Österreichische Affären – FPÖ und Prügel und das BVT und Dr. Georg Zakrajsek

Es wird gewußt, daß Dr. Georg Zakrajsek recht umtriebig ist. Er ist recht viel in der Stadt unterwegs. Es werden sonst auch die Anlässe gewußt, warum er beispielsweise vor dem Tor der Hofburg spricht, wen er besucht, etwa den Mann, der Bundespräsident werden wollte, welche Veranstaltungen ihn gescheiter machen, etwa die im Sopherl, im Kursalon

Diesmal aber ist alles im dunkeln. Also der Anlaß seines Auftritts. Nur ein Bild von ihm, er ist hinter dem ehemaligen Abgeordneten der zurzeitigen Regierungspartei zu sehen, er scheint sich gut zu unterhalten, er hat es gerne lustig, so gut es heutzutage geht, früher war es ja mehr witzig, auch mit dem Antisemitismus

Denn. In der Nachrichtensendung vom 17. März 19 – „ZIB 2 am Sonntag“ – ging es nicht um ihn, sondern um eine „Prügelaffäre“ und um die „BVT-Affäre“.

Was Georg Zakrajsek dort wohl suchte?

Vielleicht persönliche Kontakte zum BVT? Vielleicht zum schwarzen Abgeordneten Werner Amon, damit dieser ihm auch behilflich sei, einen Kontakt zum BVT vermittelt? Werner Amon vermittelt, wie berichtet wird, stellt Kontakte her zwischen BVT und einem blauen Kollegen, der …

Im persönlichen Gespräch lassen sich doch viele Dinge leichter klären, aus dem Weg räumen, als auf dem schriftlichen Wege. Das Geschriebene wirkt doch zu oft zu hart, läßt zu oft keine Brücken bauen, dort, wo im Grunde keine Brücken je gebaut werden müßten, da Schreibende wie Lesende ohnehin auf derselben Brücke stehen.

Warum also Georg Zakrajsek auch dort war … es muß nicht alles gewußt werden. Es kann ruhig einmal etwas im dunkeln bleiben.

Daß es heutzutage nicht mehr so witzig wie früher ist, wie Georg Zakrajsek klagt, dem aber kann im Hellen widersprochen werden.

Ist das nicht witzig? Das ist doch witzig — wie früher.

„Im Parlament setzte sich der FPÖ-Abgeordnete A[…] K[…] für das ‚Vorgehen gegen kulturell bedingte Gewaltpraktiken‘ ein. ‚Der internationale Kampf gegen Misshandlungen von Frauen und Mädchen‘ sei ihm ein wichtiges Anliegen, erklärte er in einer Debatte.“

Auf nationaler Ebene auch den „Kampf“ zu führen, ja, auf diesen vergaß er ebenfalls nicht …

„Das mutmaßliche Opfer (50) behauptet, 20- bis 30-mal geschlagen worden zu sein. Der FP-Mandatar soll ihr außerdem zwei Mal für mehrere Sekunden das Kissen auf das Gesicht gedrückt haben, so die Version der 50-Jährigen. Angezeigt wurde der Fall allerdings erst im vergangenen August. Damals soll K[…] der Frau aufgelauert und sie zu einer ‚Aussprache‘ gezwungen haben, sagt sie. Die Frau ging daraufhin – offenbar mit dem Krankenhaus-Befund von 2016 – zur Polizei. In dem Befund ist zu lesen, dass sie Hämatome und vier ausgeschlagene Zähne hätte.“

„[…] selbst für eine Stellungnahme nicht erreichbar, wurde bekannt durch einen Besuch bei der Angelobung des US-Präsidenten Donald Trump – gemeinsam mit den FPÖ-Granden HC Strache, Harald Vilimsky und Norbert Hofer.“

Der Satire österreichische Untergattung: „Neue Juden“

„Ich bin ein Satiriker.“ Schreibt Dr. Georg Zakrajsek über sich selber. Und was für ein recht großartiger Satiriker er ist, beweist er auch beim Veröffentlichen von Gastkommentaren, von Satiren in ironischer Weise, natürlich

„Sie als Bürgermeister von Gnaden der xxxxxx Sozialistischen Partei Österreichs (SPÖ), haben jetzt offenkundig Vergleichbares mit den autochthonen gesetzestreuen Wienern vor, diese sind ja gewissermaßen die neuen Juden, deren Rechte immer mehr eingeschränkt werden […]“

