Freiheitlichen sind Gesetze „unerheblich“

Sie werden sich gut erinnern, wie oft und wie lange schon Freiheitliche mit Gesetzen, vor allem mit bestimmten Paragraphen hadern, Sie sollten sich vor allem vor jedweder kommender Wahl daran erinnern, und auch besser daran erinnern, wie lange Freiheitliche sich schon äußerst schwertun, über sie rechtsstaatlich gefällte Urteile anzuerkennen und daraus angemessene Konsequenzen …

Diese Tradition pflegt auch der zurzeitige Obmann der Freiheitlichen, ganz aktuell ein für Wahlen erinnerungswertes Beispiel, mit seiner von der „Kärntner Tageszeitung“ zitierten Aussage, Gesetze seien unerheblich … Wobei es aber vollkommen gleichgültig ist, welches Gesetz er für unerheblich hält, wesentlich ist, daß er ein gültiges Gesetz für unerheblich hält, und damit auch dazu anstiftet, ein bestehendes Gesetz zu brechen …

Und an noch etwas erinnert der zurzeitige freiheitliche Obmann, nämlich daran, daß das ganze freiheitliche Gerede von der „direkten Demokratie“ nichts anderes ist als eben Gerede, Gerede, das von Freiheitlichen nicht wirklich in Taten umgesetzt werden will … Eine Bürgerin engagiert sich, eine Bürgerin setzt sich also dafür ein, daß bestehendes österreichisches Gesetz auch tatsächlich angewandt wird. Und die Antwort vom zurzeitigen freiheitlichen Obmann darauf ist, daß er sagt, das sei ein Unding, die Einflußnahme von Einzelnen sei ein Unding … Daran sollten Sie auch vor jedweder Wahl denken, besser denken, welchen Wert ein Freiheitlicher Ihrem Engagement zumißt: den Wert eines Undings, also keinen Wert … Das Wählen ist die Einflußnahme des Einzelnen, nehmen Sie den zurzeitigen freiheitlichen Obmann beim Wort, die Einflußnahme in jedweder Wahl von Einzelnen für Freiheitliche ist ein …

Und damit so ein „Unding“ nicht mehr passieren kann, damit „direkte Demokratie“ nicht in eine Richtung sich entwickeln kann, die von Freiheitlichen nicht geliebt wird, fordern Freiheitliche Verbotsgesetze, die freilich so gar nichts mit dem bestehenden Verbotsgesetz zu tun haben, sondern …

Heinz-Christian Strache - Gesetze unerheblichNS Wenn sich der zurzeitige freiheitliche Obmann die von ihm selbst letzten Donnerstag veröffentlichte Umfrage auf seiner Seite des Unternehmens Facebook genau ansehen würde, was er da veröffentlicht hat, eine Umfrage, in der nichts stimmt, weder die ausgewiesenen Prozentzahlen noch die dazugehörige graphische Darstellung durch Balken, könnte er sich selbst die Antwort geben, für welche Position … Nachdem ihm aber jedwede Einschätzung der eigenen Fähigkeiten fehlt, das übrigens Freiheitliche insgesamt kennzeichnet, werden Sie ihm als Wähler und Wählerin beistehen müssen, damit er, auch er, endlich einen seinen – also seinen Fähigkeiten entsprechenden – Platz findet, außerhalb des Parlamentes, fern von jedwedem politischen Amt …. Es sollen Freiheitliche nicht ungerecht behandelt werden. Deshalb darf darauf verwiesen werden, daß Freiheitliche sehr wohl imstande sind,  ihre Fähigkeiten recht genau einzuschätzen, wie aktuell zu erfahren ist, ist dem ehemaligen freiheitlichen Landeshauptmann-Stellvertreter und Finanzminister nun die Bestimmung seiner Fähigkeiten möglich, er sei steuerlich ungebildet … Zu solchen Eigenwahrnehmungen aber sind Freiheitliche zu spät, erst viel zu spät fähig, und bloß dann, wenn sie alles, was sie ihnen möglich ist, einsetzen müssen, um einer Verurteilung zu …

NNS Welchen Wert die Aussagen von einem Freiheitlichen besitzen, können Sie ebenfalls der Collage auf der carte postale entnehmen … An einem Tag der letzten Woche wolle der zurzeitige freiheitliche Obmann auf „positive Themen“ setzen, an einem anderen Tag der letzten Woche auf … Ein verantwortungsvoll ausgeübtes öffentliches Amt verlangt nicht nur rechnerische Kompetenzen, sondern auch Sprachkompetenz, die Fähigkeit beispielsweise unterscheiden zu können, was ist positiv, was ist negativ … Aber auch dabei können Sie dem Freiheitlichen helfen, sich nie mehr in einem politischen Amt etwa mit sprachlichen Schwierigkeiten plagen zu müssen …

Freiheitlicher bestätigt, Opfer von sozialen Heimatparteien ist am Ende stets das sogenannte eigene Volk

Die freiheitlichen Reden konnten an diesem 8. Mai nicht auf dem Heldenplatz gehalten werden, vor den Burschenschaften. So blieb Andreas Mölzer nichts anderes, als eine solche in seinem Block … Wie erfreulich, ohne Schaftsuniformtrachten, ohne Säbel, ohne gespenstisch brennende Fackeln. Wie wenig erbaulich aber für Andreas Mölzer selbst, im kahlen und nüchternen Block den Burschenschaften einen Text zu schenken, den die Burschenschaften erst zu einer Rede erwecken müssen, auf ihren Buden, in denen sie sich den mölzerischen Text selbst vorlesen werden müssen, oder das gestern bereits taten, davon träumend, wieder am Heldenplatz zu stehen, in Uniform, mit brennender Fackel …

