Es könnte auch gesagt werden, Erdoğan und Merkel wurden von „Schwindel“ bereits hingerichtet, getötet, also in effigie. Oder es ist deren Beisetzung in effigie, um Mördern die Zeit zu geben, Mörderinnen zu signalisieren, es ist Zeit, die Morde zu begehen; „Schwindel“ hat dafür einen Teil bereits vollbracht, die Beisetzung in effigie, um tatsächliche Beerdigungsfeierlichkeiten herbeizuschreiben.
Keine andere Deutung läßt das Bild über der Überschrift „Schütze von Neuseeland wollte Merkel und Erdogan töten“ — eine, kurz gesagt, mörderfreundliche Schlagzeile … „Schütze“ klingt nicht nach Mörder, nicht nach vielfachem Mörder, nicht nach einem Mörder, der neunundvierzig Menschen ermordete und achtundvierzig Menschen mit Schüssen verletzte … „Schütze“ klingt nach Held, Kamerad …
Zur Zeit ist viel davon zu hören, Neuseeland sei eine „Insel der Seligen“, also gewesen, bis zum letzten Freitag, einem schwarzen Freitag.
Was soll jetzt nur aus der Welt werden, werden nun viele bangend fragen, wenn es keine einzige „Insel der Seligen“ mehr gibt — in Düsternis, werden sie sich selbst dunkel antworten, werde die Welt versinken.
Für diese Furcht aber gibt es keine Veranlassung, keinen Grund in eine finstre Zukunft zu blicken.
Dann wäre auch in Christchurch nichts passiert. Keine Morde. Keine Schußverletzungen. Wäre Christchurch ein Ort wie Kirchberg oder Kirchdorf oder Kirchwald oder Kirchstetten in Österreich, dann säße der vielfache Mörder immer noch als Nichtmörder beim Kirchenwirten und würde nur reden, daß halt etwas geredet ist.
Aber die Zeiten sind modern.
Der Nichtmörder würde nicht reden, sondern vor allem schreiben, schreiben, damit halt etwas gred’t wird.
Er würde zwar nichts anderes schreiben, reden, als er in Neuseeland geschrieben, geredet hat, mit einem entscheidenden Unterschied, sein Geschreibe, sein Gerede als Österreicher in Kirchberg oder in Kirchwald oder in Kirchdorf hätte ihn nicht zum vielfachen Mörder gemacht.
Er hätte also auch geschrieben und geredet, dabei unterm Kreuz des lieben Herrn Christ in der heimatlichen Trachtenstube in Kirchstetten sitzend, über den Starhemberg geschrieben, daß Angela Merkel zu ermorden sei, daß ihm Anders Breivik ein — —, aber dann, ist alles geschrieben, was halt zu reden ist, steht der Inselselige wieder auf, geht aber nicht zum hirschgeweihverzierten Gewehrschrank, sondern dann nimmt die Österreicherin das Gebetsbuch und geht zum Tabernakel auf eine Hostie …
Sie werden vielleicht einwenden wollen. Oh, so etwas, was der vielfache Mörder in Christchurch geschrieben hat, das würde in Österreich nicht einmal ein Mensch sagen oder gar schreiben wagen …
Das ist ein weiteres und wesentliches Kennzeichen einer wahren „Insel der Seligen“. Nämlich. Zu sagen: Des gibt’s bei uns nit.Des hama no ni g’hört, das so wos bei uns geb’n solltat.
Damit Sie nicht in eine finstre Zukunft blicken müssen, weil Sie nun vielleicht auch meinen, was soll jetzt aus der Welt werden, soll Ihnen von dem Vorbild Österreich als letzte wahre „Insel der Seligen“ das eine und andere Kapitel erzählen, von dieser recht feinen Eigenschaft, nur zu reden, das halt was gred’t ist, bei einem Glaserl blauen Zweigelt in Kirchstetten oder in Kirchberg oder in Kirchwald, mögen auch welche irgendwo auf der Welt, in Christchurch ihr Geschreibe und ihr Gerede zum Morden mißverstehen …
Es kann im Angesicht der vielen Ermordeten und vielen Verletzten in Christchurch keinen angemesseneren Kommentar als Aufklärung als diesen von der Website der zurzeitigen Regierungspartei geben.
Eine solch recht hohe Aufklärungsarbeit über die Möglichkeiten, welche die Datenschutzgrundverordnung dem gesinnungsreichen Bürger und der gesinnungsreichen Bürgerin bietet, kann nicht einfach kurz erwähnt werden, sondern muß in ihrer Gesamtheit wiedergegeben werden.