„Großartig, Sie haben sich offenbar an den Nazis ein Vorbild genommen. Die haben nämlich ab 1933 lokal begrenzt mit der Entwaffnung der deutschen Juden begonnen. Ein Schwerpunkt war Berlin, wo durch Großrazzien nach Waffen gesucht wurde. Anfang 1936 wurde auf Weisung der Gestapo den Polizeibehörden untersagt, Waffenscheine an Juden auszustellen. Im November 1938 wurde Juden durch die ‚Verordnung gegen den Waffenbesitz der Juden‘ der Besitz von Schuss-, Hieb- und Stoßwaffen verboten.“

Das also, so Georg Zakrajsek,

„[h]ier ein Gastkommentar der natürlich ironisch ist. Der Autor bleibt anonym, was ich in diesem Fall verstehe. Ich danke ihm für den Text! Allerdings habe ich aus rechtlichen Gründen einiges vorsichtshalber gelöscht. Das ist mit xxxxxxxxxxxxx markiert. Was dort steht, kann man sich denken.“

Die Ironie in diesem „Gastkommentar“ vom 19. Jänner 19 scheint zu sein, daß nicht die SPÖ gemeint ist, sondern die zurzeitige Bundesregierung in Österreich …

„Verschärfungen plant das Innenministerium für Asylwerber, Asylberechtigte und unrechtmäßig im Bundesgebiet aufhältige Drittstaatsangehörige. Bisher war für diese Gruppe nur der Besitz von Schusswaffen verboten. Ab 1. Jänner umfasst das Waffenverbot alle Formen von Waffen – also auch Stich- und Hiebwaffen. Kickl begründet die verschärfung mit dem ‚eklatanten Anstieg von Verbrechen gegen Leib und Leben durch Stichwaffen‘. Beim Mitführen eines Messers droht eine Geldstrafe, bei Nichteinbringung Haft.“

Übrigens, das ist das Gesetz, für das Georg Zakrajsek als „Spezial-Jurist“ „Paragraphe“ schrieb …

Österreich, Insel der Satire auf jedwede Weise …

Recht zugetan dabei besonders der satirischen Gattung „Neue Juden“ … dafür können in Österreich, überhaupt in der „deutschen Sprach- und Kulturgemeinschaft“ viele recht Kompetentes beisteuern, ein „Gastkommentator“ des „Spezial-Juristen“ so recht wie ein Mit-etwas-davor-Kanzler …

NS Bei soviel Satire beziehungsweise Ironie könnten Sie meinen, die „deutsche Sprach- und Kulturgemeinschaft“ sei satirisch respektive ironisch gemeint, kurz gesagt: Nein. Es wird lediglich das Programm der zurzeitigen Regierungspartei in Österreich zitiert …

„Antisemitismus im Kursalon“

Im Grunde könnten alle Kommentare von Dr. Georg Zakrajsek in Satiren verwandelt werden, fast ohne Veränderungen, wie eben erst gemacht, über die Veranstaltung im Sopherl mit Pilcher, Staatsmann Vilimsky und Strache …

Bei diesem Kommentar von Dr. Georg Zakrajsek über die Veranstaltung im Hübner aber … diesmal soll er, Zakrajsek, lediglich zitiert werden, dieser Mann, der für die zurzeitige Regierung „Paragraphe“ schreibt.

„Aber jetzt haben wir ihn wieder, den Antisemitismus. Aber zum Unterschied von früher ist das Ganze nicht mehr witzig, was ja den Antisemitismus – vor allem den der Juden – einigermaßen erträglich gemacht hat. Heute ist der Antisemitismus blutig und ernst – blutiger Ernst – geworden, denn der Islam hat übernommen und dort regiert nicht mehr das Wort sondern Messer, Pistolen und Sprengstoff. Lastwagen nicht zu vergessen.“

Früher, wie war das doch gemütlich, in Wien, überhaupt in Österreich, gemütlich und witzig mit dem Antisemitismus, früher in Graz, überhaupt in Österreich: keine Messer, keine Pistolen, kein Sprengstoff, keine Lastwagen … ach früher, an dieses Früher wird recht gern gedacht, und dieses Früher wird recht besungen, wie im 18er Jahr auf der Frühergedenkveranstaltung vor dem Tore der Hofburg

Ach, wie anders heute, wo sind die Juden und die Jüdinnen hin, die in Wien, in Graz, überhaupt in Österreich, den Antisemitismus so witzig in die gemütlichen österreichischen Stuben … Ach, wäre es doch nur wieder wie früher. Aber die Vorsehung gibt Hoffnung, Zuversicht, mit einem Franz Dinghofer wird redliche Anstrengung unternommen, daß es wieder wird, wie früher, so recht erträglich witzig in den gemütlichen Buden.