Andreas Mölzer - das eigene Volk ist das Opfer natioaler HeimatparteienDas Wesentliche an diesem mölzerischen Geschenk an die Burschenschaften zum Budeneigenvortrag aber ist die mölzerische Bestätigung, daß die letzten (und nicht, wie Andreas Mölzer schreibt, die ersten) Opfer von sozialen Heimatparteien immer die Menschen des sogenannten eigenen Volkes sind, die letzten Opfer von sozialen Heimatparteien sind also stets die Menschen, für die sich soziale Heimatparteien, wie soziale Heimatparteien nie müde werden zu behaupten, einsetzen, die letzten Opfer von sozialen Heimatparteien sind also immer die Menschen, um deren Wohlergehen soziale Heimatparteien, wie soziale Heimatparteien nie müde werden zu behaupten, besorgt seien, mehr noch, für deren gutes Leben (wie soziale Heimatparteien …) sie unermüdlich streiten und kämpfen, ach, eine ihre Welt als Behauptung und Darstellung …

Das ist die geschichtliche Kontinuität von sozialen Heimatparteien, die Menschen des sogenannten eigenen Volkes skrupellos zu ihren letzten Opfern zu machen …

Auf das, wie dieses mölzerische Burschenschaftsgeschenk sonst noch eingeschätzt werden kann, muß nicht eingegangen werden, denn Andreas Mölzer schreibt selbst die Befürchtungen, wie solche Reden beurteilt werden, Andreas Mölzer klagt ohnehin recht wortreich, wie solche Reden beurteilt worden sind. Soher weiß Andreas Mölzer selbst am besten, was von solchen Reden zu halten ist. Dieser mölzerischen Einschätzung kann nicht widersprochen werden …

Widersprochen muß Andreas Mölzer aber in einem werden. Die letzten Opfer der nationalistischen Massenmordtotaldiktatur des deutschen Reiches hatten im Gegensatz zu den ersten Opfern und zu allen Opfern  dieser zwölfjährigen Massenmordtotaldiktatur eine Wahlmöglichkeit, nämlich die soziale Heimatpartei, als eine solche wird sich die nationalsozialistische Arbeiterpartei verstanden haben, nicht zu wählen. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen den Opfern. Die einen opfern sich aktiv und freiwillig, weil sie soziale Heimatparteien wählen. Die anderen sind Opfer ohne eigenes Zutun, werden, ohne darauf aktiv Einfluß nehmen zu können, zu Opfern gemacht, sind nur deshalb Opfer, weil soziale Heimatparteien sie beispielsweise ethnisch einer Gruppe, auch das nicht ihre aktive Entscheidung, zuordnen, die soziale Heimatparteien willkürlich der Ausgrenzung, der Vertreibung, der Vernichtung …

Das ist die ewige Wahlmöglichkeit der letzten Opfer einer sozialen Heimatpartei, diese nicht zu wählen, das ist stets die Entscheidungsfreiheit der letzten Opfer von sozialen Heimatparteien, sich nicht durch das Wählen von sozialen Heimatparteien zu ersten Tätern und zu ersten Täterinnen zu machen, und dadurch auch nicht zu den letzten Opfern einer sozialen Heimatpartei …

NS Wenn Andreas Mölzer, auch das bestätigt er mit seinem Burschenschaftsgeschenk, schon so genau um die Verbrechen der sozialen Heimatpartei, wie die NSDAP eine war, Bescheid weiß, ist Andreas Mölzer zu fragen, wie kann dann die freiheitliche ZZ heute noch unverdrossen treu …

Zur Nachlese, eine Auswahl, allein aus den letzten zwei Wochen:

Unvergessen: Parteigenosse und SA-Obertruppführer Adam Wandruszka

Freiheitlicher ZZler – Revisionistische Geschichtsschreibung

Faschistische Partei für freiheitlichen ZZler eine sozialistische

„Holocaust, weil den dürfe man ja nicht leugnen“

„Zur Zeit“ als Verlautbarungsorgan der österreichischen Bundesregierung – Keine Wahlempfehlung

Zum Verstehenkönnen von Satiren der freiheitlichen ZZ

In der Ausgabe Nr. 18/2013 der freiheitlichen ZZ wurde eine Satire veröffentlicht, in der jedoch nicht angeführt ist, auf welchen Text sie sich bezieht …Zum rechten Verständnis der freiheitlichen ZZ soll hier über diese sonst nicht zu verstehende Stelle Auskunft gegeben werden, auch als Service für Leser und Leserinnen der freiheitlichen Zur Zeit: 

„Lieber H.“err – Satire, wie sie freiheitliche ZZler lieben

Die ZZ-Antwort darauf ist also die Frage, was der Unfug mit der Parenthese

Heinrich Himmler - Zum Verstehen einer freiheitlichen Satire

Wie tiefsinnig ist diese Satire angelegt, der “Name bleibt aus Gründen des Datenschutzes geheim” -, oh, hohe arische Satirekunst, H. Himmler hätte wohl diese seinem Appell vorangestellt, 1941, in Stettin, zur Einstimmung auf den Ostfeldzug …

In der Satire „Auf dem Gedanken-Strich“ wird von einem „begeisterten Leser“ geschrieben … Von einer Begeisterung kann  menschgemäß keine Rede sein -, darin ist die Satire genau, erfüllt also in dieser Hinsicht den Anspruch, eine Satire zu sein. Außerhalb einer Satire aber ist das richtige Wort:  Fassungslosigkeit

Mit einem Synonym wurde der einzige Grund der Lektüre dieses Produktes freiheitlicher Geister bereits angeführt:

Für freiheitlichen ZZler Andreas Mölzer ein Unvergessener: „Parteigenosse und SA Obertruppführer“ Adam Wandruszka

