Kellerpuppe aus der hoferischen Ramschbude wird mit burschenschaftlicher Fürrede eingeschaltet ausgeschickt

Norbert Steger - Burschenschaften

Nun schickt die FPÖ vor allem ihre Männer aus, um ihre Sicht der Burschenschaften zu verbreiten, zur Rettung der montagsgemachten identitären Regierungspartei und damit überhaupt zur Rettung der Strachkurzhofer in Österreich.

Wenn die Gemeinschaft in Gefahr ist, ihre erst montagsgegebene Macht zu verlieren, hält es auch einen Norbert Steger nicht mehr im Keller, folgt er dem Ruf, die Reihen schließen, und hinaus in die Öffentlichkeit, hinein in die Redaktionsstuben, zu erzählen, ja was …

Der FPÖ-Grande mahnt in der aktuellen Debatte zur Differenzierung und verwehrt sich insbesondere gegen Pauschalierungen gegenüber der FPÖ. „Immer unerwähnt bleibt in der öffentlichen Diskussion, dass nach Kriegsende Nazis auch zur SPÖ und ÖVP gegangen sind, Ministerposten bekamen. Immer unerwähnt bleibt, dass Hitler die Burschenschaften aufgelöst hat.“

Erstens. Es ist wahr. Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten gingen nach 1945 zu den Parteien SPÖ und ÖVP, aber, und das sagt Norbert Steger nicht, um diese Parteien nach ihrer Gesinnung auszurichten, ihre Gesinnung weiterleben zu können. Dafür mußte eine neue Partei gegründet werden, zuerst der VDU und dann die FPÖ. Stellvertretend sei dazu nur Reinthaller erwähnt, von dem „Aussagen“, wie es in der FPÖ-Festschrift 2016 heißt, auch in einer „zeitgenössischen Rede“ des zurzeitigen Vizekanzlers stehen könnten.

Zweitens. Und mit der Erwähnung, Hitler habe die Burschenschaften aufgelöst, erreicht Norbert Steger seine Höchstform, wie sie nur im Geisteskeller erreicht werden kann. Wie das mit der „Auflösung“ tatsächlich war, das auszubreiten, das würde hier zu weit führen. Kurz gesagt, die stegerische Darstellung dient lediglich dazu, ein falsches Licht für die Burschenschaften einzuschalten, es soll Licht auf die Burschenschaften werfen, aber tatsächlich beläßt es die Burschenschaften in der Dunkelheit, die der Strachkurzhofer dienlich ist.

Und eines noch. Hitler habe, muß Norbert Steger also unbedingt erwähnen, die Burschenschaften aufgelöst. Das muß, um für einen Moment der stegerischen Kurzfassung zu folgen, eine für die Burschenschaften wahrlich löbliche Tat von Adolf Hitler gewesen sein, für die sie ihm dankbar zu sein scheinen. Sonst würden sie nicht davon singen, seine Massenmorde fortsetzen zu wollen, wie jetzt allen etwa durch das Lied der Germania, zu der sich ein freiheitlicher Mandatar hingezogen fühlte, wohin sonst sollte sich ein Landbauer hingezogen fühlen, in Österreich bestens bekannt.

Es könnten noch viele Beispiele für burschenschaftliche

Ein deutscher Dichter der Burschenschaft Suevia: „Das Feuer von Auschwitz behüten und schüren.“

Burschenschaft Brixia – „Kaderschmiede nationaler und rechtsextremer Gesinnung“

Zur Ewiggestrigkeit eine Presseaussendung der freiheitlichen Mädelschaft

Burschenschaften – Die ungebrochene Liebe zum Feuer

Dankbarkeit und Ehrerweisung gegen Adolf Hitler angeführt werden. Aber. Es ist tatsächlich belanglos und vollkommen falsch, was Norbert Steger in seiner Fürrede für die Burschenschaft meint. Wenn, so die Ansicht von Norbert Steger (die er verbreitet wissen will), die Burschenschaften für die Zeit des massenmörderischen Nationalsozialismus weißgewaschen werden können, dann ist alles gut, ach, dann sind die Burschenschaften gut. Das ist Norbert Steger nicht einmal vorzuwerfen. Darin ist er nur ein squirt of austrian time

Stets wird in Österreich auf die madigen zwölf Jahre des deutschen reiches gestarrt, als hätten diese eine Ewigkeit gedauert, als hätten die Nationalsozialisten und die Nationalsozialistinnen alles aus sich selbst geschöpft. Die Wahrheit aber ist, alles, was sie verbrecherisch und massenmörderisch taten, empfingen sie von ihren Ahnen, lehrte ihnen ihre Ahnen …

