Robert Faller nach der Identität der Seitenbetreiber „Unsere Stadt Ried“ fragen

Die „Oberösterreichischen Nachrichten“ berichten über die Gründung einer Gruppe auf der Plattform des Unternehmens Facebook und schreiben, die Gründer möchten anonym bleiben. Nicht nur diese Tageszeitung verlinkt gleich zu „Unsere Stadt Ried“, auch beispielsweise die Tageszeitung „Der Kurier“, von der ebenfalls nicht hinterfragt wird, wer die Gründer sind, sondern deren Wunsch nach Anonymität ebenfalls ohne Not sofort erfüllt.

Unsere Stadt Ried - Robert Faller nach Betreiberidentität fragen

„Wir sind (die) Gegengewalt“ – Das gefällt „Unsere Stadt Ried“ einzig.

Wessen Wunsch erfüllen Medien damit? Besonders die zwei oben genannten Tageszeitungen? Den Wunsch von Robert Faller?

Was auf „Unsere Stadt Ried“ sogleich auffällt, ist, dieser „Gruppe“ gefällt „Gegengewalt“. „Gegengewalt“ wird betrieben von Robert Faller, der auch sofort schrieb, es müsse etwas dagegen getan werden:

„Dieses ‚RIED VIDEO‘ geht die Runde. Hoffe es rüttelt einige wach! Gegen (Ausländer-)Gewalt muss etwas getan werden! Gegengewalt -„

Wie groß kann der Zufall sein, daß den anonmyen Betreibern von „Unsere Stadt Ried“ ausgerechnet und sofort und einzig „Gegengewalt“ gefällt? Wer den Menschen kennt, weiß, wie gerne dieser doch verrät, was er macht, auch wenn er daraus ein Geheimnis machen möchte. Robert Faller wird dieser menschlichen Eigenschaft wohl auch nicht entgehen können. Und mit diesem Hinweis auf „Gegengewalt“ wird laut geschrien, fragt Robert Faller, ob er „Unsere Stadt Ried“ gegründet hat …

Die Gegengewalt von Robert Faller & Co

„Saufen – Geht raus und spielt.“ – „Fallers Fall vor Gericht.“

„Gegengewalt“ klingt gut und edel. Aber es ist keine Bewegung, die gegen Gewalt ist. Das ist bloß die verkürzte Schreibung. Diese Bewegung nennt sich „Wir sind (die) Gegengewalt“. Und um was für eine „Gegengewalt“ es sich dabei handelt, mit Robert Faller, dem im Zusammenhang mit dem Wiederbetätigungsgsetz Gerichten nicht Unbekannten, dafür reicht ein Hinweis:

„Zur Zeit“ wirbt Robert Faller als Abonnenten“

Möglicherweise antwortet Robert Faller gleich stolz und frei, er sei die Gruppe „Unsere Stadt Ried“ … Wie stolz werden die Medien dann auf ihre fallerischen Hilfsdienste sein?

Unsere Stadt Ried - Tirol wird Österreich - Eine Umdichtung

Wenn Männer Unterstützung brauchen, stehen freiheitliche Männer nicht an, beizuspringen.

Und noch einen Wunschen haben die Medien, nicht nur die zwei oben genannten Tageszeitungen, sogleich erfüllt, darüber ethnisch zu berichten, während es eine reine Männer-Geschichte ist, auch das muß nicht sonderlich noch ausgeführt werden, der Hinweis reicht aus auf:

Rapper aus Ried empfehlen sich für das Sortiment der mölzerischen „Zur Zeit“

„Alpen-Donau-Info“ als Vulgo-Name für die freiheitliche „Zur Zeit“ wäre recht passend

Es gibt in diesem von den Alpen und der Donau beherrschten Land die Tradition der Hausnamen als eindeutige Kennzeichnung. Eine sterbende Tradition. Das Sterben könnte aber aufgehalten werden, etwa dadurch, daß nun Zeitungen zur eindeutigen Kennzeichnung mit Vulgonamen getauft werden. Für Häuser ist diese Tradition sinnlos geworden, weil diese ohnehin durch das postalische System ausreichend  gekennzeichnet sind, sie dadurch leicht zu finden und keine Verwechslungen mehr möglich sind. Bei Zeitungen hingegen sind ihre Titel nicht immer richtig gewählt, oft tragen Zeitungsnamen mehr zur Verwirrung bei, als sie genau kennzeichnen, welche Zeitung eigentlich in der Hand gehalten wird.

Zur Zeit vulgo Alpen-Donau-InfoEin dafür recht geeignetes Beispiel ist das Magazin der freiheitlichen Gemein-Schaft: „Zur Zeit“. Zu welcher Zeit wird in diesem Magazin geschrieben? Zur Gegenwart? Nein. Auch wenn der Bezug auf tagesaktuelle Themen das vermuten lassen würde. Es wird doch ausschließlich mit Vergangenheitsmagazin auf die gegenwärtige Zeit geschossen, als Gegenwart aus der Gegenwart heraus behandelt. Zur Zeit gehört auch die Zukunft. Eine Zeitform, die der freiheitlichen ZZ gänzlich fremd ist, wird unter Zukunft Weiterentwicklung verstanden. Zukunft wird in diesem freiheitlichen Medium ebenfalls mit dem Vergangenheitsmagazin beschossen und zerschossen, bis aus Gegenwart und Zukunft, das scheint der Zweck zu sein, Vergangenheit bröckelt. Zur Vergangenheit also schreibt das Magazin der freiheitlichen Gemein-Schaft, die ihr Gegenwart und Zukunft ist.

Im Fokus der „Zur Zeit“ ist also räumlich und zeitlich Vergangenheit und Alpen-Donau-Gebiet, darauf konzentriert sich dieses freiheitliche Magazin obsessiv. So scheint es recht passend und zur deutlichen und eindeutigen Kennzeichnung, was für ein Medium das ist, der „Zur Zeit“ den Vulgonamen „Alpen-Donau-Info“ zu geben.