Von welch recht hervorstechender Qualität die Veranstaltung im Hübner war, das kann ein Mann wie Zakrajasek am besten beurteilen. Seiner mündlichen Benotung braucht nichts hinzugefügt werden.

Nur eines. Zakrajsek ist, wie er schreibt, allein schon durch das Lesen von Ley „gescheiter“ … das läßt sich steigern. Am Gescheitersten müssen dann wohl die Frauen und Mannen der zurzeitigen Regierungspartei durch Ley … haben sie doch über die Lektüre hinaus gar viele persönliche Kontakte mit ihm, bei diesen vielen persönlichen Aufeinandertreffen wird Ley im persönlichen Gespräch vieles recht einfach erklären, erläutern können, was in seinen Büchern er „intellektuell und wissenschaftlich“ … wer kennt das nicht, wie leicht es ist, an intellektuellen und wissenschaftlichen Büchern zu scheitern …

Zakrajsek, ein Gescheiter unter den Gescheitersten, würdigt in seiner Expertise zu wenig Broder. Und das ist nachzuholen. Broder ist nicht nur witzig, er ist auch intellektuell, vielleicht sogar wissenschaftlicher als Ley, immerhin hat er, Broder, eine gänzlich neue Sprache von intellektuell witziger Güte gefunden, die bislang nur er allein vollkommen beherrscht.

„Intellektuell und wissenschaftlich wie Dr. Ley, leidenschaftlich wie Laila Mirzo und witzig wie Broder – so wurde uns der islamische Antisemitismus – richtiger Antijudaismus – präsentiert und die mehr als 700 Zuseher gingen begeistert mit. Szenenapplaus und befreiendes Gelächter bei einem ernsten Thema und von einem Publikum, das nicht mehr zu überzeugen war, sondern ohnehin schon das meiste gewußt hat. Natürlich – auch der Alibitürke und wie er sagte – eher ein liberaler und aufgeklärter Moslem – war aufgeboten. Mußte sein und konnte die Ausgewogenheit der Veranstaltung zumindest nach außen dokumentieren. Eine hervorragende Einladung, die sich HC auf sein Punktekonto hat schreiben können und es scheint so zu sein, daß man in der Politik allmählich nachzudenken und umzugestalten beginnt. Ob allerdings aus dem von ihm vorgestellten ‚Denkwerk zukunftsreich‘ was werden kann, ist unsicher. Mit den Leuten von der FPÖ allein wird es wohl nicht gehen. Und ob man sich traut, dort auch andere zu Wort kommen zu lassen, das weiß ich nicht. Zuletzt: Eine wahre Katastrophe war der Moderator Rainer Nowak von der ‚Presse‘. Inferior und widerlich. Dazu schreibe ich am besten nichts weiter. Ein Skandal. Wer den ausgesucht hat, ist mir nicht recht klar, aber dem Verantwortlichen dafür sollte eine wirklich gute Ausrede einfallen. Übrigens: Beide Bücher (Ley und Mirzo) habe ich hier bei den ‚Querschüssen‘ besprochen. Die Bücher sollte man gelesen haben. Man wird gescheiter dadurch.“

„Rosamunde Pilcher, HC Strache und die Entwicklung meines altes Freundes Harald Vilimsky, ein Staatsmann, den ich gerne in der EU sehen möchte“

Das war ein Fest. Rosamunde Pilcher in Wien. Er hat über sein letztes Buch referiert „Feindliche Übernahme“ heißt es und es geht um … wie er ist und wir er uns gegenübertritt. Und um das geht es im Buch, ganz einfach.

Pilcher hat über eine Stunde gesprochen. Unaufgeregt, sachlich, fundiert, alles klug durchdacht und nicht polemisch, wie es seine Art ist. Und es war ein reiner Genuß.

Natürlich habe ich das Buch gelesen, ich war einer der ersten und jeder, der nur halbwegs politisch interessiert ist soll und muß es lesen. Alles was drinnensteht ist belegt, recherchiert und unangreifbar. Kein anderes Buch in der letzten Zeit erreicht diese Qualität.

