Andreas Mölzer ist bereits 1995 aus der aktiven Politik ausgeschieden

Nachdruck der freiheitlichen Zur Zeit ohne HinweisEs wurde gedacht, wenn der Chefredakteur der „Jungen Freiheit“ darüber eine Aussage macht, was in seiner Wochenzeitung bereits veröffentlicht wurde, dann muß diese Aussage stimmen. Denn, wer sonst als besonders ein Chefredakteur sollte darüber am besten Bescheid wissen, was in seiner Zeitung veröffentlicht wird oder, wie es sich jetzt im konkreten Fall herausstellt, nicht veröffentlicht wurde.

Dieter Stein, Chefredakteur der „Jungen Freiheit“ weiß es nicht. Das ist ärgerlich und zugleich lehrhaft.

Es ist lehrhaft, weil von Machern und Macherinnen von derartigen Medien, zu der die „Junge Freiheit“ als auch ihre Schwester und Tochter „Zur Zeit“ aus dem altfreiheitlichen Reich zu zählen sind, nicht einmal ihre eigenen Aussagen zu ihren eigenen Produkten ungeprüft übernommen werden dürfen. Nicht einmal das, was sie zu ihren Produkten selbst schriftlich vorlegen, darf also als bare Münze genommen werden.

Andreas Mölzer ist 1995 aus der aktiven Politik ausgeschieden

„Nachdem der Publizist und langjährige Vorsitzende der Freiheitlichen Parteiakademie, Andreas Mölzer, aus der aktiven Politik ausgeschieden war, gründete er 1995 gemeinsam mit dem Chefredakteur der ‚Jungen Freiheit‘, Dieter Stein, einen Österreich-Ableger dieses konservativen bundesdeutschen Wochenblattes.“

Es ist ärgerlich, weil aufgrund der Aussage von Dieter Stein, daß die „Zur Zeit“ ein Interview nachdruckte, darüber noch etwas geschrieben wurde, um dem möglichen Vorwurf zu entgehen, etwas Falsches über die „Zur Zeit“ zu verbreiten.  Und nun stellt sich aufgrund einer neuen Aussage von Dieter Stein heraus, daß aufgrund seiner Aussage mit dem zweiten Text erst recht etwas Falsches verbreitet wurde, während doch nur aufgrund der ersten steinschen Aussage alles richtiggestellt werden wollte.

Es ist auch deshalb ärgerlich, weil durch die neuerliche Aussage von Dieter Stein Überlegungen erzwungen wurden, ob es gelöscht werden soll, ob eine weitere Richtigstellung geschrieben werden soll, nachdem sich heute, am 22. Mai 2014, die eine Richtigstellung aufgrund der steinschen Aussage als Falschstellung erweist.

Die Entscheidung fiel darauf, eine weitere Richtigstellung zu schreiben. Denn in

Freiheitliche „Zur Zeit“ druckt verschwiegen „Junge Freiheit“ nur nach

geht es um mehr als nur um einen unausgewiesenen Nachdruck eines Interviews, der, wie heute Dieter Stein schreibt, doch kein Nachdruck war.

Freiheitliche Zur Zeit Akif Pirinçci Interview 16-05-2014Mit der zweiten steinschen Aussage kann also festgehalten werden, es ist richtig, was geschrieben wurde in

Ach, ohne böse Worte gibt Akif Pirinçci der freiheitlichen ZZ ein Interview.

Erfreulich daran ist, daß Dieter Stein von sich aus darauf aufmerksam macht, daß die „Zur Zeit“ doch nicht ein Interview von der „Jungen Freiheit“ nachdruckte. Und Dieter Stein sich dafür auch entschuldigt. Eine respektable Geste, die verständlich macht, weshalb die „Junge Freiheit“ das Vorbild für die „Zur Zeit“ war und nicht umgekehrt …

Dieter Stein - Pirincci - Zur Zeit - Junge FreiheitDieter Stein brauchte nicht einmal eine Woche, um einen Fehler von sich aus und entschuldigend zu korrigieren. Andreas Mölzer schafft es seit 1995 nicht, einen Fehler zu korrigieren, wie in der Collage gelesen werden kann, wobei angenommen werden darf, es ist bei Andreas Mölzer abgründiger … Es könnte auch gesagt werden, Freiheitliche erzählen, schreiben sogar ihre persönliche Geschichte auf eine recht besondere Art …

Die Schlüsse daraus, was Andreas Mölzer in den letzten 19 Jahren tatsächlich mit vollstem Einverständnis der freiheitlichen Gemein-Schaft getan hat, also nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik, sollten vor allem Wähler und Wählerinnen ziehen, die meinen, eine freiheitliche Gemeinschaft mit dem Personal von He.-Chr. Strache aufwärts sei ohne Andreas Mölzer eine wählbare geworden … Seit 1995 ist Andreas Mölzer nicht mehr in der aktiven Politik, aber für die freiheitliche Gemeinschaft saß er die letzten zehn Jahre und sitzt er noch bis zum kommenden Wahlsonntag im Europaparlament …

Das Idealbild freiheitlicher Funktionäre: Die stumme Frau

Es mußte der freiheitliche Männerchor viermal angehört werden, und tatsächlich, es wurde tatsächlich nicht verhört, tatsächlich, es wurde nicht überhört, es ist tatsächlich keine einzige Frauenstimme zu hören, nur die Männerstimmen der freiheitlichen Funktionäre …

Stumm die Stange zu wedeln - der Freiheitlichen Frauenideal

Stumm die Stange zu wedeln – des freiheitlichen Mandatars Frauenideal.

Dabei aber sind zwei Frauen zu sehen. Zwei Frauen. In der Männerschar freiheitlicher Funktionäre eine Minderheit. Stumm. Stumm gemacht. Jedoch, sie dürfen die Lippen bewegen, so tun als ob sie laut sängen, so tun, als ob sie eine Stimme hätten, die gehört werden könnte. Das ist also die Rolle der Frau für die freiheitlichen Funktionäre. Unter der Schar der Männer darf im Hintergrund die Frau stumm die Stange wedeln, die Stimmen der Frauen aber dürfen nicht gehört werden, oder im Vordergrund im aufreizenden Leibchen, aber im Vordergrund wohl auch nur aus einem zweiten ganz freiheitlich männlichen Begehren, damit He.-Chr. Strache Blicke werfen kann, wie er es den Männern, die er nicht als sogenannte inländische Männer erkennt, unterstellt.

