Burschenschaftliche Geschichtslügen, Gegenwarts- und Geschichtsfälschungen – veröffentlicht „Die Presse“

„Die Presse“ stellt am 13. Februar 2014 Dipl.-Ing. Rainer Wolbank, Mitglied der Burschenschaft Arminia Graz, Platz zur Verfügung, um krampfhaft den Versuch zu unternehmen, Verbindungen zwischen dem Nationalsozialismus und den Burschenschaften zu kappen –

Aber sogar als Versuch ein gescheitertes Unternehmen …

Arminia - Beteiligung am nationalsozialistischen Putsch

„Im WS 1934/35 fielen zwei Bundesbrüder in den Kämpfen zwischen den nationalen Verbänden, die gegen die Diktatur Dollfußs kämpften, und der Exekutive: Mardaunig und Ebner.“ Leo Mardaunig: „Blutzeuge der nationalsozialistischen Bewegung.“

Rainer Wolbank versucht nicht nur durch Geschichtsfälschung eine Schönrede für die Burschenschaften zu halten, sondern auch durch Gegenwartsfälschung. Wenn er behauptet, es sei schlicht falsch und unwahr, daß Budin und Küssel Burschenschafter seien, so mag das für den 13. Februar 2014 stimmen, aber daß Felix Budin und Gottfried Küssel nie etwas mit Burschenschaften zu schaffen gehabt hätten, hier unternimmt er mit dieser seiner Formulierung schlicht eine Gegenwartsfälschung

Hitler und die Vewirklichung urburschenschaftlicher Gedanken

„Verwirklichung des urburschenschaftlichen Gedankens“

Die Geschichtsfälschung betreibt Rainer Wolbank dadurch, daß er zwar einräumt, es sei unbestreitbar, „einige Männer“ gab es, „die es für notwendig hielten, der NSDAP beizutreten“ … „Einige Männer“ nur, also nur „einige“ Burschenschafter traten der NSDAP bei – diese Verharmlosung der Rolle der Burschenschaften im Nationalsozialismus ist nicht mehr zu überbieten …

Die Presse - Küssel - Arminia - Wolbank - Burschenschaften

„Bis 1945 waren Arminen in führenden Positionen des NS-Apparates zu finden.“

Rainer Wolbank ist Mitglied der Burschenschaft Arminia Graz, wie es auch Ernst Kaltenbrunner war, wie es auch sein Vater schon war, Hugo Kaltenbrunner. Heinrich Himmler, Vorgesetzter von Ernst Kaltenbrunner, Mitglied der schlagenden schwarzen Studentenverbindung Apollo (heute Burschenschaft Franco-Bavaria), Ernst Röhm … Sind „einige Männer“ drei Männer, oder waren es doch „einige“ mehr …

Mag ein jeder Mensch, also auch Rainer Wolbank, sich eine Geschichte schreiben und zurecht reden, wie es ihm beliebt, wie er es nicht anders kann, in seiner Bude hat ein jeder das Recht darauf, Herr einer Geschichte zu sein und ihr den Namen Historie zu geben … Anders verhält es sich aber, wenn Geschichtsfälschungen, Gegenwartsfälschungen und Geschichtslügen in die Öffentlichkeit getragen werden.

Burschenschaft - Rainer Wolbank - Die Presse

„Die Charaktereigenschaften der Juden, die sie zu Schädlingen des deutschen Volkes machen, können sie durch die Taufe nicht ändern, genauso wie ein Neger durch die Taufe nicht Germane werden kann oder eine weiße Haut erhält.“ (1919)

Und „Die Presse“ räumt einer Geschichtslüge Platz ein. Denn es ist eine Geschichtslüge von Rainer Wolbank, wenn er schreibt, der Nationalsozialismus habe mit dem Sozialismus mehr gemein als mit den Burschenschaften. Denn allein die Arminia bereits, dessen Mitglied er ist, widerlegt diese wolbanksche Lüge, Burschenschaften hätten nichts mit dem Nationalsozialismus gemein: sie, die akademische Burschenschaft Arminia, dessen Mitglied er ist, beteiligte sich beispielsweise am nationalsozialistischen Putsch von 1934 …

