Martin Engelberg, Kurzens Kandidat tritt für die Beschneidung ein. Wird er auch ein Garant für keinen „Neonazi“ in der Regierung sein?

Nun hat Martin Engelberg die „ehrenvolle Einladung erreicht“, für Sebastian Kurz zu kandidieren. Eine „Chance“, die er sich nicht entgehen lassen möchte.

Er möchte also einem „Spitzenpolitiker“ dienen, der „gewillt und imstande ist, große Veränderungen in dieser Richtung in unserem Land herbeizuführen“. Und wer kann das besser einschätzen als Martin Engelberg? Der selbst ein großer Mann mit einem „großen Interesse für Politik“ der Veränderungen ist, wie sein Eintreten für die Beschneidung auf so zukunftsweise eindringliche Art —

Das perfide sektiererische Einmahnen von Demokratie.

Noch etwas zeichnet Martin Engelberg uneingeschränkt aus, eine „ehrenvolle Einladung“ zu erhalten. Er spricht, wie es so schön heißt, Klartext. Nicht nur in bezug auf „HC Strache und sein Team“, die er „nicht an die Macht“ lassen will, sondern auch in bezug auf die „Ultraorthodoxen“, wie in dem oben verlinkten Kapitel nachgelesen werden kann …

Es ist zwar eine Weile her, daß Martin Engelberg sein „Nein“ gegen eine FPÖ an der Macht unmißverständlich geschrieben hat. Aber sein „Nein“ wird er nun nicht in ein Ja verändern, ist doch eine Veränderung der FPÖ seitdem nicht bekannt …

Wer sich also vor einer kurzschwarz-blauen Regierung bis jetzt fürchtete, gar davor warnte, kann beruhigt werden. Denn mit Martin Engelberg ist nun ein Mann an der Seite von Kurz, der doch ein großer Garant sein muß, daß es zu keiner Regierungsbeteiligung der FPÖ … eine „ehrenvolle Einladung“ kann einen so aufrechten Mann nicht dazu bewegen, sich, wie es seit einiger Zeit in diesem Land so schön heißt, „situationselastisch“ …

Ein Mann, der im Fall der Beschneidung sofort erkannte, worum es auch ging, nämlich um „Antisemitismus“, wird wohl in der Causa „Hübner schon wieder“ für sich sofort sein „Nein“ zur FPÖ an der Macht erneuert haben, mehr noch, es möglicherweise unerschrocken seinem Einlader als Bedingung für seine Kandidatur …

Generell abschließend gesagt, kann es für einen Mann wie Martin Engelberg keine andere „ehrenvolle Einladung“ geben, als die von der kurz’schen ÖVP; ist sie doch eine Partei, die unmißverständlich für Tradition steht mit ihrem Nein zum „Antisemitismus“, dessen Garantie sie Jahr für Jahr mit ihrer Ikone Leopold Kunschak unmißverständlich erneuert.

Darüber hinaus. Bekräftigen nicht gerade die jungen Menschen in der ÖVP diese Garantie? Es kann tatsächlich nur eine „ehrenvolle Einladung“ genannt werden, unter ihnen …

Martin Engelberg - Kurzens Kandidat

Der von Oskar Deutsch angekündigte Mißbrauch des Gesetzes gegen nationalsozialistische Wiederbetätigung

Es muß eingangs wohl noch einmal klar geschrieben werden, daß es in allen Beiträgen zur Zirkumzision, die hier veröffentlicht wurden, weder für noch gegen die Beschneidung ging, sondern um die Sichtbarmachung von Aspekten, die in dieser erregten Diskussion nicht berücksichtigt werden, die von den Sekten nicht angesprochen werden wollen, weil diese kaum für die Beibehaltung der Beschneidung gute Argumente sind.

Je länger diese Debatte dauert, desto unappetlicher wird diese, und allein gegen diese von den Organisierten Glauben dazu gemachte Debatte ist Stellung zu beziehen.

Konnte über die Albernheit von Oskar Deutsch noch gelacht werden, Beschneidungen gäbe es seit fast Erschaffung der Welt, so ist die Ankündigung von Oskar Deutsch, das Gesetz gegen nationalsozalistische Wiederbetätitugng für sein Eintreten für die religiöse Beschneidung mißbrauchen zu wollen, nicht mehr trollig zu nennen, sondern …

Diese Art des Eintretens der Sekten für die Beschneidung ist abzulehnen.

Ariel Muzicant und Oskar Deutsch haben es bereits jetzt geschafft, in ihrem blindwütigen Eintreten für die Beschneidung den absonderlichsten Rollentausch vorzunehmen, der in Österreich gedacht werden kann … Wie der Collage entnommen werden kann, können sich gerade Freiheitliche schon präsentieren als … Sogar ein Dieter Egger -, Und es wird nicht nur bei diesem einen Rollentausch bleiben … Es wird noch grauslicher werden -, möglicherweise verbreiten bereits jetzt Nationalsozialistinnen und Revisionisten eine „neue Wahrheit über den Holocaust“, gestützt auf die Aussage von Ariel Muzicant und Ariel Muzicant als „unverdächtige Quelle“ für eine neue Lüge über den Holocaust mißbrauchend, die Massenmorde dadurch leugnen zu können, daß sie die Aussage von Ariel Muzicant derart in ihre Lügen einbetten, es hätte sich beim Holocaust lediglich um ein Verbot der Beschneidung … Und für diese leider zu erwartende und für diese leider nicht ausbleibende Lügenvariante über den Holocaust wird Ariel Muzicant sich vielleicht doch einmal fragen, wenn die Debatte über die Beschneidung, in der die Sekten in Deutschland wie auch in Österreich von höchsten Repräsentanten und höchsten politischen Verantwortungsträgerinnen uneingschänkte Unterstützung erhalten, abgeklungen ist, ob diese Art des Argumentierens für die Beschneidung notwendig war, ob es notwendig war, ohne Not diesem Lager der Wiederbetätiger und Leugnerinnen …

