgenommen wird?

Was Martin Engelberg anbietet, kann in der Presse nachgelesen werden, es wird gelesen werden können von einem vorgeburtlichen paradiesischen Leben, von narzistischen Größenvorstellungen des Christentums, von deren narzistischen Kränkung und Demütigung, für welche die Juden für immer, so Martin Engelberg, büßen müssen …

Antisemitismus, Kastrationsangst, Frauenhaß für die Beschneidung in die Schlacht zu werfen, hat ein anderer österreichischer Politologe schon eingesetzt, wie hier nachgelesen werden kann … Und es gibt sehr viele, die sich dafür einsetzen, die den Beschneidern beistehen, so daß tatsächlich allen Sekten, die es auf dieser Welt gibt, es würde ihnen gut anstehen, endlich einmal wenigstens einen Bruchteil von dieser Großzügigkeit zu leben, die den Sekten von liberalen Gesellschaften, von säkularen Staaten entgegengebracht wird … Auch in dieser erregten Debatte um die Beschneidung springen den Sektierern und Sektiererinnen, in diesem Fall den Moslems und den Juden, in Deutschland Minister, Spitzenfunktionäre der Grünen und viele weitere bei … Und auch in Österreich stellen Medien den Sekten Schreibplätze zur Genüge zur Verfügung, um sie ausführlich darüber zu Wort kommen zu lassen …. Auch heute, beispielsweise die „Wiener Zeitung“, in der Peter Menasse das Landgericht unter dem Titel „Köln war schon lustiger“ verhöhnt. Da die Texte von Peter Menasse nicht gekannt werden, kann nicht beurteilt werden, ob Peter Menasse selbst einmal schon lustiger war -, kaum lustig aber ist es beispielsweise, daß Peter Menasse Beschneidung und Abtreibung abgleicht, um sich selbst und seine Generation als Helden im Engagement für die Fristenlösung …

Baff aber machen die Ausführungen von Sybille Hamann in der Presse vom 4. Juli 2012:

Religiöse Rituale dienen nicht nur Gott. Sie erfüllen, sogar für Ungläubige, auch eine weltliche Funktion. Mit ihnen zeigt man Zugehörigkeit, Verbundenheit miteinander, sie markieren, wer man ist, und dass man da ist.

Muslimischen Zuwanderern solche Markierungen zu verbieten ist schlimm genug. Wenn ein deutsches Gericht deutschen Juden solche Markierungen verbietet, unter anfeuerndem Applaus des Publikums – dann ist das unerträglich.

Der Versuch, auf diese hamannschen … eine Antwort geben zu können, scheitern unweigerlich, es bleibt einfach beim Baff sein … Und wieder diese aus der Geschichte gespeiste unlautere und unredliche Unterstellung … Sollten eines Tages, orthodoxe Juden, um auf die Collage zurückzukommen, Geschlechtertrennung fordern und rituell begehen, wäre es für Sybille Hamann wohl ebenso unerträglich, würde dann ein deutsches Gericht … Es wäre wohl auch schlimm, den Sekten Steinigung und Auspeitschung und so weiter und so fort zu verbieten … Sybille Hamann verwendet das Wort „Markierung“, ein zutreffendes Wort, wie ebenfalls hier schon geschrieben wurde …

Während in den liberalen Gesellschaften beispielsweise in Deutschland und Österreich versucht wird, die Argumente der Beschneider zu verstehen, selbstkritisch das Urteil von Köln zu hinterfragen, beweist eine Sekte wieder in Mali zur gleichen Zeit, wie dienlich religiöse Rituale auch für Ungläubige …, oder schlimmer, wofür Sekten Ungläubige benötigen … Wie in der Collage angelesen werden kann, am Beispiel von Israel, gefährden Sekten Demokatien, und gegen dieses sektierersche Wüten muß mit Bestimmtheit immer wieder …

Das herrische Gewinsel der Sektiererinnen um ihre Religionsfreiheit

darf, auch in der aktuellen Erregung über das Urteil über die Beschneidung als Körperverletzung, nicht dazu führen, sich ablenken zu lassen, Tränen für Sektierer zu vergießen, die bereits kritisch von nicht ausgewiesenen Sektenmitgliedern herausgepreßt werden, um den Sekten beizustehen, weil diesen eben aktuell durch dieses Urteil ihr als Fundament ihrer Gesinnungen verkaufter Ritus in Frage gestellt wird, mehr noch, es befragen bereits Demokraten und Demokratinnen selbstkritisch die eigene Demokratie, ob ein derartiges Urteil angemessen und richtig ist für eine Demokratie, ob nicht die Sekten durch ein derartiges Urteil, mehr noch, ein Politologe in Österreich flattert hoch und bringt dieses Urteil mit Antisemitismus, Frauenhass, Kastrationsangst nieder auf die Wiese und larvt jene, die zu einer positiven Einschätzung dieses Urteils kommen, mit einem psychologischen Krankheitsheitsbefund ein …

Dieser österreichische Politologe argumentiert etwa geschichtlich, daß gerade antisemitische Herrscher die Beschneidung verbieten ließen, argumentiert psychologisch mit Sigmund Freud betreffend … Ach, darüber weiter zu schreiben … Erstaunlich an dieser Argumentation eines Politologen ist es allerdings, daß er diese riesengroßen Organisierten Glauben, die zusammen Milliarden von Anhängern und Mitgliedern haben, als religiöse Minderheiten sieht, die, oh wie arm, von Atheisten bekämpft werden, diese die Dschihadistinnen sind …

