Das Kirchenprogramm von ÖVP und SPÖ

Beim Gelöbnis auf die Vergangenheit fehlte eigentlich nur pontiff of vintage Christoph Schönborn – aber das wäre eine zu offensichtliche Offenbarung gewesen -, um das Programm von ÖVP und SPÖ, welches beide Parteien unter den irreführenden Jahreszahlen 2013 bis 2018 kalendarisieren und irreführend mit „Regierungsprogramm“ etikettieren, zu weihen …

Kirchenprogramm ÖVP SPÖInsgeheim wird Christoph Schönborn dieses Programm für sich und seine Organisation wohl schon „Kirchenprogramm“ nennen, und es wird ihm ganz warm geworden sein, zu hören, daß der Landwirtschaftsminister und die Innenministerin Gott gelobten, der Landwirtschaftsminister in seiner späteren Erklärung seines Gottgelöbnisses „im Angesicht des heiligen Herzens Jesu Christi“ ganz Tirol zum „heiligen Herzen Jesu Christi“ erklärte und er deshalb als Vertreter von Tirol zurecht auf Gott und Herz Jesu Christi

Es ist ein Kirchenprogramm,

weil es nun ein Familienministerium gibt, das goldene Kalb der Christenheit endlich einen Ort zum Anbeten …

Es ist ein Kirchenprogramm,

weil die Wissenschaft, beraubt eines eigenen Ministeriums, gedemütigt in die zweite Reihe verbannt wurde. Schon allein dafür wird Kreationist Christoph Schönborn Rosenkränze über Rosenkränze heiß gebetet haben, bis die Marienkügelchen in seinen Händen brannten

Und mit dem Brennen ist der nächste Punkt angesprochen, weshalb es ein Kirchenprogramm ist: „Nation Brand Austria“. Wie schon in

Programm 2008-2018 von ÖVP und SPÖ: Alle benachteiligen Bereiche in einem Kapitel auf zwölf Seiten

Kunst- und Kulturschaffende Österreichs Brand

Kunst- und Kulturschaffende Österreichs Brand

angesprochen, wird unter dem Ziel „Kunst- und Kulturland Österreich international sichtbarer zu machen“ das Projekt „Nation Brand Austria“ angeführt. Aber an diesem Projekt haben keine Kunstschaffenden, keine Kulturschaffenden weder federführend noch überhaupt mitgeabeitet, und dennoch führen es ÖVP und SPÖ im Kapitel, wo es u.v.a.m. auch um Kunst geht, an. Wer auf der Website des Bundesministeriums für Wirtschaft nach den Namen sucht, die daran federführend beteiligt waren, sucht die Namen vergebens, so wie bald die Wissenschaft vergebens gesucht werden wird. Mit dabei war Kreationist Christoph Schönborn, mit dabei war Elisabeth Gürtler, mit dabei war Gerhard Roiss, mit dabei Barbara Prammer und je ein Minister – Mitterlehner, Ostermayer … – und Staatssekretär von ÖVP und SPÖ. Im Programm von ÖVP und SPÖ aber wird es verkauft als das Ziel: „Kunst und Kulturland Österreich international sichtbarer zu machen“. Gebacken hat dieses Simon-Anholt-Projekt mit Kosten von 740.000 Euro eine Sacher-Hostie, die nun OMV-Tankstellen in ihr Sortiment …

Und weil Christoph Schönborn auch hier so fleißig war, wird seine Organisation auch von der steuerlichen Absetzbarkeit von Zuwendungen, wie im oben verlinkten Text bereits geschrieben, profitieren und mit Bestimmtheit darauf zählen können, daß diese auch kommen wird, während Künstler und Künstlerinnen lediglich darauf hoffen können, daß die steuerliche Absetzbarkeit von Kunstankäufen kommen wird, eines Tages nach einem anderen Tag eines Tages … Wer für Gott aber arbeitet, mahlt auch zuerst …

Bezeichnenderweise steht in diesem Kirchenprogramm im Kapitel „Staatsreform und Demokratie“ das Ziel mit Umsetzungstermin 2014:

„Zugleich soll ein nachhaltiges Bekenntnis zum Verbot der Tötung auf Verlangen abgegeben werden. Befassung einer parlamentarischen Enquete-Kommission sowie der Bioethik-Kommission mit der Möglichkeit der verfassungsrechtlichen Verankerung des Verbots der Tötung auf Verlangen und des Rechts, in Würde zu sterben. In der einfachgesetzlichen Ausgestaltung soll dieses Recht insbesondere dadurch weiter sichergestellt werden, dass der gleiche Zugang zur Palliativmedizin sowie zu den gegebenen Möglichkeiten der Sterbebegleitung  gewährleistet ist.“

Die Sterbebegleitung wird wohl mehr und mehr zum Kerngeschäft der römisch-katholischen Kirche werden, die Sterbe-Hospizen zu Kirchen mit stationär aufgenommenen Messgänger und Messgängerinnen. Wer für Gott arbeitet, mahlt eben zuerst … Die Bioethik-Kommission mit wohl vorwiegend getauften und zusätzlich professionell arbeitenden Christen besetzt, der auch ein Wolfgang Mazal angehört, dafür bekannt, verantwortlich für den Leopold-Kunschak-Preis

Es wurde geschrieben, bezeichnenderweise steht dieses „Verbot der Tötung auf Verlangen“ im Kapitel „Staatsreform und Demokratie“. Denn wer dem Menschen das Recht auf Selbstbestimmung im Persönlichen nimmt, will auch nicht, daß der Mensch in der Gesellschaft bestimmt, an der Gesellschaft teilhat, sondern daß einige Wenige über alle bestimmen, einige Wenige stellvertretend für alle an der Gesellschaft und an der Politik teilhaben, und das paßt zum absolutistisch regierten Kleinststaat in einem Grätzel von Rom wie das Herz Jesu auf’s Auge vom Landwirtschaftsminister, aber nicht zu einem demokratischen Staat, dessen erste Verpflichtung es ist, sich weiter zu entwickeln, und nicht in von Weihrauch vernebelten Räumen an die Wände „Staatsreform und Demokratie“ zu schreiben, daß „Staatsreform und Demokratie“ vor lauter Weihrauchnebel nicht einmal gelesen werden kann, wobei sogar nicht einmal mit Bestimmtheit gesagt werden kann, ob „Staatsreform und Demokratie “ überhaupt geschrieben wurde …

Und daß es sich bei einem Kirchenprogramm um kein Zukunftsprogramm handeln kann und vor allem darf, das hat heute der Landwirtschaftsminister „im Angesicht des heiligen Herzens“ klar und deutlich vernehmbar gelobt …

Gratis gibt Gott nichts und seine Existenzbehaupter verlangen dafür Wucherpreise, vor allem von „Armen“

Viele geraten in Entzücken über das Schreiben des gegenwärtiges Papstes. Sie würdigen, feiern „Evangelii Gaudium“ als Kapitalismuskritik. Es gibt menschgemäß andere, die sagen, Jorge Mario Bergoglio geht in seiner Kapitalismuskritik fehl.

