Umfrage Dr. Martin Graf – Absolute Mehrheit für Rücktritte

Das Zwischenergebnis von heute weist aus, daß 61,31% für Rücktritte sind.

Es kann weder von einer Verschlechterung noch von einer Verbesserung der Werte gesprochen werden, da die Veränderungen von einem Zwischenstand zum anderen minimal sind. Eines aber ist seit dem Beginn der Umfrage im Juni 2009 unverändert stabil: die absolute Mehrheit für Rücktritte.

Nach wie vor können Sie sich an der Umfrage beteiligen.

Alle sind gegen Rassismus und für Meinungsfreiheit – Auch Dr. Martin Graf

 

Wie dem Interview in der Tageszeitung „Der Standard“ von heute, 26. März 2011, dankbar entnommen werden darf:

Standard: Eine Frage an den FP-Wissenschaftssprecher: An der Wiener Medizin-Uni sind beinahe 40 Prozent der Bewerber Deutsche. Ein Problem?

Graf: Nein. Schade, dass da Ausländerressentiments bedient werden, nur weil es Deutsche betrifft. Das ist ein Rassismus der Linken.

Wie sehr der III. Präsident NR und weitere Abgeordnete seiner Partei für die Freiheit der Meinung, die sie lieben, eintreten und kämpfen, wie sehr der III. Präsident NR und weitere Abgeordnete seiner Partei ein vorbildhaftes und tadelloses Leben für eine rassismusfreie Gesellschaft führen, dafür gibt es immer wieder, nahezu täglich, auf Unzensuriert Belege, auch von der Kommentarstaffel, wie jener, um den aktuellsten, wieder einmal, als Beispiel anzuführen, von Susa.

Dr. Martin Graf und seine NR-Kollegenschaft lassen auf Unzensuriert, schreibkräftig unterstützt durch eine Kommentarstaffel, die eitellos Pseudynome verwenden, erahnen, welch herrliche Gesellschaft zwischen Aschach und Drau, zwischen Hungerberg und Braunarlspitze sie für die Zukunft denken, eine geordnete Welt, die Halt und Sicherheit wieder gibt, jedem und jeder den von der Vorsehung bestimmten Platz garantiert.

PS Ob, es soll einmal angenommen werden, es ist ein Mann, ob also ein Kommentator, wie zwara, auch in der realen Welt sich nur mit seinem Pseudonym vorstellt, wenn er mit dabei ist, bei einem Denkmalbummel?

Irgendwo zwischen Donau und Alpen lagert die KS der „befreundeten Blogs“

Und rennt zwischen den Websites ihre Kommentarstaffelläufe.

Von Unzensuriert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zu Sosheimat

 

 

 

 

 

zu Sosabendland


 

 


Das waren wieder ein paar Beispiele von Aussagen, die sich selbst kommentieren.

Die Kommentatoren und Kommentatorinnen laufen ihre Rennen zwischen Sites, die nicht einfach von einer zur anderen verlinkt (was gar keine Aussagekraft besitzt) sind, sondern die als befreundete Blogs angesehen werden, beispielsweise Sosheimat und Andreas Mölzer und Sosabendland:

 

 

 

 

 

 

 

 

Und Sosabendland führt, wie gesehen werden kann an der Adresse im Impressum, an eine zentrale Adresse in diesem Land, an die Adresse des österreichischen Parlaments, zu einem Abgeordneten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Obmann dieses Vereines ist Werner Neubauer, auf dessen Website auch Postings von zwara gelesen werden könnnen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bemerkenswert daran ist, wie gesehen werden kann, daß nicht nur digitale Staffelläufe veranstaltet werden sondern auch real zu Denkmälern gebummelt wird. Ob neben zwara auch der gesamte Vorstand des Vereins Sosabendland an diesem Denkmalbummel teilnahm, ist nicht bekannt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PS Wer dem Vorstand noch angehört, kann es im aktuellen Vereinsregisterauszug lesen:
sos abendland vereinsregisterauszug 03-11

Zwischen Alpen und Donau ändert sich nichts – es ist nur eine Drau trockengelegt

Allerdings eine, die nicht aus eigener Kraft und eigenem Vermögen es geschafft hat, von einem Bach zu einem Fluß zu werden. Sondern durch jene, die meinten, einen mutigen Kampf zu führen, wenn sie Alpen-Donau-Inf… in den Mittelpunkt ihrer Empörung rücken, während … Und auch jetzt nach Abschaltung dieser Website wird diesen Treibern und Treiberinnen eine Bedeutung zugemessen, die sie nie hatten, wird unverantwortlich gar davon gesprochen, es hätte so viele Opfer gegeben. Menschgemäß sind viele digital äußerst beschimpft und diffamiert, Adressen veröffentlicht worden. Aber gab es reale Opfer?