Damit ist im Grunde alles über den Wahrheitsgehalt der Schreibe von Rainer Wolbank gesagt. Und das hätte nicht einmal gesagt werden müssen, wäre „Die Presse“ nicht zur erweiterten und also öffentlichen Bude geworden …

Denn äußerst bedenklich ist es aber, daß „Die Presse“ sich in den Dienst nehmen läßt, nicht nur für Geschichtslügen, sondern auch für fortgesetzte und unermüdliche Versuche der einschlägig bekannten Kreise, dem Sozialismus den Nationalsozialismus anzulasten, während der Nationalsozialismus eindeutig in die Kategorie des Faschismus gehört.

„Die Presse“ sollte doch endlich ein Lexikon aufschlagen, um das Wort „Debatte“ richtig zu verstehen. Sie wird nirgendwo eine Erklärung für das Wort „Debatte“ finden, in der es heißt, die Merkmale einer Debatte sind Geschichtsfälschung, Gegenwartsfälschung, Geschichtslüge und so weiter und so fort …

Zur Nachlese, eine kleine Auswahl:

Ein deutscher Dichter der Burschenschaft Suevia: „Das Feuer von Auschwitz behüten und schüren“

„Die Presse“ wirbt für eines freiheitlichen ZZlers revisionistische Geschichtsschreibung

Blinde Schreibe der Tageszeitung „Die Presse“ – Freiheitlicher ZZler ein „renommierter Historiker“

Faschistische Partei ist für freiheitlichen ZZler eine sozialistische

Burschenschaften – Die ungebrochene Liebe zum Feuer

Burschenschaft Brixia – „Kaderschmiede nationaler und rechtsextremer Gesinnung“

1848 – Die Farce von 1789

Theodor Körner – Eine burschenschaftliche Konstante

Auch die Schreibstaffel würde sich in eine Norbert-Steger-Demonstration „Wehret den Anfängen!“ einreihen

Darf recht stark angenommen werden, wird gelesen, was die Schreibstaffel seit und um den letzten Akademikerball herum so recht alles gegen Verharmlosung und gegen Verhetzung schrieb und damit durchaus brauchbare Kommentare für Transparente …

Schreibstaffel Unzensuriert schreibt sich Transparente selbst

„Schusswaffengebrauch Muss tödlich erfolgen Sonst nur Probleme keine Warnschüsse“ – „Das sind aber sehr viele Aber in 5Minuten Standgerichten ist es in angemessener Zeit zu schaffen“

Es war mehr ein Vorschlag an Norbert Steger als Ausdruck einer Hoffnung, er möge seinem Kommentar als Reaktion auf eine Glosse von Hannes Uhl im Kurier eine zweite Handlung folgen lassen, und zwar das Organisieren einer Demonstration gegen Verharmlosung und gegen Verhetzung. Diesem Vorschlag einer stegerischen Demonstration „Wehret den Anfängen!“ wurden Entwürfe für Transparente beigegeben …

Uwe Scheuch auf dem Ball der GetreuenUm die Transparente der Schreibstaffel müßte sich Norbert Steger, wie gesagt, nicht mehr kümmern, denn diese hat bereits Texte für Transparente massenweise gebunkert, und was die Stegerischen besonders freuen wird, es sind durchweg Texte im Gesinnungsgleichklang …

Norbert Steger steht zu seiner jüdischen Adoptionsfamilie: „Ich selbst hab‘ mit ihnen aber nur den Namen gemeinsam.“

Wenn einer aus der freiheitlichen Gemein-Schaft über Geschichte schreibt, wird es immer seltsam ungenau, oder richtiger, gesinnungsgemäß genau, sogar dann, wenn es um die eigene Familiengeschichte geht.

Norbert Steger bestätigt das aktuell mit seinem Einsatz für den Säbeltanz der freiheitlichen Gemein-Schaft. Er greift auf die eigene Familiengeschichte zurück, wohl um zu bekräftigen, was für ein ehrbarer Kämpfer er doch für die Demokratie sei, und vor allem, was für ein unverdächtiger Kämpfer er sei für

Norbert Steger scheint es mühelos von der Hand zu gehen, mit Daten ebenso großzügig umgehen zu können, wie es von der Unzensuriert der freiheitlichen Gemein-Schaft her bekannt ist, der er seinen Brief an Hannes Uhl zur Veröffentlichung übergab. Oder so gesinnungsgemäß wie die Kameraden und Kameradinnen der freiheitlichen ZZ ..