Das Wort „Kapitalismus“ selbst aber kommt nicht ein einziges Mal in diesem päpstlichen Schreiben vor, auch nicht „Liberalismus“, auch nicht „Neoliberalismus“.

Kruzifix - Arme sind eine theologische KategorieWas aber tatsächlich in diesem päpstlichen Schreiben vorkommt, und nicht nur einmal, sind die Wörter, die „Evangeli“ enthalten, wie „Evangelium“, „Evangelisierung“, „evangelisieren“ … Auf den päpstlichen 256 Seiten kommt es 320-mal vor. Und auf diesen 256 Seiten kommen zusätzlich 110-mal Wörter vor, die „Mission“ enthalten. Das heißt, im Grunde wird auf jeder Seite von nichts anderem gesprochen, zu nichts anderem aufgerufen, als zu missionieren, als zu evangelisieren … Wohin diese Obsession führte, was Menschen durch Jahrhunderte durch diese Obsession zu erleiden hatten, das ist zu leidvoll bekannt.

Um Evangelisierung und Missionierung geht es also im Kern, das Begehren ist das Missionieren, die Begierde, alle Menschen zu Jüngern von Jesus Christus zu wandeln. Und das heißt auf römisch-katholisch: alle Menschen der gesamten Welt, und Frauen zu Männern, um als gehorsame Jünger zu befolgen, was Jesus Christus ihnen gebietet, dessen Gebote auch ein Jorge Maria Bergoglio ihm, der nicht schreiben konnte, schreibt. Das ist der Haupttrieb. Alles andere ist auch in diesem Schreiben bloßes Beiwerk, Ausschmückung zur Mitgliedsköderung.

Denn zu wissen, daß „Wirtschaft tötet“, bedarf es nicht eines päpstlichen Schreibens. Dafür gibt es etliche profundere Diagnostiker und Diagnostikerinnen des Wirtschaftssystems, des Kapitalismus. Zu wissen, daß die Ungerechtigkeit beseitigt werden muß, bedarf es nicht eines päpstlichen Schreibens. Dafür gibt es zuhauf tatsächliche und vor allem konkrete Konzepte, Vorstellungen, Ideen, Visionen. Und wie ein jesuitisch geschulter Populist nur schreiben kann, schreibt Jorge Mario Bergoglio schöne Kirchenreinlockworte, denen alles Konkrete zur Verbesserung der Lage der Menschen fehlt.

Es könnte auf vieles in diesem Schreiben eingegangen werden, auf das Geschwefel über das neue Heidentum, über den Schutz des ungeborenen Menschen, über Soziologie, über Ethik und so weiter und so fort.

Aber es soll auf das Hauptgeschwefel beschränkt bleiben, das über die Armut. Mario Jorge Bergoglio verankert die Armen zentral in seinem Schreiben … Er läßt aber nicht im Ungewissen darüber, worum es tatsächlich geht, wofür die Armen gebraucht werden:

„Für die Kirche ist die Option für die Armen in erster Linie eine theologische Kategorie und erst an zweiter Stelle eine kulturelle, soziologische, politische oder philosophische Frage.“

„Die bevorzugte Option für die Armen muss sich hauptsächlich in einer außerordentlichen und vorrangigen religiösen Zuwendung zeigen.“

Und gerade im Zusammenhang mit den Armen muß gefragt werden, wie erging es denn den Armen in all den Jahrhunderten, in denen der Organisierte Glaube der römisch-katholischen Kirche grenzenlos totalitär regierte, alle menschlichen Belange absolut beherrschte? Waren sie nicht arm? Waren sie beispielsweise in Europa nicht um vieles ärmer, als die Armen es heute in Europa sind? Ist denn diese von Jorge Mario Bergoglio populistisch kritisierte Wirtschaft nicht christlich getauft, gefirmt?

Jorge Mario Bergoglio beruft sich in seinem Schreiben auf eine zweitausendjährige Erfahrung seiner Organisation. Und was hat er aus dieser Geschichte seiner Organisation gelernt? Arme sind eine theologische Kategorie und es müsse ihnen religiöse Zuwendung gezeigt werden …

Das Schwert der Christen vulgo Kruzifix verhöhnt und mißachtet Demokratie, Gesetz und Pädagogik

Es geht wieder einmal hoch her, dieses Schwert der Christen regt wieder einmal auf, wieder entflammt die Debatte darüber, ob dieses Schwert der Christen in Schulen hängen soll, darf, muß oder nicht soll, nicht darf, nicht muß.

Es gibt einen Kronzeugen dafür, was dieses Schwert der Christen tatsächlich heute bedeutet, es muß also gar nicht in die Vergangenheit gegangen werden, um zum Schluß zu kommen, daß ein derartiges Schwert nicht mehr in staatlichen Einrichtungen zu hängen hat, denn das Christenpropagandaschwert ist das Symbol der Verhöhnung und Mißachtung von Demokratie, Gesetz und Pädagogik.

Der Kronzeuge dafür ist der derzeitige absolut Regierende des Kleinststaates in einem Grätzel von Rom. Die entsprechenden Auszüge aus seinem Buch wurden zwar schon veröffentlicht, und können gelesen werden in:

Helmut Qualtinger liest Jorge Mario Bergoglio: „Das Kreuz läßt nicht mit sich reden“.