Für freiheitlichen ZZler Andreas Mölzer ein Unvergessener: „Parteigenosse und SA-Obertruppführer“ Adam Wandruszka

In der Ausgabe Nr 18/2013 der freiheitlichen ZZ versucht Andreas Mölzer den Freiheitlichen und also auch sich selbst die Position der dritten Kraft im Land zu halten, aber er kann seinen Freiheitlichen die dritte Position nur noch im Schreiben erhalten, die Wählerinnen und Wähler können dieser Argumentation nicht mehr folgen, und sie folgen ihr auch nicht mehr, wie aktuell auch in Salzburg … Die Freiheitlichen müssen sich mit der vierten Position begnügen …

Es ist vorüber …

Es ist für die Freiheitlichen vorbei, von der dritten Position auf die vierte und noch weiter nach hinten, es ist zu hoffen, daß die Wähler und Wählerinnen den Freiheitlichen diesen Weg nach hinten weiter und weiter gehen lassen, die Freiheitlichen an ihren demokratischpolitisch in Ordnung gehenden und zustehenden letzten Platz der Unbedeutsamkeit und der Einflußlosigkeit führen …

Der freiheitlichen ZZler Unvergessenen

„Der Historiker Prof. Dr. Adam Wandruszka spricht in seinem ‚Festschrift‘-
Beitrag davon, daß ‚für die Verirrungen und Wirrnisse, für die Prüfung und
Bewährungsprobe unserer Zeit die größte Katastrophe, die den Dom seit
seiner Entstehung betraf, die Brandkatastrophe von 1945, tiefe, symbolhafte
Bedeutung‘ erhalte“. In: Der Dom zu St. Stephan in Wien,
Festschrift zur Wiedereröffnung des albertinischen Chores,
Der Dom zu Stephan, im Eigenverlag der Dompfarre, 1952.

Es nützt Andreas Mölzer dafür auch nichts mehr, sich auf einen „unvergessenen Historiker“ zu berufen, sich an das zu klammern, was Adam Wandruszka irgendwann sagte, als das „Gottgewollte“ noch geholfen hat, zumindest in Österreich, der von „gewissermaßen ‚gottgewollten‘ drei politischen Lagern sprach“ … Die Zeit geht darüber hinweg und immer schneller und mehr und mehr unaufhaltsam …Einst wird vergessen sein, daß die Freiheitlichen das dritte Lager waren, das Andreas Mölzer vergebens versucht den Seinen schreibend noch zu halten … Der hundertjährige Bogen, den Andreas Mölzer dafür mühsam und ohne Überzeugungskraft versucht zu spannen, endet 2013, bricht unter der Last des neuen Wahlverhaltens zusammen … Die Freiheitlichen als dritte Kraft werden so vergessen sein, wie es „Parteigenosse und SA-Obertruppführer“ Adam Wandruszka heute bereits ist, außer für Freiheitliche, für Freiheitliche ist er ein Unvergessener

Und noch einer, wieder einer, ist für freiheitliche ZZler ein Unvergessener,  Egmont Colerus, den Helge Morgengrauen in der Ausgabe Nr. 18/2103 zum Wiederlesen empfiehlt. Und wen wird es noch überraschen können, daß dieser Wiederempfohlene einer war, der 1933 aus Protest aus dem Wiener Pen-Club austrat und 1936 eintrat in den „Bund der deutschen Schriftsteller Österreichs“, 1938 einen Beitrag ablieferte für das „Bekenntnisbuch österreichischer Dichter“ … Der Grund für den Austritt unter Protest aus dem Wiener Pen-Club von Egmont Colerus u.v.a.m. war: einige protestierten gegen die Bücherverbrennungen und die Verfolgung von Schriftstellern in der nationalistischen Massenmordtotaldiktatur des deutschen Reiches … Der „Bund deutscher Schriftsteller Österreichs“ war eine getarnte Organisation der in Österreich zu dieser Zeit verbotenen NSDAP … All das kann beispielsweise nachgelesen werden in „NS-Herrschaft in Österreich“:

Dem „Bund“ gelang es mit massiver Unterstützung durch die Deutsche Gesandtschaft in Wien, das Propagandaministerium und die Reichsschrifttumskammer sich bereits geraume Zeit vor dem „Anschluss“ als eine Art Außenstelle der Reichsschrifttumskammer in Österreich zu etablieren. Der „Bund“ exekutierte die rassistischen Grundsätze nationalsozialistischer Literaturpolitik (Arierparagraph, Gesinnungsprüfung usw.) und zielte darauf ab, die literarischen Kontakte mit Deutschland zu monopolisieren.

PS Und wenn die Freiheitlichen dereinst endlich und bald auf dem Platz der Unbedeutsamkeit angekommen sein werden, kann auch, was für ein Gewinn an Lesequalität wird das sein, endlich damit aufgehört werden, die freiheitliche ZZ durchzublättern, denn es ist mit dem Lesen der freiheitlichen Zur Zeit keine Begeisterung verbunden, das richtige Wort in der ebenfalls in der Ausgabe 18/2013 veröffentlichten Satire wäre Entgeisterung gewesen, entgeistert ist zu fragen: Was soll das stete Aufwecken der Gespenster der Vergangenheit? Bis dahin aber muß dieses Magazin in die Hand genommen, mit Widerwillen und mit Überdruß seit dem ersten Exemplar, das in die Hand genommen wurde. Jedoch die hohe Konzentration an freiheitlichen Spitzenfunktionären und Spitzenmandatarinnen, die in der freiheitlichen ZZ schreiben, und die für nicht wenige – es werden aber erfreulicherweise weniger und weniger – nach wie vor wählbare Kandidaten und Kandidatinnen für höchste Staatsämter sind, ist es ein nicht zu ignorierendes Magazin …