Darüber weiter zu schreiben, noch einmal darüber zu schreiben, ist müßig, es darf verwiesen werden, daß auch hier geschichtlich auf Beschneidungen eingegangen wurde, allerdings auf die Erwartungen und Hoffnungen der Organisierten Glauben, was mit Beschneidungen erwirkt werden kann … Auf die psychologische Dimension der Beschneidung allerdings wurde nicht eingegangen, denn auch die Menschen in den Organisierten Glauben verdienen den Respekt, sich selbst über ihre Sexualität klar zu werden, selbst zu bestimmen, ob es eine negative oder positive Sexualität ist, ob es eine Sexualität der Mängel oder …

Wer das den „religiösen Minderheiten“ wortreiche Beispringen dieses Politologen gelesen haben sollte, wird hier zur geschichtlichen Vervollständigung die eine oder andere Information …

Beschnitten gesteinigt zu werden – Freiheit, wie sie Organisierte Glauben meinen

Der Dreifaltigkeit Verteidigung des Rechts der Eltern auf Erziehung mit dem Messer

Schon Quallen beschneiden ihre Söhne

Das Geplärre der Sekten um ihre Religionsfreiheit darf nicht aus lauter Sorge um diese und ihr Wohlergehen alles derart übertönen, daß nicht mehr gehört wird, wie sorglos selbst diese Sekten sind, wie wenig diese Sekten es bekümmert, das Wohlergehen der Anderen, die nicht ihre Mitglieder sind, mehr, wie antidemokratisch, wie brutal diese Sekten mit dem Anderen aber auch mit den eigenen Mitgliedern umgehen …

Dazu wurden auch hier bereits Beispiele zur Genüge zu den Sekten der großen Organisierten Glauben gegeben, heute soll noch eine kleine Sekte des Organisierten Glaubens als Beispiel hinzukommen -, die Zeugen Jehovas …. Denn diese passen durch ihre Gesinnung und ihre Ansichten, wie die paar Sätze in der Collage es bereits vermitteln können und zur weiteren Informationseinholung einladen, in bezug auf Kindererziehung recht gut zur aktuellen Diskussion um die Beschneidung … Auch hier geht es um Gehorsam, geht es um Züchtigung, um den Anspruch auf das Kind als Besitz, über den die Herrscher und Herrscherinnen (in liberalen Gesellschaften als Eltern bekannt) nicht nur bestimmen können, wie es ihnen beliebt, sie befriedigt, sondern, mit Blick etwa auf deren Bluttransfusionsvebot, auch … Und wie reagieren liberale Gesellschaften auf diese Strenge, auf diese Unerbittlichkeit, auf dieses gänzliche Freisein von Selbstkritik, auf dieses gänzliche Freisein von der Bereitschaft zum Dialog, auf dieses gänzliche Freisein von der Anerkennung anderer Lebensweisen, die diese Sekten in mannigfacher Art in ihrer gesinnungsvergewaltigen Freiheit exerzieren … Die Reaktion der liberalen Gesellschaften ist, diesen Sekten ihre Privilegien nicht nur zur lassen, sondern sie auch heute noch zu verwöhnen, der einen oder anderen Sekte auch heute noch einen Sonderstatuts zuzuerkennen, wie eben als Beispiel der Sekte des Organisierten Glaubens der Zeugen Jehovas … Und wie haben die Zeugen Jehovas erst vor kurzem darauf reagiert? Mit Häme, diesmal gegen andere Sekten, aus einer Pressemitteilung:

„Ob einer solchen Prüfung wohl alle Religionsgemeinschaften standhalten könnten, die den Körperschaftsstatus bereits innehaben?“

Wird etwa an die Sekte des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche gedacht, ist diese hämische Frage durchaus eine Frage, über die nachzudenken ist, auch unter besonderer Beachtung, was diese zur Nichtbefolgung staatlicher Vorschriften

Und haben nicht genau in diese Erregungen um die Beschneidungen hinein, Anhänger einer Sekte wieder einmal bezeugt, mit dem Zerstören eines „Weltkulturerbes“, daß Organisierte Glauben Knechte und Herrne der Vernichtung sind …

Genug jetzt … Oder doch so etwas wie einen Versuch, den Text heute mit einer Art von Schlußsatz zu beenden, der eigentliche eine nach wie vor zu beantwortende Frage ist. Wenn gesehen wird, wie Sektierer aus dem gleichen alten und eingefallenen und verseuchten Brunnen ihre Wörter, ihre Gesinnungen weiter herausziehen, kann die Frage gestellt werden, wofür diese tatsächlich ein Dialogzentrum zur Ausweitung des Personenkults für einen absolutistischen und also antidemokratischen Herrscher noch benötigen … Werden sie in Gebetsrunden den Unterschied zwischen Stock und Rute, jedoch die Rute der Zeugen Jehovas wird von dieser Sekte selbst nicht im Personenkultszentrum gezeigt werden können …

Beschnitten gesteinigt zu werden – Freiheit, wie sie Organisierte Glauben meinen

Beschnitten gesteinigt zu werden, sind menschgemäß keine Taten, die ein Mensch in Freiheit bejahen oder verneinen kann, es sind Taten, die ein Mensch in Unfreiheit zu erleiden und, aus der Warte von Organisierten Glauben, für diese Taten auch noch gebetsmäßig zu danken hat, weil solche Taten für Organisierten Glauben das ihr Fundament …

Weder dem männlichen noch dem weiblichen Kind gestehen Organisierte Glauben das Recht auf Freiheit zu, in Freiheit zu entscheiden, ob es beispielsweise beschnitten werden will oder nicht, der Körper des Kindes ist Besitz der Organisierten Glauben, das Kind ist für Organisierte Glauben eine Sache, mit der verfahren werden kann, wie es eben Organisierten Glauben beliebt, sie befriedigt

In der Beschneidung offenbaren Organisierte Glauben exemplarisch ihre Verneinung des Rechts des Einzelnen auf Freiheit, in der Beschneidung offenbaren Organisierte Glauben exemplarisch ihr barbarische Gesinnung, die Einzelne gehöre nicht sich selbst, sondern den Organisierten Glauben, die über sie verfügen können, wie es ihnen beliebt, sie befriedigt …

Weshalb so viel von Freiheit im Zusammenhang mit der Beschneidung gesprochen wird? Das Urteil in Köln läßt aktuell Organisierte Glauben hysterisch nach Freiheit schreien, panisch die Freiheit der Religionen einmahnen, auf die „Religionsfreiheit“ pochen … Jedoch, wissen die Organisierten Glauben tatsächlich um die Bedeutung der Freiheit, können Organisierte Glauben Freiheit stotterfrei buchstabieren? Das darf bezweifelt werden.