Wie sehr dieses Schwert der Christen als Schulwandpropaganda gegen alle Bemühungen der heutigen Pädagogik und der heutigen Demokratie steht, und dadurch alle diese Bemühungen der Pädagogik, alle diese Bemühungen, jungen Menschen die Demokratie als Wert zu vermitteln, mißachtet und auch verhöhnt, darüber gibt dieser Kronzeuge Auskunft. Die hier noch einmal zusammengefaßten Zitate aus diesem Buchauszug des Kronzeugen sprechen es deutlich aus, weshalb in einer heutigen Demokratie mit einer heutigen Pädagogik Kruzifixe absolut kontraproduktiv und also fehl am Platz sind:

Kreuz Christi - Lanzenscheide

Kreuz Christi – Lanzenscheide

„[A]m Kreuz. Dort wurde das definitive ‚Ja‘ des Gehorsams gesprochen, das den anfänglichen Ungehorsam besiegt, dort wurde die ‚alte Schlange‘ des sündigen Aufbegehrens ein für alle Mal in den Abgrund gestürzt.“

„Das Kreuz ist Jesu ‚letzte Schlacht‘: Dort erringt er seinen endgültigen Sieg. Im Licht dieses Gotteskrieges, der am Kreuz entschieden wird.“

„Bitten wir den Herrn heute um die Gnade, zu verinnerlichen, dass der Sinn unseres apostolischen Lebens im Kampf besteht; eine Gnade, die uns davor bewahren möge, wie törichte Kinder ‚Frieden zu spielen‘ und ‚mit dem Krieg zu spielen‘.“

Last supper is the opening supper„Das Kreuz läßt nicht mit sich reden.“

„Das Kreuz ist das Zeichen für den Kampf, der der Sinn unseres Daseins ist. Mit dem Kreuz verhandelt man nicht: Man umarmt es oder man weist es zurück. Wenn wir es zurückweisen, dann haben wir unser Leben selbst in der Hand, dann bleibt es eingezwängt in die Enge unseres kleinlichen Horizonts.“

Demokratie heißt: Reden, Pädagogik heißt: Reden, mit dem Wandpropagandawandschmuck der Christen aber wird das absolute Gegenteil davon verbreitet, wie der Kronzeuge deutlich ausführt, nicht vor eintausend Jahren, sondern heute. Und dieser Schmuck verhöhnt und mißachtet auch das Schulunterrichtsgesetz, in dem nichts davon steht, junge Menschen seien zu Gehorsam zu erziehen, sondern ganz im Gegenteil … Organisierte Glauben, nicht nur jener der Christen, kennen aber nur eine Art des Redens – das Befehls-Reden.

KreuzWohin das Schwert der Christen führt, daran wurde erst im November erinnert, mit einem Zitat von Imre Kertész, das Kreuz der Christen, darüber muß heute Klarheit herrschen, steht nicht in Golgatha, sondern in Auschwitz, und das muß „die letzte Schlacht Christi“ gewesen sein, denn mit Auschwitz hatte Jesus Christus seine Wiederkehr, sein „jüngstes Gericht“ …

Das Verfassungsdiktat des Nicht-einmal-ein-Viertel-Volkes gegen mannigfache Zusammenlebensformen

Die freiheitliche Homepage feiert das Referendum in Kroatien als „großen Sieg“. Und stellt ihrer Feier die Schlagzeile voran: „Zwei Drittel der Kroaten gegen Homo-Ehe“. Beim Tanz auf einer Feier passiert eines unweigerlich, die Genauigkeit kommt unter die Füße und wird zertreten.

„Die Bevölkerung“, wird auf der freiheitlichen Homepage geschrieben, konnte eine „Volksinitiative“ durchsetzen. Nun, „die Bevölkerung“, das klingt nach der Gesamtheit der Menschen, die in einem Staat leben, „Volksinitiative“, das klingt nach einer großen, einer ein ganzes sogenanntes Volk umfassende Bewegung.

Aber wie sieht es tatsächlich aus?

Nicht einmal ein Viertel ist das Volk

„Die katholische Bischofskonferenz rief „die Gläubigen und alle Menschen guten Willens“ dazu auf, das Referendum zu unterstützen. Orthodoxe, Evangelische, Muslime und Juden schlossen sich der Initiative an, die konservative Oppositionspartei HDZ unterstützt sie.“

Die „Volksinitiative“ ist der Zusammenschluß von Bürgern und Bürgerinnen zu einer „Bürgerinitiative“, die es in jedem Land zuhauf und zu mannigfachen Themen gibt. Wie auch aus Österreich bekannt ist. Es gibt ja bald keine Straße mehr, auch in Österreich, in der es nicht eine „Initiative“ gibt, die lautstark gegen etwas auftritt, die ihre persönlichen und zu oft egomanischen Interessen versucht durchzusetzen, da gegen ein Hoch, das zu hoch ist, dort gegen Kinder, die zu laut sind, hier dagegen, daß Autofahrer die Straße mit Radfahrerinnnen zu teilen haben, da wieder gegen Fußgänger, die eine Straße ohne Autoverkehr und so weiter und so fort …

Und diese „Initiative“ in Kroatien hatte eben das Anliegen, gegen Menschen zu sein, für die es mehr als nur die Ehe zwischen Frau und Mann gibt. Aber nicht jede „Initiaitve“ erhält eine derartige Unterstützung. Womit darauf eingegangen werden kann, was dieses Referendum in Kroatien erzählt.

Das Referendum in Kroatien erzählt von der Lüge der Unterschiedlichkeit der Organisierten Glauben. Denn, wenn es darum geht, gegen den Menschen sich zu positionieren, gegen den Menschen aufzutreten, auf den Menschen hinzutreten, ziehen alle Organisierten Glauben an einem Gott, an einem Strick, mit dem sie alle fesseln wollen, die das Leben vielfältiger sehen, die die Gesellschaft nicht als eine Monokultur begreifen:

„Es ist das erste Mal, dass es einer Bürgerinitiative in Kroatien gelang, einen Volksentscheid durchzusetzen. Die katholische Bischofskonferenz rief „die Gläubigen und alle Menschen guten Willens“ dazu auf, das Referendum zu unterstützen. Orthodoxe, Evangelische, Muslime und Juden schlossen sich der Initiative an, die konservative Oppositionspartei HDZ unterstützt sie.“

Das Referendum in Kroatien erzählt von der Wichtigkeit von Regelungen, ab wann eine sogenannte Volksabstimung bindend zu sein hat. In Kroatien haben sich nicht einmal die Hälfte der Menschen, die in Kroatien leben, an dem Referendum beteiligt. Es waren bloße 37 Prozent. Und von diesen mageren 37 Prozent haben sich 66 Prozent dafür entschieden, die natur- und menschgemäße Vielfalt der menschlichen Zusammenlebensformen zu leugnen. Sie können sich nun genau ausrechnen, wie viel in Wirklichkeit 66 Prozent von 37 Prozent tatsächlich sind.

Nicht einmal Viertel aller Menschen, die in Kroatien leben, haben für die Leugnung der menschgemäßen Vielfalt gestimmt.

Das Referendum in Kroatien erzählt von der Wichtigkeit, sich an sogenannten Volksabstimmungen zu beteiligen. Denn sonst kommt es stets dazu, daß eine Minderheit sich als einhundert Prozent gebärdet, und schlimmer, eine Minderheit das Leben von einhundert Prozent der Menschen in einem Land bestimmt, alle Menschen in einem Land an ihren weltanschaulichen Strick bindet.

