Wie halten es die Neos mit der FPÖ?

Das fragen sich nun nicht wenige, nach dem Interview mit der Neosheiligen, für die die schwarz-blaue Koalition einiges auf den Weg gebracht ha…

Für Matthias Strolz ist viel vorstellbar, wie im Kapitel

Neos brauchen zu Freiheitlichen keine Brücken mehr zu schlagen, die haben ihre schon, zu den „Salonfaschisten“

nachgelesen werden kann. Für einen Mann des Mutes, für einen Mann der Visionen, für einen Mann der Zukunft ist vieles vorstellbar.

Manches von dem, was Matthias Strolz sich für die Zukunft, also für eine gedeihliche Zukunft für die Menschen in diesem Land sich visionär und mutig ausgedacht hat, hat sich bereits zerschlagen. Zum Beispiel, etwas Regierungsmäßiges mit dem Team Stronach …

Das Team Stronach gibt es nicht mehr. Und Robert Lugar ist öffentlich heimgekehrt

Die „ausgerotteten Neandertaler“ des Robert Lugar, der seine Geistesheimat nie verließ

in sein Reich; profaner gesagt: zurückgestiegen zur identitären Parlamentspartei.

Matthias Strolz hat, das muß anerkannt werden, eine sichere Hand bei der Auswahl der Menschen und Parteien, mit denen er Zukunft gestalten will.

Und gerade in diesem Jahr, erst vor kurzem, hat er es wieder auf die beeindruckendste Art und Weise bewiesen, als es ihm gelang, die Heilige für seine Partei zu gewinnen, sie dazu brachte, von ihrem Himmel – gebenedeit sei sie – herabzusteigen …

Irmgard Griss, Retterin Afrikas

Mit der höchsten Bewunderung durfte dem Interview entnommen werden, daß Irmgard Griss wieder einmal punktgenau erkennt, was notwendig ist, diesmal für Afrika, nämlich die Müllentsorgung.

Gerade in der wichtigen Frage der Müllentsorgung hat Afrika einen enorm großen Nachholbedarf, fehlt Afrika absolut das notwendige Know-how der Müllentsorgung. Darin kann Europa für Afrika wahrlich nur ein, das Vorbild der korrekten Müllentsorgung sein. Wenn es von den Kontinenten einen gibt, der seinen Müll so korrekt, so gewissenhaft entsorgt, dann ist es Europa.

Was für ein weiterer wunderbarer Gedanke von Irmgard Griss, Afrika die Müllentsorgung beibringen zu wollen. Dafür verdient sie bereits den ehrwürdigen Titel: Retterin Afrikas. Im Grunde bereits einen noch ehrwürdigeren: Heilige Afrikas.

Und wenn Afrika die europäische Müllentsorgung gelernt hat, den Müll also ebenso wie Europa entsorgt, und Sie sich jetzt vielleicht bange fragen, ja, aber wohin entsorgt? Seien Sie ohne Sorge. Denn die Retterin Afrikas, die Heilige Afrikas wird für Afrika ein Afrika zur Müllentsorgung finden.

PS In diesem Interview hat die heilige Retterin noch weitere Aussagen getätigt, die zu würdigen eines Menschen bedürfte, der eine Geistesschärfe wie Irmgard Griss besitzt, dem es wie Irmgard Griss möglich ist, mit seinem Geist einen ganz eigenen Kontinent des Denkens zu erschaffen. Und weil diese für sie angemessene Würdigung nicht geleistet werden kann, kann nur immer wieder aufs neue der Neoscheinwerfer eingeschaltet werden, damit sie im rechten Licht erstrahle …Griss Imgard - Schwarz-Blau ha

 

Im Neoscheinwerfer die Allianz der Seifenwasserwörter

Maxl - Neos Allianz für Freiheit und Verantwortung

Nun hat also Irmgard Griss doch bei den Neos „angedockt“, wofür sie vor rund einem Jahr noch „keinen Grund“ sah, wie zu lesen war, also bei den Neos „anzudocken“. Vor rund einem Jahr hätte es für sie eine „Denkfabrik“ werden können – wohl mit ihr als Denkschuhfabriksdirektorin. Aber sie wollte nicht ausschließen, daß „daraus eine Liste entsteht“. So funktionieren Träume. Alles ist möglich, alles kann sich verwandeln, eine Denkfabrik zu einer Liste, kein Grund zu einem Grund zum Andocken.