In der gleichen Sekunde, in der Organisierte Glauben hyperventilierend „Religionsfreiheit“ hervorpressen, fordert etwa ein Angestellter des Organisierten Glaubens der orthodoxen christlichen Kirche in Bulgarien die Steinigung, ruft dieser Angestellte im Gleichschritt, wieder einmal eingereiht in den Marsch von Rechtsextremen, zur Steinigung von Menschen auf, die für sich das menschgemäße Recht der Freiheit wahrnehmen wollen, ohne jedoch dabei die Freiheit des Anderen beschneiden zu wollen, ohne jedoch dabei die Andere unterjochen zu wollen … Es ist nur ein Beispiel von vielen, ein zwar krasses, aber typisches Beispiel für Organisierte Glauben, denen es einzig um ihre Macht geht, einzig darum, weiter Demiurgen über Leben und Tod sein zu wollen, weiter die Bestimmer über Lebensweisen sein wollen …

Barbaren wurden einst jene genannt, die eine Sprache nicht verstehen und nicht sprechen können. auch in diesem Sinn sind Organisierte Glauben barbarische Organisationen, die die Sprache der Freiheit nicht kennen, die die Sprache der Freiheit nicht sprechen können …

Der zur Steinigung und damit zu Mord aufrufende Angestellte eines Organisierten Glaubens offenbart zwar exemplarisch, daß Organisierte Glauben nicht nur nach wie vor sprachliche Barbarinnen sind, aber die  tatsächliche Gefährlichkeit Organisierter Glauben besteht in deren unentwegten Versuchen, die Gesetzgebung in nahezu jedwedem Staat auf dieser Erde nach ihren barbarischen Gesinnungen zu beeinflußen, Gesetze nach ihren barbarischen Gesinnungen durchzubringen, Gesetze nach ihren barbarischen Gesinnungen aus den säkularen Gesetzesbüchern wieder zu streichen …

Eine Reliquie von Karl Habsburg beim österreichischen Bundesheer zum Anbeten

Beim Lesen dieses Berichtes der Katholischen Militärseelsorge Österreich über die Übergabe einer Reliquie von Karl Habsburg-Lothringen durch den ehemaligen christschwarzen Funktionär Karl Habsburg-Lothringen, der als „Chef des Hauses Österreich“ vorgestellt wird, machte verständlich, weshalb es derart lange brauchte, bis eine Geschichtstafel mit einer höchst sonderlichen und befremdlichen Geschichtsschreibung auf dem Wiener Stephansplatz durch die Dompfarre St. Stephan endlich entfernt wurde, denn die Darstellung von Karl Habsburg in diesem Bericht ist ebenfalls ein Gebet desselben Rosenkranzes …

Was für eine Reliquie das sei …

Vielleicht ist es wieder einmal eine Rippe, die nun in der Theresianischen Militärakademie verehrt, zu der nun gebetet werden kann …

Wird an die bestimmende Rolle von der Frau des Karl Habsburg-Lothringen gedacht, könnte noch die Entdeckung eines Wunders bevorstehen und damit einhergehend mit diesem Wunder eine Heiligsprechung ihrerseits, weil Karl Habsburg-Lothringen aus einer Rippe von ihr …

Und soher könnte dann in der Verehrung der Karl-Habsburg-Rippe von Zita Habsburg-Lothringen es zu einer höllenhimmelweit einzigartigen Doppelverehrung kommen, weil durch die Anbetung der Rippe von Zita Habsburg-Lothringen zugleich praktisch und ökonomisch Karl Habsburg-Lothringen, Chef des Hauses Österreich …

Die Rippe zur Doppelanbetung paßte dann gut zum knienden Engelbert Dollfuß in der Michaelerkirche

Der Dreifaltigkeit Verteidigung des Rechts der Eltern auf Erziehung mit dem Messer

Die Dreifaltigkeit Islam, Juden- und Christentum (nach ihrer brandmarkgemäßen Abkürzung einfach: Gott) rennt nun im Gleichschritt aufgeregt umher, panisch und in Angst, ein Privileg der vielen Privilegien, die Organisierten Glauben nach wie vor großzügig gewährt und zugestanden werden, verlustig zu gehen, wobei dieses Privileg für die Betroffenen, also für die Söhne und Töchter, weder lustig noch lustvoll ist, wie für den einen und anderen Schneider es

Es sollte hierbei auch nicht darauf vergessen werden, daß Beschneidungen einmal als taugliches Mittel gegen die Masturbation … Nicht nur John Harvey Kellog, dessen und seines Bruders Cornflakes heute noch …, Auch Samuel Auguste Tissot, oder Moses Maimonides, oder oder oder … Es geht auch bei der Beschneidung um Sexualität, aber zugleich wie stets auch um Unterdrückung, Entwürdigung, wird etwa an die Beschneidungen von Sklaven vor Jahrtausenden …