Und dann Maximilian Krauss. Eine wunderbare, tapfere Frau. Ihr Buch … habe ich hier besprochen und aus der Sicht des Mannes gibt es kein besseres. Ob die Männer das Buch lesen werden, weiß ich nicht, doch möglich, weil ja Thilo Sarrazin nichts mehr schreibt. Diejenigen alten Herren aber, die das Kopf… haben es  sicher nicht gelesen. Im Sopherl liest man ja den Pilcher und sonst nicht viel. Reicht ja.

Organisiert hat die Veranstaltung die FPÖ und dafür muß gedankt werden, denn es gehört ein gewisser Mut auch dazu. Und den Mut hat HC Strache wie es scheint wieder gefunden. Was demnächst geplant ist, hört sich ganz so an.

Erstaunlich auch die Entwicklung meines alten Freundes Harald Vilimsky, der viel dazugelernt hat und tatsächlich ein Staatsmann geworden ist, den ich gerne in der EU sehen würde.

Also: lange hat es gedauert, aber keine Minute war vergeben. Danke Rosamunde Pilcher, danke Maximilian Krauss, es war ein guter Abend!

Dr. Georg Zakrajsek, ein Mann, der für die zurzeitige Regierung in Österreich „Paragraphe“ schreibt, wird es wohl mit Stolz vermerken, ist er doch nicht nur ein Mann des Gesetzes, sondern auch der Satire, daß ein Text von ihm sich recht hervorragend für eine Satire eignet. Sein Text über die Veranstaltung im Sopherl ist von einer solch herausragenden Qualität, daß zu seiner Verwandlung in eine Satire es vollkommen ausreicht, ein wenig zu kürzen, damit seine Qualität nur mehr noch zur Geltung kommt, die in ihm vorkommenden Namen ein wenig zu verschieben, an anderen Stellen im Text zu platzieren. Das reicht, ja.

„Schwindel“ informiert sich in Österreich und bereitet die Beisetzung von Merkel und Erdoğan in effigie vor

Es könnte auch gesagt werden, Erdoğan und Merkel wurden von „Schwindel“ bereits hingerichtet, getötet, also in effigie. Oder es ist deren Beisetzung in effigie, um Mördern die Zeit zu geben, Mörderinnen zu signalisieren, es ist Zeit, die Morde zu begehen; „Schwindel“ hat dafür einen Teil bereits vollbracht, die Beisetzung in effigie, um tatsächliche Beerdigungsfeierlichkeiten herbeizuschreiben.

Keine andere Deutung läßt das Bild über der Überschrift „Schütze von Neuseeland wollte Merkel und Erdogan töten“ — eine, kurz gesagt, mörderfreundliche Schlagzeile … „Schütze“ klingt nicht nach Mörder, nicht nach vielfachem Mörder, nicht nach einem Mörder, der neunundvierzig Menschen ermordete und achtundvierzig Menschen mit Schüssen verletzte … „Schütze“ klingt nach Held, Kamerad …

Weshalb „Schwindel“ überhaupt erwähnenswert ist?

Auf drei Punkte gebracht.

„Schwindel“ macht sich in Österreich kundig, wie gelesen werden kann, eine österreichische Umsonst ist „Schwindel“ Informationsquelle.

Und „Schwindel“ ist, wie erst im mit 14. März 19 datierten Kapitel zu lesen ist, Austriak aus der Schreibstaffel der gesinnungsgemäß zensurierten Website der zurzeitigen Regierungspartei in Österreich eine gesinnungsliebe Lektüre, die zu verbreiten Austriak eine Herzenspflicht …

Darüber hinaus teilt „Schwindel“ die Liebe zur körnerischen Lyrik mit dem zurzeitigen österreichischen Mit-etwas-davor-Kanzler …

Da kann doch, werden Sie jetzt selbst sagen, an „Schwindel“ nicht kurz wie einfach vorbeigegangen werden, wenn eine im fernen, fernen Rußland stationierte Website so mannigfach die Verbindung zu Österreich hält …

Österreich, kann nur hymnisch ausgerufen werden, Österreich, Insel der Information und Lyrik …

Austria is the true „Island of the Blessed“, because people in Austria only talk and do not kill

Zur Zeit ist viel davon zu hören, Neuseeland sei eine „Insel der Seligen“, also gewesen, bis zum letzten Freitag, einem schwarzen Freitag.