Und das Schöne an den Träumen ist, es muß nichts bewiesen, es muß nichts umgesetzt werden. Also in der Wirklichkeit. In der Wirklichkeit kann aber von den Träumen schön erzählt werden. Und das macht Irmgard Griss, von Träumen erzählen. Von diesen ihren Träumen, in denen sie Seifenwasserwörter pustet.

Das Schlimme an diesen ihren Träumen allerdings ist, daß so viele in Österreich meinen, Österreich sei die Kopflandschaft von Irmgard Griss, in der sie ihre Träume spielen läßt, sie spielen für Irmgard Griss Traumfiguren, die ihr Seifenwassergepuste zu bewundern, ihr zu applaudieren haben, als wäre sie die langerwartete Heilsbringerin. Allen voran spielen sehr viele Medien für sie Traummedien, berichten derart positiv über sie, wie nur Traumzeitungen über einen Menschen in seinem eigenen Traum berichten. Aber solche Träume sind, außer bei Irmgard Griss, äußerst selten. Zumeist berichten Traumzeitungen im eigenen Traum über die dunklen Seiten, über das Verworfene, über das Abgründige des diesen Traum erleidenden Menschen.

Das Gute ist, es gibt die Wirklichkeit mit ihrem Gedächtnis. Und es muß nur an den Vorgänger von Irmgard Griss gedacht werden, der ebenso auf Wortseifenblasen setzte, kurz gesagt, er setzte wie sie auf „Werte“. Weitere Seifenblasenwörter von ihm waren: „Fairness, Wahrheit, Transparenz“. Ihre weiteren sind „Freiheit, Verantwortung“. Er hat Österreich für seinen Traum mißbraucht. Und viele haben sich für seinen Traum mißbrauchen lassen, also seine Liste gewählt. Und heute, Juli 2017, nichts mehr. Er und seine Liste haben aufgegeben, treten nicht mehr an. Er und seine Liste hätten am 15. Oktober 2017 auch keine Chance gehabt, in der Nationalratswahl. Keine Chance, noch einmal in das Parlament gewählt zu werden. Die Menschen sind aus seinem Traum herausgetreten, zurück in die Wirklichkeit, in der sein Traum sich als das erwies, was ein Traum ist: ein Traum, der verpufft, von dem nichts bleibt, wenn die Nacht vorüber ist, und das Tagwerk in der Wirklichkeit beginnt, vielleicht noch, daß ein paar Erinnerungsfetzen vom Traum bleiben, die aber flugs weggewischt werden, meist mit der Bemerkung, was sei denn das wieder für ein absonderlicher Traum gewesen.

In Erinnerung an dieses gelangweilte, geldzählende Traumgreislein mit seinen Seifenblasenwörtern wird es schon nicht schwerfallen, am 15. Oktober 2017 nicht noch einmal in einen nächsten Traum mit lauter Seifenblasenwörter zu wechseln, und stattdessen in der Wirklichkeit zu bleiben.

Bei dem kanadischen Traumautomechaniker konnte wenigstens, so sonderlich seine Aussagen auch waren, zu seinen Gunsten angeführt werden, er sei in der Wirklichkeit als Geschäftsmann erfolgreich gewesen, und von daher wäre es ihm zuzutrauen gewesen, auch in der Politik … Aber was kann bei der Gerichtssaalträumenden zu ihren Gunsten angeführt werden? Wenn sie in der Wirklichkeit etwas zu beweisen hat, scheitert sie, in der Wirklichkeit hat sie keinen Erfolg aufzuweisen. Wird ihr in der Wirklichkeit eine Aufgabe übertragen, setzt sie es augenblicklich in den Sand. Ja, im Traum, da hätte ihre Sendung „Im Namen des Volkes“ funktioniert, wäre ihre Sendung erfolgreich gewesen, und es ist anzunehmen, in ihrer Traumwirklichkeit oder in ihrem Wirklichkeitstraum ist diese Sendung, die in der tatsächlichen Wirklichkeit sofort wieder abgesetzt wurde, die erfolgreichste Sendung, die es je gegeben hat, oh Traum, die es gibt und weiter erfolgreich läuft und läuft …