Norbert Steger und seine jüdische Familie - Mit ihnen nur den Namen gemeinsam

„Der Großvater war ein jüdischer Bankier mit ausgeprägter Neigung zum Antisemitismus, der Vater ’niemals Parteimitglied‘ und doch in der NSDAP – wie viele Vizekanzler hat Österreich?“ Und diese Frage aktualisiert: Wie viele Vizekanzler a.D. hat Österreich?

Sollte wer Norbert Steger treffen und ein Gespräch nicht so recht … Vielleicht sind diese Fragen dafür hilfreich:

Wann verlor der Großvater das Vermögen? Erst von den Nazis gestohlen oder doch schon in den 1920er Jahren? Was haben Sie jetzt mit der jüdischen Familie plötzlich gemeinsam, also mit Ihrer Adoptionsfamilie, mit der Sie einst nur den Namen Steger gemeinsam haben wollten?

Aufnahmebedingung bei den Freiheitlichen: Verpflichtung zur Einhaltung des Informationsverbotes

Gleichbleibend absonderliche Blüten treibt

Politik unzensuriert – Informationen des 3. NRPräs. Dr. Martin Graf“ kann es sich nicht entgehen lassen, über das Verbot des Küssens in einem Lokal in Innsbruck zu berichten und mit dem Satz zu eröffnen:

Immer absonderliche Blüten treibt der religöse und kulturelle Fundamentalismus von Zuwanderern aus dem orientalischen Raum in Österreich.

Freiheitliche werden von Informationen nicht geküßtEntweder ist das Einholen von Informationen bei den Freiheitlichen bei Androhung des Ausschlusses verboten, oder die Freiheitlichen haben Informationsquellen, von denen andere nicht trinken möchten, also Informationsquellen, aus denen Freiheitliche ihre Beweise schöpfen, daß bereits von den Vereinigten Staaten bis Oberösterreich der Boden übersät ist mit religiösen und kulturellen Fundamentalismusblüten, deren Gärtner und Gärtnerinnen …

Nein. Es gilt für Freiheitliche wohl eher das selbstauferlegte Informationsverbot. Und zugleich haben Freiheitliche ihre Informationsquellen, aus denen andere nicht … Wie es um das Kußverbot in der Welt bestellt ist, ein paar Beispiele wurden auf die carte postale geklebt. In Südtirol, wohin Dr. Martin Graf auch reist, wird ihm nichts erzählt worden sein, wie es in Italien beispielsweise gesetzlich aussieht – alle ganz versunken in das Gebet für einen Terroristen … Und auf dem Akademikerball vulgo Wkr-Ball werden die französischen Gäste auch noch nichts erzählt haben, fasziniert vielleicht oder mehr abgelenkt von den geschichtlichen Ausführungen des zurzeitigen Obmannes der Freiheitlichen, wer die neuen Juden

Es gilt für Freiheitliche vor allem das selbstauferlegte und die als Eintritt zu zahlende Verpflichtung zur Einhaltung des Informationsverbotes und, wer den gesamten Beitrag liest, wird vielleicht denken, auch die Informationsselektionspflicht, zu der es auch gehört, einen längst abgelaufenen Kalender zu verwenden.

Aber das ist das Übliche, das von Freiheitlichen Erwartbare. Interessant ist mehr die Frage, ob es zu einer Umbennung von „Unzensuriert“ kommen wird, wenn Norbert Hofer, einer der Autoren, zum III. Präsidenten NR gewählt werden sollte – I. Nationalratspräsidentin Barbara Prammer hat ihm ihre Stimme ja schon offeriert, wird es dann heißen: „Politik unzensuriert – Informationen des 3. NRPräs. Ing. Norbert Hofer“? Inhaltlich wäre allerdings eine Umbennung nicht notwendig … Und wird auch das grafsche Personal dann weiter für Norbert Hofer im Parlamentsbüro arbeiten, diese Arbeit im Nationalrat weiter als Nebenberuf ….

