Extremismus-Experte der freiheitlichen Zur Zeit: „Antirassistische Gymnasiasten KZ-Leiter von morgen“

Die ZZ der freiheitlichen Gemeinschaft wendet in ihrer aktuellen Ausgabe 8 vom 21. Februar 2014 viel auf, um die Gefährlichkeit von der rechten auf die linke Seite zu schieben, und sie probiert es auch wissenschaftlich.

Denn Wissenschaft klingt nach Objektivität. Wissenschaft klingt nach Unvoreingenommenheit. Wissenschaft klingt nach Redlichkeit, Seriösität, nach ernsthaftem Studium. Wissenschaft klingt nach unbeteiligter und umfassender Untersuchung eines Themas, danach, auf keinem Auge blind zu sein, weder auf dem rechten noch auf dem linken Auge. Zusammengefaßt: Wissenschaft klingt nach Wahrheit.

Zur Zeit - KZ-Leiter von morgen

Zur Zeit, 8: „Das sind die KZ-Leiter von morgen“

Zu dem oben genannten Aufwand, den die freiheitliche ZZ in ihrer Ausgabe 8 betreibt, gehört auch ein Interview mit Dr. Claus-Martin Wolfschlag, der von Jan Ackermeier in der ersten Frage an ihn wie folgt vorgestellt und eingeführt wird:

„Herr Dr. Wolfschlag, Sie beschäftigen sich seit Jahren wissenschaftlich mit Linksextremismus und haben zu diesem Thema auch mehrer Bücher publiziert, in denen sie vor der politischen Linken warnen. Wie stufen Sie die Gefährlichkeit des linken Spektrums ein?“

Der gesamte Inhalt dieses Interviews zur Rechtsentlastung ist schnell wiedergegeben, es reicht dafür die Überschrift zu zitieren:

„Das sind die KZ-Leiter von morgen“

Das erste Wort in diesem Interview hat Jan Ackermeier, das letzte Dr. Claus-Martin Wolfschlag. Und aus dieser seiner Antwort, mit dem das Interview endet, ist die Überschrift entnommen:

„Dann können aus vielen der nett wirkenden Gymnasiasten und Studenten, die heute ‚antirassistische Parolen‘ auf der Straße rufen, die KZ-Leiter, die Knochenbrecher in den Folterkammern und die furchtbaren Juristen der Zukunft werden. Das Böse sucht sich stets neue Wege.“

Und wem das alles nicht sehr wissenschaftlich vorkommt, wird bereits wissen warum. Wird also bereits all das wissen, was die ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft ihren Leserinnen und Lesern vorenthält, um einschätzen zu können, was das von Claus-Martin Wolfschlag Geäußerte für einen Wert …

Claus-Martin Wolfschlag - Experte für die Zur Zeit

„Linksextremistische und deutschfeindliche Wikipedia“

Sie werden also bereits wissen, dass nicht nur sein im Interview angesprochenes Buch „Das antifaschistische Milieu – Vom ’schwarzen Block‘ zur ‚Lichterkette‘ – Die politische Repression gegen ‚Rechtsextremismus‘ in der Bundesrepublik Deutschland“ im steiermärkischen Leopold-Stocker-Verlag erschienen ist, sondern auch weitere Bücher. Ein weiterer Verlag von ihm ist „Zeitenwende“. Sie werden wissen, daß Claus-Martin Wolfschlag auch für die „Sezession“ schreibt. Sie werden das alles über ihn, über seine Verlage vielleicht von den Einträgen auf „Wikipedia“ her kennen. Daß hier „Wikipedia“ als Quelle besonders hervorgehoben genannt wird, hat einen und nur einen einzigen Grund, um zeigen zu können, was den Kreisen, in denen sich Claus-Martin Wolfschlag bewegt, die ihn veröffentlichen, alles als „linksextrem“ gilt, nämlich auch „Wikipedia“: „linksextrem und deutschfeindlich“ … Wie auf „Metapedia“ unter dem Schlagwort „Sezession“ gelesen werden kann …

(Bei der Gelegenheit, Sie werden Lothar Höbelt als wienerischen Universitätsprofessor kennen, die „Sezession“ kennt ihn auch als ihren Autor, und Andreas Mölzer sowie Barbara Rosenkranz und Wolfgang Dvorak-Stocker schätzen ihn wohl auch als Experten für die Europäische Union, mit dem vorzüglich in einem noblen Ambiete zu plaudern …)

