Wählende belohnen Antisemitismus

Einer aus der Schreibstaffel der gesinnungsgemäß zensierten Website der FPÖ hat am 15. März 2015 geschrieben, daß „Juden die …“ und – wie in der Collage gesehen werden kann – dafür gleich recht ordentliche Zustimmung erhalten. Ihn – vielleicht ist es aber auch eine sie – drängt es möglicherweise in die Politik, in die österreichische Politik, weil in Österreich kann mit Antisemitismus eine Wahl gewonnen werden … Wählende belohnen einen zur Zeit vorgebrachten Spruch recht ordentlich, wie gerade auch an diesem Sonntag die Wählenden in Hohenems …

FPÖ - Unzensuriert - Antisemitismus - Wählende - Putin

Putin auf FPÖ-Unzensuriert: „Die größten Verbrecher auf diesem Planeten sind US-Amerikaner und die Juden.“

Beinahe könnte die gesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Gemein-Schaft dafür gelobt werden, solche Kommentare zu veröffentlichen, und auch dafür, solche Kommentare, wie den von Putin, nicht zu löschen, denn auf diese Weise wird immer wieder recht viel über die FPÖ erfahren, aber vor allem über die Menschen ihrer Schreibstaffel, die solchen Kommentaren zustimmen, und das sind, darf angenommen werden, ausschließlich in Österreich Wahlberechtigte …

NS Eine Kolumnistin von der gesinnungsgemäß zensierten Website ist NR Barbara Rosenkranz, die eine in das österreichische Parlament Gewählte ist – weil es zum Putinschen recht paßt – und sie ein Wochenende davor in einem Bio-Hotel … in dem auch Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck … Aber lesen Sie selbst, wie es dort recht herging …

NNS Im Februar 2015, auch das paßt zum Putinschen, läßt NR Wendelin Mölzer in der von ihm geführten „Zur Zeit“ nach den „antisemitischen Ausfällen“ fragen und … Aber lesen Sie selbst, wie die Antworten in dieser Nummer ausfallen

Unzensuriert - Strache - Pressestunde - 17-032-2015Zu dem oben Geschriebenen muß heute, am 17. März 2015, doch etwas ergänzt werden. Damit nicht gesagt werden kann, es werde nicht darüber berichtet, wenn auf der freiheitlichen Unzensuriert doch Kommentare von der Schreibstaffel gelöscht werden. Es wurde, wie im Vergleich der zwei Collagen gesehen werden kann, inzwischen etwas gelöscht. Nein, nicht der Kommentar von Putin, daß „die Juden“ … Nein, dieser Kommentar nicht, der wieder ein bißchen mehr Zustimmung zwischenzeitlich erhielt, sondern der Kommentar von Breitkeil über die „dümmsten Russen, die sogar davon überzeugt sind.“ Aber dieser Kommentar von Breitkeil hatte auch gleich eine viel höhere Ablehnung als Zustimmung. Statt Breitkeil ist nun ein weiterer Kommentar von Putin zu lesen, wenigstens aber einer, der thematisch zur „Ausladung“ paßt … Wer sich antisemitisch profiliert, darf, scheint es, auch mehr auf der gesinnungsgemäß zensierten Website schreiben … Oder sich auf andere Weise profiliert, wie (ebenfalls in der Collage zu lesen) Peter_, der auch diesmal sich wieder besonders hervortut

Referentin FPÖ-NR Barbara Rosenkranz und Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck in einem Bio-Hotel beim „Zuerst!-Lesertreffen“

Es will hier gar nicht darüber gesprochen werden, wer wo wen trifft – das ist ohnehin bekannt, allzu bekannt. Aber wie diese Menschen untereinander – selbst zueinander sind, wie sie miteinander umgehen, das zeigt doch, wie sie tatsächlich sind, gerade also im Umgang gegen Menschen ihres Kreises selbst, nicht nur gegen andere außerhalb ihres Kreises, beispielsweise gegen jene, die sie nicht als „inländische“ Menschen bezeichnen, sondern als, wie etwa auch ein Pg. von Barbara Rosenkranz vor nicht allzu langer Zeit, „Höhlen…