Es muß dieser Kommentar auch deshalb in seiner Gesamtheit wiedergegeben werden, und auch die Website selbst wird das zu würdigen wissen, darf voller Zuversicht gesagt werden, denn es sind in diesem Kommentar viele Verlinkungen, die diese wichtige Aufklärungsarbeit dieser Website zu einer tatsächlich umfassenden Aufklärungsarbeit machen, erst mit diesen weiterführenden informationshaltigen Verlinkungen wird das Bemühen dieser Website um Aufklärung in vollem Umfange ersichtlich und würdigbar.
„Geht es um das Veröffentlichen von persönlichen Daten politisch missliebiger Personen, kannten Linksextreme bisher keinerlei Hemmschwelle. In diversen Beiträgen (wie der ‚Rechtsextremismus-Sammlung‘) mit Nennung des Namens, Geburtsdatum und sogar Wohnort wurden und werden konservative oder patriotische Denker denunziert und angepatzt. Vorreiter auf diesem Gebiet ist das sogenannte ‚Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands‘ (DÖW) und neuerdings auch die ‚Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit‘ (FIPU).
Nach Eigenangabe erfolgt die Sammlung der diversen Daten in der sogenannten ‚Rechtsextremismus-Sammlung‘ EDV gestützt. Damit könnte aber bald Schluss sein, wenn es nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) geht. Gemäß dieser hat nämlich jeder das Recht auf Auskunft, ob und welche Daten über ihn wo gespeichert sind. Und das innerhalb eines Monats.
Datenschutz könnte DÖW und FIPU lähmen
Die ersten Betroffenen haben bereits einMusterformularausgefüllt und abgeschickt, empfehlenswert ist hier natürlich eine Nachahmung. Verbreitet werden die höchstpersönlichen Daten nämlich nicht nur im Hinterkämmerchen der ‚Stalinorgel‘ (DÖW-Eigenbezeichnung), sondern auch über den angeblich ganz und gar nicht linksextremenStandard.
Dieser findet nämlich nichts Anstößiges dabei, mit einem Verein zusammenzuarbeiten, der nach rechtskräftigem Urteil des OLG Wien vom 4. Mai 1998 (GZ 18 Bs 384/97) sogar als ‚kommunistische Tarnorganisation‘ bezeichnet werden darf, die mit ‚ihrem Gemisch aus Lüge, Fälschung und Denunziation‘ den ‚Gemeinsinn des Bürgers ersticken‘ würde (genaue Daten des Verfahrens der Redaktion bekannt).
‚Rechtsextremismusexperte‘ sammelt Daten über Korporierte
Dort werden etwa angebliche Netzwerke von Korporierten aufgeführt und ihre Verbindungen untereinander graphisch dargestellt. Eingespeist werden die Daten und Hintergrundinformationen ausgerechnet von Bernhard Weidinger, seines Zeichens ‚Rechtsextremismusexperte‘ und für das staatlich finanzierte DÖW zuständig. Unterstützt wird er dabei maßgeblich von Judith Götz, Vereinsobfrau von FIPU. Sie hält ausgerechnet am ‚Zentrum für LehrerInnenbildung‘ (!) Lehrveranstaltungen ab und versucht, ihre Zuhörer dabei natürlich politisch völlig unvoreingenommen zu unterrichten.
Die Redaktion von unzensuriert.at ruft nun explizit alle zumindest in jenem ‚Netzwerk‘ angeführten Personen dazu auf, Auskunft über ihre gespeicherten Daten zu begehren. Natürlich werden wir auch beobachten und berichten, ob und in welchem Zeitraum die Auskunft erteilt wurde.“
Die gesinnungsgemäß zensurierte Website der zurzeitigen Regierungspartei in Österreich ist eine international ausgerichtete Website. Recht im Mittelpunkt ihrer Kommentare stehen weltweite Vorfälle, weltweite Verbrechen, weltweite Politik, weltweite gesellschaftliche Entwicklungen, kurz gesagt, das Weltgeschehen.
Die Morde in Christchurch dürften aber für sie nicht unter „Einzelfälle“ zu reihen sein.
Die vielen Ermordeten und die vielen Verletzten in Christchurch dürften für sie, die gesinnungsgemäß zensurierte Website der zurzeitigen identitären Regierungspartei in Österreich, überhaupt keinen Kommentar würdig sein.