Erheiternd an diesem Interview ist auch die Bildunterschrift „Das Feindbild Kapitalismus ist bei Linksextremen sehr beliebt“, erheitend deshalb, weil gleich der erste Artikel von Claus-Martin Wolfschlag für die „Sezession“ eine Kapitalismusanprangerung war …

Erheiternd ist ebenfalls, wie Claus-Martin Wolfschlag vor Jahren von Götz Kubitschek vorgestellt wurde als neuer …, er, Wolfschlag, stehe Lichtmesz näher als Kubitschek … Wer auch Lichtmesz kennt, wird sagen, das hat Qualität, gar wissenschaftliche Qualität

Nicht aber heiter ist, was beispielsweise Claus-Martin Wolfschlag unter der Überschrift „Schwarzes Erdbeben“ schreibt, wohl auch als Experte und Wissenschafter:

„Es komme schließlich nur auf die ‚gerechte‘ Umverteilung der Güter an. Dann könnten 12 Milliarden Menschen – zu welchem Zweck auch immer – durchgefüttert werden.“

Dann könnten „zu welchem Zweck auch immer“ … „Zu welchem Zweck auch immer“, so also denken und schreiben die Multi-Experten der freiheitlichen Gemein-Schaft. Daran ist stets zu denken, wenn die freiheitliche Gemein-Schaft um Stimmen wirbt, mit Liebe und Nächstenliebe und mit der Vorgabe, für die Menschen da sein zu wollen, wie beispielsweise in Kärnten gleich mit einer ganzen Bank …

NS Nicht überraschend ist es, daß Claus-Martin Wolfschlag auch von Burschenschaften gebucht wird. Wie  die „linksextremistische und deutschfeindliche“ Wikipedia …

„Die Fiesesten sind am schnellsten in der EU“ – Feinste freiheitliche Erkenntnis

Diese freiheitliche Erkenntnis wurde in einer Podiumsdiskussion ausgesprochen, auf der die Feinsten, die in Österreich zu finden sind, über die Europäische Union sprachen. Und die Feinsten bieten sich immer das hypokostspieligste Ambiete an, diesmal ein Palais, ein anderes Mal das Bristol, dann wieder die Hofburg …

Anlaß für diese Podiumsdiskussion war das Buch von Barbara Rosenkranz, das im feinsten Verlag, der in Österreich zu finden ist, veröffentlicht wurde, im Ares-Verlag.

Feinste freiheitliche Erkenntnis

Die Fiesesten, so Lothar Höbelt, seien, so auf der Homepage der freiheitlichen Gemein-Schaft, am schnellsten …

Auf dem Podium war die feinste Dame, die in Österreich zu finden ist, Barbara Rosenkranz. Und der feinste Verleger ebenfalls: Wolfgang Dvorak-Stocker. Wenn es um die Europäische Union geht, kann gesinungsgemäß der Feinste der freiheitlichen Gemein-Schaft nicht fehlen, zumal er für das Europäische Parlament kandidiert, also Andreas Mölzer. Und wenn es um feinste universitäre Betrachtungen geht, ist Lothar Höbelt für die freiheitliche Gemein-Schaft der Feinste, von dem auch die freiheitliche Erkenntnis schließlich gesprochen wurde …

Und darüber berichtet die feinste Homepage, die in Österreich zu finden ist, die Unzensuriert von der freiheitlichen Gemein-Schaft, über deren Feinstes aus fünf Jahren erst gestern …

Wer es noch nicht weiß und wer einmal wissen möchte, was das Feine der Feinsten denn ist, ist eingeladen, es hier nachzulesen:

Ares-Verlag

Lothar Höbelt

Barbara Rosenkranz

Andreas Mölzer

Und auch zu den feinsten Adressen, die die Feinsten aufsuchen, kann hier nachgelesen werden.

Wiener Hofburg

Hotel Bristol

Das sind keine Adressen aus Simmering, aus Favoriten oder Floridsdorf. Für die Feinsten der freiheitlichen Gemein-Schaft ist nur die Wiener Innenstadt das Akzeptable. Von Floridsdorf oder von der Donaustadt oder von Simmering, Favoriten reicht es den Feinsten zu hören, daß sie dort gewählt werden, die Feinsten müssen nicht auch Simmering oder Favoriten selbst betreten, als Kontakt reicht ihnen vollkommen aus, wenn die Menschen in Floridsdorf oder Simmering oder Favoriten die Feinsten wählen.

Aber das Feinste kann nicht gewählt werden, denn das Feinste ist keine Frage der Wahl, und darüber hinaus das Feiste ist sich ohnehin stets selbst genug.