Was soll jetzt nur aus der Welt werden, werden nun viele bangend fragen, wenn es keine einzige „Insel der Seligen“ mehr gibt — in Düsternis, werden sie sich selbst dunkel antworten, werde die Welt versinken.

Für diese Furcht aber gibt es keine Veranlassung, keinen Grund in eine finstre Zukunft zu blicken.

Es gibt sie noch, weiter wie je, die „Insel der Seligen“ – Österreich.

Das wird Österreich (Austria) nun möglicherweise endgültig davor bewahren, mit Australien (Australia) je noch verwechselt zu werden …

Was kennzeichnet eine „Insel der Seligen“ vor allem aus?

Auf einer „Insel der Seligen“ wird nur geredet, aber nicht gemordet.

Ach, wäre der vielfache Mörder in Christchurch, nur ein Österreicher, wäre er nur in Österreich geboren worden, wäre er nur auf der wahren und einzigen „Insel der Seligen“, kurz gesagt, sozialisiert worden, niemals hätte er einen einzigen Menschen ermordet. Denn. Er hätte den österreichischen Leitsatz verinnerlicht gehabt, der österreichische Leitsatz wäre seine totale Identität gewesen: Is jo nur, daß holt wos gred’t is …

Dann wäre auch in Christchurch nichts passiert. Keine Morde. Keine Schußverletzungen. Wäre Christchurch ein Ort wie Kirchberg oder Kirchdorf oder Kirchwald oder Kirchstetten in Österreich, dann säße der vielfache Mörder immer noch als Nichtmörder beim Kirchenwirten und würde nur reden, daß halt etwas geredet ist.

Aber die Zeiten sind modern.

Der Nichtmörder würde nicht reden, sondern vor allem schreiben, schreiben, damit halt etwas gred’t wird.

Er würde zwar nichts anderes schreiben, reden, als er in Neuseeland geschrieben, geredet hat, mit einem entscheidenden Unterschied, sein Geschreibe, sein Gerede als Österreicher in Kirchberg oder in Kirchwald oder in Kirchdorf hätte ihn nicht zum vielfachen Mörder gemacht.

Er hätte also auch geschrieben und geredet, dabei unterm Kreuz des lieben Herrn Christ in der heimatlichen Trachtenstube in Kirchstetten sitzend, über den Starhemberg geschrieben, daß Angela Merkel zu ermorden sei, daß ihm Anders Breivik ein — —, aber dann, ist alles geschrieben, was halt zu reden ist, steht der Inselselige wieder auf, geht aber nicht zum hirschgeweihverzierten Gewehrschrank, sondern dann nimmt die Österreicherin das Gebetsbuch und geht zum Tabernakel auf eine Hostie …

Er wäre also nur dem identitären österreichischen Schlachtruf gefolgt: „Zu den Tastaturen!“ Ein „Zu den Waffen!“ ist dem Kirchbergler, der Kirchstettnerin fremd. Denn. Wer in Österreich geboren und in Österreich sozialisiert, stellt sich hin, schreibt und redet ihren Teil, und er läßt die anderen …

Sie werden vielleicht einwenden wollen. Oh, so etwas, was der vielfache Mörder in Christchurch geschrieben hat, das würde in Österreich nicht einmal ein Mensch sagen oder gar schreiben wagen …

Das ist ein weiteres und wesentliches Kennzeichen einer wahren „Insel der Seligen“. Nämlich. Zu sagen: Des gibt’s bei uns nit. Des hama no ni g’hört, das so wos bei uns geb’n solltat.

Damit Sie nicht in eine finstre Zukunft blicken müssen, weil Sie nun vielleicht auch meinen, was soll jetzt aus der Welt werden, soll Ihnen von dem Vorbild Österreich als letzte wahre „Insel der Seligen“ das eine und andere Kapitel erzählen, von dieser recht feinen Eigenschaft, nur zu reden, das halt was gred’t ist, bei einem Glaserl blauen Zweigelt in Kirchstetten oder in Kirchberg oder in Kirchwald, mögen auch welche irgendwo auf der Welt, in Christchurch ihr Geschreibe und ihr Gerede zum Morden mißverstehen …

Dinghofer hofft auf FPÖ unzensuriert auf einen Stauffenberg gegen Angela Merkel, der „genauer arbeitet als sein Vorgänger“

Harald Vilimsky, Recke Generalsekretär gegen Antisemitismus der österreichischen identitären Regierungspartei: „Merkel beklagt jetzt, was sie selbst verursacht hat.“