„Die Presse“ wirbt für eines freiheitlichen ZZlers revisionistische Geschichtsschreibung

Die Überschrift soll bereits deutlich machen, wie belanglos, wie unerheblich es ist, was der freiheitliche ZZler Erich Körner-Lakatos zur Geschichte schreibt … Noch einer mehr, wer will das noch groß beachten …

Es ist aber nicht unerheblich, es darf nicht unbeachtet bleiben, wenn eine Tageszeitung wie „Die Presse“ für derartige Produkte wirbt, einen Geschichtsumschreiber als „renommierten Historiker“ verkaufen will, wie darüber bereits berichtet in Blinde Schreibe der Tageszeitung „Die Presse“ – Freiheitlicher ZZler ein „renommierter Historiker“ … In diesem von der Tageszeitung „Die Presse“ beworbenen Buch schreibt der freiheitliche ZZler u.v.a.m:

Szálasi kommt nie mehr nach Güns zurück, denn am 5.Mai 1945 erfolgt in Augsburg seine Gefangennahme durch die US-Streitkräfte, danach Auslieferung nach Ungarn. Nach einem Schauprozeß wird Szálasi wegen illegaler Machtergreifung und Terrormaßnahmen gegen politisch Andersdenkende während seiner kurzen Herrschaft zum Tode verurteilt und am 12.März 1946 im Hof eines Budapester Gefängnisses durch den Strang hingerichtet. Vorsitzender Richter im Szálasi-Prozeß ist Péter Jankó (geb. 20.August 1907 Pápa, gest. [Selbstmord] 15.September 1955 Budapest), der weder willens noch fähig ist, während der Strafverhandlung die Grundsätze des Prozeßrechts einzuhalten.

Die Presse und freiheitlicher ZZler

„Im Oktober 1944 wurde Horthy politisch kaltgestellt: Das noch radikalere Regime der Pfeilkreuzler übernahm die Macht – eine nationalsozialistische Partei, die sich in Ideologie, Herrschaftswesen und Symbolik an Hitlers NSDAP orientiert.
Nun konnten auch aus dem Land der Magyaren ungehindert die Züge in die Vernichtungsfabriken der SS rollen. Oder es wurde gleich in Ungarn gemordet: Todesschwadrone richteten Tausende Juden, Sinti und Roma in den letzten Kriegsmonaten hin.“

Es muß hier nicht die Geschichte des Massenmordes auch in Ungarn ausführlich wiederholt werden, die ist bekannt, es muß hier auch nicht ausführlich wiederholt werden, daß Ferenc Szálasi wenige Monate vor dem Ende des Krieges von 1939 bis 1945 noch die „Endlösung  der Judenfrage in Ungarn“ verkündet hat, auch das ist bekannt, aber es muß diese Abscheulichkeit eines freiheitlichen ZZlers festgehalten werden, Massenmord als „Terrormaßnahmen gegen politisch Andersdenkene“ verkaufen zu wollen. Und das ist für „Die Presse“ ein zu empfehlendes …

Es sollte menschgemäß nicht zu streng geurteilt werden, auch einer Zeitung, die sich selbst wohl als Qualitätszeitung versteht, kann es passieren, einmal ein Buch zu empfehlen, das … Bloß, diese Empfehlung ist keine einmalige … Wie die auf die carte postale geklebten Beispiele zeigen, gibt es zwischen der „Presse“ und dem freiheitlichen ZZler eine seit langem bestehende Verbindung …

Im Grunde könnte es auch unbeachtet bleiben, was „Die Presse“ für Qualität hält, welche Bücher „Die Presse“ zur Geschichte für empfehlenswert hält … Aber es geht nicht um Geschichte, nicht um die Vergangenheit, denn es ist nicht vorüber, es geht um Gegenwart und Zukunft. Auch in diesem von der „Presse“ empfohlenen Buch schreibt der freiheitliche ZZler über die Gegenwart, und dafür müßte ihm beispielsweise die rechtsextreme Jobbik-Partei in Ungarn sehr dankbar sein …

Und vor allem, eines dürfen Wähler und Wählerinnen in Österreich nicht vergessen, nicht unbeachtet lassen, wer in der freiheitlichen ZZ seine Schreibkameraden und seine Schreibkameradinnen sind: freiheitliche Spitzenfunktionäre und freiheitliche Mandatarinnen aufwärts von dem zurzeitigen Obmann … Wähler und Wählerinnen sollten auch daran denken, welche Leistungen Freiheitliche, wie beispielsweise Harald Stefan, gewürdigt sehen möchten, es sind die Leistungen, die direkt in den Untergang führen

Blinde Schreibe der Tageszeitung „Die Presse“ – Freiheitlicher ZZler ein „renommierter Historiker“

Es muß seit den Tagen der Chefredaktion von Andreas Unterberger, in denen für die freiheitliche „Zur Zeit“ in der Tageszeitung „Die Presse“ Inserate geschaltet wurden, eine Verbundenheit zwischen diesen beiden Medienprodukten sich entwickelt haben, die Freiheitlichen noch heute zum Vorteil gereicht …

Erich Körner-Lakatos - für die Presse ein renommierter HistorikerEs ist nicht angegeben, wer diese Rezension des Lobes für Erich Körner-Lakatos schrieb, so daß gefragt werden darf, wurde es ihm selbst ermöglicht, sein Buch zu bewerben?