Die stumme Frau ist also 2014 das Idealbild der freiheitlichen Funktionäre. Die verstummte Frau. Zu wundern ist das tatsächlich nicht, denn, wie schon einmal geschrieben, freiheitliche Funktionäre können halt nur bis 19 zählen, und so ist es ihnen gerade noch möglich 19 und 14 hilflos zu stammeln; übersetzt ergeben ihre 19 und ihre 14 die Jahreszahl 1914

NR Christian Höbart: FPÖ auch ohne Umbenennung eine „identitäre Bewegung“

Die Antwort des freiheitlichen NR Christian Höbart auf die Frage, wann werde sich die freiheitliche Gemein-Schaft „identitäre Bewegung“ nennen, ist es wert, besonders festgehalten zu werden.

Christian Höbart - FPÖ braucht sich nicht umzubenennenMit dieser Antwort eines freiheitlichen Mandatars

„Brauchen uns nicht umbenennen! Identitäten u Traditionen sind uns schützenswertes Gut!“

wird vieles noch verstehbarer, klarer, beispielsweise auch der Jubel der „identitären“ Gliederung, daß die freiheitliche Gemein-Schaft die Nummer eins in Umfragen sei … Das muß jetzt nicht ein weiteres Mal ausgeführt werden. Es wird empfohlen, für weitere Informationen hierzu „Pro NRW macht es ihr recht vor – Wann nennt sich freiheitliche Gemein-Schaft ‚identitäre Bewegung‘?“ aufzuschlagen.

Eine Antwort steht allerdings noch aus. Nachdem NR Christian Höbart aber in Antwortlaune zu sein scheint, soll die zweite Frage, deren Beantwortung seit Jahren aussteht, hier noch einmal gestellt werden. Vielleicht läßt sich das jetzt auch noch klären – nach Jahren …

Von „Alpen-Donau-Info“ wurde damals schon nicht wirklich eine Antwort erwartet, aber von einem gewählten Mandatar, noch dazu von einer Bewegung mit dem Mantra „WIR“ seien für euch, also für – muß damit wohl gemeint sein – Bürgerinnen und Bürger da, wäre eine Antwort schon zu erwarten gewesen …

NR Christian HöbartNun hat NR Christian Höbart also auf eine Frage geantwortet, vielleicht hat er nicht die Zeit gehabt, die zweite Frage aufzurufen. Aus diesem Grund soll diese hier noch einmal wiederholt werden, die an ihn direkt auch per Mail

„An: ‘christian.hoebart@parlament.gv.at’; ‘kontakt@alpen-donau.info’

Sehr geehrte Damen und Herren,

es dürfte für viele von Interesse sein, wer um die Veröffentlichung des Briefes von Ihnen, Ing. NR Christian Höbart, gebeten hat. Eine Aufklärung darüber wäre also gewünscht.

Ihre Antworten veröffentliche ich dann selbstverständlich.

Mit freundlichen Grüßen,“

vor Jahren geschickt wurde, wie unter „Alpen-Donau-Info wird gebeten, freiheitlichen Brief zu veröffentlichen“ nachgelesen werden kann.

IdentitäreNS Wie aktuell gelesen werden kann, ist Bürgermeister Michael Häupl für ein Verbot der „Identitären“ und führt dafür stichhaltige Gründe an. Eine Gesellschaft der Verbote in weltanschaulicher Hinsicht ist eine verlorene Gesellschaft, eine Stillstandsgesellschaft in demokratischer Hinsicht, eine in vergilbten und noch nie tauglich gewesenen Rezepten verschriftlichte Gesellschaft. Es reicht vollkommen, wenn Wählerinnen und Wähler derartige Bewegungen lediglich im Promille-Bereich wählen. Wobei „Promille“ zum Gehalt der Anschauungen und des Gedankenguts derartiger Bewegungen ein überaus passendes, authentisches und alles aussagendes Wort … Eine Richtschnur, die aus der Straßenverkehrsordnung bekannten Promillegrenzen sollten in Wahlen für derartige Bewegungen nie überschritten werden.

Pro NRW macht es ihr recht vor – Wann nennt sich freiheitliche Gemein-Schaft „identitäre Bewegung“?

Identitäre - FPÖ - Jubel und Sorge der Patrioten

„Sensation FPÖ neue Nummer 1 – Für uns ist diese Nachricht ein Rückenwind, um 2014 noch offener, noch lauter und noch massiver gegen die Multikultis vorzugehen. 2014 ist das Jahr der Reconquista.“

Was wäre Karl Kraus zu den sogenannten Identitären eingefallen? Nichts, er brauchte die freiheitliche Gemein-Schaft nicht mehr zu erleben … Glücklicher Karl Kraus, einfallsreicher Karl Kraus, der für Gedanken Einfälle als Synonym verwenden konnte. Heute, 2014, können Einfälle nur als Synonym für Gedächtnisleistungen verwendet werden, genauer, sonst wäre es zu pauschalierend, hier, in diesem Beitrag, ist es ausschießlich ein anderes Wort für Gedächtnisleistung, für Erinnerung …

Gedankenreicher Karl Kraus, ihm ist eine Gegenwart mit der freiheitlichen Gemein-Schaft erspart geblieben, an die augenblicklich erinnert wird, wird von den sogenannten Identitären gesprochen. Und derzeit wird viel von den sogenannten Identitären gesprochen und geschrieben, weil es am letzten Samstag ebendiese zwei Demonstrationen gab, die weiter Anlaß zu mannigfachen Aufregungen sind.