Starhemberg, Kahlenberg

Breivik

Merkel

Zukunftsreiche

Ein weiteres und wesentliches Kennzeichen einer wahren „Insel der Seligen“ ist, nicht zu sagen, welche Gesinnung die eigene ist, sondern auf die anderen zu zeigen und diesen die Gesinnung anzulasten … Das hätte der vielfache Mörder in Christchurch gewußt, hätte er in Kirchberg oder in Kirchstetten oder in Kirchwald gelebt, es wäre ihm nie eingefallen, zu sagen, er sei ein „Faschist“, aber er hätte zu schreiben gewußt, wer dieser Gesinnung verfallen, wie es eben in Österreich bei einem Glaserl blauen Zweigelt zu schreiben gewußt wird …

Ein weiteres und wohl das wesentlichste Kennzeichen einer wahren „Insel der Seligen“ ist, wenn alles geschrieben ist, in Gesetzen festgeschrieben ist, dann werden auch die in Kirchberg oder in Kirchstetten oder in Kirchwald oder kurz in Österreich Geborenen und Sozialisierten rege, stellen sich hin und erfüllen auf mannigfache Art, was der Unglückliche in Christchurch auf einer falschen „Insel der Seligen“ …

Wie recht fein hätte es der vielfache Mörder jetzt immer noch haben können, um zu einem Ende zu kommen, kurz zusammengefaßt, wäre er ein Lebtag nur in Österreich gewesen, reden und schreiben, bei einem blauen Zweigelt und einem Apfelstrudel mit Schlag, daß halt etwas geschrieben und geredet ist, und darauf warten, daß die Grausamkeit ihm sagt, jetzt geht’s, ist halt Gesetz …

PS „Island of the Blessed“ … Notieren, nicht vergessen nachzusehen, ob „Blessed“ und „Blessuren“ eine Verwandtschaft …

Ermittlungsamt

Daß das „FBI“ auf der Website der zurzeitigen Regierungspartei in Österreich sich entgeltlich einschaltet, überrascht nicht, wo sonst …

Daß die Website der zurzeitigen Regierungspartei einen Rosenkranz des Lobes der zurzeitigen Regierungspartei in Österreich beginnt, überrascht nicht, wo und wer sonst …

Aufgehorcht allerdings bei der Rosenkranzkugel …

„Das Ziel der Bundesregierung ist die Vollbeschäftigung durch eine eigene Job-Offensive.“

„Eigene Job-Offensive der Bundesregierung“ … Wie das mit der „eigenen Job-Offensive“ vor sich geht, kurz ein Beispiel — vollbeschäftigt in der National…

Zur „eigenen Job-Offensive“ gehört wohl auch der Gesetzesplan der Sicherung der Regierung … da sollen wohl viele Campjobs für Eigene anfallen, in denen sie vollbeschäftigt mit …

Nachdem es sich bei dieser Website um die internationalste Website in Österreich handelt — sie ist zweisprachig: englisch und deutsch, wird nun nur eines nicht genau gewußt, ist „FBI“ eine englische oder eine deutsche Abkürzung. In englischer Sprache steht „FBI“ für „Federal Bureau of Investigation“ — in deutscher Übersetzung  ungefähr wie kurz Ermittlungsamt

Austriakin Huber unzensuriert

Die Verantwortlichen der Website der zurzeitigen Regierungspartei werden es sich wohl recht hoch anrechnen, daß die Kommentare nun gelöscht sind. Es hat doch einige Tage gedauert, bis sie es über ihr Gesinnungsherz brachten, diese zu löschen.

Genaugenommen wurden alle Kommentare unter deren Kommentar über den Vornamen „Europa“ gelöscht. Vielleicht deshalb alle, weil es sonst den Eindruck hätte erwecken können, hätten sie nur diese zwei gelöscht, sie hätten etwas gegen die Forderung „Frauen haben NIX in der Politik verloren/Frauentag hin, Frauentag her“ und als wäre „Anti-Rassist Adolf Hitler“ nicht ihr gesinnungsgemäßes Verständnis von Satire …

Nun sind also alle Kommentare unter diesem Kommentar der Website der zurzeitigen Regierungspartei und somit auch diese zwei Kommentare entfernt. So könnte jetzt gesagt werden, alles ist gut — — ja, es ist gut, austriakisch gut. Beide Kommentare sind entfernt. Es kann kein Mensch mehr etwas sagen. Das Gedankengut von beiden Kommentaren aber, das bleibt. Viele haben beiden Kommentaren zugestimmt. Es muß nicht mehr niedergeschrieben bleiben, es ist weiter in ihren Köpfen doch ungelöscht.