Rabbi Moses Maimonides, der zwar noch funktioniernde Geschlechtsteile haben wollte, aber um die „überfällige Lust“ geschwächte, war auch Arzt, ein feiner Arzt, der seinen Patienten und Patientinnen Schmerzen -, aber wenigstens die Schmerzen der Beschneidung, wie in der Collage auch gelesen werden kann, nicht herunterspielte, verharmloste, wie es etwa vor wenigen Tagen ein jüdischer Schneider im österreichischen Fernsehen um Mitternacht tat, und es dann noch mit dem Ohrenringstechen verglich … Moses Maimonides sagte noch die Wahrheit, nicht nur die Wahrheit über die Schmerzen, sondern auch über …

Und welche Privilegien gestehen Organisierte Glauben zu -, nach den Freiheiten, die Organisierte Glauben zugestehen, will erst gar nicht gefragt werden. Wie in der Collage gelesen werden, „Ausrottung aus dem Volk“ von jenen, die das Gebot der Beschneidung …

Es ist kein Wunder, daß auch der Organisierte Glaube der römisch-katholischen Kirche für die Beschneidungen sich nun stark macht, für die ist ja die Masturbation in deren ach so zeitgemäßen Katechismus nach wie vor eine …. Verwunderlich allerdings ist es, daß die Dreifaltigkeit bei soviel gleichgesinnter Sexualität und so weiter und sofort in Wien noch ein Dialogzentrum zur Verehrung eines absolutischen Herrschers benötigt, um einander, wie gehört wird, besser zu verstehen …

Schon Quallen beschneiden ihrer Söhne

Wobei der Beweis dafür ebenso leicht zu erbringen ist, wie Oskar Deutsch, Präsident der israelitischen Kultusgemeinde in Wien, belegen kann, daß Beschneidungen „fast seit Erschaffung der Welt acht Tage nach der Geburt“ …

Vielleicht wird bald schon eine entsprechende Sunna gefunden werden -, in einem Quallenkoran, in einer Quallenbibel, in einem Quallentalmud,  in …, also auf einer den Quallen von einer Göttin, einem Gott, von Göttern, Göttinnen, Engeln, von … diktierten oder von Propheten, Aposteln, von … verfaßten Schriftenrolle zur Verkündigung:

Markiere DEin Revier durch Abschleifen DEiner Söhne Schwerter und schütze DEin Revier vor fremdem Eindringen durch Zunähen deiner Töchter Scheiden, lasse ihnen aber kleine Öffnungen, durch die DU in DEein Revier zur Wache schaust, und ramme DEine Söhne als Grenzsteine dergestalt in den Boden, daß DEinem Reiche nahende Feinde schon vor den in den Himmel ragenden blanken Eicheln zurückschrecken und mit gesenkten Köpfen wieder abziehen …

Es könnte gedacht werden, daß es andere Möglichkeiten gibt, um ein Revier abzustecken … Andererseits könnte diesen Organisierten Glauben dafür gedankt werden, daß sie dadurch daran erinnern, daß der Mensch auch ein Tier ist, zwar eines mit Finanzmärkten, aber dennoch ein Tier, das ebenfalls sein Territorium seit seinem ersten Auftreten auf dieser Erde zu markieren hat, und er wohl das einzige Tier ist, das für das Markieren seine Nachkommen hernimmt …

Jedoch kann das stark bezweifelt werden, daß die Organisierten Glauben mit ihren Beschneidungsriten den schönen Gedanken des Aufgebens der Menschenerdherrschaft verbreiten, zum Durchbruch verhelfen wollen, den schönen Gedanken, unter den Tieren kein erstes Tier mehr zu sein, sondern sich einzureihen in den Erdenlauf, den schönen Gedanken, nicht mehr die Natur tyrannisch zu verunstalten, den schönen Gedanken, für das Tier mit Finanzmärkten bleibt in einem Miteinander mit allen Lebewesen auf dieser Erde mehr als er bedarf an Freiräumen, an Verwirklichungsmöglichkeiten, den schönen Gedanken, daß für das Tier Mensch damit erst das eigentliche Gestalten beginnt, erst die eigentliche Kreativität und die eigentliche Zivilisation …

Diese schönen Gedanken jedoch werden von den Organisierten Glauben nicht in die Welt getragen -, auch von ihnen nicht … Einzig erfüllt von der Sorge um Revierverlust sind sie getrieben, dafür zu kämpfen, dafür Energie, Zeit,  Geist … zu verschwenden, zu vergeuden … Und wofür? Um weiter ihre Töchter und ihre Söhne  als Grenzsteine und Gucklöcher …

Berichtigung von „Austria – still in sperm-stained claws of priests“

Die Umsonstzeitung Heute in Österreich und Express.de in Deutschland berichteten über ein Einreiseverbot nach Österreich gegen Laabs Kowalski aufgrund seines Buches „Ich, Jesus, Scharlatan“, das in „Austria – still in sperm-stained claws of priests“ zu schnell aufgegriffen wurde, weil es das Einreiseverbot doch nicht zu geben scheint, es also eine Ente ist …

Daher werden Sie ersucht, beim Lesen von „Austria – still in sperm-stained claws of priests“ folgende Sätze als nun gelöschte Sätze anzusehen, die sich direkt auf das konkrete Einreiseverbot gegen Laabs Kowalski beziehen:

Anders kann ein Einreiseverbot nach Österreich für einen Autor nicht zusammengefaßt werden, weil er ein Buch schrieb, in dem Jesus die Romanfigur Christus als Lügner und Betrüger …

Und im 21. Jahrhundert belegt der österreichische Staat mit einem Einreiseverbot …

Bis auf diese zwei Sätze aber kann „Austria – still in sperm-stained claws of priests“ unverändert bleiben. Denn der Bericht über „Einreiseverbot“ war zwar Auslöser für diesen Text, nimmt aber letztlich einen äußerst geringen Platz in diesem Text ein, wie gelesen werden kann, viel mehr als über das „Einreiseverbot“ wird beispielsweise über, dabei unabhängig von diesem“Einreiseverbot“, Sexualität und Arbeitsmethoden von Medien geschrieben …

Es will in keiner Weise entschuldigt werden, zu leichtfertig diese Ente aufgegriffen zu haben, aber es zeigt doch, wie leicht es ist, etwas zu glauben, zumal es gerade beim Glauben es von aberwitzigen Aktionen, Reaktionen, Handlungen nur so strotzt, die jedoch keine Enten, sondern tatsächlich real sind.