Es ist zu befürchten, es werden sich nun zu viele stolzzufrieden zurücklehnen, in diesem Land, aber es gibt keinen Grund dafür. Es bleibt alles, wie gehabt. Das Internet, auch in Österreich, ist voll mit diesen älplischen Widerwärtigkeiten. Und es ist zu befürchten, auch bei der Installierung der nächsten Website wird wiederum gleich verfahren werden, wird wieder ein Häuflein zu Alpen aufgeschüttet werden.

Das Innenministerium wird nun wohl auch noch stolze Erfolgsmeldungen verschicken, ist zu erwarten, aber …

Andreas Mölzer und Bernhard Tomaschitz – Zurzytisten oder Abgeordneter und Assistent?

Andreas Mölzer schreibt heute aus seinem Block heraus, er sei für eine lückenlose Offenlegung, denn die Bürger hätten ein Recht auf Transparenz.

Wie es Andreas Mölzer wohl selbst mit der Offenlegung hält? Diese Frage werden sich Bürgerinnen und Bürger auch stellen. Zum Beispiel die Frage, die schon einmal gestellt wurde, heute also nicht mehr wiederholt werden muß, an die lediglich zu erinnern ist.

Neger- Deutscher Charakter Österreichs

Die Frage ist vor allem deshalb erinnerungswürdig, weil, wie gesehen werden kann, Dr. Bernhard Tomaschitz nach wie vor als Assistent von Andreas Mölzer geführt (screenprint 21. März 2011) wird.

Andreas Mölzer wird diese Forderung nach lückenloser Offenlegung heute aus seinem Block heraus geschrieben haben wegen Ernst Strasser, um … Wer die Videos der Sunday Times sah, die Erklärungen hörte, diese selten beobachtbare Geistesarbeit erleben durfte, wird sich vielleicht gedacht haben, Ernst Strasser, der Hubert Gorbach der ÖVP. Zwei Männer, die alle Talente besitzen, um je gewesen zu sein: Vizekanzler, Innenminister, Abgeordneter.

PS Allerdings schreibt Andreas Mölzer nicht „Transparenz“, sondern „Transparent“. Schuf Andreas Mölzer damit einen neuen Begriff, aus „trans“ und „parent“? Nach dem Inhalt würde das freilich gar nicht passen. Aber als Familienmensch und Vieldenker war Andreas Mölzer möglicherweise schon beim nächsten Thema, das er in seinem Block demnächst behandeln möchte. Oder ist es Andreas Mölzer selbst nicht bekannt, daß Andreas Mölzer die Transparenz doch – zu transparent sein könnte? Und sieht für Bürger und Bürgerinnen bloß das Recht vor, Transparenz auf einem Transparent, das als Sichtschutzmauer aufgezogen ist, zu lesen?

Beiträge von Abgeordneten zu Kommentaren auf „Unzensuriert.at“

 

Was kann Europa tun? Verfasst von zwara am 18. Februar 2011 – 12:31. Kein Geld mehr schicken! Keine Lebensmittel mehr schicken! Keine Medikamente mehr schicken! Keine Urlauber mehr schicken! Wen wir sie nicht mehr füttern und gesund pflegen, kann die Natur ungestört ihr Werk verrichten. Die Natur ist kein Rassist! Sie fördert nur die natürliche Auslese. Schließlich ist das auch im Sinne der Grünen ;-)

Es sind nicht nur Kommentare der Blutigen Maria, die auf der Website der „Informationen“ des III. Präsidenten NR regelmäßig, könnte schon gesagt werden, veröffentlicht vorzufinden sind, über die hier nicht noch einmal geschrieben werden will; es reicht der Hinweis auf gestern: http://scoop.at/Oesterreich/Migratten-Politische-Informationen-von-Marti….