Es sind sogar deren drei Kommentare, genaugenommen. Der Frau, die ihr Kind den Vornamen „Europa“ geben möchte, so stand es auf der Website und klebt weiter in den Köpfen der Zustimmenden, wird ein „Geschenk der Natur“ zugedacht: „Riesenzecken übertragen Krim-Kongo-Fieber“ …

Aber, wie stets auf dieser Website, dauert es nur kurz, bis dieses Gedankengut wieder niedergeschrieben gesehen werden will, bis wieder viele diesem Gedankengut sichtbar zugestimmt sehen wollen. Austriak Huber, vielleicht eine Austriakin Huber, weiß, wohin Menschen zu verbringen sind, und wieder können viele, recht viele dem huberischen Austriak oder der huberischen Austriakin zustimmen.

„Weg mit ihr, Deutschland und auch ganz Europa werden´s danken! Und dann das Gefängnis in Spandau wieder reaktivieren. Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind auch Hochverrat und Genozidversuche am eigenen Volk. dem Ganzen könnte man ja ein e Art von internationalem Tribunal voran gehen lassen, wo auch diverse Brüsseler Spitzen und ihnen hörige nationale Politiker mit einbezogen werden könnten!“

Ja, mit diesem Kommentar auf der Website der zurzeitigen Regierungspartei vom 11. März 19 treibt eine Huberin oder ein Huber das habenwollende Gesetz der Sicherung der Regierung weiter, und viele stimmen dem Huber oder der Huberin aus dem Austriakischen zu …

NS Daß die Verantwortlichen der Website es doch lange nicht über ihr Gesinnungsherz brachten, das Werben für die austriakische Satire mit Adolf Hitler in der Hauptrolle zu löschen, hängt vielleicht damit zusammen, daß sie etwas überhaben für diese Art von Zeichentrickästhetik, wie ein Bild von einer Frau nahelegt, daß sie für einen eigenen Kommentar verwendeten …

NNS Die huberische Forderung – „das Gefängnis in Spandau wieder reaktivieren“ – ist womöglich nicht eine Folgeforderung der nun breit geforderten Haft, sondern dem wollenden Haftgesetz der zurzeitigen Regierung vorangeht das Spandauhäftlingsgedankengut, das in vielen Köpfen vorhanden und seit Jahren immer wieder, wieder und wieder auch niedergeschrieben wird …

Brüsszelben kötelezővé tennék az ENSZ migrációs csomagját

Wenn Ihnen das spanisch mutet, dann haben Sie recht, es ist ungarisch.

Ungarisch muß aber gar nicht spanisch vorkommen. Einem Abgeordneten der ÖVP etwa kommt es wohl nicht erst seit kurzer Zeit ganz und gar nicht mehr spanisch vor, das Ungarische der F, so wie er sich erst vor kurzem deutlich wie kurz äußert:

„Politik mit Lügen, mit Vernaderungen, mit Menschenverachtung, mit Antisemitismus.“

Spanisch, das muß zugegeben werden, ist der Kommentar der Website der zurzeitigen Regierungspartei in Österreich vorgekommen, über einen verurteilten Mann, spanisch deshalb, weil der Kommentar vom 9. März 2019 mit weit über einem Jahr Verspätung gepostet wurde. Es geht bei diesem Kommentar um die UNO.

Nun, mit dem Kommentar vom 11. März 2019, wird es ganz und gar verständlich, ist ungarisch kein spanisch mehr, weshalb also am 9. März 2019 Kindesmißbrauch und UNO von ihr, der Website der zurzeitigen Regierungspartei in Österreich, in einen Kommentar zu pressen war.

Als emotionale Vorbereitung, zur rechten Einstimmung der Leser, zur recht leichteren Überzeugung der Leserinnen, daß das zweifellos wahr, was zum „UN-Migrationspakt“ herausgefunden ward, in Ungarn, von der F …

Und das Herausgefundene, das hat Ausstrahlung. Das belegt die Website der zurzeitigen Regierungspartei auch. Sie verlinkt zu ihrem Beleg. Zu einer ungarischen Fernsehanstalt. Alles ist in ungarischer Sprache.