Das könnte beispielsweise für die Tageszeitung „Der Standard“ hilfreich sein, um nicht weiter über eine belanglose Website mit dem Namen „Alpen-Donau-Info“ zu berichten, um nicht weiter belanglose Websitesbetreiber zu interviewen. Aber nicht nur dieser Zeitung. Denn es erschien so gut wie allen Zeitungen in diesem Land berichtenswert, daß „Alpen-Donau-Info“ wieder … Betrieben von Richard Pfingstl. Es wird über eine völlig belanglose Website berichtet, es wird ein völlig belangloser Betreiber interviewt. Belanglos heißt, es ist keine Website von einer in Parlamenten vertretenen Partei. Belanglos heißt, Richard Pfingstl ist kein Abgeordneter des österreichischen Parlamentes, kein Abgeordneter des europäischen Parlamentes, kein Gemeinderat, kein Landtagsabgeordneter, kein dritter Nationalratspräsident … Die „Zur Zeit“ vulgo Alpen-Donau-Info der freiheitlichen Gemein-Schaft aber ist das Medium einer in vielen Parlamenten vertretenen Partei, das Medium von Abgeordneten auf allen politischen Ebenen, das Medium von einem dritten Nationalratspräsidenten.

Richard Pfingstl und Norbert Hofer - Anwälte der MeinungsfreiheitDie sogenannte neue „Alpen-Donau-Info“ von Richard Pfingstl beschäftigt sich vorwiegend mit dem Verbotsgesetz. Also mit dem, was auch für die freiheitliche ein vordringliches Anliegen ist. Aber die Beschäftigung von Richard Pfingstl mit dem Verbotsgesetz ist eine belanglose, während die freiheitliche Beschäftigung damit als keine belanglose abgetan werden kann, zumal die Bereitschaft nach jüngsten Meinungsumfragen, eine derartige Gemein-Schaft zu wählen, weiter im Ansteigen sich befindet …

Im Grunde weist der belanglose Richard Pfingstl selbst darauf hin, wenn er den freiheitlichen Abgeordneten Andreas Mölzer prominent auf seiner belanglosen Website zitiert und für die freiheitliche Gemein-Schaft eintritt, daß im Fokus der Berichterstattung auch in diesem Bereich die freiheitliche Gemein-Schaft mit ihrem Magazin Alpen-Donau-Info an erster Stelle …

Im Grunde präsentiert sich die sogenannte neue und ebenso belanglose als die sogenannte alte „Alpen-Donau-Info“ derzeit im Vergleich zur freiheitlichen nahezu harmlos. Wer das vergleichen möchte, kann hierfür u.v.a.m. zum Vergleich heranziehen:

Es geht um Erwirkung der Leugnungsfreiheit, nicht um den Schutz der Meinungsfreiheit

Eine Verharmlosung allerdings betreibt die Tageseitung „Der Standard“ mit dem Hinweis, Richard Pfingstl sei früher einmal ein Mitglied des Rings freiheitlicher Jugend gewesen. Das klingt geradeso, als ob solche Menschen in der freiheitlichen Gemein-Schaft nicht wohlgelitten wären, während es tatsächlich … Aber mit einer Gemein-Schaft, die möglicherweise zum bestehenden Einfluß auf allen politischen Ebenen zusätzlich noch stimmenstärkste Gemein-Schaft werden könnte, können und wollen aus Eigengeschäftsinteressen nicht so umspringen, wie mit einem belanglosen Robert Pfingstl, der auch nie in einer möglichen zukünftigen Regierung gar als Minister oder Vizekanzler oder sogar Kanzler …

NS Wenn Sie an einem weiteren Vergleich zwischen der belanglosen neuen „Alpen-Donau-Info“ eines belanglosen Betreibers mit nicht belanglosen Produkten von nicht belanglosen Funktionären und Funktionärinnen interessiert sind, eine kleine Auswahl:

Andreas Mölzer

Svoboda, Ukraine

Barbara Rosenkranz

Zur Zeit

Empfehlungen in der ADI zur Wiederlektüre

Alpen-Donauländische Satiren

Unzensuriert

Dritter Nationalratspräsident

Wehret den Anfängen

Belanglose Website eines Belanglosen

Freiheitliche Gemein-Schaft setzt sich für den Verlag eines „Salonfaschisten“ gegen Amazon ein

Das unzensurierte Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft jault auf, weil das Unternehmen Amazon zwölf Bücher aus dem Programm genommen hat, von dem Verlag Antaios des „Salonfaschisten“ Götz Kubitschek und mit ihm heult das gesamte Lager der Schollengesinnung auf, das sei „politische Zensur“ …

Freiheitliche Gemein-Schaft unterstützt Antaios gegen AmazonEs mutet zwar tatsächlich seltsam an, weshalb das Unternehmen Amazon gerade diese zwölf Bücher nicht mehr liefern will, wenn bedacht wird, was sonst alles bei Amazon gekauft werden kann, selbstverständlich auch weiterhin Bücher des Verlages Antaios … Aber einem Unternehmen ist es zu überlassen, aus welchen Gründen es gewisse Produkte nicht mehr im Programm haben will, welche Produkte aus welchen Gründen immer in seinem Sortiment … Wer sich einem Monopolisten ausliefert, ist eben geliefert. Aber diese zwölf Bücher sind nicht verboten, und wer seine Bücher verkaufen will, muß sich halt anstrengen, neue Wege des Marketing und des Verkaufs zu gehen …

Und auch ein Götz Kubitschek hat seine Helfer, wie eben das Medium der freiheitlichen Gemein-Schaft, die seinen Verlag anpreist: als einen „kleinen, aber sehr feinen Verlag“, der ein „qualitätsvolles Programm“ …

Und andere Werbekanäle hat Götz Kubitschek ohnehin noch zusätzlich, wie beispielsweise PI, die sogar Auszüge „mit freundlicher Genehmigung“ aus einem der nun bei Amazon nicht erhältlichen Bücher bringt … Wenn die Zugriffszahlen stimmen, erreicht sein Verlag allein über PI sehr sehr viele potentielle Kunden …