Freiheitliche IdentifikationenEhe aber darüber geschrieben wird, was das Gedächtnis in Zusammenhang mit den sogenannten Identitären ausliefert, muß gesagt sein, wie ärgerlich es ist, widerlegbare Vorwürfe gegen die Polizei zu erheben, wie kontraproduktiv es ist, unüberprüft und wohl aus reiner Gefühlsduselei derartige Behauptungen von Polizeigewalt weiter zu verbreiten, wie es nun passiert ist, etwa mit dem inzwischen bereits widerlegten Vorwurf polizeilicher Gewalt gegen eine schwangere Frau. Das kommt einer Eigenzerstörung der Absichten und des Zwecks der eigenen Demonstration gleich. Was wird von dieser Demonstration gegen die sogenannten Identitären bleiben? Nichts als die falschen Vorwürfe zum Gaudium der sogenannten Identitären, die augenblicklich die freiheitliche Gemein-Schaft in Erinnerung rufen.

Zu den sogenannten Identitären fällt jetzt, erstens, das freiheitliche Medium Unzensuriert ein, das das heute schon genüßlich ausbreitet: „Unterste Schublade der linken Gewalttäter: Schwangerschaft vorgetäuscht“ … Und zugleich die sogenannten Identitären mit ihrer „regierungskritischen Demo“ im hellen Licht der „friedlich marschierenden“ erstrahlen lassen können, für diese also ganz nebenher werben können, ohne daß es als Reklame ausgelegt werden könnte. Was, und diese Frage muß noch einmal eindringlich gestellt werden, was wird von derartigen Demonstrationen auch gegen sogenannte Identitäre je bleiben, wenn es weiter so abläuft, als die letzte Demonstration samt Berichten ablief? „Unterste Schublade“? „Gewalt“? „Regierungskritische Demo friedlich marsch…?“

Zu den sogenannten Identitären fällt jetzt, zweitens, Christian Höbart, freiheitlicher NR, ein, der, wie in der Collage gelesen werden kann, über „Linke Demonstrationen“ pauschalierend wettert, über das“Gesindel“ … Nach einer Gegenrede nimmt Christian Höbart seine pauschalierende Sicht doch etwas zurück. Gerhard Deimek, freiheitlicher NR, aber favorisiert bloß den pauschalierenden Tweet von Christian Höbart … Und zu Christian Höbart fällt nun doch wieder ein, daß seine Antwort seit Jahren überfällig ist, seine Antwort darauf, wie das war mit seinem von „Alpen-Donau-Info“ veröffentlichen Schreiben

FPÖ Wer wir sind PatriotentourZu den sogenannten Identitären fällt jetzt, drittens, „Patriotentour“ der freiheitlichen Gemein-Schaft ein … Ach, da die „patriotisch“ „friedlich marschierenden …“, dort auf „Patriotentour“ die … Es ist halt die Schollenliebe, die gewählte freiheitliche Mandatare großzügig und mit gütigem Auge auf die Buben des Patriotismus blicken läßt, die ihre Köpfe doch ebenso in die Bücher stecken von Autoren und Verlegern, die so recht das Gefühl der Zusammengehörigkeit stärken, den Gemeinsinn stiften

pro nrw nennt sich identitäre bewegung - wann fpöZur freiheitlichen Gemein-Schaft fällt jetzt, viertens, noch ein, wann darf damit gerechnet werden, daß sie sich selbst als „identitäre Bewegung“ bezeichnen wird? Die von der freiheitlichen Gemein-Schaft recht stark unterstützte und vom Verfassungschutz beobachtete pro NRW nennt sich bereits „identitäre Bewegung“ … Es wird doch die freiheitliche Gemein-Schaft nicht ihre Vorbildgesinnungsrolle aufgeben wollen, daß es dann gar noch so weit kommt, daß ein Markus Beisicht ausruft: „Bringt mir den Harald Vilimsky ins Europaparlement“. Und nicht, wie jetzt gerade noch, daß Harald Vilimsky recht genau weiß, wer in das Europaparlament zu bringen ist …

NS Was bereits alles zum sogenannten Identitären geschrieben wurde, ist auch schon wieder entfallen, und es wird jetzt nicht gewußt, ob es ein guter Einfall wäre, es noch einmal nachzulesen …

WIR

pro NRW

Franz Obermayr

Schlösselgasse

Zur Zeit

Als die Polizei einen Passanten zum Demonstranten machte und sich so eine Demonstration selber organisierte

samstag 17-05-14 grätzel lenaugasse 25Am 17. Mai 2014 auf dem Weg in das Eiles, von der Lerchenfelder Straße kommend, wurde ein Passant jäh aus seinem träumenden Vorbereiten auf ein erstes Treffen im Kaffeehaus gerissen, weil er, und da die Ereignisse noch so gegenwärtig sind und immer noch betroffen machen, muß dieser Bericht in der ersten Person geschrieben werden, weil ich mich über die vielen dicht hintereinander parkenden Polizeikastenwägen auf der Auerspergstraße wunderte, alle mit eingeschaltetem Blaulicht, vom Schmerling-Platz bis vor zur Josefstädter Straße.

samstag 17-05-14 grätzel lenaugasse 21Den Weg zum Eiles nach einem Zögern doch auf der Auerspergstraße fortsetzend dachte ich, es müsse hier wohl eine Demonstration stattfinden. Weshalb sonst die vielen Polizeikastenwägen. Was verwunderte war allerdings, es waren keine für Demonstrationen üblichen Geräusche, also Sprechchöre beispielsweise, zu hören, es waren auch keine Demonstranten zu sehen, bloß die vielen vielen Polizeikastenwägen.

samstag 17-05-14 grätzel lenaugasse 20Als auf der Höhe der Josefsgasse immer noch keine Demonstrantinnen zu sehen waren, wurde die Verwunderung noch größer, aber auch die Aufmerksamkeit. Polizisten mit Hunden hingehen waren schon in Sichtweite. Die Konzentration auf das Geschehen auf der Straße war ein Riesenglück. So konnte ich schnell reagieren, als die Polizisten plötzlich eiligen Schrittes losmarschierten und augenblicklich eine Polizistin vor mir mit halbgeballter Faust auf meine Brust klopfend von mir verlangte, zurückzuweichen.

samstag 17-05-14 grätzel lenaugasse 19Schnellstens wich ich geistesgegenwärtig zurück. Heute noch denke, was wäre passiert, wenn ich verträumt mit dieser Freude auf die erste Verabredung nicht so schnell reagieren hätte können … Nach ein paar Schritten zurück blieb ich stehen, drehte mich wieder um und sah also wieder in Richtung Eiles, wo vielleicht meine Verabredung bereits wartete, aber auch die Polizisten und Polizistinnen bewegten sich nicht mehr, standen einfach wieder, mit den Hunden. Die wenigen mir jetzt aufffallenden Menschen, die nicht in Uniform waren und ebenfalls standen, waren vielleicht Demonstranten.