Absonderliche Blüten treiben nicht nur die Gesetzgebungen in vielen Staaten aus, sondern auch private Reaktionen auf Zärtlichkeiten und Küsse von jeher … Auch in Wien, um ein Beispiel herauszugreifen, konnte in einem von … (auch wenn es auf der Hand läge, eine religiöse Zuordnung hieße, in die freiheitliche Falle zu tappen) betriebenen Lokal in der Burggasse mit übergroßen Schnitzelstücken es zwei Menschen passieren, daß ihr Kuß mit einem brutalen Klopfen auf den Tisch jäh unterbrochen und befohlen ward, augenblicklich mit dem Küssen aufzuhören, denn sonst …

NS Aus welchen Informationsquellen Norbert Hofer trinkt, darüber wurde schon geschrieben, und kann hier nachgelesen werden …

NNS Eine Frage stellt sich im Zusammenhang mit den beiden Umfragen, die mit Martin Graf verklammert sind, aber darüber morgen oder übermorgen, wenn wieder einmal Zwischenstände bekanntgegeben werden sollten. Wenn Sie sich noch an diesen beiden Umfragen beteiligt haben, sind Sie herzlich eingeladen, es noch zu tun.

Die erhofften Dreitausend waren nicht auf dem Wiener Akademikerball alias Wkr-Ball – Aber Dreitausend kamen zu den Demonstrationen

Ausdruck der Enttäuschung über einen äußerst schwach besuchten Wiener Akademikerball alias Wkr-Ball scheinen die angekündigten Anzeigen zu sein, die nun Freiheitliche einbringen wollen, etwa der freiheitliche ZZler Andreas Mölzer gegen ÖH-Vorsitzende Wulz und Polizeipräsidenten Pürstl …

Akademikerball - 3000 bei Demonstration - 780 in der Hofburg

Statt der erwarteten 3.000 nur 780 Ballgäste … Wiener Akademikerbal alias Wkr-Ball mit Hofburg Betriebsgesellschaft mbH. verlinkt im guten Einvernehmen.

Laut Polizeisprecher Hahslinger besuchten den Wiener Akademikerball alias Wkr-Ball 780 Menschen. Das sind nicht wenige Teilnehmer und Teilnehmerinnen … Allerdings, erwartet wurden mehr, aberviel mehr, wie in der Collage gelesen werden kann, „3.000 Teilnehmer“. Das heißt, lediglich 26 Prozent von den erwarteten oder erhofften Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben den Wiener Akademikerball alias Wkr-Ball am 1. Februar 2013 auch besucht … 3.000 Menschen waren, ebenfalls nach Polizeiangaben, aber Teilnehmer und Teilnehmerinnen an den Demonstrationen …

Wirtschaftlich gesehen scheint der Wiener Akademiker-Ball alias Wkr-Ball also keine besondere Leistung gewesen zu sein. Das ist aber nicht weiter überraschend, können Freiheitliche doch das Wort Leistung nur in einer Was-Frage ökonomisch richtig verwenden …

Soher waren die Demonstrationen erfolgreich, denn an diesen nahmen 3.000 Menschen teil, während in der Hofburg 780 Menschen beim Säbeltanz waren und der eine oder die andere, vielleicht vor allem Udo Guggenbichler oder Martin Graf, sich fragten, wo sind denn nun die 3.000 Ballgäste …

Es wird tatsächlich nur über die wirtschaftliche Schiene möglich sein, daß es keinen Wiener Akademiker-Ball alias Wkr-Ball mehr in der Hofburg geben wird, wenn es den schaftlichen Freiheitlichen nicht mehr möglich ist, sich die Hofburg für einen Ball zu leisten, und sie sich für das Schmißtönnchengschnas einen anderen und ihnen angemessenen billigen Tanzboden suchen werden müssen … Scheint es doch bereits seit längerem einen Besuchsrückgang zu geben; Andreas Mölzer beklagte dies bereits 2011