Und eines noch fällt zu Irmgard Griss ein. Dieses ständige Lächeln. Und das erinnert an Maxl. Einem aus der Sendung „Wir leben im Gemeindebau“. Es verbindet sie einiges. Maxl, Franzl und Irmschl. Zum einen das Benehmen, die Aussagen, das alles zusammen läßt verstehen, weshalb derartige Soaps einen so hohen Suchtfaktor haben. Maxl und Irmschl verbindet darüber hinaus noch etwas, eine Partei, eine Liste gründen zu wollen. Irmschl jetzt nicht mehr, nach dem sie einen Grund geträumt hat, bei den Neos doch andocken zu können. Maxl hat, es wurde nicht nachgeforscht, inzwischen wohl die Idee einer Parteigründung von einem Bier zum anderen wieder verworfen. Dabei wäre Maxl mit seiner Partei für Simmering in einer Hinsicht wählbar gewesen. Er hat nicht mit Seifenblasenwörtern geschäumt, sondern er wollte schlicht und einfach nur ganz Konkretes: saubere Straßen in Simmering, keinen Gassen mit Hundekot … das wäre dann überprüfbar gewesen, ob er sein Wahlversprechen eingehalten hat oder nicht, er hätte haftbar gemacht werden können, wenn er es nicht … Aber bei Irmschl? Bei ihren Seifenblasenwörtern? Irmschl aber will, Politiker und Politikerinnen haftbar machen, von ihnen Schadenersatz gar verlangen. So funktioniert Politik im Traum. Im Traum geht es zusammen: Androhung von Schadenersatz bei gleichzeitigem höchsten Handlungsspielraum. Und was für Schadensersatzsummen Politiker und Politikerinnen zahlen können, im Traum jede Summe, selbst wenn es Milliarden sind, im Traum ist das keine Augenauswischerei und auch, kurz gesagt, kein extremer Populismus. Maxl wäre trotz seiner recht konkreten Anliegen und Wahlversprechen mit seiner Liste kein wählbarer Maxl gewesen. Dafür sind auch seine Fotos verantwortlich, die ihm behördliche Aufmerksamkeit zuteil werden ließen. Von Irmschl gibt es keine Fotos, auf denen sie zu sehen ist, grüßend wie Maxl, aber ihre geschichtliche „Expertise“ besteht nur aus Seifenblasenwörtern, die sogar in Österreich schon längst geplatzt und naß auf den Boden gefallen sind und aufgetrocknet, ausgetrocknet, aber die Kleingerichtssaalgärtnerin versucht halt, das Ausgetrocknete zu gießen, in ihrem Traum wird es ihr wohl gelingen, daß aus dem Ausgetrockneten etwas sprießt, begnadet, so träumt es ihr wohl, wie sie ist. Aber in der Wirklichkeit hat sie nicht einmal Wasser, um wenigstens mit Wasser zu kochen.

PS Daß im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts Menschen, die Parteien oder Listen oder Denkfabriken gründen wollen, oder bei einer Partei andocken, weil sie bequem risikofrei gewählt werden wollen, derartige Zugänge zur österreichischen Vergangenheit haben, verwundert nicht, wenn etwa berücksichtigt wird:

Leopold Kunschak, Franz Dinghofer, Karl Renner – Die nach ihnen benannten Preise der drei Parteien erzählen viel vom Zustand Österreichs in seinem Halbdunkel

Irmgard Griss neos - Allianz für Freiheit und Verantwortung

 

Das Kanzlerprogramm des Sepp Schellhorn

schellhorn sepp neos„Sehr geehrte Damen und Herren!

Es ist heute mein erster Tag hier, und ich möchte mich für das herzliche Willkommen bedanken, das mir viele Fraktionen entgegengebracht haben – ein Zeichen von Respekt. Es ist gut so, und ich bin dankbar dafür.  Ja, es ist so.

Aber ich muss auch sagen, ein Beweggrund dafür, warum ich mich dazu entschlossen habe, heute hier zu sein, ist auch, dass ich glaube, dass es ein unternehmerisches Österreich braucht.

Aber wenn Sie einen Platz suchen und wenn der Herr Bundeskanzler einen Platz sucht, dann muss ich sagen, es gäbe einen, zum Beispiel beim Donauinselfest. Da kann er sich darum kümmern, dass die sozialistische Gewerkschaft dann nicht damit kommt, dass es ‚Haxen-Spreizer‘ gibt. Das wäre eine Aufgabe.