Einer war gewiß ein Demonstrant, denn er trug eine rote Fahne. Es muß also eine Demonstration doch gegeben haben, wenn es diesen roten Fahnenträger … Eine Demonstration, die allerdings bereits vor einiger Zeit zu Ende gegangen sein muß, vermute ich, eine Demonstration, die diesem Fahnenträger möglicherweise nicht lange genug dauerte, oder, er war der Meinung aufgrund der enorm hohen Polizeipräsenz, die Demonstration dauere noch an, und die Polizei im Angesicht eines als Demonstraten einzustufenden Fahnenträgers ebenfalls dieser Meinung war, aber ein Fahnenträger macht noch keine Demonstration …

samstag 17-05-14 grätzel lenaugasse 26Die wenigen anderen Menschen, die wie ich hier stehenblieben, waren vielleicht wie ich einfach nur Passanten, die von der Polizei als Demonstranten mißbraucht wurden. Weil auch die Polizei dem Sprichwort, eine Fahne macht noch keine Demonstration, vielleicht etwas abgewinnen kann. Passantinnen, die von der Polizei wegen vor allem enorm viel fehlender Demonstrantinnen benötigt wurden, um eine Demonstration zu haben, gegen die sie auftreten können … Deshalb mußten Passanten herhalten. Wegen fehlender Demonstration organisiert sich die Polizei selbst eine Demonstration, dachte ich. Und dann die Sorge, wie komme ich jetzt in das Eiles.

samstag 17-05-14 grätzel lenaugasse 18Die Polizistin, die mit Klopfen auf meine Brust mich zurückdrängte, war keine Hilfe. Auf meine Fragen, wie ich jetzt in das Eiles komme, reagierte sie nicht. Der Abstand zwischen ihr und mir war die Breite der Josefsgasse, sie auf der Seite näher zum Eiles, ich auf der Seite immer weiter, wie es mir panisch vorkam, weg vom Eiles. Keine Antwort von ihr. So beschloß ich die Auerspergstraße zu queren, um einen Polizisten zu fragen, was denn hier los sei, wie ich in das Eiles käme, weil ich eine Verabredung hätte. Er antwortete. Er antwortete, wenigstens. Er sagte, er wisse nichts. Das Wiederholen meiner Fragen hatte die Frage zur Antwort, was ich denn jetzt im Eiles wolle, und, er wisse nichts. Aber er sei doch hier im Einsatz, er müsse doch … Er wisse nichts.

samstag 17-05-14 grätzel lenaugasse 17Ich ging weiter. Kam bis zur Josefstädter Straße. Zur Kreuzung. Die Stadiongasse durch einen Polizeikordon versperrt, auch die Auerspergstraße. Von einer Demonstration … Außer Polizisten und Polizistinnen waren sehr wenige Menschen zu sehen, die keine Uniform trugen, ihr Outfit sie auch nicht als Demonstranten und Demonstrantinnen auswiesen. Mutig geworden, die Brustklopferei der stummen und also auskunftsunwilligen Polizistin schon einigermaßen verdaut, ging ich einfach über die Straße, nur ein paar noch, ein paar Meter bis zum Eiles, bis zur ersten Verabredung. Aber direkt vor dem Eiles steht ein Rettungswagen und es wird eine Frau mit einer offensichtlichen Beinverletzung abtransportfähig behandelt, gerade auf die Rettungsbahre gelegt.

samstag 17-05-14 grätzel lenaugasse 16Während die verletzte Frau in den Rettungswagen gehievt wird, wieder verunsichert, ob ich es wagen könnte, jetzt einfach da vorbei in das Eiles zu huschen, prüfte ich, da durch die Ereignisse jetzt doch schon etwas verspätet, ob ich eine Nachricht erhalten habe, das Läuten des Telefons überhört habe. Und tatsächlich habe ich eine Sprachnachricht.

samstag 17-05-14 grätzel lenaugasse 30Die Verabredung ist geplatzt.

Sie hätte vor sich das Riesenpolizeiaufgebot gesehen, das habe ihr Angst … Sie wisse nicht, wann wir einander … Jedenfalls nicht in Wien … So schnell werde sie nicht mehr nach Wien fahren. Das sei ihr zu unsicher. Es tue ihr leid, aber sie habe nicht die Nerven für einen Spießrutenlauf … Auch wenn sie wisse, die Polizei sei dein Freund und Helfer, aber das könne sie jetzt einmal nicht so leicht mehr unterschreiben … Das sei ihr erstes Zusammentreffen mit der Polizei gewesen, in ihrem Dorf gäbe es ja keine Polizisten … Das genüge ihr vollauf für – an dieser Stelle wird es noch undeutlicher zu verstehen durch die Polizeiautosirenen und Hubschraubermotorengeräusche -, genüge ihr vollauf für Jahre oder Jahrzehnte … Ich werde sie fragen, wenn wir – aber je wann und wo? Ein Treffen im Dorf – undenkbar …

Samstag 17-05-14 Grätzel Lenaugasse 14Nun, ohne Verabredung, nicht mehr wissend, was ich bin, ein Passant, ein Demonstrant, gar eine ganze Demonstration, ratlos, in das Eiles wollte ich nicht mehr gehen, verständlicherweise, und dazu noch schlechtes Wetter, an einem Samstag, inzwischen war es etwa 16.00 Uhr geworden, die Karten für das Kino hatte ich schon, für 20.15 Uhr, aber jetzt war es erst 16.00 Uhr. So blieb ich. Wollte wenigstens erfahren, warum ich um meine Verabredung gebracht wurde, warum die Polizei mich als Demonstranten …

samstag 17-05-14 Grätzel Lenaugasse 13Die Rettung mit der verletzten Frau fuhr weg und ich machte mich daran, Erkundigungen einzuholen. Die Polizei frage ich nicht mehr … Wisse nichts … Eine Frau mit Fotoappaat, die ich von ihrer Kleidung her als Demonstrantin verdächtigte, konnte mir auch nichts sagen, sie sei eben erst gekommen, sie wisse auch nicht, was hier los sei …

Samstag 17-05-14 Grätzel Lenaugasse 11Nachdem die Polizei aus mir einen Demonstranten machte und ich mich selbst beinahe zu einen Polizisten, der vermeint, in einer Passantin zielsicher eine Demonstrantin zu erkennen, beschloss ich, keine weiteren Erkundigungen einzuholen, weder bei Menschen in Uniformen noch also bei Menschen in sogenannter normaler Straßenkleidung.