Beispielsweise in Österreich der Paragraph 188, nach dem wegen Herabwürdigung religiöser Lehren eine Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten verhängt werden kann, und es allenthalben Anzeigen nach diesem Paragraphen gibt, zum Beispiel 2009 gegen Manfred Deix .. Das Ergebnis der Anzeige gegen Manfred Deix wurde jetzt nicht recherchiert, grundsätzlich aber kann jede Anzeige nach einem gültigen Paragraphen auch zu einer Verurteilung führen. Gerhard Haderer wurde 2005 in Griechenland letztendlich wegen Religionsbeschimpfung freigesprochen und auch die Beschlagnahmung seines Buches „Das Leben des Jesus“ aufgehoben, doch in erster Instanz wurde er zu 6 Monaten Haft verurteilt. Nicht nur diesen Paragraphen gibt es in Österreich, sondern auch die Paragraphen in den Veranstaltungsgesetzen ..

Während 2012 der österreichische Staat eine Null-Lohnrunde für seine Beamten und Angestellten für 2013 beschließt, Förderungen gestrichen werden, wird die Steuerabsetzbarkeit des Kirchenbeitrages mit 2012 noch einmal um einhundert Prozent erhöht

Und präsentieren die Medien in Österreich nicht immerzu ein „Austria – still in sperm-stained claws of priests“?

Sie können gar nicht den Ärger darüber ermessen, für „Austria – still in sperm-stained claws of priests“ ausgerechnet dieses „Einreiseverbot“ als Einleitung gewählt zu haben, und diesen Ärger schmälert auch nicht der Gedanke, in einem derartigen Umfeld erscheint nicht einmal „Einreiseverobt“ als abwegig …

PS Eine Einreiseverweigeurng als Ideengeberin für den Mediengag eines Schreibens der österreichischen Regierung über ein „Einreiseverbot“ an ihn scheint es jedoch gegeben zu haben, wie nulleffekt.net berichtet und dafür aus einer vorliegenden E-Mail von Laabs Kowalski zitiert: wahr sei, er, Laabs Kowalski, sei vor ungefähr drei Monaten bei der Einreise mit einer befreundeten Rockband nach Österreich zurückgeschickt worden, mit der Begründung, in der Republik Österreich sei er eine persona non grata

PPS In „Austria – still in sperm-stained claws of priests“ wird zwar in direktem Zusammenhang mit „Ich, Jesus, Scharlatan“ von dem biblischem Gedächnis und von vatikanischer Reaktionszeit des Innenministeriums gesprochen, jedoch mit Blick etwa auf die Vorratsdatenspeicherung und beispielsweise den Umgang mit bestimmten Websites kann es ungelöscht stehen bleiben

Austria – still in sperm-stained claws of priests

Anders kann ein Einreiseverbot nach Österreich für einen Autor nicht zusammengefaßt werden, weil er ein Buch schrieb, in dem Jesus die Romanfigur Christus als Lügner und Betrüger …

„Ich, Jesus, Scharlatan“ wurde nicht dieses Jahr veröffentlicht, sondern vor beinahe zehn Jahren -, das österreichische Innenministerium ausgestattet mit einem biblischen Gedächtnis und vatikanischer Reaktionszeit …

Es muß zugegeben werden, nicht nur, diesen Roman nicht gelesen zu haben, sondern auch kein Interesse an einem weiteren Buch aus der Bibran zu haben, also noch irgend eine obskure Geschichte aus dem Leben von diesem Anstifter eines Organisierten Glaubens zu erfahren … Über die Anstifter von Organisierten Glauben liegen die Akten auf, sind die Akten bekannt, und doch scheint es notwendig zu sein, zu empfehlen, die Schriften noch einmal zu lesen, zum Beispiel „Traktat über die drei Betrüger – Moses, Jesus und Mohammed“ aus dem 17. Jahrhundert, mit einer Entstehungsgeschichte, die bis in das Mittelalter zurückreicht. Im 13. Jahrhundert belegte Papst Gregor IX den Staufenkaiser mit dem Kirchenbann, weil Friedrich II. gesagt haben soll,

von drei Schwindlern, nämlich Jesus Christus, Moses und Mohammed sei die ganze Welt betrogen worden.

Und im 21. Jahrhundert belegt der österreichische Staat mit einem Einreiseverbot …

Und in Deutschland im 21. Jahrhundert warnt, wie in der Collage gelesen werden kann, ein Unternehmen vor seinem eigenen Produkt, das es eigentlich zum Verkauf anbietet, und empfiehlt eine andere Lektüre … Das ist zwar nicht mit der staaatlichen Strenge eines Einreiseverbots vergleichbar, aber sonderbar ist es allemal …