Für Freiheitliche sind Bettler keine Kunden und ihre Gefährtinnen Hexen

Das Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft berichtet über einen Bettler, der als Kunde in einem Supermarkt das verlangte, was täglich vor allem von Pensionisten und mehr noch von Pensionistinnen laut schreiend zu hören ist, er verlangte die Öffnung einer zweiten Kassa.

Nicht Bettler werden, sondernTrader bei Hypo Alpe Adria

Wer von freiheitlicher Gemein-Schaft als Kunde anerkannt werden will, sollte Trader werden, am besten für die Hypo-Alpe-Adria, aber auf keinen Fall Bettler.

Aber für den wieder einmal nicht namentlich genannten Unzensuriert-Redakteur hat ein Bettler nach freiheitlicher Schollenanschauung nicht das Recht, die Öffnung einer zweiten Kassa zu verlangen. Und wenn ein Bettler die Öffnung einer zweiten Kassa doch verlangt, dann ist es ein „frecher Bettler“, der also nach freiheitlicher Gesinnung niemals ein Kunde sein kann, sein darf. Das Geld eines Bettlers ist nach freiheitlicher Gesinnung auch kein Geld, deshalb hat er auch nicht das Recht, die Öffnung einer zweiten Kassa zu verlangen. Ein Bettler ist nach freiheitlicher Gesinnung einer, der nicht Waren einkauft, sondern „seine finanzielle Ausbeute in Waren“ umsetzt …

(Ganz nebenbei: Ob nach dieser freiheitlichen Gesinung die freiheitlichen Profiteure der Hypo-Alpe- Adria Geld oder „finanzielle Ausbeute“ in gemein-schaftspolitische Waren umsetzten? Ach, das Geld für die Freiheitlichen haben ja andere, nämlich alle Menschen in Österreich, die jetzt ihr Geld für die freiheitliche Bank-Ausbeute …)

Der anonyme Unzensuriert-Redakteur kommt weit herum, in Wien, so scheint es. Es kann aber auch sein, daß er einfach nicht die Namen der Kirchen im vierten Bezirk kennt oder nicht weiß, in welchem Bezirk die Piaristenkirche steht, oder er schlicht nicht weiß, wo er sich selbst gerade aufhält. Denn die Supermarkt-Geschichte erlebte er im vierten Wiener Gemeindebezirk, aber den Bettler, der für ihn kein Kunde ist, kennt er auch schon aus dem achten Wiener Gemeindebezirk, weil dieser für ihn Nicht-Kunde vor der Piaristenkirche auf einem „Kübel wie auf einem Thron“ sitzt, „in Lumpen gehüllt“. Er weiß viel über den in „Lumpen Thronenden“, etwa, daß dieser mit seiner Gefährtin, „kostümiert wie eine Hexe“, tätig war, und daß der für ihn Nicht-Kunde ein „amtsbekannter“ … Vielleicht war es Andreas Mölzer, der das erlebte. Zum einen ist er ein Unzensuriert-Autor, zum anderen kommt er viel herum, sogar bis nach Japan, wo er ein von Rechtsextremen einhellig begrüßtes „Massnahmenprogramm“ vorlegte.

Wer immer dieser Unzensuriert-Redakteur es war, der das erlebte, ob jetzt im vierten oder im achten Bezirk, es muß ihm so recht ganz warm ums Herz geworden sein, zu sehen und zu hören, wie das gemeine Kundenvolk freiheitliche Gesinnung … Und nachdem der Bettler zurechtgewiesen ward, kein Kunde zu sein, wurde vielleicht einer beherzten Pensionistin dafür motivierend zugejubelt, die Öffnung einer zweiten Kassa zu verlangen.

NS Das Bild zu dieser Geschichte zeigt aber keinen Bettler, der „in Lumpen gehüllt auf einem Kübel thront“, sondern einen auf allen vieren um Geld bettelnden Menschen. Zuerst wurde gedacht, ein unfähiger Redakteur, der nicht einmal ein Foto von einem auf einem Kübel Thronenden – dann aber: Das Bild soll wohl vermitteln, wie nach freiheitlicher Gesinnung Bettler zu sein haben, vor allem „ausländische“ Bettler, wie sie sich zu verhalten haben: auf allen vieren. Auch auf allen vieren im Supermarkt haben sie zur Kassa zu kriechen, und nach freiheitlicher Gesinnung gar nicht erst sich erlauben, einen Supermarkt zu betreten, nicht einmal auf allen vieren kriechend. Und damit Bettler in Supermärkten nicht wie Pensionistinnen laut nach der Öffnung einer zweiten Kassa schreien können, nicht einmal dann, wenn sie auf allen vieren vor der Kassa sind, sind „Bettler überhaupt nach freiheitlicher Gesinnung zu verbieten“, nicht nur das Betteln.