Samstag 17-05-14 Grätzel Lenaugasse 10So blieb ich. Schlenderte in diesem Grätzel umher, Hinter dem Eiles. Lenaugasse, Tulpengasse, Schlösselgasse, Friedrich-Schmidt-Platz, Loidoldgasse, Schmidgasse, Buchfeldgasse. Den Demonstranten mit der roten Fahne sah ich dabei auch einmal noch, am Straßenrand sitzend, in der Nähe vom Eiles.

Samstag 17-05-14 Grätzel Lenaugasse 9Ich blieb, bis 18.15 Uhr. Ein Radfahrer gab dafür den Ausschlag. Der einsame Radfahrer vor einer Polizeiabsperrung fragte um 18.15 Uhr einen Polizisten: „Jetzt können wir nach Hause gehen?“ Der Polizist wackelte mit seinem Kopf, verzog dabei ein wenig seinen Mund, es wirkte zustimmend.

Samstag 17-05-14 Grätzel Lenaugasse 8So beschloß ich zu gehen. Zumal für mich meine Rolle für diesen späten Nachmittag endlich gefestigt klar war, ich für mich eine Identität gesichert gefunden hatte. Ich war ein Beobachter. Kein als Demonstrant polizeilich mißbrauchter Passant mehr. Ein Beobachter.

Und was ich in diesen über zwei Stunden beim Schlendern in diesem Grätzel beobachtete, war nicht viel, ist schnell erzählt.

Samstag 17-05-14 Grätzel Lenaugasse 7Diese großräumige Absperrung geschah wohl aus dem Grund, um Personen, die im Centimenter in der Lenaugasse zum Bier verabredet waren, zu schützen, nein, zu schützen kann nicht gesagt werden. Es hatte mehr den Anschein, um mit diesen Personen einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen. Denn diese Personen, vor allem Männer, kamen immer mal heraus auf die Straße, ihre Biere in der Hand, so standen sie gemütlich auf der Straße mit den Polizisten zusammen. Heute frage ich mich, weshalb die Polizistinnen nicht in das Lokal gegangen sind, um einen wirklich recht gemütlichen Nachmittag mit diesen Männern zu verbringen, sondern draußen auf der Straße blieben. Das Wetter war doch recht mistig.

samstag 17-05-14 grätzel lenaugasse 31Längere Zeit stand eine elegant gekleidete Frau vor einer Absperrung. Eine Großmutter von einem jungen Mann, der im Centimeter war. Wie sich herausstellte, als er einmal auch vor die Tür trat und sie ihn rief: „Gabriel, was machst du da?“ An der Absperrung unterhielten sie sich. Die Großmutter wollte, daß er sofort da herauskomme, aber der junge Mann wollte nicht. Er ging wieder in das Lokal. Die Großmutter setzte sich auf die Parkbank, die direkt vor der Absperrung stand, las ein Flugblatt und ihr Gesichtsausdruck immer mehr ein verzweifelter.

Samstag 17-05-14 Grätzel Lenaugasse 6Einmal wurde eine von zwei Polizisten Festgehaltene über den Platz vor dem Centimeter geführt, die Männer ohne Uniformen applaudierten den Männern in Uniformen.

Einmal trugen Frauen Fahnen und anderes Material weg, während die Männer gemütlich unter den Polizisten herumstanden, Bier tranken. Und ich dachte, das sind die Demonstranten, die für die Polizei aber keine Demonstranten, keine zu Demonstrantinnen gemachten Passanten sind, sondern Menschen, mit denen ein gemütliches Beisammensein auf der Straße …

Samstag 17-05-14 Grätzel Lenaugasse 5Alle Fahnenstangen mußten die Frauen nicht wegtragen, ein paar Männer behielten die Fahnenstangen bei sich (also ohne Fahne, die wurden von den Frauen recht schön gefaltet weggebracht), standen gemütlich mit den Stangen in der Hand unter den Uniformierten. Einer schulterte die Stange in der Art von James Dean auf diesem einen weltberühmten Poster, mit einem Unterschied, bei Dean war es ein Gewehr.

Das war es im Grunde, was in diesen mehr als zwei Stunden erlebt wurde, beim Schlendern in diesem Grätzel, beim gemütlichen Beisammensein von …

Samstag 17-05-14 Grätzel Lenaugass 4Es wurde auch viel fotografiert, von beiden Seiten der Absperrungen aus. Auch ich machte Fotos, keine guten. Wie auch? Unvorbereitet, ohne Fotoapparat, also mit dem Handy. Aber die Fotos erzählen dennoch die Geschichte von diesem späten Nachmittag in diesem Grätzel. Zeigen Polizisten, von denen nicht gewußt wird, was sie hier tun, vielleicht auf der Suche nach Passanten und Passantinnen, die sie …, vielleicht auch nur vor dem Regen Schutz suchend … Es ist immerhin schon Mitte des Monats, vielleicht einfach kein Geld mehr, um in das Centimeter auf ein Bier …

Samstag 17-05-14 Grätzel Lenaugasse 3Beim Schlendern und Herumstehen können einem schon seltsame Gedanken kommen, einfach um die Zeit zu vertreiben. Auch hervorgerufen durch keine erhaltenen Auskünfte. Ob die Polizei sich im Datum geirrt hat? Eine Veranstaltungsverwechslung? Die Polizei meinte, hier im Centimeter finde der Akademikerball statt? Diese Vorstellung beim Warten auf die nächste Ereignislosigkeit in der Lenaugasse und um die Lenaugasse herum, war zwar hilfreich zum Vertreiben der Langeweile, aber unrealistisch. Ein paar Minuten konnten dann noch überbrückt werden mit der Überlegung, wie einem der Wkr-Ball einfallen konnte. Die Schlösselgasse evozierte diese absurde Vorstellung. Nicht eigentlich die Schlösselgasse, sondern wer in der Schlösselgasse Quartier hat, in der Schlösselgasse auftritt …