Mit diesen seinen ersten Worten im österreichischen Parlament am 8. Juli  2014 skizzierte Sepp Schellhorn mit seinem ganzen Ehrgeiz eines Veränderers unmißverständlich klar, was die Aufgabe eines Bundeskanzlers ist, und wohin er den Sitz des Bundeskanzlers zu verlegen gedenkt. Mehr Veränderungswillen und mehr Wissen darüber, was die Aufgaben eines Bundeskanzlers sind, wurden in keiner ersten Rede je noch im Hohen Haus vorgetragen.

Mit diesem seinen Bekenntnis zur Aufgabe des Bundeskanzlers gab er zugleich dem diesjährigen Preisträger des Sepp-Schellhorn-Stipendiums Thomas Glavinic, ohne diesen auf raffinierte Weise direkt ansprechen zu müssen,  eine extrem intelligente und vorausschauende Antwort, er, Sepp Schellhorn, sei nicht nur zum Minister, sondern, wie seine Einweihungsrede, aus der mit höchstem Respekt aus dem parlamentarischen Protokoll oben zitiert wurde, belege, zum höchsten politischen Amt berufen, nämlich zum Kanzler.

Aber für einen Kanzler ist es nicht nur wichtig zu wissen, was seine Aufgaben sind und wo sein Sitz ist – und der extrem intelligente Sepp Schellhorn weiß darum allzu genau -, sondern auch, wen er in sein Kabinett läßt, auf wen er in seinem Kabinett hört, etwa auf Barbara Kolm, auf die Fachfrau auf dem Gebiete des Staatswesens, mit ihr gemeinsam wird es ihm gelingen, zum Tee im Kabinett auch wieder Butter servieren zu können. Mit Barbara Kolm in seinem Kabinett hat Sepp Schellhorn eine Garantin dafür, daß weitere extrem Intelligente sich dafür leicht entscheiden werden können, eine Zeit lang mit ihm gemeinsam Tee und Butter einzunehmen, zum Beispiel ihr extrem intelligenter Schüler He.-Chr. Strache, der freudig seiner Lehrerin in Wirtschaftskunde in das schellhornsche Kabinett zur Fünfer-Party …

Die Sieger der EU-Wahl – wenn schon derart darüber geredet werden soll – sind die NEOS und nicht die freiheitliche Gemein-Schaft

Und trotzdem kam es am gestrigen Wahlabend medial so rüber, als wären die NEOS die Verlierer dieser Wahl und die freiheitliche Gemein-Schaft die Siegerin. Auch das heutige Durchblättern österreichischer Zeitungen vermittelte diesen Eindruck, wenn zu lesen ist, nur ein Mandat hätten die NEOS … oder, die NEOS seien unter den Erwartungen und so weiter und so fort.

Menschgemäß sind an diesem medial verbreiteten Bild, verloren zu haben, viel zu wenig dazu gewonnen zu haben, weit unter den Erwartungen geblieben zu sein, die NEOS selbst nicht unschuldig. Wer die eigenen Träume in die Öffentlichkeit trägt, muß damit rechnen, an diesen eigenen Träumen gemessen zu werden und diese wieder hineingewürgt zu bekommen. Aber es stellt den Journalistinnen und professionellen politischen Beobachtern in Österreich ein äußerst schlechtes Zeugnis aus, wenn sie diese psychologisch durchaus verständlichen Träume zu einer ihrer Grundlagen ihrer Wahlanalyse machen.

NEOS dynamischer als FPÖ - Ein VergleichEine weitere Grundlage, auf der nun die NEOS ausgerutscht sind, statt als große Siegerin der EU-Wahl in Österreich auf dem Boden der Wirklichkeit zu stehen, sind die Meinungsumfragen, mit denen törichterweise das Wahlergebnis verglichen wird. Und ein solcher Vergleich macht die NEOS automatisch zu einer Partei, die verloren hat, weil es eben Voraussagen gab mit einem prozentual mindestens zweistelligen Ergebnis und zeitweilig sogar noch … Dabei sind Meinungsumfragen nichts anderes als die sündteuren praktischen Ausführungen des in Österreich beliebten Spruches Hätt-i-War-i … Wer war beispielsweise bei einer telefonischen Meinungsumfrage noch nicht versucht, in eine Rolle zu schlüpfen, um Meinungen von sich geben zu können, die nicht die eigenen sind, oder gelangweilt schnell irgendwelche Antworten hinwarf, damit die Umfrage, weil aus Höflichkeit eine Beteiligung nicht abgelehnt werden wollte, irgendwelche Reflexe auf Fragen verbalisierte, die sofort wieder vergessen sind, und erst beim Lesen einer Umfrage möglicherweise die Erinnerung kommt, diese Antwort mit diesem oder jenem ausgewiesenen Prozentsatz, die könnte selbst gesagt worden sein, oder, dieser Meinung können Menschen sein – unglaublich …