Ekat Lesertreffen Zuerst - Rosenkranz - HaverbeckBei dem „Lesertreffen“ der Zeitschrift „Zuerst!“ an diesem Wochenende kam es, wie ein – es darf angenommen werden, in Deutschland einschlägig amtsbekannter  – rechter Kreisverband auf der Plattform des Unternehmens Facebook berichtet, zu einem „Eklat“ (wie in der Collage abgebildet). Die hochchristliche Auschwitzleugnerin und Pegida-Befürworterin Ursula Haverbeck, kann gelesen werden, wurde zum „Lesertreffen“ „schriftlich eingeladen“ und dann „hinausgeworfen“ …

So also wird in diesem Kreis mit Menschen verfahren, zuerst werden sie eingeladen, und dann … Das ist Tradition, Brauchtum in diesen Kreisen, wie schon aus der Geschichte, die auch eine Ursula Haverbeck umschreiben möchte, nur zu bitter bekannt.

Das ist das „Lesertreffen“, für das NR Barbara Rosenkranz als Referentin angekündigt war, die eine in das österreichische Parlament Gewählte ist.

Aber, wie weiter gelesen werden kann, läßt sich eine Holocaustleugnerin nicht hinauswerfen, sie verließ nach einer regen Diskussion selbst dieses Treffen der …

Jedoch, das soll nicht verschwiegen werden, es gibt auch Solidarität in diesen Kreisen, mit der hochbetagten Holocaustleugnerin …

„Unzählige der über 400 angereisten Teilnehmer zeigten sich solidarisch mit der großartigen Dame und würdigten ihren ungebrochenen Einsatz für Deutschland und ließen es schlußendlich zu einem Eklat kommen.“

NR Barbara Rosenkranz war für dieses Treffen als Referentin angekündigt. Wenn sie, also die auch Abgeordnete des österreichischen Parlaments ist, tatsächlich anreiste, um ihr Referat zu halten, wäre es doch interessant zu erfahren, ob sie ebenfalls sich solidarisch zeigte – Deutschchristmutter mit …

Übrigens, angekündigt war auch Alexander Dugin. Zu dem wurde erst an diesem Wochenende erneut etwas geschrieben: Strache gefällt, daß ihm Ochsenreiter-Dugin-Gerede gefällt, das wieder gefällt Ochsenreiter

Wer ist Ochsenreiter? Das ist der Chefredakteur von „Zuerst!“, der für die „Zur Zeit“ von NR Wendelin Mölzer für die Ausgabe vom 6. bis 12. März 2015 einen Kommentar schreiben durfte: ZZ-NR Wendelin Mölzer lädt Manuel Ochsenreiter zum Kommentar ein, der Johann Gudenus zum Interview lädt … Und wie dem gudenus’schen Interview entnommen werden kann, ist dieser nach seiner politischen Herumsitzerei ein erster Anwärter für eine Professur der Zeitgeschichte in der Folge von …

FPÖ Zur Zeit PegidaNS Wie der Collage entnommen werden kann, hat Ursula Haverbeck erst am 13. Dezember 2014 wieder bekräftigt, daß es „den Holocaust nicht gegeben haben kann.“ Deshalb kann sie hier auch klar und unmißverständlich als Holocaustleugnerin bezeichnet werden. Sie selbst wird sich wohl nicht als Leugnerin bezeichnen, vielleicht als Wahrheitsfechterin. Einerlei, sie interessiert nicht. Es interessiert auch nicht, was sie leugnet oder sie als Wahrheit benötigt. Von Interesse ist hier einzig, in welchen Kreisen Menschen, die in das österreichische Parlament gewählt sind, verkehren, welche geschichtlichen Auffassungen auch einer in einem Gemeinderat und Landtag Zeitversitzender vertritt. Und das sollte vor allem die Wählenden in Österreich interessieren, ehe sie Pgs. der FPÖ wählen, die dann ihre steuergeldfinanzierte Arbeitszeit für die ihre Vergangenheit hyporeich verschwenden.