Und davon kann Norbert Steger die Burschenschaften nicht weißwaschen, mit seiner Verkürzung auf die madigen zwölf Jahre des deutschen reiches

Was alles könnte angeführt werden. Es soll nur beispielhaft genannt werden. Wie Bücher angezündet werden, das lernten die Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen von … ja, von wem sonst als von …

Das Schlechte aber zetteln die Burschenschafter

Tatsächlich ist, was Norbert Steger spricht, diese Kellerpuppe, nun ausgeschickt zur Verteidigung, belanglos. Sie kann nur das sprechen, was ihr vorher aufgesprochen wurde, etwa das, Hitler habe … Aber Norbert Steger kann dafür nicht verantwortlich gemacht. Eine Puppe kann nicht prüfen, ob eine Quelle vertrauenswürdig, sie kann nur das ihr Programmierte wiedergeben, vorausgesetzt, es schaltet sie wer ein … Ein Aufsprecher und ein Einschalter von ihr könnte beispielsweise der zurzeitige Infrastrukturminister sein …

Lustig ist, um zu einem Schluß zu kommen, wie noch im Jahr 2018 Burschenschaften verteidigt werden, während bereits vor Jahrzehnten

„weithin breite Teile der NS-Bewegung die Burschenschaften als bürgerliche und historisch überholte Einrichtungen ablehnten“.

Dem von Wolfgang Benz herausgegebenen „Handbuch Antisemitismus – Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart“ kann nicht nur so etwas Lustiges entnommen werden. Es erinnert ebenfalls daran, was wären die Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen ohne Burschenschaften gewesen? Wie wären sie je beispielsweise auf den „Arierparagraphen“ gekommen? Auch eine Leistung aus Österreich: „Linzer Programm“, 1885.

Nach Linz zieht es die Mannen und Frauen weiterhin, das kann nicht verwundern, bei solch einer Tradition, dort den Eid auf die Treue zu erneuern, wo alles begann, das länger währt als madige zwölf Jahre …

Und Norbert Steger selbst? Nun, wer keine Kellerpuppe ist, wird sich ein Urteil selbst bilden können …

Norbert Steger steht zu seiner jüdischen Adoptionsfamilie: „Ich selbst hab‘ mit ihnen aber nur den Namen gemeinsam.“

Höchste Zustimmung und Unterstützung für Norbert Steger – „Wehret den Anfängen!“

Nun aber wirklich enden. Die österreichische Misere ist, daß es nicht nur die FPÖ ist, die „überholten Einrichtungen“ die Säbel zum Auftritte in der Hofburg poliert …

Burschenschaftliche Geschichtslügen, Gegenwarts- und Geschichtsfälschungen – veröffentlicht „Die Presse“

NS Es wird nun oft gefragt, wie groß der Einfluß der Burschenschaften auf die zurzeitige Regierung in Österreich, ob sich dieser im Regierungsprogramm finde; eine Stelle im Regierungsprogramm von ÖVP und FPÖ erzählt von diesem unmißverständlich:

Im Gedenkjahr 2018 eine ÖVP-FPÖ-Regierung: Schaften, geht voran!

Auch die Schreibstaffel würde sich in eine Norbert-Steger-Demonstration „Wehret den Anfängen!“ einreihen

Darf recht stark angenommen werden, wird gelesen, was die Schreibstaffel seit und um den letzten Akademikerball herum so recht alles gegen Verharmlosung und gegen Verhetzung schrieb und damit durchaus brauchbare Kommentare für Transparente …

Schreibstaffel Unzensuriert schreibt sich Transparente selbst

„Schusswaffengebrauch Muss tödlich erfolgen Sonst nur Probleme keine Warnschüsse“ – „Das sind aber sehr viele Aber in 5Minuten Standgerichten ist es in angemessener Zeit zu schaffen“

Es war mehr ein Vorschlag an Norbert Steger als Ausdruck einer Hoffnung, er möge seinem Kommentar als Reaktion auf eine Glosse von Hannes Uhl im Kurier eine zweite Handlung folgen lassen, und zwar das Organisieren einer Demonstration gegen Verharmlosung und gegen Verhetzung. Diesem Vorschlag einer stegerischen Demonstration „Wehret den Anfängen!“ wurden Entwürfe für Transparente beigegeben …

Uwe Scheuch auf dem Ball der GetreuenUm die Transparente der Schreibstaffel müßte sich Norbert Steger, wie gesagt, nicht mehr kümmern, denn diese hat bereits Texte für Transparente massenweise gebunkert, und was die Stegerischen besonders freuen wird, es sind durchweg Texte im Gesinnungsgleichklang …