Eine weitere Grundlage der Wahlanalysen, wieder eine zum Nachteil der NEOS, ist das Heranziehen der letzten Nationalratswahl in Österreich … Oh, haben NEOS gar wenig dazu … Das ist zum einem eine katastrophale Vermischung von Wahlen, die nichts miteinander zu tun haben – nicht nur ergebnistechnisch. Zum anderen wird dieser Vergleich zum nachteiligen für die NEOS …

Bei der freiheitlichen Gemein-Schaft wird das gestrige EU-Wahl-Ergebnis mit der EU-Wahl 2009 verglichen und soher kann und wird von einem großen Zugewinn, einem großen Sieg, einer Verdoppelung der Mandate und so weiter und so fort. Für einen Zeile will dieser nicht korrekte Vergleich auch für die freiheitliche Gemein-Schaft herangezogen werden. Im Vergleich zur Nationalratswahl verlor die freiheitliche Gemein-Schaft die EU-Wahl, sie erreichte nicht einmal das Ergebnis der letzten Nationalratswahl, sie blieb weit unter ihren Erwartungen, sie ist die Verliererin …

Vom Boden der Wirklichkeit aus gesehen, ist es tatsächlich so, daß die NEOS mit 8,1% den höchsten Zugewinn nach dem vorläufigen Endergebnis in dieser EU-Wahl hatten, um 1,1% mehr als die freiheitliche Gemein-Schaft, die im Vergleich zur EU-Wahl 2009 7% mehr bekam. Daß die freiheitliche Gemein-Schaft nun zwei Mandate mehr hat als 2009, das ist Wahlarithmetik. Daß die NEOS nur ein Mandat hat, auch das ist Wahlarithmetik.

Ob das alles bloß aus Gedankenlosigkeit passiert, nur bequemes Nachreden und Nachschreiben ist, also diese den NEOS zum Nachteil gereichende mediale Vermittlung des gestrigen Wahlergebnisses, besonders aber in der Nachwahlbetrachtung auch noch ab heute, kann letztlich nicht endgültig beurteilt werden, aber es darf geahnt werden, daß es dafür durchaus auch handfeste Gründe gibt. Einer könnte sein, den NEOS den Nimbus des Siegens zu nehmen, sie kleinzureden, damit sie in den nächsten bevorstehenden Wahlen dann wirkliche Verlierer … Sie nicht mehr ein so „dynamisches Wachstum“ hinlegen, wie es die freiheitliche Gemein-Schaft nun für sich beansprucht, hingelegt zu haben, während sie, die freiheitliche Gemein-Schaft – um noch einmal den nicht korrekten Vergleich mit der letzten Nationalratswahl zu bemühen – nicht nur stagnierte, sondern auch noch verlor. Wie in der Collage im Vergleich auch gesehen werden kann, waren die NEOS auch in der letzten Nationalratswahl dynamischer als die freiheitliche Gemein-Schaft, die bloß um 3% zulegen konnte, während die NEOS … Und der Denkzettel, den die freiheitliche Gemein-Schaft den Parteien ÖVP und SPÖ mit dieser EU-Wahl schreiben wollte, ist weiß geblieben; ein verfehltes Wahlziel.

Und natürlich ist wieder einmal die große Warnung vor der freiheitlichen Gemein-Schaft angesagt, die prozentmäßig den Parteien ÖVP und SPÖ dicht auf den Fersen ist, und es ist wohl eine Pflicht der medialen Helfer und Helferinnen dieser beiden Parteien, ihnen beizuspringen. Aber Warnung ist keine Politik, zumindest keine aktive.  Warnung ist auch kein Journalismus, zumindest kein profunder. Und es gibt wohl auch einen psychologischen Grund … Huch, wieder so ein großer Stimmenzuwachs für die freiheitliche Gemein-Schaft …Huch, wieder die Mandate verdoppelt … Der wohlige Schauer, die garantierte Fortsetzung der Empörung über diese freiheitliche Gemein-Schaft, auch Sicherung der Auflage …