Erich Körner-Lakatos ist also, für „Die Presse“ ein renommierter Historiker -, ja, er ist derart renommiert, daß er sich selbst verlegen …

Erich Körner-Lakatos leuchtet der „Presse“ Nischen der Geschichte aus, und trotz Licht sieht „Die Presse“ nicht in den Nischen die freiheitlichen Spitzenfunktionäre und freiheitlichen Spitzenfunktionärinnen stehen, in deren Schatten Erich Körner-Lakatos …

Der Inhaltsangabe des von der „Presse“ beworbenen Buches ist zu entnehmen, eine Nische, die Erich Körner-Lakatos ausleuchtet, ist das Verhalten neutraler Staaten gegenüber Deutschland im Mai 1945. Nun, „Proben seines Könnens“ legt Erich Körner-Lakatos kontinuierlich in der freiheitlichen ZZ vor. Von daher läßt es sich auch gut erschließen, weshalb Erich Körner-Lakatos „heikle Kapitel der stolzen sozialdemokratischen Geschichte nicht umschifft“ … Womit nicht gesagt werden will, daß diese Kapitel zu verschweigen sind, sondern viel mehr, daß diese Kapitel von einem vielleicht weniger renommierten Historiker aber dafür unparteilicheren zur Gänze behandelt werden sollen, soweit noch Neues der geschichtlichen Aufarbeitung hinzugefügt werden kann …

Zur Nachlese, eine Auswahl:

Neutrale Staaten – Kein Anstand und keine Höflichkeit gegen das deutsche Reich und Adolf Hitler

Pfeilkreuzler

Holocaust

Bestrafungsbegierden

Ist der Magyare ein Arier?

Aber die Presse läßt die Freiheitlichen nicht verkommen

Andreas Unterberger

Faschistische Partei ist für freiheitlichen ZZler eine sozialistische – Diesmal aber keine Satire von Erich Körner-Lakatos

In der Ausgabe Nr. 17/2013 der freiheitlichen ZZ schreibt Erich Körner-Lakatos keine Satire wie in der Ausgabe 16/2013 (in der vom Holocaust, der nicht geleugnet werden darf, …), sondern einen Bericht über einen Todesfall, in dem er aus der faschistischen Partei der Pfeilkreuzler in Ungarn eine sozialistischen Partei macht …

Kann das eine Geschichtsverfälschung genannt werden? Durchaus. Kann das als Leugnung geschichtlicher Tatsachen bezeichnet werden? Durchaus. Ist es eine zur Gesinnung zurechtgelegte Geschichtsdeutung … Aber hat das auch zu interessieren, in welcher Geschichte die freiheitliche ZZ lebt? Ja.

Pfeilkreuzler - für freiheitlichen ZZler eine sozialistische Partei

“Doch Admiral Horthy unterliegt einer Trias von Feinden: Adolf Hitler, Josef Stalin und den Pfeilkreuzlern (eine sozialistische Massenpartei).”

Jedoch nicht, wie und warum kommt Erich Körner-Lakatos persönlich zu einem derartigen Geschichtsbild, auf dem eine faschistische Partei als sozialistische Partei gemalt ist. Warum, das hat ausschließlich zu interessieren, veröffentlicht Erich Körner-Lakatos seine Geschichtsübermalung? Warum druckt das die freiheitliche ZZ, das Magazin der sich Wahlen stellenden freiheitlichen Spitzenfunktionäre und Spitzenfunktionärinnen? Es geht einzig um Gegenwart und Zukunft. Aus der pfeilkreuzlerischen Partei eine sozialistische Partei zu machen, muß einen Nutzen haben, muß wem dienen. Es dient auch wem in der Gegenwart. Beispielsweise der rechtsextremen Jobbik-Partei, einer Wiedergängerin der pfeilkreuzlerischen … Und der rechtsextemen Jobbik-Partei ist der freiheitliche ZZler wohlgesonnen. Es kann also in kommenden Wahlen in Ungarn für die Jobbik-Partei durchaus von Nutzen sein, wenn die Tradition, in der sie marschiert, vom Faschistischen freigesprochen wird, um Wähler und Wählerinnen es zu erleichtern, sie doch zu wählen … Und menschgemäß dient es auch dazu, außerhalb von Ungarn ein beschönigendes Bild zu malen, zur Beruhigung, zum Wegreden berechtiger Bedenken über die Entwicklungen in Ungarn … Und Freiheitliche marschieren dabei in der Verteidigungsreihe ganze vorne mit …

NS Was Erich Körner-Lakatos geschrieben hat, kann mit weiteren Informationen als Anregung zur eigenen Recherche zu den Pfeilkreuzlern auf der carte postale gelesen werden … Zur Verdeutlichung aber, wie sozialistisch die pfeilkreuzlerische Partei war, soll ihr Innenminister Gábor Vajna mit seiner Erklärung vom Oktober 1944 belegen:

In Verbindung mit der Judenfrage, die in den letzten Monaten so viel Aufregung bei den Juden sowie in einigen judenfreundlichen Kreisen auslöste, erkläre ich, daß wir die Judenfrage lösen werden. Diese Lösung, wenn sie auch erbarmungslos sein wird[.]