Es gibt gesinnungsgemäß wichtigere Belange, aus ihrer Sicht, die zu kommentieren sind, an diesem Freitag, dem 15. März 19 und an dem Donnerstag, dem 14. März 19 …
„So wehren Sie sich gegen DÖW-Datensammlung“
„März 2019: Die wichtigsten ‚Einzelfälle'“
„Klagenfurt: Makabere Äußerungen von SPÖ-Bürgermeisterin Mathiaschitz“
„Der neuen Bundesregierung gehören sechs Minister und ein Staatssekretär der Freiheitlichen Partei Österreichs an, die in den nächsten Wochen hier präsentiert werden. Wir beginnen mit einer Zwischenbilanz des Ressorts des Vizekanzlers, dem Bundesministerium für öffentlichen Dienst und Sport:“
alle „präsentiert werden“ … Wenn alle mindestens durch zweimalige „entgeltliche Einschaltungen“, na, dann kommt doch recht tüchtig was herein, an Barem. Möglicherweise werden diese alle gar noch öfters geschaltet werden: „Entgeltliche Einschaltungen“ als „Kommentare“, die zusätzlich in der Spalte „Artikelempfehlung“ angepriesen werden, wie bereits mit dem ersten Geldeinnahmekommentar über die „Zwischenbilanz“ des „Vizekanzlers“ …
Daß die Website der zurzeitigen Regierungspartei einen Rosenkranz des Lobes der zurzeitigen Regierungspartei in Österreich beginnt, überrascht nicht, wo und wer sonst …
Aufgehorcht allerdings bei der Rosenkranzkugel …
„Das Ziel der Bundesregierung ist die Vollbeschäftigung durch eine eigene Job-Offensive.“
Nachdem es sich bei dieser Website um die internationalste Website in Österreich handelt — sie ist zweisprachig: englisch und deutsch, wird nun nur eines nicht genau gewußt, ist „FBI“ eine englische oder eine deutsche Abkürzung. In englischer Sprache steht „FBI“ für „Federal Bureau of Investigation“ — in deutscher Übersetzung ungefähr wie kurz Ermittlungsamt …
Obgleich das einfach wäre. Zu schreiben. Dr. David Berger schreibt auf der Website der zurzeitigen Regierungspartei unter dem Pseudonym „Austriak“.
Das legt der austriakische Kommentar vom 14. März 19 selbst nahe. Austriak stellt nicht den gesamten Kommentar unter Anführungszeichen. Austriak weiß um die Verwendung von Anführungszeichen. Auch aus anderen Kommentaren von Austriak ist das bekannt. Und selbst in diesem Kommentar zur „Moma-Störerin“ weiß Austriak die Anführungszeichen recht sicher zu setzen.
Austriak beginnt seinen Kommentar zwar mit „Hoch interessant“. Auch das ist bekannt, dieses Eigenlob der Männer, wenn sie ihre Texte da und dort wiederholen, ihre Texte breit verbreitet wissen wollen.
Weshalb Austriak aber nicht zu „Philosophia perennis“ verlinkt, könnte auch nur vermutet werden. Immerhin schreibt David Berger diesen Aufruf auf dieser Website bereits am 13. März 19. Vielleicht meint Austriak, der hochtrabende Titel der Website könnte die Unzensurierten überfordern, vor den Kopf stoßen, vielleicht aber meint Austriak selber, es müsse sich bei einem solchen Websitenamen um Zweideutiges, gar um Anrüchiges, das weder Austriak selbst noch den Unzensurierten zumutbar …
Was also Austriak schreibt, schreibt David Berger auf der Website „Der BRD-Schwindel – Wie die ‚BRD‘ ihr ‚Personal‘ verschaukelt!“ … Und ist das Austriak der Verbreitung recht und teuer …
Freilich, ganz anonym soll es dennoch nicht sein, wohl auch der Eitelkeit geschuldet, am Ende des Kommentars der Link zum „BRD-Schwindel“ …
Es wird hier also, obschon es recht leicht wäre, keine Vermutung angestellt, ob Austriak David Berger ist, David Berger nicht Austriak ist. Austriak ist Austriak. Und David Berger ist David Berger, ein römisch-katholischer Theologe der reinen Le…
Es wird hier nur ein Service angeboten. In diesem Kommentar wird dazu aufgerufen, es soll sich wer per E-Mail melden. Statt der E-Mail-Adresse wird lediglich kurz angeführt: „XXX“. Da gewußt wird, wie faul viele sind und also keinen Link anklicken, ihre Herzensgesinnungsseite nicht verlassen wollen, um in diesem Fall zur E-Mail-Adresse zu kommen, viele wohl auch überfordert sind, die eine E-Mail schreiben wollen, aber nach n-facher Vergeblichkeit es aufgeben, weil sie stets die Fehlermeldung erhalten, eine E-Mail-Adresse „XXX“ sei nicht bekannt, soll als Service hier die E-Mail-Adresse, wie diese David Berger und der „Schwindel“ zum bequemen Verwenden dem Meldeaufruf hinterlegt, angeführt werden: „mailto:davidbergerberlin@gmail.com“.
