Sprüche von FPÖ, NPD, ÖVP und vom „Netzwerk der Giebelkreuz-Krake“

ÖVP - FPÖ - Das Netzwerk der Giebelkreuz-Krake

In die letzten Wahlkämpfe in Deutschland und in Österreich zogen im gesinnungsgemäßen Gleichschritt NPD und FPÖ mit dem Jodler „Wir sagen …“ und He.-Chr. Strache wurde dabei die Schrillstimme zugewiesen: „Ich sage …“.

FPÖ - NPD - Wir sagen.pngSeltsam, daß Parteien, die so auf „direkte Demokratie“ machen wollen, so gar kein Vertrauen, so gar kein Zutrauen zum Bürger und zur Bürgerin haben, da sie mit ihren Sprüchen doch die Bürgerin und den Bürger als Unmündige hinstellen, die es nicht wagen selbst zu sagen, was sie denken.

Es ist nicht seltsam. Weil. Es geht nicht um Vertrauen. Es geht nicht um Zutrauen. Mit ihren Sprüchen sagen sie, was sie wollen. Für ihre gesinnungsgemäße „direkte Demokratie“ brauchen und wollen sie nicht mündige Bürgerinnen und Bürger, sondern Unmündige. Damit sie das Sagen haben. Sie wollen das Sagen für alle haben, und alle sollen, da sie reden, schweigen, und alle, ihre Bitten an die Vorsehung, sollen nicht und sollen noch mehr nicht denken, weil sie ja mit ihrem Sagen vorgeben zu sagen, was alle denken, auch wenn sie in Wirklichkeit nur sagen, was sie selber …

denken, das es aber nach Marcus Steinweg rechts nicht gibt …

Und das verschweigen sie nicht. Es steht auf ihren Plakaten, das sagen sie in ihren Videos, mit ihren Programmen …

Genug von deren Sprüchen, die auch das Kapitel einnehmen:

He.-Chr. Strache, „Wir wollen unser … zurück“-Vizekanzler und Sebastian Kurz, Seine-Sprüche-sind-seine-Taten-Bundeskanzler

Wenn aber schon der Name NPD fällt, darf der Verweis auf eine Partei, die es einmal in Österreich gab, nicht fehlen. Der Unterschied findet sich nur im Namen, zwei Buchstaben haben die Stellung gewechselt: NDP

„Respektvolles Gedenken“ von He.-Chr. Strache, dem nächsten Vizekanzler, gilt Peter Kienesberger, einem mit „Norbert Burger der vier Gründer der rechtsextremen Nationaldemokratischen Partei (NDP)“

Zur Ästhetik der Wahlplakate im Kapitel „Allegorie der Vergangenheit“ kann mit Blick auf die NPD noch etwas kurz … nein, nichts mehr, im Zeitalter der copycats kann es auch bei Plakaten zu nichts anderem kommen, als zum Nachäffen …

Zur NPD fällt doch noch einiges ein. Zum Beispiel zu dem von ihr verwendeten Wort „Überfremdung“. Etwa die Frage. Ob es wer in Deutschland in ein Verhandlungsteam zur Regierungsbildung je geschafft hat, der oder die im Parlament von „Überfremdung“ spricht, wie in Österreich

Regierungsuntergruppenverhandlerin Dorothea Schittenhelm: „Überfremdung“ und „Frauenquote“

ÖVP - NPD - Überfremdung - Giebelkreuz - Raiffeisen.png

Raiffeisen scheint auf seine Marke „Giebelkreuz“ sehr stolz zu sein. „Das Giebelkreuz ist heute eine der bekanntesten Marken Österreichs und findet weltweite Verwendung.“ Ob es Raiffeisen seltsam berührt, daß auch die NPD das Giebelkreuz verwendet?

Ob die FPÖ nun, da es recht forsch Richtung Regierungsbeteiligung geht, noch so gegen die „Giebelkreuz-Krake“ ist?

ÖVP - FPÖ - Das Netzwerk der Giebelkreuz-Krake

„Respektvolles Gedenken“ von He.-Chr. Strache, dem nächsten Vizekanzler, gilt Peter Kienesberger, einem mit „Norbert Burger der vier Gründer der rechtsextremen Nationaldemokratischen Partei (NDP)“

Strache - Kienesberger - In respektvollem Gedenken

Es gehört zum vorangegangenen Kapitel,

FPÖ Unzensuriert und wieder eine Rosenkranz alias JanaJung: „Aber eine Generation rechnet mit ihren Eltern ab“ direkt zu bestellen bei „Fakten“

in dem die Namen unterkamen: Horst-Jacob Rosenkranz …

Und zu Norbert Burger fällt Peter Kienesberger ein. Und auch zu Peter Kienesberger fällt He.Chr. Strache ein. Zum Tod von Peter Kienesberger schrieb der Obmann der identitären Parlamentspartei: „Mein aufrichtiges Beileid!“ Wie gelesen werden kann im Kapitel:

Der FPÖ letzte Ehre für einen „Alpen-Taliban“

Und das ist noch nicht so lange her. Im Juli 2015. Und er schrieb auch, wie gelesen werden kann: „Süd-Tirol ist NICHT Italien!“ Das ist länger her, Dezember 2013. Italien wird einem Vizekanzler Strache dafür gewiß den Teppich ausrollen …

HC Strache - Peter Kienesberger - Norbert Burger - NDP - Südtirol

Und ganz bestimmt wird Italien einem Vizekanzler Strache den Teppich dafür ausrollen, daß er in Südtirol „Mut“ macht für eine Zukunft „Südtirols ohne Italien“ … Und das ist nichtso lange her. Es war im Jänner 2017. Das ist Kontinuität. Das ist Zuverlässigkeit.