Jesus Christus ist, wie es der Organisierte Glaube der römisch-katholischen Kirche sagt, Mensch geworden, nun, wie eben alle Menschen werden, die als Menschen geboren werden. Und jeder Mensch hat ein Geschlecht -, es muß zwar der eigene Kopf geschüttelt werden über das, was jetzt geschrieben wird, aber es scheint notwendig zu sein, das einmal zu schreiben, deutlich zu schreiben, denn davon wird und will weiter nicht geredet … Jesus Christus wurde von Menschen gezeugt und wurde als Mann geboren, und als Mann hatte er einen Penis  … Es will nicht darüber spekuliert werden, weil es kein Ehrgeiz für eine zusätzliche Spekulation vorhanden ist, wie der Mann Jesus Christus seine Sexualität lebte … Eines ist aber unabänderlich, jedes sich paarende Tier, also auch der Mensch, kann sich nicht dem Geschlechtstrieb entziehen, sei es durch Geschlechtsverkehr zum Zwecke der Fortpflanzung, sei es zur reinen Freude … Wenn das Geschlecht seine Zuwendung fordert, bleibt nur eines, es ihm gehorsam zu erfüllen, nicht anders wird es auch diesem Mann mit dem Namen Jesus Christus ergangen sein … Freilich, es gibt mannigfaltige Möglichkeiten der Befriedigung, zu der auch u.v.a.m die Selbstgeißelung, der Erguß im Schlaf -, aber die Erleichterung ist unausweichlich …

Das Folgende wäre gerne geschrieben worden, Sie können es zwar lesen, aber es ist nicht geschrieben worden:

Zu den Möglichkeiten der Befriedigung ist beim Tier ohne Finanzmärkte  und also auch beim Tier mit Finanzmärkten ebenso die gleichgeschlechtliche Sexualität zu zählen … Laabs Kowalski macht aus dem Ausbilder für den Beruf des Menschenfischens einen Frauenhelden, Christoph Schönborn scheint aus Jesus Christus einen Homosexuellen zu machen, wenn er über einen Pfarrgemeinderat, der in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung lebt, sagt:

„Sie können mir als Seelsorger glauben, dass ich – ohne in Details gehen zu wollen – überzeugt bin, dass er auf dem Weg der Nachfolge Christi ist – als junger Gläubiger und in einer sicher nicht einfachen Situation.“

Nun, wer in einer Beziehung lebt, ob in heterosexuellen oder in einer homosexuellen, wird sich hingeben müssen … Und der Pfarrgemeinderat sei auf dem Weg der Nachfolge von Christi, wobei Christoph Schönborn nicht in Details gehen wolle … Plötzlich ist der leitende Angestellte  derart verschwiegen, wo er sonst so beredt über den Glauben und Jesus Christus, wie diesem nachzufolgen sei, Auskunft geben kann, daß angenommen werden darf, es geht schlicht um die sexuelle Nachfolge … Wird Christoph Schönborn nach seinem nächsten Rom-Aufenthalt nicht mehr in Österreich einreisen dürfen, wegen der Unterstellung, Jesus Christus sei …

Das hätte geschrieben werden können, nach dem Zitat aus dem Standard -, jedoch es konnte nicht geschrieben werden, weil der Standard das Medium zitiert, dem Christoph Schönborn das Interview tatsächlich gab, und in diesem lautet der Satz:

“Without entering into details, you can believe me that as a pastor I have had very clear words with this young man, and I am convinced that he is on a way as a young faithful in a difficult situation.”

Kein Wort also von der „Nachfolge Christi“ … Unversehens und möglicherweise nicht dazu passend durch diese Gegenüberstellung der Zitate hineingeraten in die Überlegung, wie arbeiten Medien, was treibt den Standard an, mit Pathos ein Zitat … Jedoch, es ist kein eigener Artikel der Tageszeitung Standard, sondern von der APA übernommen … Ist es von der APA selbst übersetzt worden oder ist die Übersetzung mit Christoph Schönborn vor Verbreitung durchgegangen worden, und hat er der APA für die Verbreitung veränderte Zitate aufgesagt? Zum Beispiel auch gesagt, es solle in der Übersetzung weglassen werden, daß Promiskuität wirklich inhuman sei?

Und was nun geschrieben wird, können Sie als wieder tatsächlich Geschriebenes lesen. Der Vergleich der beiden Zitate ist ein gutes Beispiel dafür, wie leicht und wie schnell etwas verändert werden kann, schon dann, wenn, wie in diesem Fall, es lediglich drei beteiligte Medien und möglicherweise einen vierten Beteiligten gibt. Womit an den Anfang zurückgekehrt werden kann, zur Bibran, zu diesen vor Jahrhunderten geschriebenen Berichten, die heute noch von den Organisierten Glauben als wahre und unumstößliche Grundlagen für …

Und als wirklichen Schluß ein paar Zitate aus dem „Traktat über die drei Betrüger“:

Alle anderen Gesetze, die auf das des Moses folgten, ich meine die Gesetze der Christen, stützen sich lediglich auf die Bibel, deren Original unauffindbar ist, die übernatürliche und unmögliche Dinge zum Inhalt hat.

Von einer Jungfrau unter Mitwirkung des Heiligen Geistes geboren zu sein, ist nämlich nicht außergewöhnlicher und auch nicht wunderbarer als das, was die Tartaren von ihrem Dschingis Chan berichten, der auch eine Jungfrau zur Mutter hatte; die Chinesen sagen, der Gott Foe verdanke seine Geburt einer Jungfrau, die durch Sonnenstrahlen geschwängert worden war.

Was die Moral Jesu Christi angeht, so ist in ihr nichts anzutreffen, dessentwegen sie den Schriften der antiken Autoren vorzuziehen wäre; vielmehr ist alles, was man in ihr findet, aus ihnen entlehnt oder ihnen nachgeahmt.

Nachdem wir nun die Politik und die Moral Jesu Christi untersucht haben, in der man nichts so Nützliches und so Erhabenes findet wie in den Schriften der Philosophen des Altertums, wollen wir nun sehen, ob das Ansehen, das er nach seinem Tode erwarb, ein Beweis für seine Göttlichkeit ist.