„Hoch interessant Moma-Störerin, eine billige ZDF-Propagandistin? . Wir gehen einmal hier davon aus, dass die Frau, die gestern Morgen im ZDF das Morgenmagazin sprengte und „Lügenpresse, Lügenfresse“ rief, tatsächlich eine Gegnerin der „Lügenpresse“ ist. Und nicht eine gekaufte Schauspielerin, auf deren Negativfolie Hajali und das ZDF mit Dialogbereitschaft glänzen sollten. . Wenn das so ist, ist mit großer Sicherheit davon auszugehen, dass sie auch die freien Medien liest. Deshalb unsere Bitte: . Bitte melden Sie sich bei uns! Alle entstehenden Unkosten werden wir gerne tragen. Wir würden gerne ein Interview mit Ihnen zu Ihren Motiven führen! Kontaktaufnahme am besten per e-mail:XXX . Update: es gibt bereits erste Vermutungen . Spekulative Gedanken zum ‚Anschlag auf die Presse‘ bei #MOMA: Liebe #Dunja: Schöne Grüße an Monika. Monikas Spezialgebiet ist ‚verdeckte PR‘. Bild links: ‚Störerin‘ Bild rechts: ‚Spezialistin für versteckte PR‘ (Spekulation) http://brd–schwindel.ru/moma-stoererin–eine-billig“
Damit wäre es getan, die Serviceleistung erbracht, die E-Mail-Adresse für die Faulen und Überforderten nachgereicht.
Dabei doch etwas gelernt oder sogar verstanden. Weshalb Austriak zum „BRD-Schwindel“ verlinkt, es Austriak doch eine recht gesinnungsliebe Website sein muß, eine Gesinnungsherzenslektüre. Austriak, es doch selbst recht versteht, Gesinnungssatiren anzupreisen. Eine Website, auf der auch die Satire recht geschätzt wird, wie sie Austriak versteht …
„Dies ist ein großartiges Beispiel für die Umgehung des Zensors. Es erinnert an die beste Satire der UdSSR und des Zarismus, als sich russische Witze über die Zensoren lustig machten und durch Geschicklichkeit und Einfallsreichtum viele Dinge an ihnen vorbeiziehen konnten, die ‚zwischen den Zeilen‘ gelesen werden sollten.“
Die Verantwortlichen der Website der zurzeitigen Regierungspartei werden es sich wohl recht hoch anrechnen, daß die Kommentare nun gelöscht sind. Es hat doch einige Tage gedauert, bis sie es über ihr Gesinnungsherz brachten, diese zu löschen.
Nun sind also alle Kommentare unter diesem Kommentar der Website der zurzeitigen Regierungspartei und somit auch diese zwei Kommentare entfernt. So könnte jetzt gesagt werden, alles ist gut — — ja, es ist gut, austriakisch gut. Beide Kommentare sind entfernt. Es kann kein Mensch mehr etwas sagen. Das Gedankengut von beiden Kommentaren aber, das bleibt. Viele haben beiden Kommentaren zugestimmt. Es muß nicht mehr niedergeschrieben bleiben, es ist weiter in ihren Köpfen doch ungelöscht.
Es sind sogar deren drei Kommentare, genaugenommen. Der Frau, die ihr Kind den Vornamen „Europa“ geben möchte, so stand es auf der Website und klebt weiter in den Köpfen der Zustimmenden, wird ein „Geschenk der Natur“ zugedacht: „Riesenzecken übertragen Krim-Kongo-Fieber“ …
Aber, wie stets auf dieser Website, dauert es nur kurz, bis dieses Gedankengut wieder niedergeschrieben gesehen werden will, bis wieder viele diesem Gedankengut sichtbar zugestimmt sehen wollen. Austriak Huber, vielleicht eine Austriakin Huber, weiß, wohin Menschen zu verbringen sind, und wieder können viele, recht viele dem huberischen Austriak oder der huberischen Austriakin zustimmen.