NS Einem aber kann Ursula Haverbeck zugestimmt werden, aber in keiner Weise in ihrem Sinn, weshalb es eine „Schande“ sei, daß „solche Politiker …“ und ein wenig adaptiert und selbst zu vervollständigen …

Ach, liebe Wählende, eine Schande ist es vielmehr, daß solche Politiker und Politikerinnen immer noch gewählt werden, die doch in keiner Weise

Strache gefällt, daß ihm das Ochsenreiter-Dugin-Gerede gefällt, das wieder gefällt Ochsenreiter

Die Plattform des Unternehmens Facebook hält doch allenthalben Erheiterndes parat, genauer, die Menschen, die sich auf dieser präsentieren, wie beispielsweise He.-Chr. Strache … Bei aller Heiterkeit darf jedoch nicht vergessen werden, daß er, Strache, dem gefällt, was Strache postet, was altgesinnungsgemäß wieder Ochsenreiter gefällt, ein ernstes Thema anspricht, nämlich die „Lügenpresse“ …

He-Chr Strache - Ein Zahntechniker sucht nach seinem PlatzFür einen Mann, der von der Vorsehung meint auserwählt zu sein, einmal Bürgermeister von Wien, dann wieder Bundeskanzler von Österreich zu werden, ein adäquates Thema, mit dem er sich ernsthaft zu beschäftigen hat, das steht außer Frage. Er wird wohl, mag er sich noch so recht auserwählt fühlen, weder Bürgermeister noch Bundeskanzler werden, denn die Vorsehung ist schon vor langer Zeit aus Österreich ausgewandert und staatenlos geworden, sie ist also nicht mehr wahlberechtigt. Nur Freiheitliche fühlen und leiden vor allem noch unter dem Phantomschmerz, daß die Vorsehung nicht mehr im Land ist. Entweder schmälern die doch noch recht starken Phantomschmerzen das Denkvermögen, oder er, Strache, wurde bislang beispielsweise weder von Dugin noch von Ochsenreiter darüber aufgeklärt, daß es nicht ausreicht, sich auserwählt zu fühlen, sondern er muß auch gewählt werden … Es kann aber auch eine Mischung aus Unaufgeklärtheit und Phantomschmerz dafür verantwortlich …

Und in seinem Fall ist sogar die Vorsehung unschlüssig, was aus ihm … sie würde wohl, wäre sie noch wahlberechtigt, nicht zur Wahl gehen. Hier aber können wahlberechtigte Menschen He.-Chr. Strache beistehen, mit ihren Stimmen ihn daran erinnern, daß er doch einen schönen Beruf hat, sie können ihn in seinen alten und ihm angemessenen Beruf des Zahntechnikers zurückwählen. Dafür würde er ihnen, den Wählenden, wohl sogar unendlich dankbar sein, ihn endlich auf den für ihn vorgesehenen und also für ihn nicht entfremdeten Zahntechnikberufsplatz im Leben zu wählen …