Zur Nachlese, eine Auswahl:

„Holocaust, weil den dürfe man ja […] nicht leugnen.“

Erich Körner-Lakatos und die Jobbik-Partei

Freiheitliche „Zur Zeit“ als Verlautbarungsorgan der österreichischen Bundesregierung – Keine Wahlempfehlung

Freiheitliche „Zur Zeit“ als Verlautbarungsorgan der österreichischen Bundesregierung – Keine Wahlempfehlung

Was hätte 1939 Georg Trakl über Joseph Georg Oberkofler gesagt? Das fragt sich 2013 Helge Morgengrauen nicht. Stattdessen empfiehlt er Joseph Georg Oberkofler zur Wiederlesung, in der Ausgabe 17/2013 der freiheitlichen ZZ … Und es ist wieder einer der Schriftsteller, für die sich die freiheitliche ZZ glaubt recht fleißig betätigen zu müssen, für einen Ostmark-Lyriker und so weiter und so fort …

Joseph Georg Oberkofler - Ein Empfohlener der Zur ZeitAber das mag heute nicht mehr interessieren, welchen Herren Joseph Georg Oberkofler diente. Freilich, es soll nicht vergessen werden, vor allem in der Wahlzelle darf es nicht vergessen werden, in jedweder Wahl muß daran gedacht werden, was für eine geistige Nahrung Freiheitliche heute noch anbieten, heute noch – nach allem, was gewußt wird – in ihrem Programm haben … Trotz des Umstandes, daß das Jahr 2013 bisher schon für die Freiheitlichen das Wahlstimmenverlustjahr besthin ist, stellen Sie sich dennoch für eine Sekunde vor, was eine freiheitliche Bundesregierungsbeteiligung auch hieße: dann würden in dieser freiheitlichen ZZ plötzlich zusätzlich zum freiheitlichen III. Präsidenten NR, zusätzlich zu den freiheitlichen Mandatarinnen und Mandataren auf Landes- und Gemeinderatsebene Minister, Staatssekretäre schreiben, und auch ein Vizekanzler, der sich jetzt noch damit begnügen muß und wohl weiter bis zu seinem Obmannschaftsende damit bescheiden wird müssen, als zurzeitiger Obmann in der freiheitlichen ZZ zu schreiben … Die ZZ als Verlautbarungsorgan der österreichischen Bundesregierung ist zusätzlich keine Wahlempfehlung für Freiheitliche

Wäre Georg Trakl nicht schon wenige Monate nach den monarchischen Befehlen zum Krieg von 1914 bis 1918 gestorben, auch am Blutgrauen dieses erst wenige Wochen dauernden und kaiserlich angeordneten Schlachtens zugrunde gegangen, sondern erst nach dem Tod von Joseph Georg Oberkofler, hätte er sich noch neben diesem begraben lassen? Sie liegen auf dem gleichen tirolerischen Friedhof nahe Innsbruck. Sie kannten einander, Jahrzehnte vor dem nächsten Schlachten, das von der nationalistischen Massenmordtotaldiktatur des deutschen Reiches befohlen wurde, dessen Wortdiener Joseph Georg Oberkofler war. Obgleich er Zeitzeuge des Schlachtens von 1914 bis 1918 war –, wie wenig bis gar nicht ist Zeitzeugenschaft eine Garantin dafür, wenigstens gegen das nächste Schlachten sich zu stellen …

Georg Trakl konnte 1939 nichts mehr über Joseph Georg Oberkofler sagen. Dafür aber Ludwig von Ficker – „Briefwechsel 1940-1967“, Band 4, Haymon-Verlag, 1996:

A r n u l f M o r s c h e r : geb. 13.3.1911; lebt in Innsbruck. Er arbeitete bis zu seiner Einberufung 1940 in der Maschinensetzerei – der »Budi« – im Deutschen Alpenverlag, ehemals Tyrolia, freundschaftliche Arbeitsverhältnis, schildert Herr Morscher den Herausgebern, war geprägt von Verehrung der Weitsicht – auch in politischen Belangen – des um vieles älteren Kollegen Ficker. Als die Belegschaft 1939 zu Kriegsbeginn geschlossen sich die Proklamation des »Führers« anhorchen mußte, meinte Ficker. mit Morscher etwas im Hintergrund stehend: »Er wird sich zu Tode siegen.« Schon vor 1938 hatte der Maschinsetzer-Verein Ficker einmal gebeten, an einem seiner geselligen Abende einen kleinen Vortrag zu halten. Morscher blieb bis heute in Erinnerung, wie Ficker ihnen an einigen Beispielen nahebrachte, »daß die Dinge nicht tot seien.« Seine strikte und apriorische Ablehnung des Nationalsozialismus fiel, wie Morscher erzählt, umso mehr auf. als Ficker sonst »jede Partei reden ließ und Toleranz zeigte«. Ficker legte die wirtschaftspolitischen Maßnahmen des Regimes, die von anderen in der »Budi« als Erfolge begrüßt wurden, als Kriegsvorbereitung offen. Auch die Teilnahme von Künstlern an Propagandaveranstaltungen kritisierte Ficker: Während der Lesung Joseph Georg Oberkoflers anläßlich des Aufmarsches zur Bergisel-Gedenkfeier 1939 am Rennweg wandte Ficker sich kopfschüttelnd an Morscher: »Das dürfte dieser Mann nicht machen, daran dürfte er sich nicht beteiligen.« In vielen Pausengesprächen und auch in den nicht mehr erhaltenen Briefen an Morscher habe Ficker dem jungen Kollegen dessen anfängliche Aufbruchsbegeisterung für die Bewegung zurechtgerückt, so gut es durch die Feldpost-Zensur eben ging. Morscher war drei Jahre in Rußland, dann in Holland in »Auffrischung«, schließlich kurze Zeit im amerikanischen Kriegsgefangenenlager und kehrte im Juli 1945 nach Innsbruck zurück, wo er wieder in der Tyrolia arbeitete. Dopplers Brief: Franz Doppler war Arbeitskollege im Alpenverlag.