Oskar Deutsch wird mit seiner Ankündigung des Mißbrauchs des Verbotsgesetzes wohl in nächster Zeit sehr viel Post mit Dankschreiben erhalten, auch aus dem freiheitlichen Lager, sofern die Verbotsgesetzabschaffenwollenden dafür die Höflichkeit aufbringen, denn bessere Argumente für die Abschaffung des Gesetzes gegen nationalsozialistische Wiederbetätigung werden diese Gesinnungsgemeinschaften kaum bis gar nicht von ihnen Nichtzugehörigen, wiederum ohne Not, geliefert bekommen …

Die Ankündigung des Mißbrauchs des Verbotsgesetzes läßt aber auch einen Gedanken aufkommen, ob es nicht überhaupt zu einem weiteren Verbotsgesetz kommen wird müssen, zu einem Gesetz gegen religionistische Weiterbetätigung, denn im Falle von Organisierten Glauben kann nicht von einer Wiederbetätigung gesprochen werden, sondern von einer Weiterbetätigung. Auch wenn hier der Vorschlag eines Gesetzes gegen religionistische Weiterbetätigung unterbreitet wird, heißt das nicht, diesen Vorschlag selbst zu unterstützen, denn es gibt zu viele Gründe, die gegen Verbotsgesetze von Weltanschauungen sprechen … Dennoch ist das Aussprechen des Vorschlages für ein Gesetz gegen religionistische Weiterbetätigung der weltweiten Wirklichkeit geschuldet, in der Organisierte Glauben nicht nur Verbrechen gegen die Menschlichkeit weiter propagieren, sondern auch Verbrechen gegen die Menschlichkeit weiter begehen … Es sind nicht Einzelfälle, die allenthalben passieren, es gehört zu den religiösen Weltanschauungen wie das Amen im Gebet, von Verbrechen gegen die Menschlichkeit erfüllt zu sein, Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu propagieren und zu begehen …

Es müssen heute dafür nicht wieder Beispiele angeführt werden, Sie werden selbst genügend Beispiele für die blutige religionistische Weiterbetätigung in Tat, Wort und Schrift kennen und aufzählen können … Allein in den letzten Wochen während der erregten Debatte über die Beschneidungen mußte hier auch gesprochen werden von Mali, von Tunesien, von Kuwait

Für den Begriff der „Weiterbetätigung“ steht natürlich Oskar Deutsch nicht Pate, dieser Begriff wurde vor Jahren schon geprägt:

Wer gläubig mordet, mordet leicht und gewissensfrei

Was aber tatsächlich angegangen werden muß, schnell und umfassend:

Religionsfreiheit ist, wieder, aus allen Gesetzen zu entfernen

Denn es sind auch religionistische Weiterbetätigung unterstützende Gesetze …

PS Es fällt jetzt noch ein, Ariel Muzicant, wie nachgelesen werden kann, hat sich schon einmal für eine freiheitliche Spitzenfunktion empfohlen -, damals ging es aber gegen Mineratte … Wohl auch durch seine verharmlosende Sicht auf Jörg Haider … Beim nächsten Wkr-Ball, der sich dann Akademikerball nennen wird, in der Hofburg vielleicht schon die ersten Bilder eines mit olympischen Damen tanzenden …

Religiöse Beschneidung und Völkermord

Über die Aussage in kashoferischer Qualität des Ariel Muzicant wurde bereits geschrieben, aber seine Verharmlosung und seine Diffamierung ist noch einmal aufzugreifen, da es heute zu diesem einhelligen Auftritt der Organisierten Glauben kam, bei dem sich auch die christlichen Sekten für die religiöse Beschneidung mächtig ins Zeug legten …

Die Verharmlosung der Shoa durch Ariel Muzicant läßt durch das massive Eintreten der christlichen Sekten für die rituelle Beschneidung an einen Völkermord denken, der nicht allein durch das Töten von Menschen durchgeführt wurde, sondern auch durch Kastration, die, wie hier schon ausgeführt wurde, Sigmund Freud mit der Beschneidung in Verbindung bringt …

Es ist ein Völkermord, den gläubige Christen und Christinnen, die Tasmanien kolonisierten, verübten, über den John Gray in Von Menschen und anderen Tieren – Abschied vom Humanismus schreibt:

Als 1772 Schiffe mit europäischen Siedlern landeten, schienen die Eingeborenen sie überhaupt nicht zu beachten: Weil sie auf einen derartigen Anblick durch nichts vorbereitet waren, lebten sie weiter wie gewohnt. Sie hatten den Siedlern nichts entgegenzusetzen. Im Jahr 1830 waren von ursprünglich etwa 5000 Menschen nur noch 72 übrig. In den Jahrzehnten dazwischen hatte man die Ureinwohner zu Sklaven gemacht und sexuell missbraucht, gefoltert und verstümmelt. Man jagte sie, als seien sie Schädlinge, und erhielt für ihre Haut ein staatliches Kopfgeld. Wenn man einen Mann tötete, band man seiner Frau seinen Kopf um den Hals und ließ sie damit herumlaufen. Männer, die man nicht umbrachte, kastrierte man meistens. Die Kinder schlug man tot. Als der letzte männliche eingeborene Tasmanier, William Lanner, 1869 starb, öffnete Dr. George Stokell, ein Mitglied der Royal Society von Tasmanien, das Grab und machte sich aus Lanners Haut einen Tabakbeutel. Der Genozid war vollendet, als einige Jahre später die letzte „Vollblut“-Eingeborene starb.