Aber auch ein Zahntechniker hat seine Meinungen, die in einer Demokratie nicht ungehört bleiben dürfen, seine Sorgen dürfen nicht ignoriert werden, beispielsweise seine Sorge, daß die Presse eine „Lügenpresse“ … Das darf selbstverständlich nicht so verallgemeinernd über die Presse gesagt werden, wie es He.-Chr. Strache macht. Aber der Beruf eines Zahntechnikers läßt es wohl zeitlich nicht zu, sich ausgiebig zu informieren, zu recherchieren, um mit konkreten Beispielen es zu untermauern. Damit der Zahntechniker aber in Hinkunft ein konkretes Beispiel für die „Lügenpresse“ anführen kann, da kann ihm geholfen werden, dabei kann er unterstützt werden, sogar mit einem doch noch recht aktuellen konkreten Beispiel: die Berichterstattung der „Zur Zeit“ über eine Broschüre … Jedoch, das ist nur ein Beispiel unter recht vielen – und nicht einmal das aktuellste, wie erst berichtet … Er, der Zahntechniker, kann aber auch konkret darauf hinweisen, wenn er wieder einmal über die „Lügenpresse“ spricht, daß Medien, wie etwa der ORF, einem Obmann einer Partei Sendezeit zur Verfügung stellen, in der er, der Obmann, bestätigt, wie unverschämt in Medien gelogen wird …

Aber scheltet den Zahntechniker nicht allzu sehr dafür, daß er pauschalierend über die Presse spricht, daß er aus fragwürdigen und höchst obskuren Quellen seine Informationen trinkt. Schließlich ist das nicht seine Aufgabe, nicht sein Beruf, kein Steuergeld steht ihm zur Verfügung, die ihn tränkenden Informationen auf ihren Glaubwürdigkeitsgehalt hin zu überprüfen. Freilich, wäre er Bundeskanzler, Bürgermeister oder auch nur ein Abgeordneter im österreichischen Parlament, dann sähe die Sache gänzlich anders aus, dann wäre er dafür heftig zu schelten …

Und es ist auch rührend, geradezu herzerweichend, wie er, der Zahntechniker, immerzu sich in die Nähe dieser Personen versucht zu schreiben. Aber die Illusion sollte er doch aufgeben, daß sie ihn, den Zahntechniker, den kleinen Mann aus dem Volke, je in ihre erstklassigen Hotels einladen werden, mit ihm an den besten Adressen verkehren werden wollen, auch wenn sie recht viel davon sprechen, für das Volk etwas über zu haben – ja, sie haben etwas über, die Groschen nämlich, die überbleiben, wenn sie den Steuergeldschilling verpraßt haben … Der Zahntechniker probiert es nicht nur auf Facebook, auch auf der Plattform des Unternehmens Twitter, auf der übrigens gelesen werden kann, wie etwa Alexander Dugin oder Manuel Ochsenreiter beurteilt werden … es fallen Wörter wie „Faschist“, „Neonazi“ und so weiter und so fort …

Und eines noch, es ist schön zu sehen, daß er, der Zahntechniker liest … Was für ein hoffnungsvolles Zeichen, Bildung will ihm nicht fremd bleiben … Freilich wäre es höchst bedenklich, läse er als Bundeskanzler, Bürgermeister oder bloß Abgeordneter des österreichischen Parlaments die Produkte beispielsweise eines Harvey Friedman und gar noch als Anleitung zu seinem politischen und im besonderen finanzpolitischen Handeln – es wäre nicht nur bedenklich, sondern höchst gefährlich für eine gedeihliche Entwicklung des Landes … Aber in seinem Beruf als Zahntechniker kann er mit solchen Produkten nichts anfangen und vor allem nichts anstellen. Außer menschgemäß, Harvey Friedman kommt auf die Idee – und ihm ist alles zuzutrauen -, ein Zahntechnikbuch zu schreiben … in diesem hoffentlich nie eintretenden Fall könnte dann nur eines gesagt werden: arme malträtierte Patienten, arme gequälte Patientinnen, die von einem ausschließlich nach friedmanscher Anleitung arbeitenden Zahntechniker He. -Chr. Strache  …

ZZ-NR Wendelin Mölzer lädt Manuel Ochsenreiter zum Kommentar ein, der Johann Gudenus zum Interview lädt