Antaios PI Ares Freiheitliche Gemein-SchaftWeshalb Unzensuriert also derart aufheult, mag möglicherweise der Furcht geschuldet sein, das könnte auch dem steiermärkischen Ares-Verlag passieren, daß Amazon plötzlich ein paar Titel aus dem Sortiment nimmt, und wer kann schon sicher sein vor der Laune eines Monopolisten – eine Barbara Rosenkranz? ein Martin Graf?  ein Walter Marinovic? ein … Immerhin tun Antaios und Ares recht miteinander …

Ach, lustig ist das alles doch alleweil … da wird von der Scholle „politische Zensur“ in die Welt gerufen, und warum? Bloß weil ein Unternehmen von seiner Freiheit der Produktwahl Gebrauch macht – launenhaft, durchaus nicht nachvollziehbar … Während – hier hört sich die Lustigkeit auf – einer von der freiheitlichen Gemein-Schaft staatliche Gesetze gegen die freie Meinungsäußerung fordert … Lachhaft bleibt aber, wenn Zensoren überall Zensur wittern …

Zur Nachlese, eine kleine Auswahl:

Götz Kubitschek

Richard Millet

Antaios

PI

Ares

Messe Zwischentag

Amazon

Zur Zeit der freiheitlichen Gemein-Schaft empfiehlt zur Lektüre einen Bankrotteur

Es ist seit langem ohnehin klar, daß die freiheitliche Gemein-Schaft ihre besonderen Vorgänger, ihre recht speziellen Vorbilder hat, denen sie nachschreibt, nacheifert, nachtradiert. Ein Beispiel kann heute wieder gegeben, das anschaulich die Frage beantwortet: Woher haben das Freiheitliche? Das Abwälzen von Schuld auf andere. Das Anprangern der Medien. Das Abschieben jedweder Verantwortung. Das Jammern und das Selbstmitleid, wie ungerecht und hart die ganze Welt zu ihnen ist. Kurz und recht: diese Anschauung, immer sind es die anderen, diese Selbsteinschätzung, die Freiheitlichen wären ja gut, aber da gibt es diese anderen, ach, wenn es die doch nicht gäbe …

Adam Müller-Guttenbrunn und Freiheitliche - Ausgeliefert einer feindlichen Welt

Zur Zeit: „Feindschaft des Feuilletons der Salonblätter“; Müller-Guttenbrunn: „Feindselige Presse. Von tausend Feinden befehdete Theater. Judenpresse.“

Von einem Adam Müller-Guttenbrunn werden Freiheitliche wohl auch recht viele Anregungen sich geholt haben und immer noch holen. In der aktuellen Ausgabe 8 der freiheitichen ZZ wird er wohl nicht umsonst zur Wiederlektüre empfohlen, und Helge Morgengrauen schreibt eine Empfehlung, die Adam Müller-Guttenbrunn selbst nicht anders hätte schreiben können …

Daß Adam Müller-Guttenbrunn in der gesinnungsmäßigen Tradition der Wiederempfehlungen der freiheitlichen ZZ steht, muß im Grunde nicht besonders erwähnt werden. Die freiheitliche ZZ setzt auch 2014 diesen Gesinnungskurs fort, zu all den literarischen Lieblingen, die auch Lieblinge von beispielsweise einem Adolf Hitler waren, kommt also Adam Müller-Guttenbrunn hinzu. Deutschnational, antisemitisch – was und wer kommt für die freiheitliche ZZ zur Wiederlektüre sonst denn schon in Frage? Ihre gesinnungsgemäßen Nachgeborenen, die mit dem Glück hadern, Nachgeborene zu sein …

Wer mehr über Adam Müller-Guttenbrunn erfahren möchte, wird „Wikipedia“ als Quelle empfohlen. „Wikipedia“ wurde hier bis vor kurzem nicht als Quelle verwendet. Aber seit erfahren wurde, daß in den Kreisen, in den sich auch die freiheitliche Gemein-Schaft bewegt, „Wikipedia“ als „deutschfeindlich und linksextrem“ eingestuft wird, macht es eine Freude, „Wikipedia“ zu nennen, um allein dadurch schon zeigen zu können, wie aberwitzig es in diesen Kreisen recht hoch hergeht …

Adam Müller-Guttenbrunn führte zwei Theater in den Ruin. Aber er sieht bei sich keine Schuld. Wie bekannt ist das von den Freiheitlichen, wird an die Wörtherseebühne gedacht und in Ermangelung einer zweiten in den Ruin zu führenden Bühne fanden die Freiheitlichen dazu eine Bank zum Ruinieren, aber wie für Adam Müller-Guttenbrunn sind auch für die Freiheitlichen alle anderen dafür verantwortlich zu machen, als Schuldige hinzustellen, nur die Freiheitlichen und er sind frei von – Reflexion.

Für jene, die es interessiert, was die Freiheitlichen vor einhundertzwölf Jahren schrieben, als sie noch Adam Müller-Guttenbrunn hießen und die Ehre hatte, daß ein Karl Kraus sich mit ihm beschäftigt, ist hier aus der Fackel Nr. 146 aus dem Jahre 1903 bereitgestellt:

Das Jubiläumstheater samt Denkschrift von Adam Müller-Guttenbrunn an Karl Lueger

Aber Adam Müller-Guttenbrunn ist nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht ein Bankrotteur, sondern auch in literarischer. Die freiheitliche Gemein-Schaft scheint gesinnungsgemäß und traditionell unverändert eine Vorliebe für den Bankrott jedweder Art zu haben. Die Vorliebe für den literarischen Bankrott wird ihnen niemand zum Vorwurf machen, dieser ist wenigstens nicht direkt und unmittelbar etwa in wirtschaftlicher Hinsicht gefährlich, wenn auch nie harmlos, die Vorliebe für den wirtschaftlichen Bankrott ist aber hypergefährlich.