Der Symbolersatz Beschneidung wurde in Tasmanien zur grausamen Wirklichkeit der Kastration und zur tatsächlichen Vernichtung eines ganzen Volkes -, daran mußte gedacht werden beim Auftritt der leitenden Angstellten der christlichen Sekten zur Schützenhilfe für die rituelle Beschneidung, ausgelöst durch die völlig in die Irre gehende und in Zusammenhang mit der Beschneidung jedweder Grundlage entbehrenden Warnung des Ariel Muzicant …

PS In die Collage wurden noch einmal Aussagen von Sigmund Freud und von Moses Maimonides aufgenommen, der von einer schwerwiegenden Operation spricht -, das Schneiden der Fingernägel zählte bis heute nicht zu Tätigkeiten, die operativ … Aber Moses Maimonides spricht auch deutlich aus, welchen Zweck die Beschneidung hat -, das ist nachzulesen unter: Der Dreifaltigkeit Verteidigung des Rechts der Eltern auf Erziehung mit dem Messer

Und mehr zu Sigmund Freud und auch den heute von den vier Sekten wieder vorgebrachten Unterstellungen

PPS Über eine Aussage von Oskar Deutsch durfte schon einmal voll Bewunderung geschrieben werden … Und auch heute abverlangt Oskar Deutsch Anerkennung für seine Aussage, ein Verbot der Beschneidung wäre eine geistige Vertreibung … Sollte in Israel eines Tages die Bewegung, die für ein Verbot der Beschneidung in Israel ist, derart stark werden, daß in Israel ein solches Verbotsgesetz -, wäre das dann auch eine Vertreibung? Und wenn ja, wer vertriebe wen? Der Jude den Juden? Oder gäbe es dann keine Juden mehr, sondern nur noch Unbeschnittene, die Beschnittene vertrieben? Und wo wäre dann der Platz der Jüdinnen? Könnten Jüdinnen, die ja Markierungen nicht würdig sind, denen also keine direkte Bande zu den Überirdischen zugestanden wird, in Israel bleiben oder müßten sie zuvor mit bloßem Wasser von Menstruationsblut gereinigt mit ihren Irdischen …

Religiöse Beschneidung – Ariel Muzicant, der Brigitte Kashofer der Israelitischen Kultusgemeinde

Es war vor zehn Jahren richtig, für die Präsentation von „Gefangen, auch im Erinnern“ im österreichischen Parlament auch Ariel Muzicant den Ehrenschutz übernehmen zu lassen. Heute, nach dieser Aussage von Ariel Muzicant, könnte ihm ein derartiger Ehrenschutz nicht mehr angetragen werden …

Der Ehrenpräsident der Israelitischen Kultusgemeinde fände, wird in der Kleinen Zeitung geschrieben, drastische Worte -, das ist das falsche Wort, er findet verharmlosende Worte, in einer Qualität, die sonst vor allem jene aus dem freiheitlichen Lager nur herzustellen imstande sind … Diese Verharmlosung der Shoa durch Ariel Muzicant gleicht der Verharmlosung des Krieges von 1939 bis 1945 durch Brigitte Kashofer derart, daß sich Ariel Muzicant damit für eine freiheitliche Spitzenfunktion empfohlen hat … Zu dieser muzicantischen Verharmlosung gesellt sich auch noch die Beleidigung und die abscheulichste Diffamierung von heute lebenden Menschen, die zur religiösen Beschneidung eine andere Meinung haben …

Obgleich darüber hier schon geschrieben wurde, muß es noch einmal deutlich geschrieben werden, in der aktuellen Diskussion um die Beschneidung wird auch in Österreich nicht berücksichtigt, wie es um die Beschneidung in Israel bestellt ist, welchem Druck Menschen in Israel ausgesetzt sind, die ihre Kinder nicht mehr beschneiden lassen möchten, und es wird auch nicht berücksichtigt, daß es auch in Israel eine Bewegung gibt, die gegen das Beschneiden ist, die für ein Verbot der religiösen Beschneidung eintritt … Zur muzicantischen Verharmlosung, Beleidigung und Diffamierung als potentielle Mörder und Mörderinnen des jüdischen Volkes gesellt sich auch noch die religionsgelegte Präpotenz und Dummheit … Sind Juden,  die ihre Söhne nicht beschneiden lassen, keine Juden? Und die den Versuch einer neuerlichen Shoa selbst in die Hand nehmen? Der Beschnittene ist, auch nach Ariel Muzicant, der Jude, durch die Beschneidung also wird der Mann zum Juden -, und die Frau? Welche Markierung macht die Frau zur Jüdin? Frauen scheinen keine Markierung zu benötigen als Zeichen ihrer Bande zum Überirdischen, bei Frauen genügt das Wasser, um zu Jüdinnen …, genügt das Wasser, mit dem sie sich zu reinigen haben von der Unreinheit der Menstruation, genügt das Wasser, um gereinigt in das Bett zu ihrem Irdischen …

Es ist -, es will nicht weiter geschrieben werden, es wurde hier bereits mehr als genug dazu -, auch über weitere in dieser Diskussion ausgeblendete Punkte, etwa Beschneidung als Kontrollinstrumentarium der Sexualität und so weiter und so fort …

Beschneidung und Holocaust und Menschenrechte und sektiererischer beleidigender Aberwitz

Der Allmachtswahn und die Blutrünstigkeit der Organisierten Glauben

Das perfide sektiererisch Einmahnen von Demokratie

Das herrische Gewinsel der Sekten um ihre Religionsfreiheit

Beschnitten gesteinigt zu werden – Freiheit, wie sie Organisierte Glauben meinen

Der Dreifaltigkeit Verteidigung des Rechts der Eltern auf Erziehung mit dem Messer

Schon Quallen beschneiden ihre Söhne

Kuwait ist, freuen Sie sich, Martin Mosebach, bald das Tor zum Paradies für absolut große Kunst

Nur der hingerichtete Künstler ist der Schöpfer von absolut großer Kunst.