Welchen Ruf Manuel Ochsenreiter in Deutschland hat, mag selbst recherchiert werden. Ein Hinweis bloß dazu. Es gibt aktuell Aufregungen darüber, daß NR Barbara Rosenkranz als Referentin beim „Lesertreffen“ der „Zuerst!“, dessen Chefredakteur Manuel Ochsenreiter ist, angekündigt ist, das zwischen dem 6. und 8. März 2015 stattfinden soll. Im Zusammenhang mit dieser Zeitschrift fallen Bezeichnungen, wer sich noch wundern kann, mag sich wundern, wie „rechtsextremistisch“ …

Manuel Ochsenreiter - Alexander Dugin - MenschenrechtsimperialismusIn der von NR Wendelin Mölzer geführten „Zur Zeit“ in der Nummer 10 vom 6. bis 12. März 2015 ist ein Gastkommentar von Manuel Ochsenreiter veröffentlicht. Ein Chefredakteur lädt also einen altgesinnungsgleichen Chefredakteur ein. Aber es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen Wendelin Mölzer und Manuel Ochsenreiter – Mölzer ist ein in das österreichische Parlament gewählter Chefredakteur, Ochsenreiter ist nur ein Chefredakteur. Das spricht für die Wählenden in Deutschland, für jene in Österreich aber …

Johann Gudenus - Manuel OchsenreiterEin Altgesinnungsaustausch muß also gepflegt werden. Ein Freiheitlicher lädt Ochsenreiter ein, einen Kommentar zu schreiben, dafür lädt Ochsenreiter beispielsweise Johann Gudenus zum Interview. Es wird nun vielleicht auch Dankbarkeit, welch ehrenreiche Eigenschaft, und Treue dabei sein, dafür, daß Johann Gudenus in englischer Sprache sich als Mann ausweisen kann, der viel von Weltpolitik und Geschichte versteht:

„You once said that the Western media reports about Russia remind you of „pre-war rhetoric.“ Isn’t that a bit exaggerated?

Gudenus: Not at all. We should look at propaganda from previous wars. We are now experiencing exactly the same. A Country and its political leadership are completely demonized, at the same time it advertises ist own military capabilities. Putin stands for everything that is bad. Our media and politicians berate him as aggressive, devious, dishonest and dangerous. The first Hitler comparisons did not take long to come. Who operates such reporting wants to incite the People in this Country.“

Ach, in die Schuld getriebenes armes Deutschland des Adolf Hitler, ach, in die Schuld getriebener armer Vladmir Putin – oh, Vatergudenus …

Zuerst Barbara Rosenkranz Zur ZeitUnd wer von Freiheitlichen in Österreich mit Stolz empfangen wird, ist für einen Ochsenreiter der rechte Mann ebenfalls für ein Interview, aber eines in deutscher Sprache . Vielleicht deshalb nicht in englischer oder russischer Sprache, weil in einer anderen Sprache als der deutschen es wohl höchst schwierig wäre, ein solches Wort zu komponieren: „Menschenrechtsimperialismus“ … Ochsenreiter ist also nur mit den Klügsten unter den Klugen unterwegs: Johann Gudenus und Alexander Dugin und …

Alexander Dugin ist für das „Lesertreffen“ neben Barbara Rosenkranz ebenfalls angekündigt, aber auch ein Menno Aden. Ebenfalls nicht mehr unbekannt. Zuerst fiel er in der „Zur Zeit“ mit einer geschichtlichen Betrachtung auf, deren Qualität ebenbürtig nur eines Johann Gudenus …

Zuerst Rosenkranz im erstklassigen Hotel mit Weitblick zum VolkeBleibt noch die Frage, wo soll dieses „Lesertreffen“ stattfinden? An diesem Wochenende. Beim Volke altgesinnungsgemäß – in einem „erstklassigen Hotel“, wie soeben zu erfahren war … Ochsenreiter, Dugin, Rosenkranz, Mölzer, Gudenus, Strache und weitere aus dem Altgesinnungskreise sind stets bei dem Volke, das ja bekanntlich die besten Adressen sein eigen …

 