Was für ein literarischer Bankrotteur zusätzlich zum wirtschaftlichen Bankrotteur Adam Müller-Guttenbrunn, der sich auch als Abgeordneter versuchte, war, dafür reicht als Beispiel ein Ausschnitt aus dem von Helge Morgengrauen empfohlenen Roman „Meister Jakob und seine Kinder“, der auch nicht besser wäre, würde in diesem von einem „Tellerschwab'“ erzählt werden …

Zum zweitenmal schon pfiff der Tellerjud vor dem Hause.
Was der Mensch zu solcher Zeit nur will? Ist doch keine
Seele daheim. Wer denkt jetzt an sein Geschirr!
Die Frau Eva meldete sich nicht. Aber der fahrende Hausierer
sah sie Wasserschöpfen und kam herzu. »Liebe Bas’,
ich hab schönes Porzellan. Ich geb’ es billig in der schlechten
Zeit. Gar kein Geschäft!«
»Ich kaaf nix.« »Ach, wer kann das wissen. Ihr habt Töchter, schöne
Töchter, ihr werdet im Fasching Porzellan brauchen, aber
dann wird’s teurer sein.«
»Des hot Zeit. Häb jetzt kein Geld für solche Sache!«
»Verlang’ ich denn a Geld von Euch? Ihr gebt mir zehn
alte Zinnteller und ich geb Euch zehn schöne Porzellanteller.
Ware gegen Ware. Ich nehm’ auch Getreide.
»Zinn?« fragte sie.« Unser altes Zinng’schirr is am Bode
hinnerm Schornstein. Bis Ihr wieder einmal kommt.«
»Ich hol mer’s selber herunter«, sagte der Händler geschmeidig
und drang in den Hof. Die Bas’ Eva begoß ihr
Linnen und dachte nach. Es lagen sicher zwölf oder fünfzehn
Teller und ein paar Schüsseln droben. Sie hatte sie
einst mitbekommen in ihre Aussteuer, aber sie waren seither
ganz aus der Mode gekommen. Die Kinder hatten noch
gegessen aus den alten Erbstücken, die weiß Gott woher
stammten. Und jetzt sollte man sie hergeben? Aber der Tellerjud
hat recht, sie wird Porzellan brauchen in kommender
Zeit. Schon für die Hochzeit der Anmerich. Der Händler,
ein kleiner alter Jude von polnischem Aussehen, in Kaftan
und Löckchen, wartete geduldig. Und als die Gießkanne
der Bas’ Eva leer war, sagte sie: »Ihr wollt mei’ Zinn. Zeigt
mer amol Euer Parzlan! Es hot mich schon amol einer an
g’schmiert mit weißlackierte Teller, die irden gewesen sein.
So ein G’lumpert nehm ich nit wieder.«
»Aber bitte, liebe Bas’, kommt doch zu meinem Wagen
hinaus. Ich zeig’ Euch, was ich hab’. Alles Wiener Porzellan.
Echte Ware.«
Und die Bas’ Eva folgte ihm zu seinem mit einer Plache
überspannten Wagen, in der er zwischen Stroh- und Heuschichten
seine gebrechlichen Schätze geborgen hatte. Sie
war nicht unbefriedigt. Die geblumten Muster, die roten, die
er ihr zeigte, mochten sich auf einer Hochzeitstafel ganz gut
machen. Aber was tat sie mit zwölf oder fünfzehn dieser
gebrechlichen Teller, wenn sie an eine große Hochzeit dachte.
»Kommt zu meinem Mann«, sagte sie und ging voraus.
»Nehmt einen Teller mit und eine Schüssel.«
Sie rief den Meister, der, mit einem braunledernen
Schurzfell angetan, alsbald aus der Werkstatt trat. Und sie
sagte ihm, um was sich’s handelte. Er zuckte die Achseln.
»Des G’schirr g’hert dir. Mach’ was du glaubst. Man müßt’
sich’s halt noch amol angucke.«
Der alte Jude kroch in der Preß bereitwillig die Bodenstiege
hinauf und die Bas’ Eva hinter ihm. Sie zeigte ihm,
wo alles stand, und er trug es hinab. Viermal machte er den
Weg und die Bas’ Eva entdeckte auch noch ein paar Zinnkannen,
die sie mitnahm. Als alles von Staub und Ruß befreit
auf einer leeren Hackbank stand und der Meister es
genau ansah, machte er ein bedenkliches Gesicht. Das war
Nürnberger Ware. 200 Jahre alt. Und da und dort war der
Namenszug der Vorfahren in das Geschirr eingeprägt und
eingeritzt. »Des willscht du hergebe?« fragte er seine Eva.
»Und was kriegscht du dafür?«
»Ich will nit«, erwiderte sie, »aber was tut mer damit? Und
schönes Parzlan werd m’r im Fasching vielleicht brauche.«
»Was du kriegscht dafür?« fragte er geärgert.
Die Bas’ Eva sah den Tellerjuden an: »Na, sagt’s!«
Der Händler wand sich, er roch, daß ihm das gute Geschäft
zu entgleiten drohte. Dann sagte er resolut: »Herr
Meister, ich geb’ zwei solche schöne neue Teller für einen
alten.«
»Nicht für fünfe«, sagte Meister Jakob. »Das Geschirr ist
uns überhaupt nit feil.« Er hatte indessen auch das Fabrikzeichen
von Mömpelgard auf den Schüsseln gefunden und
auf ein paar Tellern eine gar feine Engelmarke. »Das sein
Andenke. Die b’halte mer«, sagte er zu seiner Frau.
»In Gottes Namen, so geb’ ich drei von den geblumten
schönen Tellern für einen«, wandte sich der Händler an die
Hausfrau.
»Na, hört Ihr«, rief diese und stemmte die Arme auf die
Hüften, »und zuerscht habt Ihr mir nur ein’ einzige’ gebote?
Die Sach g’fällt m’r jetzt selber nit.«
»Mein erstes Geschäft heute, das soll man nit loslassen,
sonst hat man den ganzen Tag kein Glück!« flehte der Händler.
»Naa, naa, geiht mit Gott; ich tausch nix und kaaf nix.«
»Liebe Bas’ . . . «
»Adjes«, sagte der Meister.
Alsbald hörte man wieder die Holzpfeife des Tellerjuden
auf der Gasse, und sein Wagen knarrte weiter. Er wird andere
Häuser finden, in denen man sich leichter trennt von
dem alten Gelumpe. Pech, daß der Mann auch daheim war.