„Weg mit ihr, Deutschland und auch ganz Europa werden´s danken! Und dann das Gefängnis in Spandau wieder reaktivieren. Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind auch Hochverrat und Genozidversuche am eigenen Volk. dem Ganzen könnte man ja ein e Art von internationalem Tribunal voran gehen lassen, wo auch diverse Brüsseler Spitzen und ihnen hörige nationale Politiker mit einbezogen werden könnten!“
Nun, mit dem Kommentar vom 11. März 2019, wird es ganz und gar verständlich, ist ungarisch kein spanisch mehr, weshalb also am 9. März 2019 Kindesmißbrauch und UNO von ihr, der Website der zurzeitigen Regierungspartei in Österreich, in einen Kommentar zu pressen war.
Konnte Herausgefundenes je leichter geprüft werden?
Allein schon das Hintergrundbild mit den Geldscheinen im Rücken des öffentlich-rechtlichen Fernsehmoderators weist auf die recht höchste Redlichkeit hin.
Und das „geheime EU-Dokument“, von dem im Kommentar der Website geschrieben wird, die ungarische Fernsehanstalt hält es selbstverständlich nicht geheim, zeigt es her. Im Zeitraffer. Im Schnelldurchlauf. Das englische Dokument. Fünf englische Halbsätze und Viertelsätze werden zur Prüfung auch kurz hervorgehoben, so daß ein jeder Mensch in Österreich diesen Beleg als seine Wahrheit hin recht leicht überprüfen kann.
Noch nie ward eine Belegsprüfung in Österreich leichter gemacht: englische Fünftelsätze zu lesen, die zusätzlich ungarisch erklärt, erläutert zu hören sind.
So aktuell ist die gesinnungsgemäß zensurierte Website der zurzeitigen Regierungspartei. Sie ist im Jahr 18. Und sie tut so, als wäre sie im Jahr 19. Nichts in diesem Kommentar deutet darauf hin, daß es bereits über ein Jahr her ist, daß dieser Mann verurteilt wurde.
„Der höchste Vertreter der UN-Kinderrechtsorganisation und führender Aktivist für Kinderrechte bei UNICEF, Peter Newell, wurde bereits im Jänner in Großbritannien in fünf Fällen wegen Vergewaltigung und Missbrauch von Kindern zu sechs Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Bekannt wurde das Urteil aber erst in der letzten Woche. Die Straftaten ereigneten sich in den 1960er Jahren und wurden erst 2016 öffentlich.“
Es wird mit diesem Kommentar also eingeflüstert, das wäre erst im Jänner 2019 passiert, erst 2019 bekanntgeworden, und auch eingeflüstert, er wäre nach wie vor „höchster Vertreter“ und „führender Aktivist“ … Ja, das ist gesinnungsgemäße wahre Aktualität und gesinnungsgemäße wahre Redlichkeit …
Das wäre nicht weiter zu notieren. Wer, wird gesagt werden, die Website der zurzeitigen Regierungspartei kennt, erwartet eben genau das von ihr, über ein Jahr alte Aktualität oder kurz 18er Aktualität und gesinnungsgemäße Redlichkeit.
Es ist jedoch zu notieren, weil diese 18er Aktualität und diese Redlichkeit sich verbreitet. Wie gelesen werden kann, übernimmt Fisch+Fleisch am 10. März 2019 das von der regierungsparteilichen Website am 9. März 2019 Verbreitete, freilich – und Fisch+Fleisch dreht an der Schraube der Redlichkeit weiter – ohne zu erwähnen, bei wem das „coole Medium fischundfleisch“ das abschreibt … es wird halt noch ein Genierer dabei sein, von dieser Website zu übernehmen die …
„A spokesman for UNICEF said today: ‚We are deeply shocked to hear of the arrest of Peter Newell. We had no knowledge of this crime when he worked as a UNICEF consultant over 10 years ago. UNICEF has since set in place strong procedures to vet staff and Consultants.‘ By James Fielding For Mailonline. Published: 09:50 GMT, 16 February 2018 | Updated: 15:20 GMT, 16 February 2018″
Inzwischen sind es also über elf Jahre her, daß dieser Mann für UNICEF … Was aber kümmert das eine so „coole“ Gesellschaft mit beschränkter Haftung: Fisch und Fleisch, heißt es so schön oder ähnlich in einem Sprichwort, der Redlichkeit und Aktualität …
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.