FPÖ-NR Barbara Rosenkranz – Säuglingssterblichkeit interessiert eine Mutti des deutschen Brauchtums nicht

Es mag wohl vor allem am Vorabend des Hypo-Alpe-Adria-Ausschusses nicht verwundern, daß die altgesinnungsgemäß zensierte Website der identitären Gemein-Schaft eine Kolumne von NR Barbara Rosenkranz veröffentlicht als Beitrag zum Versuch des Wegschreibens, und dazu gehört auch, einen Grund für die aktuelle Herabstufung durch die Ratingagentur Fitch zu konstruieren, der ja nichts mit Banken zu tun haben darf, an Banken und somit auch an die FPÖ erinnern darf, sondern die Schuld allen Männern und Frauen zuweist, die keine „Kinder kriegen wollen“ …

Säuglingssterblichkeit interessiert eine Mutter nicht - Barbara RosenkranzSchuld also daran sind für NR Barbara Rosenkranz die Menschen, nicht die Hyporeichen, sondern jene der sogenannten Bevölkerung also, für die die FPÖ angeblich ein recht weites Herz hat, für die sie sich angeblich recht einsetzt. Und Barbara Rosenkranz, die auch Abgeordnete im österreichischen Parlament ist, zieht hierzu Griechenland als Beispiel heran und zeigt damit auch beispielhaft auf ihre Kompetenzen und ihren Durchblick. Was von diesem ihrem Durchblick im Ökonomischen, im Finanzpolitischen, im Politischen und so weiter und so fort tatsächlich zu halten ist, kann bereits durch die Lektüre der zu ihrem Kommentar beigestellten Texte in der Collage …

Was an diesen rosenkranzschen Darstellungen der Schlichtheit am meisten und ganz und gar nicht angenehm und auch nicht zum ersten Mal auffällt, ist, also diesmal, wie unerwähnenswert ihr die Auswirkungen der dem Staat Griechenland aufgebürdeten Sparpolitik sind, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann, und hier vor allem die schlimmen Auswirkungen seit 2008 auf Kinder, die ihr doch so ein Anliegen zu sein scheinen. Aber damit ist sie leider in Europa nicht allein, und damit weist sie sich aus als eine gewöhnliche Angehörige des „Systems“, von dem sich gerade die FPÖ stets recht groß unterscheiden will, das gerade die FPÖ stets recht anprangern will … Die biologistische Sorge geht ihr halt doch über alles, auch über das Kindeswohl …

Barbara Rosenkranz und Georg Pegida Nagel: „Hauptverursacher des Terrorproblems – Ideologie des Multikulturalismus“

Es sollen – selbstverständlich wird das gewußt – keine Witze mit Namen gemacht werden, aber bei Georg Immanuel Nagel … Jedoch nicht deshalb, weil gemeint wird, er sei eine Witzfigur. Doch bei dem seinem Vornamen Immanuel muß unweigerlich an Kant gedacht werden, und diesen Vornamen hat er sich noch nicht verdient, also jedenfalls mit dem Geschwefel, das er bis jetzt für die Zur Zeit der identitären Gemein-Schaft schrieb – und an Frau Katharina Mittelstaedt von der Qualitätszeitung „Der Standard“ direkt gerichtet: er schrieb nicht, er schreibt, er schreibt für die ZZ des NR Wendelin Mölzer, gesinnungsgemäß auch für den Andreas Mölzer, aber für wen ist ein Ehemaliger noch von Interesse …

Richtwert für zukünftige Wahlen - 250 Stimmen FPÖDer Vorname Pegida scheint nicht nur passend zu sein, weil er zum Sprecher vorgeschickt, sondern auch deshalb, weil er sich die Welt so einfach und schlicht zurechtschreibt, wie die Pegida so einfach und schlicht gegen die Welt, die ihr nicht recht geheuer genug ist, marschiert … Übrigens, am 2. Februar 2015 sollen, wie zu lesen ist, 250 Menschen unter der Flagge Pegida in Wien marschieren. Es scheint bei den Identitären es ein wenig knapp zu sein; so viele waren auch bei der FPÖ-Demonstration in Simmering: Richtwert für zukünftige Wahlen