Aber noch mehr, Martin Mosebach, werden sich Allah und Gott freuen und Sie werden kehlig Hosianna rufen, wenn Sie, bald, wie ungeduldig müssen Sie jetzt schon sein, zusammen bei den Frauen der Propheten nicht mehr ohne große Kunst zu liegen … Unter denen auch Ihre Mutter erfüllt aber doch auf nur klägliche Kunst, nein auf leere wolkige Wände zu blicken hat, denn Gott und Allah haben Ihr Museum entleert in Erwartung kommender großer Kunst, noch mehr also werden sich Allah und Gott freuen, wenn Sie, bald, ach bald, Mohammed dabei beobachten werden, wie dieser durch das Tor Kuwait die ersten Künstler geleiten wird, es werden allah-  und gottgemäß selbstverständlich ausschließlich Männer sein, die in Ihr Museum mit höchstem dienerischen Respekt gebeten werden, zu ihren bereitliegenden Pinseln, um sofort die Arbeit daran aufnehmen zu können, die Kunst zu schaffen, zu der sie auf Erden nicht imstande waren, weil sie zu ihrem Unglück etwa in Deutschland lebten, in einem Land, das zum größten Schaden der Kunst keine Strafen kennt, das niederträchtig für den Ruin der großen Kunst verantwortlich ist, das Kunst in Fiasko wandelte, weil es sich weigert, den Künstler für Blasphemie mit dem Tod zu belohnen …

Ein wenig werden Allah und Gott aber noch warten müssen, denn, so ist zu hören, Emir Sabah IV. habe dieses Gesetz bis jetzt nicht unterschreiben wollen, jedoch Gott und Allah können mit Zuversicht, denn die Abgeordneten -, wünschen Sie, Martin Mosebach, diesen Abgeordneten Kraft, mit einer zwei Drittelmehrheit doch noch dieses Gesetz zur Preisung der Kunst und zur Freude und zum Wohlergehen von Allah und Gott durchzubringen … Wie langweilig muß es doch Gott und Allah schon sein, bei den keusch gekleideten Frauen nackt zu liegen, ohne von großer Kunst umgeben zu sein, nichts anderes als schmachtende Frauenblicke zu sehen und dabei immer nur Ihre Texte von Mohammed vorgelesen zu bekommen -, ah, wie wird es dann anders sein, paradiesisch wird es sein, wenn gar viele Dichter auch durch das Tor Kuwait kommen werden, um Ihre Texte den Engeln zu diktieren, die sogleich anheben werden zu einem Choral von nie ausgehenden absoluten Texten, während die Maler fortwährend absolut malen, die Bildhauer fortwährend absolut bildhauern, die Filmemacher fortwährend absolut filmen, die Videokünstler fortwährend absolut visualisieren, einfach und kurz, sie werden fortwährend absolute Kunst in jedweder Form schaffen …

Gott und Allah, die Mäzene der wahrlich großen Kunst und der wahrlich großen Texte, werden möglicherweise bald noch mehr niedriges Personal auch benötigen … Denn es soll bald auch ein Tor Saudi-Arabien geben -, allerdings wird nicht gewußt, wie weit sie in Saudi-Arabien gehen werden wollen, in ihrem Willen der Kunst zu dienen … Vielleicht weiß darüber etwas mehr bereits die ehemalige Justiministerin Claudia Bandion-Ortner oder ihr sie entlohnender Arbeitgeber, der österreichische Staat

Es stehen große Umbauten also bevor, im Museum von Allah und Gott, denn auch in Tunesien will ein Tor zu Ihrem Museum geschlagen werden, und es werden noch viele kommen, die da sagen werden, lasset sie gehen durch viele und viele Tore und bezeugt durch eure Taten und Schriften, es ist wahr gesprochen: dies ist das Museum der Tore …

PS Eine derart stringente Gedankenführung, Martin Mosebach -, ach, wie sind Sie doch darum zu beneiden, so tief gesegnet zu sein, soviel Geist ist nur einem Menschen gegeben, der in der Gnade lebt, einen Altar als seinen Schreibtisch von Gott geschenkt bekommen zu haben und dem die Hand beim Schreiben von Allah geführt wird … In der Tat, wie klar muß Ihnen etwa der Satz

Die Bundesrepublik hat im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern neben der Garantie der Meinungs- und Pressefreiheit in dem Grundgesetz auch eine „Freiheit der Kunst“ verankern wollen – eine Garantie, die vielen Juristen fragwürdig erscheint, weil diese Freiheit durch Meinungs- und Pressefreiheit eigentlich genügend abgesichert sei[.]

von Ihrem Schreibtisch herauf in Ihr Gesicht leuchten, wie einfältig und schlicht hingegen die Frage, die darauf folgen muß: die „Freiheit der Religion“ ist verankert, weil diese eigentlich nicht und schon gar nicht genügend abgesichert ist, durch …?

Religionsfreiheit ist wieder aus allen Gesetzen zu entfernen

Mit einem abschließendem und damit diesen Zirkus verlassenden Blick zurück auf all die sonderlichen und absonderlichen und aberwitzigen und ungeheuerlichen Hervorbringungen im Bestemm auf die Zirkumzision, die jedoch lediglich ein weiteres Beispiel sind, ist zu wiederholen, was vor einiger Zeit bereits geschrieben wurde … Es ist tatsächlich hoch notwendig, die Weltanschauung Gottismus, mehr bekannt als Weltanschauungen Religionen, einzureihen als eine übliche Weltanschauung in die sonstigen Weltanschauungen und Gesinnungen, als eine Weltanschauung, der menschgemäß Schutz und Freiheit zu gewährleisten ist, um damit unmißverständlich deutlich zu machen, daß es keine wie immer geartete Weltanschauung je gibt, die für sich eine Sonderbehandlung, eine Überstellung beanspruchen kann …

Aus allen Gesetzen ist wieder Religionsfreieit zu entfernen

Stellvertretend für alle Gesetze wurde damals das Beispiel der Menschenrechte angeführt, aus der die besondere Erwähnung und Hervorhebung der Religion zu entfernen ist, da diese Weltanschauung ohnehin und ebenfalls geschützt ist im in den Menschenrechten angeführten Begriff Weltanschauung -, keine Weltanschauung hat das Anrecht auf einen doppelten Schutz …