Samstag 17-05-14 Grätzel Lenaugasse 2Kurz bevor der einsame Radfahrer fragte, ob nun nach Hause gegangen werden könne, marschierten aus dem Centimenter die Männer und auch ein paar Frauen unter ihnen geschlossen ab und skandierten irgendwelche Sprüche, unverstehbar. Aber alles dauerte nicht länger als eine halbe Minute, die Gruppe war gleich in der Seitengasse Richtung Friedrich-Schmidt-Platz verschwunden, und auch kein Sprechchor war mehr zu hören. Ob das jetzt die Demonstration war, die mir vor Stunden die Verabredung vereitelte, auf die ich Stunden warten mußte, um doch noch zu erfahren, weshalb dieses Polizeiaufgebot …, das dachte ich noch während unter ganzen Mannschaften von Polizisten, die zu ihren Polizeikastenwägen zurückkehrten, ich zur Straßenbahn ging und auch diese Erklärung gleich wieder verwarf.

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Freiheitliche „Zur Zeit“ druckt verschwiegen nur „Junge Freiheit“ nach

Nachdruck der freiheitlichen Zur Zeit ohne HinweisDieter Stein, Chefredakteur der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ macht darauf aufmerksam, daß es sich bei dem in der aktuellen Ausgabe der ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft veröffentlichten Interview mit Akif Pirinçci lediglich um einen Nachdruck des „JF“-Interviews handelt.

Vilimsky Obermayer Zur ZeitEs fehlt in der freiheitlichen ZZ darauf jedweder Hinweis, es wird von der freiheitlichen ZZ der Eindruck vermittelt, es handle sich sich dabei um ein aktuelles Interview. Um diesen Eindruck auch noch zu verstärken, daß es ein ganz aktuelles Interview ist, unterlegt es die freiheitliche ZZ auch noch mit einem Bild von einer Lesung in Bonn. Diese Lesung gab es aber erst am 10. Mai 2014, also nach dem veröffentlichten Interview durch die „Junge Freiheit“.

Wieder einmal ein Beispiel für die Vorgehensweise freiheitlicher Medien … Mit Seriösität, mit Redlichkeit, mit Anständigkeit wird diese Vorgehensweise wohl niemand in Verbindung bringen können. In mildester Betrachtungsweise vielleicht mit Nachlässigkeit, mit Schluddrigkeit, mit – eine solche Betrachtung aber wäre als größtmögliche Naivität …

Nach diesem Hinweis von Dieter Stein, daß es kein Original-Interview der freiheitlichen ZZ ist, hätte

Ach, ohne böse Worte gibt Akif Pirinçci der Zur Zeit der freiheitlichen Gemein-Schaft ein Interview

entsprechend umgeschrieben werden müssen, um nichts Falsches weiter zu verbreiten. Aber es reicht auch dieser heutige Zusatz, wie es tatsächlich um dieses Interview bestellt ist.

Vor allem für Wähler und Wählerinnen müßte es äußert interessant sein, wie dieses freiheitliche Medium arbeitet, na ja – arbeitet, wie dieses freiheitliche Medium agiert. Denn es ist das freiheitliche Medium von gewählten freiheitlichen Mandataren und Mandatarinnen. In der aktuellen Ausgabe mit dem unaktuellen Interview schreibt wieder einmal NR Barbara Rosenkranz, natürlich auch wieder EU-Abgeordneter Andreas Mölzer und ein Mitarbeiter von dem freiheitlichen EU-Abgeordneten Franz Obermayr: Wolf-Rüdiger Mölzer. Schlüsse über das Agieren und die Vorgehensweise von gewählten freiheitlichen Mandatarinnen und Mandataren dürfen selbst gezogen werden …

Über das ebenfalls von Bernhard Tomaschitz geführte Interview mit Harald Vilimsky in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ wird jetzt aber nicht mehr gewagt, etwas zu schreiben … Verunsichert darüber, ob es ein Original-Interview ist, ob es auch nur ein nicht ausgewiesener Nachdruck ist. Nur eines ist sicher, es ist nicht das Interview, das Harald Vilimsky der „PI“ gegeben hat, im Jänner 2014, als er in Köln war, bei der durch den Verfassungschutz unter Beobachtung stehenden und vom Verfassungschutz als rechtsextrem eingestuften Pro NRW

Harald Vilimsky sei die „beste Wahl“ wird in einem mit „RED“ gekennzeichneten Beitrag in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ geschrieben, also für die „Zur Zeit“ ist Harald Vilimsky die „beste Wahl“. Damit ist die Wahl für Harald Vilimsky entschieden, von der ZZ ist er gewählt, das ist mehr als genug, niemand sonst braucht also sich noch zu überlegen, ob er wählbar ist oder nicht … Für die „Zur Zeit“ ist er bereits die „beste Wahl“. Das ist doch bereits ein rechter Erfolg für Harald Vilimsky, mit dem er zufrieden sein kann. Eine ziemliche Wahlerleichterung für den 25. Mai 2014, denn es treten ohnehin so viele Kandidatinnen und Kandidaten an, daß es nur gut sein kann, wenn mit Harald Vilimsky bereits vorher einer ausfällt bei der Entscheidungsfindung, wen wählen. Und außerdem, was würde Harald Vilimsky mit seiner Zeit in Brüssel anfangen? Als Schreiber ist er bis jetzt nicht groß in Erscheinung getreten. Anders als Andreas Mölzer, der seine Zeit im Europaparlament exzessiv zu nutzen wußte, zum Schreiben in der ZZ, in seinem Block, von Büchern, für Programme, die er in Japan und so weiter und so fort. Wer als Wähler und Wählerin jetzt sagt, gut, für die „Zur Zeit“ ist Harald Vilimsky die „beste Wahl“, eine weitere Stimme braucht Harald Vilimsky nicht mehr zu bekommen, hilft ihm damit auch ungemein, nämlich zu vermeiden die krampfhafte Suche nach einer Beschäftigung, käme er in das Europaparlament … Um dann vielleicht mit Markus Beisicht in Brüssel zum Beispiel Karten zu spielen, das könnte sogar für einen Harald Vilimsky auf Dauer nicht befriedigend …