Schreibt Rosenkranz auf Fahnen – Ein Buch von Andreas Mölzer

Diesem Aufruf von Andreas Mölzer sind sie nicht nachgekommen, denn sie haben Svoboda auf ihre Fahnen geschrieben, in der Ukraine. Aber sie hätten auch Rosenkranz schreiben können. Wie die freiheitliche Gemein-Schaft in Österreich sind sie von der sozialnationalistischen und dem christlichen …

Andreas Mölzer und seine namhaften Exponenten des dritten Lagers

„Friedrich Romig, der vielleicht radikalste Rechtsextremist unter den Katholiken und der katholischste unter den Rechtsextremisten, einen explizit antisemitischen Artikel in diesem Blatt …“

Was unter Svoboda zu verstehen ist, kann in Ein grandioser, historischer Erfolg nachgelesen werden … Diesen Svoboda möchten, darf hoffend angenommen werden, wohl nicht einmal jene in einer Bundesregierung haben, die die freiheitliche Gemein-Schaft wählen, und sie wählen die freiheitliche Gemein-Schaft bloß, weil sie noch zu wenig darüber nachgedacht haben, was es heißt, einen freiheitlichen Kandidaten zu wählen, der seinem Buch den Titel gibt: Schreibt Svoboda auf eure Fahnen … Aber Andreas Mölzer, der Herausgeber dieses Buches, denkt ohnehin nicht an Österreich, sondern an Deutschland, wie bereits das Cover dieses seines Buches deutlich macht: dreimal ist die deutsche Fahne abgebildet und davor Jörg Haider und He.-Chr. Strache … Wie gut, daß He.-Chr. Strache kein Landeshauptmann ist, und dazu noch eine Bank zum Hypowohlergehen der Menschen in Österreich zur Verfügung steht …

Svoboda - Von einer Fahne zur anderen die Gesinnung bleibt

„Stopp der Kollaboration mit ukrainischen Rechtsextremisten und Antisemiten – Offener Brief an die österreichische Regierung und an die Abgeordneten des österreichischen National- und Bundesrates“

Worum geht es in diesem Buch? Es geht um das sogenannte dritte Lager, unter der Fahne Deutschlands, Andreas Mölzer beschäftigt sich also mit sich selbst, in der steuergeldbezahlten Arbeitszeit, in der er sich eigentlich damit beschäftigen sollte, was der Auftrag der Wählerinnen und Wähler auch an ihn ist, nämlich politische Voraussetzungen zu schaffen für das Wohlergehen der Menschen. Was herauskommt, wenn die freiheitliche Gemein-Schaft gewählt wird, hat Jörg Haider exemplarisch vorgeführt, nun haben die Menschen in Österreich für das Wohlergehen der Bank …

Wer schreibt in diesem Buch? Es sind, so der Werbetext, „namhafte Exponenten“ des sogenannten dritten Lagers, wie Horst-Jakob Rosenkranz, Friedrich Romig, Dimitrij Grieb …

Wer wird in diesem Buch befragt? Beispielsweise Norbert Steger, der wohl wie kaum sonst wer weiß, weshalb es nach wie vor notwendig ist, dazu aufzurufen: „Wehret den Anfängen“. Dazu rief Norbert Steger erst vor wenigen Wochen eindringlich auf …

Wo ist das Buch erschienen? In der ZZ-Edition. Von daher ist es nicht überraschend, daß das Personal der freiheitlichen „Zur Zeit“ auch Beiträge für dieses Buch liefert. ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft, Magazin der freiheitlichen Mandatare und Mandatarinnen auf Bundesebene, auf Landesebene, auf Gemeinderatsebene, auf Ebene des Parlaments der Europäischen Union …

Extremismus-Experte der freiheitlichen Zur Zeit: „Antirassistische Gymnasiasten KZ-Leiter von morgen“

Die ZZ der freiheitlichen Gemeinschaft wendet in ihrer aktuellen Ausgabe 8 vom 21. Februar 2014 viel auf, um die Gefährlichkeit von der rechten auf die linke Seite zu schieben, und sie probiert es auch wissenschaftlich.

Denn Wissenschaft klingt nach Objektivität. Wissenschaft klingt nach Unvoreingenommenheit. Wissenschaft klingt nach Redlichkeit, Seriösität, nach ernsthaftem Studium. Wissenschaft klingt nach unbeteiligter und umfassender Untersuchung eines Themas, danach, auf keinem Auge blind zu sein, weder auf dem rechten noch auf dem linken Auge. Zusammengefaßt: Wissenschaft klingt nach Wahrheit.

Zur Zeit - KZ-Leiter von morgen

Zur Zeit, 8: „Das sind die KZ-Leiter von morgen“

Zu dem oben genannten Aufwand, den die freiheitliche ZZ in ihrer Ausgabe 8 betreibt, gehört auch ein Interview mit Dr. Claus-Martin Wolfschlag, der von Jan Ackermeier in der ersten Frage an ihn wie folgt vorgestellt und eingeführt wird:

„Herr Dr. Wolfschlag, Sie beschäftigen sich seit Jahren wissenschaftlich mit Linksextremismus und haben zu diesem Thema auch mehrer Bücher publiziert, in denen sie vor der politischen Linken warnen. Wie stufen Sie die Gefährlichkeit des linken Spektrums ein?“

Der gesamte Inhalt dieses Interviews zur Rechtsentlastung ist schnell wiedergegeben, es reicht dafür die Überschrift zu zitieren:

„Das sind die KZ-Leiter von morgen“

Das erste Wort in diesem Interview hat Jan Ackermeier, das letzte Dr. Claus-Martin Wolfschlag. Und aus dieser seiner Antwort, mit dem das Interview endet, ist die Überschrift entnommen:

„Dann können aus vielen der nett wirkenden Gymnasiasten und Studenten, die heute ‚antirassistische Parolen‘ auf der Straße rufen, die KZ-Leiter, die Knochenbrecher in den Folterkammern und die furchtbaren Juristen der Zukunft werden. Das Böse sucht sich stets neue Wege.“