In der Nummer 4 vom 23. bis 29. Jänner 2015 schreibt Georg Pegida Nagel:

„Der Hauptverursacher des Terrorproblems, die Ideologie des Multikulturalismus, darf auf gar keinen Fall angezweifelt werden, denn das gehört zur sakrosankten Zivilreligion.“

Es gab schon Menschen, die aus Ehrerbietung und als sichtbares Zeichen ihrer Verehrung eines bestimmten Menschen, eben den Namen dieses bewunderten Menschen annahmen. Vielleicht ist Georg Pegida Nagel für derartiges empfänglich und es darf in absehbarer Zeit von einem Georg Barbara Nagel … Es kann aber auch sein, daß NR Barbara Rosenkranz Nagel nachschreibt. In Anbetracht seines Alters aber und wie lange schon die identitäre Gemein-Schaft im Multikulturellen den Untergang ihres Abendlandes sieht, ist das doch mehr als unwahrscheinlich …

In der Nummer 4 vom 23. bis 29. Jänner 2015 schreibt Barbara Rosenkranz:

„Das Ende von Multikultopia. Mit den Menschen aus anderen Kulturen haben wir auch deren Götter ins Land geholt. Hier das Volk, das die Bedrohung der Überfremdung erkennt und dagegen protestiert, weil es die Folgen am eigenen Leib verspürt. So wird der Zeitgeist das Opfer seiner eigenen Ideologie. Es sind die multikulturellen Utopien, von denen unsere Funktionseliten nicht lassen wollen, die uns gefährden. Zu unserer Sicherheit müssen wir sie dazu zwingen.“

Georg … Nagel kann keine Witzfigur sein, wenn seine Ausführungen doch die gedanklich beeinflußte Güte einer NR, die auch Abgeordnete im österreichischen Parlament ist, haben. Die Vorstellung, daß Nagel als ein glücklicher Mensch gedacht werden kann, ist nicht abwegig, denn er hat seine Tant‘ gefunden … Ob darüber seine Eltern glücklich sind? Vielleicht auch nicht, weil sie sich von ihrem Kind eben mehr erhofften, als sie ihm den schönen Vornamen Immanuel gaben.

Opferstock und Rosenkranz: Die letzte Wahl der Menschen – Identitäre Gemein-Schaft

Es werden „Die letzten Tage der Menschheit“ morgen zum letzten Mal im Volkstheater gespielt. Welch ein Glück, es heute noch gesehen zu haben. Welch ein Unglück zu rufen, daß es nur noch die morgige Vorstellung gibt, ist gerechtfertigt als spontane Reaktion wie das Bravo beim Applaudieren, sonst menschgemäß übertrieben. Schad‘ aber ist es, weil so viele Menschen, die auch Wähler und Wählerinnen sind, nicht mehr sehen können werden, was für eine Lachnummer in Tracht Ottokar Kernstock bereits für Karl Kraus war, vor bald einhundert Jahren, und was für ein verehrungswürdiger Priesterschreiber bald einhundert Jahre später er für Freiheitliche noch immer ist …

Opferstock und RosenkranzKernstock eignete sich auch hervorragend dafür, den Opferstock zu füllen, dann, wenn die Menschen, die er mit seinen Gedichten in den Krieg trieb, Opfer waren, zum Gehen einen Stock brauchten und sich keinen leisten konnten, wurde für die Opfer seiner Gedichte gesammelt, wieder mit Versen von dem Priester, dessen Kern seines literarischen Stocks der Opferstock ist – Menschen sollen pflichtbewußt opfern, die einen ihre körperliche und seelische Unversehrtheit, die anderen ihr auch an Kriegen verdientes Geld als Ablaß und Eintrittskarte in das Himmelreich.