Wobei durch die aktuelle Debatte um die Zirkumzision es wieder einmal notwendig war, Beispiele anzuführen, für das weltweite Wüten der Organisierten Glauben gegen den Menschen, daß es ganz und gar nicht unbotmäßig ist, zu überlegen, ob dieser blutrünstigen Weiterbetätigung der Sekten nicht mit Stärkerem der Rechtsstaatlichkeit Einhalt geboten werden muß, etwa einem der nationalsozialistischen Wiederbetätigung vergleichbaren gesetzlichen Einschränkung -, nicht jede Weltanschauung muß praktiziert, geduldet werden, vor allem nicht unter einem Schutzschirm aus Privilegien …

Beschneidung und Holocaust und Menschenrechte und sektiererischer beleidigender Aberwitz

In Ergänzung zu Der Allmachtswahn und die Blutrünstigkeit der Organisierten Glauben ist in diesem konkreten Fall eines Urteils über die Beschneidung, das auf der konkreten Krankheitsgeschichte eines vierjährigen Buben basiert, der Sekte des Organisierten Glaubens des Judentums klar und eindeutig und einzig bezogen auf ihre Reaktionen zu diesem Urteil ins Gesicht zu sagen: die Angstellten dieser Sekte können ihre pauschalen Verdächtigungen, es sei Antisemitismus und Verfolgung, als weitere Sagen in ihre Sagenschriftrollen …, und die Angestellten dieser Sekte haben sich für ihre Beleidigungen und Unterstellungen …

In dem oben angesprochenen Text wurde, mußte wieder einmal, darauf hingewiesen werden, wer tatsächlich wen verfolgt, wer tatsächlich wen weiter und zu oft auch lebensbedrohlich verfolgt, weltweit, es sind die Organisierten Glauben, die nach wie vor Elend, Not, Zerstörung und Mord über die Menschen bringen …

Und wie anders stellt sich der Umgang von liberalen Gesellschaften den Sekten gegenüber dar? Um allein von Deutschland zu sprechen, weil es aufgrund des Urteils des Landgerichtes in Köln konkret Deutschland betrifft …

In die Collage sind als Beispiele ein paar dieser aberwitzigen Vergleiche und Unterstellungen und Beleidigungen aufgenommen worden, die vor allem, auf das Geschichtliche will hier nicht eingangen werden, eines im erschreckendsten Ausmaß aufzeigen, den irrealen Zugang von Sekten im allgemeinen und in diesem konkreten Fall im besonderen der Sekte des Judentums zur Wirklichkeit; denn die liberale Gesellschaft und der säkulare Staat Deutschland bemühen sich sehr um eine Lösung im Sinne der Organisierten Glauben … Und ebenso erschreckend ist es, daß Sekten einfach die demokratische Entwicklung nicht mitgemacht haben, wenn, wie auch in der Collage zu lesen, der orthodoxe Angestellte Achivai Apel sagt:

Keiner von uns kann warten, bis Karlsruhe entscheidet.

Das zeugt von einem glaubensgelegten Unverständnis der Demokratie im höchsten Maße, aber auch von einer Überheblichkeit, von einer Eingebildetheit, über den demokratischen und rechtsstaatlichen Regeln sich verortet zu verstehen …

Das war ergänzend noch zu schreiben mit der schließenden Anmerkung, es wirft ein kenntlichmachendes Licht auf Sekten, Menschenrechte als neue Sprache des Antisemitismus zu hören …

Der Allmachtswahn und die Blutrünstigkeit der Organisierten Glauben

Und nach dem Beschneiden gleich Soldat -, nach der Genitalverstümmelung muß für ein Mädchen eine Vergewaltigung geradezu …

Die Organisierten Glauben protestieren und gehen heftig gegen das vom Landgericht Köln gefällte Urteil über die rituellle Beschneidung vor und finden dafür in den liberalen Gesellschaften etwa von Deutschland und Österreich Unterstützer und Unterstützerinnen, die keine Angestellten der Sekten Islam, Juden- und Christentum oder der evangelischen Kirche sind, und es ist ihnen, den Nichtangestellten der Organisierten Glauben, hoch anzurechnen, daß sie die Anliegen der Angestellten nicht nur nicht ignorieren, sondern sie sogar unterstützen, auch den nicht im Eigentum von Sekten befindlichen Medien ist es hoch anzurechnen, daß sie den Angestellten der Sekten derart viel Raum überlassen, um ihre Argumente, oder genauer, ihr Beharren auf Beschneidungen, ihr Hamma-immer-scho-so-gmocht verbreiten zu können …

Jedoch, was kann den Sekten hoch angerechnet werden -, ach, es soll und will hier nicht gerechnet werden, sondern höchstens zurechtgerückt …

Es wird für Beschneidungen die Tradition angeführt, wie oben bereits angedeutet, mit dem Hamma …, und es ist bezeichnend, daß Hamma zugleich ein Werkzeug ist, mit dem durch Einschlagen auf Köpfe Nägel … Derart kann Tradition allgemein kenntlich gemacht werden, im besonderen aber die Tradition der Organisierten Glauben, sie machen nach wie vor weiter mit dem Einschlagen der Nägel in die Bretterböden, bis von den Köpfen in den Böden höchstens noch plattgeschlagene Flächen zu erkennen sind … Zu dieser Tradition gehören auch die aberwitzigen Weiterschreibungen an ihren Organisationshandbüchern, ein Beispiel dafür wurde in Schon Quallen beschneiden ihre Söhne