Und wem das alles nicht sehr wissenschaftlich vorkommt, wird bereits wissen warum. Wird also bereits all das wissen, was die ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft ihren Leserinnen und Lesern vorenthält, um einschätzen zu können, was das von Claus-Martin Wolfschlag Geäußerte für einen Wert …

Claus-Martin Wolfschlag - Experte für die Zur Zeit

„Linksextremistische und deutschfeindliche Wikipedia“

Sie werden also bereits wissen, dass nicht nur sein im Interview angesprochenes Buch „Das antifaschistische Milieu – Vom ’schwarzen Block‘ zur ‚Lichterkette‘ – Die politische Repression gegen ‚Rechtsextremismus‘ in der Bundesrepublik Deutschland“ im steiermärkischen Leopold-Stocker-Verlag erschienen ist, sondern auch weitere Bücher. Ein weiterer Verlag von ihm ist „Zeitenwende“. Sie werden wissen, daß Claus-Martin Wolfschlag auch für die „Sezession“ schreibt. Sie werden das alles über ihn, über seine Verlage vielleicht von den Einträgen auf „Wikipedia“ her kennen. Daß hier „Wikipedia“ als Quelle besonders hervorgehoben genannt wird, hat einen und nur einen einzigen Grund, um zeigen zu können, was den Kreisen, in denen sich Claus-Martin Wolfschlag bewegt, die ihn veröffentlichen, alles als „linksextrem“ gilt, nämlich auch „Wikipedia“: „linksextrem und deutschfeindlich“ … Wie auf „Metapedia“ unter dem Schlagwort „Sezession“ gelesen werden kann …

(Bei der Gelegenheit, Sie werden Lothar Höbelt als wienerischen Universitätsprofessor kennen, die „Sezession“ kennt ihn auch als ihren Autor, und Andreas Mölzer sowie Barbara Rosenkranz und Wolfgang Dvorak-Stocker schätzen ihn wohl auch als Experten für die Europäische Union, mit dem vorzüglich in einem noblen Ambiete zu plaudern …)

Erheiternd an diesem Interview ist auch die Bildunterschrift „Das Feindbild Kapitalismus ist bei Linksextremen sehr beliebt“, erheitend deshalb, weil gleich der erste Artikel von Claus-Martin Wolfschlag für die „Sezession“ eine Kapitalismusanprangerung war …

Erheiternd ist ebenfalls, wie Claus-Martin Wolfschlag vor Jahren von Götz Kubitschek vorgestellt wurde als neuer …, er, Wolfschlag, stehe Lichtmesz näher als Kubitschek … Wer auch Lichtmesz kennt, wird sagen, das hat Qualität, gar wissenschaftliche Qualität

Nicht aber heiter ist, was beispielsweise Claus-Martin Wolfschlag unter der Überschrift „Schwarzes Erdbeben“ schreibt, wohl auch als Experte und Wissenschafter:

„Es komme schließlich nur auf die ‚gerechte‘ Umverteilung der Güter an. Dann könnten 12 Milliarden Menschen – zu welchem Zweck auch immer – durchgefüttert werden.“

Dann könnten „zu welchem Zweck auch immer“ … „Zu welchem Zweck auch immer“, so also denken und schreiben die Multi-Experten der freiheitlichen Gemein-Schaft. Daran ist stets zu denken, wenn die freiheitliche Gemein-Schaft um Stimmen wirbt, mit Liebe und Nächstenliebe und mit der Vorgabe, für die Menschen da sein zu wollen, wie beispielsweise in Kärnten gleich mit einer ganzen Bank …

NS Nicht überraschend ist es, daß Claus-Martin Wolfschlag auch von Burschenschaften gebucht wird. Wie  die „linksextremistische und deutschfeindliche“ Wikipedia …

Andreas Mölzer kann durchaus Respekt fordern, auch für andere Parteien, aber es muß schon eine neonazistische sein

„Die rechtsextreme ungarische Partei Jobbik darf nach einem rechtskräftigen Gerichtsurteil als ’neonazistisch‘ bezeichnet werden.“

Wäre Andreas Mölzer der Richter gewesen, das Urteil wäre wohl recht anders ausgefallen, denn ist er nicht ein schollenweit dafür bekannter Mann, vorurteilsfrei und genauer als je wer sonst zu prüfen, ehe er etwas sagt oder schreibt. Wie mit jeder Ausgabe der ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft nicht nur Andreas Mölzer, sondern die gesamte Beleg-Schaft der „Zur Zeit“ die Bestätigung vorlegen, vorurteilsfrei und genauer als je ein Medium sonst zu prüfen, ehe etwas veröffentlicht wird. Und weil sie stets und alles vorurteilsfrei prüfen, ist bei ihnen immer alles ganz anders ist, ob in Ungarn, ob in Oradour, Frankreich, ob …

Andreas Mölzer - Respekt - JobbikVielen und zugleich viel zu wenigen wird es nicht unrecht sein, daß Andreas Mölzer nicht auch noch Richter ist, sondern ein bloßer Wahlkandidat, der aber nicht gewählt werden muß, im Gegensatz zu einer Richterin, die weder von einer angeklagten noch von einer klagenden Partei ausgesucht werden kann. Daher kann hier auch mit keinem mölzerischen Urteil über die Jobbik-Partei aufgewartet werden, aber mit seiner auf der FPÖ-Site veröffentlichten Meinung:

„Zum Abschneiden von Jobbik erklärte der freiheitliche Europa-Abgeordnete, dass diese Partei im neuen ungarischen Parlament ein starkes rechtes Korrektiv sein werde. ‚Jobbik ist demokratisch legitimiert und das ist zu respektieren. Insbesondere wird man sich anschauen müssen, ob die von linken Mainstream-Medien geäußerten Vorwürfe einer genaueren und vorurteilsfreien Überprüfung stand halten. Jedenfalls ist Jobbik ein politischer Faktor geworden, mit dem man in Ungarn rechnen muss‘, schloss Mölzer.“

Andreas Mölzer - FPÖ und Jobbik

“Ja, es besteht die Möglichkeit zur engeren Zusammenarbeit zwischen der FPÖ und Jobbik. Beide Parteien vertreten eine sehr ähnliche Ideologie; besonders was die EU-Skepsis und die Ablehnung der Masseneinwanderung angeht sind wir einer Meinung. Darum hoffe ich, daß Jobbik bei den ungarischen Wahlen im nächsten April erfolgreich abschneiden wird.”