Andreas Mölzer programmiert für Rechtsextreme Maßnahmen

Die Zuordnung „Rechtsextreme“ trifft das Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft selbst, wenn Unzensuriert, deren Autor auch Andreas Mölzer ist, gestern von der „rechtsextremen Partei Jobbik“ schreibt.

Es darf abgewartet, auch darauf gewettet werden, wie lange es dauern wird, daß die freiheitliche Gemein-Schaft die Jobbik als „Neo-Nazi-Partei“ einstufen wird, wie diese nun in Ungarn selbst genannt werden kann, ohne befürchten zu müssen, deshalb verurteilt zu werden.

Diese aktuelle freiheitliche Zuordnung der Jobbik als rechtsextreme Partei ruft eine Veranstaltung in Japan in Erinnerung, an der die freiheitlichen EU-Abgeordneten Franz Obermayr und Andreas Mölzer teilnahmen. Der freiheitliche ZZler schreibt darüber selbst:

„Ich legte in meiner Rede, betreffend die ‚Bekämpfung der negativen Folgen der Globalisierung und die Erhaltung der kulturellen Identität‘, ein umfassendes Massnahmenprogramm vor, das von den Teilnehmern einhellig begrüßt wurde.“

EU Abgeordneter progammiert für Rechtsextreme MaßnahmenAndreas Mölzer legte also ein „umfassendes Massnahmenprogramm“ vor, das „von den Teilnehmern einhellig begrüßt wurde“, somit auch von der rechtsextremen Partei Jobbik.

(Ganz nebenbei: Woher nehmen gerade Freiheitliche, diese Anbeter des Deutschen, bloß ihre Rechtschreibung her, denn weder nach der alten noch nach der neuen Rechtschreibung wird Maßnahme so geschrieben, wie es Andreas Mölzer schreibt: „Mass“. Möglicherweise dachte Andreas Mölzer an die herzunehmende Masse, die nach freiheitlicher Gesinnung zu programmieren ist, und daß eine Massenprogrammierung von der neonazistischen Jobbik begrüßt wird, ist nach deren Gesinnung recht nachvollziehbar.)

Im Bristol gedacht an -Das Mass‘-Programm von Andreas Mölzer wird Mitsuhiro Kimura sehr beeindruckt haben müssen, nahm er doch schon bald dessen Einladung zu einer „Ostasienkonferenz“ in Wien an. Und wer für das „Volk“ das Rechtbeste will, muß das Beste selbst recht fein kennen. Und eine der feinsten Adressen in Wien ist das Hotel Bristol. Im Hotel Bristol also referierten unter der Patronanz von He-Chr. Strache Experten über die EU und Japan. Multi-Experten, wie beispielsweise Bruno Gollnisch, der auch ein Experte für den Holocaust ist, wie ihm ein französisches Gericht bestätigte. Der Wähler und die Wählerin in Österreich können sich glücklich schätzen, derart wißbegierige freiheitliche Mandatarinnen und Mandatare zu haben, denn sie brauchen sich um ihr Fortkommen nicht zu sorgen, wenn sie sie in den nächsten Wahlen nicht mehr wählen …

FPÖ - Wie extrem ist Jobbik, beantwortet FPÖ selbstWehmütig aber und vielleicht auch neidvoll wird Mitsuhiro Kimura vielleicht erfahren haben, wie viele Mitglieder die freiheitliche Gemein-Schaft in Österreich hat und wie viele freiheitliche Mandatare und Mandatarinnen in den Parlamenten, in den Landtagen, in den Gemeinderäten sitzen, während seine Gemeinschaft in Japan nicht mehr als 100 Mitglieder … Es muß für ihn eine hohe Ehre gewesen sein, in Österreich Abgeordneten, einem III. Präsidenten NR sein Wissen auftischen zu dürfen …

Die „konservative Alternative“ der freiheitlichen Gemein-Schaft: „Zur Ausreise zwingen oder dem Glauben abschwören“

Das unzensurierte Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft verkündet froh, nach „tagtäglicher Werbung auf den Straßen“ hat es die „konservative Partei ‚Die Freiheit'“ geschafft, sie kann bei den Stadtratswahlen in München antreten, denn für die freiheitliche Gemein-Schaft ist „Die Freiheit“ eine „tatsächlich konservative Alternative“ …