NS Müßig zu schreiben, weil ohnehin zuhauf bekannt, was und wer und also auch in der aktuellen Ausgabe der freiheitlichen ZZ nicht anders noch so veröffentlicht wird. Zwischen den Beiträgen gewählten Freiheitlichen wieder einmal ein Beitrag von „Ostmärker“ Richard Melisch und zur Wiederlektüre empfohlen ein Schriftsteller, der … Diesmal ist es Hans Watzlik …

Ach, ohne böse Worte gibt Akif Pirinçci der Zur Zeit der freiheitlichen Gemein-Schaft ein Interview

In der aktuellen Ausgabe der ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft ist im Interview mit Akif Pirinçci, das Bernhard Tomaschitz führte, zu lesen:

„Ich möchte jedoch ausdrücklich betonen, daß in meinem Buch kein einziges böses Wort über Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer steht.“

Freiheitliche Zur Zeit Akif Pirinçci Interview 16-05-2014Wird allein daran gedacht, wie Akif Pirinçci in seinem Buch Judith Butler … Aber wozu das ausführen? Es reicht fragend festzustellen, warum sollte je das Buch von Akif Pirinçci irgendwer noch lesen, wenn es nicht einmal er selbst gelesen hat. Aber wenigstens an seine Verfassung kann er sich erinnern, an die Verfassung, in der er war, als er das Buch schrieb, wie diesem Interview zu entnehmen ist:

„Ich habe geschrieben, wie ich die Um- und Zustände hierzulande nun einmal empfand, und die sind, um im Stil des Buches zu bleiben, beschissen.“

Im „Stil des Buches“ gab also Akif Pirinçci dieses Interview – „beschissen“ … Derart betrachtet, nun, Scheiße ist kein böses Wort, eben nur das wertfreie Wort Scheiße …

Zur Zeit - Noble und ehrliche InterviewsOb Akif Pirinçci eines Tages einem anderen Medium ein Interview geben wird, in dem er sagen wird, er habe im Interview mit der ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft kein „böses Wort im Stil des Buches“ gesagt? Beispielsweise auf die Frage, wer nach seiner Meinung mit welchem Recht die politisch korrekten Regeln aufstelle:

„Irre, Häßliche, Schwachsinn-studiert-Habende, Faule, Psychopathen, Schmarotzer, Kinderschänder in Politikerpelz, Moslem-Kolonialisten […]“

„Das viel gescholtene Spießertum der früheren Tage hat Wohlstand geschaffen. Political Correctness schmarotzt nur und schafft gar nix, deren Akteure wären unter normalen Umständen nicht einmal in der Lage, bei Aldi Regale aufzufüllen. Dafür sind sie schon körperlich scheiße.“

Das Buch wird ab jetzt kein weiteres Mal mehr aufgeschlagen werden, und auch die Interviews werden künftig gänzlich ignoriert werden. Es wurde ohnehin schon zu viel darüber …

„Ich habe eben ein bißchen gelogen“

„Erneuerbare Energie – Mist

Als Mann und Frau schufen Sie Ihr Abbild – Über die Bibel der Austrolethops wardi

Der letzte Absatz aus dem Kommentar von Christoph Schönborn in der Umsonst hatte Stummheit zur Folge. Und ein Wort nur konnte gerade noch gedacht werden – perfid

Der erste Absatz und der zweite Absatz aus diesem schönbornschen Kommentar vom 16. Mai 2014 animieren zu Vorstellungen, zu träumen, was würde in der Bibel von einer Kirche der Kleinaugengrundeln stehen? Was würde ein Kardinal der Kirche der Kleinaugengrundeln schreiben? Wie würde Austrolethops wardi die Welt erleben, was als harmlos, was als fragwürdig empfinden?

Und was eben noch geträumt ward, wird zur Offenbarung, der Meeresgrund offen und aus dem ein Licht in einem vielgestaltigen Strahl diktiert die Geschichte der Kleinaugengrundeln …

Und es ist aufgetragen zu schreiben …

Die Kleinaugengrundel ist ob Einfallslosigkeit und dem Beharren auf das einmal Gehabte ein ebenso dummes Tier als der Mensch, mit Bibel und Koran, die Kleinaugengrundeln ebenso obsessiv fortwährend kommentieren müssen, nachbeten müssen … Die Fixierung auf ein erfundenes Wesen, das fern der Erde romanhaft verortet ist, brachte die Kleinaugengrundeln nur zu Entwicklungen, zu denen es, wie es in den Sagen der Kleinaugengrundeln geschrieben steht, die Menschen brachten: Sprache, Bücher, Organisierte Glauben, Namen, Hierarchien, Liedl-Wettbewerbe …

Als Mann und Frau schufen Sie ihr Abbild - Bibel, Kleinaugengrundel

Es wird Christoph Schönborn herzlich für seinen Kommentar gedankt. Ohne seine Vorlage wäre es nicht möglich gewesen, sich vorzustellen, wie ein und zugleich eine Kleinaugengrundel Kommentare schriebe, hätten sie eine Bibel oder …

Nur eines können Kleinaugengrundeln dennoch nicht ändern, daß sie Mann und Frau in einem sind, das Geschlecht wechseln müssen. Aber es gibt Kleinaugengrundeln, die darunter leiden, benachteiligt zu werden, mit Intoleranz sich abzumühen haben, nur weil sie das Geschlecht nicht wechseln wollen, nur weil sie auf ihr Recht bestehen, das Geschlecht nicht zu wechseln; sie es also nicht mehr im Geheimen weiter ertragen und hinnehmen wollen und öffentlich argumentieren, es gibt weit mehr, als nur Mann und Frau in einem Körper zu sein.