In der Debatte um Beschneidungen, um zu Allmachtswahn und Blutrünstigkeit der Organisierten Glauben zu kommen, legt ein Rabbiner aus Moskau, wie in der Collage gelesen werden kann, stellvertretend Zeugnis ab für den nach wie vor existierenden Allmachtswahn der Sekten -, er maßt sich an, für alle Juden zu reden, er maßt sich an, keine Zukunft für Juden in Deutschland zu sehen, wenn Beschneidungen nicht mehr … Gerade so, als ob es keine Juden gäbe, die gegen Beschneidungen sind, oder denen Beschneidungen zumindest egal sind, oder die dieser Tradition nichts mehr abgewinnen können, diese Tradition bereits hinter sich gelassen haben … Zur Tradition gehört auch das Ausüben von Druck, auch bei der Tradition der Beschneidung, wie in der Collage ebenfalls gelesen werden kann, beispielsweise in Israel, wo ein Drittel der Väter und Mütter auf das Beschneiden am liebsten verzichten würden, aber sozialer und familiärer Druck … Es wird nun beispielsweise in Deutschland und auch in Österreich zwar gerne darauf verwiesen, die Beschneidungen der Mädchen sei im Gegensatz zu den Beschneidungen der Buben fürchterlich und grausam und es werde den Mädchen die sexuelle Lust abgetötet -, in Israel gibt es eine Bewegung, die keinen Unterschied sieht, die Menschen- und Kinderrechte verletzt sieht … Die Totalkontrolle der Sexualität ist ein Hauptziel der Beschneidung … Wenn Gesetze in die sektiererische Weltanschauung passen, werden diese begrüßt und mehr noch, erklären Sekten, freiwillig aufzupassen und zu prüfen, ob diese auch eingehalten werden, etwa in St. Petersburg

Den Allmachtswahn bestätigt auch Dieter Graumann in der aktuellen Debatte um Beschneidungen und auch das Nichtverstehenkönnen und Nichtverstehenwollen des Wesens einer Demokratie, wenn er davon spricht, daß Beschneidungen für seine Sekte nicht verhandelbar wären, „da müßte man schon mit dem lieben Gott verhandeln“… Wenn es nicht dem Wesen der Demokratie grundsätzlich widerspräche, müßte dieser graumannsche Vorschlag angenommen werden -, wie leicht fiele die demokratische Weiterentwicklung … Es genügte dann den Sekten zu sagen, es wurde für euch mit eurem Gott verhandelt und einvernehmlich vereinbart, zum Beispiel, daß für die Weltanschauung Religion keine Sonderrechte mehr gelten, daß der Sonderstatus der Weltanschauung Religion per sofort aufgehoben ist und die Weltanschauung Religion den gleichen Schutz und die gleiche Freiheit wie jedwede andere Weltanschauung … Es ist sektengemäß nicht nur ein Nichtverstehenwollen und Nichtverstehenkönnen des Wesens der Demokratie, sondern auch ein Beibehaltenwollen ihrer Pfründe, bei der Verteidiugng ihrer Pfründe verstehen Sekten das Wesen der Demokratie sehr genau, wie diese nämlich eigennützig ins Spiel zu bringen ist …

Zum Allmachtswahn gehört auch ursächlich die Blutrünstigkeit … Während die Angstellten der Sekten in bezug auf das Urteil in Köln von Religionsfeindlichkeit, von Angriffen auf das jüdische Leben in Deutschland, von der Unterminierung der Religionsfreiheit reden, beweisen zur gleichen Zeit, wieder einmal Sekten ihre Menschenfeindlichkeit, ihren unbändigen Willen zum Freiheitsentzug, führen Sekten, wieder einmal, ihre schwersten Angriffe gegen das Leben, beispielsweise in Tunesien, phantasiert, wie in der Collage ebenfalls gelesen werden kann, ein Imam seine libidoförderliche Blutrünstigkeit … Es ist eine allen Sekten eingeschriebene Blutrünstigkeit, nicht nur der islamischen Sekte, um etwa auf das aktuelle Beispiel zu verweisen, daß in Bulgarien nach Steinigung ein Angestellter der Sekte der orthodoxen

Es ist auch noch nicht lange her, daß über die römisch-katholischen Schreie „Bringt sie alle um!“ in Kroatien

Das aktuelle Beispiel in Tunesien, um zu einem Schluß zu kommen, zeigt auch einen Gleichschritt zwischen rechter und religiöser Weltanschauung in bezug auf die Kunst: Kunst müsse schön sein -, diese Vorstellung wird etwa auch in Österreich von einem politischen Lager vertreten, das sich als Kreuzträger der christlich … Auch in Bulgarien, um beim aktuellen Beispiel zu bleiben, in bezug auf Sexualität ein Gleichschritt rechter und religiöser …

Das perfide sektiererische Einmahnen von Demokratie

Martin Engelberg und Reuven Rennert haben durch ihre Beiträge zum Kölner Beschneidungsurteil in österreichischen Tageszeitungen, die nicht Eigentum irgendeiner Sekte sind, auf sich aufmerksam gemacht, und es wurde gedacht, das sind wiederum zwei Verteidigungsreden, die eine Antwort herausfordern, nicht aber, wiederum nicht, um gegen die Beschneidung zu argumentieren, sondern das in das Dunkel Getauchte in dieser erregten Diskussion für und gegen Beschneidung auszuleuchten …

Um es gleich zu Beginn unmißerständlich deutlich zu machen, sollte es sich für die eine oder den anderen nicht von selbst aus den Texten erschlossen haben, es ging und geht in den hier veröffentlichten Beiträgen zur Beschneidung nicht darum, Stellung für oder gegen Beschneidungen zu beziehen, sondern um das Perfide in der Argumentation für Beschneidungen … Und Martin Engelberg und Reuven Rennert leisten, um zwei stellvertretend und beispielhaft vor den Vorhang, hinter dem sie verbergen, was über Beschneidungen öffentlich nicht gesprochen werden soll, treten zu lassen …

Um die Collage zu verstehen, ist zu sagen, daß es Hinweise waren, die den Blick nach Israel wenden ließen. Reuven Rennert lebe, ist in der „Wiener Zeitung“ zu lesen, orthodox, und Martin Engelberg schrieb in „Nu“ zum Start seiner Serie über Rabbiner, es sei die Entscheidung zugunsten der Bezeichnung strenge Orthodoxe gefallen, weil die im Englischen zwar gebräuchliche Bezeichnung Ultraorthodoxe im Deutschen negativ konnotiert sei …  Martin Engelberg und Reuven Rennert sind Kandidaten der Liste „Chaj“ für die Wahl in der israelitischen Kultusgemeinde in Wien …