Für freiheitliche Unzensuriert eine konservative AlternativeWie groß die Freiheit und wie groß die Liebe zur Demokratie der „Freiheit“ ist, kann unmißverständlich und eindeutig schon anhand einer einzigen Forderung vermessen werden:

„Er [Michael Stürzenberger] hat gefordert, dass […], die ihrem Glauben nicht abschwörten, zur Ausreise gezwungen werden müssten.“

Nullkommadrei Prozent - Angemessenes WahlergebnisJa, die freiheitliche Gemein-Schaft weiß eben ganz genau, was Konservatismus, was Rechtsextremismus, was Neonazismus ist, was Freiheit ist, was Demokratie ist, und in Bayern würden sie ganz genau wissen, wie die freiheitliche Gemein-Schaft einzustufen ist, gäbe es in Bayern eine freiheitliche Gemein-Schaft. Aber bei all dem Gleichklang zwischen der freiheitlichen Gemein-Schaft und „Der Freiheit“ müßte es in Bayern zu einer Fusionierung kommen, sie würden sich dann vielleicht „Die Freiheit der Gemein-Schaft“ nennen. So oder so, in Deutschland sehen Wähler und Wählerinnen in derartigen Gemein-Schaften keine wählbare Alternative, oder, wählbar bloß in einer solchen Gemein-Schaften angemessenen Höhe, wie in Berlin beispielsweise mit einem Prozent oder in Niedersachsen – auf den Punkt gebrachte Angemessenheit – 0,3 Prozent oder in Oberbayern mit ausreichenden Nullkommadrei Prozent …

Verfassungsfeindliche StrömungDie Wählerinnen und Wähler in Österreich sollten auch bald wissen, daß ein Stimmenanteil von Nullkommaein Prozent für derartige „konservative Alternativen“ völlig ausreichend sind, aber auch die Wählerinnen und Wähler in Ungarn sollten endlich sich dafür entscheiden, daß für die Jobbik, die von Andreas Mölzer als ein „rechtes Korrektiv“ eingestuft wird, während in Ungarn selbst die Jobbik eine „Neonazi-Partei“ genannt werden darf, Nullkommaein Prozent ein ihrer Gesinnung und ihren Kompetenzen tatsächlich widerspiegelnder Wahlstimmenanteil ist …

Andreas Mölzer kann durchaus Respekt fordern, auch für andere Parteien, aber es muß schon eine neonazistische sein

„Die rechtsextreme ungarische Partei Jobbik darf nach einem rechtskräftigen Gerichtsurteil als ’neonazistisch‘ bezeichnet werden.“

Wäre Andreas Mölzer der Richter gewesen, das Urteil wäre wohl recht anders ausgefallen, denn ist er nicht ein schollenweit dafür bekannter Mann, vorurteilsfrei und genauer als je wer sonst zu prüfen, ehe er etwas sagt oder schreibt. Wie mit jeder Ausgabe der ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft nicht nur Andreas Mölzer, sondern die gesamte Beleg-Schaft der „Zur Zeit“ die Bestätigung vorlegen, vorurteilsfrei und genauer als je ein Medium sonst zu prüfen, ehe etwas veröffentlicht wird. Und weil sie stets und alles vorurteilsfrei prüfen, ist bei ihnen immer alles ganz anders ist, ob in Ungarn, ob in Oradour, Frankreich, ob …

Andreas Mölzer - Respekt - JobbikVielen und zugleich viel zu wenigen wird es nicht unrecht sein, daß Andreas Mölzer nicht auch noch Richter ist, sondern ein bloßer Wahlkandidat, der aber nicht gewählt werden muß, im Gegensatz zu einer Richterin, die weder von einer angeklagten noch von einer klagenden Partei ausgesucht werden kann. Daher kann hier auch mit keinem mölzerischen Urteil über die Jobbik-Partei aufgewartet werden, aber mit seiner auf der FPÖ-Site veröffentlichten Meinung:

„Zum Abschneiden von Jobbik erklärte der freiheitliche Europa-Abgeordnete, dass diese Partei im neuen ungarischen Parlament ein starkes rechtes Korrektiv sein werde. ‚Jobbik ist demokratisch legitimiert und das ist zu respektieren. Insbesondere wird man sich anschauen müssen, ob die von linken Mainstream-Medien geäußerten Vorwürfe einer genaueren und vorurteilsfreien Überprüfung stand halten. Jedenfalls ist Jobbik ein politischer Faktor geworden, mit dem man in Ungarn rechnen muss‘, schloss Mölzer.“

Andreas Mölzer - FPÖ und Jobbik

“Ja, es besteht die Möglichkeit zur engeren Zusammenarbeit zwischen der FPÖ und Jobbik. Beide Parteien vertreten eine sehr ähnliche Ideologie; besonders was die EU-Skepsis und die Ablehnung der Masseneinwanderung angeht sind wir einer Meinung. Darum hoffe ich, daß Jobbik bei den ungarischen Wahlen im nächsten April erfolgreich abschneiden wird.”