Es wird tatsächlich nur über die wirtschaftliche Schiene möglich sein, daß dieses Schmißtönnchengschnas nicht mehr im symbolischen Machtzentrum der demokratischen Republik Österreich stattfindet, denn zwischen den schaft-freiheitlichen Organisatoren und der Hofburg Betriebsgesellschaft scheint es ein bestens Einvernehmen zu geben, worauf nicht nur die Verteidigungsreden von Renate Danler schließen lassen, sondern auch die, wie in der Collage gelesen werden kann, die Verlinkung zwischen den Sites „Wiener Akademikerball“ und „Hofburg.com“ … Wobei sich die Frage stellt, ist das eine kostenlose Verlinkung oder eine durch die Hofburg Betriebsgesellschaft bezahlte Werbung?

Das alte Personal – organisiert in zwei Vereinen – ist auch heuer für WKR-Ball alias Wiener Akademiker-Ball federführend verantwortlich

Zwei Vereine für einen WKR-Ball

Zwei Vereine für einen WKR-Bal alias Wiener Akademikerball

Im Grunde war der nun unter dem Namen „Wiener Akademikerball“ organisierte und besser unter seinem Vulgo-Namen bekannte „WKR-Ball“ immer schon ein Ball der Freiheitlichen, um das festzustellen, hätte es auch den Medien für ihre Berichterstattung gereicht, beispielsweise einen Blick in das Vereinsregister …

Österreichisch wurde dafür halt bloß ein neuer Verein gegründet, genauer, noch ein zweiter Verein:

Wiener Akademiker-Ballausschuss – Verein für Wissenschaft, Forschung, Kultur und Menschenrechte

Der zweite Verein kommt, wie in der Gegenüberstellung gelesen werden kann, mit etwas weniger Vertretern aus. Dafür aber dürfte es geradezu zu einer Bildungszertifiierungsoffensive gekommen sein, denn der zweite Verein ist nicht mehr einfach ein Verein bloß für „Brauchtumspflege“, sondern für „Wissenschaft, Forschung, Kultur und Menschenrechte“.

Der Obmann dieses zusätzlichen nun wissenschaftlichen Vereins ist der freiheitliche Gemeinderat Ing. Udo Guggenbichler, der also weiterhin den WKR-Ball alias Wiener Akademiker-Ball organisiert. Beim „Verein für Brauchtumspflege“ endet seine Obmannschaft erst im Februar 2013.

Der Obmann-Stellvertreter ist Roland Kahlenberg, auch vor 2013 aktiv für den WKR-Ball. Beim „Verein für Brauchtumspflege“ ist er noch Stellvertreter bis Februar 2013.

Schriftwart Herwig Götschober schrieb dazu auch schon mal Erhellendes auf das „burschenschaftliche Nachrichtenportal“. Beim „Verein für Brauchtumspflege“ ist Herwig Götschober „Schriftführer“, noch kein „Schriftwart“, und seine Funktion endet erst 2015.

Säckelwart Michael Podesser informierte bereits 2005 gemeinsam mit Udo Guggenbichler in den „Burschenschaftlichen Blättern“ über den WKR-Ball. Seine Funktion als „Säckelwart“ beim „Verein für Brauchtumspflege“ endet ebenfalls erst 2015.

Renate Danler - Das will ich mir gar nicht anschauen

Ein freiheitlicher Säbel ist ja ein anderer Säbel als ein burschenschaftlicher Säbel.

Und dazu gehören  auch die Antworten auf Fragen wie etwa:

Wer hat sich je dafür massiv eingesetzt, daß es weiter den WKR-Ball alias Wiener Akademiker-Ball in der Hofburg gibt? Es waren Burschenschafter alias Freiheitliche

Wer tanzt und redet klug auf diesem WKR-Ball alias Akademiker-Ball der recht feinen Gesellschaft, auch schon mal unmittelbar davor? Von Heinz-Christian Strache aufwärts bis Richard Melisch

Und wie wird darauf reagiert? Auch österreichisch. Auf den Punkt gebracht von Renate Danler, wie ebenfalls in der Collage gelesen werden kann: „Das will ich mir gar nicht anschauen.“ Konkret auf diesen Ball bezogen kann das österreichische Reagieren knapp auch so formuliert werden: Ein freiheitlicher Säbel ist ja ein anderer Säbel freilich,  als ein burschenschaftlicher Säbel …