Das Referendum in Kroatien, das von der freiheitlichen Homepage des freiheitlichen Spitzenpersonals gefeiert wird, erzählt also auch davon, was von dieser freiheitlichen Gemein-Schaft je zu erwarten ist, eine scholleanschauliche Strickpolitik, sonst nichts. Und es ist wieder einmal prototypisch, daß einer aus der Schreibstaffel anderen eine „brutale Diktatur“ unterstellt.

In Kroatien diktiert nun nicht einmal ein Viertel aller Menschen, die in Kroatien leben, ihre scholleanschauliche Lebensform, wie alle Menschen in Kroatien ihr Leben zu marschieren haben. Ihr Leben zu gestalten haben, davon kann in diesem Zusammenhang nicht gesprochen werden. Dieses Nicht-einmal-ein-Viertel hat für das Austreiben des Gestaltens gestimmt.

November 1938 bis November 2013: Die Lüge ist dem Menschen eine Gottesgnade, muß Christoph Schönborn denken …

Jedenfalls dem sogenannten einfachen Menschen, der sogenannte einfache Mensch soll nicht mit Geistigem belästigt werden, der sogenannte einfache Mensch soll mit Einfachem … dem sogenannten einfachen Menschen ist das Komplizierte nicht zumutbar, für den sogenannten einfachen Menschen reicht ein wenig Herz, ein wenig Bedauern, ein wenig Sentimentalität … der sogenannte einfache Mensch ist die Masse, die auch aber nicht nur der Organisierte Glaube der römisch-katholischen Kirche als Mitgliedsmasse, als kirchensteuergeldbringende …

Die Lüge ist dem einfachen Menschen ein GnadengeschenkOb dies die Leitregeln von Christoph Schönborn sind und diese in guter Lesesicht an seiner Schreibtischmauer hängen, wird nicht gewußt, aber es könnten seine Leitregeln sein, möglicherweise derart verinnerlicht, daß er sie nicht mehr nachzulesen braucht … Ob diese Leitregeln wie oben verfaßt sind, ist einerlei, aber Christoph Schönborn muß doch Leitregeln in der Art haben, und zwar für seine Artikel etwa in der Umsonst, für seine Artikel, die für die Masse geschrieben sind, für den sogenannten einfachen Menschen …

Schmerzlich müssen wir heute dieses weitgehende Schweigen eingestehen. Jene einzelnen Stimmen, die sich erhoben und sich auf die Seite der Verfolgten stellten, waren viel zu wenige. Als Christen haben wir aus diesem Versagen gelernt.

Das Schweigen wird eingestanden … Das war deren einziges Versagen … Ach, wie müssen den vielen und vielen, allzu vielen Nationalsozialisten und Nationalsozialistinnen ihre christlich getauften und geschulten Herzen gelitten und ungehört geschrieen haben, während sie taten, was ihnen nicht nur für diese eine Novembernacht 1938 auferlegt ward, von wem …? Es steht geschrieben, Jesus prüft den Menschen in vielerlei Gestalt … Zwölf lange Jahre nahm er die Prüfung mit einem Oberlippenbärtchen … Wie es dazu kam? Ach, die zweitausend Jahre davor, vergeben und vergessen, hinweggenommen die … Davon dem sogenannten einfachen Menschen zu sprechen, das hieße, so mildtätig und gütig ist Christoph Schönborn, den sogenannten einfachen Menschen zu überfordern, denn schließlich weiß Christoph Schönborn, weshalb massenweise die sogenannten einfachen Menschen beispielsweise die Umsonst lesen, und die Macherinnen und Macher beispielsweise der Umsonst werden wohl auch solche Leitregeln aufgestellt haben, freilich abgestimmt auf ihr Geschäft …

Was davor in den zweitausend Jahren, die in Auschwitz mündeten, war?

„Haßarbeit der Kirche

[D]aß der Holocaust kein geschichtliches Ereignis und nicht zu verstehen sei. Dieses ’nicht zu verstehen‘ ist das, was ich nie verstanden habe. Wieso sollte er nicht zu verstehen sein? Die Sache ist schließlich ganz einfach. Ein monomanisch Besessener reißt die Staatsmacht an sich, die wahren Gebieter über Macht und Kapital sehen in ihm und seinen Prinzipien plötzlich die große Chance, und der Pöbel lebt seine eigentlichen Neigungen aus, seinen Haß, seinen mörderischen Sadismus, seinen Untertanengeist, seinen Pseudoheroismus, und vor allem kann er alles stehlen, was man ihn stehen läßt. Und warum wurden gerade die Juden zu diesem Zweck ausgewählt? Nun, weil sie am besten dazu geeignet und am einfachsten zu benennen sind, nachdem die zweitausend Jahre anhaltende Haßarbeit der Kirche bereits alle Schablonen für die freie Entfaltung mörderischer Triebe ihnen gegenüber geformt hat. (Raul Hilberg hat aufgezeigt, daß die Nazis zur Praxis der katholischen Kirche lediglich die Technik der ‚Endlösung‘ hinzugefügt haben: Auschwitz). Was ist da nicht zu verstehen?“

So lautet der Tagebucheintrag vom 6. August 2001 von Imre Kertész. Es lohnt ingesamt dieses Tagebuch von Imre Kertész zu lesen, eben erst unter dem Titel „Letzte Einkehr – Tagebücher 2001-2009“ veröffentlicht. Es ist viel zu erfahren, wie es einem Menschen, der von anderen als „Jude“ katalogisiert ist, heute in Ungarn geht …. Bestimmte Schaften in diesem heutigen Ungarn haben ja auch in Österreich beherzte Fürsprecher und Verteidigerinnen

Mit den Christschwarzen droht die Auferstehung des Kirchenstaates

In Österreich ist es ohnehin nicht so, daß von einer klaren Trennung zwischen Staat und Kirche gesprochen werden kann; es herrschen äußerst schlampige Verhältnisse zum größtmöglichen Vorteil in erster Linie des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche …

Nun scheinen die Christschwarzen daran gehen zu wollen, diese schlampigen Verhältnisse in Ordnung bringen zu wollen, und was das heißt, wenn Christschwarze sich nicht mehr mit der zweiten Position in der Regierung begnügen müssen – Wähler und Wählerin hüt‘ davor! -, kann an den Zeichen, die es dafür bereits gibt, abgelesen werden …

Die Kirche wählt jetzt schon für das Innenministerium die Flüchtlinge aus, die aktuell von Syrien …