„Hofer interviewt Strache“ – Und ewig murmelt Südtirol

Der Hofers Südtirol oder wie viele Einwohnerinnen hat Österreich? Nach strach’scher Weise: eintausend Einwohner

Norbert Hofer übte schon mal in Italien die recht international geratene Bundespräsidentenrede: „Kameraden“

Südtirol - eine Herzensangelegenheit der FPÖ - Dafür rollt Italien gewiß den Teppich aus

Und wenn mit einem Vizekanzler Strache noch ein Norbert Hofer mitfährt, nach Italien, dann wird das ein recht breiter Teppich werden müssen. Denn. Werner Neubauer wird ja auch mitwollen … Werner Neubauer, der Verfasser der ergreifenden Presseaussendung zum Tod von Kienesberger, Werner Neubauer, auch der Mann, dem die Renaissance des Faschismus recht große Sorge bereitet, auch in einem kleinen Land …

Werner Neubauer von der FPÖ hat recht große Sorge: Versagen einer Volkspartei führe zur Renaissance des Faschismus

Das wird ein noch breiterer Teppich werden müssen. Es wird ja wohl die gesamte FPÖ mitwollen …

Südtirol: Der FPÖ eine Herzensangelegenheit – SH distanziert sich von Akademikerball

Québec Mosque Attack: The Suspect, Trump, Le Pen and the leader of NDP

quebec-mosque-attack-likes

Er habe sich, heißt es in der auch vom „Standard“ verbreiteten Nachrichtenagenturmeldung, während des Kanada-Besuches von Frau Le Pen im letzten Jahr also „radikalisiert“.

Und das läßt innehalten. Verweilen beim Wort „Radikalisierung“. Ein Wort, das eigentlich schon als Synonym für „Gewitter“ verwendet werden könnte. Wie ein Gewitter plötzlich aus dem Nichts über das Land kommen kann, erliegen vor allem Männer plötzlich aus dem Nichts der Radikalisierung. Es reicht, daß eine Frau Québec besucht, und ein junger Mann aus Québec radikalisiert sich. Es wird vielen gerade in Österreich gefallen, daß der Name dieser Frau Marine Le Pen ist; jenen von der identitären Parlamentspartei wird das recht gar nicht gefallen.

Und diesem jungen Mann wird versucht, eine eindeutige Identität auch über seine „Likes“ auf der Plattform des Unternehmens Facebook zuzuschreiben; „gefällt“ ihm doch, wie verbreitet wird, Donald Trump, Marine Le Pen und der Leader der NDP – nein, die NDP wird nicht genannt und verbreitet, weil es sich hierbei nicht um die NDP in Deutschland handelt, sondern …

„lists among its ‚likes‘ the far-right French nationalist Marine Le Pen, Islam critics Richard Dawkins and Christopher Hitchens, the Israeli Defense Forces, and Donald J. Trump (he also ‚likes‘ the liberal Canadian Party NDP along with more neutral ‚likes‘ such as Tom Hanks, the Sopranos, and Katy Perry).“

So uneindeutig ist es um die Identität bestellt. So unplötzlich ist die „Radikalisierung“. Aber das Leben dieses jungen Mannes, der nun verdächtigt wird, mehrere Menschen ermordet zu haben, scheint wieder einmal den Weg zu beschreiben, an dessen Ende das Morden steht.

Es gibt dieses Bild von ihm als Kind in Uniform. Die Berichte von seiner Liebe zu Waffen, seit seiner Kindheit, die Kriegsorden seines Großvaters, und so weiter und so fort. In die Collage sind einige Berichte montiert, als erste Informationen, zur Einladung, selbst sich ein Bild durch weitere Recherchen zu machen, wie das ist, mit dem „Gewitter“.

Der junge Mann hätte die Wahl gehabt, zwischen Le Trump Pen und beispielsweise der left-wing party. Vielleicht auch nicht. Mit dieser Kindheit mit Waffen, der Jugend in Uniform, mit seiner „Nichtintegration“. Ein Gewitter kommt nicht plötzlich, überrascht nicht. Bei etwas Aufmerksamkeit ist das Herannahen eins Gewitters …

NS Beim Namen Le Pen fällt unweigerlich der vielfache Mörder Breivik ein, dessen Morde der Vater von Marine Le Pen verharmlosend … und es fällt bei Anders Behring Breivik sogleich das von NR Wendelin Mölzer geführte Magazin ein. Wie werden wohl eines Tages die Morde in Québec in diesem Magazin beurteilt werden? Für die Morde von Breivik wurde ein Zitat von Richard Millet …

NNS Zu den Waffen fällt auch ein Mann aus Österreich ein. Was er zur Verteidigung der Waffen wohl jetzt wieder? Das Lied von der Unschuld der Waffen wird angestimmt werden, alles andere wäre überraschend und plötzlich