Neos brauchen zu Freiheitlichen keine Brücken mehr zu schlagen, die haben ihre schon, zu den „Salonfaschisten“

Eine Brücke brauchen Freiheitliche und also auch ihr sich nun als Brückenbauer vorgestellter Hauptgesinnungsherstellungsspitzenfunktionär und auf den Nationalratspräsidentenstuhl gesetzter Norbert Hofer nicht mehr zu bauen, die zu den Salonfaschisten

Welche Brücken Norbert Hofer bauen will, wurde in

Ingenieur Norbert Hofer als Autor von Brückensprengerinnen „Unzensuriert“ und „Zur Zeit“ ein mehr als recht geeigneter Brückenbauer

bereits ausführlich befragt … Es stellt sich eigentlich mehr die Frage, welche Brücken will Norbert Hofer noch bauen, es scheinen doch alle Brücken, die gesinnungstreu je gebaut werden können, ohnehin schon errichtet zu sein …

Freiheitliche Brücken zu SalonfaschistenWie auch der aktuelle Kommentar auf der freiheitlichen Homepage Unzensuriert wieder einmal erzählt, mit dem Titel „Die Grünen – Die zersetzende Kraft der Emanzipation“. Allein der Titel sagt bereits alles aus, was Freiheitliche nicht wollen, nämlich den emanzipierten Menschen. Mehr will auf den Inhalt dieses Kommentars gar nicht eingegangen werden, denn es ist im Grunde ein Kommentar ohne Inhalt, es ist ein weiterer Kommentar, der als Feindbestimmung katalogisiert werden kann. Und das ist keine Interpretation dieses Kommentars. Denn im Kommentar selbst wird davon geschrieben: „Gegner“, „bekämpfen“ … Oh, es sind Freiheitliche jetzt schon zu hören, die schreien werden, das sei unvollständig zitiert, weil nicht geschrieben, es wolle „politisch“ bekämpft werden. Aber es ist bloß auf den Punkt gebracht, denn es geht den Freiheitlichen um Kampf, nicht um eine politische Debatte. Denn wer andere beispielsweise als „Nachgeburt“ bezeichnet, agiert nicht politisch, sondern … Und welcher Platz in der Gesellschaft „Nachgeburten“ und „pathologischen Hysterikern“ zugewiesen werden will, wenn dazu in die Macht gesetzt, über diesen Platz kann auch in dem oben verlinkten Text nachgelesen werden: das Gefängnis und das Krematorium …

Die Brücke zu den „Salonfaschisten“ ist gebaut, und auch die Brücke zur „Schreibstaffel“ der Freiheitlichen ist gebaut, wie ein weiteres Mal die Kommentare zu diesem Kommentar „… Die zersetzende Kraft der Emanzipation“ erzählen, in denen etwa davon gesprochen wird, daß der „Feind“ gekannt werden müsse, um „bekämpft“ … Von einem „politischen“ Bekämpfen ist hier nicht mehr die Rede. Und was im Kommentar selbst verabsäumt wurde, nämlich die Bezugsquelle für die „Studie“ zu nennen, wird von einem Schreibstaffler nachgereicht …

Aber was ist das für eine Studie? Oder wesentlicher, von wem ist diese Studie? Freiheitliche meinen sich raffiniert, wenn im gesamten Kommentar gewichtig damit geworben wird, es sei die Studie des „Instituts für Staatspolitik“ … Oh, das klingt seriös, das klingt ernsthaft, das klingt redlich, das klingt objektiv … Das „Institut für Staatspolitik“ ist ein „Salonfaschist“, Götz Kubitschek … Auf dieser Brücke stehen Freiheitliche und ihre Schreibstaffel und werben für eine „Studie“, die direkt beim „Salonfaschisten“ zu bestellen ist, von seinem Rittergut Schnellroda verschickt dann „Salonfaschist“ Götz Kubitschek diese „Studie“ … Oh, es sind schon die Freiheitlichen zu hören, es sei nicht gewußt worden, daß die Adresse Rittergut Schnellroda des „Instituts für Staatspolitik“ die Heimadresse von dem „Salonfaschisten“ Götz Kubitschek … Und die Schreibstaffler und die Kommentarstafflerinnen werden das nachschreiben … Aber „Salonfaschist“ Götz Kubitschek ist den Freiheitlichen ein zu gut bekannter gesinnungstreuer Kopf, so daß auf derartige Ausflüchte höchstens, wenn überhaupt noch, gelangweilt reagiert werden könnte … Das muß hier nicht noch einmal ausführlich behandelt werden, es kann ohnehin nachgelesen, was bereits beispielsweise im September 2013 geschrieben wurde:

Ist Gleichstellung für „youtube“ Rassismus, Verherrlichen von Krieg, Nationalsozialismus?