Ein Gerichtsurteil darüber, ob Jobbik eine neonazistische Partei genannt werden dürfe oder nicht, war notwendig geworden, weil Jobbik einen Historiker klagte, der in einer Sendung diese Partei eine „neonazistische“ nannte, „weil sie einen Kult um den mit Hitler verbündeten ‚Reichsverweser‘ Miklos Horthy betreibe.“

Wäre Andreas Mölzer der Richter in dieser Verhandlung gewesen, hätte der Anwalt von Jobbik in einer abschließenden Rede sich direkt an Richter Mölzer wenden können, um eine Verurteilung des Historikers zu erwirken. Vielleicht hätte der Verteidiger geendet mit:

Euer Ehren, ehe Sie Ihr Urteil fällen, rufen Sie sich selbst noch als Zeugen auf. Wenn Miklós Horthy von Jobbik verehrt wird, dann verehrt sie auch im Einklang mit Ihrem Magazin, Euer Ehren, damit bloß den „größten magyarischen Staatsmann des 20. Jahrhunderts“ … Wenn Miklós Horthy in Ihrem Österreich ein derart großes Ansehen genießt, kann Ihr Urteil, Euer Ehren, nur eines gegen den Historiker sein.

Aber Andreas Mölzer war nicht der Richter …

Vizepräsident Andreas Mölzer spricht - Deák térre hiv a Jobbik

Andreas Mölzer, freiheitlicher ZZler, im Ungarn von Jobbik: „Vizepräsident“

So ist der Historiker schlußendlich einer Verurteilung entgangen. Vielleicht wäre László Karsai von einem Richter Mölzer gar nicht verurteilt worden. Ist Andreas Mölzer nicht auch dafür schollenweit bekannt, recht milde zu sein. Möglicherweise hätte Andreas Mölzer dem Historiker einfach ein paar dieser vorurteilsfreien und auf Wahrheitsgehalt hin genau geprüften Schriften der ZZ-Mannschaft der freiheitlichen Gemeinschaft zum Lesen aufgetragen, um László Karsai vor weiteren Verhandlungen zu bewahren, denn Verhandlungen sind doch immer etwas Unangenehmes, Aufwendiges, sogar dann, wenn sie gewonnen werden.

Damit aber László Karsai nicht noch einer anderen Partei, in Ungarn vorhalten kann, eine neonazistische zu sein, nur weil sie sich dem Kult um Horthy möglicherweise noch anschließen könnte, um ihn also davor zu bewahren, je wieder vor ein Gericht gezerrt zu werden, könnte Andreas Mölzer ihm jetzt schnell noch die freiheitlichen Schriften als Beleg des hohen Ansehens, das der Reichsverweser international in Österreich genießt, schicken, vielleicht, für den Anfang einmal jene, die angesprochen sind in:

Freiheitliche „Zur Zeit“ sucht den „größten ungarischen Staatsmann“ und findet im 20. Jahrhundert dafür Miklós Horthy

Freiheitliche rühmen in der Zeit des Gedenkes der Novemberpogrome Miklós Horthy

„Die Presse“ wirbt für eines freiheitlichen ZZlers revisionistische Geschichtsschreibung

Faschistische Partei ist für freiheitlichen ZZler eine sozialistische

„Damit es nicht ein zweites Palästina wird – Ungarn – eine Arier-Kolonie? – den Magyaren“

„Lieber H.“err – Satire, wie sie freiheitliche ZZler lieben

ZZler Erich Körner-Lakatos – Kein Anstand und keine Höflichkeit gegen das deutsche Reich und Adolf Hitler

„Die Bevölkerung“ wird wieder mit freiheitlicher Naturfälschung „belästigt“

Es muß auf das, was wieder einmal in der „Zur Zeit“ der freiheitlichen Gemein-Schaft geschrieben wird, inhaltlich nicht eingegangen werden, denn auf Unkenntnis und Respektlosigkeit muß nicht eingegangen werden …

Es kann nur festgestellt werden, daß die freiheitliche Gemein-Schaft auch in bezug auf Natur keine Ahnung hat, sie mit Unkenntnis wie in so vielem geschlagen ist. Diese Annahme aber, die freiheitliche Gemein-Schaft wäre unwissend, nicht nur in bezug auf die Natur, wäre beinahe eine freundliche Sicht auf die freiheitliche Gemein-Schaft …

FPÖ Zur Zeit 6-7-2014 Wiederbelästigung mit Naturfälschung

„Zur Zeit 6-7/2014“: Wiederbelästigung mit Naturfälschung.