Wie der oben zitierte Kommentar zeigt, schreiben auf „Unzensuriert.At“ also auch andere ebenso gnadenlos brutal. Bemerkenswert an diesem Kommentar jedoch ist die Formulierung: „Keine Urlauber mehr schicken!“; ein Vorschlag, der unentschieden macht, soll darüber gelacht werden, oder, soll darüber nachgedacht werden, wie schwach das demokratische Bewußtsein dieser Kommentatoren und Kommentatorinnen ausgeprägt ist. Noch etwas ist bemerkenswert, dieser Kommentar ist zu einem Beitrag geschrieben, zu dem auch ein Verfasser genannt wird, Andreas Mölzer. Sein Beitrag über einen „arabischen Völkerfrühling“ ist als „Analyse“ angekündigt, …

Andreas Mölzer und „zwara“ haben, wie es aussieht, eine gemeinsame Vorstellung von Demokratie. „Zwara“ schlägt vor, „keine Urlauber mehr zu schicken“, Andreas Mölzer empfiehlt der Ballorganisation des WKR-Balles in der Hofburg, „nicht nur die negative Berichterstattung zuzulassen“ (http://scoop.at/Oesterreich/Industriellen-aus-Deutschland-repraesentativ…).

Der Kommentator „bluemani“ analysiert ebenfalls, mit Blick auf die Demokratie:

Demokratie
Verfasst von bluemani am 18. Februar 2011 – 14:13.
Da erkennt man die Musels: ‚Sie flüchten vor der Demokratie!‘
Und wieder werden Steuermilliarden von Europa zu den Musels geschickt und die kleinen Einheimischen Europäer wissen nicht, wie sie ihre Mieten bezahlen sollen! Ein tolles System! Angeführt, ohne Ausnahme, von riesen geldgierigen und verstohlenen Arschlöchern! Einen anderen Ausdruck gibt es für diese Menschen nicht!

Bei einer derartigen geistigen Übereinstimmung ist es nicht verwunderlich, solche Beiträge, von denen selten die Verfasser namentlich genannt werden, von Abgeordneten zu solchen Kommentaren auf „Unzensuriert.At“ zu lesen.

„Migratten“ – Politische Informationen von Martin Graf, III. Präsident NR

„Migratten“ wurde nicht auf einer Website von Anonymen, von denen nichts anderes zu erwarten ist, gelesen, sondern auf der Website „Politik unzensuriert – Informationen des 3. NRPräs. Dr. Martin Graf“, „Migratten“ wurde also gelesen auf einer Website, deren Autoren auch gewählte Abgeordnete sind: Andreas Mölzer, Norbert Hofer, Werner Neubauer, Walter Rosenkranz und eben Martin Graf. 

„Migratten“ wurde von „bloody mary“ in ihrem Kommentar vom 16. Februar 2011 geschrieben zu dem Beitrag „Gericht definiert den Begriff der Pädophilie neu“. Blutige Maria schreibt in diesem ihrem Kommentar, die Justiz sei blind, wenn es um „moslemische Migratten“ gehe.

Blutige Maria schreibt regelmäßig, wie schon berichtet wurde, auf der Website der politischen Informationen des III. Präsidenten NR Dr. Martin Graf. Um auf dessen Website Kommentare schreiben zu können, muß man sich anmelden, mit einer gültigen E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adresse der Blutigen Maria ist den Männern, die diese Website betreiben, also bekannt.

„Migratten“ auf einer Website zu lesen, wie beispielsweise auf der Website der Donauälpler und -älplerinnen, reichte nicht aus, um es zu erwähnen, aber „Migratten“ steht auf der Website von -, das muß nicht wiederholt werden.

Blutige Maria ist eine fleißige Schreiberin. Am 17. Februar 2011 schreibt sie zu diesem oben erwähnten Artikel einen weiteren Kommentar:

Mahlzeit, da haben unsere Politnieten ja was Schönes an Land gezogen. Wird Zeit, daß wir ihnen das Handwerk legen. Wenn nötig mit Gewalt. (Ägypten läßt grüßen…)

Wenn Menschen sich verbal austoben, etwa auf Websites, die, entgegen den Intentionen ihrer Betreiber und Betreiberinnen, für nichts anderes gut sind, als dafür, daß Menschen sich schriftlich verausgaben, um nicht tatsächlich und wirklich gewalttätig zu werden, ist es hinzunehmen. Wenn das allerdings auf der Website der „Informationen“ des III. Präsidenten NR zugelassen wird, bekommt es eine fragwürdige Qualität. Wie der Screenprint zeigt, bezeichnet Andreas Mölzer „Unzensuriert.AT“ nach wie vor als …, und Andreas Mölzer muß es schließlich wissen, wenn einmal angenommen werden darf, daß er doch etwas …

Androhung von Gewalt, Menschen ihr Menschsein abzusprechen, das auf der Website eines III. Präsidenten NR lesen zu können, ist die Leistung, das darf nicht vergessen werden, von 109 Nationalratsabgeordneten, die Dr. Martin Graf zu ihrem dritten Präsidenten wählten.