Konnte Herausgefundenes je leichter geprüft werden?

Allein schon das Hintergrundbild mit den Geldscheinen im Rücken des öffentlich-rechtlichen Fernsehmoderators weist auf die recht höchste Redlichkeit hin.

Und das „geheime EU-Dokument“, von dem im Kommentar der Website geschrieben wird, die ungarische Fernsehanstalt hält es selbstverständlich nicht geheim, zeigt es her. Im Zeitraffer. Im Schnelldurchlauf. Das englische Dokument. Fünf englische Halbsätze und Viertelsätze werden zur Prüfung auch kurz hervorgehoben, so daß ein jeder Mensch in Österreich diesen Beleg als seine Wahrheit hin recht leicht überprüfen kann.

Noch nie ward eine Belegsprüfung in Österreich leichter gemacht: englische Fünftelsätze zu lesen, die zusätzlich ungarisch erklärt, erläutert zu hören sind.

Fisch und Fleisch der Aktualität und Redlichkeit

Welche gesinnungsgemäßen Beweggründe die Website der zurzeitigen Regierungspartei hat, mit über einem Jahr Verspätung diesen Kommentar zu bringen, darüber mag spekulieren, wer will.

So aktuell ist die gesinnungsgemäß zensurierte Website der zurzeitigen Regierungspartei. Sie ist im Jahr 18. Und sie tut so, als wäre sie im Jahr 19. Nichts in diesem Kommentar deutet darauf hin, daß es bereits über ein Jahr her ist, daß dieser Mann verurteilt wurde.

„Der höchste Vertreter der UN-Kinderrechtsorganisation und führender Aktivist für Kinderrechte bei UNICEF, Peter Newell, wurde bereits im Jänner in Großbritannien in fünf Fällen wegen Vergewaltigung und Missbrauch von Kindern zu sechs Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Bekannt wurde das Urteil aber erst in der letzten Woche. Die Straftaten ereigneten sich in den 1960er Jahren und wurden erst 2016 öffentlich.“

Es wird mit diesem Kommentar also eingeflüstert, das wäre erst im Jänner 2019 passiert, erst 2019 bekanntgeworden, und auch eingeflüstert, er wäre nach wie vor „höchster Vertreter“ und „führender Aktivist“ … Ja, das ist gesinnungsgemäße wahre Aktualität und gesinnungsgemäße wahre Redlichkeit …

Das wäre nicht weiter zu notieren. Wer, wird gesagt werden, die Website der zurzeitigen Regierungspartei kennt, erwartet eben genau das von ihr, über ein Jahr alte Aktualität oder kurz 18er Aktualität und gesinnungsgemäße Redlichkeit.

Es ist jedoch zu notieren, weil diese 18er Aktualität und diese Redlichkeit sich verbreitet. Wie gelesen werden kann, übernimmt Fisch+Fleisch am 10. März 2019 das von der regierungsparteilichen Website am 9. März 2019 Verbreitete, freilich – und Fisch+Fleisch dreht an der Schraube der Redlichkeit weiter – ohne zu erwähnen, bei wem das „coole Medium fischundfleisch“ das abschreibt … es wird halt noch ein Genierer dabei sein, von dieser Website zu übernehmen die …

„A spokesman for UNICEF said today: ‚We are deeply shocked to hear of the arrest of Peter Newell. We had no knowledge of this crime when he worked as a UNICEF consultant over 10 years ago. UNICEF has since set in place strong procedures to vet staff and Consultants.‘ By James Fielding For Mailonline. Published: 09:50 GMT, 16 February 2018 | Updated: 15:20 GMT, 16 February 2018″

Inzwischen sind es also über elf Jahre her, daß dieser Mann für UNICEF … Was aber kümmert das eine so „coole“ Gesellschaft mit beschränkter Haftung: Fisch und Fleisch, heißt es so schön oder ähnlich in einem Sprichwort, der Redlichkeit und Aktualität …

Ebenso aktuell ist Herwig Seidelmann in seinem Kommentar auf der Website der zurzeitigen Regierungspartei, also gesinnungsgemäß aktuell, er verweist auf einen katholischen Bischof …

„Bischof: UNESCO will Welt schwul machen https://www.queer.de/detail.php?article_id=13442. Unsere Jugend ist also ‚in besten Händen‘. Warum wehrt sich da keiner?“

… aus dem Jahre 11 — —