FPÖ Unzensuriert Kernstock RosenkranzMysterium des Himmelsreiches: Kernstock war ein Opferstock, der auch schreiben konnte, zwar nicht gut, aber immerhin so gut, daß heißt, so schlecht, daß es für Freiheitliche reicht, ihn auch heute noch … Aber mit einem Rosenkranz in der Hand, wird jeder Zeile zu einem Vers, einem Psalm, und wer eine Rosenkranz in der Hand hat … Vom Opferstock bis zur Rosenkranz: es kann nicht gesagt werden, es hätte in diesem nationalistischen Bund einen Fortschritt im Hinblick auf Bildung im allgemeinen und auf literarische Bildung im besonderen gegeben.

Aber es soll nicht ungerecht gegen Freiheitliche geschrieben werden. Es darf dabei ja nicht vergessen werden, daß es auch andere in diesem Land gibt, die keine Freiheitlichen sind, und dennoch für die Beibehaltung der nach Opferstock benannten Straßen und Plätze und Gassen sich einsetzen.

Es werden „Die letzten Tage der Menschheit“ morgen zum letzten Mal im Volkstheater gespielt. Und das ist schad‘. Nicht nur deshalb, weil viele, viel zu viele, nicht mehr sehen werden können, was für eine Partei, auch wegen der Treue zum Opferstock, sie wählen, wenn sie die FPÖ wählen, und nach der Aufführung vielleicht, wenigstens für einen Moment, sich denken, die letzte Wahl war wirklich die letzte Wahl, also die EU-Wahl im Mai 2014 war wirklich die letzte Wahl, dieser Partei eine Stimme gegeben zu haben.

PS Und noch aus einem anderen Grund ist es schad‘, daß es morgen die letzte Aufführung gibt. Mit Karl Kraus fällt viel ein, was über Medien zu sagen ist, und das, was mit Karl Kraus zu Medien gesagt werden kann, ist alles, nur eines nicht: schmeichelhaft für die Medien von heute. Auch einhundert Jahre später reicht als vernichtendes Urteil über die heutigen Medien, was Karl Kraus vor … Karl Kraus als Ansporn, um Herrn Keuner zu aktualisieren, der vor Jahrzehnten sagte: „Ich will andere Zeitungen.“ Und heute würde er vielleicht sagen: „Ich mache eine andere Zeitung.“ Tatsächlich aber muß heute gesagt werden: „Wir wollen andere Medien machen.“

Es ist noch gar nicht so lange her, daß über eine, die heute schreibt, geschrieben wurde, eine Schalek wird sie nicht mehr werden …

Und weil in der Glosse, wie in der ersten Collage zu lesen ist, aus der „Fackel“ die Neue Freie Presse erwähnt wird, nun ja, richtiger, nun nein: „Die Presse“

PPS In der zweiten Collage kann gelesen werden, wie die gesinnungsgemäß zensierte Website der Freiheitlichen sich nicht nur für Ottokar Kernstock, sondern auch für Conrad von Hötzendorf … Beim Einsatz für Hötzendorf sind die Freiheitlichen ebenfalls nicht allein … Aber so gesinnungsgemäß beseelt vom Gedanken des Opfern, Menschen die Pflicht aufzuerlegen, Opfer am Stock zu werden, ist wohl keine andere gewählte Organisation in diesem Land, wie es sich aktuell wieder einmal offenbarte, beim Sturmlauf der identitären Gemein-Schaft gegen das Denkmal für Verfolgte der NS-Militärjustiz

PPS Die zweite Collage eignet sich auch recht dafür, wieder einmal darauf hinzuweisen, was für ein Schattendasein die identitäre Gemein-Schaft Daten und Fakten zuweist … Die Sache mit der Tafel für Josef Stalin stellt sich doch anders dar, wie ebenfalls nachgelesen werden kann.