Ein Gerichtsurteil darüber, ob Jobbik eine neonazistische Partei genannt werden dürfe oder nicht, war notwendig geworden, weil Jobbik einen Historiker klagte, der in einer Sendung diese Partei eine „neonazistische“ nannte, „weil sie einen Kult um den mit Hitler verbündeten ‚Reichsverweser‘ Miklos Horthy betreibe.“

Wäre Andreas Mölzer der Richter in dieser Verhandlung gewesen, hätte der Anwalt von Jobbik in einer abschließenden Rede sich direkt an Richter Mölzer wenden können, um eine Verurteilung des Historikers zu erwirken. Vielleicht hätte der Verteidiger geendet mit:

Euer Ehren, ehe Sie Ihr Urteil fällen, rufen Sie sich selbst noch als Zeugen auf. Wenn Miklós Horthy von Jobbik verehrt wird, dann verehrt sie auch im Einklang mit Ihrem Magazin, Euer Ehren, damit bloß den „größten magyarischen Staatsmann des 20. Jahrhunderts“ … Wenn Miklós Horthy in Ihrem Österreich ein derart großes Ansehen genießt, kann Ihr Urteil, Euer Ehren, nur eines gegen den Historiker sein.

Aber Andreas Mölzer war nicht der Richter …

Vizepräsident Andreas Mölzer spricht - Deák térre hiv a Jobbik

Andreas Mölzer, freiheitlicher ZZler, im Ungarn von Jobbik: „Vizepräsident“

So ist der Historiker schlußendlich einer Verurteilung entgangen. Vielleicht wäre László Karsai von einem Richter Mölzer gar nicht verurteilt worden. Ist Andreas Mölzer nicht auch dafür schollenweit bekannt, recht milde zu sein. Möglicherweise hätte Andreas Mölzer dem Historiker einfach ein paar dieser vorurteilsfreien und auf Wahrheitsgehalt hin genau geprüften Schriften der ZZ-Mannschaft der freiheitlichen Gemeinschaft zum Lesen aufgetragen, um László Karsai vor weiteren Verhandlungen zu bewahren, denn Verhandlungen sind doch immer etwas Unangenehmes, Aufwendiges, sogar dann, wenn sie gewonnen werden.

Damit aber László Karsai nicht noch einer anderen Partei, in Ungarn vorhalten kann, eine neonazistische zu sein, nur weil sie sich dem Kult um Horthy möglicherweise noch anschließen könnte, um ihn also davor zu bewahren, je wieder vor ein Gericht gezerrt zu werden, könnte Andreas Mölzer ihm jetzt schnell noch die freiheitlichen Schriften als Beleg des hohen Ansehens, das der Reichsverweser international in Österreich genießt, schicken, vielleicht, für den Anfang einmal jene, die angesprochen sind in:

Freiheitliche „Zur Zeit“ sucht den „größten ungarischen Staatsmann“ und findet im 20. Jahrhundert dafür Miklós Horthy

Freiheitliche rühmen in der Zeit des Gedenkes der Novemberpogrome Miklós Horthy

„Die Presse“ wirbt für eines freiheitlichen ZZlers revisionistische Geschichtsschreibung

Faschistische Partei ist für freiheitlichen ZZler eine sozialistische

„Damit es nicht ein zweites Palästina wird – Ungarn – eine Arier-Kolonie? – den Magyaren“

„Lieber H.“err – Satire, wie sie freiheitliche ZZler lieben

ZZler Erich Körner-Lakatos – Kein Anstand und keine Höflichkeit gegen das deutsche Reich und Adolf Hitler

„Die Bevölkerung“ wird wieder mit freiheitlicher Naturfälschung „belästigt“

Es muß auf das, was wieder einmal in der „Zur Zeit“ der freiheitlichen Gemein-Schaft geschrieben wird, inhaltlich nicht eingegangen werden, denn auf Unkenntnis und Respektlosigkeit muß nicht eingegangen werden …

Es kann nur festgestellt werden, daß die freiheitliche Gemein-Schaft auch in bezug auf Natur keine Ahnung hat, sie mit Unkenntnis wie in so vielem geschlagen ist. Diese Annahme aber, die freiheitliche Gemein-Schaft wäre unwissend, nicht nur in bezug auf die Natur, wäre beinahe eine freundliche Sicht auf die freiheitliche Gemein-Schaft …

FPÖ Zur Zeit 6-7-2014 Wiederbelästigung mit Naturfälschung

„Zur Zeit 6-7/2014“: Wiederbelästigung mit Naturfälschung.

Selbstverständlich ist der freiheitlichen Gemein-Schaft die Vielfalt der gesamten und nicht nur menschlichen Natur bekannt, weiß sie sehr wohl, daß auch der Mensch nicht gegen seine Natur handelt. Und dennoch kann es die freiheitliche Gemein-Schaft nicht lassen, „die Bevölkerung“ mit ihrer Propaganda bar jedweder Wahrheit, ohne Redlichkeit und Anständigkeit zu „belästigen“.