„Daran dürfte er sich nicht beteiligen.“ Das sagte Ludwig von Ficker also über Joseph Georg Oberkofler, 1939 war das. Auch sie kannten einander. Auch Oberkofler wurde von Ludwig von Ficker gefördert und veröffentlicht … Trotz dieses günstigen und also kritischen und hellsichtigen Umfeldes entschied sich Joseph Georg Oberkofler dafür, sich zu beteiligen …

Und Helge Morgengrauen entscheidet sich Jahrzehnte danach, einen Roman von Joseph Georg Oberkofler zu empfehlen, der … Es mag nicht in eigenen Worten darüber geschrieben werden, was es an Urteilen über eine solche Literatur ohnehin schon gibt. Es genügen einige Zitate zusätzlich noch, die zum Teil auf die carte postale geklebt sind, um sowohl die Empfehlung zur Wiederlesung als auch Joseph Georg Oberkofler richtig einschätzen zu können, und zum anderen Teil hier noch geschrieben folgen. Aus „NS-Herrschaft in Österreich“, ÖBV und HPT, Wien 2000, Tálos, Hanisch, Neugebauer, Sieder; Klaus Amann: Literaturbetrieb in der „Ostmark“ (1938-1945):

20 Vgl. auch die „Einsatzliste“ für Dichterlesungen (1942-1945) des „Werbe- und Beratungsamtes für das deutsche Schrifttum beim Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda“, enthalten im Nachlass Max Stebich in der Wiener Stadt- und Landesbibliothek. Die „kriegswichtige Bedeutung dieses Dichtereinsatzes“, heißt es 1942, liege in der „Stärkung der seelischen Widerstandskraft des deutschen Volkes“ und, zwei Jahre später, in der „geistigen und seelischen Betreuung der Heimatfront“. In diesen Listen erscheinen mehrfach die Namen der „Österreicher“ Franz Karl Ginzkey, Sepp Keller, Franz Nabl, Joseph Georg Oberkofler, Karl Hans Strobl, Bruno Brehm, Karl Heinrich Waggerl und Robert Hohlbaum. Der letzte im Juni 1944 erstellte „Einsatzplan“ reichte bis März 1945.

Vielleicht wird wer einwenden wollen, Zitate über, aber nichts von Joseph Georg Oberkofler selbst … Nun gut, ein Beispiel seines Schaffens aus dem Buch „Ostmarklyrik der Gegenwart“, Adolf-Luser-Verlag, Wien – Leipzig, 1939, herausgegeben von Dr. Adalbert Schmidt:

Josef Georg Oberkofler

Unser Gesetz

Es hören nicht viel nach der andern Geschwätz.
Wir leben nach unserm eignen Gesetz.

Und alle Schelme in Hof und Haus,
die Scholle verstößt sie. Sie sterben aus.

Wir sind nicht erklügelt von Weis und Lehr.
Wir sind geboren von alters her.

Wer uns will haben, der nehme uns ganz,
der seh auch den Schweiß unterm Erntekranz.

Wir zählen genau, wir wägen gerecht
und Maß des Bauern ist Scholl und Geschlecht.

Sie ändern sich nicht, sie bleiben Gewalt,
sie geben uns ewig Halt und Gestalt.

Wir führen des Hergotts Werk an der Hand,
er hat uns zu seinen Verwaltern ernannt.

Wir kennen ihn gut, er hat uns erprobt.
Wir halten uns Treue. Gott sei gelobt.

Satire und Freiheitliche

Erich Körner-Lakatos kann nicht vorgeworfen werden, er leugne den Holocaust, auch wenn er schreibt:

Exaltierte Anhänger des neuen Ritus würden vielleicht den Holocaust vorschlagen, weil den dürfe man ja, ganz im Gegensatz zu unserem christlichen Herrgott, nicht leugnen.

Freiheitliche Satire - Freiheitliche WirklichkeitDenn Erich Körner-Lakatos schreibt diesen Satz in einer Satire, veröffentlicht in der Ausgabe 16/2013 der freiheitlichen ZZ. Und eine Satire erfüllt nicht den Tatbestand einer Leugnung. Jedoch tauchen Freiheitliche im selben trüben Wasser nach Satire und Nicht-Satire, so daß selten klar zu erkennen ist, womit sie auftauchen – mit etwas Satirischem, mit etwas doch nicht Satirischem … Wie  noch in Erinnerung sein wird, fischte der gerichtsbekannte John Gudenus heraus, er glaube alles, was dogmatisch vorgeschrieben – dieser Fang wurde ihm nicht als Satire …

Der Holocaust aber ist kein Glaube, und nicht jede Satire ist eine Satire, vor allem dann, wenn sie derart danebengreift, nichts also zur Kenntlichmachung, das eine wesentliche Aufgabe der Satire ist, beiträgt, wie jene von Erich Körner-Lakatos über die Initiative des Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien …

Freiheitliche wissen, was sie tun, vor allem dann, wenn sie in ihrer ZZ eine der Satire nicht gerechtwerdende Satire veröffentlichen …

NS Ob der zurzeitige Obmann der Freiheitlichen in der selben Ausgabe ebenfalls eine Satire schrieb, der in Deutschland sich betätigen will, um wieder den Deutschen ein „gesundes nationales Selbstbewußtsein hineinzustoßen

NNS Möglicherweise war die Aufregung um Karl Schnell zu voreilig, und Karl Schnell versuchte lediglich, „Umvolkung“ als satirisches Wort zu …

NNNS Und auch Johann Gudenus wird eines Tages als Satiriker vielleicht noch erkannt werden, bis dahin aber muß er für seine Satiren viel Geld ausgeben

Strache – Schnell, Kickl, tausche „Umvolkung“ aus

Es könnte ein gutes Land, dieses Österreich, sein, würden alle in diesem Staat mit dieser Nachsicht und dieser Großzügigkeit und vor allem mit dieser unentwegten Belohnung mit Wahlstimmen behandelt werden, wie die Freiheitlichen, denen nicht pauschal etwas vorgeworfen wird, bei denen sehr differenziert wird, über die also beispielsweise nicht gesagt wird, die Freiheitlichen reden von „Umvolkung“, sondern eben genau und sorgsam namentlich angeführt wird, wer was sagt und schreibt, wie aktuell eben Karl Schnell, dem rasch Herbert Kickl mit einer Erklärung beimarschiert …