Mit Spindelegger aus der Tradition in die Tradition

Mit Michael Spindelegger aus der Tradition in die Tradition – Ein Kreisgang

Der Kirche tragen jetzt schon Soldaten des Bundesheeres, wie erst vor kurzem ausführlich berichtet,  die Frau Maria über die Felder … Das war zwar in Wien, aber Stadt kann im Zusammenhang mit den Christschwarzen nicht mehr geschrieben werden, die vor der Stadt warnen, vom Land ihr Heil erwarten, und die Verlandlerung gehört zu einem Kirchenstaat wie zur Frau Maria der geleugnete Ehebruch … Die Verdorfung schreitet ja jetzt schon voran – sichtbares Zeichen: die Tracht …

Möglicherweise holt Michael Spindelegger in einer Halbabendschule noch den Prälaten nach, ehrgeizig genug für das eigene Fortkommen ist er ja … Anderseits gibt sein jetziger Titel auch schon viel her, klingt eigentlich mehr als Prälat – Ritter vom Orden des aufgelassenen Grabes zu Jerusalem – korrekt heißt es „heiligen“, aber ganz automatisch verwandelt sich beim Schreiben heilig in aufgelassen … es gehört aber zum Wesen der Écriture automatique, sie nicht zu korrigieren …

Wenn also Michael Spindelegger das werden sollte – Wählerin und Wähler hüt‘ davor! -, was er sich erträumt, wird seine Visitenkarte ihn wohl wie folgt beschreiben:

Dr. Michael Spindelegger
Spindlelor
Ritter vom Orden des aufgelassenen Grabes zu Jerusalem

Eine ganz geglückte Übersetzung für das Kunstwort aus spindle und chancellor wurde noch nicht gefunden; vorgeschlagen, um ein wenig zu illustrieren, was dieses Wort bedeutet, wurde u.a. schon: Pfaffenkappler …

Nicht auszudenken, was dann, sollte Michael Spindelegger … werden – Wähler und Wählerin hüt‘ davor! -, was Christschwarze jetzt bloß träumen, auf die Menschen in diesem Land hereinbrechen könnte, wenn Christschwarze ihren Wahlspruch Tradition aus Tradition ungehindert in Taten … das Land in einen Kirchenstaat …

Das Harmloseste noch könnte sein, daß auf Behördenschreiben zusätzlich zu den Bildern von beispielsweise Johanna Mikl-Leitner und Sebastian Kurz das Foto des höchsten leitenden Angestellten in Österreich, also von Christoph Schönborn, oder schlichter aber kampfbewußter das Kreuz … Oder das Foto von Klaus Küng zur klaren Verlautbarung, was Reaktion heißt … Nach dem Proporz müßte es aber ein Bild von Andreas Laun sein, denn ohne Freiheitliche wird Michael Spindelegger kein Spindlelor … Und es wird zu wenig sein, noch eine dritte Partei wird benötigt werden … Abgründiger geht es dann aber kaum bis gar nicht mehr

Gebückte Staatshaltung - das Harmloseste noch in einem KirchenstaatDas Harmloseste in diesem Abgrund könnte auch noch sein, daß die gebückte Haltung zur Staatshaltung erhoben wird, wie sie Michael Spindelegger schon vorzeigte, in einem Grätzel von Rom …

Nicht mehr so harmlos könnte die Sozialpolitik sein, wird an den christschwarzen Ahnherr Leopold Kunschak

Nicht mehr so harmlos könnte die Lohnpolitik sein, oder doch harmlos für …, weil es keine mehr geben könnte, sieht Michael Spindelegger doch jetzt schon nur Arbeitnehmerinnen, die mit ihrem Lohn zufrieden

Nicht mehr so harmlos könnte … Es muß nicht noch mehr angeführt werden, entscheidend ist, sich am 29. September 2013 zu erinnern, und mit Bestimmtheit fällt jedem Wähler und jeder Wählerin alles und noch viel mehr ein, als hier erwähnt wurde, was gegen …

Ein gekreuzigtes Huhn ist das falsche Symbol zur Darstellung von Tierleid

Deborah Sengl wählt für ihre Darstellung des Tierleids das falsche Symbol, denn das christliche Kreuz ist nicht das Symbol des passiven und unfreiwilligen Leidens, das christliche Kreuz steht für aktive Leiderzeugung …

Es ist schwer zu entscheiden und möglicherweise wird es nie entschieden werden, welche der christlichen Lügen die größte Lüge ist, denn ihrer gibt es zu viele. Aber es kann mit Gewißheit gesagt werden, das christliche Kreuz als Symbol für das Leiden ist eine der Hauptlügen dieses Organisierten Glaubens, die Existenzlüge schlechthin, denn ohne diese Existenzlüge hätte es dieser Organisierte Glaube nicht so weit gebracht, wäre diese Organisation eine auf eine sehr kleine Region beschränkte Sekte geblieben, mit wenigen Mitgliedern, vielleicht mit nicht mehr Mitgliedern als Wiener Neustadt Einwohner und Einwohnerinnen hat … Und wäre als Wiener Neustädter Sekte möglicherweise schon ein paar Jahre nach der Gründung selbst in Wiener Neustadt wegen Mitgliederschwund wieder aufgelassen worden, hätte der Sektenvorstand selbst diese wegen Erfolglosigkeit wieder aufgegeben, ihrer überdrüssig, erschöpft von den vergeblichen Bemühungen, aus dieser eine florierende Organisation zu machen, enttäuscht, keine materiellen Gewinne erzielt zu haben, ohne Hoffnung, mit ihr je noch Reichtümer …