Höchste Zustimmung und Unterstützung für Norbert Steger – „Wehret den Anfängen!“

Der briefliche Aufruf vom ehemaligen Vizekanzler Dr. Norbert Steger gegen Verharmlosung und gegen Verhetzung kann und muß ungeteilt unterstützt werden, denn er bestätigt, wie notwendig es ist, gegen Verharmlosung und gegen Verhetzung aufzutreten …

Es ist zu hoffen, daß Norbert Steger es nicht nur bei dem einen brieflichen Aufruf beläßt, sondern auch Taten folgen läßt, beispielsweise an der Spitze einer Demonstration schon bald vor das Parlament, vor den Wiener Landtag zieht, um gegen von Mandatarinnen und Mandataren betriebenen Verharmlosungen und Verhetzungen zu protestieren, mit all jenen, die in diesem Österreich für ihr Auftreten gegen Verharmlosung und Verhetzung so recht gut bekannt sind, ach, so viele Namen, wer könnte diese alle aufzählen …

Gegen Verharmlosung und Verhetzung - Norber Steger geht freiheitlich wehrend den Anfängen voran

Ein paar Vorschläge für Transparente, die Norbert Steger und die Seinen auf den Demonstrationen gegen Verharmlosung und gegen Verhetzung herzeigen könnten.

Darum zusammengefaßt: Norbert Steger könnte eine Demonstration gegen Verharmlosung und Verhetzung mit der gesamten Mannschaft der freiheitlichen Zur Zeit, mit der gesamten Schreibstaffel und Kommentarstaffel der Unzensuriert, und diese Demonstration gegen Verharmlosung und Verhetzung könnte Norbert Steger nicht nur einmal in Wien organisieren, sondern neunmal, also in jedem Bundesland dieses Staates …

Was für eindrucksvolle weil alles zur Kenntlichkeit bringende Demonstrationen würden das sein, an der Spitze Norbert Steger und mit ihm Seite an Seite all jene, die in diesem Land nicht schweigen, wenn es um Verharmlosung und Verhetzung geht, sondern unbeirrt das Wort ergreifen.

NS Die Texte auf den vorgeschlagenen Transparenten für die stegerische Demonstration gegen Verharmlosung und gegen Verhetzung sind alle hier in voller Länge abrufbar.

Norbert Steger steht zu seiner jüdischen Adoptionsfamilie: „Ich selbst hab‘ mit ihnen aber nur den Namen gemeinsam.“

Wenn einer aus der freiheitlichen Gemein-Schaft über Geschichte schreibt, wird es immer seltsam ungenau, oder richtiger, gesinnungsgemäß genau, sogar dann, wenn es um die eigene Familiengeschichte geht.

Norbert Steger bestätigt das aktuell mit seinem Einsatz für den Säbeltanz der freiheitlichen Gemein-Schaft. Er greift auf die eigene Familiengeschichte zurück, wohl um zu bekräftigen, was für ein ehrbarer Kämpfer er doch für die Demokratie sei, und vor allem, was für ein unverdächtiger Kämpfer er sei für

Norbert Steger scheint es mühelos von der Hand zu gehen, mit Daten ebenso großzügig umgehen zu können, wie es von der Unzensuriert der freiheitlichen Gemein-Schaft her bekannt ist, der er seinen Brief an Hannes Uhl zur Veröffentlichung übergab. Oder so gesinnungsgemäß wie die Kameraden und Kameradinnen der freiheitlichen ZZ ..

Norbert Steger und seine jüdische Familie - Mit ihnen nur den Namen gemeinsam

„Der Großvater war ein jüdischer Bankier mit ausgeprägter Neigung zum Antisemitismus, der Vater ’niemals Parteimitglied‘ und doch in der NSDAP – wie viele Vizekanzler hat Österreich?“ Und diese Frage aktualisiert: Wie viele Vizekanzler a.D. hat Österreich?

Sollte wer Norbert Steger treffen und ein Gespräch nicht so recht … Vielleicht sind diese Fragen dafür hilfreich:

Wann verlor der Großvater das Vermögen? Erst von den Nazis gestohlen oder doch schon in den 1920er Jahren? Was haben Sie jetzt mit der jüdischen Familie plötzlich gemeinsam, also mit Ihrer Adoptionsfamilie, mit der Sie einst nur den Namen Steger gemeinsam haben wollten?

Wen der Ruf der Treue ereilt, steht stramm für den Akademikerball

Akademikerball - Faschismus in Wien -Der Pfad der Liberalität der freiheitlichen Gemein-Schaft ist nicht einmal mehr so breit, um von Norbert Steger noch beschritten werden zu können, auch er muß auf die Scholle der Schaften zum Strammstehen und Salutieren. Von anderen seiner Mitunterzeichner hingegen wurde nie erwartet, sie je auf einem liberalen Weg anzutreffen.