Freiheitliche in Berlin in recht einschlägig bekannter Gemeinschaft

Es seien den Freiheitlichen ihre Brücken gegönnt, niemand wird den Freiheitlichen ihre Träume zum Vorwurf machen können oder wollen, wer wird abschätzig reden wollen, beispielsweise darüber, in welchem Deutschland Götz Kubitschek, Oberleutnant der Reserve, leben möchte, wie er stotternd vorträgt, „das ist das Land, in dem die Deutschen leben“ … Wer wird der Frau auf dem Rittergut widersprechen wollen, wenn sie sagt: „Wir sind rechts, ich bin rechts.“? Oder dem Oberleutnant der Reserve, wenn er sagt: „Wir sind sehr sehr konservativ, wir sind Rechtsintellektuelle …“ Konservativ – ein Fertigbauteilpfeiler, den Michael Spindelgger schon gut verwenden könnte, um eine Brücke zu den Freiheitlichen zu bauen, für eine gemeinsame Regierung … Es sind ja bloß Konservative, wie eben Christschwarze auch Konservative sind, und darüber hinaus stehen doch beide, Freiheitliche und Christschwarze, geeint auf der ebenfalls schon gebauten christlichen Nächstenliebetraditionsbrücke …

Aber für eine erneute christfreiheitlichschwarze Regierung bedürfte es diesmal einer weiteren Brücke, und diese zu bauen ist wild entschlossen der forsch auftretende Obmann der Partei Neos … Matthias Strolz muß von sich eine sehr hohe Meinung haben, er meint, kompetent aufzutreten, aber er tritt bloß unbändig auf … Noch spricht er davon, keine Koalition mit den Freiheitlichen eingehen zu wollen, zugleich aber auch davon, eine Regierung mit Freiheitlichen zu unterstützen, zugleich kann Matthias Strolz sich auch andere Regierungsvarianten vorstellen, in der beispielsweise das Stronach-als-Team … Das sind Lösungen! Wer erinnert sich nicht, an die Lösungen der seinerzeitigen christfreiheitlichschwarzen Regierung, beispielsweise an die Pensionsreform, die so außerordentlich war, daß Matthias Strolz jetzt eine Pensionsreform … Oder an die außerordentliche Bildungsreform, die Matthias Strolz jetzt … Es geht Matthias Strolz, wie er sagt, um Lösungen. Um welche Lösungen? Mehrzahl ist hier nicht angebracht, es geht wohl nur um eine einzige Lösung, Matthias Strolz möchte sein eigenes berufliches Fortkommen gelöst haben, und das auf höchster Ebene, er scheint ein bedingungsloser Anhänger des Peter-Prinzips zu sein. Wer mag ihm das verübeln? Niemand. Das ist nur allzu menschlich. Aber dafür hätte Matthias Strolz bereits jetzt kompetente Ansprechpartner, beispielsweise das Arbeitsmarktservice …

Es sind also den Freiheitlichen ihre Träume gegönnt, auch Michael Spindelegger sein Traum vom Bundeskanzler und für Matthias Strolz die besten Wünsche, daß er für sein berufliches Fortkommen eine gute Lösung findet, aber eines dürfen sich die Menschen in diesem Land nicht gönnen, eine Regierung mit diesem hier angesprochenen Personal. Denn, dann wird sich den Menschen in diesem Land bald nicht mehr die Frage stellen, ob sie sich noch etwas gönnen können, sondern …

Mit den Christschwarzen droht die Auferstehung des Kirchenstaates

In Österreich ist es ohnehin nicht so, daß von einer klaren Trennung zwischen Staat und Kirche gesprochen werden kann; es herrschen äußerst schlampige Verhältnisse zum größtmöglichen Vorteil in erster Linie des Organisierten Glaubens der römisch-katholischen Kirche …