Selbstverständlich ist der freiheitlichen Gemein-Schaft die Vielfalt der gesamten und nicht nur menschlichen Natur bekannt, weiß sie sehr wohl, daß auch der Mensch nicht gegen seine Natur handelt. Und dennoch kann es die freiheitliche Gemein-Schaft nicht lassen, „die Bevölkerung“ mit ihrer Propaganda bar jedweder Wahrheit, ohne Redlichkeit und Anständigkeit zu „belästigen“.

Blankes Erstaunen aber ruft ständig hervor, daß diese freiheitliche Gemein-Schaft der Fälschungen für deren „Belästigungen“ von der „Bevölkerung“ mit viel zu vielen Wahlstimmen nach wie vor belohnt wird, während die freiheitliche Gemein-Schaft eine tatsächlich absolut unwählbare ist. Für die Unwählbarkeit stehen prototypisch die Mölzers mit ihrer ZZ-Mannschaft, wobei sich diese nicht nur federführend der Naturfälschung verschrieben haben …

NS Recht unerträglich muß es für die ZZ-Mannschaft der freiheitlichen Gemein-Schaft gesinnungsgemäß noch zusätzlich sein, wenn der weiße Mann mit einem schwarzen Menschen ebenfalls der Natur gemäß sich austauscht, schwarze Menschen und weiße Menschen der Natur gemäß zueinanderfinden …

Der freiheitlichen Gemein-Schaft Zur Zeit erteilt SS-Regiment in Oradour die Absolution

Wäre die ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft nicht das Medium des freiheitlichen Personals von He.-Chr. Strache aufwärts bis beispielsweise zu den Mölzers, müßte über dieses Magazin kein Wort geschrieben werden, denn es darf über niemanden nur deshalb geurteilt werden, ein Hobby zu haben, und das Hobby der ZZ ist eben die Vergangenheit, genauer, das Erschreiben einer ganz eigenen und also gesinnungstreuen Geschichte der Vergangenheit …

Zur Zeit - freiheitliche Gegenwart ist VergangenheitEs müßte sogar nichts über das freiheitliche Personal von He-Chr. Strache aufwärts bis beispielsweise Norbert Hofer geschrieben werden, handelte es sich bloß um einen Verein, der auf einer deutschdeutschen Scholle sich bequem niedergelassen hat und abgeschlossen, nichts von der Welt wissen wollend, für sich lebt und seinem obsessiven Hobby der Vergangenheitsschau nachgeht …

Es ist gesinungsgemäß ein derartiger Verein, aber einer – und deshalb kann weder die freiheitliche ZZ noch ihre freiheitliche Gemein-Schaft insgesamt unberücksichtigt bleiben – der bei Wahlen kandidiert, und es in Österreich zu viele gibt, die ein derartiges Hobby als politisches Programm immer noch mißverstehen und nach wie vor als wählbar ansehen …

Zur Zeit - Quelle RevisionismusIn der aktuellen Ausgabe 5-2014 der freiheitlichen ZZ wird wieder einmal der Versuch unternommen, die SS als eine Unschuldige hinzustellen, der SS die Absolution zu erteilen. Diesmal wird dafür das Massaker in Oradour bemüht.

Und was für Quellen führt die freiheitliche ZZ dafür ins Feld?

In der ersten Zeile bereits dieser „Richtigstellung von Jochen Weber“ wird genannt: Walter Held als Historiker und Oberstleutnant a. D.: „Verharmlosung des Holocaust […] verurteilt wurde.“

Zur Zeit Quelle Walter HeldDie zweite Quelle in „Oradour war ganz anders“ ist das Buch „‚Die Wahrheit über Oradour‘ des französischen Historikers Vincent Reynouard“, der selbst über sich schreibt: „Ich bin kein Historiker“. Verurteilt in einer Verhandlung wegen „Billigung eines Kriegsverbrechens“. Sein Buch ist nach seiner eigenen Angabe auf Deutsch erschienen im „Druffel Verlag“: ein nationaler Verlag, der gegründet wurde von dem ehemaligen stellvertretenden Reichspressechef der NSDAP und SS-Obersturmbannführer Helmut Sündermann …