Freiheitliche Strategien des Wahrheitseinsatzes

In der bereits in

Freiheitliche betteln nach Aufklärung

und

Freiheitliche betteln nach Korrekturen

erwähnten Ausgabe 4/2013 der freiheitlichen ZZ schreibt auch Dr. Martin Graf, und zwar über den Akademiker- vulgo WKR-Ball, wofür er den Titel „Strategien der Intoleranz“ fand -, die Schlagzeile „Freiheitliche Strategien des Wahrheitseinsatzes“ allerdings wäre zutreffender, konkret in bezug auf den Ball, aber nicht nur …

Freiheitliche Strategien des Wahrheitseinsatzes„Zwar gibt es keinen WKR-Ball mehr“, schreibt der III. Präsident NR in der freiheitlichen ZZ, „dafür aber den 1. Wiener Akademikerball, veranstaltet von der Wiener FPÖ“. Daran ist nichts Neues. Auch der alte WKR-Ball wurde von einem Freiheitlichen organisiert und der freiheitliche Mandatar Udo Guggenbichler organisiert auch den Akademikerball vulgo WKR-Ball, wie dem Vereinsregisterauszug über das seltsamste Ballausrichtungskomitee entnommen werden kann: „Wiener Akademikerball-Ausschuss – Verein für Wissenschaft, Forschung, Kultur und Menschenrechte“ …

„Die Freiheitlichen ließen ihrem Eintreten“, schreibt der III. Präsident NR, „für Meinungs- und Versammlungsfreiheit Taten folgen und laden zu ihrem Hofburg-Ball selbstverständlich auch die Mitglieder der Studentenverbindungen ein, deren Aktive mit ihren Damen am 1. Februar traditionsgemäß die Eröffnung gestalten werden.“ Auch daran ist nichts Neues. Wie bekannt ist, sind viele freiheitliche Funktionäre Mitglieder von Burschenschaften, die nun bei Martin Graf zu einfachen „Studentenverbindungen“ mutieren, wohl um Harmlosigkeit zu suggerieren. Freiheitliche laden also auch am 1. Februar 2013 wieder sich selbst zur „Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu ihrem Hofburg-Ball“ …

„Daß sich die Hetze der Linksextremisten nun nicht mehr ’nur‘ gegen die kleine Gruppe der Korporierten richtet, sondern heuer“, schreibt der III. Präsident NR, „gegen die enorme Masse an Menschen, die bei der letzten Wiener Wahl der FPÖ ihre Stimme gegeben haben, macht das Ziel der Jagdgesellschaft transparent und läßt deutlich werden, daß manche nicht davor zurückschrecken, ein knappes Drittel der Bürger ihrer Grundrechte zu berauben“. Es geht hiebei nicht um Raub immaterieller Werte, selbstverständlich ist auch den Schaften ihr Schmißtönnchengschnas gegönnt, aber das symbolische Zentrum der demokratischen Republik Österreich ist nicht der rechte Ort dafür -, es wurden auch schon andere Tanzböden dafür empfohlen, beispielsweise die Wartburg … Und, die Antwort auf die Frage, ob sie zu einer Propagandamasse in Geiselhaft für rein freiheitliche Burschenschafterinteressen weiter verkommen wollen, müssen Wähler und Wählerinnen in den nächsten Wahlen selbst finden …

NS Wie es Freiheitliche selbst mit der Meinungsfreiheit, auf die Dr. Martin Graf auch in der aktuellen freiheitlichen ZZ pocht, halten, mag nicht wieder ausgeführt werden, nur beispielhaft verwiesen werden auf:

Pro WKR-Ball – Vom Löschen anderer Meinungen

Kauft nicht bei …

Menschenspieler Dewinter erholt sich von der Jagd beim freiheitlich-akadmeischen Hofburgtanz

Zur Zeit WKR-Ball

Und so weiter und so fort … Weiteres ist hier einfach zu finden durch Suchen nach Schlagwörtern, wie „Hofburg ohne WKR-Ball“, „Dr. Martin Graf“, „Zur Zeit“, „Unzensuriert“ …