Es wurde hier schon sehr mehrmals über die weltweiten massiven Versuche der Organisierten Glauben der Einflußnahme auf die Gesetzgebung geschrieben, so daß heute die Einladung ausreicht, falls es Sie interessiert, selbst unter „Organisierte Glauben“ und auch Sekten die Texte herauszusuchen und … Die „strengen Orthodoxen“, wie Martin Engelberg sie lieber …, in Israel sind nur weitere Beispielgeber für die Unerbittlichkeit jedweder Sekte gegen humanistische Fortschritte, schlimmer noch, mühsam erreichte humanistische Standards wieder zerstören zu wollen …

Reuven Rennert mahnt, wie in der Collage gelesen werden kann, Demokratie und Minderheitenrechte ein … Und was er jenen, die nicht für die Beschneidung sind, unterstellt zu sein, mit der Formulierung „die selbst ernannten Verteidiger des gesunden Volksempfindens“ -, Geschichte ist vergangen, aber nicht vergessen und einsetzbar … Und Martin Engelberg in seinem Artikel in der Presse vom 10. Juli 2012 mit seinem Versuch, psychoanalytische Aspekte in die Diskussion zu bringen, die seiner Ansicht nach bisher gänzlich außer Acht blieben, aber ihm recht interessant … Interessant daran ist auch, daß Martin Engelberg Sigmund Freud anruft, um den Antisemitismus platzieren zu können, jedoch außer Acht läßt, was Sigmund Freund noch sagte -, es würde wohl nicht zum Denunzieren jener passen, die nicht für Beschneidungen sind.

Ihr Judenhaß ist im Grunde Christenhaß, und man braucht sich nicht zu wundern, daß in der deutschen nationalsozialistischen Revolution diese innige Beziehung der zwei monotheistischen Religionen in der feindseligen Behandlung beider so deutlichen Ausdruck findet.

Die Motivierung, die wir für das Ganze des Auszugs erraten haben, deckt auch die Einsetzung der Beschneidung. Man weiß, in welcher Weise sich die Menschen, Völker wie Einzelne, zu diesem uralten, kaum mehr verstandenen Gebrauch verhalten. Denjenigen, die ihn nicht üben, erscheint er sehr befremdlich, und sie grausen sich ein wenig davor – die anderen aber, die die Beschneidung angenommen haben, sind stolz darauf. Sie fühlen sich durch sie erhöht, wie geadelt, und schauen verächtlich auf die anderen herab, die ihnen als unrein gelten. Noch heute beschimpft der Türke den Christen als »unbeschnittenen Hund«.

Die Beschneidung, das gravierendste Anzeichen der Abhängigkeit von Ägypten, mußte man beibehalten, aber man versäumte die Versuche nicht, diese Sitte aller Evidenz zum
Trotz von Ägypten abzulösen.

Das schrieb Sigmund Freud in seinem „Moses“ (1939) und interessant ist eine Stelle im „Abriß der Psychoanalyse“, zitiert aus den „Jünglingen der Moderne von Birgit Dahlke, die für Martin Engelberg kein recht interessanter Aspekt …

Im Abriß der Psychoanalyse (1938), der kurz vor seinem Tod geschrieben wurde, bringt Freud Beschneidung, Kastration, Masturbation und die Unterwerfung unter den Willen des Vaters in einen überraschenden Zusammenhang: Wegen der verbotenen Masturbation werde dem kleinen Jungen von der Mutter mit Kastration durch den Vater gedroht. In einer Fußnote dazu heißt es: „[…] Die uralte Sitte der Beschneidung, ein anderer Symbolersatz der Kastration, läßt sich nur verstehen als Ausdruck der Unterwerfung unter den Willen des Vaters. (Siehe Pubertätsriten der Wilden). Wie sich der oben beschriebene Ablauf bei den Völkern und in den Kulturen gestaltet, die die kindliche Masturbation nicht unterdrücken, ist noch nicht untersucht worden.“ Beschneidung, unterdrückte kindliche Sexualität (Masturbation) und Kastrationsdrohung bilden in dieser Darstellung einer Kette von ängstigenden Ereignissen, die das Kind dem Willen des Vaters unterwerfen sollen. Sander Gilman kommt in seinem Kapitel „Freud und die Beschneidung“ zu der Ansicht, für Freud wäre die Vorstellung von der Beschneidung mit Krankheit und mit Machtlosigkeit verbunden gewesen. Ist hier also der Grund dafür zu suchen, dass die Ablösung vom Vater sein zentrales Thema wird und die eigene Souveränität als Mann, Vater und Wissenschaftlicher von ihm immer als eine gefährdete wahrgenommen wird?

Was Martin Engelberg anbietet, kann in der Presse nachgelesen werden, es wird gelesen werden können von einem vorgeburtlichen paradiesischen Leben, von narzistischen Größenvorstellungen des Christentums, von deren narzistischen Kränkung und Demütigung, für welche die Juden für immer, so Martin Engelberg, büßen müssen …

Antisemitismus, Kastrationsangst, Frauenhaß für die Beschneidung in die Schlacht zu werfen, hat ein anderer österreichischer Politologe schon eingesetzt, wie hier nachgelesen werden kann … Und es gibt sehr viele, die sich dafür einsetzen, die den Beschneidern beistehen, so daß tatsächlich allen Sekten, die es auf dieser Welt gibt, es würde ihnen gut anstehen, endlich einmal wenigstens einen Bruchteil von dieser Großzügigkeit zu leben, die den Sekten von liberalen Gesellschaften, von säkularen Staaten entgegengebracht wird … Auch in dieser erregten Debatte um die Beschneidung springen den Sektierern und Sektiererinnen, in diesem Fall den Moslems und den Juden, in Deutschland Minister, Spitzenfunktionäre der Grünen und viele weitere bei … Und auch in Österreich stellen Medien den Sekten Schreibplätze zur Genüge zur Verfügung, um sie ausführlich darüber zu Wort kommen zu lassen …. Auch heute, beispielsweise die „Wiener Zeitung“, in der Peter Menasse das Landgericht unter dem Titel „Köln war schon lustiger“ verhöhnt. Da die Texte von Peter Menasse nicht gekannt werden, kann nicht beurteilt werden, ob Peter Menasse selbst einmal schon lustiger war -, kaum lustig aber ist es beispielsweise, daß Peter Menasse Beschneidung und Abtreibung abgleicht, um sich selbst und seine Generation als Helden im Engagement für die Fristenlösung …

Baff aber machen die Ausführungen von Sybille Hamann in der Presse vom 4. Juli 2012:

Religiöse Rituale dienen nicht nur Gott. Sie erfüllen, sogar für Ungläubige, auch eine weltliche Funktion. Mit ihnen zeigt man Zugehörigkeit, Verbundenheit miteinander, sie markieren, wer man ist, und dass man da ist.