http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/03/01/unzensuriert-informationen…

http://scoop.at/Oesterreich/Auf-Unzensuriert-Ruf-nach-einer-Regierung-di…

http://bernhardkraut.wordpress.com/umfrage-rucktritte-von-abgeordneten/

PS Zu dem im oben erwähnten Artikel behandelten Gerichtsurteil ist nichts zu schreiben. Außer, vielleicht, absurde Paragraphen gebieren absurde Urteile, aber auch abscheuliche Reaktionen, wie jene von der Blutigen Maria.

http://scoop.at/Oesterreich/Herabwuerdigung-religioeser-Lehren-ein-ersat…

Auf „Unzensuriert.at“ Ruf nach einer Regierung, die Massenmorde anordnet

Oder doch „nur“ die Massenausweisung? Derartig blutrünstige Kommentare werden ja immer so geschrieben, daß im Bedarfsfall gesagt werden kann, es war nicht blutrünstig gemeint, sondern harmlos, bloß auf „Probleme“ wolle hingewiesen, „Lösungen“ angeboten werden. Welche Regierung also in Österreich gebraucht wird, schreibt die Blutige Maria (bloody mary) in ihrem Kommentar zu einer Besprechung des Buches von Udo Ulfkotte heute auf „Unzensuriert.At“, der Website mit politischen Informationen des III. Präsidenten NR Dr. Martin Graf: „SOS Abendland“.  Blutige Maria will eine Regierung, die „mit den Türken das macht“, was mit den Armeniern und Armenierinnen gemacht wurde. Und, wie gewußt wird, es war Massenmord … Menschgemäß wird Blutige Maria sagen, sie meinte das nicht. Die Blutige Maria schreibt nicht zum ersten Mal auf „Unzensuriert.At“, wie nachgelesen werden kann, und nicht nur auf „Unzensuriert.At“, aber immer beseelt von „Säuberung“, die am besten eine „Diktatur“ …: http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/11/12/das-innenministerium-wahnt…Und zu Udo Ulfkotte muß nichts mehr hinzugefügt werden. Was zu schreiben war, wurde bereits geschrieben:
http://bernhardkraut.wordpress.com/2010/09/04/zwischen-michael-kohlmeier…Wie man sich wohl die Blutige Maria vorzustellen hat? Vielleicht ist es auch eine, wie Andreas Mölzer die WKR-Ballbesucher beschreibt, „hochbürgerliche und überkultiverte“ Frau, die in einem langen Abendkleid gerne Bälle besucht (http://scoop.at/Oesterreich/Die-Geisterwelt-des-Andreas-Moelzer)?

NS Blutige Maria hat sich auch schon stolz mit ihrem Vor- und Zunamen vorgestellt …

„Herabwürdigung religiöser Lehren“, ein ersatzlos zu streichender Paragraph

Strafgesetzbuch, Paragraph 188:
Wer öffentlich eine Person oder eine Sache, die den Gegenstand der Verehrung einer im Inland bestehenden Kirche oder Religionsgesellschaft bildet, oder eine Glaubenslehre, einen gesetzlich zulässigen Brauch oder eine gesetzlich zulässige Einrichtung einer solchen Kirche oder Religionsgesellschaft unter Umständen herabwürdigt oder verspottet, unter denen sein Verhalten geeignet ist, berechtigtes Ärgernis zu erregen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.

Das also, damit nicht gesucht werden muß, wovon hier gesprochen wird, ist der Paragraph, der ersatzlos zu streichen ist.

Denn, dieser Paragraph hat mit allen Religionen eines gemeinsam, nämlich die Qualität, absurd zu sein. Darüber hinaus besitzt dieser Paragraph keine Qualität. Wie jedwede Religion heute keine Qualität mehr besitzt, um weiter als Welterklärungsmodell dienen zu können, oder gar als Anleitung zum weltweiten menschlichen Handeln eine förderliche Rolle zu spielen.

Die erste Absurdität besteht darin, von Lehren zu sprechen. Eine Lehre kann verifiziert und falsifiziert werden. Das ist, nicht erst seit heute, der Standard, dem sich jedwede Lehre zu stellen hat. Der Standard der Religionen aber ist nach wie vor die Unterwerfung eines jeden Menschen, und, immer noch, mit dem Strafgesetzbuch in der einen Hand und in der anderen Hand, gestapelt, der Bibel, dem Koran und anderen Religionsschriften. Die Bücher der Religionen können aber nur erzählt werden, wie Märchen, von denen Menschen, die längst aus dem Alter, in dem sie zum Einschlafen Geschichten benötigen, sind, Priester, Imame und andere Religionsangestellte zu ihren lebenslangen Eltern, die ihnen weiter Märchen erzählen, bestellen. Märchen aber sind eine Textsorte, die, wie jedwede Textsorte, menschgemäß Lob, Kritik, Verehrung und Verriß unterliegt, auch Spott und Hohn sich gefallen lassen muß.