Man zieht die Bibel zu Rate, als gäben Gott und die Natur sich in ihr auf eine besondere Weise zu erkennen. Dies, obwohl dieses Buch nur ein Flickwerk aus Fetzen ist, die zu verschiedenen Zeiten zusammengeflickt, von verschiedenen Personen gesammelt und mit Genehmigung der Rabbinen veröffentlicht wurden, die die Entscheidung darüber, was (als kanonischer Text) anerkannt zu werden verdient oder verworfen werden muß, willkürlich strafen, und zwar je nach dem, ob sie es mit dem mosaischen Gesetz vereinbar fanden oder nicht. So böswillig und vernagelt sind die Menschen: Sie verbringen ihr Leben damit, anderen Schwierigkeiten zu bereiten, und bestehen auf die Anerkennung eines Buches, das fast so konfus wie der Koran Mohammeds, zudem unverständlich, dunkel und schlecht geschrieben und nur dazu geeignet ist, Spaltungen zu befördern.

PS Ein und dasselbe Wort kann oft unterschiedliche Bedeutungen annehmen und dadurch erhellend …, priest, beispielsweise, wird u.a.. ein Werkzeug genannt, das verwendet wird, um Fische zu töten …

Christoph Schönborn löst ein Rätsel auf

Hat Gott einen diplomatinnenpaßtauglichen Namen?
Ja -, Christoph Schönborn

micro phonedy

Christoph Schönborn:

Ich stelle mir selbst die Frage. Aber Gott ist unendlich geduldig.

Quelle: Der Standard, 28. Mai 2012

Es hat sich eingebürgert, von sich selbst in der dritten Person zu reden, sich selbst beim eigenen Namen zu rufen, also Christoph Schönborn ruft sich selbst „Gott“ und zu, „geduldig“ zu sein -, vor kurzem erst sprach Michael Spindelegger von sich als „dem Führer“, als er sagte, da spreche er von sich, als „dem Führer der Volks…“.

Nebenbei beantwortete Gott durch seine Aussagen end-gültig auch die in diesem Interview zwar nicht gestellte aber oft zu hörende Frage, ob denn Gott allwissend und die Wahrheit sei … Reist Gott jetzt noch mit einem Diplomatenpaß lautend auf Christoph Schönborn, oder ist es bereits ein sogenannter gewöhnlicher Reisepaß, den Gott nun an Grenzen vorzeigen muß? „Der Standard“ ist höflich zu Gott, und zitiert nicht alles, was Gott sagte – jedoch es ist keine Angelegenheit der Höflichkeit, zu versuchen, den Menschen interessierende Fragen zu beantworten …

Nun, Gott ist nicht allwissend …

Gott:

“We are now a minority – the baptized Christians in Austria are 70 percent but practicing Catholics are 10 percent — but if these 10 percent are convincing and convinced, they can change the country, just as happened in the Roman Empire.”

Quelle: Catholic News Agency, Rome, Italy, May 26, 2012

Gott weiß also nicht, daß es in Österreich 2011 lediglich 64,1% waren, 70% ist lange her, 2005 waren es 68,5%, 2001 waren es es tatsächlich noch über 70%, nämlich 73,6% … Und wenn Gott etwas weiß, aber es nicht wissen will, ist die Antwort gegeben, daß Gott nicht die Wahrheit ist, und er etwas anderes verbreitet, deren Gründe mannigfach sein können … Vieleicht muß Gott, wenn er in Rom ist, für seinen absolutistischen Herrscher zum Beispiel Zahlen ein wenig frisieren …

Gott träumt davon, das Land zu ändern, wie einst das Römische Reich … Das Römische Reich ist untergegangen, will Gott auch Österreich in den Untergang treiben, Österreich auslöschen? Oder soll in Europa alles noch einmal einfach wiederholt werden, und wenn ja, womit soll die Weiterbetätigung furios …? Mit den Kreuzzügen, mit den Frauenverbrennungen,  mit der pandemischen Zurichtung von Kindern zu Sexualpuppen für den Spielbetrieb der erzieherischen Seelsorger und Seelsorgerinnen, mit dem Krieg von 1618 bis 1648 und den damit einhergehenden Hungersnöten … und so bitter weiter und so elendig fort …

Gott:

“To live in promiscuity is really inhuman and destructive for the person.

Für Gott ist promiscuus also unmenschlich, dash heißt, die vermischte, die gemeinschaftliche Gesellschaft …

Gott:

“Go to Mariazell, the national shrine, and this is also the shrine for the Hungarian and the Slavic peoples, and you will find what is the heart of the Austrian people – their love for Our Lady“.

Da weiß Gott nun etwas, das niemand außerhalb seines römischen Büros wird wissen … Daß nämlich einer Bürgerin namens Maria (Nachname unbekannt?) ein nationaler … Bisher wurde gedacht, im nationalen Behälter des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche steckte für die Menschen wie eine Ewigkeit vorkommende Zeit ganz Österreich … Mit der Aufzählung, für wen dieser Behälter in Mariazell … beschreibt Gott die seinerzeitigen Grenzen des habsburgisch absolutistisch regierten … Es wird ein wenig mehr verständlich, weshalb es so lange dauerte, daß eine Geschichtstafel von der Stephanskirche entfernt wurde, mit der suggeriert werden wollte, es hätte keine I. Republik gegeben, das göttliche Kaiserreich bis 1945 …

PS Die Nichtallwissenheit hat Gott übrigens auch letzten Freitag in der Umsonstzeitung „Heute“ bestätigt, als er schrieb, es hätte in Europa im 20. Jahrhundert

Die einzige wirklich große Hungerkatastrophe im 20. Jahrhundert in Europa war die von Stalin künstlich herbeigeführte Hungersnot in der Ukraine in den Zwischenkriegsjahren, der bis zu acht Millionen Menschen zum Opfer fielen.