Diese durch die Jahrhunderte ausgeweitete und ausgeschmückte Existenzlüge geht von dem Gekreuzigten selbst aus, Jesus Christus hat also diese Lüge in die Welt gesetzt, die dann willfährig aufgenommen und zur Wahrheit gewandelt wurde. Für einen Absatz soll die Propaganda dieses Organisierten Glaubens ernstgenommen und also angenommen werden, Jesus Christus sei nicht nur Gottes Sohn, sondern auch, daß es einen Gott gibt und Jesus Christus der dritte Teil dieses Gottes ist. Bereits an dieser Propaganda ist ablesbar, daß das Kreuz das falsche Symbol ist, um Tierleid darzustellen, auf Tierleid aufmerksam zu machen. Denn das Tier wählt nicht freiwillig und aktiv das Leid, das Tier sucht nicht aktiv sein Leid und seine Ermordung, das Tier wird vom Menschen ohne Zustimmung des Tieres aktiv geschlachtet, das Tier verfolgt mit seiner von ihm nicht gewollten Ermordung kein Ziel, insbesondere nicht die Gründung eines Organisierten Glaubens. Hingegen hatte Jesus Christus Absichten, verfolgte Jesus Christus ganz bestimmte Ziele, um die zu erreichen, ihm der Tod auf dem Kreuz als erfolgversprechendster und aussichtsreichster Weg zu seinen Zielen erschien. Jesus Christus kalkulierte also eiskalt und risikolos, denn wie jeder Sohn eines höhergestellten Vaters konnte er sich darauf verlassen, der Papa werde es schon richten, und wie aus der Propaganda dieses Organisierten Glaubens gewußt wird, hat der Papa nicht auf seine Pflichten vergessen, und hat es seinem Sohn gerichtet, nun sitzt der Sohn zur Rechten … Wie von Göttern generell gewußt wird, spielen sie gerne, auch die monotheistischen Götter, verkleiden sie sich gerne, verwandeln sie sich gerne in das eine oder andere Wesen, und wer unsterblich ist, plagt die Unsterblichkeit möglicherweise auch ab und an mit Langeweile, läßt sich aus Kurzweil schon auch einmal in der Verkleidung eines Menschen töten, kreuzigen, nimmt eine Auszeit durch einen Abenteuerurlaub – Abenteuerurlaube sind also keine Erfindung der Neuzeit, aber es sind keine, die Tiere freiwillig und aktiv buchen können …

Wird der Propaganda dieses Organisierten Glaubens das Gerede von Gott und Gottes Sohn entzogen, bleibt Jesus Christus als Mensch über, der gekreuzigt wurde, starb und tot blieb, der, wie jeder Mensch, geboren wurde, eines Tages wieder starb, und es könnte gesagt werden, Jesus Christus starb leidvoll, starb unfreiwillig, wurde gewaltsam aus dem Leben gerissen, ermordet … Aber ebenso kann gesagt werden, der sterbliche Mensch mit Namen Jesus Christus fand in diesem gewaltsamen Tod seine höchste Erfüllung, arbeitete er mit dem Eifer und dem Geifer eines Religionsgründers auf diesen Tod hin, in seiner Vorstellung, nicht anders als so seine Ziele zu erreichen, im Wissen, es bedarf einer großen Erzählung, vor allem um eine neue Religion zu gründen, zu etablieren, sich unauslöschlich in das kollektive Menschengedächtnis zu brennen … Es waren menschgemäß abenteuerliche und aberwitzige Vorstellungen, die Jesus Christus antrieben, vor allem, weil er nicht wissen konnte, ob ihm das gelingen wird … heute wird gewußt, es ist ihm gelungen, seine Ziele zu erreichen. Jesus Christus konnte damals aber nur davon träumen, den Menschen ein unsterblicher Mensch zu werden und zu bleiben, bis heute, er konnte nicht wissen, wie viele talentiert blutrünstige Propagandisten  und Propagandistinnen kommen werden, um sein Leben in der nur für ihn angenehmsten Art zu erzählen, zu inszenieren, und dazu gehört als eine Meisterperformance wohl die Wandlungsszene in jeder Messvorstellung, in der Brot zu seinem Leib, in der Wein zu seinem BlutTatsächlich handelt sich bei dieser Wandlung auch um die tägliche Wandlung von Lüge in Wahrheit

Jesus Christus also hatte als Mensch die Möglichkeit, einen anderen Weg zu wählen, er hätte seine Ziele anders verfolgen können, klüger, raffinierter, er hätte sich mit den damaligen Machthabern arrangieren können, er hätte eine Bewegung anführen können, die die Mächtigen stürzen hätten können, aber für die überwiegende Mehrheit der Menschen damals schien Jesus Christus dafür nicht die notwendigen Qualifikationen mitzubringen, er war damals einfach nicht der Mensch, zu dem er dann gemacht wurde und weiter gemacht wird. Möglicherweise hatte Jesus Christus keine andere Wahl, weil er aus sich heraus nicht anders konnte, war es von ihm nicht freiwillig und aktiv gewählt, aus sich heraus nicht freiwillig und aktiv gewählt, denn, wie gesagt wird, der Mensch ist nicht Herr in seinem Haus … Vielleicht wird noch eines Tages eine Schrift gefunden werden, die als Krankheitsakte von Jesus Christus zu lesen ist …

Aus all diesen Gründen ist die Darstellung von Tierleid durch ein gekreuzigtes Huhn falsch, denn das Tier erleidet stets passiv und unfreiwillig seine Folter und seine Ermordung, das Tier hat nicht die Wahl, einen anderen Weg zu wählen, das Tier hat nicht die Möglichkeit, sich arrangieren zu können, das Tier liefert keinen Grund, Machthabern gefährlich werden zu können, oder vermeintlich gefährlich werden zu können, wie Jesus Christus den damaligen Machthabern, die die Gefährlichkeit von Jesus Christus falsch und also zu hoch einschätzten, und erst mit ihrem Entschluß, ihn zum Tode zu verurteilen, ihn für das damalige Reich zum gefährlichen Toten, zur tatsächlichen Bedrohung … Das Tier hat nicht den Eifer und den Geifer, einen Organisierten Glauben zu gründen, nicht den Wahn, dafür noch für etwas anderes sich selbst zu opfern …

Das gekreuzigte Huhn ist soher im Grunde eine Verharmlosung von Tierleid … darüber hinaus, ein Gekreuzigter hat schon genug Unheil – das muß nicht durch einen zweiten Gekreuzigten noch weiter legitimiert werden, die Legende vom Leiden am Kreuze weitergetragen …

Wie aber Tierleid darstellen? … Jedenfalls nicht mit Symbolen von Organisierten Glauben.