Die zweite Absurdität dieses Paragraphen ist in der Formulierung: „Ärgernis zu erregen“. Wessen Ärgernis. Es gibt in Österreich, um bei diesem Beispielland zu bleiben, an die zwei Millionen Menschen, zu deren verehrendem Personal beispielsweise weder Jesus Christus noch Muhammad gehören. Und mit dieser nichtssagenden Tatbeschreibung der „Ärgerniserregung“ verläßt dieser Paragraph die Absurdität, die Freude erregen kann, und betritt den Boden der Züchtigung. Denn es heißt: „Verhalten geeignet ist, …“. Es geht also darum, bei Androhung einer Strafe alle zu einem bestimmten Verhalten zu züchtigen. Um was zu beschützen? Überholtes. Märchen brauchen jedoch keinen Schutz. Märchen überdauern auch ohne Strafandrohung. Immer noch werden Kindern zum Einschlafen Märchen erzählt, die vor einer Ewigkeit, erzählt, geschrieben wurden.

Es ist ein absurder, ein äußerst bedenklicher Paragraph, und es ist ein Einbahnenparagraph. Denn, er schützt die Religionen. Aber welcher Paragraph schützt die Herabwürdigung des Menschen durch Angestellte der Organisierten Glauben derart explizit (http://bernhardkraut.wordpress.com/zum-beispiel/organisierte-glauben/)?

Klamauk: die Eintrittskarte in den ORF

Dr. Adolf Adam schreibt in „pro vita“, Ausgabe 1/2011: 

Am Samstag, den 18. Dezember 2010, erhielt ich einen Anruf vom ORF, ob ich zu einer Diskussion über Integration mit der Grünen Abgeordneten Korun noch am selben Tag kommen könne. Es wurde so innig gebettelt, dass ich mich dazu habe breitschlagen lassen. Tatsächlich handelte es sich dann um die Aufzeichnung einer Talk-Show, eines ausgesprochen dümmlichen Klamauks. Ich bedauere zutiefst, dass ich mich dazu hergegeben habe und kann nicht vorhersehen, was tatsächlich gesendet wird.

Es ist zutiefst bedauerlich, daß der ORF Diskussionen als „Klamauk“ anlegt, auch wenn diese als ernsthafte verkauft werden. Und wenn Dr. Adolf Adam es als „Klamauk“ bezeichnet, weiß er natürlich am besten, wovon er spricht. Clowns machen Klamauk, und manche schreiben Klamauk, der für den ORF ausreichend zu sein scheint, um zu einer Diskussion zu einem wichtigen Themen eingeladen zu werden. Doch als was? Als Experte?

Dr. Adolf Adam ist ein Integrationsexperte, wie nachfolgend gelesen werden kann. In einer Massen-E-mail-Aussendung vom 22. Jänner 2011 schreibt er:

Zugleich mit Kreiskys Geburtstag feiern sich diejenigen selbst, die die
Massentötung ungeborener Menschen für eine Errungenschaft halten. Schon
deshalb ist es angebracht, Klartext zu sprechen.
Was waren denn die großen Reformen wirklich und welche leider
nachhaltigen Veränderungen hat dieser größte aller Bundeskanzler
wirklich gebracht?
*Strafrecht:* Die ‚Fristenlösung‘ hat in den letzten 35 Jahren
mindestens 1,000.000 Österreicher das Leben gekostet, möglicherweise
3mal so vielen. Diese Mitmenschen fehlen uns – bei einer gesunden
Altersstruktur, also bei der Pensionssicherung. Sie fehlen als
Arbeitskräfte. Und hätte man sie am Leben lassen, gäbe es kein
Ausländerproblem. Die „Immigration“ ist nämlich nur deshalb ein Problem,
weil wir keine eigenen Kinder haben.

In welcher Sendung Dr. Adolf Adam auftrat, wurde nicht recherchiert. Dr. Adolf Adam wird ja nicht die Unwahrheit schreiben, daß er „innig angebettelt“ wurde, teilzunehmen. Einen derartigen Integrationsexperten muß man wirklich innig anbetteln, daß er zu einer Fernsehdiskussion kommt. Der ORF hat es weit gebracht, wenn bereits ein derartiger Integrationsexperte innig angebettelt werden muß.