Muslimischen Zuwanderern solche Markierungen zu verbieten ist schlimm genug. Wenn ein deutsches Gericht deutschen Juden solche Markierungen verbietet, unter anfeuerndem Applaus des Publikums – dann ist das unerträglich.

Der Versuch, auf diese hamannschen … eine Antwort geben zu können, scheitern unweigerlich, es bleibt einfach beim Baff sein … Und wieder diese aus der Geschichte gespeiste unlautere und unredliche Unterstellung … Sollten eines Tages, orthodoxe Juden, um auf die Collage zurückzukommen, Geschlechtertrennung fordern und rituell begehen, wäre es für Sybille Hamann wohl ebenso unerträglich, würde dann ein deutsches Gericht … Es wäre wohl auch schlimm, den Sekten Steinigung und Auspeitschung und so weiter und so fort zu verbieten … Sybille Hamann verwendet das Wort „Markierung“, ein zutreffendes Wort, wie ebenfalls hier schon geschrieben wurde …

Während in den liberalen Gesellschaften beispielsweise in Deutschland und Österreich versucht wird, die Argumente der Beschneider zu verstehen, selbstkritisch das Urteil von Köln zu hinterfragen, beweist eine Sekte wieder in Mali zur gleichen Zeit, wie dienlich religiöse Rituale auch für Ungläubige …, oder schlimmer, wofür Sekten Ungläubige benötigen … Wie in der Collage angelesen werden kann, am Beispiel von Israel, gefährden Sekten Demokatien, und gegen dieses sektierersche Wüten muß mit Bestimmtheit immer wieder …

Beschnitten gesteinigt zu werden – Freiheit, wie sie Organisierte Glauben meinen

Beschnitten gesteinigt zu werden, sind menschgemäß keine Taten, die ein Mensch in Freiheit bejahen oder verneinen kann, es sind Taten, die ein Mensch in Unfreiheit zu erleiden und, aus der Warte von Organisierten Glauben, für diese Taten auch noch gebetsmäßig zu danken hat, weil solche Taten für Organisierten Glauben das ihr Fundament …

Weder dem männlichen noch dem weiblichen Kind gestehen Organisierte Glauben das Recht auf Freiheit zu, in Freiheit zu entscheiden, ob es beispielsweise beschnitten werden will oder nicht, der Körper des Kindes ist Besitz der Organisierten Glauben, das Kind ist für Organisierte Glauben eine Sache, mit der verfahren werden kann, wie es eben Organisierten Glauben beliebt, sie befriedigt

In der Beschneidung offenbaren Organisierte Glauben exemplarisch ihre Verneinung des Rechts des Einzelnen auf Freiheit, in der Beschneidung offenbaren Organisierte Glauben exemplarisch ihr barbarische Gesinnung, die Einzelne gehöre nicht sich selbst, sondern den Organisierten Glauben, die über sie verfügen können, wie es ihnen beliebt, sie befriedigt …

Weshalb so viel von Freiheit im Zusammenhang mit der Beschneidung gesprochen wird? Das Urteil in Köln läßt aktuell Organisierte Glauben hysterisch nach Freiheit schreien, panisch die Freiheit der Religionen einmahnen, auf die „Religionsfreiheit“ pochen … Jedoch, wissen die Organisierten Glauben tatsächlich um die Bedeutung der Freiheit, können Organisierte Glauben Freiheit stotterfrei buchstabieren? Das darf bezweifelt werden.

In der gleichen Sekunde, in der Organisierte Glauben hyperventilierend „Religionsfreiheit“ hervorpressen, fordert etwa ein Angestellter des Organisierten Glaubens der orthodoxen christlichen Kirche in Bulgarien die Steinigung, ruft dieser Angestellte im Gleichschritt, wieder einmal eingereiht in den Marsch von Rechtsextremen, zur Steinigung von Menschen auf, die für sich das menschgemäße Recht der Freiheit wahrnehmen wollen, ohne jedoch dabei die Freiheit des Anderen beschneiden zu wollen, ohne jedoch dabei die Andere unterjochen zu wollen … Es ist nur ein Beispiel von vielen, ein zwar krasses, aber typisches Beispiel für Organisierte Glauben, denen es einzig um ihre Macht geht, einzig darum, weiter Demiurgen über Leben und Tod sein zu wollen, weiter die Bestimmer über Lebensweisen sein wollen …

Barbaren wurden einst jene genannt, die eine Sprache nicht verstehen und nicht sprechen können. auch in diesem Sinn sind Organisierte Glauben barbarische Organisationen, die die Sprache der Freiheit nicht kennen, die die Sprache der Freiheit nicht sprechen können …

Der zur Steinigung und damit zu Mord aufrufende Angestellte eines Organisierten Glaubens offenbart zwar exemplarisch, daß Organisierte Glauben nicht nur nach wie vor sprachliche Barbarinnen sind, aber die  tatsächliche Gefährlichkeit Organisierter Glauben besteht in deren unentwegten Versuchen, die Gesetzgebung in nahezu jedwedem Staat auf dieser Erde nach ihren barbarischen Gesinnungen zu beeinflußen, Gesetze nach ihren barbarischen Gesinnungen durchzubringen, Gesetze nach ihren barbarischen Gesinnungen aus den säkularen Gesetzesbüchern wieder zu streichen …