eine einzige wirklich große Hungerkatastrophe … Entweder sind 800.000 Menschen, die an Hunger sterben, für Gott keine wirkliche große Hungerkatastrophe, oder 1914 bis 1918 gehört für Gott kalendermäßig nicht zum 20. Jahrhundert, oder Deutschland ist für Gott irgendwo, aber nicht in Europa … 22.000 Menschen in den Niederlanden im Winter 1944/1945 …Und die Hungersnot in Österreich in der I. Repbulik kann auch nicht Europa geographisch zugeordnet werden, war doch Österreich unbekannten Aufenthaltes, auf Reisen zum Anschluß …

PPS Gott will doch eine baldige Entscheidung, und so lüftet Gott das Geheimnis um die Unendlichkeit göttlicher Existenz. Gott gibt die Endlichkeit des Daseins zu, weil er um die Endlichkeit auch seiner beruflichen Existenz weiß, die es Gott nicht erlaubt, beispielsweise unendlich geduldig

Headquarters with terror camp of Religions at Vienna?

Religionen bedürfen keiner weiteren Kaserne mit Privilegien und Sonderstatus, zum Feststellen, was und wieviel sie verbindet, denn das wissen diese ohnehin und längst, wie etwa der leitende Angestellte Antonio Mennini erst kürzlich bestätigte, mit leitenden Angestellten von anderen Organisierten Glauben viele Gemeinsamkeiten zu teilen -, was aber Angestellte von Organisierten Glauben weltweit benötigen, ist Unterricht und noch einmal Unterricht, um in der heutigen Gesellschaft endlich anzukommen …

Und aufgrund dieser Gemeinsamkeiten ist es Antonio Mennini auch möglich und derart leicht, zur gemeinsamen Schlacht (combat) aufzurufen … Es ist nicht nur ein Bekämpfen von Gesetzen, die Angestellte von Organisierten Glauben nicht wollen, es ist tatsächlich eine Schlacht, wie die Morde im Irak zeigen, und es geht nicht darum, einfach gegen Gesetze zu sein, sondern es ist ein Kampf für Gesetze zur Unterwerfung, zur Unterdrückung, zur Auslöschung von allen Lebensmodellen, die Angestellte von Organisierten Glauben ablehnen, richtiger gesagt, öffentlich ablehnen, aber im geheimen ausüben …

Wenn Sie die Auszüge der Berichte (wenige Beispiele aus den vielen weltweiten) in der Collage lesen, werden Sie die Frage bereits verständlicher finden, ob das interreligiöse Zentrum in Wien zu einer konspirativen Zentrale mit Ausbildungslager für Angestellte von Organisierten Glauben werden soll, nicht um zu lernen, wie etwa Bomben gebaut werden, sondern wie in Kooperation Staaten dazu gebracht werden können, Gesetze zu erlassen, die weit wirkungsvoller sind als zum Beispiel jedwedes Zünden einer Bombe durch einen sogenannten Selbstmordattentäter an einem Tag, weil eben Gesetze in einem Staat an jedem Tag eines Jahres angewendet werden können, um jeden Menschen zu erwischen und zu terrorisieren …

Und wenn Sie diese Berichte aufmerksam lesen, können Sie bereits feststellen, es ist keine Parteinahme für homosexuelle Menschen im besonderen, weil es den Angestellten der Organisierten Glauben nicht einzig darum geht, homosexuellen Menschen Rechte zu verweigern und gegen homosexuelle Menschen lebensbedrohend zu hetzen …

Zwei Gedichte von Theodor Kramer können das besser sagen, verständlicher machen … Hinzugefügt aber muß werden, daß es hier absolut nicht um einen Vergleich mit dem Nationalsozialismus geht, in keiner Weise auf die nationalistische Ideologie dieses Verbrechensregimes bezug genommen wird. Diese zwei Gedichte sind zwar 1938 geschrieben, aber ohne schreienden Bezug auf das III. Reich, soher gültig für jeden Staat, in dem Gesetze nach einer menschenverachtenden Weltanschauung erlassen werden, zutreffend also auch für den Irak, für Saudi-Arabien, für das putinsche Rußland, für …, aber auch zutreffend heutzutage mit der Frage, wohin soll ein Mensch, der keinen Raum mehr zum Leben hat, gehen -, wird an Europa gedacht, bleibt einem Menschen bloß das Schwimmen in den Tod vor den Küsten Europas …

Die Wahrheit ist, man hat mir nichts getan

Die Wahrheit ist, man hat mir nichts getan.
Ich darf schon lang in keiner Zeitung schreiben,
die Mutter darf noch in der Wohnung bleiben.
Die Wahrheit ist, man hat mir nichts getan

Der Greisler schneidet mir den Schinken an
und dankt mir, wenn ich ihn bezahle, kindlich;
wovon ich leben werd, ist unerfindlich.
Die Wahrheit ist, man hat mir nichts getan.

Es öffnet sich mir in kein Land die Bahn,
ich kann mich nicht selbst von hinnen heben:
ich habe einfach keinen Raum zum Leben.
Die Wahrheit ist, man hat mir nichts getan.

Wer läutet draußen an der Tür?     

Wer läutet draußen an der Tür,
kaum daß es sich erhellt?
Ich geh schon, Schatz.  Der Bub hat nur
die Semmeln hingestellt.

Wer läutet draußen an der Tür?
Bleib nur; ich geh, mein Kind.
Es war ein Mann, der fragte an
beim Nachbar, wer wir sind.

Wer läutet draußen an der Tür?
Laß ruhig die Wanne voll.
Die Post war da; der Brief ist nicht
dabei, der kommen soll.

Wer läutet draußen an der Tür?
Leg du die Betten aus.
Der Hausbesorger war’s; wir solln
am Ersten aus dem Haus.

Wer läutet draußen an der Tür?
Die Fuchsien blühn so nah.
Pack, Liebste, mir mein Waschzeug ein
und wein nicht: sie sind da.