Das also sind die Quellen, von denen die ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft annimmt, damit könne sie Geschichte gesinnungsgemäß richtigstellen …

Zur Zeit Quelle Druffel Vowinckel VerlagWer nun meinen mag, gut, es mag ein nicht unbedingt redlicher Blick auf die Vergangenheit sein, das sei halt ein harmloses Hobby, übersieht dabei eines, es bleibt nicht dabei. Gerade auch wieder diese aktuelle Ausgabe der freiheitlichen ZZ mit mehreren Artikeln über, falsch, gegen Roma belegen, Gegenwart ist für die freiheitliche Gemein-Schaft Vergangenheit und Vergangenheit ist für die freiheitliche Gemein-Schaft Gegenwart

Auch die Schreibstaffel würde sich in eine Norbert-Steger-Demonstration „Wehret den Anfängen!“ einreihen

Darf recht stark angenommen werden, wird gelesen, was die Schreibstaffel seit und um den letzten Akademikerball herum so recht alles gegen Verharmlosung und gegen Verhetzung schrieb und damit durchaus brauchbare Kommentare für Transparente …

Schreibstaffel Unzensuriert schreibt sich Transparente selbst

„Schusswaffengebrauch Muss tödlich erfolgen Sonst nur Probleme keine Warnschüsse“ – „Das sind aber sehr viele Aber in 5Minuten Standgerichten ist es in angemessener Zeit zu schaffen“

Es war mehr ein Vorschlag an Norbert Steger als Ausdruck einer Hoffnung, er möge seinem Kommentar als Reaktion auf eine Glosse von Hannes Uhl im Kurier eine zweite Handlung folgen lassen, und zwar das Organisieren einer Demonstration gegen Verharmlosung und gegen Verhetzung. Diesem Vorschlag einer stegerischen Demonstration „Wehret den Anfängen!“ wurden Entwürfe für Transparente beigegeben …

Uwe Scheuch auf dem Ball der GetreuenUm die Transparente der Schreibstaffel müßte sich Norbert Steger, wie gesagt, nicht mehr kümmern, denn diese hat bereits Texte für Transparente massenweise gebunkert, und was die Stegerischen besonders freuen wird, es sind durchweg Texte im Gesinnungsgleichklang …

Höchste Zustimmung und Unterstützung für Norbert Steger – „Wehret den Anfängen!“

Der briefliche Aufruf vom ehemaligen Vizekanzler Dr. Norbert Steger gegen Verharmlosung und gegen Verhetzung kann und muß ungeteilt unterstützt werden, denn er bestätigt, wie notwendig es ist, gegen Verharmlosung und gegen Verhetzung aufzutreten …

Es ist zu hoffen, daß Norbert Steger es nicht nur bei dem einen brieflichen Aufruf beläßt, sondern auch Taten folgen läßt, beispielsweise an der Spitze einer Demonstration schon bald vor das Parlament, vor den Wiener Landtag zieht, um gegen von Mandatarinnen und Mandataren betriebenen Verharmlosungen und Verhetzungen zu protestieren, mit all jenen, die in diesem Österreich für ihr Auftreten gegen Verharmlosung und Verhetzung so recht gut bekannt sind, ach, so viele Namen, wer könnte diese alle aufzählen …

Gegen Verharmlosung und Verhetzung - Norber Steger geht freiheitlich wehrend den Anfängen voran

Ein paar Vorschläge für Transparente, die Norbert Steger und die Seinen auf den Demonstrationen gegen Verharmlosung und gegen Verhetzung herzeigen könnten.

Darum zusammengefaßt: Norbert Steger könnte eine Demonstration gegen Verharmlosung und Verhetzung mit der gesamten Mannschaft der freiheitlichen Zur Zeit, mit der gesamten Schreibstaffel und Kommentarstaffel der Unzensuriert, und diese Demonstration gegen Verharmlosung und Verhetzung könnte Norbert Steger nicht nur einmal in Wien organisieren, sondern neunmal, also in jedem Bundesland dieses Staates …

Was für eindrucksvolle weil alles zur Kenntlichkeit bringende Demonstrationen würden das sein, an der Spitze Norbert Steger und mit ihm Seite an Seite all jene, die in diesem Land nicht schweigen, wenn es um Verharmlosung und Verhetzung geht, sondern unbeirrt das Wort ergreifen.

NS Die Texte auf den vorgeschlagenen Transparenten für die stegerische Demonstration gegen Verharmlosung und gegen Verhetzung sind alle hier in voller Länge abrufbar.