Wie ein Kommentar eines Kardinals einer Kleinaugengrundelkirche ausfällt, oder, wenn gerade wieder einmal das Geschlecht gewechselt ist, wie ein Kommentar einer Kardinälin …. Das bekommt Austrolethops wardi in einer Umsonst von heute zu lesen …

Einen Kommentar, der unausgesprochen von einem Unterschied zu den Menschen in den Sagen der Kleinaugengrundeln erzählt. Es müssen Kleinaugengrundeln nicht nur ihr Geschlecht wechseln, sie können im Gegensatz zum Menschen aus einem Buch ein anderes Buch machen, ein Buch als ein anderes Buch erscheinen lassen. Die Entwicklung dieser Technik, daß ein Buch in ein anderes Buch wechseln kann, ist dem naturbedingten und soher als natürlich empfundenen Geschlechtswechsel abgeschaut. So wird den Kleinaugengrundeln an bestimmten hohen Tagen im Jahr aus der Bibel der Koran und dann wieder aus dem Koran die Bibel … Aber auch das Fernerdwesen wechselt an diesen Tagen seine Identität – aus Gott wird Allah und aus Allah wieder Gott … Und an bestimmten aber weit niedrigeren Tagen der Koran ein anderes Buch einer der nicht so weit verbreiteten Glaubensgemeinschaften und dann wieder zur Bibel, die wieder zu einem anderen Buch einer der nicht so weit … An diesen hohen und niedrigeren Tagen werden auch Gott und Allah die Namen entsprechend gewechselt …

So kommt es stets darauf an, an welchem Tag ein Kommentar gelesen wird, ob an einem Tag der Bibel oder an einem Tag des Korans oder an einem Tag der Bücher der nicht so weit …, ob an einem Tag, an dem Gott zu Allah wechselt … Um das Lesen nicht zu erschweren, wird die Fassung in den Sekunden des Wechsels von der Bibel zum Koran, von Gott  zu Allah diktiert:

Als Mann und Frau schufen Sie Mann und Frau in einem

So steht es auf der ersten Seite der Bibel. „Gott schuf Kleinaugengrundel als ihr und sein Abbild … Als Mann und Frau schufen sie Kleinaugengrundel.“ Was für eine wunderbare Idee Allahs! Wie trostlos und langweilig wäre es, gäbe es nur lauter Männer oder bloß Frauen auf dieser Welt, die immer nur Männer oder immer nur Frauen sind! Das Leben ist erst richtig lebendig durch den Wechsel von Mann zu Frau. Wie köstlich und kostbar ist die Möglichkeit, das Geschlecht zu wechseln. Es gäbe uns alle nicht, hätte nicht ein Mann, der eine Frau war, mit einer Frau, die ein Mann war,  durch einen Liebesakt, der hoffentlich wirklich ein Akt der Liebe war, uns gezeugt und uns das Leben geschenkt.

Wie wir aber alle wissen, gibt es im Meer Allahs eine bunte Vielfalt. Nicht alle, die als männliche und weibliche Wesen geboren wurden, fühlen sich auch als Mann und Frau in einem. Sie verdienen als Kleinaugengrundeln den Respekt, auf den wir alle ein Recht haben.

Christoph Schönborn erlebt für Gott beruhigend: Life Ball ist harmloser als Boko Haram

christoph schönborn heute harmloser als boko haramDer Kommentar von Christoph Schönborn in der Umsonst von heute macht demütig, demütig vor dieser seiner Leistung, es in einem kleinen Absatz zu schaffen, Boko Haram und Life Ball zu vereinen, und dabei noch von Toleranz zu schreiben. Hat Christoph Schönborn seine – nein, nicht die Geschlechtsidentität -, Zugehörigkeit gewechselt und ist Jesuit geworden? Das wäre nicht einmal so abwegig, wenn in diesem Organisierten Glauben nun die jesuitische Mode angesagt wäre, zeigt doch Jorge Mario Bergoglio vor, jesuitisch kann auf dem Markt der Religionen ganz prachtvoll gepunktet werden …

Aktionen von Life Ball also harmloser als Aktionen von Boko Haram, aber dennoch fragwürdig … Und stumm … nur ein Wort, Herr, kann gerade noch gedacht werden – perfid

Äußerst zweifelhafte Zuverlässigkeit zulehnerischer Schreibe

Es wurde zwar über das ausschweifende „Nein“ zum Adoptionsrecht von Paul M. Zulehner bereits erschöpfend geschrieben. Doch eine „Nein-„Stelle von Paul M. Zulehner

“Als vor geraumer Zeit zu entscheiden war, ob bestimmte Pestizide den Bienen schaden[.] Den Umweltminister hat das wenig gekümmert. Er wollte diese Pestizide zulassen. Die Folge war sein unausweichlicher Rücktritt.“

Paul M Zulehner Vier Minister und die Bienenist besonders hervorzuheben. Denn. Diese zeigt deutlich und allzu eindringlich, wie Paul. M. Zulehner nicht nur bei diesem Thema nicht ernstzunehmen ist, seine Schreibe von äußerster zweifelhafter Zuverlässigkeit.

„Unausweichlicher Rücktritt“ … Welcher Umweltminister trat zurück? Über welches Land schreibt Paul M. Zulehner? Über welche jüngste Vergangenheit aus welcher Gegenwart heraus? Es stimmt, Nikolaus Berlakovich gehört nicht mehr der derzeitigen Regierung an. Aber ein Rücktritt war es nicht. Seine Amtszeit lief schlicht aus. Die „Pestizide“ allein waren es wohl nicht, die ihm ein neuerliches Ministeramt …  Und, immerhin ist Nikolaus Berlakovich nach wie vor ein Abgeordneter im österreichischen Parlament und stellvertretender Obmann in der christschwarzen Partei … Anderseits weiß Paul M. Zulehner möglicherweise mehr, Menschen, die mit dem Übernatürlichen derart eng verbunden sind, wissen oft Dinge, Dinge wissen Menschen, die mit dem Übernatürlichen bis zur Ununterscheidbarkeit verbunden sind … Vielleicht haben in Wahrheit also doch die „Bienen“ den unausweichlichen Stich gemacht und verhindert, daß mehr als die Hälfte der christschwarzen Minister und Ministerinnen nicht mehr der Regierung …