Blankes Erstaunen aber ruft ständig hervor, daß diese freiheitliche Gemein-Schaft der Fälschungen für deren „Belästigungen“ von der „Bevölkerung“ mit viel zu vielen Wahlstimmen nach wie vor belohnt wird, während die freiheitliche Gemein-Schaft eine tatsächlich absolut unwählbare ist. Für die Unwählbarkeit stehen prototypisch die Mölzers mit ihrer ZZ-Mannschaft, wobei sich diese nicht nur federführend der Naturfälschung verschrieben haben …

NS Recht unerträglich muß es für die ZZ-Mannschaft der freiheitlichen Gemein-Schaft gesinnungsgemäß noch zusätzlich sein, wenn der weiße Mann mit einem schwarzen Menschen ebenfalls der Natur gemäß sich austauscht, schwarze Menschen und weiße Menschen der Natur gemäß zueinanderfinden …

Der freiheitlichen Gemein-Schaft Zur Zeit erteilt SS-Regiment in Oradour die Absolution

Wäre die ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft nicht das Medium des freiheitlichen Personals von He.-Chr. Strache aufwärts bis beispielsweise zu den Mölzers, müßte über dieses Magazin kein Wort geschrieben werden, denn es darf über niemanden nur deshalb geurteilt werden, ein Hobby zu haben, und das Hobby der ZZ ist eben die Vergangenheit, genauer, das Erschreiben einer ganz eigenen und also gesinnungstreuen Geschichte der Vergangenheit …

Zur Zeit - freiheitliche Gegenwart ist VergangenheitEs müßte sogar nichts über das freiheitliche Personal von He-Chr. Strache aufwärts bis beispielsweise Norbert Hofer geschrieben werden, handelte es sich bloß um einen Verein, der auf einer deutschdeutschen Scholle sich bequem niedergelassen hat und abgeschlossen, nichts von der Welt wissen wollend, für sich lebt und seinem obsessiven Hobby der Vergangenheitsschau nachgeht …

Es ist gesinungsgemäß ein derartiger Verein, aber einer – und deshalb kann weder die freiheitliche ZZ noch ihre freiheitliche Gemein-Schaft insgesamt unberücksichtigt bleiben – der bei Wahlen kandidiert, und es in Österreich zu viele gibt, die ein derartiges Hobby als politisches Programm immer noch mißverstehen und nach wie vor als wählbar ansehen …

Zur Zeit - Quelle RevisionismusIn der aktuellen Ausgabe 5-2014 der freiheitlichen ZZ wird wieder einmal der Versuch unternommen, die SS als eine Unschuldige hinzustellen, der SS die Absolution zu erteilen. Diesmal wird dafür das Massaker in Oradour bemüht.

Und was für Quellen führt die freiheitliche ZZ dafür ins Feld?

In der ersten Zeile bereits dieser „Richtigstellung von Jochen Weber“ wird genannt: Walter Held als Historiker und Oberstleutnant a. D.: „Verharmlosung des Holocaust […] verurteilt wurde.“

Zur Zeit Quelle Walter HeldDie zweite Quelle in „Oradour war ganz anders“ ist das Buch „‚Die Wahrheit über Oradour‘ des französischen Historikers Vincent Reynouard“, der selbst über sich schreibt: „Ich bin kein Historiker“. Verurteilt in einer Verhandlung wegen „Billigung eines Kriegsverbrechens“. Sein Buch ist nach seiner eigenen Angabe auf Deutsch erschienen im „Druffel Verlag“: ein nationaler Verlag, der gegründet wurde von dem ehemaligen stellvertretenden Reichspressechef der NSDAP und SS-Obersturmbannführer Helmut Sündermann …

Das also sind die Quellen, von denen die ZZ der freiheitlichen Gemein-Schaft annimmt, damit könne sie Geschichte gesinnungsgemäß richtigstellen …

Zur Zeit Quelle Druffel Vowinckel VerlagWer nun meinen mag, gut, es mag ein nicht unbedingt redlicher Blick auf die Vergangenheit sein, das sei halt ein harmloses Hobby, übersieht dabei eines, es bleibt nicht dabei. Gerade auch wieder diese aktuelle Ausgabe der freiheitlichen ZZ mit mehreren Artikeln über, falsch, gegen Roma belegen, Gegenwart ist für die freiheitliche Gemein-Schaft Vergangenheit und Vergangenheit ist für die freiheitliche Gemein-Schaft Gegenwart

Höchste Zustimmung und Unterstützung für Norbert Steger – „Wehret den Anfängen!“

Der briefliche Aufruf vom ehemaligen Vizekanzler Dr. Norbert Steger gegen Verharmlosung und gegen Verhetzung kann und muß ungeteilt unterstützt werden, denn er bestätigt, wie notwendig es ist, gegen Verharmlosung und gegen Verhetzung aufzutreten …

Es ist zu hoffen, daß Norbert Steger es nicht nur bei dem einen brieflichen Aufruf beläßt, sondern auch Taten folgen läßt, beispielsweise an der Spitze einer Demonstration schon bald vor das Parlament, vor den Wiener Landtag zieht, um gegen von Mandatarinnen und Mandataren betriebenen Verharmlosungen und Verhetzungen zu protestieren, mit all jenen, die in diesem Österreich für ihr Auftreten gegen Verharmlosung und Verhetzung so recht gut bekannt sind, ach, so viele Namen, wer könnte diese alle aufzählen …

Gegen Verharmlosung und Verhetzung - Norber Steger geht freiheitlich wehrend den Anfängen voran

Ein paar Vorschläge für Transparente, die Norbert Steger und die Seinen auf den Demonstrationen gegen Verharmlosung und gegen Verhetzung herzeigen könnten.

Darum zusammengefaßt: Norbert Steger könnte eine Demonstration gegen Verharmlosung und Verhetzung mit der gesamten Mannschaft der freiheitlichen Zur Zeit, mit der gesamten Schreibstaffel und Kommentarstaffel der Unzensuriert, und diese Demonstration gegen Verharmlosung und Verhetzung könnte Norbert Steger nicht nur einmal in Wien organisieren, sondern neunmal, also in jedem Bundesland dieses Staates …

Was für eindrucksvolle weil alles zur Kenntlichkeit bringende Demonstrationen würden das sein, an der Spitze Norbert Steger und mit ihm Seite an Seite all jene, die in diesem Land nicht schweigen, wenn es um Verharmlosung und Verhetzung geht, sondern unbeirrt das Wort ergreifen.

NS Die Texte auf den vorgeschlagenen Transparenten für die stegerische Demonstration gegen Verharmlosung und gegen Verhetzung sind alle hier in voller Länge abrufbar.