Für einen Moment wurde der Gedanke nicht abwegig befunden, es durch das Leid von Menschen darzustellen, die unter dem christlichen Kreuz litten, aus mannigfachen Gründen, die der willkürlichen Folter und Ermordung im Namen des Kreuzes ausgesetzt waren, die im Namen von Jesus Christus das erlitten, wofür sich dieser selbst … Das Huhn auf dem Scheiterhaufen, das Huhn als Jan Hus, das Huhn als Giordano Bruno, das Huhn als Hieronymus von Prag … Doch auch das wäre eine falsche Darstellung, denn diese Menschen hatten ebenfalls eine Wahl, sie wurden verhört, sie wurden angehört, sie standen vor Gericht, sie hätten sich anders entscheiden können, ihnen wurde eine Alternative angeboten, glaubensgemäß unter Zwang und Gewalt, aber eine Alternative, die sie annehmen hätten können, menschgemäß keine ehrbare, keine würdige, sie hätten sich unterwerfen müssen … Dem Tier aber wird keine Alternative angeboten, das Tier wird nicht verhört, nicht angehört, kommt vor kein Gericht, das Tier wird gefoltert und geschlachtet, weil es ein Tier ist, und nicht, weil es eine Weltanschauung hat und vertritt, die nicht gewollt wird … Das Tier auf dem Scheiterhaufen ist also ebenfalls eine nicht brauchbare Darstellung von Tierleid, außer es will dargestellt werden, was das Tier unter christlicher Vorherrschaft zu leiden hatte und hat, gefoltert, geschlachtet und davor noch sexuell mißbraucht, vor der Geilheit von Kreuzpriestern mußten, wie beispielsweise bei Karlheinz Deschner gelesen werden kann, Tiere in Sicherheit gebracht werden, auch Hühner …

Kreuz  - Unbrauchbar zur Darstellung von TierleidDas Kreuz ist kein Symbol für passives und unfreiwilliges Leiden, sondern für aktives Zufügen von Leid, und auch heute versammeln sich weiter Menschen unter dem Kreuz, um ihre Mordphantasien mit dem Kreuz im Rücken zu verbreiten, wie erst im Juli 2013 hier zu berichten war …

Das Kreuz ist kein Symbol für passives und unfreiwiliges Leiden, sondern die Scheide für die Mordwaffe Lanze, wie im März 2013 schon geschrieben …

Das Kreuz ist kein Symbol für passives und unfreiwilliges Leiden, sondern eine Waffe, auch für Jorge Mario Bergoglio, nun besser bekannt unter seinem Pseudonym Papst Franziskus – Helmut Qualtinger liest die entsprechenden Passagen

Die bisher gemeingefährlichste Drohung im Wahlkampf: Nächstenliebe

Es wird nun von nicht wenigen geschrieben, Freiheitliche würden keine sogenannten Hassparolen im Wahlkampf zur Nationalratswahl 2013 aus ihren Stellungen herausschreien. Und das wird von ihnen erleichtert …

Nächstenliebe - Nationalratswahl 2013 Jedoch, wenn solch eine Gesinnungsgemeinschaft Nächstenliebe plakatiert und dazu die abendländische Geschichte der Nächstenliebe bedacht wird, ist zu sagen, es ist die gemeingefährlichste Drohung, mit der je eine wahlwerbende katholisch sozialisierte nationale Gemeinschaft

Georg Hoffmann-Ostenhof ist bescheidener als Papst Franziskus

Es stellt sich doch immer wieder die Frage, wie es dazu kommen kann, daß Menschen, die durchaus als sogenannte kritische Menschen bekannt sind, so bereitwillig das Geschäft der Falschmünze Organisierte Glauben betreiben …

Und Jorge Mario Bergoglio, nun besser bekannt unter seinem Pseudonym Franziskus, ist ein Falschmünzer, dessen Geschäft jetzt auch Georg Hoffmann-Ostenhof freiwillig und ohne Bezahlung betreiben will, wie im „Profil“ gelesen werden kann …

Was hat Jorge Mario Bergoglio nun gesagt, um Georg Hoffman-Ostenhof derart verzücken zu können, daß dieser einen Artikel abliefert, als wäre er von dem absoluten Herrscher des Kleinststaates in einem Grätzel von Rom direkt befohlen worden?

Er, Jorge Mario Bergoglio, sagte, zitiert Georg Hoffmann-Ostenhof:

Und doch hat Papst Franziskus mit seinen jüngsten Äußerungen Furore gemacht: „Wenn eine Person schwul ist und guten Glaubens den Herrn sucht – wer bin ich, ihn zu verurteilen?“, sagte der Pontifex auf dem Rückflug vom Weltjugendtag in Brasilien.

Georg Hoffmann Ostenhof ist bescheidener als Papst FranziskusEin Satz. Ein rhetorischer Satz. Ein Satz von einem Jesuiten. Also von einem Mitglied eines Ordens, der für seine Hinterhältigkeit, für seine Raffinessen bekannt, dessen Tracht die intellektuelle Hinterfotzigkeit ist.

Es genügt aber Georg Hoffmann-Ostenhof nicht, einen Jubelartikel über Jorge Mario Bergoglio zu schreiben, diesen für seine „lockere Art, Homosexualität anzusprechen“, zu feiern, es muß zusätzlich auf- und gegengerechnet werden, es müssen die Römisch-Katholischen in den Himmel gehoben werden, und das geht nur, wenn andere schlechtgemacht werden. In diesem konkreten Fall, die Orthodoxen in Rußland … Ach, gutes altes christliches Feindbild: Rußland …

Es kann aber und will nicht ein Wort für die Orthodoxen in Rußland geschrieben werden, denn Patriach Kyrill, den Georg Hoffmann-Ostenhof zitieren muß, um Jorge Mario Bergoglio zu erhöhen, ist ein „Führer“, zu dem nichts Positives formuliert werden kann, und darin ist er ein Doppelgänger von Führer Franziskus, der ein Doppelgänger von Kyrill ist … Genauer: Dreigänger, denn in dieser Angelegenheit darf nicht vergessen werden, was Josef Ratzinger, besser bekannt unter dem Pseudonym Benedikt XVI., alles sagte … Der Name Kyrill, um einen Einschub zu machen, der daran erinnert, wie sehr Organisierte Glauben einander gleichen, ist auch der Name eines römisch-katholischen Heiligen, über den beispielsweise in „The Swerve. How the World Became Modern“ zu lesen ist, von seinem Verlangen, die jüdische Gemeinde aus Alexandria zu vertreiben, von der Ermordung der Philosophin Hypatia:

[S]chritt die Menge zur Tat, aufgestachelt von einem der militanten Gefolgsmänner Kyrills. Der fanatisierte Pöbel riss den Leichnam in Stücke, schleppte diese vor die Stadt und verbrannte sie. Irgendwann später sprach die Kirche Kyrill, den Helden des christlichen Mobs, heilig.