Nun scheinen die Christschwarzen daran gehen zu wollen, diese schlampigen Verhältnisse in Ordnung bringen zu wollen, und was das heißt, wenn Christschwarze sich nicht mehr mit der zweiten Position in der Regierung begnügen müssen – Wähler und Wählerin hüt‘ davor! -, kann an den Zeichen, die es dafür bereits gibt, abgelesen werden …

Die Kirche wählt jetzt schon für das Innenministerium die Flüchtlinge aus, die aktuell von Syrien …

Mit Spindelegger aus der Tradition in die Tradition

Mit Michael Spindelegger aus der Tradition in die Tradition – Ein Kreisgang

Der Kirche tragen jetzt schon Soldaten des Bundesheeres, wie erst vor kurzem ausführlich berichtet,  die Frau Maria über die Felder … Das war zwar in Wien, aber Stadt kann im Zusammenhang mit den Christschwarzen nicht mehr geschrieben werden, die vor der Stadt warnen, vom Land ihr Heil erwarten, und die Verlandlerung gehört zu einem Kirchenstaat wie zur Frau Maria der geleugnete Ehebruch … Die Verdorfung schreitet ja jetzt schon voran – sichtbares Zeichen: die Tracht …

Möglicherweise holt Michael Spindelegger in einer Halbabendschule noch den Prälaten nach, ehrgeizig genug für das eigene Fortkommen ist er ja … Anderseits gibt sein jetziger Titel auch schon viel her, klingt eigentlich mehr als Prälat – Ritter vom Orden des aufgelassenen Grabes zu Jerusalem – korrekt heißt es „heiligen“, aber ganz automatisch verwandelt sich beim Schreiben heilig in aufgelassen … es gehört aber zum Wesen der Écriture automatique, sie nicht zu korrigieren …

Wenn also Michael Spindelegger das werden sollte – Wählerin und Wähler hüt‘ davor! -, was er sich erträumt, wird seine Visitenkarte ihn wohl wie folgt beschreiben:

Dr. Michael Spindelegger
Spindlelor
Ritter vom Orden des aufgelassenen Grabes zu Jerusalem

Eine ganz geglückte Übersetzung für das Kunstwort aus spindle und chancellor wurde noch nicht gefunden; vorgeschlagen, um ein wenig zu illustrieren, was dieses Wort bedeutet, wurde u.a. schon: Pfaffenkappler …

Nicht auszudenken, was dann, sollte Michael Spindelegger … werden – Wähler und Wählerin hüt‘ davor! -, was Christschwarze jetzt bloß träumen, auf die Menschen in diesem Land hereinbrechen könnte, wenn Christschwarze ihren Wahlspruch Tradition aus Tradition ungehindert in Taten … das Land in einen Kirchenstaat …

Das Harmloseste noch könnte sein, daß auf Behördenschreiben zusätzlich zu den Bildern von beispielsweise Johanna Mikl-Leitner und Sebastian Kurz das Foto des höchsten leitenden Angestellten in Österreich, also von Christoph Schönborn, oder schlichter aber kampfbewußter das Kreuz … Oder das Foto von Klaus Küng zur klaren Verlautbarung, was Reaktion heißt … Nach dem Proporz müßte es aber ein Bild von Andreas Laun sein, denn ohne Freiheitliche wird Michael Spindelegger kein Spindlelor … Und es wird zu wenig sein, noch eine dritte Partei wird benötigt werden … Abgründiger geht es dann aber kaum bis gar nicht mehr

Gebückte Staatshaltung - das Harmloseste noch in einem KirchenstaatDas Harmloseste in diesem Abgrund könnte auch noch sein, daß die gebückte Haltung zur Staatshaltung erhoben wird, wie sie Michael Spindelegger schon vorzeigte, in einem Grätzel von Rom …

Nicht mehr so harmlos könnte die Sozialpolitik sein, wird an den christschwarzen Ahnherr Leopold Kunschak

Nicht mehr so harmlos könnte die Lohnpolitik sein, oder doch harmlos für …, weil es keine mehr geben könnte, sieht Michael Spindelegger doch jetzt schon nur Arbeitnehmerinnen, die mit ihrem Lohn zufrieden

Nicht mehr so harmlos könnte … Es muß nicht noch mehr angeführt werden, entscheidend ist, sich am 29. September 2013 zu erinnern, und mit Bestimmtheit fällt jedem Wähler und jeder Wählerin alles und noch viel mehr ein, als hier erwähnt wurde, was gegen …