Aber es will ein Land der Nichtlesenden und der Nichtzuhörenden bleiben, weil in diesem Land beispielsweise der Satz, daß die Freiheitlichen von der „Umvolkung“ reden, nicht formuliert werden will, in der breiten medialen Berichterstattung und in der breiten öffentlichen Diskussion … Und das wäre weit anderes als eine Pauschalierung, sondern lediglich ein Zitat eines freiheitlichen ZZlers, lediglich die Wiederholung, was Freiheitliche selbst bestätigen …

Aber es verwundert in diesem Land immer wieder die Aufregung, die es geben kann, wie beispielsweise die aktuelle um die Aussage von Karl Schnell über die „Umvolkung“ … Es ist ein Freiheitlicher, was soll ein Freiheitlicher sonst sagen, wurde schon wieder vergessen, daß Karl Schnell ein Freiheitlicher ist, wurde schon wieder vergessen, was Freiheitliche sagen, was Freiheitliche nur sagen können?

Herbert Kickl - UmvolkungNS Bemerkenswert allerdings, das muß hinzugefügt werden, ist die Presseaussendung von Herbert Kickl, in der er von der Kriminalisierung von Worten spricht … Es dürfte das Buch über das Verbotsgesetz von Wilfried Grießer mit dem Titel „Die verurteilte Sprache“ in diesem Lager mit Wohlwollen und Nutzwert gelesen werden … Bemerkenswert an dieser Presseaussendung ist ebenfalls, daß Herbert Kickl für „Umvolkung“ das Wort „Bevölkerungsaustausch“ einführen will … „Austausch“ muß für Herbert Kickl also total negativ besetzt sein, denn „Austausch“ im Sinne von Dialog scheint Herbert Kickl zu scheuen wie Gott den denkenden Menschen, sonst könnte er für „Umvolkung“ nicht „Austausch“ …

NNS Und da Freiheitliche nichts Neues bieten, gibt es keine Bedenken, hier einen Text zu wiederholen, der am 22. August 2010 geschrieben wurde, und es ist eigentlich eine Notwendigkeit, auch diesen Text zu wiederholen, wird doch bei jeden neuen Aufregung vergessen, wen die Aufregung betrifft, es ist die freiheitliche Bewegung, und nicht nur einzelne Freiheitliche als Ausnahme von der freiheitlichen Regel, wobei die freiheitliche Ausnahme von der freiheitlichen Regel, beispielsweise mit Nachsicht und Großzügigkeit und ohne Pauschalierung Menschen, die nach Österreich zuwandern, zu begegnen, bis heute noch nicht festgestellt werden konnte …

UmvolkungMartin Graf warnt vor der „Umvolkung“

Freiheitliche Politiker warnen vor der »Umvolkung«.
Martin Graf ist ein freiheitlicher Politiker.
Martin Graf warnt vor der »Umvolkung«.

Diesem Schluß liegen die Ausführungen von Helge Morgengrauen in der aktuellen Ausgabe von Zur Zeit zugrunde: »[D]ie Warnungen freiheitlicher Politiker vor der Umvolkung […]«.

Mehr ist dazu nicht zu schreiben,  denn auch diese Zeitung berichtet ohnehin alles, was diese Partei …

Eines aber doch, weil Martin Graf, III. Präsident NR, seine Verteidigung eines Plakates mit dem Satz beginnt:

Es ist recht schade, wie sehr sich manche Leute über den Nationalsozialismus definieren, wo doch so viele aktuelle Probleme unserer Gesellschaft ungelöst vor uns liegen, die mit der Vergangenheit reichlich wenig zu tun haben.

Die Zeitung, für die der III. Präsident NR schreibt, belegt selbst, wie unheutig in dieser Partei gedacht wird, wie unbrauchbar deren Zugänge zu heutigen Gegebenheiten sind, wenn etwa, um als Beispiel die Bildung herauszugreifen, Helge Morgengrauen, ebenfalls in dieser Ausgabe veröffentlicht, unter der Überschrift Ein Schulgipfel droht schreibt:

Das Elend der Schule im besonderen und der Erziehung im allgemeinen kommt freilich nicht von ungefähr, ist vielmehr auch eine Folge zweier verlorener Weltkriege.

Bis in die Wörter hinein ist alles ungegenwärtig. Wer verwendet heute noch außerhalb geschichtlicher Werke beispielsweise die Wörter – alle nicht nur aus der aktuellen Ausgabe von der Zeitung, in der ein III. Präsident NR schreibt – Umvolkung? Endlösung? Judenfrage? Zigeuner? Neger?

Genug.  Zu viel  …

Umfrage Rücktritte – Martin Graf allein oder …

Martin Graf verteidigt sein ….

Martin Graf schaut vorbei, auch in Belgien

In den Kellern des Internets die akademischen Flecken

Claus Nordbruch überreicht ein Telegramm und gibt Bernhard Tomaschitz ein Interview

Die Tore von Auschwitz und Zur Zeit

»Eine Hure, die es mit jedem treibt, ist ein emanzipiertes Klasseweib«

Neger– Deutscher Charakter Österreichs – Grafland

NS Etwas Heutiges muß es doch auch in dieser Partei geben? Ja, heutig an dieser Partei, deren Personal FPÖ, BZÖ, FPK betreibt, sind einzig die Taten, die in medialen Berichten stets den Satz enthalten müssen: Es gilt die Unschuldsvermutung