Und wie vor nahezu eintausendsechshundert Jahren wird auch heute noch agiert, wird aufgestachelt, bis die Menge schreit, „Bringt sie alle um“

Die Antwort, die Georg Hoffmann-Ostenhof nicht gibt, auf die Frage von Jorge Mario Bergoglio, wer er denn sei, kann hier gegeben werden, er ist einer, der Gesetze in demokratischen Staaten, die ihm unerträglich zu sein scheinen, rückgängig machen will, einer, der Gesetze, die ihm unerträglich zu sein scheinen, zu verhindern versucht, einer, der seinen Allmachtswahn in der Kutte Bescheidenheit zu verbergen sucht, und es ist purer Allmachtswahn, zu meinen, Gesetze außerhalb des Grätzelstaates diktieren zu können …

Jorge Mario Bergoglio ist nicht bescheiden, bescheiden hingegen ist Georg Hoffmann-Ostenhof, dem es nun schon reicht, um einen Führer anzuhimmeln, daß dieser nicht verurteilen will, aber Rechte den Menschen zugestehen, ja, Georg Hoffmann-Ostenhof, das wäre wohl gar zu unbescheiden …

Jorge Mario Bergoglio ist nicht bescheiden, nicht einmal dann, wenn er gar so aufdringlich bescheiden fragt, wer er denn sei, einen Menschen verurteilen zu können, denn dieser Mensch muß, um einer Verurteilung entgehen zu dürfen, Bedingungen erfüllen, er muß „guten Glaubens den Herrn suchen“ …  Eine verdammt „lockere Art“ findet das Georg Hoffmann-Ostenhof …

Es wurde oben von den aktuellen Dreigängern gesprochen, von den zwei katholischen Führern und dem einen orthodoxen Führer. Es sind Dreigänger und mehr, schlimmer noch, nämlich auch Wiedergänger, woran sich eine Frage knüpft, die nicht beantwortet werden kann, und zwar die Frage, wer ist der Mensch? Daß er immer noch die Falschmünze Organisierte Glauben als gültige Währung verwendet, während es seit über zweitausend Jahren klar ist, was von diesen Organisierten Glauben zu halten ist …

Wie anders hätte die Menschheitsgeschichte verlaufen können, wären diese absonderlichen Bücher, genannt Bibel, Koran und so weiter, keine ideologischen Bestseller geworden, sondern ihrem Wert gemäß Ladenhüter, dafür aber „De rerum natura“ von Lukrez als entscheidende Ausgangschrift zur menschlichen Gesellschaftsentwicklung … Zerpflückt hat Lukrez vor über zweitausend Jahren bereits, was heute noch beispielsweise ein Jorge Mario Bergoglio von sich gibt …“Die gestohlene Moderne“ wäre ein zutreffender Titel für ein Buch über zweitausend Jahre Organisierte Glauben …

Was das mit Georg Hoffmann-Ostenhof zu tun hat, fragen Sie? Nun, wer über Organisierte Glauben schreibt, hat die Jahrtausende mitzudenken, die von diesen Organisierten Glauben versaut, vergeudet, mit Massenverbrechen, Massenmorden … Und es ist noch immer kein Ende absehbar, immer noch quält das Regime der Organisierten Glauben – „Diesseits verwirklichte Ewigkeit der Organisierten Glauben“: ein anderer zutreffender Titel eines Buches über Religionen … Und es sollte sich endlich, wenigstens, von ganz alleine verbieten, Propagandist eines Wiedergängers, eines Führers zu sein …

Freiheitliche Unzensuriert.at erklärt, wie Frau und Wahrheit zu schlagen sind

Eingangs muß klargestellt werden, daß hier mit keinem Wort eine Fürsprache für den Organisierten Glauben des Islams geschrieben wird, nicht einmal mit einem Wort der Organisierte Glaube des Islams verteidigt wird; denn zu absonderlich ist diese männliche Vorstellung, diese männliche Sichtweise auf das Verhältnis zwischen Frau und Mann und diese männliche Regelung mit einer männlichen Überstellung im Zusammenlebens von Mann und Frau waren bereits überholt, ehe Allah vulgo Gott alias …, zusammengefaßt: ehe all diese monotheistischen Götter erfunden wurden …

Freiheitliche Unzensuriert erklärt wie die Wahrheit zu schlagen ist

„We need to deal with our problems through dialogue and mutual understanding.“

Aber es ist wieder einmal zu zeigen, wie die freheitliche Unzensuriert.at die Wahrheit auf die brutalste Art und Weise schägt, und zwar deshalb ist das immer wieder aufzuzeigen, weil sie, die Unzensuriert.at, eben die Website freiheitlicher Spitzenfunktionäre und freiheitlicher Spitzenfunktionärinnen ist. Und in leichter Abänderung eines Sprichwortes kann gesagt werden, wer in einer Sache lügt, der lügt nicht nur in einer Sache … Und das ist zu bedenken, wenn in der Wahlzelle, in diesem Jahr beispielsweise am 29. September 2013, die eigene Hand bei den Freiheitlichen ein Kreuz machen will -, da ist die eigene Hand freundlich aber bestimmt daran zu hindern …

Auf die carte postale wurde sowohl der Kommentar der freiheitlichen Unzensuriert.at als auch die Transkription der Sendung zum Vergleich geklebt. Sie können sich aber auch das Video ansehen unter:  http://www.memritv.org/clip/en/3867.htm

Was Sie auf der carte postale lesen können, was Sie sehen werden, ist nicht das, was die freiheitliche Unzensuriert.at darüber schreibt, die sich dabei auf die Paraguay Rundschau (allerdings die Verlinkung führt zu einer anderen Rundschau, die Dr. Martin Graf, III. Präsident NR, auf Reisen zeigt) bezieht … Genau das Gegenteil. Das heißt, wieder einmal ein freiheitlicher Kommentar, unnötig und falsch …

NS Über ein weiteres britisches Beispiel von gleicher freiheitlicher Qualität wurde erst vorvorgestern geschrieben: Lügen-, Hetz- und Diffamierungstechnik der Freiheitlichen – Exemplarisch gezeigt am englischen Beispiel …

NS Das Bild, das die freiheitliche Unzensuriert.at zu diesem Kommentar auswählte, erzählt aber doch noch eine Wahrheit, die die freiheitliche Unzensuriert.at in ihrem Kommentar selbst nicht ansprechen wollte, also unbeabsichtigt und ungewollt entgeht sie doch einer Wahrheit nicht, nämlich der von der häuslichen Gewalt in nicht-muslimischen Haushalten, der vom brutalen Schlagen der Frauen durch den nicht-muslimischen Mann, der vom auch im sogenannten christlichen Abendland für sehr viele Frauen bitteren Familienalltag und bedrohlichen Ehealltag. Denn das Bild zeigt im Gegensatz etwa zum gewählten Bild der Paraguay Rundschau, das zum Artikel passender ist, einen Mann und eine Frau, die ein sogenanntes modernes westliches Paar darstellen, möglicherweise einem sogenannten modernen westlichen Magazin entnommen, die über die Gewalt in sogenannten modernen westlichen, vielleicht über taufscheinchristliche Ehen und Familien in Österreich berichtete …